Ich finds fast schon wieder lustig. Aber nur, weil am Ende nur noch "Kein Fußball" stand. Endlich sagt mal einer, was das ist, was die Jungs da aufm Platz zeigen.
reggaetyp schrieb: wird knallhart durchgezogen, mit lustigen Werbespots, Nutellaboys und natürlich der Botschaft: keine politischen Botschaften im Stadion.
Deshalb wurde jetzt am Millerntor, wo die Kopfhörerbubis trainieren ein Banner mit der Botschaft "Kein Fußball den Faschisten" verdeckt.
Keine Politik im Stadion? Ich würde eher sagen, wir erleben zunehmend die FIFA/UEFA/DFB-Politik. Dass daneben nichts mehr geduldet wird, ist bezeichnend.
Immer wieder schön zu sehen, wie sich der DFB selbst der Lächerlichkeit preisgibt. Auf der einen Seite Respekt- und Antirassismus-Gefasel, auf der anderen Seite wird, wenn sich jemand dazu bekennt, das als politisches Statement, das im Fussball nix zu suchen hat abgetan und totgeschwiegen bzw. sogar verhüllt.
Ein Auszug Offener Brief an den DFB vom Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli
Sehr geehrter Herr Niersbach, sehr geehrte Damen und Herren,
"Wir als Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli erwarten von Ihnen als Verband eine offene und ehrliche Antwort. Wir möchten Sie einladen hier unserem Beispiel zu folgen und sich klar gegen Faschismus und Rassismus zu bekennen. Wir denken, dass dies auch im Sinne der Mannschaft und des Bundestrainers ist und erwarten an dieser Stelle keine Ausreden oder pressetechnischen Taktierungen, sondern klare Kante im Sinne der roten Karte gegen Diskriminierung!"
Das Präsidium vom FC St.Pauli schrieb: Mit großem Unverständnis haben wir das Vorgehen des DFB zur Kenntnis genommen. Diesen Schriftzug zum Teil abzukleben, steht für uns im deutlichen Widerspruch zu all den Aktionen, die der DFB in der Vergangenheit gegen Fremdenhass, Diskriminierung und Rassismus durchgeführt hat. Der DFB hat nicht zuletzt mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises ein öffentliches Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen in den Stadien und in der Gesellschaft setzen wollen. Gerade mit Blick auf die deutsch-polnische Geschichte wäre der komplette Schriftzug „Kein Fußball den Faschisten“ eine klare Botschaft gewesen, die auch bei unseren polnischen Gästen auf positive Resonanz gestoßen wäre.
Zeichen gegen Faschismus zu setzen, gehört beim FC St. Pauli seit Jahrzehnten zum Selbstverständnis des Vereins und seiner Fanszene. „Kein Fußball den Faschisten“ stellt für uns in diesem Zusammenhang keine politische Botschaft dar. Vielmehr verkörpern diese Worte eine Haltung und Werte, die gesellschaftlicher Konsens sein sollten und nicht nur am Millerntor gelebt werden sollten.
Zudem waren wir über die Abklebung des Schriftzuges überrascht, da zwar die mündlich getroffene Vereinbarung eine „Neutralisierung des Stadions“ vorsah, diese aber bei vorherigen DFB-Veranstaltungen am Millerntor ausschließlich die Werbeflächen beinhaltete.
Wir werden auch weiterhin klare Zeichen setzen. Kein Fußball den Faschisten.
reggaetyp schrieb: wird knallhart durchgezogen, mit lustigen Werbespots, Nutellaboys und natürlich der Botschaft: keine politischen Botschaften im Stadion.
Deshalb wurde jetzt am Millerntor, wo die Kopfhörerbubis trainieren ein Banner mit der Botschaft "Kein Fußball den Faschisten" verdeckt.
Denn wie man gegen Rassismus vorzugehen hat, das definiert nur einer: der DFB selbst. Vor allem das lustige Kärtchen hochrecken und holpriges Vorlesen von Texten aus der Presseabteilung sind nachweislich wirksame Mittel. Das nimmt einfach jeder ernst.
Der Verband hatte das Abkleben des fest im Stadion des Zweitligisten installierten Schriftzugs damit gerechtfertigt, dass "Fernsehbilder und Fotos "von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage 'für Faschisten'" niemand wollen würde
Aber Bilder von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage "Kein Fußball" gehen demnach okay? Geil selbst in's Knie geschosssen, DFB. Freut euch.
Der Verband hatte das Abkleben des fest im Stadion des Zweitligisten installierten Schriftzugs damit gerechtfertigt, dass "Fernsehbilder und Fotos "von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage 'für Faschisten'" niemand wollen würde
Aber Bilder von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage "Kein Fußball" gehen demnach okay? Geil selbst in's Knie geschosssen, DFB. Freut euch.
Wenn man immer diesen Quatsch hört mit einheitlichem Aussehen, noch dümmeres ist diesen Heuchlern wohl net eingefallen. Warum eigentlich müssen die Stadien einheitlich aussehen? Da fällt mir kein vernünftiger Grund für ein. Man hat den Eindruck das nur etwas korrekt ist wenn es der DFB selbst hinhängt, kommt das von Fans ist es nicht in Ordnung.
Deshalb wurde jetzt am Millerntor, wo die Kopfhörerbubis trainieren ein Banner mit der Botschaft "Kein Fußball den Faschisten" verdeckt.
Freu dich, DFB.
klick
Keine Politik im Stadion? Ich würde eher sagen, wir erleben zunehmend die FIFA/UEFA/DFB-Politik. Dass daneben nichts mehr geduldet wird, ist bezeichnend.
Ein Scheiß-Verband, dieser DFB.
https://twitter.com/DFB_U_Teams/status/465870488154435584
Sehr geehrter Herr Niersbach,
sehr geehrte Damen und Herren,
"Wir als Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli erwarten von Ihnen als Verband eine offene und ehrliche Antwort. Wir möchten Sie einladen hier unserem Beispiel zu folgen und sich klar gegen Faschismus und Rassismus zu bekennen. Wir denken, dass dies auch im Sinne der Mannschaft und des Bundestrainers ist und erwarten an dieser Stelle keine Ausreden oder pressetechnischen Taktierungen, sondern klare Kante im Sinne der roten Karte gegen Diskriminierung!"
http://www.fanclubsprecherrat.de/site/2014/05/offener-brief-an-den-dfb/
Daumen hoch!
Ja, was sollen denn die Werbekunden denken? Deren Interessen stehen doch über allem!
Vor allem das lustige Kärtchen hochrecken und holpriges Vorlesen von Texten aus der Presseabteilung sind nachweislich wirksame Mittel.
Das nimmt einfach jeder ernst.
Heuchler.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/antifaschismus-schriftzug-bei-st-pauli-dfb-entschuldigt-sich-a-969484.html
Der Verband hatte das Abkleben des fest im Stadion des Zweitligisten installierten Schriftzugs damit gerechtfertigt, dass "Fernsehbilder und Fotos "von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage 'für Faschisten'" niemand wollen würde
Aber Bilder von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage "Kein Fußball" gehen demnach okay?
Geil selbst in's Knie geschosssen, DFB. Freut euch.
wenns nich so traurig wäre, wäre es beste comedy.
Wieder mal Banner überhängt, diesmal in Hannover, Aber nicht bei einem Länderspiel, sondern beim Finale der U19-Meisterschaft zwischen Hannover 96 und der Hoppenheim
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/dfb-ueberklebt-anti-rassismus-plakat-13004344.html
Wenn man immer diesen Quatsch hört mit einheitlichem Aussehen, noch dümmeres ist diesen Heuchlern wohl net eingefallen. Warum eigentlich müssen die Stadien einheitlich aussehen? Da fällt mir kein vernünftiger Grund für ein. Man hat den Eindruck das nur etwas korrekt ist wenn es der DFB selbst hinhängt, kommt das von Fans ist es nicht in Ordnung.