jpm67
136
#
Salecha
Können die in der nächsten Runde schon gegeneinander spielen?. Habe gerade die Regularien nicht im Kopf
..und.. deshalb, weil der Trainer m.E. zum wiederholten Male falsch und vor allem zu spät ausgewechselt hat. Und die Mannschaft, weil hinten und vorne nicht konsequent geklärt bzw. abgeschlossen wurde. Dazu eine unnötige Ampelkarte kassiert. Auf diesem Niveau muss auf und neben dem Platz alles passen, wenn man erfolgreich sein möchte. Immerhin, die Mentalität hat gestimmt.
Freuen wir uns auf den Europa Cup. Das scheint eher unser Wettbewerb zu sein. Und diesmal bitte den Pott holen und auf dem Römer feiern lassen. 🏆😊
Freuen wir uns auf den Europa Cup. Das scheint eher unser Wettbewerb zu sein. Und diesmal bitte den Pott holen und auf dem Römer feiern lassen. 🏆😊
dh63263 schrieb:
Und wir nehmen die Mannschaft oder einzelne Spielerinnen in die Verantwortung? Fällt mir ehrlich gesagt sehr, sehr schwer.
Nur dazu ganz kurz von mir: Ich nehme Spielerinnen, die international spielen möchten, die zum größten Teil auch Nationalspielerinnen sind, schon in die Verantwortung, dass sie sich selbst ausreichend motivieren können, ein Spiel nicht nur über sich ergehen zu lassen. Und das, was ich da heute bei einigen - nicht bei allen - gesehen habe, wirkte auf mich zum Teil regelrecht lustlos.
Das ist keine Jugendmannschaft, der man erklären muss, warum man auch bei einem Brot und Butter-Spiel Einsatz zeigen sollte. Wer diesen Willen nicht aus sich selbst heraus hat, dem hilft auch kein anderes Trainerteam oder eine andere Taktik, da stimmt die Einstellung nicht.
Ich habe mir gerade noch einmal einige Szenen im Relive angeschaut, da das Stadion ja schon auch Eindrücke verändert und verfälscht aber ohne Spielerinnen zu nennen, da stehen wirklich in einigen Szenen einige einfach nur da und schauen zu, wie Nürnbergerinnen durchlaufen. In einer Szene sieht das eher wie begleitetes Mitlaufen aus, als der Versuch, den Ball zu gewinnen. So etwas kann kein Trainer heilen. Das ist der eigene Wille, den die Nürnbergerinnen zur Genüge hatten. Die haben sich auch immer wieder gegenseitig angeheizt und sich "Energy" zugerufen.
jpm67 schrieb:
Ja, persönlicher Charakter ist sicher die Grundvoraussetzung! Trotzdem sollten wir die Verpflichtungen/Aufgaben des Trainerteams nicht ganz außen vorlassen.
Also ich bin richtig angetan von Babett Peters Strategie, auch das Betreuerteam und die Strukturen drumherum zu verbessern und zu professionalisieren. Im Bereich Athletik hat sie bereits umstrukturiert und vielleicht wäre der nächste zu optimierende Ansatz dann die Professionalisierung des mental coachings.
Aus der Doku rund um die Bayern Frauen weiß man, dass man dort sehr viel Wert auf diesen Aspekt der Spielerinnenbetreuung legt. Vielleicht ist die Weiterentwicklung der Mentalität - wie du sie weiter oben m.E völlig zu Recht einforderst - durch die richtigen Profis im Coaching Team tatsächlich ein Schritt, den sie ebenfalls gerade angeht. Ich traue ihr jedenfalls sehr viel zu.
loopie1970 schrieb:
Der Unterschied lag heute im Willen. Während man bei den Nürnbergerinnen gesehen hat, wie sehr sie jeden Ball gewinnen wollten, hast du bei unseren derartiges nicht mal in Ansätzen gesehen.
Das sehe ich genauso. Es gab mehr als eine Situation, wo Frankfurter Spielerinnen zwei Meter weg vom Ball zuschauten, wie Nürnbergerinnen sich den Ball erliefen. Mir ist das nicht so wirklich begreiflich, denn durch die Rotation waren das auch keine Spielerinnen, die am Mittwoch bereits 90 Minuten alles auf dem Platz gelassen hatten. Das ganze wirkte irgendwie unmotiviert, ohne wirklichen Willen und bis auf wenige Ausnahmen gab es auch nie einen Ruck in der Mannschaft, mal aufzuwachen. Selbst das Anlaufen sah bei einigen aus, als würde man lieber nicht laufen wollen – wohlgemerkt von Spielerinnen, die nicht müde von Mittwoch gewesen sein sollten. Es fehlte irgendwie die Mentalität. Nürnberg ist nicht PSG aber wenn man nur für die großen Gegner Einsatzwille aufbringen kann, dann ist m.E. etwas grundfalsch.
loopie1970 schrieb:
Wenn man die Chance bekommt, endlich einmal von Beginn zu zeigen, was man kann und sich dann derart wehrlos die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte man seine Einstellung prüfen.
Und das verstehe ich am wenigsten. Ich war davon ausgegangen, dass einige Spielerinnen, die heute die Chance erhielten, sich zu zeigen, richtig loslegen würden. Stattdessen wirkte das unkonzentriert, Zweikämpfe wurden vermieden oder es wurde nicht nachgesetzt und Fehlpässe gab es fast am laufenden Band. Mal war der Pass zu kurz, dann zu ungenau.
Bisher war ich wirklich sehr angetan von der neu zusammengestellten Mannschaft aber nach dem Spiel heute bin ich vor allem wegen der Kaderbreite besorgt. Will man wirklich in drei Wettbewerben erfolgreich sein, dann müssen auch Rotationsspielerinnen stark genug sein, um in einem Spiel gegen einen Gegner, der als Ziel den Klassenerhalt hat, mehr als nur gerade so einen Punkt retten können – oder zumindest die Einstellung zeigen, es zu versuchen.
Verlieren/unentschieden spielen kann man immer, das gehört zum Fußball aber das Wie ist entscheidend. Und das heute hatte m.E. etwas mit Einstellung/Willen/Motivation zu tun und lässt mich doch sehr ernüchtert zurück. Am Ende muss man froh sein, dass es noch zu einem Punkt gereicht hat.
100% d‘accord mit meinen Vorrednern! Die Frage ist aber, warum gibt es immer wieder solche Auftritte? Ich weiß, einige aus dem Forum hören das nicht gerne. M.E. müssen wir hier mehr über Mentalität und Einstellung reden. Und sorry liebe Kolleginnnen und Kollegen, da müssen wir auch mal über den Trainer nachdenken. Bei allen unbestrittenen Verdiensten von Niko. Solche Spiele haben wir in der Vergangenheit für mein Gefühl zu oft erlebt. Mir fehlt die Weiterentwicklung auf mentaler Ebene.
jpm67 schrieb:
Laut Spieltags-PK wurde Paulina geschont für Mittwoch. Larissa hat einen ‚Pferdekuss‘. Ob es für PSG reicht, muss abgewartet werden.
Ich hoffe inständig, dass es für beide reicht und am Mittwoch einfach eine krasse Trotzreaktion folgt und wir mit Pauken und Trompeten in die Ligaphase der CL einziehen.
jpm67 schrieb:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dem ist nicht hinzuzufügen.
Absolut indiskutabler Auftritt unserer ladies heute. M.E. auch durch die zu große Rotation verschuldet. Immerhin zeigte Laura sich nach dem Spiel entsprechend selbstkritisch. Der Trainer leider, wie sehr oft, nicht.
Laut Spieltags-PK wurde Paulina geschont für Mittwoch. Larissa hat einen ‚Pferdekuss‘. Ob es für PSG reicht, muss abgewartet werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Laut Spieltags-PK wurde Paulina geschont für Mittwoch. Larissa hat einen ‚Pferdekuss‘. Ob es für PSG reicht, muss abgewartet werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
jpm67 schrieb:
Laut Spieltags-PK wurde Paulina geschont für Mittwoch. Larissa hat einen ‚Pferdekuss‘. Ob es für PSG reicht, muss abgewartet werden.
Ich hoffe inständig, dass es für beide reicht und am Mittwoch einfach eine krasse Trotzreaktion folgt und wir mit Pauken und Trompeten in die Ligaphase der CL einziehen.
jpm67 schrieb:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dem ist nicht hinzuzufügen.
jpm67 schrieb:
Immerhin zeigte Laura sich nach dem Spiel entsprechend selbstkritisch. Der Trainer leider, wie sehr oft, nicht.
Tja!
Wenn das Trainerteam es nicht versteht, bei umfangreichen Rotationen, seine Mannschaft auf die neuen Gegebenheiten einzustellen, bzw. schon lange im voraus für solche etwaige Spiele Plan B/ C/ D... etc. entwickelt/ einzustudiert, dann ist Kritik an der Mannschaft vllt. fehl am Platz.
Oder?
In den letzten fünf Jahren immer "nur" Dritter in der BuLi, europäisch "nur" mäßige Erfolge und das bei so vielen z.T. sehr hervorragenden, ganz unterschiedlichen Spielerinnen/ Talenten... aber immer dem gleichen Trainerteam.
Bin ich der Einzige, der sich da nicht auch schon mal so seine Fragen stellt? Der nicht akzeptieren will, dass es "nur" an den Spielerinnen gelegen haben soll.
Bin ich der Einzige, der keine wirklichen, neuen Impulse im Spiel der Mannschaft sieht. Ein Team das bei, nennen wir es robusteren Gegnerinnen, nicht wirklich darauf eingestellt ist dagegen halten zu können. Gerade europäisch/ international wird mit viel mehr Körpereinsatz gespielt und "großzügiger" gepfiffen.
Chancenauswertung never ending story. Wer stand nicht schon alles in der Spitze! Gab es signifikante Unterschiede in der Chancenverwertung?
Eine Mannschaft, der sehr schnell der "Schneid" abgekauft werden kann. Schnell das Selbstvertrauen verliert. Nicht nur meine Sicht, wurde hier schon mehrfach auch von anderen geschrieben.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, mir geht es nicht um jetzt, hier und heute, sondern um die gleiche Leier der letzten Jahre. Ganz unterschiedliche Spielerinnen, gleichbleibende Defizite.
Und wir nehmen die Mannschaft oder einzelne Spielerinnen in die Verantwortung? Fällt mir ehrlich gesagt sehr, sehr schwer.
Am Ende etwas ganz Positives...
immerhin sind die Auswechselzeiten bei den letzten Spielen etwas flexibler geworden und nicht mehr "nur" für die Gegnerinnen super ausrechenbar 65/ 70 Minute.
Mi. 1:2 (mein Tipp 3:1 für letzten Mi. war ja völlig daneben 🙈)
Lebbe geht weider
Gerade das Video geschaut, wenn sie irgendwann mal keine Lust mehr auf Fußball hat, könnte sie auch als Model arbeiten...
Hjertelig velkommen og hav det rigtig sjovt hos os, Sofie!
Ehrlich gesagt, ist mir Sofie bislang nicht wirklich aufgefallen. Auch wenn sie in der CL Quali vor ein paar Jahren schon mal gegen uns gespielt hat.
Aber, ihr Profil liest sich recht ansprechend. Flexibel einsetzbar auf 6 oder 8. Genau, was uns noch gefehlt hat. Sie scheint auch etwas physischer zu sein, als die Spielerinnen die wir zuvor auf diesen Positionen hatten.
Könnte durchaus eine win-win Situation werden. Sofie verleiht ihrer Karriere, die bei LFC wohl stagniert hat, durch gute Leistungen bei der SGE neuen Schwung. Würde mich sehr freuen. Ich bin jedenfalls gespannt!
Aber, ihr Profil liest sich recht ansprechend. Flexibel einsetzbar auf 6 oder 8. Genau, was uns noch gefehlt hat. Sie scheint auch etwas physischer zu sein, als die Spielerinnen die wir zuvor auf diesen Positionen hatten.
Könnte durchaus eine win-win Situation werden. Sofie verleiht ihrer Karriere, die bei LFC wohl stagniert hat, durch gute Leistungen bei der SGE neuen Schwung. Würde mich sehr freuen. Ich bin jedenfalls gespannt!
Im Interview mit der FR sagte Babett Mitte Juli dazu:
"Wir wollen unseren Kader in der Breite noch entwickeln. Im Mittelfeld sind unsere Planungen noch nicht ganz abgeschlossen. In anderen Mannschaftsteilen sind wir schon sehr weit, da wird es keine Veränderungen mehr geben."
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/babett-peter-wir-muessen-uns-an-diesen-wandel-gewoehnen-94398094.html
"Wir wollen unseren Kader in der Breite noch entwickeln. Im Mittelfeld sind unsere Planungen noch nicht ganz abgeschlossen. In anderen Mannschaftsteilen sind wir schon sehr weit, da wird es keine Veränderungen mehr geben."
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/babett-peter-wir-muessen-uns-an-diesen-wandel-gewoehnen-94398094.html
Das Interview habe ich damals auch gelesen und leise Hoffnungen gehegt. M.E. wäre es schon etwas blauäugig so in die Liga und in den Europacup zu gehen. Wenn noch jemand kommt, vermutlich eher aus dem Ausland. In der BL sehe ich aktuell keine Option (mehr). Btw., schade, dass Sofie Zdebel im Rheinland verlängert hat. Wäre für mich der perfekte Ersatz für Lisanne gewesen.
Das stimmt, Ereleta ist zurzeit wirklich Herz + Motor im Mittelfeld. Wenn sie ausfällt, haben wir ein Problem.
A propos "Überraschung aus dem Hut zaubern" : Ich musste in letzter Zeit öfter mal an Lina Magull denken. Sie war doch jetzt eigentlich lange genug in Italien und könnte zum Abschluss ihrer Karriere noch mal mit uns Champions League spielen?!
A propos "Überraschung aus dem Hut zaubern" : Ich musste in letzter Zeit öfter mal an Lina Magull denken. Sie war doch jetzt eigentlich lange genug in Italien und könnte zum Abschluss ihrer Karriere noch mal mit uns Champions League spielen?!
Da bin ich absolut bei Dir! Ein wenig mehr Erfahrung könnte unserem ZM/DM nicht schaden! Vor allem, falls es für die CL Gruppenphase reichen sollte. Mit PSG haben wir zwar eine echte Herausforderung, aber es hätte mit Real oder Chelsea auch noch schwerer werden können. Die vermeintlich leichteste Partie gegen Juventus hat leider nicht geklappt, Ich hoffe ebenfalls, dass Babette im Mittelfeld noch mal nachlegt.
Im Interview mit der FR sagte Babett Mitte Juli dazu:
"Wir wollen unseren Kader in der Breite noch entwickeln. Im Mittelfeld sind unsere Planungen noch nicht ganz abgeschlossen. In anderen Mannschaftsteilen sind wir schon sehr weit, da wird es keine Veränderungen mehr geben."
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/babett-peter-wir-muessen-uns-an-diesen-wandel-gewoehnen-94398094.html
"Wir wollen unseren Kader in der Breite noch entwickeln. Im Mittelfeld sind unsere Planungen noch nicht ganz abgeschlossen. In anderen Mannschaftsteilen sind wir schon sehr weit, da wird es keine Veränderungen mehr geben."
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/babett-peter-wir-muessen-uns-an-diesen-wandel-gewoehnen-94398094.html
Babett hat unsere Rufe erhört!
jpm67 schrieb:
Als schwedische Nationalspielerin, immerhin schon 60 Einsätze mit 23 Jahren, hätte sie sicher auch andere Optionen gehabt. Klar, mit dem Transfer von Elisa wäre ihre Spielzeit bei Real vermutlich nicht gestiegen. Ich sage mal, es sollte so sein.. 😊
Ich bin auch etwas überrascht.
Also wir haben wohl durchaus auch Argumente um (was die Vita angeht) gute Spielerinnen zu verpflichten.
Natürlich habe ich die Spielerin nie spielen gesehen aber es liest sich nicht so als habe sie 2 linke Füße und X-Beine
jpm67 schrieb:
Wir kennen sie ja bereits aus der CL Quali letzte Saison.
Na ja, viel gespielt hat sie damals nicht. Im Hinspiel kam sie in der 85. Minute und im Rükspiel als der Käse gegessen war zehn Minuten früher. Das ist auch der Grund dafür, dass sie Real verlässt. Sie war unzufrieden mit ihrer Spielzeit.
Dennoch freue ich mich über ihre Verpflichtung.
Ett varmt välkomnande!
jpm67 schrieb:
Als schwedische Nationalspielerin, immerhin schon 60 Einsätze mit 23 Jahren, hätte sie sicher auch andere Optionen gehabt. Klar, mit dem Transfer von Elisa wäre ihre Spielzeit bei Real vermutlich nicht gestiegen. Ich sage mal, es sollte so sein.. 😊
Ich bin auch etwas überrascht.
Also wir haben wohl durchaus auch Argumente um (was die Vita angeht) gute Spielerinnen zu verpflichten.
Natürlich habe ich die Spielerin nie spielen gesehen aber es liest sich nicht so als habe sie 2 linke Füße und X-Beine
dh63263 schrieb:Matzel schrieb:
Hanna Bennison - interessante Personalie
... und spannende Konstellation in der Offensive zusammen mit Larissa Mühlhaus, Danique Tolhoek und...
Aber irgendwie mit einem gewissen Geschmäckle, als würde man nicht unbedingt mehr mit Laura Freigang "rechnen". Hoffe, mein Bauchgefühl täuscht mich! 🙈 Wäre sehr, sehr schade.
Mal abgesehen davon, dass mich die ungewisse Situation bei Laura Freigang auch nicht in Ruhe lässt, sehe ich keinen dieser Transfers in einem Zusammenhang mit einer "Auszeit" oder Abgang von Laura Freigang. Bei den ganzen Abgängen, die man im offensiven Bereich hatte, sind mir nicht zu viele neue Offensivspielerinnen dazugekommen. Hanna Bennison würde ich im Augenblick als Antwort auf die Abgänge Elisa Senß und Lisanne Gräwe sehen. Vielleicht wird nun auch der Weggang von Ilayda Acikgöz verständlicher.
Auf X wurde ein kleines Video vom Trainingsauftakt veröffentlicht, in dem sich allerlei alte und neue Spielerinnen freudig begrüßen und umarmen. Dabei auch Laura Freigang und eine ziemlich erblondete Sara Doorsoun.
Starker Transfer von Babett! 👍🏻 Sie scheint wirklich gut vernetzt zu sein. Mit Hanna bekommen wir m.E. einen mehr als respektablen Ersatz für Elisa und Lisanne. Wir kennen sie ja bereits aus der CL Quali letzte Saison. Vielleicht bekommen jetzt Spielerinnen wie Ainhoa oder Noemi neben ihr im DM etwas mehr Spielzeit. Wobei angeblich noch weitere Transfers folgen sollen. Es bleibt spannend.. Jedenfalls steigt bei mir wieder etwas mehr die Vorfreude auf die kommende Spielzeit. 😉
jpm67 schrieb:
Wir kennen sie ja bereits aus der CL Quali letzte Saison.
Na ja, viel gespielt hat sie damals nicht. Im Hinspiel kam sie in der 85. Minute und im Rükspiel als der Käse gegessen war zehn Minuten früher. Das ist auch der Grund dafür, dass sie Real verlässt. Sie war unzufrieden mit ihrer Spielzeit.
Dennoch freue ich mich über ihre Verpflichtung.
Ett varmt välkomnande!
Vor der Gruppenphase der UWCL muss die Eintracht sich noch gegen drei gegnerische Teams durchsetzen.
Aus meiner Sicht hast Du den Handlungsansatz von Union nicht wirklich erfasst und reduzierst deren Strategie auf "Erfolg kaufen". Man könnte aber genausogut einräumen, dass dort professionelle Rahmenbedingungen in einer Form geschaffen werden, die das Niveau bei der Eintracht größtenteils übertreffen und in den Wachstum des Frauenfußballs investiert wird, was sich dann auch in Erlösen wiederspiegeln wird, wie sich in Ansätzen jetzt schon zeigt.
In Berlin glaubt man daran, den Frauenfußball soweit entwickeln zu können, dass der Verein davon auch finanziell profitiert.
Mittelfristig hält man 13 ausverkaufte Heimspiele (nach dem Umbau der Alten Försterei) in der Frauen-Bundesliga für realistisch, schätzt die Situation so ein, dass es in Berlin auch in dieser Größenordnung einen Markt gibt. Dafür schafft man ein attraktives Produkt, indem in den Kader investiert wird, in die Infrastruktur, ins Marketing und es werden bereits recht erfolgreich Logen vermietet und VIP-Tickets verkauft. Und Dauerkarten für Sitzplätze kann man nur noch verlängern, die Ausgabe neuer Dauerkarten für Sitzplätze wurde aus Kapizitätsgründen bereits eingestellt.
jpm67 schrieb:
Ich glaube auch, dass Union einen Plan hat. Allerdings denke ich, der wird nicht aufgehen. Deren Fokus liegt derzeit auf guten Spielerinnen, die bei ihren Vereinen aufgrund großer Konkurrenz vielleicht nicht die Spielzeit und Wertschätzung erhalten, die sie sich vorstellen. Bieten diesen ein entsprechendes Salär und hoffen so, sich Erfolg kaufen zu können bzw. bei den ‚Großen‘ mitzuspielen. Ich nenne das mal etwas despektierlich ‚gerne Möchtegern groß‘. Sollte diese Strategie nicht aufgehen, sind genau diese Spielerinnen ganz schnell wieder weg. Am Ende wollen doch alle, zumindest die jungen und hoffentlich noch ‚hungrigen’ Spielerinnen ins internationale Geschäft.
Aus meiner Sicht hast Du den Handlungsansatz von Union nicht wirklich erfasst und reduzierst deren Strategie auf "Erfolg kaufen". Man könnte aber genausogut einräumen, dass dort professionelle Rahmenbedingungen in einer Form geschaffen werden, die das Niveau bei der Eintracht größtenteils übertreffen und in den Wachstum des Frauenfußballs investiert wird, was sich dann auch in Erlösen wiederspiegeln wird, wie sich in Ansätzen jetzt schon zeigt.
In Berlin glaubt man daran, den Frauenfußball soweit entwickeln zu können, dass der Verein davon auch finanziell profitiert.
Mittelfristig hält man 13 ausverkaufte Heimspiele (nach dem Umbau der Alten Försterei) in der Frauen-Bundesliga für realistisch, schätzt die Situation so ein, dass es in Berlin auch in dieser Größenordnung einen Markt gibt. Dafür schafft man ein attraktives Produkt, indem in den Kader investiert wird, in die Infrastruktur, ins Marketing und es werden bereits recht erfolgreich Logen vermietet und VIP-Tickets verkauft. Und Dauerkarten für Sitzplätze kann man nur noch verlängern, die Ausgabe neuer Dauerkarten für Sitzplätze wurde aus Kapizitätsgründen bereits eingestellt.
Du scheinst recht nah an Union dran zu sein. Bei Berliner Vereinen muss ich immer an ‚big City Club’- Phantasien denken. Auch wenn das die blau/weißen waren. Egal, anderes Thema.
Die Zukunft wird zeigen, welche Clubs wirklich an ihre Frauen glauben und den Spagat zwischen mehr finanzieller Selbständigkeit und einer hochprofessionellen Infrastruktur am besten hinbekommen.
Als Eintracht Fan kann ich nur hoffen, dass wir uns nicht abhängen lassen. Wäre fatal, auch mit Blick auf die Ligaambitionen unserer Direktorin.
Die Zukunft wird zeigen, welche Clubs wirklich an ihre Frauen glauben und den Spagat zwischen mehr finanzieller Selbständigkeit und einer hochprofessionellen Infrastruktur am besten hinbekommen.
Als Eintracht Fan kann ich nur hoffen, dass wir uns nicht abhängen lassen. Wäre fatal, auch mit Blick auf die Ligaambitionen unserer Direktorin.
Cyrillar schrieb:
Die Frage ist halt ob es nachhaltig ist was Union macht.
Die Frage ist doch hier eigentlich sinnvoller, ob das nachhaltig ist, was die Eintracht macht. Oder nicht?
Beim 1. FC Union gibt es eine klare Vorstellung davon, wohin sie mit dem Frauenfußball wollen. Gibt es das in Frankfurt auch?
Von den Spielerinnen aus der U20, die die Eintracht nun verlassen, wechselt keine einzige zu Union, Remina Chiba auch nicht, Nadine Riesen nicht, und ich glaube, wenn man die Abgänge versucht mit "verdienen wohl mehr Geld" zu erklären, dann greift man sehr kurz.
In memoriam: Carlotta Wamser, Shekiera Martinez, Rosa Rückert, Loreen Bender, ... ... ... .
Ich glaube auch, dass Union einen Plan hat. Allerdings denke ich, der wird nicht aufgehen. Deren Fokus liegt derzeit auf guten Spielerinnen, die bei ihren Vereinen aufgrund großer Konkurrenz vielleicht nicht die Spielzeit und Wertschätzung erhalten, die sie sich vorstellen. Bieten diesen ein entsprechendes Salär und hoffen so, sich Erfolg kaufen zu können bzw. bei den ‚Großen‘ mitzuspielen. Ich nenne das mal etwas despektierlich ‚gerne Möchtegern groß‘. Sollte diese Strategie nicht aufgehen, sind genau diese Spielerinnen ganz schnell wieder weg. Am Ende wollen doch alle, zumindest die jungen und hoffentlich noch ‚hungrigen’ Spielerinnen ins internationale Geschäft.
Wir dürfen nächste Saison wieder CL Quali spielen. Ich hoffe, dass ist dem Verein bewusst und es kommen noch entsprechende Transfers. Es wäre schön, wenn wir es mal wieder in die Gruppenphase schaffen würden. Diese Tatsache sollte doch eigentlich Motivation sein, zur Eintracht zu kommen.
Wir dürfen nächste Saison wieder CL Quali spielen. Ich hoffe, dass ist dem Verein bewusst und es kommen noch entsprechende Transfers. Es wäre schön, wenn wir es mal wieder in die Gruppenphase schaffen würden. Diese Tatsache sollte doch eigentlich Motivation sein, zur Eintracht zu kommen.
Vor der Gruppenphase der UWCL muss die Eintracht sich noch gegen drei gegnerische Teams durchsetzen.
Aus meiner Sicht hast Du den Handlungsansatz von Union nicht wirklich erfasst und reduzierst deren Strategie auf "Erfolg kaufen". Man könnte aber genausogut einräumen, dass dort professionelle Rahmenbedingungen in einer Form geschaffen werden, die das Niveau bei der Eintracht größtenteils übertreffen und in den Wachstum des Frauenfußballs investiert wird, was sich dann auch in Erlösen wiederspiegeln wird, wie sich in Ansätzen jetzt schon zeigt.
In Berlin glaubt man daran, den Frauenfußball soweit entwickeln zu können, dass der Verein davon auch finanziell profitiert.
Mittelfristig hält man 13 ausverkaufte Heimspiele (nach dem Umbau der Alten Försterei) in der Frauen-Bundesliga für realistisch, schätzt die Situation so ein, dass es in Berlin auch in dieser Größenordnung einen Markt gibt. Dafür schafft man ein attraktives Produkt, indem in den Kader investiert wird, in die Infrastruktur, ins Marketing und es werden bereits recht erfolgreich Logen vermietet und VIP-Tickets verkauft. Und Dauerkarten für Sitzplätze kann man nur noch verlängern, die Ausgabe neuer Dauerkarten für Sitzplätze wurde aus Kapizitätsgründen bereits eingestellt.
jpm67 schrieb:
Ich glaube auch, dass Union einen Plan hat. Allerdings denke ich, der wird nicht aufgehen. Deren Fokus liegt derzeit auf guten Spielerinnen, die bei ihren Vereinen aufgrund großer Konkurrenz vielleicht nicht die Spielzeit und Wertschätzung erhalten, die sie sich vorstellen. Bieten diesen ein entsprechendes Salär und hoffen so, sich Erfolg kaufen zu können bzw. bei den ‚Großen‘ mitzuspielen. Ich nenne das mal etwas despektierlich ‚gerne Möchtegern groß‘. Sollte diese Strategie nicht aufgehen, sind genau diese Spielerinnen ganz schnell wieder weg. Am Ende wollen doch alle, zumindest die jungen und hoffentlich noch ‚hungrigen’ Spielerinnen ins internationale Geschäft.
Aus meiner Sicht hast Du den Handlungsansatz von Union nicht wirklich erfasst und reduzierst deren Strategie auf "Erfolg kaufen". Man könnte aber genausogut einräumen, dass dort professionelle Rahmenbedingungen in einer Form geschaffen werden, die das Niveau bei der Eintracht größtenteils übertreffen und in den Wachstum des Frauenfußballs investiert wird, was sich dann auch in Erlösen wiederspiegeln wird, wie sich in Ansätzen jetzt schon zeigt.
In Berlin glaubt man daran, den Frauenfußball soweit entwickeln zu können, dass der Verein davon auch finanziell profitiert.
Mittelfristig hält man 13 ausverkaufte Heimspiele (nach dem Umbau der Alten Försterei) in der Frauen-Bundesliga für realistisch, schätzt die Situation so ein, dass es in Berlin auch in dieser Größenordnung einen Markt gibt. Dafür schafft man ein attraktives Produkt, indem in den Kader investiert wird, in die Infrastruktur, ins Marketing und es werden bereits recht erfolgreich Logen vermietet und VIP-Tickets verkauft. Und Dauerkarten für Sitzplätze kann man nur noch verlängern, die Ausgabe neuer Dauerkarten für Sitzplätze wurde aus Kapizitätsgründen bereits eingestellt.
https://www.kicker.de/finanzielle-schranken-und-schwierige-perspektiven-wohin-fuehrt-der-weg-der-eintracht-1230013/artikel
Die Zweifel am Trainer sind sicher nur das kleinste Problem. Das Hauptproblem ist, dass der Verein den Etat eingefroren hat und Investitionen blockiert, wahrscheinlich weil die Verluste in dessen Augen zu hoch sind und man lieber eine ausgeglichene Bilanz möchte. Man kann sich so vielleicht stabil in der Liga halten, aber dann misst man sich eher mit Köln, Bremen oder Nürnberg anstatt sich weiterzuentwickeln und näher an Wolfsburg heranzurücken. Man erinnere sich an Soffes Aussagen nach ihrem Abgang.
Ich befürchte da auch gewisse Differenzen innerhalb des Vereins. Auf der einen Seite präsentiert Katharina Kiel als Ligapräsidentin ambitionierte Investitionspläne, während sie bei ihrem eigenen Verein sparen muss. Und auf der anderen Seite kann man den Nachwuchsspielerinnen auch keinen Plan zur Integration bei den Profis präsentieren. Das passt hinten und vorne nicht zusammen. Eigentlich gäbe es noch so viele Möglichkeiten, das Projekt voranzutreiben und die Verluste besser aufzufangen, allen voran den Umzug in ein größeres Stadion. Aber wenn der Verein das nicht nutzen möchte und den Zenit jetzt schon erreicht sieht, nun ja.
Die Zweifel am Trainer sind sicher nur das kleinste Problem. Das Hauptproblem ist, dass der Verein den Etat eingefroren hat und Investitionen blockiert, wahrscheinlich weil die Verluste in dessen Augen zu hoch sind und man lieber eine ausgeglichene Bilanz möchte. Man kann sich so vielleicht stabil in der Liga halten, aber dann misst man sich eher mit Köln, Bremen oder Nürnberg anstatt sich weiterzuentwickeln und näher an Wolfsburg heranzurücken. Man erinnere sich an Soffes Aussagen nach ihrem Abgang.
Ich befürchte da auch gewisse Differenzen innerhalb des Vereins. Auf der einen Seite präsentiert Katharina Kiel als Ligapräsidentin ambitionierte Investitionspläne, während sie bei ihrem eigenen Verein sparen muss. Und auf der anderen Seite kann man den Nachwuchsspielerinnen auch keinen Plan zur Integration bei den Profis präsentieren. Das passt hinten und vorne nicht zusammen. Eigentlich gäbe es noch so viele Möglichkeiten, das Projekt voranzutreiben und die Verluste besser aufzufangen, allen voran den Umzug in ein größeres Stadion. Aber wenn der Verein das nicht nutzen möchte und den Zenit jetzt schon erreicht sieht, nun ja.
Ich denke, die augenscheinlichen Probleme des Vereins sind vielschichtig. Zum Einen spielen sicher die finanziellen Leitplanken eine Rolle, die augenscheinlich die gewünschte Weiterentwicklung blockieren. Es gibt m.E. aber noch weitere Gründe: Ein Trainer, der sich nicht so weiterentwickelt, wie es notwendig wäre. Eine Sportdirektorin, die ihr Profil noch schärfen muss. Eine Direktorin, der offensichtlich intern die Hände gebunden sind, aber wie Kollege astx 30 richtig sagt, für die Liga sehr ambitioniert zu Werke geht. Für den Frauenfußball insgesamt ist das sicher richtig und wichtig!
Trotzdem: Die Eintracht muss sich entscheiden, wo es hingehen soll? Mittelmaß, dann einfach weiter so. Oder doch oben dran bleiben, dann muss investiert werden. Auf allen Ebenen, also Kader und Infrastruktur. Ich frage mich, warum ein Verein wie Union uns mittlerweile 'auf der Nase rumtanzen' kann??
Trotzdem: Die Eintracht muss sich entscheiden, wo es hingehen soll? Mittelmaß, dann einfach weiter so. Oder doch oben dran bleiben, dann muss investiert werden. Auf allen Ebenen, also Kader und Infrastruktur. Ich frage mich, warum ein Verein wie Union uns mittlerweile 'auf der Nase rumtanzen' kann??
jpm67 schrieb:
Ich frage mich, warum ein Verein wie Union uns mittlerweile 'auf der Nase rumtanzen' kann?
Liegt bestimmt an der gesunden Luft in Berlin und den tollen (Tanz)Clubs
Union ist aktuell eben bereit zu investieren. Da sportlich noch relativ wenige Argumente vorliegen ist halt das Gehalt vermutlich entsprechend attraktiv.