Der Rassismus-Vorwurf im Fall Roman Weidenfeller gegen Nationalstürmer Gerald Asamoah bewegt die Gemüter. Für eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin und zwei Gehörlose ist der Fall klar.
Für zwei Gehörlose und eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin hat Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller Gerald Asamoah rassistisch beleidigt. Ein Team der «ARD-Sportschau» zeigte den Dreien die TV-Szenen des Fußball-Bundesligaspiels Schalke 04 gegen Borussia Dortmund, in denen der Schalker Stürmer Asamoah und Weidenfeller aneinander geraten waren und sich beschimpft hatten. Sie schauten den beiden Streithähnen dabei genau auf die Lippen. Das übereinstimmende Urteil: Weidenfeller habe «schwarzes Schwein» zu seinem Gegenspieler gesagt.
Kein Mensch hat es nötig sich beleidigen zu lassen. Egal welche Hautfarbe, Nationalität usw.
Was ich im Falle G: A auch. unglaublich fand. Er stellt sich hin wie ein Unschuldiger." Er hat mich in dieser Form beleidigt, hätte ich nie von Weidenfeller gedacht"
G.A. hat selbst provoziert ohne Ende. Bei der Aktion ist er W. seitl. in die Rippen reingefahren, daß sie selbst im Schalke Forum schreiben" Er hätte ihm alle Rippen brechen können". Dann setzt/ legt er sich noch demonstrativ/ provokativ auf den Torhüter drauf.
Dazu kommt die Geste nach dem Tor. Wie würden unsere Fans reagieren, wenn wir irgendwo ein Klatsche bekommen und ein Spieler macht diese Geste.??
Gerade wegen der eigentl Unsportlichkeit hätte ich anders reagiert, den Ball flach gehalten.Das sollte kein Spieler machen , egal ob er dick oder dünn ist( wiederstrebt mir langsam andere Unterschiede bei Menschen aufzuzeigen ).
Deswegen hoffe ich , daß nicht nur Weidenfeller, sondern auch Asamoah( in minderer Form) bestraft wird . Damit könnte ich dann auch noch besser umgehen.
Dirty-Harry schrieb: Dazu kommt die Geste nach dem Tor. Wie würden unsere Fans reagieren, wenn wir irgendwo ein Klatsche bekommen und ein Spieler macht diese Geste.??
Die Geste nach dem Tor, war aber erst nach dem Asa wegen seiner Hautfarbe beleidigt würde.
Ich bin aber auch der Meinung, dass Asa wegen der Geste gesperrt werden soll. Die Geste nach dem Tor war sehr gewagt und gehört genau sowenig auf dem Spielfeld wir eine Rassistische Beleidigung.
Ich würde Weidenfeller für 5 Spiele Sperren und Asa für 2 Spiele.
Den wenn Weidenfeller nicht gesperrt werden sollte. Wird sich ein Dunkelhäutiger Spieler jedes Mal so etwas auf dem Spielfeld anhören müssen und man wird sagen das gehört zum Fußball dazu, das muss ein Dunkelhäutiger (Schwarzer) Spieler ab können. Das währe aber der Falsche Weg.
Schön, daß unser " Hofberichterstatter" bei G.A. objektiv ist. Was die Hautfarbe und Qualität des " Vergehens" angeht, haben wir uns ja in diesen Thema oben mit all unseren Meinungen offenbart.
Strafe dürfte jetzt nicht mehr zu umgehen sein.Gerecht wäre für mich ein geringes Strafmaß von 2(W): 1(G:A). Keine zusätz. Geldstrafe.
Befürchte aber - die Gründe wurden oben genannt- DFB geht darüber hinaus.Auf jeden Fall sollte G.A. zumindest seinen 50% Anteil der Gesamtstrafe von W. bekommen.!!!
Der Rassismus-Vorwurf im Fall Roman Weidenfeller gegen Nationalstürmer Gerald Asamoah bewegt die Gemüter. Für eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin und zwei Gehörlose ist der Fall klar.
Für zwei Gehörlose und eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin hat Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller Gerald Asamoah rassistisch beleidigt. Ein Team der «ARD-Sportschau» zeigte den Dreien die TV-Szenen des Fußball-Bundesligaspiels Schalke 04 gegen Borussia Dortmund, in denen der Schalker Stürmer Asamoah und Weidenfeller aneinander geraten waren und sich beschimpft hatten. Sie schauten den beiden Streithähnen dabei genau auf die Lippen. Das übereinstimmende Urteil: Weidenfeller habe «schwarzes Schwein» zu seinem Gegenspieler gesagt.
O' man er nun wieder das hatten wir schon vor 48 Std.
Ffm60ziger / 19.08.07 18:09 Eben in der Sportschau" Drei Gehörlose bestätigen die Worte Schwarze Sau und das mehrfach hintereinander. Ermitlungen laufen nun an bis zu fünf Wochen Sperre möglich und drei Punkte Abzug drin.
Beverungen schrieb: wenn wir als frankfurter arschlöcher verunglimpft werden ist das eine beleidigung auf grund unserer herkunft. dann brüllen wir halt zurück: "eure eltern sind geschwister"
naja, weder frankfurter noch geschwisterkinder bilden das, was man gemeinhin unter einer "rasse" versteht (allein das wort schon ekelt mich in diesem kontext an). ein frankfurter schäferhund hat mehr mit einem oxxenbacher schäferhund gemein, als mit einem frankfurter dackel - im sinne des "rassegedankens". auch finden sich in der frankfurter bevölkerung die meisten "rassen" der welt wieder.
hätte sich ja auch niemand drüber aufgeregt, wenn weidenfeller asamoah als "schalker sau" bepöbelt hätte...
anders gefragt: wenn sie uns auswärts als judenclub beschimpfen würden, wär das dann auch noch "normal"? oder irgendnem oxxenbacher in der hitzigen atmosphäre des pokalderbys ein "juden-sau" rausgerutscht wäre?
Ich bin schon mehrmals in meinem Leben als Nazi beschimpft worden, einmal auf Korsika von einem italienischen Gastwirt , als ich mich über das Essen beschwerte, einmal in Frankreich von einer Jugendherbergsmutter, weil ich mein Bett nicht ordentlich aufgeräumt hatte und einmal 1981 in der Türkei von einem Franzosen, einfach so, in einer Diskussion an der Bar über die RAF. Bei keiner Gelegenheit habe ich mich wirklich beleidigt gefühlt, da die Beleidigung mit meiner Person im Grunde nichts zu tun hatte. Als ich jedoch 1990 einen Arbeitsplatz in einer diakonischen Einrichtung trotz geeigneter Qualifakation nicht bekam, weil mein Mann aus einem muslimischen Land stammte, war ich zutiefst getroffen und voller Wut. Das war eine Beleidigung, die mich in meinem tiefsten Kern getroffen hat. Bei weiteren Vorstellungssgesprächen wurde ich ständig auf meinen türkischen Nachnamen angesprochen. Damals habe ich erkannt, dass die Tatsache, einen nicht-deutschen Nachnamen zu haben, zu einer erheblichen Diskriminierung führen kann. Wie ist es erst, wenn man auch noch anders aussieht oder eine dunklere Hautfarbe hat als die Mehrheit? Ich bin froh, dass zumindest im Fussball dieses Thema endlich aufgegriffen und diskutiert wird. Für mich gilt, was rassistische Beleidigungen angeht, Null-Toleranz.
anders gefragt: wenn sie uns auswärts als judenclub beschimpfen würden, wär das dann auch noch "normal"? oder irgendnem oxxenbacher in der hitzigen atmosphäre des pokalderbys ein "juden-sau" rausgerutscht wäre?
wo ist die grenze?
wo ist die grenze? das ist die entscheidende frage, die sicherlich nicht mit einem linealstrich beantwortet werden kann.
wenn ein oxxe einen frankfurter als juden-sau beschimpfen würde, wäre es völlig skuril, da der frankfurter eher kein jude ist. damit zeigt der oxxe, dass er nicht nur die sau, sondern auch den "juden" als schimpfwort gebraucht - unabhängig der person, die es zu beleidigen gilt. dies wäre in meinen augen rassistisch. ebenso wie ein optionales "drecks-neger" - da der neger die beleidigung ist - und nicht die sau. würde aber ein farbiger schlicht als schwarz bezeichnet, würde ich nicht sofort "rassismus-alarm" rufen.
nehmen wir an, er würde einen juden als juden-sau beschimpfen - dies hätte die gleiche qualität wie weidenfellers sprachgebrauch. man könnte nach "affekt" oder "emotionalität" fragen. diese aussage muss nicht zwingend rassistisch sein.
oder ganz andersanders: würde ein muslim "christen sau" zu mir sagen, wäre ich tief getroffen?
letztlich ist alles nur im kontext zu beurteilen - und was für das eine gültigkeit besitzt, kann für das andere ganz verschieden sein.
etwas ganz anderes ist wiederum das beispiel von offside mit der nichtanstellung wg eines muslimischen namens. klarer fall von rassismus. da gibts nichts zu deuteln.
anders gefragt: wenn sie uns auswärts als judenclub beschimpfen würden, wär das dann auch noch "normal"? oder irgendnem oxxenbacher in der hitzigen atmosphäre des pokalderbys ein "juden-sau" rausgerutscht wäre?
wo ist die grenze?
wo ist die grenze? das ist die entscheidende frage, die sicherlich nicht mit einem linealstrich beantwortet werden kann.
wenn ein oxxe einen frankfurter als juden-sau beschimpfen würde, wäre es völlig skuril, da der frankfurter eher kein jude ist. damit zeigt der oxxe, dass er nicht nur die sau, sondern auch den "juden" als schimpfwort gebraucht - unabhängig der person, die es zu beleidigen gilt. dies wäre in meinen augen rassistisch. ebenso wie ein optionales "drecks-neger" - da der neger die beleidigung ist - und nicht die sau. würde aber ein farbiger schlicht als schwarz bezeichnet, würde ich nicht sofort "rassismus-alarm" rufen.
nehmen wir an, er würde einen juden als juden-sau beschimpfen - dies hätte die gleiche qualität wie weidenfellers sprachgebrauch. man könnte nach "affekt" oder "emotionalität" fragen. diese aussage muss nicht zwingend rassistisch sein.
oder ganz andersanders: würde ein muslim "christen sau" zu mir sagen, wäre ich tief getroffen?
letztlich ist alles nur im kontext zu beurteilen - und was für das eine gültigkeit besitzt, kann für das andere ganz verschieden sein.
etwas ganz anderes ist wiederum das beispiel von offside mit der nichtanstellung wg eines muslimischen namens. klarer fall von rassismus. da gibts nichts zu deuteln.
beve, so ungern ich dir widerspreche, aber das sehe ich anders.
wenn jemand juden-sau sagt, dann assoziiert er jude mit sau und erweckt den eindruck jude = sau! der muslim der zu mir christen-sau sagt: christ=sau! drückt er das gleiche aus. ebenso verstehe ich schwarzes schwein.
ob weidenfeller deswegen ein rassist ist (glaube ich erst mal nicht) oder gar ein nazi (das glaube ich schon gar nicht) sei erstmal dahin gestellt. darum geht es im prinzip aber auch gar nicht (mir jedenfalls nicht).
die ganze diskussion wäre gar nicht entbrannt, wenn weidenfeller gesagt hätte: "schalker ar...loch." entweder der schiedsrichter bekommt es mit, oder aber nicht. warum er sich aber stattdessen für die erwähnung der hautfarbe entschieden hat lässt in meinen augen nur einen schluß zu: er wollte so sehr verletzen, wie es nur geht. von mir aus gerne im affekt, aber das war das ziel.
und da macht es dann keinen wirklichen unterschied ob er schwarzer oder neger sagt.
Die hätten sich die Hand geben sollen und ruhe ist.
"schwarze Sau" klingt jetzt nicht gerade nach dem, was ein Rassist unter Schmerzen und Erregung einem Farbigen ins Gesicht werfen würde, "******sau" o.ä. hätte da schon eine ganz andere Qualität.
Asamoah hätte ihm "du weisser *******" zurückgeben sollen und gut ist die Sache.
Fakt ist, wenn Asamoah "du schimmelige Kartoffel" zu Weidenfeller gesagt hätte, würde niemand drüber reden, obwohl das imho eine rassistische Beleidung wäre, im Gegensatz zu dem von Weidenfeller gesagtem.
peter schrieb: er wollte so sehr verletzen, wie es nur geht. von mir aus gerne im affekt, aber das war das ziel.
Ist das nicht immer das Ziel von Beleidigungen? Warum singen wir "Jones du Hur*nsohn" und nicht "Jones du Stricher"? Weil die Beleidigung der Mutter verletzender ist als die der eigenen Person. Fußball ist nunmal kein Gentlemen-Sport.
peter schrieb: er wollte so sehr verletzen, wie es nur geht. von mir aus gerne im affekt, aber das war das ziel.
Ist das nicht immer das Ziel von Beleidigungen? Warum singen wir "Jones du Hur*nsohn" und nicht "Jones du Stricher"? Weil die Beleidigung der Mutter verletzender ist als die der eigenen Person. Fußball ist nunmal kein Gentlemen-Sport.
tja, das singen nicht "wir" sondern du und andere. ich finde es, ehrlich gesagt, auch nicht so prickelnd. aber, würdest du singen: "jones du schwarzes schwein"? das kann ich mir nicht vorstellen.
hätte mein computer einen trichter,würde ich gezielt in diesen thread shicen!
wie ihr ja alle wisst,bin ich als rasen ist bekannt.
letzte woche auf meiner baustelle:
"ich sach zum elektriker,die meistens sehr langsam sind,du bist doch nur ein elektriker-blödel.
darauf bekam ich einen bitterbösen brief,der elektroristen,der mich des rasenismuss bezichtigte.
was ich damit ausdrücken möchte,da eure goldwaage ja wirklich geeicht zu sein scheint,spreche ich mich zumindest davon frei,nicht mal verbal zu entgleisen.
es ist nunmal fakt,das wir menschen,so einfach gestrickt sind,am schnellsten auf äußerlichkeiten zu reagieren.
ich persönlich bin selbstbewusst genug,mich beleidigungen zu stellen,und ihr?
Meine Meinung: schwarzes Schwein ist was anneres als ****nsohn. Ist was annere als dickes Schwein, Schalker Schwein, Oxxen Schwein. Alles, alles kann man/frau ändern, die Hautfarbe nicht. Genaus ist es mit sexistischen Beleidigungen, aber das ist noch ein anderes Thema.
Dirty-Harry schrieb: Warum? Weil diese überzogene Verfolgung vom DFB kommt?
In Freiburg wollten sie mal das Klatschen am Ende des Spiels und " Sieg" rufen verbieten.Kann man durchaus vertreten diese Meinung.
Für mich glatte Rechtsbeugung und Schwachsinn. Wenn er eine andere Beleidigung gebraucht hätte und diese wqäre von den Lippen abgelesen worden, wäre nichts passiert. Hier wird mehr Tam Tam gemacht, als dies bei einer Tätlichkeit dert Fall gewesen wäre.
Im Affekt hat hier ein Spieler eine Beleidigung rausgehauen, undifferenziert.
Warum wird mit Beleidigungen in Homosexuellen Bereich weniger Aufwand betrieben.
Lex specialis DFB!! Nein Danke!! Welches Gesetz gibt das her
Das "Sieg" rufen ist mittlerweile wie auch im Rest von Deutschland, außer St. Pauli, gang und gebe in Freiburg.
Zum Thema: Es stimmt was du sagst bei uns sind Beleidigungen nicht gleich Beleidigungen. Wenn jmd. im Stadion brüllt "schwule Sau" passiert ihm nix, wenn er aber nicht seine Geschlechtsvorliebe meint, sondern seine Hautfarbe, kriegt er Stadionverbot. Ich glaube auch nicht dass Weidenfeller es rassistisch gemeint hat, sondern er wollte ihn einfach beleidigen. Wenn Asa schwul wäre hätte er ihn damit beleidigt, wenn er fett wäre damit etc..etc...Trotzdem darf sich Weidenfeller als Profi sowas nicht erlauben.
anders gefragt: wenn sie uns auswärts als judenclub beschimpfen würden, wär das dann auch noch "normal"? oder irgendnem oxxenbacher in der hitzigen atmosphäre des pokalderbys ein "juden-sau" rausgerutscht wäre?
wo ist die grenze?
wo ist die grenze? das ist die entscheidende frage, die sicherlich nicht mit einem linealstrich beantwortet werden kann.
wenn ein oxxe einen frankfurter als juden-sau beschimpfen würde, wäre es völlig skuril, da der frankfurter eher kein jude ist. damit zeigt der oxxe, dass er nicht nur die sau, sondern auch den "juden" als schimpfwort gebraucht - unabhängig der person, die es zu beleidigen gilt. dies wäre in meinen augen rassistisch. ebenso wie ein optionales "drecks-neger" - da der neger die beleidigung ist - und nicht die sau. würde aber ein farbiger schlicht als schwarz bezeichnet, würde ich nicht sofort "rassismus-alarm" rufen.
nehmen wir an, er würde einen juden als juden-sau beschimpfen - dies hätte die gleiche qualität wie weidenfellers sprachgebrauch. man könnte nach "affekt" oder "emotionalität" fragen. diese aussage muss nicht zwingend rassistisch sein.
oder ganz andersanders: würde ein muslim "christen sau" zu mir sagen, wäre ich tief getroffen?
letztlich ist alles nur im kontext zu beurteilen - und was für das eine gültigkeit besitzt, kann für das andere ganz verschieden sein.
etwas ganz anderes ist wiederum das beispiel von offside mit der nichtanstellung wg eines muslimischen namens. klarer fall von rassismus. da gibts nichts zu deuteln.
beve, so ungern ich dir widerspreche, aber das sehe ich anders.
wenn jemand juden-sau sagt, dann assoziiert er jude mit sau und erweckt den eindruck jude = sau! der muslim der zu mir christen-sau sagt: christ=sau! drückt er das gleiche aus. ebenso verstehe ich schwarzes schwein.
ob weidenfeller deswegen ein rassist ist (glaube ich erst mal nicht) oder gar ein nazi (das glaube ich schon gar nicht) sei erstmal dahin gestellt. darum geht es im prinzip aber auch gar nicht (mir jedenfalls nicht).
die ganze diskussion wäre gar nicht entbrannt, wenn weidenfeller gesagt hätte: "schalker ar...loch." entweder der schiedsrichter bekommt es mit, oder aber nicht. warum er sich aber stattdessen für die erwähnung der hautfarbe entschieden hat lässt in meinen augen nur einen schluß zu: er wollte so sehr verletzen, wie es nur geht. von mir aus gerne im affekt, aber das war das ziel.
und da macht es dann keinen wirklichen unterschied ob er schwarzer oder neger sagt.
Ich bin jetzt 50J alt, war als Kind und Jugendl. bei der Eintracht,Dann gab es eine sehr lange Pause, bis ich dann aktuell seit 96 wieder ins Stadion gehe.
Ich war immer Sportfreak und bin ein wirkl. Eintrachtfan durch und durch.
Aber seit einigen Jahren( da spielt auch etwas die WM mit rein) ist meine Gefühlslage als Fußballfan sehr sehr ambivalent. Die Zusammenhänge um den Fußball herum lösen dieses Gefühlschaos aus.
Vermarktung ohne Ende, Medienspektakel und Verdummung hoch drei.,Stigmatisierung von Fußballfans als Kunden oder Verbrecher.
Details spare ich mir bewußt. Ausschließlich deshalb wollte/ werde ich mich zum Saisonende zurückziehen.Ich bin kein Mensch der alles mitmacht! Vor diesem ohnehin bestehenden Gefühlschaos / Schmerzgrenze war schon längst überschritten ,ziehe ich mich evtl. schon jetzt zurück. Nämlich dann wenn ein Spieler wegen einer Beleidigung zu Unrecht zu einem Rassisten stigmatisiert wird. Die Scheinheiligkeit des DFB ist nämlich auch eine Facette im gesamten Gefühlschaos um den Fußball herum!!!
Der Rassismus-Vorwurf im Fall Roman Weidenfeller gegen Nationalstürmer Gerald Asamoah bewegt die Gemüter. Für eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin und zwei Gehörlose ist der Fall klar.
Für zwei Gehörlose und eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin hat Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller Gerald Asamoah rassistisch beleidigt. Ein Team der «ARD-Sportschau» zeigte den Dreien die TV-Szenen des Fußball-Bundesligaspiels Schalke 04 gegen Borussia Dortmund, in denen der Schalker Stürmer Asamoah und Weidenfeller aneinander geraten waren und sich beschimpft hatten. Sie schauten den beiden Streithähnen dabei genau auf die Lippen. Das übereinstimmende Urteil: Weidenfeller habe «schwarzes Schwein» zu seinem Gegenspieler gesagt.
Ganzer Artikel---> http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/716170.html
Dafür braucht es so eine Schlagzeile?
Hast Du es jetzt erst mitbekommen, oder wie?
Was ich im Falle G: A auch. unglaublich fand. Er stellt sich hin wie ein Unschuldiger." Er hat mich in dieser Form beleidigt, hätte ich nie von Weidenfeller
gedacht"
G.A. hat selbst provoziert ohne Ende. Bei der Aktion ist er W. seitl. in die Rippen reingefahren, daß sie selbst im Schalke Forum schreiben" Er hätte ihm alle Rippen brechen können".
Dann setzt/ legt er sich noch demonstrativ/ provokativ auf den Torhüter drauf.
Dazu kommt die Geste nach dem Tor. Wie würden unsere Fans reagieren, wenn wir irgendwo ein Klatsche bekommen und ein Spieler macht diese Geste.??
Gerade wegen der eigentl Unsportlichkeit hätte ich anders reagiert, den Ball flach gehalten.Das sollte kein Spieler machen , egal ob er dick oder dünn ist( wiederstrebt mir langsam andere Unterschiede bei Menschen aufzuzeigen ).
Deswegen hoffe ich , daß nicht nur Weidenfeller, sondern auch Asamoah( in minderer Form) bestraft wird . Damit könnte ich dann auch noch besser umgehen.
Die Geste nach dem Tor, war aber erst nach dem Asa wegen seiner Hautfarbe beleidigt würde.
Ich bin aber auch der Meinung, dass Asa wegen der Geste gesperrt werden soll. Die Geste nach dem Tor war sehr gewagt und gehört genau sowenig auf dem Spielfeld wir eine Rassistische Beleidigung.
Ich würde Weidenfeller für 5 Spiele Sperren und Asa für 2 Spiele.
Den wenn Weidenfeller nicht gesperrt werden sollte. Wird sich ein Dunkelhäutiger Spieler jedes Mal so etwas auf dem Spielfeld anhören müssen und man wird sagen das gehört zum Fußball dazu, das muss ein Dunkelhäutiger (Schwarzer) Spieler ab können. Das währe aber der Falsche Weg.
Schön, daß unser " Hofberichterstatter" bei G.A. objektiv ist.
Was die Hautfarbe und Qualität des " Vergehens" angeht, haben wir uns ja in diesen Thema oben mit all unseren Meinungen offenbart.
Strafe dürfte jetzt nicht mehr zu umgehen sein.Gerecht wäre für mich ein geringes Strafmaß von 2(W): 1(G:A). Keine zusätz. Geldstrafe.
Befürchte aber - die Gründe wurden oben genannt- DFB geht darüber hinaus.Auf jeden Fall sollte G.A. zumindest seinen 50% Anteil der Gesamtstrafe von W. bekommen.!!!
O' man er nun wieder das hatten wir schon vor 48 Std.
Ffm60ziger / 19.08.07 18:09
Eben in der Sportschau" Drei Gehörlose bestätigen die Worte Schwarze Sau und das mehrfach hintereinander.
Ermitlungen laufen nun an bis zu fünf Wochen Sperre möglich und drei Punkte Abzug drin.
hätte sich ja auch niemand drüber aufgeregt, wenn weidenfeller asamoah als "schalker sau" bepöbelt hätte...
anders gefragt: wenn sie uns auswärts als judenclub beschimpfen würden, wär das dann auch noch "normal"? oder irgendnem oxxenbacher in der hitzigen atmosphäre des pokalderbys ein "juden-sau" rausgerutscht wäre?
wo ist die grenze?
Ich glaube ich habe (mit ein wenig Abstand) verstanden was Ihr ausdrücken wollt.
Und ja , ich könnte wahrscheinlich auch keine Garantie für mein korrektes Verhalten geben
wo ist die grenze? das ist die entscheidende frage, die sicherlich nicht mit einem linealstrich beantwortet werden kann.
wenn ein oxxe einen frankfurter als juden-sau beschimpfen würde, wäre es völlig skuril, da der frankfurter eher kein jude ist. damit zeigt der oxxe, dass er nicht nur die sau, sondern auch den "juden" als schimpfwort gebraucht - unabhängig der person, die es zu beleidigen gilt. dies wäre in meinen augen rassistisch. ebenso wie ein optionales "drecks-neger" - da der neger die beleidigung ist - und nicht die sau. würde aber ein farbiger schlicht als schwarz bezeichnet, würde ich nicht sofort "rassismus-alarm" rufen.
nehmen wir an, er würde einen juden als juden-sau beschimpfen - dies hätte die gleiche qualität wie weidenfellers sprachgebrauch. man könnte nach "affekt" oder "emotionalität" fragen. diese aussage muss nicht zwingend rassistisch sein.
oder ganz andersanders: würde ein muslim "christen sau" zu mir sagen, wäre ich tief getroffen?
letztlich ist alles nur im kontext zu beurteilen - und was für das eine gültigkeit besitzt, kann für das andere ganz verschieden sein.
etwas ganz anderes ist wiederum das beispiel von offside mit der nichtanstellung wg eines muslimischen namens. klarer fall von rassismus. da gibts nichts zu deuteln.
beve, so ungern ich dir widerspreche, aber das sehe ich anders.
wenn jemand juden-sau sagt, dann assoziiert er jude mit sau und erweckt den eindruck jude = sau! der muslim der zu mir christen-sau sagt: christ=sau! drückt er das gleiche aus. ebenso verstehe ich schwarzes schwein.
ob weidenfeller deswegen ein rassist ist (glaube ich erst mal nicht) oder gar ein nazi (das glaube ich schon gar nicht) sei erstmal dahin gestellt. darum geht es im prinzip aber auch gar nicht (mir jedenfalls nicht).
die ganze diskussion wäre gar nicht entbrannt, wenn weidenfeller gesagt hätte: "schalker ar...loch." entweder der schiedsrichter bekommt es mit, oder aber nicht. warum er sich aber stattdessen für die erwähnung der hautfarbe entschieden hat lässt in meinen augen nur einen schluß zu: er wollte so sehr verletzen, wie es nur geht. von mir aus gerne im affekt, aber das war das ziel.
und da macht es dann keinen wirklichen unterschied ob er schwarzer oder neger sagt.
peter
"schwarze Sau" klingt jetzt nicht gerade nach dem, was ein Rassist unter Schmerzen und Erregung einem Farbigen ins Gesicht werfen würde, "******sau" o.ä. hätte da schon eine ganz andere Qualität.
Asamoah hätte ihm "du weisser *******" zurückgeben sollen und gut ist die Sache.
Fakt ist, wenn Asamoah "du schimmelige Kartoffel" zu Weidenfeller gesagt hätte, würde niemand drüber reden, obwohl das imho eine rassistische Beleidung wäre, im Gegensatz zu dem von Weidenfeller gesagtem.
Ist das nicht immer das Ziel von Beleidigungen? Warum singen wir "Jones du Hur*nsohn" und nicht "Jones du Stricher"? Weil die Beleidigung der Mutter verletzender ist als die der eigenen Person. Fußball ist nunmal kein Gentlemen-Sport.
tja, das singen nicht "wir" sondern du und andere. ich finde es, ehrlich gesagt, auch nicht so prickelnd. aber, würdest du singen: "jones du schwarzes schwein"? das kann ich mir nicht vorstellen.
peter
zu eins: logo, darum gehts ja. beleidigungen sollen neben ventilfunktion ja verletzen. deshalb hat man sie ja erfunden.
zu zwei.: ich würde da einen unterschied machen, alleine weil einer da ist. neger ist diskriminierend. schwarz nicht.
aber wenn ich jetzt noch weiter mache, betreibe ich haarspalterei auf ner glatze ...
wie ihr ja alle wisst,bin ich als rasen ist bekannt.
letzte woche auf meiner baustelle:
"ich sach zum elektriker,die meistens sehr langsam sind,du bist doch nur ein elektriker-blödel.
darauf bekam ich einen bitterbösen brief,der elektroristen,der mich des rasenismuss bezichtigte.
was ich damit ausdrücken möchte,da eure goldwaage ja wirklich geeicht zu sein scheint,spreche ich mich zumindest davon frei,nicht mal verbal zu entgleisen.
es ist nunmal fakt,das wir menschen,so einfach gestrickt sind,am schnellsten auf äußerlichkeiten zu reagieren.
ich persönlich bin selbstbewusst genug,mich beleidigungen zu stellen,und ihr?
Meine Meinung: schwarzes Schwein ist was anneres als ****nsohn.
Ist was annere als dickes Schwein, Schalker Schwein, Oxxen Schwein.
Alles, alles kann man/frau ändern, die Hautfarbe nicht.
Genaus ist es mit sexistischen Beleidigungen, aber das ist noch ein anderes Thema.
Das "Sieg" rufen ist mittlerweile wie auch im Rest von Deutschland, außer St. Pauli, gang und gebe in Freiburg.
Zum Thema: Es stimmt was du sagst bei uns sind Beleidigungen nicht gleich Beleidigungen. Wenn jmd. im Stadion brüllt "schwule Sau" passiert ihm nix, wenn er aber nicht seine Geschlechtsvorliebe meint, sondern seine Hautfarbe, kriegt er Stadionverbot. Ich glaube auch nicht dass Weidenfeller es rassistisch gemeint hat, sondern er wollte ihn einfach beleidigen. Wenn Asa schwul wäre hätte er ihn damit beleidigt, wenn er fett wäre damit etc..etc...Trotzdem darf sich Weidenfeller als Profi sowas nicht erlauben.
ja. ja. ja.
gruß von
henk
Ich war immer Sportfreak und bin ein wirkl. Eintrachtfan durch und durch.
Aber seit einigen Jahren( da spielt auch etwas die WM mit rein) ist meine Gefühlslage als Fußballfan sehr sehr ambivalent. Die Zusammenhänge um den Fußball herum lösen dieses Gefühlschaos aus.
Vermarktung ohne Ende, Medienspektakel und Verdummung hoch drei.,Stigmatisierung von Fußballfans als Kunden oder Verbrecher.
Details spare ich mir bewußt.
Ausschließlich deshalb wollte/ werde ich mich zum Saisonende zurückziehen.Ich bin kein Mensch der alles mitmacht! Vor diesem ohnehin bestehenden Gefühlschaos / Schmerzgrenze war schon längst überschritten ,ziehe ich mich evtl. schon jetzt zurück. Nämlich dann wenn ein Spieler wegen einer Beleidigung zu Unrecht zu einem Rassisten stigmatisiert wird. Die Scheinheiligkeit des DFB ist nämlich auch eine Facette im gesamten Gefühlschaos um den Fußball herum!!!