Verstehe mich nicht falsch, ich habe absolut nichts gegen Fanclubs, ganz im Gegenteil, es geht mir nur daru, dass es eine Fanvertretung, ein Fansprechergremium, die FuFA, etc. gibt, die sich aber nur um organisierte Fans kümmern und, so scheint es zumindest, kein Interesse haben, nicht organisierte Fans mit einzubeziehen bzw. diese zu vertreten, wenn diese sich nicht organisieren wollen. Selbst große Gruppierungen wie die Ultras, können ja offiziell nichts mitbestimmen, ob sie es nun wollen oder nicht. Wie gesagt, es geht mir nicht um die Fanclubs ansich, ausser diese wollen nur ihr eigenes Süppchen kochen, ich stelle mir nur die Frage, warum ich mich organisieren muss, wenn ih möglicherweise daran interessiert wäre in irgendeiner Art mitzuwirken. Desweiteren stört mich halt, dass dieses angeblich vorhandene Potential an Fans nicht genutzt wird!
ZoLo schrieb: Selbst große Gruppierungen wie die Ultras, können ja offiziell nichts mitbestimmen, ob sie es nun wollen oder nicht.
AFAIK sind viele, die meisten?, alle?, Ultras auch Mitglieder in EFCs. Allein wegen der Tickets. Und in der Organisationsstruktur, die angedacht ist, mit Regionalsprechern, sollen die Ultras auch ihren Sprecher bekommen. Die sollen ja miteinbezogen werden. Ob die das dann wollen, ist vielleicht eine andere Sache.
Und überhaupt, Leute, die helfen wollen, kann man immer gebrauchen
habe eben erst (zum ersten Mal) diesen thread gesehen und möchte nun auch noch mal meinen unmaßgeblichen Senf dazu abgeben.
ZoLo schrieb: Somit wären wir also jatzt an dem Punkt, den ich ein ums andere mal angesprochen, bzw. moniert habe, dass eben Begriffe wie Fanvertretung und Fansprecher benutzt werden, wenn ich, bzw. die Mehrheit der Eintracht Fans keinen Anspruch auf diese Institutionen habe.
Diesem grundlegenden Mißverständnis bzw. diesem ungenauen Ausdruck "verdanken" wir offenbar diesen thread. Das "Fansprechergremium" ist nämlich in der Tat ein "Fanclubsprechergremium", denn die das Gremium wählende "Fanvertreterversammlung" ist ja eben auch ("nur") eine "Fanclubvertreterversammlung".
Diese sprachliche Ungenauigkeit, die solche Reaktionen wie von ZoLo herausfordert oder hervorbringt, ist geschichtlich bedingt. Bis in die Siebziger Jahre hinein gab es überhaupt keine Organisationsformen von Fans, dann gründeten sich die ersten Fanclubs. Als dann längere Zeit später Institutionen wie eben die Fan(club)vertreterversammlung etc. geschaffen wurden, waren die Fanclubs die einzige organisierte Form der Fanszene. Die Fanszene (jedenfalls ihr aktiver Teil) war zum ganz überwiegenden Teil in Fanclubs organisiert, so daß man damals mit Fug und Recht eine "Fanclubvertreterversammlung" als "Fanvertreterversammlung" bezeichnen konnte.
Nun sind die Geschichte und das Leben natürlich weiter gegangen, heute haben wir eine ganz andere Ausgangsposition. Heute sind die Fanclubs nur noch ein Teil der aktiven Fanszene (übrigens ein sehr heterogener Teil...), daneben gibt es - um nur die wichtigsten zu nennen - noch Ultras einerseits und Fan- und Förderabteilung andererseits. Auch die "unorganisierten" Fans finden heute, vor allem durch das Internet, viel eher eine Plattform, sich zu artikulieren und/oder Aktionen zu starten (bspw. "Adi-Aktion" bei Union etc.) Die früher unproblematischen Bezeichnungen "Fansprecher" bzw. "Fanvertreterversammlung" sind daher heute schief, mißverständlich, unkorrekt und könnten sogar anmaßend wirken.
So, bis hierhin habe ich mich bemüht, das Ganze objektiv darzustellen und meine eigene Meinung möglichst wenig einfließen zu lassen. Ab hier jetzt noch ein paar subjektiv gefärbte Worte:
Nach meinem Eindruck setzen sich FVV bzw. Fansprechergremium zu wenig mit dieser eigentlich unbestreitbaren Wandlung der Fanszene auseinander. Die einleitende Frage von Teewurst ("was machen die eigentlich?") ist ja nicht ganz unberechtigt und könnte/müßte eigentlich noch erweitert werden um "was wollen die eigentlich machen?". Für meinen Geschmack versteckt man sich sehr hinter Strukturfragen (Regionalsprecher etc.) und geht damit der eigentlichen inhaltlichen Sinnfrage aus dem Weg: Was soll ein Fan(club)sprechergremium in der heutigen Situation eigentlich machen? Inhaltlich höre ich immer nur von der Notwendigkeit, den Rabatt auf die Dauerkarten zu erhalten. Als einziger Punkt für eine inhaltliche Arbeit ist das aber doch ein bißchen dürftig, oder?
Das soll jetzt kein blödes Rumgemeckere sein, sondern erstmal ein - sagen wir mal: - Denkanstoß. Oder, noch etwas provozierender formuliert: Es wäre schön, mal fünf zusammenhängende Sätze darüber zu hören, warum es ein Fan(club)sprechergremium geben muß und welche inhaltlichen Aufgaben es hat - ohne daß darin das Wort Dauerkarte vorkommt.
Schön, dass Du Dich auch beteiligst und somit dazu beiträgst, dass dieser Thread ein wenig länger am Leben bleibt! Deine Aussagen bezüglich der Dauerkartensituation gehen mir auch schon eine ganze Weile durch den Kopf, aber ich kann halt die Arbeit des Fansprechergremiums zu wenig einschätzen, als das ich mir dazu eine eigene Meinung bilden könnte. Auch bei der missverständlichen Wortwahl sprichst Du mir aus der Seele, aber auch damit hätte ich ja noch nichtmal ein Problem, wenn es wenigstens irgendeine Institution geben würde, die sich um die nicht organisierten Fans kümmern würde. Traurig finde ich halt auch, dass es die bestehenden Institutionen wohl überhaupt nicht interessiert, welche ein Potential sie da brach liegen lassen, bzw. dass sich auch noch eine dieser Institutionen gerade neu organisiert und es nicht als notwendig ansieht eine Neuausrichtung der Interessen zu definieren, sondern schön in ihren veralteten Strukturen weiter zu existieren!
Na ja, vieleicht passiert ja noch irgendetwas.
In diesem Sinne......
???
P.s.: Würde mich sehr interessieren, ob einer der angesprochenen Personen von diesem Thread erfahren, bzw. diesen sogar gelesen haben und was diese dazu sagen!
Hallo, speziell @Zolo, als dem Vereinsmeiertum Abegneigter, gleichwohl einem eingetragenen Fanclub Angehöriger will ich mich auch mal zum Thema melden :
Du hast mit Deinen grundsätzlichen Problemen bezüglich der Begriffswahl sicher nicht Unrecht, wie auch aquila mit seinen Überlegungen zur zeitgemäßen Form der Fanorganiosation. Aber sagt mir mal, wie es anders und besser funktionieren soll. Mitglieder des Fansprechergremiums (namentlich Schusch) und Assoziierte (Erwin Stein) haben die Frage ja auch schon gestellt.
Gern kann man daneben von Dir aufgeworfene und von aquila aufgenommene Detailfragen diskutieren, etwa ob man den Ultras nicht auch ein vollwertiges Mitspracherecht einräumen sollte. (Das Argument, daß auch sie vielfach in diversen Fanclubs organisiert sind, ist keines, das Fanclubs in den Status des Einzigwahren erhebt) Oder ob es nicht sinnvoll ist, nichtorganisierte Fans über FgV pder Eintracht anzusprechen und zur Mitarbeit zu motivieren. Auch das Internet ist sicher eine neue Plattform. Dann aber stelltv sich doch die konkrete Frage: Wie soll die konkrete Mitarbeit aussehen ? Ist Organisation so schlimm ? Kann Mitarbeit ohne Organisation überhaupt funktionieren ? Ich meine, hier werden alle Überlegungen zu "alten Strukturen"/Vereinsmeiertum" rein akademisch und hinfällig und antworte deshalb : eindeutig nein !
Statt Dir/Euch zu überlegen, ob die aktuelle Verfassung Euch ausschließt oder "was die da eigentlich machen", macht doch mit ! Irgendwie ! In Fanclubs,FuFA, bei den Ultras, Internetlern, Autonomen oder sonstwie neuen Organisationen : ich denke, auch das bisher "nur" die Fanclubs vetretende "Fansprechergermium"/ die "Fanvertretung" hört Euch zu und nimmt Euch an. Wartet nicht darauf, daß irgendetwas passiert, sondern sorgt selbst dafür ! Aber : Ohne Organisation geht's nicht.
allgemeines: ich glaube ihr habt leider die falsche vorstellung davon wie dieses fan(club)sprechergremium entstanden ist und welche möglichkeiten es momentan hat. es handelt sich um 6 leute die alle einem tagesausfüllenden job nachgehen, partner haben und ein wenig privatleben neben dem fussball. keiner von denen hatte den wunsch in einer solchen instituion zu landen als sie die arbeit im erweiterten fanbeirat antraten.aufgabe war es einen fansprecher zu finden....da sich niemand bereit fand haben wir die zeit genutzt und uns gedanken darüber gemacht wie die arbeit, die in ordentlichem maße vorhanden ist, dennoch zu erledigen ist.und sind auf die lösung gekommen das dies nur zu handeln ist wenn sie auf mehrere schultern geladen wird.daraus ist eine neue,nagelneue struktur entstanden die sich nicht auf etwas bestehendes stützt - die keine strukturen übernehmen konnte und auch nicht wollte - die also erst einmal entstehen muss. es gab nichts...wir hatten in den letzten 15 jahren (längerer reicht meine erinnerung nicht zurück) 2 verschiedene fansprecher gehabt : anjo scheel und andreas hornung. zwei einzelpersonen die sich die arbeit mit einigen wenigen vertrauten geteilt haben, die aber keine übernehmbaren strukturen hinterlassen haben. möglich das es irgendwann wieder mal einen solchen frontmann gibt und die jetzige struktur wieder eingeschrottet wird aber jetzt musste schnell was anderes her. die hauptaufgabe der jetzigen crew sahen wir (erweiterter fanbeirat) darin erst einmal den boden zum arbeiten zu schaffen. und dabei sind sie nun.ich bin mir nicht sicher das das probejahr überhaupt ausreicht die strukturen soweit aufzubauen das die kiste von alleine läuft. versteht mich nicht falsch ich sage nicht das hier überhaupt keine zeit ist um diese diskussionen zu führen, aber erstmal sollte ich laufen können bevor ich mich beim maraton anmelde.
das riesenpotenzial bei allem glauben an den fan mit engagement und begeisterung, ich sehen nicht das in der fanszene von eintracht frankfurt tausende nur darauf warten endlich ihr schärflein beitragen zu dürfen. wenn die ultras dazu aufrufen ihnen bei der choreo zu helfen kommen immer nur die üblichen verdächtigen, wenn das fanprojekt ein haus zu renovieren hat in dem fans sich treffen und aktionen planen können - kommen die selben, wenn in der organisierten fanszene leute gesucht werden die sich in arbeitsgruppen einbringen können oder als regionalsprecher ansprechpartner für die fanclubs zu werden - ist der andrang sehr überschaubar, wenn die fanszene über das forum zur demo für die lizenz aufruft kommen 100 leute, wenn das fan geht vor mitarbeiter sucht die beim versand, umbruch, layout, verkauf, etc. helfen soll findet sich fast keiner, wenn hier im forum kontrovers disskutiert wird sind es immer die selben 10 - 20 nasen. lange rede.....potenzial sehe ich auch (hab ich ja auch schon früher gesagt) aber nicht in der menge wie hier einige hoffen......
sprachliche ungenaugigkeiten ganz ehrlich ödet mich dieser kampf um die richtige bezeichnung wirklich an. schon in der arbeitsphase des erweiterten fanbeirates haben wir in manchen sitzungen mehr zeit mit der diskussion über die richtige bezeichnung der einzelnen arbeitpunkte verbracht als mit der arbeit selbst. in deutschland gibt es parteien die ein christlich,rechtstaatlich,liberal,sozial, sozialistisch und anderes im namen tragen und keine tut dies mit echter berechtigung. andererseits gäbe es diesen thread in der form wohl nicht ohne dieses. ich mag mich nur nicht mehr daran beteiligen.den vorschlag den club ins fan(club)sprechergremium aufzunehmen werde ich aber mal als vorschlag weiterleiten....
250.000 fans meinst du wirklich ein ehrenamtliches gremium, das durch die vertreter der fanclubs legitimiert ist für sie zu sprechen, kann sich der aufgabe stellen jedem sportschaugucker der sagt "die eintracht ist mein lieblingsverein" ein anwalt zu sein. das finde ich doch ein wenig viel verlangt meine definition von fan ist glaube ich auch eine andere die liegt irgendwo zwischen den 15.000 die sich gegen wolfsburg den ***** abfrieren und den 100.000 die gerne live dabei wären wenn die eintracht die championsleague gewinnen..... also einfach gesagt ich bezweifel solche zahlen da diese reine statistik sind.
kleinkram @aquila
Nach meinem Eindruck setzen sich FVV bzw. Fansprechergremium zu wenig mit dieser eigentlich unbestreitbaren Wandlung der Fanszene auseinander.
unrecht hast du da sicher nicht und hier wartet reichlich arbeit. solche diskussionen wie die hier hat es vor der gründung der gremiums allerding noch nicht mal gegeben, deshalb bin ich guter hoffnung das hier in zukunft einiges möglich ist.
Es wäre schön, mal fünf zusammenhängende Sätze darüber zu hören, warum es ein Fan(club)sprechergremium geben muß und welche inhaltlichen Aufgaben es hat - ohne daß darin das Wort Dauerkarte vorkommt.
aus dem brief an die efc`s (weiter oben) Unsere Zielsetzung: -Fanszene näher zusammenführen -Unabhänigkeit der Fanclubs bewahren -Mitsprache in der Preisgestaltung von Eintritts-/Dauerkarten, Vorkaufsrecht -Bündeln der Fanintressen über die Regionalvertretung - stärken der Region -Vakuum auffüllen nach dem Rücktritt von Andreas Hornung und Rudi Köhler -Auch im Hinblick auf 2006 Vertretung der Faninteressen gegenüber Eintracht Frankfurt.
keine zusammenängende sätze außerdem geht nicht ohne dauerkarte - `schuldigung werde die leutz im gremium mal in den hintern treten das endlich mal hier zu übernehmen....
@zolo:
...wenn es wenigstens irgendeine Institution geben würde, die sich um die nicht organisierten Fans kümmern würde.
nicht nur für nicht organisierte fans aber auch für....ansonsten ist vieleicht auch eigeninitiative gefragt.
@schusch [quote]Nee nee, hab mich gut benommen und bin gepflegt aufgetreten, da klappt´s auch mit der Nachbarin.{/quote] aber nicht das uns die nachbarin die engagiertesten [s]trinker[s] fans abspenstig macht.......
Wie gesagt, an den Begriffen will ich mich gar nicht so aufhängen, obwohl sie natürlich für Verwirrung sorgen können. Auch möchte ich nochmals betonen, dass ich auf gar keinen Fall gegen EFCs oder diese Institutionen bin, sondern lediglich dagegen, dass man sich erst in einem Fanclub organisieren muss, um in irgendeiner Form an der Entwicklung der frankfurter Fanszene mitwirken zu können. Es ist natürlich auch klar, dass es einem gewissem Maß an organsisation bedarf, damit man solche Probleme in den Griff bekommt, aber braucht man dafür einen Mitgliedsausweis oder sollte es nur darum gehen, wie es ja in der Zielsetzung des Fangremiums angeführt ist, die Fanszene näher zusammenzuführen? Mir geht es bei der Sache um folgendes:
- Wie kann die Eintracht das gesamte Fanpotential besser ausschöpfen? - Was kann man tun, dass sich mehr Fans an Aktionen beteiligen? - Wieso sollte es nicht möglich sein, Fans, die nicht in einem EFC sind, zu integrieren? - Wie könnte man es anstellen, dass auch der nicht organisierte Fan in Entscheidungen, die auch ihn betreffen, einzubinden? - Ist es nicht auch für Fanclubs interessant, sich einem breiterem Spektrum von Leuten zu präsentieren und dadurch vieleicht mehr Mitglieder zu werben!
usw.
Es geht mir persönlich zum Beispiel nicht darum, eine billigere Dauerkarte zu bekommen, aber vieleicht kannst Du mir ja erklären, warum ich mich dafür in einem Fanclub engagieren muss?
@ Maggus -
Ich gehe nur kurz auf Deine Erläuterungen ein.
zu allgemeines -
Ich bezweifle gar nicht, dass es schwer ist, sich erstmal Strukturen zu erarbeiten und finde es auch richtig gut, dass es solche Leute gibt, die sich soetwas antuen, aber wenn es bei einigen den Gedanken gäbe, nicht organisierte oder Hilfswillige zu integrieren, dann wäre es doch sinvoller, genau diese Strukturen so zu gestalten, dass dies auch möglich ist, da man sonst die jetzige Arbeit irgendwann wieder umwerfen müsste, oder? Ich meine, dass es doch erstmal nur darum gehen sollte, ob man an den Funktionen etwas ändern möchte und wie man auf die Veränderungen der Szene reagieren möchte oder ob man alles beim altem belässt und eben nur die EFCs, was mit Sicherheit schon eine Menge Arbeit ist, vertritt!
zu riesenpotenzial -
Wie gesagt, die Zahlen die ich anführte sind die offiziellen Zahlen der FuFA und man sollte doch davon ausgehen können, dass diese realistisch sind. Wenn man also davon ausgeht, dann muss man sich als Verein/AG und Fanvertretung einfach mal mit dieser Thematik befassen und sich fragen, wie man dieses Potenzial ausschöpfen könnte. Da reicht es nicht, wenn man sagt "Ach, da kommen ja sowieso immer nur die selben Nasen!", sondern man muss sich halt fragen warum dies so ist und dann darauf reagieren!
zu sprachliche ungenauigkeiten -
Sehe ich im Endeffekt genauso wie Du, aber es kann halt, so wie bei mir am Anfang, zu Verwirrungen führen. Es sollte aber nicht zum Schwerpunkt einer Diskussion werden!
zu 250.000 Fans -
Das meiste dazu habe ich ja schon gesagt, aber selbst wenn man nur Deine 15.000 (Hardcore)Fans als Messlatte nehmen würde, die fast immer dabei sind, dann wären das immer noch mind. 7.000 nicht-organisierte, die man sich meiner Meinung nach schnappen sollte!
zu kleinkram -
Die Sätze die mir da auffallen sind, wie ich oben schon erwähnt hatte, "die Fanszene zusammenführen" bzw. "Auch im Hinblick auf 2006 Vertretung der Faninteressen gegenüber Eintracht Frankfurt"! Sind dies etwa Themen, die nur die Fanclubs betreffen, bzw. besteht die Fanszene laut diesem Brief nur aus den organisierten? Zu den anderen Zielsetzungen möchte ich mich gar nicht äussern.
zu @ zolo -
Wenn ich mich engagieren wollte, dann für die Eintracht und nicht für die generelle Fanszene Deutschlands, die mir ehrlich gesagt größtenteils ziemlich egal ist, aber danke trotzdem!
So, dass war's jetzt erstmal, muss mich ja schliesslich um "Schwarz Auf Weiss" kümmern!
Wie oben schoneinmal erwähnt, wären wir auch gerne dahingegangen. Allerdings ging es einfach nicht, da wir aus Wiesbaden kommen, ich selbst kein eigenes Auto habe und der Rest des Vorstandes nicht von einem Tag auf den anderen dies zeitlich einplanen konnte. Sollte sowas nochmal stattfinden und es ,sagen wir mal, eine Woche vorher angekündigt wird, werden wir auch dort sein. Zum anderen ist es trotzdem etwas unverständlich, wie im Fan(club)vertreter-Gremium (oder wie auch immer) gehandelt wird. Wie auch schon oben erwähnt, haben wir unseren Antrag auf Anerkennung als öffizieller EFC um den 10.Dezember herum gestellt. Nachdem ich auf verschiedene Anfragen keine Antwort bekam, habe ich mich mal an Maggus(erwin stein) gewandt, mit der Bitte meine Anfrage mal weiterzuleiten. Daraufhin bekam ich seltsamerweise auch direkt Antwort vom Gremium (Danke nochmal Maggus) in der mir mitgeteilt wurde, das erstens die Voraussetzungen zur Anerkennung z.Zt. überarbeitet würden und deshalb vor Mitte Januar keine neuen EFC's mehr zugelassen würden und ausserdem kein Antrag von uns aufzufinden sei! Daraufhin schickte ich wiederum insgeamt 5! Emails, in denen ich mitteilte, wann wir das abgeschickt haben, an welche Adresse und mit Kopien des Antrages und der Mitgliederliste an das Gremium, die letzten beiden mit Anforderung einer Lesebestätigung. Dies ist nun über eine Woche her, bis heute keinerlei Reaktion! Sorry Leute, aber irgendeiner der sechs wird doch wohl mal in die E-Mails schauen!? Auch wenn die Leute Berufstätig sind, Familie haben usw. (das haben andere auch) Wenn ich mich bei so etwas engagiere und tätig bin, dann denke ich mal, sollte man zumindest Kontakt mit denen halten, die man angeblich repräsentiert. Einmal im Jahr irgendeine Mitteilung rausgeben ist nun nicht gerade "Glasnost".
Bevor jetzt hier ein Schlachtfest angerichtet wird...
Die paar wenigen Leute, die sich hier engagieren, um überhaupt hier etwas zu organisieren, müssen ganz von vorne anfangen. Mit dem Rücktritt von Pferd und Rudi herrschte ein totales Vakuum.
Und es geht erst mal um grundsätzliche Fragen: Wie kann man Fanclubarbeit überhaupt machen, wie muss das aussehen, was ist zu tun? Wer macht was? Diese Leute, die sich überhaupt erst mal einen Kopp darüber machen, sind teilweise wie die Jungfrau zum Kind zu der Aufgabe gekommen. Warn halt nicht schnell genug die Bäume hoch.
Eine Organisationsstruktur, Arbeits- und Informationsprozesse werden nicht per Ordre de Mufti bestimmt und funktionieren dann sofort, Mufti ham wer keinen, sondern müssen mühsam diskutiert und erarbeitet werden und dann mit Leben gefüllt werden. (Den Ansatz, den ich gesehen habe, finde ich eigentlich ganz gut und praktikabel).
Geschäftsstelle mit hauptamtlichen Sachbearbeitern gibt´s auch nicht. Es existiert keine professionelle Struktur für administrative Abläufe wie Bearbeitung von Aufnahmeanträgen. Wo soll die denn auch herkommen? Die machen das in ihrer Freizeit, Leute, und fangen gerade erst damit an! Über die Post und das Finanzamt kann man sich aufregen, hier bitte etwas Nachsicht. Wenn die die Lust verlieren, passiert dann halt gar nix mehr. (Raideg, Dein Fanclub wird schon noch offiziell werden. Läuft zwar ein bißchen holprig, aber das wird schon.)
Und damit sind wir auch schon bei der Frage, warum nur die Fanclubs, oder andere ausschließen, einschließen, organisiert oder nicht organisiert, oder.... : Die paar Leute haben erst einmal genug damit zu tun, die "organisierten" Fans zu organisieren. Es sollte erst mal das gelingen, bevor man sich dann darüber hinaus Gedanken macht. Ist schwer genug
Die Qualität der Arbeit und der Erfolg dieses Projektes stehen und fallen mit dem Engagement der beteiligten Leute. Arbeit gibt´s genug und je mehr gute Leute sich einbringen, desto besser gelingt das Ganze.
Also net meckern, sonnern mitmachen, besser machen.
(Aber so langsam könnte ja auch mal ein "echtes" Gremiumsmitglied sich hier einklinken. Rava, biste schon wach? smile:
Ich hab' den "Gesetzestext" aber auch mal rauskopiert, damit interessierte sich mal ein Bild davon machen können!
1. Ein Fanclub muß bei seiner Gründung: - im Verkehrsbereich des RMV aus mindestens 12 Eintracht - Fans - im Rest Deutschlands aus mindestens 7 Eintracht - Fans - im Ausland aus mindestens 5 Eintracht - Fans bestehen. Ein Fanclubmitglied muss das 18. Lebensjahr vollendet haben Eine Mitgliederliste, aus der Familiennamen, Vorname, Wohnort und Telefon-/Fax - Nummer aller Mitglieder hervorgeht, muß dem Aufnahmeantrag beigefügt werden. 1.1 Die Zulassung erfolgt zunächst auf Probe. Nach den ersten 12 Monaten muss eine aktuelle Mitgliederliste und eine schriftliche Übersicht der Aktivitäten des Fanclubs beim Fansprecher eingereicht werden. Erläuterung: Diese Kontrolle soll dazu dienen, die Fanclubs, deren einziges Ziel es ist, verbilligte Dauerkarten zu erschleichen, auszusortieren. 2. Aggressive Fanclub Namen (z.B. EFC "Die Killer"), und Namen, die den Verein Eintracht Frankfurt e.V. in Mißkredit bringen könnten, werden abgelehnt! 3. Pro erste zwei Stellen der Postleitzahlengebiete werden nicht mehr als 30 Fanclubs aufgenommen. 4. Der beantragende Fanclub muß drei Ansprechpartner nennen(z.B. Vorstand) Erläuterung: Diese Regelung dient dazu, daß z.B. bei eventuellen Haftungsfragen verantwortliche Personen bekannt sind, die angesprochen werden können. 5. Sollte bekannt werden, daß einzelne Mitglieder aus dem Fanclub Straftaten in Verbindung mit Veranstaltungen von Eintracht Frankfurt begehen oder dem Ansehen des Vereines in der Öffentlichkeit Schaden zufügen wird der Fanclub ermahnt. Im Wiederholungsfall droht die automatische Streichung aus der Fanclub Liste. 6. Eine Eintragung in die "offizielle Fanclub Liste bei Eintracht Frankfurt e.V." wird denjenigen Personen untersagt, die in bezug auf o.a. Punkt 5. bekannt geworden sind. 7. Neu gegründete Fanclubs dürfen nicht zu 75% aus Mitgliedern von Gremien ausgeschlossener Fanclubs bestehen. Die eingereichten Anträge werden möglichst innerhalb von sechs Wochen bearbeitet und die Entscheidung des Gremiums dem Fanclub zugestellt. Die Antragsteller werden gebeten, diese Frist bei Einreichung ihrer Anträge zu beachten! 8. Für den Erwerb verbilligter Dauerkarten gilt bei Neugründungen der Stichtag . Fanclubs die nach diesem Termin gegründet werden haben erst im darauffolgenden Jahr die Möglichkeit verbilligte Dauerkarten zu erwerben. Änderungen laut Beschluss der Fanvertreterversammlung am 05.05.2002 Viel Erfolg mit eurem Fanclub Kerstin Groß / Dieter Berlinghof Aufnahmegremium
In diesem Sinne.........
Eigentlich würde ich auch da wieder etwas zum "Meckern" finden!
ZoLo schrieb: Eigentlich würde ich auch da wieder etwas zum "Meckern" finden!
Dann mach doch alter Motzki.
Nee aber mal im Ernst, hier in dem Thread stehen Sachen die ich zum einen nicht wusste und mich aber auch teilweise noch vor 10/15 Jahren nicht so interessiert hatten. Und genau das meint auch erwin stein, wenn er sagt das nicht alle Lust haben aktive Arbeit in diesem Gremium zu machen. Es gibt viele Eintrachtfans, die ins Stadion gehen und auch in Fanclubs/Ultras sind, aber die sich für den grossen Fan-Verband eigentlich erstmal nicht interessieren. Erst wenn sie älter werden und auch ein paar Leutchen besser kennen, dann fangen sie so langsam an sich auch dafür zu interessieren.
ZoLo schrieb: Eigentlich würde ich auch da wieder etwas zum "Meckern" finden!
Ja los, dann tu es.
Sei Dir aber bitte bewusst, dass das was hier offiziell ist, ein diplomatischer Kompromiss ist. Zu Meckern haben irgendwie alle daran, aber darum geht es doch verdammt nochmal auch.
Z.B. die AG gibt verbilligte Dauerkarten an Fanclubs aus aus bestimmten Gründen, knüpft das dann aber auch an Bedingungen. Wir möchten natürlich alles für umme aber uns für nichts verpflichten oder so ähnlich (Achtung! Polemik! Selbstironie!). Und das ist das Spannungsfeld, in dem wir uns bewegen. Was meinst Du, verdammt nochmal, was viele EFCs an dem "Gesetzestext" stört.
Das sind die Debatten, die da auch geführt werden. Bitteschön, Dein Idealismus in allen Ehren, aber vielleicht solltest du wirklich mal mit drin stecken und sehen, was da so abgeht. Am Ende steht vielleicht auch Dein Name unter so einem Gesetzestext, wenn Du wirklich mal Verantwortung übernimmst.
Es nervt schon, wenn man sich als z.T. schon "urlanger" Eintracht-Fan dann endlich mal entschliesst einem Fan-Club beizutreten wie ich dies im November 2003 getan habe(absolut erstmalig); und dann so eine lange Zeit des " merr waases halt net wanns klappt Zeit" folgt. Aber ich lebe im Glauben, dass dies ein gutes Jahr für die SGE und uns Fans wird, und dann wird all dies auch die Wartezeit für die endgültige Anerkennung nicht schmälern...
Ich weiss zwar nicht auf welchen Schlips ich Dir jetzt getreten bin, aber ich wollte eigentlich mit meiner Aussage gar nicht soviel Wind machen. Sollte ich Dir damit irgendwie zu Nahe getreten sein, tut mir das leid! Obwohl ich gar nicht auf die "Verfassung" eingehen wollte, versuche ich Dir aber jetzt doch zu erklären, was mich daran "stört":
zu 1.) Warum muss ein Fanclub ausgerechnet aus 12 Mitgliedern bestehen? Wieso nicht weniger, bzw. wieso überhaupt einen Mindestwert über den 3 geforderten Ansprechpartnern festsetzen? Wenn ich jetzt mit ein paar Freunden einen EFC gründen würde und wir sehr harte aufnahme Kriterien festsetzen würden oder eben nur eine Anhäufung von 10 Leuten sein wollten, hätten wir also nie die Chance haben, in die Liste der offiziellen EFCs aufgenommen zu werden und würden auch nie in der Lage sein, uns in die Fanbelange einzubringen, auch wenn wir es wollten! Ist dies etwa eine verkappte Maßnahme, mit der die bestehenden Fanclubs hoffen, neue Mitglieder zu gewinnen? Auch die Altersbegrenzung finde ich zumindest zweifelhaft, da man damit die jungen Eintracht-Fans ausschliesst. Es sollten natürlich in den Fanclubs "volljährige" Ansprechpartner vorhanden sein, aber überleg mal wieviele 16+ jährigen Fans es im Stadion gibt, die z.B., von rechtswegen, rauchen und trinken dürfen, aber eben kein Fanclubmitglied sein!
zu 1.1) Wieso die "Probezeit"? Warum nicht einfach sagen, wer nicht mitzieht, bzw. nur Dauerkarten schnorren will fliegt raus, egal ob er 12 Monate oder 12 Jahre dabei ist?
zu 2.) Prinzipiell ist das ja ok, aber ist das Beispiel "Die Killer" nicht etwas sehr lächerlich?
zu 3.) Ich gründe jetzt einen Fanclub, obwohl es in meiner Gegend viele Fanclubs gibt, die mir aber nicht gefallen und komme auch auf eine größere Mitgliederzahl und muss plötzlich erfahren, dass ich nicht "zugelassen" werde, weil es in meinem Postleizahlenbereich schon 30 Fanclubs gibt! Ist das nicht etwas absurd? Warum diese blöden bürokratischen Beschränkungen?
zu 4.) Ist klar!
zu 5.) Ist ebenfalls klar!
zu 6.) Auch klar!
zu 7.) Mal ein Beispiel: Stell Dir vor, es gäbe einen großen Fanclub, der sich aber nicht an die Regeln hält und daraufhin gesperrt würde. Stell Dir jetzt vor, dass es eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern gäbe, die mit der Führung des EFCs sowieso nicht mehr einverstanden waren und auch Lust hätten sich mehr einzubringen und diese beschliessen jetzt einen eigenen EFC zu gründen. Nun würden sie auch alle Kriterien erfüllen, aber sie würden eben nicht aufgenommen werden, da mehr als 75% ihrer Mitglieder aus ehemaligen Mitgliedern des gesperrtem EFCs hervorgegangen sind! Absurd?
zu 8.) Ist natürlich auch klar!
Fazit:
Was mich halt an der Geschichte stört ist, dass man eben, laut Statuten, absolut bürokratisch und unflexibel agiert, anstatt sich, gerade in solchen Fällen, auf die jeweilige Situationen einzulassen! So, dass dürfte Dir erstmal ein Bild meiner Einwände geben!
Verstehe mich nicht falsch, ich habe absolut nichts gegen Fanclubs, ganz im Gegenteil, es geht mir nur daru, dass es eine Fanvertretung, ein Fansprechergremium, die FuFA, etc. gibt, die sich aber nur um organisierte Fans kümmern und, so scheint es zumindest, kein Interesse haben, nicht organisierte Fans mit einzubeziehen bzw. diese zu vertreten, wenn diese sich nicht organisieren wollen. Selbst große Gruppierungen wie die Ultras, können ja offiziell nichts mitbestimmen, ob sie es nun wollen oder nicht.
Wie gesagt, es geht mir nicht um die Fanclubs ansich, ausser diese wollen nur ihr eigenes Süppchen kochen, ich stelle mir nur die Frage, warum ich mich organisieren muss, wenn ih möglicherweise daran interessiert wäre in irgendeiner Art mitzuwirken. Desweiteren stört mich halt, dass dieses angeblich vorhandene Potential an Fans nicht genutzt wird!
In diesem Sinne......
???
AFAIK sind viele, die meisten?, alle?, Ultras auch Mitglieder in EFCs. Allein wegen der Tickets. Und in der Organisationsstruktur, die angedacht ist, mit Regionalsprechern, sollen die Ultras auch ihren Sprecher bekommen. Die sollen ja miteinbezogen werden. Ob die das dann wollen, ist vielleicht eine andere Sache.
Und überhaupt, Leute, die helfen wollen, kann man immer gebrauchen
so, muss jetzt was schaffe..
habe eben erst (zum ersten Mal) diesen thread gesehen und möchte nun auch noch mal meinen unmaßgeblichen Senf dazu abgeben.
Diesem grundlegenden Mißverständnis bzw. diesem ungenauen Ausdruck "verdanken" wir offenbar diesen thread. Das "Fansprechergremium" ist nämlich in der Tat ein "Fanclubsprechergremium", denn die das Gremium wählende "Fanvertreterversammlung" ist ja eben auch ("nur") eine "Fanclubvertreterversammlung".
Diese sprachliche Ungenauigkeit, die solche Reaktionen wie von ZoLo herausfordert oder hervorbringt, ist geschichtlich bedingt. Bis in die Siebziger Jahre hinein gab es überhaupt keine Organisationsformen von Fans, dann gründeten sich die ersten Fanclubs. Als dann längere Zeit später Institutionen wie eben die Fan(club)vertreterversammlung etc. geschaffen wurden, waren die Fanclubs die einzige organisierte Form der Fanszene. Die Fanszene (jedenfalls ihr aktiver Teil) war zum ganz überwiegenden Teil in Fanclubs organisiert, so daß man damals mit Fug und Recht eine "Fanclubvertreterversammlung" als "Fanvertreterversammlung" bezeichnen konnte.
Nun sind die Geschichte und das Leben natürlich weiter gegangen, heute haben wir eine ganz andere Ausgangsposition. Heute sind die Fanclubs nur noch ein Teil der aktiven Fanszene (übrigens ein sehr heterogener Teil...), daneben gibt es - um nur die wichtigsten zu nennen - noch Ultras einerseits und Fan- und Förderabteilung andererseits. Auch die "unorganisierten" Fans finden heute, vor allem durch das Internet, viel eher eine Plattform, sich zu artikulieren und/oder Aktionen zu starten (bspw. "Adi-Aktion" bei Union etc.) Die früher unproblematischen Bezeichnungen "Fansprecher" bzw. "Fanvertreterversammlung" sind daher heute schief, mißverständlich, unkorrekt und könnten sogar anmaßend wirken.
So, bis hierhin habe ich mich bemüht, das Ganze objektiv darzustellen und meine eigene Meinung möglichst wenig einfließen zu lassen. Ab hier jetzt noch ein paar subjektiv gefärbte Worte:
Nach meinem Eindruck setzen sich FVV bzw. Fansprechergremium zu wenig mit dieser eigentlich unbestreitbaren Wandlung der Fanszene auseinander. Die einleitende Frage von Teewurst ("was machen die eigentlich?") ist ja nicht ganz unberechtigt und könnte/müßte eigentlich noch erweitert werden um "was wollen die eigentlich machen?". Für meinen Geschmack versteckt man sich sehr hinter Strukturfragen (Regionalsprecher etc.) und geht damit der eigentlichen inhaltlichen Sinnfrage aus dem Weg: Was soll ein Fan(club)sprechergremium in der heutigen Situation eigentlich machen? Inhaltlich höre ich immer nur von der Notwendigkeit, den Rabatt auf die Dauerkarten zu erhalten. Als einziger Punkt für eine inhaltliche Arbeit ist das aber doch ein bißchen dürftig, oder?
Das soll jetzt kein blödes Rumgemeckere sein, sondern erstmal ein - sagen wir mal: - Denkanstoß. Oder, noch etwas provozierender formuliert: Es wäre schön, mal fünf zusammenhängende Sätze darüber zu hören, warum es ein Fan(club)sprechergremium geben muß und welche inhaltlichen Aufgaben es hat - ohne daß darin das Wort Dauerkarte vorkommt.
Beste Grüße
aquila
Schön, dass Du Dich auch beteiligst und somit dazu beiträgst, dass dieser Thread ein wenig länger am Leben bleibt!
Deine Aussagen bezüglich der Dauerkartensituation gehen mir auch schon eine ganze Weile durch den Kopf, aber ich kann halt die Arbeit des Fansprechergremiums zu wenig einschätzen, als das ich mir dazu eine eigene Meinung bilden könnte. Auch bei der missverständlichen Wortwahl sprichst Du mir aus der Seele, aber auch damit hätte ich ja noch nichtmal ein Problem, wenn es wenigstens irgendeine Institution geben würde, die sich um die nicht organisierten Fans kümmern würde. Traurig finde ich halt auch, dass es die bestehenden Institutionen wohl überhaupt nicht interessiert, welche ein Potential sie da brach liegen lassen, bzw. dass sich auch noch eine dieser Institutionen gerade neu organisiert und es nicht als notwendig ansieht eine Neuausrichtung der Interessen zu definieren, sondern schön in ihren veralteten Strukturen weiter zu existieren!
Na ja, vieleicht passiert ja noch irgendetwas.
In diesem Sinne......
???
P.s.: Würde mich sehr interessieren, ob einer der angesprochenen Personen von diesem Thread erfahren, bzw. diesen sogar gelesen haben und was diese dazu sagen!
als dem Vereinsmeiertum Abegneigter, gleichwohl einem eingetragenen Fanclub Angehöriger will ich mich auch mal zum Thema melden :
Du hast mit Deinen grundsätzlichen Problemen bezüglich der Begriffswahl sicher nicht Unrecht, wie auch aquila mit seinen Überlegungen zur zeitgemäßen Form der Fanorganiosation. Aber sagt mir mal, wie es anders und besser funktionieren soll. Mitglieder des Fansprechergremiums (namentlich Schusch) und Assoziierte (Erwin Stein) haben die Frage ja auch schon gestellt.
Gern kann man daneben von Dir aufgeworfene und von aquila aufgenommene Detailfragen diskutieren, etwa ob man den Ultras nicht auch ein vollwertiges Mitspracherecht einräumen sollte. (Das Argument, daß auch sie vielfach in diversen Fanclubs organisiert sind, ist keines, das Fanclubs in den Status des Einzigwahren erhebt) Oder ob es nicht sinnvoll ist, nichtorganisierte Fans über FgV pder Eintracht anzusprechen und zur Mitarbeit zu motivieren. Auch das Internet ist sicher eine neue Plattform. Dann aber stelltv sich doch die konkrete Frage: Wie soll die konkrete Mitarbeit aussehen ? Ist Organisation so schlimm ? Kann Mitarbeit ohne Organisation überhaupt funktionieren ? Ich meine, hier werden alle Überlegungen zu "alten Strukturen"/Vereinsmeiertum" rein akademisch und hinfällig und antworte deshalb : eindeutig nein !
Statt Dir/Euch zu überlegen, ob die aktuelle Verfassung Euch ausschließt oder "was die da eigentlich machen", macht doch mit ! Irgendwie ! In Fanclubs,FuFA, bei den Ultras, Internetlern, Autonomen oder sonstwie neuen Organisationen : ich denke, auch das bisher "nur" die Fanclubs vetretende "Fansprechergermium"/ die "Fanvertretung" hört Euch zu und nimmt Euch an. Wartet nicht darauf, daß irgendetwas passiert, sondern sorgt selbst dafür ! Aber : Ohne Organisation geht's nicht.
Grüße
Adler aus Freiburg
ich glaube ihr habt leider die falsche vorstellung davon wie dieses fan(club)sprechergremium entstanden ist und welche möglichkeiten es momentan hat. es handelt sich um 6 leute die alle einem tagesausfüllenden job nachgehen, partner haben und ein wenig privatleben neben dem fussball.
keiner von denen hatte den wunsch in einer solchen instituion zu landen als sie die arbeit im erweiterten fanbeirat antraten.aufgabe war es einen fansprecher zu finden....da sich niemand bereit fand haben wir die zeit genutzt und uns gedanken darüber gemacht wie die arbeit, die in ordentlichem maße vorhanden ist, dennoch zu erledigen ist.und sind auf die lösung gekommen das dies nur zu handeln ist wenn sie auf mehrere schultern geladen wird.daraus ist eine neue,nagelneue struktur entstanden die sich nicht auf etwas bestehendes stützt - die keine strukturen übernehmen konnte und auch nicht wollte - die also erst einmal entstehen muss.
es gab nichts...wir hatten in den letzten 15 jahren (längerer reicht meine erinnerung nicht zurück) 2 verschiedene fansprecher gehabt : anjo scheel und andreas hornung. zwei einzelpersonen die sich die arbeit mit einigen wenigen vertrauten geteilt haben, die aber keine übernehmbaren strukturen hinterlassen haben.
möglich das es irgendwann wieder mal einen solchen frontmann gibt und die jetzige struktur wieder eingeschrottet wird aber jetzt musste schnell was anderes her.
die hauptaufgabe der jetzigen crew sahen wir (erweiterter fanbeirat) darin erst einmal den boden zum arbeiten zu schaffen.
und dabei sind sie nun.ich bin mir nicht sicher das das probejahr überhaupt ausreicht die strukturen soweit aufzubauen das die kiste von alleine läuft.
versteht mich nicht falsch ich sage nicht das hier überhaupt keine zeit ist um diese diskussionen zu führen, aber erstmal sollte ich laufen können bevor ich mich beim maraton anmelde.
das riesenpotenzial
bei allem glauben an den fan mit engagement und begeisterung, ich sehen nicht das in der fanszene von eintracht frankfurt tausende nur darauf warten endlich ihr schärflein beitragen zu dürfen.
wenn die ultras dazu aufrufen ihnen bei der choreo zu helfen kommen immer nur die üblichen verdächtigen, wenn das fanprojekt ein haus zu renovieren hat in dem fans sich treffen und aktionen planen können - kommen die selben, wenn in der organisierten fanszene leute gesucht werden die sich in arbeitsgruppen einbringen können oder als regionalsprecher ansprechpartner für die fanclubs zu werden - ist der andrang sehr überschaubar, wenn die fanszene über das forum zur demo für die lizenz aufruft kommen 100 leute, wenn das fan geht vor mitarbeiter sucht die beim versand, umbruch, layout, verkauf, etc. helfen soll findet sich fast keiner, wenn hier im forum kontrovers disskutiert wird sind es immer die selben 10 - 20 nasen.
lange rede.....potenzial sehe ich auch (hab ich ja auch schon früher gesagt) aber nicht in der menge wie hier einige hoffen......
sprachliche ungenaugigkeiten
ganz ehrlich ödet mich dieser kampf um die richtige bezeichnung wirklich an. schon in der arbeitsphase des erweiterten fanbeirates haben wir in manchen sitzungen mehr zeit mit der diskussion über die richtige bezeichnung der einzelnen arbeitpunkte verbracht als mit der arbeit selbst. in deutschland gibt es parteien die ein christlich,rechtstaatlich,liberal,sozial, sozialistisch und anderes im namen tragen und keine tut dies mit echter berechtigung.
andererseits gäbe es diesen thread in der form wohl nicht ohne dieses. ich mag mich nur nicht mehr daran beteiligen.den vorschlag den club ins fan(club)sprechergremium aufzunehmen werde ich aber mal als vorschlag weiterleiten....
250.000 fans
meinst du wirklich ein ehrenamtliches gremium, das durch die vertreter der fanclubs legitimiert ist für sie zu sprechen, kann sich der aufgabe stellen jedem sportschaugucker der sagt "die eintracht ist mein lieblingsverein" ein anwalt zu sein. das finde ich doch ein wenig viel verlangt
meine definition von fan ist glaube ich auch eine andere die liegt irgendwo zwischen den 15.000 die sich gegen wolfsburg den ***** abfrieren und den 100.000 die gerne live dabei wären wenn die eintracht die championsleague gewinnen.....
also einfach gesagt ich bezweifel solche zahlen da diese reine statistik sind.
kleinkram
@aquila
unrecht hast du da sicher nicht und hier wartet reichlich arbeit. solche diskussionen wie die hier hat es vor der gründung der gremiums allerding noch nicht mal gegeben, deshalb bin ich guter hoffnung das hier in zukunft einiges möglich ist.
aus dem brief an die efc`s (weiter oben)
Unsere Zielsetzung:
-Fanszene näher zusammenführen
-Unabhänigkeit der Fanclubs bewahren
-Mitsprache in der Preisgestaltung von Eintritts-/Dauerkarten, Vorkaufsrecht
-Bündeln der Fanintressen über die
Regionalvertretung
- stärken der Region
-Vakuum auffüllen nach dem Rücktritt von Andreas Hornung und Rudi Köhler
-Auch im Hinblick auf 2006 Vertretung der Faninteressen gegenüber Eintracht Frankfurt.
keine zusammenängende sätze außerdem geht nicht ohne dauerkarte - `schuldigung
werde die leutz im gremium mal in den hintern treten das endlich mal hier zu übernehmen....
@zolo:
guckst du hier:
http://www.aktive-fans.de/index2.html
http://www.pro1530.de/
nicht nur für nicht organisierte fans aber auch für....ansonsten ist vieleicht auch eigeninitiative gefragt.
@schusch
[quote]Nee nee, hab mich gut benommen und bin gepflegt aufgetreten, da klappt´s auch mit der Nachbarin.{/quote]
aber nicht das uns die nachbarin die engagiertesten [s]trinker[s] fans abspenstig macht.......
tippvehler düfen behalden werten.....
maggus/erwin stein
aber nicht das uns die nachbarin die engagiertesten
trinkerfans abspenstig macht.......liebes internetteam - ich wünsche mir eine "bearbeitenfunktion" zu geburtstag
maggus/erwin stein
Wie gesagt, an den Begriffen will ich mich gar nicht so aufhängen, obwohl sie natürlich für Verwirrung sorgen können. Auch möchte ich nochmals betonen, dass ich auf gar keinen Fall gegen EFCs oder diese Institutionen bin, sondern lediglich dagegen, dass man sich erst in einem Fanclub organisieren muss, um in irgendeiner Form an der Entwicklung der frankfurter Fanszene mitwirken zu können. Es ist natürlich auch klar, dass es einem gewissem Maß an organsisation bedarf, damit man solche Probleme in den Griff bekommt, aber braucht man dafür einen Mitgliedsausweis oder sollte es nur darum gehen, wie es ja in der Zielsetzung des Fangremiums angeführt ist, die Fanszene näher zusammenzuführen?
Mir geht es bei der Sache um folgendes:
- Wie kann die Eintracht das gesamte Fanpotential besser ausschöpfen?
- Was kann man tun, dass sich mehr Fans an Aktionen beteiligen?
- Wieso sollte es nicht möglich sein, Fans, die nicht in einem EFC sind, zu integrieren?
- Wie könnte man es anstellen, dass auch der nicht organisierte Fan in Entscheidungen, die auch ihn betreffen, einzubinden?
- Ist es nicht auch für Fanclubs interessant, sich einem breiterem Spektrum von Leuten zu präsentieren und dadurch vieleicht mehr Mitglieder zu werben!
usw.
Es geht mir persönlich zum Beispiel nicht darum, eine billigere Dauerkarte zu bekommen, aber vieleicht kannst Du mir ja erklären, warum ich mich dafür in einem Fanclub engagieren muss?
@ Maggus -
Ich gehe nur kurz auf Deine Erläuterungen ein.
zu allgemeines -
Ich bezweifle gar nicht, dass es schwer ist, sich erstmal Strukturen zu erarbeiten und finde es auch richtig gut, dass es solche Leute gibt, die sich soetwas antuen, aber wenn es bei einigen den Gedanken gäbe, nicht organisierte oder Hilfswillige zu integrieren, dann wäre es doch sinvoller, genau diese Strukturen so zu gestalten, dass dies auch möglich ist, da man sonst die jetzige Arbeit irgendwann wieder umwerfen müsste, oder? Ich meine, dass es doch erstmal nur darum gehen sollte, ob man an den Funktionen etwas ändern möchte und wie man auf die Veränderungen der Szene reagieren möchte oder ob man alles beim altem belässt und eben nur die EFCs, was mit Sicherheit schon eine Menge Arbeit ist, vertritt!
zu riesenpotenzial -
Wie gesagt, die Zahlen die ich anführte sind die offiziellen Zahlen der FuFA und man sollte doch davon ausgehen können, dass diese realistisch sind. Wenn man also davon ausgeht, dann muss man sich als Verein/AG und Fanvertretung einfach mal mit dieser Thematik befassen und sich fragen, wie man dieses Potenzial ausschöpfen könnte. Da reicht es nicht, wenn man sagt "Ach, da kommen ja sowieso immer nur die selben Nasen!", sondern man muss sich halt fragen warum dies so ist und dann darauf reagieren!
zu sprachliche ungenauigkeiten -
Sehe ich im Endeffekt genauso wie Du, aber es kann halt, so wie bei mir am Anfang, zu Verwirrungen führen. Es sollte aber nicht zum Schwerpunkt einer Diskussion werden!
zu 250.000 Fans -
Das meiste dazu habe ich ja schon gesagt, aber selbst wenn man nur Deine 15.000 (Hardcore)Fans als Messlatte nehmen würde, die fast immer dabei sind, dann wären das immer noch mind. 7.000 nicht-organisierte, die man sich meiner Meinung nach schnappen sollte!
zu kleinkram -
Die Sätze die mir da auffallen sind, wie ich oben schon erwähnt hatte, "die Fanszene zusammenführen" bzw. "Auch im Hinblick auf 2006 Vertretung der Faninteressen gegenüber Eintracht Frankfurt"! Sind dies etwa Themen, die nur die Fanclubs betreffen, bzw. besteht die Fanszene laut diesem Brief nur aus den organisierten?
Zu den anderen Zielsetzungen möchte ich mich gar nicht äussern.
zu @ zolo -
Wenn ich mich engagieren wollte, dann für die Eintracht und nicht für die generelle Fanszene Deutschlands, die mir ehrlich gesagt größtenteils ziemlich egal ist, aber danke trotzdem!
So, dass war's jetzt erstmal, muss mich ja schliesslich um "Schwarz Auf Weiss" kümmern!
In diesem Sinne......
Bis bald!
Hi. Bin kein Mitglied des Fansprechergremiums. War nur der einzige Gast, der zu der öffentlichen Sitzung erschienen ist.
(Was eigentlich sehr schade ist, weil gerade um diese Themen geht es da eigentlich. Was hier diskutiert wird, gehört sehr wohl auch dahin)
Zum anderen ist es trotzdem etwas unverständlich, wie im Fan(club)vertreter-Gremium (oder wie auch immer) gehandelt wird. Wie auch schon oben erwähnt, haben wir unseren Antrag auf Anerkennung als öffizieller EFC um den 10.Dezember herum gestellt.
Nachdem ich auf verschiedene Anfragen keine Antwort bekam, habe ich mich mal an Maggus(erwin stein) gewandt, mit der Bitte meine Anfrage mal weiterzuleiten. Daraufhin bekam ich seltsamerweise auch direkt Antwort vom Gremium (Danke nochmal Maggus) in der mir mitgeteilt wurde, das erstens die Voraussetzungen zur Anerkennung z.Zt. überarbeitet würden und deshalb vor Mitte Januar keine neuen EFC's mehr zugelassen würden und ausserdem kein Antrag von uns aufzufinden sei!
Daraufhin schickte ich wiederum insgeamt 5! Emails, in denen ich mitteilte, wann wir das abgeschickt haben, an welche Adresse und mit Kopien des Antrages und der Mitgliederliste an das Gremium, die letzten beiden mit Anforderung einer Lesebestätigung. Dies ist nun über eine Woche her, bis heute keinerlei Reaktion!
Sorry Leute, aber irgendeiner der sechs wird doch wohl mal in die E-Mails schauen!?
Auch wenn die Leute Berufstätig sind, Familie haben usw. (das haben andere auch) Wenn ich mich bei so etwas engagiere und tätig bin, dann denke ich mal, sollte man zumindest Kontakt mit denen halten, die man angeblich repräsentiert.
Einmal im Jahr irgendeine Mitteilung rausgeben ist nun nicht gerade "Glasnost".
Frustriert
raideg
EFC Die Mattiaker
http://www.mattiaker.de/
Bevor jetzt hier ein Schlachtfest angerichtet wird...
Die paar wenigen Leute, die sich hier engagieren, um überhaupt hier etwas zu organisieren, müssen ganz von vorne anfangen. Mit dem Rücktritt von Pferd und Rudi herrschte ein totales Vakuum.
Und es geht erst mal um grundsätzliche Fragen: Wie kann man Fanclubarbeit überhaupt machen, wie muss das aussehen, was ist zu tun? Wer macht was? Diese Leute, die sich überhaupt erst mal einen Kopp darüber machen, sind teilweise wie die Jungfrau zum Kind zu der Aufgabe gekommen. Warn halt nicht schnell genug die Bäume hoch.
Eine Organisationsstruktur, Arbeits- und Informationsprozesse werden nicht per Ordre de Mufti bestimmt und funktionieren dann sofort, Mufti ham wer keinen, sondern müssen mühsam diskutiert und erarbeitet werden und dann mit Leben gefüllt werden. (Den Ansatz, den ich gesehen habe, finde ich eigentlich ganz gut und praktikabel).
Geschäftsstelle mit hauptamtlichen Sachbearbeitern gibt´s auch nicht. Es existiert keine professionelle Struktur für administrative Abläufe wie Bearbeitung von Aufnahmeanträgen. Wo soll die denn auch herkommen? Die machen das in ihrer Freizeit, Leute, und fangen gerade erst damit an! Über die Post und das Finanzamt kann man sich aufregen, hier bitte etwas Nachsicht. Wenn die die Lust verlieren, passiert dann halt gar nix mehr. (Raideg, Dein Fanclub wird schon noch offiziell werden. Läuft zwar ein bißchen holprig, aber das wird schon.)
Und damit sind wir auch schon bei der Frage, warum nur die Fanclubs, oder andere ausschließen, einschließen, organisiert oder nicht organisiert, oder.... : Die paar Leute haben erst einmal genug damit zu tun, die "organisierten" Fans zu organisieren. Es sollte erst mal das gelingen, bevor man sich dann darüber hinaus Gedanken macht. Ist schwer genug
Die Qualität der Arbeit und der Erfolg dieses Projektes stehen und fallen mit dem Engagement der beteiligten Leute. Arbeit gibt´s genug und je mehr gute Leute sich einbringen, desto besser gelingt das Ganze.
Also net meckern, sonnern mitmachen, besser machen.
(Aber so langsam könnte ja auch mal ein "echtes" Gremiumsmitglied sich hier einklinken. Rava, biste schon wach? smile:
Welche Kriterien muss man eigentlich erfüllen, um als EFC anerkannt zu werden? Gibts da irgendwelche schriftlich niedergelegten "Gesetze"?
zu 1.) Darf man ja nicht, wenn man nicht in einem EFC ist!
zu 2.) Volle Zustimmung!!!!!
In diesem Sinne..........
???
im rhein main gebiet müssen es mindestens 12 mitglieder sein und ansonsten ist die mindestanzahl 7 (wenn ich was falsches sag das verbessert mich)
da steht alles drin was du wissen musst um nen efc zu gründen
pogopuschel
http://www.efc-afam.de.tk
Danke!
Der richtige Link lautet übrigens:
http://www.fanabteilung.de/portal/downloads/fanclubgruendung.pdf
Ich hab' den "Gesetzestext" aber auch mal rauskopiert, damit interessierte sich mal ein Bild davon machen können!
1.
Ein Fanclub muß bei seiner Gründung:
- im Verkehrsbereich des RMV aus mindestens 12 Eintracht - Fans
- im Rest Deutschlands aus mindestens 7 Eintracht - Fans
- im Ausland aus mindestens 5 Eintracht - Fans
bestehen.
Ein Fanclubmitglied muss das 18. Lebensjahr vollendet haben
Eine Mitgliederliste, aus der Familiennamen, Vorname, Wohnort und Telefon-/Fax -
Nummer aller Mitglieder hervorgeht, muß dem Aufnahmeantrag beigefügt werden.
1.1
Die Zulassung erfolgt zunächst auf Probe. Nach den ersten 12 Monaten muss
eine aktuelle Mitgliederliste und eine schriftliche Übersicht der Aktivitäten des
Fanclubs beim Fansprecher eingereicht werden.
Erläuterung:
Diese Kontrolle soll dazu dienen, die Fanclubs, deren einziges Ziel es ist, verbilligte
Dauerkarten zu erschleichen, auszusortieren.
2.
Aggressive Fanclub Namen (z.B. EFC "Die Killer"), und Namen, die den Verein
Eintracht Frankfurt e.V. in Mißkredit bringen könnten, werden abgelehnt!
3.
Pro erste zwei Stellen der Postleitzahlengebiete werden nicht mehr als 30 Fanclubs
aufgenommen.
4.
Der beantragende Fanclub muß drei Ansprechpartner nennen(z.B. Vorstand)
Erläuterung:
Diese Regelung dient dazu, daß z.B. bei eventuellen Haftungsfragen verantwortliche
Personen bekannt sind, die angesprochen werden können.
5.
Sollte bekannt werden, daß einzelne Mitglieder aus dem Fanclub Straftaten in
Verbindung mit Veranstaltungen von Eintracht Frankfurt begehen oder dem Ansehen
des Vereines in der Öffentlichkeit Schaden zufügen wird der Fanclub ermahnt.
Im Wiederholungsfall droht die automatische Streichung aus der Fanclub Liste.
6.
Eine Eintragung in die "offizielle Fanclub Liste bei Eintracht Frankfurt e.V." wird
denjenigen Personen untersagt, die in bezug auf o.a. Punkt 5. bekannt geworden
sind.
7.
Neu gegründete Fanclubs dürfen nicht zu 75% aus Mitgliedern von Gremien
ausgeschlossener Fanclubs bestehen.
Die eingereichten Anträge werden möglichst innerhalb von sechs Wochen bearbeitet
und die Entscheidung des Gremiums dem Fanclub zugestellt. Die Antragsteller
werden gebeten, diese Frist bei Einreichung ihrer Anträge zu beachten!
8. Für den Erwerb verbilligter Dauerkarten gilt bei Neugründungen der Stichtag .
Fanclubs die nach diesem Termin gegründet werden haben erst im darauffolgenden
Jahr die Möglichkeit verbilligte Dauerkarten zu erwerben.
Änderungen laut Beschluss der Fanvertreterversammlung am 05.05.2002
Viel Erfolg mit eurem Fanclub
Kerstin Groß / Dieter Berlinghof
Aufnahmegremium
In diesem Sinne.........
Eigentlich würde ich auch da wieder etwas zum "Meckern" finden!
Dann mach doch alter Motzki.
Nee aber mal im Ernst, hier in dem Thread stehen Sachen die ich zum einen nicht wusste und mich aber auch teilweise noch vor 10/15 Jahren nicht so interessiert hatten. Und genau das meint auch erwin stein, wenn er sagt das nicht alle Lust haben aktive Arbeit in diesem Gremium zu machen. Es gibt viele Eintrachtfans, die ins Stadion gehen und auch in Fanclubs/Ultras sind, aber die sich für den grossen Fan-Verband eigentlich erstmal nicht interessieren. Erst wenn sie älter werden und auch ein paar Leutchen besser kennen, dann fangen sie so langsam an sich auch dafür zu interessieren.
Ja los, dann tu es.
Sei Dir aber bitte bewusst, dass das was hier offiziell ist, ein diplomatischer Kompromiss ist. Zu Meckern haben irgendwie alle daran, aber darum geht es doch verdammt nochmal auch.
Z.B. die AG gibt verbilligte Dauerkarten an Fanclubs aus aus bestimmten Gründen, knüpft das dann aber auch an Bedingungen. Wir möchten natürlich alles für umme aber uns für nichts verpflichten oder so ähnlich (Achtung! Polemik! Selbstironie!). Und das ist das Spannungsfeld, in dem wir uns bewegen. Was meinst Du, verdammt nochmal, was viele EFCs an dem "Gesetzestext" stört.
Das sind die Debatten, die da auch geführt werden. Bitteschön, Dein Idealismus in allen Ehren, aber vielleicht solltest du wirklich mal mit drin stecken und sehen, was da so abgeht. Am Ende steht vielleicht auch Dein Name unter so einem Gesetzestext, wenn Du wirklich mal Verantwortung übernimmst.
Sounschlussfürheut
und dann so eine lange Zeit des " merr waases halt net wanns klappt Zeit" folgt.
Aber ich lebe im Glauben, dass dies ein gutes Jahr für die SGE und uns Fans wird, und dann wird all dies auch die Wartezeit für die endgültige Anerkennung nicht schmälern...
xmaz
http://www.mattiaker.de/
is merr auch noch net passiert das mit dem leeren Platz hier...
Ich weiss zwar nicht auf welchen Schlips ich Dir jetzt getreten bin, aber ich wollte eigentlich mit meiner Aussage gar nicht soviel Wind machen. Sollte ich Dir damit irgendwie zu Nahe getreten sein, tut mir das leid!
Obwohl ich gar nicht auf die "Verfassung" eingehen wollte, versuche ich Dir aber jetzt doch zu erklären, was mich daran "stört":
zu 1.) Warum muss ein Fanclub ausgerechnet aus 12 Mitgliedern bestehen? Wieso nicht weniger, bzw. wieso überhaupt einen Mindestwert über den 3 geforderten Ansprechpartnern festsetzen? Wenn ich jetzt mit ein paar Freunden einen EFC gründen würde und wir sehr harte aufnahme Kriterien festsetzen würden oder eben nur eine Anhäufung von 10 Leuten sein wollten, hätten wir also nie die Chance haben, in die Liste der offiziellen EFCs aufgenommen zu werden und würden auch nie in der Lage sein, uns in die Fanbelange einzubringen, auch wenn wir es wollten! Ist dies etwa eine verkappte Maßnahme, mit der die bestehenden Fanclubs hoffen, neue Mitglieder zu gewinnen?
Auch die Altersbegrenzung finde ich zumindest zweifelhaft, da man damit die jungen Eintracht-Fans ausschliesst. Es sollten natürlich in den Fanclubs "volljährige" Ansprechpartner vorhanden sein, aber überleg mal wieviele 16+ jährigen Fans es im Stadion gibt, die z.B., von rechtswegen, rauchen und trinken dürfen, aber eben kein Fanclubmitglied sein!
zu 1.1) Wieso die "Probezeit"? Warum nicht einfach sagen, wer nicht mitzieht, bzw. nur Dauerkarten schnorren will fliegt raus, egal ob er 12 Monate oder 12 Jahre dabei ist?
zu 2.) Prinzipiell ist das ja ok, aber ist das Beispiel "Die Killer" nicht etwas sehr lächerlich?
zu 3.) Ich gründe jetzt einen Fanclub, obwohl es in meiner Gegend viele Fanclubs gibt, die mir aber nicht gefallen und komme auch auf eine größere Mitgliederzahl und muss plötzlich erfahren, dass ich nicht "zugelassen" werde, weil es in meinem Postleizahlenbereich schon 30 Fanclubs gibt! Ist das nicht etwas absurd? Warum diese blöden bürokratischen Beschränkungen?
zu 4.) Ist klar!
zu 5.) Ist ebenfalls klar!
zu 6.) Auch klar!
zu 7.) Mal ein Beispiel: Stell Dir vor, es gäbe einen großen Fanclub, der sich aber nicht an die Regeln hält und daraufhin gesperrt würde. Stell Dir jetzt vor, dass es eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern gäbe, die mit der Führung des EFCs sowieso nicht mehr einverstanden waren und auch Lust hätten sich mehr einzubringen und diese beschliessen jetzt einen eigenen EFC zu gründen. Nun würden sie auch alle Kriterien erfüllen, aber sie würden eben nicht aufgenommen werden, da mehr als 75% ihrer Mitglieder aus ehemaligen Mitgliedern des gesperrtem EFCs hervorgegangen sind! Absurd?
zu 8.) Ist natürlich auch klar!
Fazit:
Was mich halt an der Geschichte stört ist, dass man eben, laut Statuten, absolut bürokratisch und unflexibel agiert, anstatt sich, gerade in solchen Fällen, auf die jeweilige Situationen einzulassen!
So, dass dürfte Dir erstmal ein Bild meiner Einwände geben!
In diesem Sinne........
Give Peace a Chance!