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arroganz-arena.de

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Zitat aus der Bild:
"Den Grund für den Transfer-Geiz der Bundesliga ist für Rummenigge, daß das Geld aus den TV-Verträgen unter allen Klubs geteilt wird.
Der Bayern-Boss: „Mit der totalen Gleichmacherei bei den Fernsehverträgen haben wir es geschafft, daß wir international keine Rolle mehr spielen.“"

Unfassbar, dass ausgerechnet Rummenigge vom FC Schmiergeld immer wieder das Maul zu dem Thema aufreißt! Offensichtlich ärgern sich Rummenigge, Hoeneß und Co. immer noch, dass die ARD keine Schmiergelder mehr zahlt, wie noch Leo Kirch das vor seiner Pleite getan hat als bzw. damit auch der FC Bayern der Zentralvermarktung zustimmte. Zur Erinnerung und Info zwei Links:
http://www.spiegelgruppe.de/spiegelgruppe/home.nsf/PMWeb/C3E46C12D7810D04C1256F9500420B10
http://www.stern.de/sport-motor/fussball/index.html?id=504458&q=kirch%20bayern

"Ich war kein Lobbyist für Kirch." (Rummenigge)
http://www.schiebt-den-bayern-die-schale-in-den-*****.de
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kmarcusb schrieb:
Die Sitze sehen ein wenig bequemer aus als in unserem Waldsatdion.


Auch die Stehplätze werden "bequemer" sein. Sitzplätze können in der Arroganz Arena nämlich nur noch 1:1 in Stehplätze umgewandelt werden.
Da kann man ja wohl froh sein, dass einem das in Frankfurt so nicht vorgesetzt wurde.
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Weil hier immer (OK, etwas übertrieben !) so die Bayern gelobt werden mal ein Artikel darüber, dass die ihre "Schmiergeld-Arena" letztendlich auch auf Pump finanzieren:

Allianz-Arena
Die Stadion GmbH braucht neues Geld

Mehr als 100 Millionen Euro fehlen bei der Finanzierung des neuen Fußball-Stadions - doch die Fertigstellung ist angeblich nicht gefährdet.

Von Stephan Handel

Die Stadion GmbH benötigt für den Bau der Allianz-Arena in Fröttmaning neue Kredite über mehr als 100 Millionen Euro: Zum einen verlangt der FC Bayern ein Darlehen zurück, zum anderen übersteigen die Gesamtkosten den Finanzrahmen der GmbH um 40 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Stadions sei jedoch in keiner Weise gefährdet, heißt es aus der Geschäftsführung.

Gesellschafter der Stadion GmbH sind der TSV 1860 München und der FC Bayern – sie haben jeweils eine Million Euro Stammkapital eingezahlt. Die Bayern haben zudem einen Kredit in Höhe von 75 Millionen bereitgestellt. Ein weiteres Darlehen über 225 Millionen kommt von der Eurohypo AG, einer Spezialbank zur Finanzierung von Gewerbe-Immobilien, so dass insgesamt 300 Millionen Euro für den Bau zur Verfügung stehen. Allerdings beträgt der wirkliche Finanzbedarf 340 Millionen.

Der FC Bayern will seine 75 Millionen nun zurück, um sie, so Manager Uli Hoeneß, in „seriösen Finanzanlagen“ unterzubringen. Zusammen mit den 40 Millionen Unterfinanzierung benötigt die GmbH also 115 Millionen an neuen Krediten. Wie die finanziert werden sollen, das, so sagt Bernd Rauch, Sprecher der Geschäftsführung, „müssen die Gesellschafter entscheiden. Deshalb wird ja verhandelt.“ Er glaubt jedoch, im Moment günstigere Zinsen bekommen zu können als beim Baubeginn vor zweieinhalb Jahren.

Mut zur Lücke

Auf 285 Millionen Euro beläuft sich der Generalübernahme-Vertrag mit dem Bauunternehmen Alpine und den Architekten Herzog/de Meuron. Von Anfang an war jedoch klar, dass diese Summe nicht reichen würde: „Eine Lücke war immer da“, sagt Bernd Rauch. Hinzu kommen nämlich Kosten, die über den reinen Bau hinausgehen. Mehr als 20 Millionen Euro kostet zum Beispiel die Einrichtung der Gastronomie, drei Millionen extra die „Markenwelt“ auf der Ebene 3. Dort können Unternehmen auf eigene Kosten Shops einrichten – die Stadion GmbH „schafft die Voraussetzungen dafür“, so Rauch.

Bei den eigentlichen Baukosten habe es kaum Kostensteigerungen gegeben, so Rauch – rund 1,5 Millionen insgesamt, weil etwa beim Telefon- und beim Zugangskontrollsystem ein höherer Aufwand betrieben wurde und weil statt der zunächst vorgesehenen Schalensitze nun doch Klappsitze eingebaut werden. Daran findet Rauch nichts Außergewöhnliches – in der Ausschreibung sei meistens nur von „mittlerer Qualitätsgüte“ die Rede. Darüber hinausgehende Wünsche würden zusätzliche Kosten verursachen.

Insgesamt aber nimmt Rauch für sich in Anspruch, einen „überaus intelligenten Vertrag“ ausgehandelt zu haben: Wenn der Generalübernehmer die verlangte „mittlere Qualitätsgüte“ zu einem niedrigeren Preis als den angesetzten beschafft, dann werde die Einsparung zwischen ihm und der GmbH geteilt. „Durch diese Vereinbarung hat der Generalübernehmer selbst Interesse daran, Kosten zu sparen.“

Wildmoser und die höheren Kosten

Preissteigerungen beim Stadion spielen auch eine Rolle im Korruptionsprozess gegen Karl-Heinz Wildmoser jr., der heute vor dem Landgericht fortgesetzt wird. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Geschäftsführer der Stadion GmbH vor, er habe sich vom Bauunternehmen Alpine auch dafür bezahlen lassen, höheren Kosten während des Baus wohlwollend gegenüber zu stehen.

Allerdings hatte Wildmoser zur Zeit seiner Festnahme im März 2004 Nachtrags-Forderungen der Alpine in Höhe von 13 Millionen Euro weitgehend wegverhandelt. Kurt Bröckers, einer seiner Verteidiger: „Karl-Heinz Wildmoser hatte nie die Befugnis, Nachträge im Alleingang zu genehmigen – das war immer Sache der Gesellschafter. Die Zahlen belegen, dass er die Alpine nicht bevorzugt hat.“

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/776/47729/


Fragen, die man vielleicht mal stellen darf:

"Die Bayern haben zudem einen Kredit in Höhe von 75 Millionen bereitgestellt."
Toller Verschiebebahnhof, die leihen sich also selbst Geld, warum eigentlich? Etwa Bilanztricks?

"Ein weiteres Darlehen über 225 Millionen kommt von der Eurohypo AG, einer Spezialbank zur Finanzierung von Gewerbe-Immobilien, so dass insgesamt 300 Millionen Euro für den Bau zur Verfügung stehen. Allerdings beträgt der wirkliche Finanzbedarf 340 Millionen."
Alles auf Pump, hab ich es doch geahnt!

"Der FC Bayern will seine 75 Millionen nun zurück, um sie, so Manager Uli Hoeneß, in „seriösen Finanzanlagen“ unterzubringen."
Ist also ist die Finanzanlage Arroganz Arena nicht seriös? Und warum überhaupt zurück, wenn man doch so viel Festgeld hat?

Warum eigentlich wird bei Verbindlichkeiten und Schulden beim FC Amigo zwischen Stadion GmbH/Finanzierung und Verein so genau unterschieden?

Und warum hat der im Geld schwimmende Nobelklub denn schon 10% an adidas von sich selbst und den Stadionnamen verkauft?

Was passiert eigentlich, wenn die jährlich rund 30 – 40 Mio. Euro CL-Einnahmen, die der FC Bayern in seinem Etat jedes Jahr schon verplant hat, wegfallen? können die dann auch noch 5 Mio. Gehälter (zB Kahn) und 19 Mio. Ablöse (zB Makaay) bezahlen?

Von den über 200 Mio. Euro Steuergelder für die Infrastruktur der Arroganz Arena (mehr als in Frankfurt das ganze Stadion, oder?) und von dem Wettbewerbsvorteil auf Kosten der gesamten Liga durch die bereits geflossenen zig Millioen geheimen Kirch-Schmiergelder will ich gar nicht erst anfangen...