Betze Revisited. Nach dem Berg ist vor dem Berg.

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Kann das wahr sein:  Ist der Sommer, der eigentlich noch gar nicht richtig angefangen hat, tatsächlich schon wieder vorbei? Fast vorbei ist ohne Zweifel  die Sommerpause, die mir – trotz ohne W- oder E-M – in diesem Jahr wenig  fußball- und eintracht-los, sondern wie eine Kette von Ereignissen, Berichten und Veranstaltungen vorkam.  Dauernd war irgendwo irgendetwas wo man unbedingt gewesen sein musste.  Merke: Nicht nur das Internet, auch das reale Leben fordert von einem Eintrachtler den ganzen Einsatz.

Mit großen Schritten nähert sich diese Pause, die keine war, jetzt also ihrem Ende, was man auch daran merkt, dass die Anzahl der Termine noch weiter wächst. An diesem Wochenende stehen gleich zwei auf dem Plan: Das letzte Testspiel der Eintracht in Kaiserslautern und die Saisoneröffnungsparty im Waldstadion. Beides werden wir am Wochenende nicht schaffen –  zweiter  Merksatz: Man darf auch mal zu Hause bleiben -  deswegen überlegen wir hin und her und entscheiden uns schließlich für „einfach Fußball“: Wir setzen uns  am Samstagnachmittag in unser Auto und machen uns auf in Richtung Kaiserslautern. Der Himmel ist blau mit weißen, manchmal auch ein paar grauen Wölkchen. Die Straßen leer und die Landschaft flach.

Erinnerungsflash.  Eines meiner ersten Auswärtsspiele mit der Eintracht war ein Spiel in Lautern.  Wir treffen uns vor dem Spiel in der Stadt mit Freunden, Lauterer.  Gemeinsam machen wir uns an den Aufstieg Richtung Betze. Vor dem Stadion trennen sich unsere Wege – wir haben „neutrale“ Karten auf der Gegengeraden.  Das Stadion ist pickepacke voll, das Spiel ist ausgeglichen. Hinter uns ein dicker Pfälzer, dem das gar nicht gefällt. „Ich bin gar net zufridde, gar net zufridde…“  ruft er immer wieder und schwenkt dabei rhythmisch den gefüllten Bierbecher, der jedesmal überschwappt und sich in unsere Nacken ergießt. Gar net zufridde. Wir schon, daran ändert auch die Bierdusche nichts. Das Spiel endete wie in meiner Erinnerung damals alle Spiele zwischen der Eintracht und dem FCK endeten: Mit einem 1:1.

Things have changed. So ein Ergebnis würde uns heute, im Jahr 2009, im letzten Testspiel vor der neuen Saison, nicht reichen. Die Sonne scheint immer noch und obwohl man den Betzeberg in Lautern eigentlich nicht verfehlen kann, kurven wir ein wenig verwirrt durchs Ort. Ein junger Mann erteilt uns Auskunft: „Um de Bahnhof rum, bis zur Kreissparkass und dann rechts enuff.“  Wir rätseln, ob es sich bei der Kreissparkasse immer noch um das gleiche Institut handelt, bei dem – wie man weiß – dereinst Fritz Walter beschäftigt war und von wo aus er täglich zum Training „de Bersch e nuff“ gelaufen ist . „So“ erzählt man sich im Pfälzischen „hat der sich nämlich sei Kondition geholt.“ Ah ja.  Jedenfalls sind wir jetzt auf dem richtigen Weg – immer in Richtung Polizeigewimmel – und parken in einer ruhigen Seitenstraße.

Die Karawane den Berg hinauf ist schon in vollem Gange, wir verfehlen den „Eintracht-Weg“ und stapfen zusammen mit einem Pulk Lauterer bergauf, erklimmen Treppen und steile Waldpfade und landen vor dem Horst-Eckel-Tor.  Stehplatzkarten sind aus. 18 Euro für einen Sitzplatz bei einem Testspiel sind happig. Die Wiesbadener vor zwei Jahren wollten sogar 20.  Eigentlich, erklären uns die Ordner, eigentlich dürfen wir nicht durch diesen Eingang, sondern müssen auf der anderen Seite ins Stadion. Aber ok. Wir dürfen also durch,  laufen innerhalb des Stadiongeländes rund ums Stadion herum und  gewinnen so einen ersten Eindruck des neuen Betze, den wir seit dem WM-Umbau noch nicht gesehen haben. Wieder geht es Stufen hinauf und wieder hinunter. Es ist zehn Minuten vor Anpfiff, deswegen haben wir für die grandiose Aussicht auf die Stadt im Moment keine Zeit.  Noch um eine weitere Ecke, noch eine Treppe nach unten und wir landen in einem breiten Gang, von dem aus wiederum Treppen ins Freie, ins Stadion führen.
 
Stutz. Nach den Menschenmengen beim Aufmarsch und an den Kassen haben wir unterbewusst ein gefülltes Rund erwartet und jetzt fällt der erste Bick auf die leere, rot bestuhlte Südtribüne.
 

Merkwürdige Atmosphäre. Das Stadion ist - trotz fünftausendvierhundertundnochebbes Zuschauern, wie später verkündet wird -fast leer und trotzdem ist es laut. Die Rufe hallen. Die Lauterer Westkurve ist gut gefüllt, die Eintrachtler drängen sich im schmalen Stehblock an der Ost. Grade läuft die Eintracht-Aufstellung über Lautsprecher und Videowand.  Alles wie  zuletzt erwartet.  Oka im Tor. Mit Caio und Meier. Mit T-Bär. Mit Köhler statt Steinhöfer. Schwegler auf der 6.  Libero als einzige Spitze. Und: Mit Vasi statt Franz. Huch. Die Fanblocks singen sich ein.  Die Aufstellung der Lauterer. Bruguera. Amedick.  Viele unbekannte Namen. Umbruch. Die Mannschaften laufen auf, die Einlaufkinder allesamt winzig. Groß im Bild auf der Videowand die Ersatzleute. Der immer noch Binde-lose Ama. Der finsterfinster blickende Pröll.

Anpfiff.  Schon nach der ersten Viertelstunde sind die Kräfteverhältnisse klar. Die Lauterer bemüht und engagiert, die Eintracht zwar nicht besonders inspiriert, aber deutlich überlegen. Ruhiger Spielaufbau, erkennbares Bemühen, wo immer möglich direkt zu spielen. Wenig Alleingänge, stattdessen wird das Mittelfeld von hinten heraus mit Kurzpassspiel überbrückt.  Vasi zeigt, dass er tatsächlich wieder „back“ ist.  Er spielt eine sehr starke Partie, wirkt athletisch, einsatzfreudig, mit viel Übersicht. Verleiht der Innenverteidigung den Halt, der – wie von concordia-eagle und anderen an anderer Stelle bereits analysiert -  in der letzten Saison so oft  gefehlt hat. Daneben wirkt heute auch Russ sicher und souverän.  Da wird es auch der gesunde Maik Franz vielleicht doch nicht so einfach haben, in die Stammformation zu kommen. Auffälligster Akteur im Mittelfeld: Benny Köhler, der agil wirkt, die Bälle fordert, auch mal über links geht.  Technisch versiert, sehr kontrolliert: Pirmin Schwegler, der (Gruß an Enkhaamer) auch  mich von fern tatsächlich an Sebastian Jung erinnert. Dynamisch, kraftvoll, mitunter ein wenig ungestüm: T-Bär (wobei mich, die ich im Blog G Fotos seiner Beinmuskulatur gesehen habe, sein kraftvolles Spiel natürlich nicht weiter wundert *g). Meier scheint seine etwas weiter vorgezogene Position zu mögen, er wechselt die Seiten, ist immer anspielbar, stiehlt sich häufig in die Spitze. Caio: Unauffällig, aber mit guten Einzelszenen – z.B. kurz vor der Halbzeit ein nach kurzem Alleingang trocken abgezogener Schuss aus 25 Metern, bei dem der neue Lauterer Torwart Probleme hat.

Je länger das Spiel läuft, desto besser kommt die Eintracht ins Rollen. Das neue Spielsystem ist erkennbar: Der Kombinations-Spielaufbau von hinten heraus, das schnelle Überbrücken des Mittelfeldes, die Variabilität in der Spielweise durch das „changierende“ Vierer-Mittelfeld – das sieht ganz gut aus.  Aber man sieht auch, was noch nicht so gut funktioniert: Von Pressing kann noch keine Rede sein. Und auch das, was wohl als Verschieben gedacht ist, ist noch verbesserungsbedürftig. Beim Aufrücken stehen sich die Spieler in Strafraumnähe fast auf den Füßen. Die Räume werden zu eng, es gelingt (noch) nicht das Spiel vor dem Strafraum zu verlagern, in die Breite zu ziehen.  Libero als einzige Spitze ist heute ein Totalausfall. Grade philosophieren wir darüber, dass auch Patrick Ochs anscheinend im neuen System seine Rolle noch nicht richtig gefunden hat – wenig zu sehen von seinen dynamischen  Läufen über außen, wenig eingebunden ins Spielgeschehen – da fällt das 1:0 für die Eintracht. Zwar nicht nach Flankenlauf, sondern nach einem Lauterer Abwehrfehler, aber durch Ochs, der im Halbfeld steht, gut reagiert und abzieht. Huch. Tor.

Durst. Hunger. In der Halbzeit endlich Zeit für die Nahrungsaufnahme, die wir uns eigentlich schon nach dem Aufmarsch verdient gehabt hätten.  Das Pay Clever in Lauern heißt sinnigerweise Justpay, die Verpflegung ist aber trotzdem  weit  über Aramak-Niveau.  Zum Glück erkennen wir grade noch rechtzeitig, dass es sich an einem Stand bei Fohlenschnitzel und Pferde-Bratwurst nicht um lustige teuflische Verballhornungen, sondern tatsächlich um – igittibäh – Pferdewurstwaren handelt. Zum Glück gibt es auch anderes.  Wir gehen weiter entlang an der Zeile mit Getränken und Wurstständen und sind – wow – jetzt wirklich geflasht. In der Mitte öffnet sich der Gang nach links in eine große, hohe Halle mit riesiger Glasfront, die einen freien Blick auf das unterhalb liegende Kaiserslautern eröffnet.
 
Da hat sich jemand anscheinend etwas gedacht.  Eine Art Fabrikhallenarchitektur. Biertische und –bänke.  Die Wolken ziehen über K-Town, die Sonne steht tief und glitzert durch die Scheiben.  Wir überlegen, ob wir eine „Rodi“ oder eine „Weißi“ nehmen und entscheiden uns für rodi Currywurst und  Betzeburger. Eine gute Wahl - sehr lecker.
 
Dazu kühle Getränke aus lustigen Bechern mit Lauterer Spielern ("Wer ist das denn?")  und dann ist die Halbzeit auch schon wieder um.

Ama ist jetzt im Spiel  - und das tut dem Angriff gut. Der Spielaufbau wird zunehmend gefälliger. Es wird teilweise flüssig und direkt kombiniert, auch der Druck über außen nimmt zu. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fällt. Und da ist es auch schon. T-Bär bleibt hängen, Ama nimmt den Ball mit, versucht ihn am Lauter Torhüter vorbeizuziehen, der klatscht ab, Meier ist da: Tor. Alex reckt die Faust in den Himmel, freut sich sichtlich über sein Tor. Ich auch.
 
Der FCK, der in der ersten Halbzeit zwar schwach, aber zumindest engagiert gespielt hat, baut immer mehr ab. In dieser Form werden sie es schwer haben in der zweiten Liga. Das dämmert auch den Lauterern um uns herum, die zunehmen zynisch werden oder – je nach Temperament – bedenklich den Pfälzer Kopf schütteln. „Na ja“, sagt ein älterer Herr vor uns zu seinem ebenfalls nicht mehr ganz jungen Sohn „ Mer muss des so sehe. Des is ja net irgendwer, geesche den mir da spielen. Das sind die Frankfurter, die sin Bundesliga. Die habben e gudi Mannschaft.“  Haben wir? Haben wir! Ach, wie schön.

Skibbe wechselt so wie es wohl dem aktuellen Mannschaftsgefüge entspricht. Erst kommt der, der eigentlich in die Mannschaft gehört – Ama, dann der, der am nähesten dran ist – das muss dann wohl Steinhöfer sein. Dann der erweiterte Kreis – Mehdi, Jung, Petkovic – und schließlich der erweiterte Kreis des erweiterten Kreises: Toski, Heller und Bellaid.  Das Spiel plätschert jetzt so dahin, der Lauterer Block schweigt, der rote Eintracht-Block singt „Oh wie ist das schön“. Ja schon, aber die Anlässe für dieses Lied waren bei Licht besehen auch schon einmal prickelnder.  

Abpfiff. Der Eintracht-Block intoniert „Wir wollen die Mannschaft sehen“ – die Mannschaft folgt dem Ruf. Ama kommt noch einmal zurück und wirft sein Trikot über den Zaun – wieder einmal eine Gelegenheit seinen muskulösen Oberkörper zu bewundern.
 
Das Stadion leert sich. Wir bleiben und kucken noch ein bisschen, machen uns schließlich auf den Rückweg, wieder rund herum ums Stadiongelände, so wie wir gekommen sind. Über der Stadt hängen jetzt dunkle Wolken, die sich in den beiden riesigen Hochhäusern direkt neben dem Stadion, spiegeln.
 

Wir lehnen am Geländer und schauen übers Land. Da, ganz weit unten sieht man die Gleise des Bahnhofs. Wir sehen sie zwar nicht, aber wir hören ganz deutlich die Gesänge der Eintracht-Fans, die von der Polizeiarmada bereits nach unten verfrachtet worden ist. „Eintracht Frankfurt ohe, Eintracht Frankfurt ohe…“ Dann wildes Geschrei.  Stille. Polizei-Sirenen.  Stille. Dann wieder die Eintrachtler: „Lutscher. Lutscher.“ Mini-Hörspiel in drei Akten. Wir müssen grinsen.

Auch uns drängt es jetzt nach unten.  Auf halber Strecke kommt uns  ein überlebensgroßer Attila entgegen -  der Eintracht-Bus, der sich – rückwärts fahrend – den Weg an der Autokolonne vorbei ins Stadion bahnt. Gekonnt ist gekonnt. In der Stadt machen wir noch kurz Halt an den  Fußballskulpturen, die aus Anlass der WM,  an verschiedenen Plätzen in der Stadt installiert worden sind.
 
Ein Hauch von Nord-Korea oder doch Kunst?  Frage mich, warum bei der „11 Freunde müsst ihr sein“-Installation der Schiedsrichter mit dazu gehört.  Zähle nach. *stirnpatsch* Das ist natürlich der Torwart.  Peinlich.  Durchs Pfälzerhinterland  tuckern wir wieder zurück Richtung Mainz. Erste Regentropfen. Der nächste Berg kann kommen.

 

PS: Und wie war es bei der Saisoneröffnungsfeier?
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Sorry. Hatte ich vor lauter Schreiben übersehen. Könnt ihr gerne umpacken!
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rotundschwarz schrieb:
Sorry. Hatte ich vor lauter Schreiben übersehen. Könnt ihr gerne umpacken!


Das bleibt bitte hier stehen!


Man will ja auch mal was angenehmes lesen.
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HeinzGründel schrieb:
rotundschwarz schrieb:
Sorry. Hatte ich vor lauter Schreiben übersehen. Könnt ihr gerne umpacken!


Das bleibt bitte hier stehen!


Man will ja auch mal was angenehmes lesen.


Unterschreib!
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Grabi65 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
rotundschwarz schrieb:
Sorry. Hatte ich vor lauter Schreiben übersehen. Könnt ihr gerne umpacken!


Das bleibt bitte hier stehen!


Man will ja auch mal was angenehmes lesen.


Unterschreib!


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Ich sag jetzt mal als Willkürmod: Das bleibt hier stehen.
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Toll. Wie immer.  
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Danke für den schönen Bericht. Als ich zuletzt in Lautern war, hab ich drumherum nicht so viel gesehen, da war alles dunkel. Dafür war der Sieg damals wichtiger.  
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Ein wunderschöner Bericht, der für jemanden wie mich, der noch nie auf dem Betze war, alles sehr  bildlich beschreibt und mit wunderschönen Fotos ergänzt.
Danke rotundschwarz  

P.S.: Die Saisoneröffnung war wie immer, ein riesiges Familienfest mit immer wieder verloren gegangenen Kindern, die ihre Eltern suchten oder umgekehrt... ,-) Vom Spiel und der Vorstellung der Mannschaft habe ich gar nichts mitbekommen, weil ich entweder im Container zu tun hatte oder Flyer verteilt habe.
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Ganz toller Bericht der es verdient hat hier im UE stehen zu bleiben!
Respekt und danke für die Mühe!!!
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rotundschwarz schrieb:

PS: Und wie war es bei der Saisoneröffnungsfeier?


Schön war´s, schaue Dir meine Bilder an.
Außerdem gab´s Karaoke bei der Bembelbar und diejJungs von der Brigade haben mich wiedererkannt. Bekam die Gesänge von gestern als Ständchen.

Ja, Lautern war auch meine erste "normale" Auswärtsfahrt.
Am 14. April 2001 habe ich mich getraut bei den Griesheimenr ("Frauen zahlen die Hälfte)" in den Bus zu steigen.
Seitdem war ich bei jedem Auswärtsspiel.
Und lege mich selbst mit der Brigade an. **totlach**
Ne, ne, natürlich lege ich mich nicht mit ihnen an....


Vlt. sollten wir einen Brief an den FCK schreiben, von wegen 18 Euro Eintritt + Verbot von Kameras, wobei Du Deine wohl mitnehmen durftest.
ZoLo sagte mir heute, dass Cameras generell verboten waren.
Die werden dort zwar net zusammenzucken, wenn sich zwei Mädels über ihre Einlasspraktiken und Verbote bzw. überhöhten Eintrittspreise beschweren, aber ganz vielleicht hinterlassen wir etwas Eindruck.

PS: Ich freue mich auf den Müllberg......
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@wib

Welche Bilder ?

Soviel ich weiß, sind Fotokameras mit Wechselobjektive generell für den gemeinen Stadionbesucher nicht erlaubt. Ist zwar widersinnig, denn die
Lumix fz28 beispielsweise hat ein Zoom das nicht zu verachten ist.
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Ich meinte meine Bilder von der Saisoneröffnung.
In Lautern durfte ich, im Gegensatz zu rotundschwarz, meinen Foto ja net mit reinnehmen.
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Jetzt habe ich es verstanden mit den Fotos.

Und noch meinen Dank an Rotundschwarz für den klasse Bericht.
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Sehr schöner Bericht,

danke dafür.

Im neuen Betze war ich noch nicht, den alten hatte ich schon gemocht. War gerade im Vergleich zum alten Waldstadion schon sehr eng. Herrlisch!
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Gestern gab's nur alkreies Zeugs? Bescheuert. Bei unserem letzten Pflichtspiel dort, war ich besoffen wie selten. Vor dem Stadion Schnappsstände, im Stadion Glühwein mit "soll noch ein kräftiger Schuss Amaretto rein?"

Nun, was für die Kids heute Mainz ist, war für uns früher Lautern. Unvergessen die alte Haupttribüne mit den ganzen pfälzer Rentnern. Da stand dann auch schon mal ein Axel Kruse von der Reservebank auf und streckte seine beiden Stinkefinger in Richtung Fritz Walters Zeitgenossen.

In Zeiten von Hoffenheim, Wolfsburg und Arena-Eventis, vermisse ich die regelrecht...
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Wer sind denn Arena-Eventis? Sind es Fans 2. Klasse?  
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Nein, keine Fans. Eventis eben. So schwer zu verstehen?
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3zu7 schrieb:
Nein, keine Fans. Eventis eben. So schwer zu verstehen?


Die "Eventis", die ich heute bei der Saisoneröffnung sah, lieben auch die Eintracht (eben auf eine andere Art und Weise), also gehören sie für mich auch zu unserer "Eintracht-Fangemeinde".  ,-)


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