Aachener_Adler schrieb: Das (neue) Waldstadion wurde errichtet, als wir noch den Status einer Fahrstuhlmannschaft zwischen erster und zweiter Liga hatten. Unter den damaligen Umständen sind wir sehr gut weggekommen; da sollte man jetzt nicht jammern. Andere Vereine, die nicht aus großen WM-Städten kommen, beneideten uns darum, dass uns die Stadt Frankfurt so ein schönes Stadion hingestellt hat. Insbesondere dass uns die öffentliche Hand das Risiko von Mindereinnahmen in der Zweiten Liga abgenommen hat, ist nicht zu unterschätzen. "Deutlich geringere Mietzahlungen als Zweitligist" heißt effektiv nämlich nichts anderes, als dass Abstiegskosten auf die Stadt abgewälzt worden wären. Die Bewirtschaftungskosten von so einem Stadion sind nämlich relativ unabhängig davon, ob die darin spielende Mannschaft Erst- oder Zweitligist ist.
Aus heutiger Sicht (Etablierung in der Bundesliga mehr oder weniger geschafft) ist der Mietvertrag ungünstig. Aber solche Verträge sind aus gutem Grunde langfristig und irgendwann läuft er eben aus. Dann kann man neu verhandeln und wenn man dann stärker dasteht als bei der letzten Verhandlung, dann springen ein paar Euros mehr heraus. Negativ betrachtet, sind das abzutragende Altlasten, positiv betrachtet sind es Zukunftschancen und die Zeit spielt dabei für uns.
(...)
da stimme ich dir ja voellig zu. im abstiegsfall waere das eigene stadion zu einer riesen belastung geworden, und es haette, da kaum abgezahlt, nichtmal zur finanzierung (durch belastung oder zur not verkauf) getaugt. (ob in der situation der direkte wiederaufstieg moeglich gewesen waere, ist eine interessante frage.) ich verstehe ja, warum damals so gehandelt wurde, ein teilkauf mit option auf einen komplettkauf waere aus heutiger sicht das guenstigere gewesen. ich denke, der kauf waere nicht viel teurer gewesen, als der jetzige preis, wenn man eine finanzierung auf 20 - 25 jahre angestrebt haette (in denen wir wohl minimum 160 - 200 mios latzen werden, waehrend das stadion immo ueberschuesse von ca 7 mios erwirtschaftet, so das eine abzahlung von etwa 200 - 240 mios in 20 jahren realisierbar scheint, mit guenstigem darlehen von stadt und land ...) , aber der wert des vereins, und das prestige, waeren ungleich hoeher. 2 nicht ganz unwichtige dinge, wenn ihr mich fragt. es is wahr, das ein stadion zu besitzen direkt nicht viel mehr bringt, als eins zu mieten, da die unterhaltskosten enorm sind, und alle ca 25 jahre eine komplettsanierung/neubau ansteht. mit hinblick auf die engeren verzahnung von nachwuchs und ag waere es aber wuenschenswert, einen teil dessen, was jetzt am riederwald gebaut wird, haette am waldstadion gebau werden koennen, und es ist nicht auszuschliessen, das man sogar einen teil des alten gelaendes verpachten/verkaufen haette koennen, was dem verein wiederum geld gebracht haette, wodurch die zahlungen der ag an den verein evtl reduziert werden koennten (bzw. haetten reduziert werden koennen ...). das ganze ist etwas komplexer als was kostet das stadion an miete, was kostet die tigung fuers stadion + unterhalt. fragen wie kreditwuerdigkeit spielen dabei eine rolle, aber auch ganz andere vermarktungsmoeglichkeiten. hauptsponsor zusammen mit stadionnamen, da lasen sich evtl dann doch mal andere interessenten finden als fraport, und es kommt mal mehr rein. um so dinge geht es. auch einfach um die namensnennung, wenn mal wieder ueber das stadion berichtet wird. das ist alles geld wert. geld, das wir so nicht verdienen, das in keiner bilanz als direkte einnahme durch das stadion auftauchen wuerde. und, nicht zu unterschaetzen, man hat planungssicherheit ...
da stimme ich dir ja voellig zu.
im abstiegsfall waere das eigene stadion zu einer riesen belastung geworden, und es haette, da kaum abgezahlt, nichtmal zur finanzierung (durch belastung oder zur not verkauf) getaugt. (ob in der situation der direkte wiederaufstieg moeglich gewesen waere, ist eine interessante frage.)
ich verstehe ja, warum damals so gehandelt wurde, ein teilkauf mit option auf einen komplettkauf waere aus heutiger sicht das guenstigere gewesen.
ich denke, der kauf waere nicht viel teurer gewesen, als der jetzige preis, wenn man eine finanzierung auf 20 - 25 jahre angestrebt haette (in denen wir wohl minimum 160 - 200 mios latzen werden, waehrend das stadion immo ueberschuesse von ca 7 mios erwirtschaftet, so das eine abzahlung von etwa 200 - 240 mios in 20 jahren realisierbar scheint, mit guenstigem darlehen von stadt und land ...) , aber der wert des vereins, und das prestige, waeren ungleich hoeher. 2 nicht ganz unwichtige dinge, wenn ihr mich fragt.
es is wahr, das ein stadion zu besitzen direkt nicht viel mehr bringt, als eins zu mieten, da die unterhaltskosten enorm sind, und alle ca 25 jahre eine komplettsanierung/neubau ansteht.
mit hinblick auf die engeren verzahnung von nachwuchs und ag waere es aber wuenschenswert, einen teil dessen, was jetzt am riederwald gebaut wird, haette am waldstadion gebau werden koennen, und es ist nicht auszuschliessen, das man sogar einen teil des alten gelaendes verpachten/verkaufen haette koennen, was dem verein wiederum geld gebracht haette, wodurch die zahlungen der ag an den verein evtl reduziert werden koennten (bzw. haetten reduziert werden koennen ...).
das ganze ist etwas komplexer als was kostet das stadion an miete, was kostet die tigung fuers stadion + unterhalt.
fragen wie kreditwuerdigkeit spielen dabei eine rolle, aber auch ganz andere vermarktungsmoeglichkeiten.
hauptsponsor zusammen mit stadionnamen, da lasen sich evtl dann doch mal andere interessenten finden als fraport, und es kommt mal mehr rein.
um so dinge geht es.
auch einfach um die namensnennung, wenn mal wieder ueber das stadion berichtet wird.
das ist alles geld wert.
geld, das wir so nicht verdienen, das in keiner bilanz als direkte einnahme durch das stadion auftauchen wuerde.
und, nicht zu unterschaetzen, man hat planungssicherheit ...