Jo-Gi schrieb: Achja, an was ich mich auch noch erinnern kann: Nach 2 oder 3 Tagen Dauernachrichtensendung, hat Steffen Seibert gesagt, man wolle jetzt versuchen, zum Alltag zurückzukehren und werde daher auch im Abendprogramm ganz allmählich wieder auf Normalbetrieb umstellen. Es kam dann "Die Große Roy Black-Show", beginnend mit dem ZDF-Fernsehballet zu "Schön ist es auf der Welt zu sein" untertitelt mit "Diese Sendung wurde bereits vor Wochen aufgezeichnet". Also eher suboptimal gelöst.
Na ja, das ist genauso wie am Todestag von Johannes Paul II. An dem Abend zeigte Pro7 oder SAT 1 treffenderweise:
JaNik schrieb: Ich will jetzt nicht rumtrollen, aber was hat sich denn verändert? Wir beuten die Menschen in Asien und Afrika immernoch aus, es verhungern weiter jeden Tag 30.000 Kinder, es werden weiter Kriege um Ressourcen geführt. Und die internationale Gemeinschaft greift demokratischen Bewegungen in der Dritten Welt immer nur dann unter die Arme, wenn es ihnen Vorteile verschaffen könnte.
Ich finde das alles zunehmend deprimierend muss ich sagen.
was sich verändert hat ? Die einstellung des westens gegenüber dem islam wurde noch feindseliger. Leider. Weil es viele gibt die friedlich sind.
Ich war damals mit meiner Mutter einkaufen. Im Hintergrund hat der Laden das Radio laufen lassen und so ist mir zu Ohren gekommen, dass irgendein Tower zerstört oder gesprengt worden sei. Dabei habe ich mir erst nichts weiter gedacht.
Zuhause angekommen hat man dann den ganzen Tag vor der Glotze verbracht, versteht sich.
Ich weiß es auch noch ganz genau, sogar Kleinigkeiten.
Ja, ich auch. Es gibt wohl nur wenige Ereignisse im Leben, die sich so stark in die Erinnerung eingraben. Das war wirklich so als würde die Welt still stehen. Ist irgendwie so wie bei der Kennedyermordung, oder beim Mauerfall. Jeder weiß noch ganz genau wo er war, was er gemacht hat.
Wäre eigentlich ein Moment der viel Gutes in den Menschen hätte zum Vorschein bringen können, langfristig. Leider wurde daraus Krieg, totale Überwachung, Hass gegen (friedliche) Moslems.
Ich hatte an jenem Tag von alledem noch nichts mitbekommen - war auch alles gerade erst am Passieren, zu dem Zeitpunkt standen die Twintowers noch - , als ich wegen eines gemeinsamen Projekts einen amerikanischen, in Deutschland lebenden Kollegen anrief. Er nahm zwar den Hörer ab, sagte aber auf meine Begrüßung hin erstmal nichts. Auf mein Nachfragen kamen dann ein paar stockende, wie zu sich selbst gesprochene Satzstücke. Was ich verstand: ich solle mein Fernsehgerät anschalten und einfach schauen. Das habe ich dann getan ...
Na ja, das ist genauso wie am Todestag von Johannes Paul II.
An dem Abend zeigte Pro7 oder SAT 1 treffenderweise:
"Stirb langsam"
was sich verändert hat ? Die einstellung des westens
gegenüber dem islam wurde noch feindseliger. Leider. Weil
es viele gibt die friedlich sind.
Wie sonst kann man sich noch daran erinnern, was man an diesem
Tag gemacht hat?
Ich weiß es auch noch ganz genau, sogar Kleinigkeiten.
Zuhause angekommen hat man dann den ganzen Tag vor der Glotze verbracht, versteht sich.
schon heftig was sich seit dem vor allem in unserem alltag geändert hat. die flugkontrollen sind dabei noch das geringste.
Ja, ich auch. Es gibt wohl nur wenige Ereignisse im Leben, die sich so stark in die Erinnerung eingraben. Das war wirklich so als würde die Welt still stehen.
Ist irgendwie so wie bei der Kennedyermordung, oder beim Mauerfall.
Jeder weiß noch ganz genau wo er war, was er gemacht hat.
Wäre eigentlich ein Moment der viel Gutes in den Menschen hätte zum Vorschein bringen können, langfristig.
Leider wurde daraus Krieg, totale Überwachung, Hass gegen (friedliche) Moslems.