Noch eine Fanhistorie (LII): von Adlern, komischen Vögeln, unvergesslichen Gefühlen und Last-Minute-Toren

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Nun, wenngleich ich nicht gerade zu den überregional bekannten Größen der Fanszene gehöre, möchte ich dennoch – inspiriert durch die zahlreichen Berichte der letzten Tage -  auch meine Fanhistorie zum besten geben. Sicherlich werde ich Begebenheiten aufgreifen, über die schon berichtet wurde. Daneben werde ich aber versuchen Momente zu beleuchten, die viele vielleicht miterlebt, aber nicht mehr ad hoc parat haben... Und jemand, der ausgerechnet in einer der langweiligsten Eintracht-Phasen der letzten Jahrzehnte – nach der goldenen Zeit mit Holz, Grabi & Co. und vor dem Pokalsieg 1988 sowie dem „Fußball 2000“ zum Fan wurde, muss schon ein komischer Vogel sein!?  

Anfangen möchte ich mit dem Thema „Väter“, weil dies in vielen Fanhistorien ein zentraler Bestandteil ist und sich somit gut zum Anknüpfen eignet. Auch mein Vater hat mich zum Fußball-, aber nicht zum Eintracht-Fan gemacht. Und so wurde es ein relativ langer, durch einge unschöne Wendungen des Lebens erschwerter Weg.

Seit meinem 4. Lebensjahr – da ich Jahrgang 1969 bin, also ungefähr seit der WM 1974 - schaute ich mit meinem Vater regelmäßig Fußball im Fernsehen, was mich schon relativ früh auf den Geschmack für diesen Sport brachte. Mein Interesse war natürlich noch sehr allgemeiner Art, reichte aber aus, um im Alter von 6-7 Jahren im örtlichen Verein selbst gegen den Ball zu treten. Doch kam es kurze Zeit später zum ersten ernsthaften „Karriereknick“, als mein Vater sich von meiner Mutter trennte – für einen 7-jährigen der Super-Gau! Diese Gefühle vergisst man nie!

Immerhin hatte ich das Glück, meinen Vater regelmäßig besuchen und weiterhin mit ihm Fußball schauen und HR1 hören zu können, aber daheim (meinen Stiefvater interessieren, wie meine Mutter auch, maximal Spiele der Nationalmannschaft – ansonsten ist für beide Fußball ein Buch mit sieben Siegeln) war ich mit meiner Begeisterung ab sofort auf mich alleine gestellt. Leider konnte ich meinen Vater übrigens bis zu seinem Tod (ausgerechnet zwei Wochen nach dem legendären 5:1, auf das ich nachher in anderem Zusammenhang nochmal zu sprechen komme) nur einmal dazu bewegen, mit mir ins Waldstadion zu gehen, da er – aus welchen Gründen auch immer – kein Stadiongänger war. Fan einer bestimmten Mannschaft war er übrigens nie oder hat dies immer verheimlicht.

Aber gehen wir der Reihe nach weiter. Die nächsten Jahre spielte ich Fußball, schaute mir die Bundesliga an, sammelte Panini-Bildchen, holte mir die „BP-Jahresheftchen“, trug brav die Ergebnisse ein und sympathisierte aus irgendeinem Grund zunehmend für – und jetzt mache ich mich mal ganz klein – den Club. Ob es an deren damaligem Status als Rekordmeister, an der Sympathie für eine Fahrstuhlmannschaft mit großer Vergangenheit oder an den unnachahmlichen Reportagen des „komischen Vogels“ Günter Koch lag, weiß ich nicht mehr – ich vermute an Letzterem...

Wir schreiben den 17. Mai 1980, also ganze vier Tage vor dem 1:0 gegen unseren nächsten Liga-Gegner, das der Eintracht den UEFA-Cup bescheren sollte. Wir spielten mit unserer E-Jugend im Waldstadion gegen die Eintracht-Buben (damals waren die Vorspiele noch im Stadion selbst) und gewannen mit 2:1 – welch ein Erlebnis! Nicht minder erlebnisreich war das anschließende Bundesligaspiel gegen Bremen, das wir von der Haupttribüne aus verfolgen durften. Die Eintracht drehte das Spiel in den letzten Minuten von 1:2 auf 3:2. Ich war mir natürlich damals noch nicht über die Bedeutung der „letzter Spielminuten“ bei der Eintracht bewusst, muss aber bei der Erinnerung an dieses Spiel schmunzeln, denn das war wohl – rückblickend – der Moment, in dem ich mich mit dem Diva-Virus infizierte. Das UEFA-Cup Endspiel nahm ich als „Noch-nicht-Eintrachtfan“ wahr, viel mehr allerdings auch nicht.

Privat entwickelte ich zur gleichen Zeit unerklärlicher Weise ein starkes Interesse an Adlern – sie wurden zu meinen Lieblingstieren und sind es bis heute. Ein Referat über diese wundervollen Tiere bescherte mir damals in der Schule eine glatte „1“ und eine Menge Anerkennung, aber das nur so am Rande...

Es folgten gut 4 Jahre mit dem ein oder anderen Stadionbesuch (ich erinner mich an ein sang- und klangloses 0:0 in Nürnberg, an ein ebenso unspannendes 1:1 gegen Gladbach...). Meine Samstagsbeschäftigung änderte sich insofern, dass ich – statt mit meinem Vater – häufiger mit einem guten Freund (damals Hamburg-Sympathisant) Bundesliga hörte.

Und dann nahm das Ganze eine, nein DIE Wendung schlechthin. Aus irgendeiner Laune heraus beschlossen wir (zwei 15-jährige) an einem kalten Wintertag im Februar 1985 (um genau zu sein, der 16.) entgegen des guten Ratschlags unserer Eltern den Besuch des Waldstadions. Und nicht nur das, es sollte der G-Block sein. Dieses Spiel gegen des KSC – vielleicht erinnert sich der ein oder andere von Euch daran, obwohl es im Grunde kaum wert ist dies zu tun – war beileibe nicht dazu angetan, Werbung für den Fußball im allgeinemen und für die Eintracht im speziellen zu machen. Ein 4:2, das vor allem durch die absolute Unfähigkeit zweier Abwehrreihen zustande kam, ein erst im Nachschuss verwandelter Elfmeter der Eintracht und eine Schneeballschlacht im halbleeren G-Block waren die Highlights dieses Spiels.

Und trotz einer Eintracht, die vor sich hin dümpelte, war die Infektion ausgebrochen. Monate später waren aus dem Club- und dem HSV-Fan zwei dauerkartenbesitzende Eintracht-Fans gworden. Spiel um Spiel, Auswärtsfahrten, Berlin 1988 (noch ein Gefühl, was man nie vergisst), Fußball 2000, alles hätte so schön werden können. Der Mai 1992 lehrte uns die unerbitterliche Wahrheit des Fußball- und Fanlebens. Das Trauma Rostock! Angereist per Sonderzug in der Nacht, in den Straßen Rostocks erst gefeiert, dann getrauert, aber dennoch den Jungs im vorbeifahrenden Mannschaftsbus applaudiert (ja, damals waren die Scheiben noch transparent) und letztlich nur getröstet durch das Gerücht, Uli (für die Jüngeren: Uli Stein) hätte Schiri Berg eine auf’s M... gehauen. Auch diese Gefühle vergisst man nie...

Jahre vergingen und aus dem Teenie wurde ein Ehemann, den es 1997 beruflich nach – aua – München zog. Damit war die Zahl der besuchbaren Eintrachtspiele natürlich mehr als überschaubar geworden. Mai 1999: das 5:1 (am Tag meiner mündlichen Abschlussprüfung meines berufsbegleitenden Studiums) schaute ich „VERSCHLÜSSELT“ auf Premiere – danach habe ich es abonniert. Die Feier mit den Kollegen am Abend war (für mich zum Glück waren die Bayern 1999 wieder Meister geworden und ich konnte mich problemlos als Eintrachtler outen) richtig klasse...

Nun, zwei Wochen später kam es dann zu dem oben erwähnten Schicksalschlag (mein Vater starb) und Fußball war erstmal völlig nebensächlich. Dennoch war ich (übrigens zusammen mit meinem Freund, den es beruflich ebenfalls nach München verschlagen hatte)
beim 2:1 im Olympiastadion, ebenso wie später auch beim 1:4 gegen die Löwen UND natürlich beim 2:1 „wieder-mal-ein-last-minute-Sieg“ in Unterhaching...

Ich will es nicht zu lang werden lassen: die Familie kehrte 2001, inzwischen mit Nachwuchs, nach Maintal zurück (nicht auszudenken, hätte die Tochter in München Bayerisch gelernt – obwohl Badesalz selbst dort zahlreiche Anhänger hat und auf Plakaten beworben wurde) und ich konnte wider ins Stadion gehen.

Nun, und heute schreiben wir das Jahr 2007, meine Tochter wird dieser Tage 8, mein Sohn 5 und der Papa (Dauerkarte) nimmt sie schon ab und zu mit ins Waldstadion. Sie singen daheim „Eintracht vom Main“, hüpfen zu „Pipi-Langstrumpf“, lieben wie ihr Vater unser Maskottchen Attila und beten in Ihrem Gute-Nacht-Gebet auch schon ausnahmsweise mal für einen Sieg gegen die Kunden – Vaterherz, was willst Du mehr!?

So, das soll es gewesen sein. Das heißt nein, ein Last-Minute-Tor habe ich noch. Es war im November 1986 beim Spiel gegen Uerdingen. Ein Grottenkick, die Hälfte der sowieso nur spärlich angereisten Fans (maximal 12.000) war schon auf dem Heimweg, als ein gewisser Uwe Müller in der 94. Minute eine Ecke per Kopf zum 1:0 für die Eintracht versenkte...
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Sehr schön Matzel


Btw ,gestern lief im DSF nochmal in Bundesliga Classics die 99-er Saison

Meine Tochter Paula war sichtlich beeindruckt. Wenn man mich vorgestern gefragt hätte wer 99 Meister geworden ist ,hätte ich nur die Achseln zucken können. Ist halt eine Frage der Wertigkeit.
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"Privat entwickelte ich zur gleichen Zeit unerklärlicher Weise ein starkes Interesse an Adlern – sie wurden zu meinen Lieblingstieren und sind es bis heute. Ein Referat über diese wundervollen Tiere bescherte mir damals in der Schule eine glatte „1“ und eine Menge Anerkennung, aber das nur so am Rande... "

Matzel, wieso bloß überrascht mich das nicht wirklich?
Sehr schön geschrieben, Du bist wohl mehr oder weniger "schleichend" zum Adler geworden.
Danke für die schöne Historie
Gruß
concordia-eagle
P.S. Armer Kid, schon wieder Arbeit
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HeinzGründel schrieb:
Wenn man mich vorgestern gefragt hätte wer 99 Meister geworden ist ,hätte ich nur die Achseln zucken können. Ist halt eine Frage der Wertigkeit.


Stimmt, ist im Grunde wirklich belanglos, aber wenn man diesen denkwürdigen Tag in der "Kundenstadt" verbracht hat / verbringen musste, vergisst man das wohl nicht...
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also ich muss sagen, dass die alten geschichtchen teilweise wirklich nett zu lesen sind, aber ich stelle mir bei der länge einiger beiträge immer mal wieder die frage:

habt ihr sonst nix zu tun?
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Sportfrei2006 schrieb:
also ich muss sagen, dass die alten geschichtchen teilweise wirklich nett zu lesen sind, aber ich stelle mir bei der länge einiger beiträge immer mal wieder die frage:

habt ihr sonst nix zu tun?



Doch, keine Angst, das habe(n) ich (wir). Ich für meinen Teil habe das Ganze stückchenweise in Word vorgeschrieben und heute das fertige "Werk" rüberkopiert...
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Sehr schöner Bericht. Am besten fand ich „...Sie singen daheim „Eintracht vom Main“, hüpfen zu „Pipi-Langstrumpf“, lieben wie ihr Vater unser Maskottchen Attila...“

Prima, das wir die Kleenen schon frühzeitig anstecken. Max (5) liebt „Adler auf der Brust“, übt Luftgitarre zu Tankard und bekam neulich nen Anpfiff im Kindergarten weil er eine Spielgefährtin „Du Kickerss..u“ nannte (von mir kann der des abba net habbe).

Mit Adlerkinnern is die Rente gesichert  
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HeinzGründel schrieb:
Sehr schön Matzel


Btw ,gestern lief im DSF nochmal in Bundesliga Classics die 99-er Saison

Meine Tochter Paula war sichtlich beeindruckt. Wenn man mich vorgestern gefragt hätte wer 99 Meister geworden ist ,hätte ich nur die Achseln zucken können. Ist halt eine Frage der Wertigkeit.


@HeinzGruendel
  Wenn's die Eintracht gewesen waere haettst aber schon gewusst    

@Matzel
Das mit Nuernberg kann man dir ja nochmal verzeihen. (Waers Bayern gewesen     )
Sehr schoen, lesenswert. Ich denke das es viele gibt, die sich erst nach Jahren fuer einen Club entscheiden, zumindest dann, wenn Ihnen von der Familie kein Vorbild gegeben wird. Und selbst Eintracht-Fans (ich) versagen bei der Vorbildfunktion. (Sohn Bay04 Fan, Tochter S04 Fan). Du gibst mir die Hoffnung zurueck.

Ich glaube das mit Premiere haben viele gemacht. Damals als Vater von 3 Kindern und all den Kosten, war mir das einfach zu teuer.

Gruss aus Kapstadt
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Sportfrei2006 schrieb:
also ich muss sagen, dass die alten geschichtchen teilweise wirklich nett zu lesen sind, aber ich stelle mir bei der länge einiger beiträge immer mal wieder die frage:

habt ihr sonst nix zu tun?



Die Zeit hätte jeder.Man muss es ja nicht an einem Stück schreiben und bis vorgestern war das Wetter ja auch noch schlecht.

Hoffentlich nehmen sich noch mehr diese Zeit, das Wetter darf trotzdem schön bleiben.. .
P.S. Kid macht die Arbeit auch bestimmt gerne, oder...? und vielen Dank Matzel für den schönen Beitrag.
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@ Matzel

Ich teile Concordias Überraschung: ausgerechnet an Adlern interessiert? Erstaunlich! Mer lernt nie aus!

Dann darf ich die Aufmerksamkeit des Herren mal auf http://www.eintracht.de/fans/forum/1/11118675/ lenken. Dort heißt es nämlich in der noch immer im Entstehen begriffenen Fanhistorie eines gewissen Attila:

"Nachdem ich mit einem letzten verzweifelten Schnabelhieb die Einerschale zersprengt hatte und neugierig meinen Kopf rausstreckte, fiel mein allesdurchdringender Blick sogleich auf ein riesiges ovales Ding voller Zweibeiner mit merkwürdig schwarz-rot gefärbtem Gefieder. In der Mitte rannten andere Zweibeiner, auch sie in Schwarz-Rot, gerade in Richtung eines nestähnlichen Gebildes, das von Leuten in anderen Farben umstellt war. Dabei rollten sich die Schwarz-Roten abwechselnd ein annähernd eiförmiges Gebilde zu. Plötzlich lag das Ei im Nest. Alle Schwarz-Roten waren außer sich und hüpften und schlugen mit ihren Flügelstummeln (merkwürdige Dinger), als wollten sie auf der Stelle verzweifelt fliegen lernen. Da war mir mit einem Mal klar, dass das da unten irgendwie alles Adler waren. Und ich - auch einer." .....


Im Anschluss daran meint ein zurecht sichtlich beeindruckter Concordia-Eagle   :

„ein sehr starker Anfang für Attilas ‚Memoiren’. Aus Gründen der inhaltlichen Ordnung müßte ja wohl Matzel die Fortsetzung schreiben.“

Ich muss dem Mann damit heut schon zum zweiten Mal rechtgeben     Nun ja, da die Geburt eines Adlers ja immer ein Wunder ist, dürfte klar sein, dass Attila Wöhlerschüler war   . Dort ist nämlich das Wunder gewissermaßen an der Tagesordnung, wie übrigens auch der nahegelegene brennende Dornbusch belegt  

Schöner Bericht, Matzel, dem ich noch folgende Bermerkung anfügen möchte: wir sind immerhin der einzige Verein weltweit, dessen Totemtier

http://www.sxc.hu/pic/s/a/ap/apoch6/341046_eagle_totem_pole.jpg

buchstäblich universal ist:


http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/0206/eagle_kp09.jpg
Eagle Nebula

(Für mich ist der Adler die große dunkle Form, die sich nach links aus dem blauen Bereich heraus löst, mit einer Glorie ums Haupt - noch Fragen   )
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Matzel schrieb:
Sportfrei2006 schrieb:
also ich muss sagen, dass die alten geschichtchen teilweise wirklich nett zu lesen sind, aber ich stelle mir bei der länge einiger beiträge immer mal wieder die frage:

habt ihr sonst nix zu tun?



Doch, keine Angst, das habe(n) ich (wir). Ich für meinen Teil habe das Ganze stückchenweise in Word vorgeschrieben und heute das fertige "Werk" rüberkopiert...


dachte ich mir schon. auch bitte nicht falsch verstehen, ich find´s ja größtenteils geil und es versetzt mich oft in die "gute alte zeit". also weiter so!
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adlerkadabra schrieb:
@ Matzel


Ich muss dem Mann damit heut schon zum zweiten Mal rechtgeben     Nun ja, da die Geburt eines Adlers ja immer ein Wunder ist, dürfte klar sein, dass Attila Wöhlerschüler war   . Dort ist nämlich das Wunder gewissermaßen an der Tagesordnung, wie übrigens auch der nahegelegene brennende Dornbusch belegt  




Im Leben nicht werter Herr Adlerkadabra,

es tut mir außerordentlich leid Ihnen nicht auch nur einmal recht geben zu können, da aber Attila mit vollständigem Namen Attila Agripous heißt, dürfte nicht der geringste Zweifel daran bestehen, daß seine Wiege im Lessing Gymnasium stand und er auch dort seinen Werdegang nahm

Mit vorzüglicher Hochachtung

Ihr concordia-eagle

P.S. Lessingschüler brauchen keinen brennenden Dornbusch
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Wow, die haben ja sogar eien eiegne Homepage. Respekt Concordia, eine wahre Wiege der Wissenschaft.

http://www.lessingschule-ff.de/
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adlerkadabra schrieb:
@ Matzel

Ich teile Concordias Überraschung: ausgerechnet an Adlern interessiert? Erstaunlich! Mer lernt nie aus!

Dann darf ich die Aufmerksamkeit des Herren mal auf http://www.eintracht.de/fans/forum/1/11118675/ lenken. Dort heißt es nämlich in der noch immer im Entstehen begriffenen Fanhistorie eines gewissen Attila:

"Nachdem ich mit einem letzten verzweifelten Schnabelhieb die Einerschale zersprengt hatte und neugierig meinen Kopf rausstreckte, fiel mein allesdurchdringender Blick sogleich auf ein riesiges ovales Ding voller Zweibeiner mit merkwürdig schwarz-rot gefärbtem Gefieder. In der Mitte rannten andere Zweibeiner, auch sie in Schwarz-Rot, gerade in Richtung eines nestähnlichen Gebildes, das von Leuten in anderen Farben umstellt war. Dabei rollten sich die Schwarz-Roten abwechselnd ein annähernd eiförmiges Gebilde zu. Plötzlich lag das Ei im Nest. Alle Schwarz-Roten waren außer sich und hüpften und schlugen mit ihren Flügelstummeln (merkwürdige Dinger), als wollten sie auf der Stelle verzweifelt fliegen lernen. Da war mir mit einem Mal klar, dass das da unten irgendwie alles Adler waren. Und ich - auch einer." .....


Im Anschluss daran meint ein zurecht sichtlich beeindruckter Concordia-Eagle   :

„ein sehr starker Anfang für Attilas ‚Memoiren’. Aus Gründen der inhaltlichen Ordnung müßte ja wohl Matzel die Fortsetzung schreiben.“

Ich muss dem Mann damit heut schon zum zweiten Mal rechtgeben     Nun ja, da die Geburt eines Adlers ja immer ein Wunder ist, dürfte klar sein, dass Attila Wöhlerschüler war   . Dort ist nämlich das Wunder gewissermaßen an der Tagesordnung, wie übrigens auch der nahegelegene brennende Dornbusch belegt  

Schöner Bericht, Matzel, dem ich noch folgende Bermerkung anfügen möchte: wir sind immerhin der einzige Verein weltweit, dessen Totemtier

http://www.sxc.hu/pic/s/a/ap/apoch6/341046_eagle_totem_pole.jpg

buchstäblich universal ist:


http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/0206/eagle_kp09.jpg
Eagle Nebula

(Für mich ist der Adler die große dunkle Form, die sich nach links aus dem blauen Bereich heraus löst, mit einer Glorie ums Haupt - noch Fragen   )



Deine bereits erwartete Antwort hat mal wieder ganz und gar gehalten, was ich mir von ihr versprochen habe, danke!  

Den ausgezeichneten Beginn der Attilaischen Fanhistorie habe ich wie auch den Satz von concordia-eagle nicht gelesen, wenngleich ich mir die Fanhistorie als solches zu Gemüte geführt habe - Asche auf mein Haupt und danke @concordia-eagle für Dein Vertrauen...

Dass beim HR öfter mal die Hütte brennt, ist ja nichts Neues. Dass allerdings der komplette Dornbusch in flammen steht, ist bedenklich, aber vermutlich eher das Produkt des sich dort bildenden sozialen BRENNPUNKTES als ein Wunder...  ,-)
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concordia-eagle schrieb:
adlerkadabra schrieb:
@ Matzel


Ich muss dem Mann damit heut schon zum zweiten Mal rechtgeben     Nun ja, da die Geburt eines Adlers ja immer ein Wunder ist, dürfte klar sein, dass Attila Wöhlerschüler war   . Dort ist nämlich das Wunder gewissermaßen an der Tagesordnung, wie übrigens auch der nahegelegene brennende Dornbusch belegt  




Im Leben nicht werter Herr Adlerkadabra,

es tut mir außerordentlich leid Ihnen nicht auch nur einmal recht geben zu können, da aber Attila mit vollständigem Namen Attila Agripous heißt, dürfte nicht der geringste Zweifel daran bestehen, daß seine Wiege im Lessing Gymnasium stand und er auch dort seinen Werdegang nahm

Mit vorzüglicher Hochachtung

Ihr concordia-eagle

P.S. Lessingschüler brauchen keinen brennenden Dornbusch  


Mmmh, ich fürchte, ich muss Euch hier beiden widersprechen. Attila war weder Lessing-, noch Wöhlerschüler. Es kann nur eine Brutstätte geben, in der er sich optimal auf sein jetziges hessisch-griechisches Umfeld vorbereiten konnte. Und deswegen besteht für mich nicht der leiseste Zweifel daran, dass er Gagern-Schüler war!

Lasst Euch da bitte kein A(lpha) für ein O(mega) vormachen...
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@ Matzel

Gaggern? Vollkommen unmöglich. das ist und bleibt ganz klar Hühnern vorbehalten  


@ HG

Schöner Hinweis auf die L-Homepage. Man braucht ja nur des Herrn Concordia Hinweis auf diesen doch sehr abgelegenen Attila Agripous (s.o.) zu lesen, um zu erkennen, dass man in L’school vermutlich noch heute zusammenhockt und vor sich hinjambelt, während uns von Wöhler (Harnsäure!) halt knallhart und illusionslos beigebracht wurde, worauf’s ankommt im Leben: anpissen und verpissen    

http://www.woehlerschule.de/cms/front_content.php?idcat=24

Übrigens: Top 10 Schule interaktiv  
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adlerkadabra schrieb:

@ Matzel

Gaggern? Vollkommen unmöglich. das ist und bleibt ganz klar Hühnern vorbehalten  


@ HG

Schöner Hinweis auf die L-Homepage. Man braucht ja nur des Herrn Concordia Hinweis auf diesen doch sehr abgelegenen Attila Agripous (s.o.) zu lesen, um zu erkennen, dass man in L’school vermutlich noch heute zusammenhockt und vor sich hinjambelt, während uns von Wöhler (Harnsäure!) halt knallhart und illusionslos beigebracht wurde, worauf’s ankommt im Leben: anpissen und verpissen    

http://www.woehlerschule.de/cms/front_content.php?idcat=24

Übrigens: Top 10 Schule interaktiv  





Top 10 lol, aber nur für Inaktive ,-)

Gagern, hm immerhin, da haben wir den Attila zum Basketball geschickt (der lange Axel B. war damals Mitte bis Ende der 70er verdammt gut)

Soderle, damit auch die Wöhlerschüler mal die Unterscheidung zwischen Main und Oder lernen, http://www.lessing.net/index_main.htm
Da werden Sie gelernt
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adlerkadabra schrieb:

@ Matzel

Gaggern? Vollkommen unmöglich. das ist und bleibt ganz klar Hühnern vorbehalten  



...was ja im Grunde beste Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Forum, bzw. an "Fukel raus" und "JJJ" sowie sämtlichen Spilerthreads bietet.

Der guten Ordnung halber:

http://xen.hvgg.de/index.php?mode=start

Man beachte auch folgende Seite, warum eigentlich ausgerechnet Palermo ?  

http://xen.hvgg.de/index.php?mode=article&id=1487&navid=146
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concordia-eagle schrieb:


Gagern, hm immerhin, da haben wir den Attila zum Basketball geschickt (der lange Axel B. war damals Mitte bis Ende der 70er verdammt gut)


Du meinst "Bibo", den Zweimeter und was weiß ich-Mann??? Ist leider inzwischen verstorben, war aber gut...

Zudem hatten wir einen Lehrer, der Basketballtrainer in der Frauen-Buli war/ist...

Nur eins verunsichert mich: Attila und Basketball? Das Thema müsste man anhand seiner "Fanhistorie in spe" mal verifizieren...
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Basketball? Football?    So dekadentes Zeugs machen höchstens Weißkopfseeadler  :neutral-face


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