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judenhass in der kinderliga

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propain schrieb:
Eintracht-Laie schrieb:
Andere sind arbeitslos, hätten eigentlich genug Zeit und die Kinder erhalten trotzdem keine Betreuung.

Da muss man aber mal gucken in was für Löchern und in welchen Gegenden die manchmal wohnen müssen, das macht jegliche Erziehung fast unmöglich.


Naja, ein 12 Zimmer Einfamilienhaus in bester Gegend ist auch keine Erziehungsgarantie....gerade die nicht.
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Alle reden davon, dass die Schule versagt habe, doch ich sehe primär die Eltern in der Verantwortung. Die mangelnde Aufklärung seitens der Eltern dürfte sozialen Ursprungs sein, oder im Zusammenhang mit deren Weltbild stehen. Doch ich möchte auf die Schule zu sprechen kommen. Das Dritte Reich steht in Hessen nun einmal erst in der zehnten Klasse auf dem Lehrplan, in der Hauptschule in der Neunten. Wenn Kinder bzw. Jugendliche bis dahin nichts von der "jüngeren" Geschichte unseres Landes mitbekommen haben, so kann man doch dem Bildungssystem keinen Vorwurf machen. Geschichtsunterricht ist nuneinmal Chronologisch aufgebaut. In den unteren Klassen wäre die Thematik auch zu komplex, um den Schülern das, was sie wissen sollten zu vermitteln. Also was tun?

An meiner Schule wurde übrigens in der 10. Klasse, neben dem Geschichtunterricht noch in 2 zusätzlichen Wochenstunden über die Verbrechen des NS-Regimes unterrichtet. Die Konzentrationslager Buchenwald (mehrere Tage) und Struthof wurden "besichtigt".
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Vielleicht wäre es ja auch mal gut, statt dreimal im Jahr "Klassenreisen" nach Mallorca oder Skifreizeiten zu machen, den Kids mal eine Reise nach Auschwitz zu "spendieren".
Übrigens wurde bei uns in der Hauptschule schon viel früher im Geschichtsunterricht über den Nationalsozialismus gesprochen - und das war in den 60ern!
Warum das heute erst in den letzten Klassen geschieht ist mir ein Rätsel.
Überhaupt sollte die Zeit von 1933-45 ein extra Fach oder zumindest ausgenommen von dem "normalen" Geschichtsunterricht sein.
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PhilMohr schrieb:
Alle reden davon, dass die Schule versagt habe, doch ich sehe primär die Eltern in der Verantwortung. Die mangelnde Aufklärung seitens der Eltern dürfte sozialen Ursprungs sein, oder im Zusammenhang mit deren Weltbild stehen. Doch ich möchte auf die Schule zu sprechen kommen. Das Dritte Reich steht in Hessen nun einmal erst in der zehnten Klasse auf dem Lehrplan, in der Hauptschule in der Neunten. Wenn Kinder bzw. Jugendliche bis dahin nichts von der "jüngeren" Geschichte unseres Landes mitbekommen haben, so kann man doch dem Bildungssystem keinen Vorwurf machen. Geschichtsunterricht ist nuneinmal Chronologisch aufgebaut. In den unteren Klassen wäre die Thematik auch zu komplex, um den Schülern das, was sie wissen sollten zu vermitteln. Also was tun?

An meiner Schule wurde übrigens in der 10. Klasse, neben dem Geschichtunterricht noch in 2 zusätzlichen Wochenstunden über die Verbrechen des NS-Regimes unterrichtet. Die Konzentrationslager Buchenwald (mehrere Tage) und Struthof wurden "besichtigt".


Klar ist es logisch, dass Geschichte chronologisch aufgebaut ist. Und von Bundesland zu Bundesland, sowie von Schulform zu Schulform werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Ich gehöre z.B. auch zu denjenigen, die ab der Jahrgangsstufe sieben den Nationalsozialismus diverse Male in den verschiedensten Fächern durchgenommen haben.
Aber dennoch kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass ein Schüler die Schule verlässt, ohne jemals etwas darüber gehört zu haben. Und es gibt ja z.B. auch Bücher für Kinder unterhalb der Jahrgangsstufe 9 oder 10, die sich mit der Thematik befassen. Wir haben z.B. im siebten Schuljahr in Deutsch "Damals war es Friedrich" gelesen. Möglichkeiten, Schülern der Mittel- oder Unterstufe zumindest eine Ahnung von der Thematik zu vermitteln, gibt es durchaus.
Dass das Elternhaus da auch eine große Rolle spielt, sehe ich ebenso. Wenn ich aber jetzt noch einmal beispielsweise an die Kids denke, die ich in der Schule betreue, so sehe ich da viele, bei denen man eine größere Beteiligung seitens des Elternhauses kaum voraussetzen kann. Da sind viele vom Jugendamt betreute Problemfamilien, viele Kinder, deren Eltern nicht in Deutschland geboren sind und selber nur über mangelnde Schulbildung verfügen usw. Und  dann sind nun einmal andere Wege nötig, den Jugendlichen das entsprechende Wissen zu vermitteln.
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Aber mal zurück zum Fußballplatz:
Wenn ich als Trainer (gehe mal davon aus, daß er die deutsche Geschichte kennt) während eines Spiels solche Beleidigungen hören würde, dann würde ich das definitiv zum Thema im Verein machen. Sowas wollte ich nicht hören, egal welche Spieler oder Schiris beleidigt werden. Das nicht nur in Bezug auf Juden, sondern auch die typischen Ausländer-Beleidigungen.

Auch hier im Forum ist manchmal einiges zu lesen. Erst vor kurzem Mahdavikia als Teppichknüpfer, Scheiß Italiener, Drecksland, etc. Das sind nicht nur unter 18 Jährige, die hier so etwas posten.
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team-adler schrieb:
Aber mal zurück zum Fußballplatz:
Wenn ich als Trainer (gehe mal davon aus, daß er die deutsche Geschichte kennt) während eines Spiels solche Beleidigungen hören würde, dann würde ich das definitiv zum Thema im Verein machen.
....


Sehe ich ähnlich, und das ist unabhängig von der Sozialstruktur einer Region oder den dortigen Lehrplänen in Geschichte.
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Kine_EFC_Frieda schrieb:
[...]dass es für einige Jugendliche völlig normal zu sein scheint, sich gegenseitig als "Jude" zu bezeichnen.


Leider bei weitem keine Seltenheit mehr, sondern eher schon gängige Praxis..

Auch gab es schon Bemerkungen, denen man entnehmen konnte, dass Hitler für einige scheinbar nur eine nicht ernstzunehmende Witzfigur war. [...]


Das ist das Problem der Satire... Wir verstehen sie, doch ein Jugendlicher, der nicht wirklich weiß, wer Hitler war, glaubt der Satire.
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Ich finde, wir Eintracht-Fans sollten uns mal erst an der eigenen Nase fassen. Leider musste ich bei diversen Auswärtsfahrten dumm-rassisitische Äußerungen, in diesem Fall gegen Türken gerichtet, mitanhören. Außer dem Betroffenen selbst und mir schien sich sonst niemand daran zu stören, so etwas komme halt vor, genauso wie Affenlaute bei schwarzen Spielern der gegnerischen Mannschaft (ebenfalls live erlebt im Fanblock der Eintracht beim letzten Auswärtsspiel in Aachen).
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MainTower schrieb:
Kine_EFC_Frieda schrieb:
[...]dass es für einige Jugendliche völlig normal zu sein scheint, sich gegenseitig als "Jude" zu bezeichnen.


Leider bei weitem keine Seltenheit mehr, sondern eher schon gängige Praxis..

Auch gab es schon Bemerkungen, denen man entnehmen konnte, dass Hitler für einige scheinbar nur eine nicht ernstzunehmende Witzfigur war. [...]


Das ist das Problem der Satire... Wir verstehen sie, doch ein Jugendlicher, der nicht wirklich weiß, wer Hitler war, glaubt der Satire.


ist die erinnerung an hitler und den konsequenten versuch juden "auszurotten" die notwendige basis um gegen rassismus einzustehen? wären ohne die nazis rassismus und antisemitismus auch nur einen tick entschuldbarer?

so lange darüber nachgedacht wird, dass wegen der deutschen vergangenheit etwas zu unterbleiben hat sind wir auf dem falschen dampfer. rassismus ist auch ohne hitler und die deuetsche vergangenheit null akzeptabel.
peter
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Das ist ein grosses Problem an unseren Schulen, die eigene Geschichte wird nur im Schnellflug erlernt, reines Daten pauken und das war es oft auch schon.


@propain: Ich schließ mich Freecastles Meinung an - das wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Und hier speziell auf Hessen (und auch Bayern) bezogen, würde ich eher sagen, die Jugendlichen sind des Themas überdrüssig, weil sie damit regelrecht überfrachtet werden.

Die Gymnasien kommen oft nicht weiter wie bis 1945. Ist wie in England. Alles, was danach war, deutsche Teilung, Währungsreform, Wirtschaftswunder, usw. usw. wird entweder noch in Politikwissenschaft gemacht oder aber kurz überflogen.

Es ist teilweise erschreckend, wie fragmentiert geschichtliches Wissen vermittelt wird, weil man meiner Meinung nach zu sehr den Fokus auf das Thema 3. Reich legt. In den Hauptschulen mag anderes gelten, vielen  Gymnasiasten und Realschülern sind für das Thema vielleicht aus Überdruß nicht mehr so empfänglich, wie es vielleicht besser wäre.

Und dann trauen sich viele Geschichtslehrer auch nicht, Hintergründe zu vermitteln, aus Angst Relativierung o.ä. zu betreiben.

Man kann z.B. nicht totschweigen, daß der 2. WK mit ein Produkt des diktierten Friedens und der Demütigung Deutschlands war. Versailles war ein entscheidendes Zutun für die zukünftige geschichtliche Entwicklung.

Deshalb sollte man sich dringend mal entsprechende pädagogische Konzepte überlegen, wann man den Kindern/Jugendlichen den Stoff am besten näherbringt (7. Klasse ist meiner Meinung nach viel zu früh) und wie man den Stoff rüberbringt. Im Moment sieht das ganze doch mehr nach Aktionismus aus, um demonstrieren zu können, man habe alles politisch korrekte unternommen.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:
[quote]Man kann z.B. nicht totschweigen, daß der 2. WK mit ein Produkt des diktierten Friedens und der Demütigung Deutschlands war. Versailles war ein entscheidendes Zutun für die zukünftige geschichtliche Entwicklung.


Oh je, jetzt wird´ obstrus.
"Der 2. WK ein Produkt des diktierten Friedens", wer lehrt denn sowas???
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Es ist teilweise erschreckend, wie fragmentiert geschichtliches Wissen vermittelt wird, weil man meiner Meinung nach zu sehr den Fokus auf das Thema 3. Reich legt.


Um mal einen leider allzu früh verstorbenen, großen Frankfurter zu zitieren:
"Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu können, noch zu müssen."

Dass die Schüler mit dem Nationalsozialismus überfrachtet werden, ist doch ausgemachter (Walser-)Quatsch. Das hört man ständig und von überall her, aber wenn man dann mal nachfragt, was die Leute wirklich gelernt haben, kommt nichts. Die Statistiken, wieviel Prozent der Schüler allein das Wort "Auschwitz" nicht zuordnen können, sprechen doch für sich.
Viel eher sieht es doch wohl so aus (Walser reloaded), dass man nicht hören, nicht drüber nachdenken und nicht lernen will.

Es mag allerdings stimmen, dass viele Lehrer nicht in der Lage sind, auf die Einmaligkeit und Wichtigkeit dieses Ereignisses hinzuweisen. Sorry, aber deutsche Teilung, Wirtschaftswunder und was danach kam sind nun einmal nicht annähernd so wichtig wie das, was davor war!
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womeninblack schrieb:
Oh je, jetzt wird´ obstrus.
"Der 2. WK ein Produkt des diktierten Friedens", wer lehrt denn sowas???


Wieso obstrus?
Jeder Geschichtsprofessor oder auch nur geschichtlich interessierter Mensch wird Dir sagen, das im Versailler Vertrag der Kern für das später folgende lag.

wer lehrt denn sowas??? - die Geschichte!

„Der Ausgangspunkt der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München, sondern Versailles“ - Theodor Heuss

„Das ist kein Frieden. Das ist ein zwanzigjähriger Waffenstillstand.“ - französischer Marschall Ferdinand Foch

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensvertrag_von_Versailles
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karatekidd schrieb:

Um mal einen leider allzu früh verstorbenen, großen Frankfurter zu zitieren:
"Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu können, noch zu müssen."

Die Forderung das Auschwitz nicht nochmal passieren darf ist natürlich richtig, aber allererste in der Erziehung???
Ich wage zu behaupten das man Kinder erziehen kann ohne Auschwitz/3.Reich auch nur einmal zu erwähnen.....und trotzdem wird einem Kind am Ende sowas wie Auschwitz undenkbar sein.
Einfach weil es eine menschliche Erziehung gegeben hat. Da braucht es nicht das 5malige Durchkauen des 3. Reiches. Wahrscheinlich würde der Urheber des Zitates da sogar zustimmen  


karatekidd schrieb:

Dass die Schüler mit dem Nationalsozialismus überfrachtet werden, ist doch ausgemachter (Walser-)Quatsch. Das hört man ständig und von überall her, aber wenn man dann mal nachfragt, was die Leute wirklich gelernt haben, kommt nichts. Die Statistiken, wieviel Prozent der Schüler allein das Wort "Auschwitz" nicht zuordnen können, sprechen doch für sich.
Viel eher sieht es doch wohl so aus (Walser reloaded), dass man nicht hören, nicht drüber nachdenken und nicht lernen will.


Naja, ich weiß wie oft wir diesen Abschnitt der deutschen Geschichte besprochen haben, sicher nicht zu selten. Denke nicht das wir nicht darüber nachdenken wollen....aber etwas was jetzt über 60 Jahre und mehr her ist, interessiert einen 14-17 Jährigen eben recht wenig. Es ist Aufgabe des Elternhauses und der Schule das Wissen zu vermitteln...aber die Erwartung das die Kids dann 3 Wochen lang über diese Zeit reflektieren und tief betroffen sind finde ich unrealistisch.
Im übrigen wirst Du auf der Welt kein Land finden das so über die dunklen Abschnitte seiner Geschichte reflektiert wie die Deutschen. Mehr geht immer, aber wir sollten ab und zu auch realisieren auf welchem Niveau wir sind. Zum Glück.
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womeninblack schrieb:
eintrachtfrankfurt2005 schrieb:
[quote]Man kann z.B. nicht totschweigen, daß der 2. WK mit ein Produkt des diktierten Friedens und der Demütigung Deutschlands war. Versailles war ein entscheidendes Zutun für die zukünftige geschichtliche Entwicklung.


Oh je, jetzt wird´ obstrus.
"Der 2. WK ein Produkt des diktierten Friedens", wer lehrt denn sowas???


Das ist schlicht so. Der Versailler Vertrag hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das deutsche Volk so empfänglich für Hitler und Co war.
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raideg schrieb:
Vielleicht wäre es ja auch mal gut, statt dreimal im Jahr "Klassenreisen" nach Mallorca oder Skifreizeiten zu machen, den Kids mal eine Reise nach Auschwitz zu "spendieren".
Übrigens wurde bei uns in der Hauptschule schon viel früher im Geschichtsunterricht über den Nationalsozialismus gesprochen - und das war in den 60ern!
Warum das heute erst in den letzten Klassen geschieht ist mir ein Rätsel.
Überhaupt sollte die Zeit von 1933-45 ein extra Fach oder zumindest ausgenommen von dem "normalen" Geschichtsunterricht sein.

Hmm..der Film "Die Farbe des Krieges" oder dessen letzte Minuten wären schon ausreichend. Das ist auch vor dem Fernseher demaßen schockierend, wenn man kein Soziopath ist, dann muss einem da schlecht werden...

Ich sehe das Problem auch primär in den Elternhäusern, die sich kaum mit ihren Kindern beschäftigen und sie oftmals zwar großziehen, aber nicht gleichzeitig erziehen. Das macht das Fernsehen(RTL2 etc..) und irgendwelche HipHop-Assis.
Ich halte zwar nichts davon die Zeit von 1933-45 zusehr in den Vordergund der geschichtlichen Erziehung zu bringen, das führt bei Kindern meist nur zu einer "Ach, schon wieder..*gähn*"-Haltung. Man muss punktuell die Schrecken dieser Herrschaft herausstreichen und den Kinder möglichst früh (so in der 7.-8. Klasse) diese nahebringen, so dass diese sie verinnerlichen, verstehen und ablehenen. Besonders geschichtliche Aufnahmen helfen da, denn diese sprechen für sich, auch mal, um bewusst zu schockieren.

Naja, zum Thema: Leider Alltag so ein Umgang in der heutigen Jugend untereinander, insbesondere in der geringgebildeten Schicht. Das ist einfach nur frustrierend, was da alles falsch läuft.
Ich denke, auch die Vereine sind da in ihrer Jugendarbeit gefordert. Aber es geht ja da eher um den "guten Ruf" und es wird totgeschwiegen. Diese Entwicklung fing schon früher bei uns an. Wir wollten nie gg. eine bestimmte Mannschaft spielen, da diese (ja, war halt so!) besonders viele (fast nur) Türken in ihreren Reihen hatten, die nach einer Niederlage auch mal handgreiflich werden konnten und, wenns auf dem Platz nicht lief, immer für einen Tritt von hinten in die Beine gut waren. Der Trainer hat das eher forciert, statt einzuschreiten. Und das war vor 13 Jahren.
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Bei aller kritischen Hinterfragungen zu diesem Spiegel-Artikel muss man doch feststellen, daß eine gewisse rassistische und antisemitische Grundhaltung in der bevölkerung angekommen ist und sich etabliert hat.

Man kann noch so viel über fehlende Chancen ,Arbeits- und perspektivlosigkeit v.a. im Osten Deutschlands sprechen. Die Begründung, daß man dadurch zum rassistischen Schw... wird, lässt sich daraus nicht ableiten. Die Leute, die solche Zustände, wie hier im Spiegel beschrieben, herbeiführen, sind für sich selbst verantwortlich.

Leute, wie die Schiedsrichterin, die solche üblen Vorkommnisse öffentlich machen, werden dann noch als "Nestbeschmutzer" hingestellt.

Kinder und Jugendliche, die das Wort "Jude" als Beleidigung gebrauchen haben nichts kapiert, aber sie haben auch keine Eltern/Trainer/Lehrer/Vereinsvorsitzende/Bürgermeister/Mitspieler..., die ihnen das erklären.
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unter aller sau...
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propain schrieb:
Mit vernünftiger Jugendarbeit könnte man soviel erreichen.

Was heißt da könnte. Die NPD erreicht sogar unheimlich viel. Zum Beispiel über 20% der männlichen Erstwähler in manchen Teilen Sachsens...
propain schrieb:
Der Vater auf Arbeit, die Frau muss auch arbeiten da sonst das Geld nicht langt, wohin dann mit den Kindern. Im Osten ist es sogar noch so, das sehr viele Leute unter der Woche überhaupt nicht da sind weil auf Montage und ein Elternteil alleine mit den Kindern klar kommen muss....

Was denn nun? Die ganze Zeit bekommt man erzählt dass da alle arbeitslos sind. Die Familien wo beide Eltern in Lohn und Brot stehen dürften die krasse Minderheit sein. Aber sowohl diese als auch die anderen Kids treffen sich im NPD-Jugendklub, mangels Alternative.

DA


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