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POKALFINALE, PRO Frankfurt CONTRA Bayern Text-Zitat

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"Philipp Lahm sagte am Sonnabend, gerade war Bayern durch einen unauffälligen, unschönen und schmeichelhaften 1:0-Sieg über Eintracht Frankfurt zum 13. Mal, er selbst aber erstmals Pokalsieger geworden: "Für mich hätte das erste Jahr nicht schöner sein können."
Diese Saisonbilanz werden nicht viele Bayern ziehen. Auch die Fans nicht. Pflichtschuldig füllten sie das ausverkaufte Berliner Olympiastadion knapp zur Hälfte, standen stumm herum mit üblichen Siegeserwartungen, hier und da wurde ein Fähnchen gewedelt. Erst als in der 59. Minute das Tor des Tages fiel, nahmen sie den Pflichtjubel über einen Pflichterfolg auf. Tagsüber Ku'damm und Reichstag, abends Olympiastadion und Pokalsieg. So geht das jedes Jahr. Und dieses Jahr war auch noch schlechtes Wetter.

Die großen Gefühle standen dem Bayernblock gegenüber: Links und rechts des Marathontores hatte sich der Frankfurter Anhang zu einer aufwändigen und imposanten Adler-Choreographie in rot-schwarz-weiß formiert, begann die verbale Unterstützung der eigenen Mannschaft weit vor dem Anpfiff und hörte nach dem Abpfiff nicht auf. Das alles hatte nichts mit der Erwartung eines Sieges, schon gar nicht eines sicheren zu tun, sondern mit der Freude, ein großes Ziel erreicht zu haben. Manchmal ist es sehr leicht, Teil eines Vereins zu sein, der ein Fußballzwerg ist. Vor vier Jahren wankte die Eintracht am Abgrund und drohte in den Amateurfußball zu stürzen. Nächste Saison spielt sie Uefa-Cup. Und wenn der Verein am Mittwoch mit einem Sieg über Kaiserslautern den Klassenerhalt schafft, wird dies eine sehr gute Saison gewesen sein."


Inhalt 1:1 übernommen aus dem Sportteil der Spiegel Online Website!
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Jo, der Spiegel hats mal wieder auf den Punkt gebracht. Hier och mal der genaue Link:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,413908,00.html


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