Wer wirklich glaubt dass ein Sportler die Strapazen der Tour ohne Mittelchen durchhält....soll er es. Aber ernstnehmen kann man den Sport nicht wirklich.
Die Argumentation "Andere Sportarten machen es doch auch" sei den Leuten gegönnt....aber eine reine Kraftbolzerei wie Radfahren ist (ähnlich wie Gewichtheben Marathon/Triathlon) halt extrem geeignet und anfällig dafür.
Sicher kann man es trotzdem geniessen, aber bitte nicht nachher wieder rumheulen und überrascht sein wenn Platz 1-5 erst ein paar Wochen danach sicher sind weil dich die Rangfolge ändert.
Eintracht-Laie schrieb: Wer wirklich glaubt dass ein Sportler die Strapazen der Tour ohne Mittelchen durchhält....soll er es. Aber ernstnehmen kann man den Sport nicht wirklich.
HeinzGründel schrieb: Wir sollten den Diebstahl straffrei machen.
Begründung:
Geklaut wird immer.
Mit dieser Argumentaion wird hier der Betrug verteidigt.
Das hast Du fehlinterpretiert. Ich habe insbesondere von Veni-Vidi-Vici nicht vernommen, dass er für eine Freigabe von Dopingmitteln plädiert. Er macht nur darauf aufmerksam, dass mutmaßlich in allen Sportarten extrem gedopt wird, aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten.
propain schrieb: Das ist sowas von daneben, das normale Frühstück mit Doping zu vergleichen. Da könnte man meinen der Schreiber dieser Zeilen fährt sich auch irgendwelche Mittelchen ein, wenn er es nötig hat so diese Mittel schön zu reden.
Zuführung aller Arten von Mitteln im erlaubten Rahmen mit dem Zweck der Leistungssteigerung findet in allen Sportarten statt und beginnt streng genommen bei der Einnahme des morgendlichen Brötchens, dessen Kohlenhydrate später bei Auführung der sportlichen Tätigkeit verbrannt werden und geht beim Kaffee weiter, dessen übermäßiger Verzehr bei den meißten Sportarten eine Dopingsperre nach sich zieht.
Schau Dir den Fußball an: Du kannst davon ausgehen, dass nach jedem Spiel die Spieler Elektrolythalige Getränke zu sich nehmen um den Haushalt wieder herzustellen. Und jetzt sag mir was das anderes ist als eine Zuführung von Fremdstoffen zur Leistungsoptimierung? Natürlich erkennt auch ein Depp wie ich, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Zuführung von Salzen und der Infusion von aufbereitetem Eigenblut. Aber glaubst Du wirklich, dass das für Fußball ausgeschlossen ist?
Nimm einen NadW, der sich nach eigenem Bekunden jahrelang fitspritzen ließ weil die Schmerzen sonst zu groß wären. Was ist das denn wenn es kein Doping ist?
VVV hat die Doperei im Radsport nicht gutgeheißen, er hat nur aufgezeigt, dass Doping nicht erst mit Epo anfängt und mit Eigenblut aufhört, sondern schon weitaus früher.
Unertraeglich, wie uneinsichtig sich die alten Maenner geben (bestes Beispiel: Kloeden, Armstrong).
Ich werde mir nicht eine einzige Sekunde anschauen. Ich war frueher begeisterter Radsport Fan (nein, nicht erst durch Doping-Ulle, sondern seit Didi Thurau). Ich habe jegliches Vertrauen in den gesamten Sport verloren. Sollen sie ihren Scheiss alleine machen. Ich werde diesen unsportlichen Verbrechern keine Aufmerksamkeit mehr zukommen lassen.
Luzbert schrieb: Aber glaubst Du wirklich, dass das für Fußball ausgeschlossen ist?
Nein, ist es nicht und das habe ich nie behauptet und werde es auch nie behaupten. Und das auch im Fussball gedopt wird sollte jedem klar sein, spätestens dem Zeitpunkt als sich der DFB massiv gegen mehr Kontrollen gewehrt hat. Nur ist es im Fussball lange nicht so verbreitet wie in Sportarten wo Einzelkämpfer ihr Ziel erreichen müssen, das glaube ich schon. Aber ich weiss auch, glauben heisst nicht wissen.
Ich werde wie jedes Jahr natürlich zugucken. Das Doping ist eine Sache für sich, aber die meisten dopen heutzutage, bestimmt auch Fußballer (aber keine von der Eintracht ). Das Armstrong noch einmal die Tour fährt finde ich eigentlich gut, ich habe auch viele Bücher von ihm gelesen und was der Mann schon erlebt hat ist einiges. In erster Linie hoffe ich das ein Deutscher gewinnt, aber Armstrong ist immer im Hintergedächtnis.
Luzbert schrieb: Er macht nur darauf aufmerksam, dass mutmaßlich in allen Sportarten extrem gedopt wird, aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten.
Basaltkopp schrieb: Armstrong? Der ist doch nur gedopt unterwegs... Einer der größten Betrüger im Sport überhaupt!
TdF schaue ich mir gar nicht an - weil da wirklich kaum jemand sauber ist
Natürlich dopt der, aber wenn du dem mal sein Buch liest. Der hat im frühen Alter angefangen zu trainieren, ich glaube zwischen 6-10 Jahre. Der musste auf den schwierigsten Straßen fahren, wurde von Autos angefahren. Seine Mutter hat ihn immer unterstützt. Und das wichtigste ist: Er hat nie aufgegeben. Egal ob jetzt Dopingvorwürfe oder nicht, er steht dazu und fährt noch einmal die Tour de France.
Basaltkopp schrieb: Armstrong? Der ist doch nur gedopt unterwegs... Einer der größten Betrüger im Sport überhaupt!
TdF schaue ich mir gar nicht an - weil da wirklich kaum jemand sauber ist
Natürlich dopt der, aber wenn du dem mal sein Buch liest. Der hat im frühen Alter angefangen zu trainieren, ich glaube zwischen 6-10 Jahre. Der musste auf den schwierigsten Straßen fahren, wurde von Autos angefahren. Seine Mutter hat ihn immer unterstützt. Und das wichtigste ist: Er hat nie aufgegeben. Egal ob jetzt Dopingvorwürfe oder nicht, er steht dazu und fährt noch einmal die Tour de France.
Ist doch egal ob er dazu steht oder nicht, der Typ ist ein Betrüger und fertig. Und das er mal von Autos angefahren wurde, ist zwar unschön, aber lange kein Grund um später zu betrügen.
Inamoto__20 schrieb: Ich werde wie jedes Jahr natürlich zugucken. Das Doping ist eine Sache für sich, aber die meisten dopen heutzutage, bestimmt auch Fußballer (aber keine von der Eintracht ). Das Armstrong noch einmal die Tour fährt finde ich eigentlich gut, ich habe auch viele Bücher von ihm gelesen und was der Mann schon erlebt hat ist einiges. In erster Linie hoffe ich das ein Deutscher gewinnt, aber Armstrong ist immer im Hintergedächtnis.
Armstrong ist das Allerletzte, da kann Ullrich auch wieder mitfahren, der ist wenigstens sympatischer.
Im Fußball wird auch gedopt, gerade in Spanien, wo Herr Fuentes mehrere Mannschaften betreut hat, und im Tennis hatte er auch einige Kunden. bei spanischen Topsportlern muss der Generalverdacht gelten, da die spanische Justiz Aufklärung und Bestrafung verhindern will.
Ist doch egal ob er dazu steht oder nicht, der Typ ist ein Betrüger und fertig. Und das er mal von Autos angefahren wurde, ist zwar unschön, aber lange kein Grund um später zu betrügen.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Er ist nicht irgendein Betrüger, der ist der größte Betrüger im (Rad)Sport überhaupt!
.... Er macht nur darauf aufmerksam, dass mutmaßlich in allen Sportarten extrem gedopt wird, aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten. ....
Praktisch alle Sportarten werden Dopingfälle haben, es gibt aber Sportarten bei denen Doping besonders viel bringt. Eine Tour gehört natürlich dazu! Mal ehrlich, es ist Sport und ich gönne jedem seinen Spaß! Aber was machen Radfahrer denn außer endlos in die Pedale hämmern? Taktik kann ich kaum sehen, die wird vom Teamchef per Funk bestimmt! Die Spitzenathleten werden von den Wasserträgern nach vorne gezogen, die brauchen garantiert nur Kraft. Dazu eine große Psyche, keine Frage, Stichwort Schweinehund, der innere. Aber gerade da helfen Mittelchen.
Fazit: Hauptsächlich geht es allein um Ausdauer, natürlich ist so ein Sport anfälliger und steht damit mehr im Mittelpunkt.
Noch etwas zu diesem Punkt: "...aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten...."
Ausgerechnet? Sorry, aber die Tour war und ist ein sportliches Mediengroßereignis, was die Radsportler bisher nie gestört hat. Natürlich erregt da ein Dopingskandal mehr Aufmerksamkeit als bei der Juniorengewichtheber-EM in Malta. Man kann nicht beides haben, die riesen Aufmerksamkeit (die Werbeeinnahmen erst ermöglicht) aber bei den Schattenseiten sollen die Medien lieber nicht so groß berichten.....geht beides gleichzeitig einfach nicht.
"Die fünffache Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein aus Deutschland ist des Blutdopings überführt worden.
Wie die Internationale Eislauf-Union (ISU) am Freitag mitteilte, wurde die 37-jährige Berlinerin bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften am 7. Februar in Hamar (NOR) positiv getestet. Die ISU hat sie bereits für zwei Jahre gesperrt."
Die Argumentation "Andere Sportarten machen es doch auch" sei den Leuten gegönnt....aber eine reine Kraftbolzerei wie Radfahren ist (ähnlich wie Gewichtheben Marathon/Triathlon) halt extrem geeignet und anfällig dafür.
Sicher kann man es trotzdem geniessen, aber bitte nicht nachher wieder rumheulen und überrascht sein wenn Platz 1-5 erst ein paar Wochen danach sicher sind weil dich die Rangfolge ändert.
Die Tour ist aber eben mehr als nur Sport.
Ja einen Sieger Armstrong, der wieder allen davon fährt (vermutlich gedopt bis oben hin) und dadurch pure Langeweile...
Das hast Du fehlinterpretiert.
Ich habe insbesondere von Veni-Vidi-Vici nicht vernommen, dass er für eine Freigabe von Dopingmitteln plädiert. Er macht nur darauf aufmerksam, dass mutmaßlich in allen Sportarten extrem gedopt wird, aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten.
Zuführung aller Arten von Mitteln im erlaubten Rahmen mit dem Zweck der Leistungssteigerung findet in allen Sportarten statt und beginnt streng genommen bei der Einnahme des morgendlichen Brötchens, dessen Kohlenhydrate später bei Auführung der sportlichen Tätigkeit verbrannt werden und geht beim Kaffee weiter, dessen übermäßiger Verzehr bei den meißten Sportarten eine Dopingsperre nach sich zieht.
Schau Dir den Fußball an:
Du kannst davon ausgehen, dass nach jedem Spiel die Spieler Elektrolythalige Getränke zu sich nehmen um den Haushalt wieder herzustellen.
Und jetzt sag mir was das anderes ist als eine Zuführung von Fremdstoffen zur Leistungsoptimierung?
Natürlich erkennt auch ein Depp wie ich, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Zuführung von Salzen und der Infusion von aufbereitetem Eigenblut. Aber glaubst Du wirklich, dass das für Fußball ausgeschlossen ist?
Nimm einen NadW, der sich nach eigenem Bekunden jahrelang fitspritzen ließ weil die Schmerzen sonst zu groß wären.
Was ist das denn wenn es kein Doping ist?
VVV hat die Doperei im Radsport nicht gutgeheißen, er hat nur aufgezeigt, dass Doping nicht erst mit Epo anfängt und mit Eigenblut aufhört, sondern schon weitaus früher.
Unertraeglich, wie uneinsichtig sich die alten Maenner geben (bestes Beispiel: Kloeden, Armstrong).
Ich werde mir nicht eine einzige Sekunde anschauen. Ich war frueher begeisterter Radsport Fan (nein, nicht erst durch Doping-Ulle, sondern seit Didi Thurau). Ich habe jegliches Vertrauen in den gesamten Sport verloren. Sollen sie ihren Scheiss alleine machen. Ich werde diesen unsportlichen Verbrechern keine Aufmerksamkeit mehr zukommen lassen.
Nein, ist es nicht und das habe ich nie behauptet und werde es auch nie behaupten. Und das auch im Fussball gedopt wird sollte jedem klar sein, spätestens dem Zeitpunkt als sich der DFB massiv gegen mehr Kontrollen gewehrt hat. Nur ist es im Fussball lange nicht so verbreitet wie in Sportarten wo Einzelkämpfer ihr Ziel erreichen müssen, das glaube ich schon. Aber ich weiss auch, glauben heisst nicht wissen.
Das Doping ist eine Sache für sich, aber die meisten dopen heutzutage, bestimmt auch Fußballer (aber keine von der Eintracht ).
Das Armstrong noch einmal die Tour fährt finde ich eigentlich gut, ich habe auch viele Bücher von ihm gelesen und was der Mann schon erlebt hat ist einiges. In erster Linie hoffe ich das ein Deutscher gewinnt, aber Armstrong ist immer im Hintergedächtnis.
TdF schaue ich mir gar nicht an - weil da wirklich kaum jemand sauber ist
Weil man quasi die Uhr danach stellen kann...
Natürlich dopt der, aber wenn du dem mal sein Buch liest.
Der hat im frühen Alter angefangen zu trainieren, ich glaube zwischen 6-10 Jahre.
Der musste auf den schwierigsten Straßen fahren, wurde von Autos angefahren.
Seine Mutter hat ihn immer unterstützt.
Und das wichtigste ist: Er hat nie aufgegeben.
Egal ob jetzt Dopingvorwürfe oder nicht, er steht dazu und fährt noch einmal die Tour de France.
Müssen muss man gar nix....ausser sterben....
Ja
Ist doch egal ob er dazu steht oder nicht, der Typ ist ein Betrüger und fertig. Und das er mal von Autos angefahren wurde, ist zwar unschön, aber lange kein Grund um später zu betrügen.
Armstrong ist das Allerletzte, da kann Ullrich auch wieder mitfahren, der ist wenigstens sympatischer.
Im Fußball wird auch gedopt, gerade in Spanien, wo Herr Fuentes mehrere Mannschaften betreut hat, und im Tennis hatte er auch einige Kunden. bei spanischen Topsportlern muss der Generalverdacht gelten, da die spanische Justiz Aufklärung und Bestrafung verhindern will.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Er ist nicht irgendein Betrüger, der ist der größte Betrüger im (Rad)Sport überhaupt!
Praktisch alle Sportarten werden Dopingfälle haben, es gibt aber Sportarten bei denen Doping besonders viel bringt.
Eine Tour gehört natürlich dazu!
Mal ehrlich, es ist Sport und ich gönne jedem seinen Spaß! Aber was machen Radfahrer denn außer endlos in die Pedale hämmern?
Taktik kann ich kaum sehen, die wird vom Teamchef per Funk bestimmt!
Die Spitzenathleten werden von den Wasserträgern nach vorne gezogen, die brauchen garantiert nur Kraft.
Dazu eine große Psyche, keine Frage, Stichwort Schweinehund, der innere. Aber gerade da helfen Mittelchen.
Fazit:
Hauptsächlich geht es allein um Ausdauer, natürlich ist so ein Sport anfälliger und steht damit mehr im Mittelpunkt.
Noch etwas zu diesem Punkt:
"...aus nicht nachvollziehbaren Gründen ausgerechnet die Radsportler immer wieder am stärksten in den Fokus der Kritik geraten...."
Ausgerechnet?
Sorry, aber die Tour war und ist ein sportliches Mediengroßereignis, was die Radsportler bisher nie gestört hat. Natürlich erregt da ein Dopingskandal mehr Aufmerksamkeit als bei der Juniorengewichtheber-EM in Malta.
Man kann nicht beides haben, die riesen Aufmerksamkeit (die Werbeeinnahmen erst ermöglicht) aber bei den Schattenseiten sollen die Medien lieber nicht so groß berichten.....geht beides gleichzeitig einfach nicht.
"Die fünffache Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein aus Deutschland ist des Blutdopings überführt worden.
Wie die Internationale Eislauf-Union (ISU) am Freitag mitteilte, wurde die 37-jährige Berlinerin bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften am 7. Februar in Hamar (NOR) positiv getestet. Die ISU hat sie bereits für zwei Jahre gesperrt."