FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Es geht doch vermutlich viel eher darum, dass man Ausländer/Türken etwas polemisch mit Dönern in Verbindung setzt. Stereotype Betitelung irgendwelcher Grausamkeiten, mit der man die Opfer auch noch "diffamiert" und sie nur auf "Döner" reduziert.
Ach verdammt, ich weiß nicht genau, wie ich ausdrücken soll, was ich eigentlich sagen will.
Jury schrieb: Die Unterstellung, die Motive der Morde seien im kriminellen Milieu von Schutzgeld- und/oder Drogengeschäften zu suchen, wurde mit dieser Bezeichnung gestützt.
Und das Dönermorde oder eben auch die Dönerverkäufer-Rufe durchaus rassistisch sind, habt ihr doch schön raus gearbeitet. Was soll der Blödsinn also? Ist Döner an sich was kriminelles? Oder habe sich da die Gutmenschen ( ,-) ) in der Jury ein wenig zu sehr treiben lassen?
warum muss ich da immer an die andere Rheinseite denken?
Gutmensch
Begründung: Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des „guten Menschen“ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzu¬qualifizieren. Ähnlich wie der meist ebenfalls in diffamierender Absicht gebrauchte Ausdruck Wutbürger widerspricht der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaft-licher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören. Der Ausdruck wird zwar schon seit 20 Jahren in der hier gerügten Weise benutzt. Im Jahr 2011 ist er aber in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Kontexten einflussreich geworden und hat somit sein Diffamierungspotential als Kampfbegriff gegen Andersdenkende verstärkt entfaltet. Pressemitteilung
FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
das trifft so ziemlich genau den punkt.
der begriff "dönermorde" deffiniert mehr oder weniger unterschwellig das millieu in dem es statt findet und assoziiert, dass die täter aus diesem stammen. und da im regelfall deutsche keine döner verkaufen sind die dann erstmal eher unverdächtig.
FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
Aha. Was sagt uns das dann über den Begriff Obdachlosenmorde aus?
das finde ich ein bisschen zu spitzfindig.
"obdachlosenmorde" sind morde an obdachlosen. die "döner-morde" waren keine morde an ausschließlich dönerverkäufern. da wurde einfach mal sinnfrei vereinfachend eine schublade auf gemacht.
und dass eine solche berichterstattung dazu führt, dass so ziemlich alle denken "ja, ja, die türken" kann man wohl voraussetzen.
eine gute Sache die Wahl des Unwortes. Hat oft was von Kabarett im Hinblick auf ewig vorgetrage Verblödung durch die Anwender und Wortschöpfer(alternativlos ist das besonders deutliche Paradebeispiel)
Fast schon bedauerlich, daß man sich im Hinblick auf die gesteuerte Verblödung nur auf ein Wort festlegen kann und die deshalb nachgeordneten Brüller nicht gleichfalls so deutlich an den Pranger gestellt werden können.Marktkonforme Demokratie usw.......
FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
Aha. Was sagt uns das dann über den Begriff Obdachlosenmorde aus?
das finde ich ein bisschen zu spitzfindig.
"obdachlosenmorde" sind morde an obdachlosen. die "döner-morde" waren keine morde an ausschließlich dönerverkäufern. da wurde einfach mal sinnfrei vereinfachend eine schublade auf gemacht.
und dass eine solche berichterstattung dazu führt, dass so ziemlich alle denken "ja, ja, die türken" kann man wohl voraussetzen.
Tja, "Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund-Morde" klingt halt nicht ganz so griffig. Derartige Reduzierungen ("Killer-Spiele", "Ehrenmorde"- die Sachverhalte dahinter sind da auch um einiges komplizierter - aber jeder weiß was gemeint ist) sind nunmal ein Zeichen unserer medial bestimmten Welt.
Btw, an dem Begriff stieß sich eigentlich keiner, als der rechtsradikale Hintergrund noch nicht bekannt war. In diesem Zusammenhang ist das als Unwort des Jahres 2011 auch ein wenig daneben, die Bezeichnung mit all ihrer Simplifizierung hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel...
Maabootsche schrieb: ...die Sachverhalte dahinter sind da auch um einiges komplizierter - aber jeder weiß was gemeint ist
Naja, als ich den Begriff das erste Mal hörte, musste ich ersmal reumütig nachdenken an wieviel Dönermorden ich schon direkt beteiligt war. Es müssen hunderte gewesen sein.
Allein wegen dieser Vereinfachung der Opferhintergründe ist das Wort zurecht gewählt worden.
FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
Aha. Was sagt uns das dann über den Begriff Obdachlosenmorde aus?
Nichts. "Mafiamord" war meine Assoziation beim Begriff "Dönermord" und da steckt mMn u.a. die Intention dahinter, den Täterkreis auf ein bestimmtes "Millieu" einzugrenzen.
FredSchaub schrieb: das passt ja dann wieder mit meinem Beitrag zuvor zusammen
Dann mal ganz deutlich: Warum schließt das Wort Dönermorde rassistische Motive aus?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
Aha. Was sagt uns das dann über den Begriff Obdachlosenmorde aus?
Nichts. "Mafiamord" war meine Assoziation beim Begriff "Dönermord" und da steckt mMn u.a. die Intention dahinter, den Täterkreis auf ein bestimmtes "Millieu" einzugrenzen.
Nachtrag: Wie peter schon richtig schrieb, waren eben nicht nur Dönerverkäufer unter den Opfern. Würde aus meiner Sicht auch dafür sprechen, dass hier versucht wird, ein bestimmtes Millieu zu benennen.
der begriff "dönermorde" deffiniert mehr oder weniger unterschwellig das millieu in dem es statt findet und assoziiert, dass die täter aus diesem stammen. und da im regelfall deutsche keine döner verkaufen sind die dann erstmal eher unverdächtig.
So ist es.
Es ist keine Diskriminierung im eigentlichen Sinne, die entsteht erst durch die Assoziation von Dönerbuden etc. durch die Bevölkerung etc.
Es geht einfach darum, dass, wenn man Dönermorde hört, immer sofort daran denkt, dass es nur Leute sind, die Döner verkaufen (Türken?!) und dass es ein Problem innerhalb dieser Gruppierung ist oder was nur diese Gruppe betrifft bzw. gruppenspezifisch ist. Erstmal war einer Grieche, einige waren Internet-Cafe-Besitzer etc. , somit ist dieser Begriff eh schon sehr kurz gehalten. "Mordserie an ausländischen Ladenbesitzern" ist zwar ein langes Wort, hätte aber dem entsprochen, was es ist.
Der Begriff "Dönermorde" hat dazu geführt, dass die Öffentlichkeit es als ein Problem türkischer Dönerbudenbesitzer angesehen hat und somit die Opfer viel leichter in die Stereotypen der Bevölkerung gefallen sind (Ausländer, bestimmt türkische Mafia, Schutzgelder, Kurden-Türken). Und für solche Typen interessiert man sich nicht.
Kurzum: "Mafiamorde", "Dönermorde", "Türkenmorde", und mit Abstrichen auch "Ehrenmorde" > uninteressant für 95 % der Bevölkerung, da keine Betroffenheit hergestellt wird.
"Kindermorde" , "Sexualmorde" > interessant für 95 % der Bevölkerung, da es scheinbar jede Frau, jedes Kind treffen kann.
Man siehts doch schon daran, wenn ein weißes blondes Mädchen vergewaltigt und getötet wird oder ein türkisches Mädchen. Man schaue sich nur die Medienreaktionen an. Da gibts schon Unterschiede.
Es existiert ein Haufen von Stereotypen, Vorurteilen, Kästchen und latentem Rassismus in diesem Land und mit dem Begriff Dönermorde wurde dieser Haufen bedient und die Opfer verloren einen Teil ihrer Würde und Brisanz.
Und das schlimme ist: Ich kann mich nicht mal davon freisprechen, genauso zu sein.
Um es noch zu ergänzen: Mit Dönermorden und den damit verbundenen Klischees wurde suggeriert, dass die Opfer nicht ganz unschuldig sind bzw. in einem Millieu waren, wo das als "Risiko" gilt.
Bei "Kindermorden" und "Sexualmorden" wird eine Mitschuld des Opfers nicht mal erwogen. Ok, bei Sexualmorden teils immer noch von der Prüderie ("Sie kleidet sich ja auch so").
Mittelbucher schrieb: Nachtrag: Wie peter schon richtig schrieb, waren eben nicht nur Dönerverkäufer unter den Opfern.
Das waren 2 von 9. Wir hätten da noch einen Blumenhändler, einen Schneider, 2x Obst- und Gemüsehändler, Schlüsseldienst, Kioskbesitzer und den Betreiber eines Internetcafés.
Aber versuche mal eine Blöd mit der reißerischen Überschrift "Gemüsemörder" aufzumachen.
weil nie in die Richtung ermittelt wurde?
Wenn ich das mit dem Begriff "Mafiamorde" vergleiche, so ergibt die Begründung für mich einen Sinn:
Der Begriff soll eben eine "Fehde" innerhalb einer Gruppe darstellen und schliesst damit eine externe Beteiligung aus.
Es geht doch vermutlich viel eher darum, dass man Ausländer/Türken etwas polemisch mit Dönern in Verbindung setzt. Stereotype Betitelung irgendwelcher Grausamkeiten, mit der man die Opfer auch noch "diffamiert" und sie nur auf "Döner" reduziert.
Ach verdammt, ich weiß nicht genau, wie ich ausdrücken soll, was ich eigentlich sagen will.
das Problem verfolgt mich hier den ganzen Thread schon
Mir geht's um diese Stelle:
Und das Dönermorde oder eben auch die Dönerverkäufer-Rufe durchaus rassistisch sind, habt ihr doch schön raus gearbeitet. Was soll der Blödsinn also? Ist Döner an sich was kriminelles? Oder habe sich da die Gutmenschen ( ,-) ) in der Jury ein wenig zu sehr treiben lassen?
warum muss ich da immer an die andere Rheinseite denken?
Gutmensch
Begründung: Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des „guten Menschen“ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzu¬qualifizieren. Ähnlich wie der
meist ebenfalls in diffamierender Absicht gebrauchte Ausdruck Wutbürger widerspricht der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaft-licher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören. Der Ausdruck wird zwar schon seit 20 Jahren in der hier gerügten Weise benutzt. Im Jahr 2011 ist er aber in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Kontexten einflussreich geworden und hat somit sein Diffamierungspotential als Kampfbegriff gegen Andersdenkende verstärkt entfaltet.
Pressemitteilung
das trifft so ziemlich genau den punkt.
der begriff "dönermorde" deffiniert mehr oder weniger unterschwellig das millieu in dem es statt findet und assoziiert, dass die täter aus diesem stammen. und da im regelfall deutsche keine döner verkaufen sind die dann erstmal eher unverdächtig.
mafia ist mittlerweile ein sammelbegriff. es gibt eine russen-mafia, eine albaner-mafia und so weiter.
mit pizza-morde wärst du dichter dran.
Aha. Was sagt uns das dann über den Begriff Obdachlosenmorde aus?
das finde ich ein bisschen zu spitzfindig.
"obdachlosenmorde" sind morde an obdachlosen. die "döner-morde" waren keine morde an ausschließlich dönerverkäufern. da wurde einfach mal sinnfrei vereinfachend eine schublade auf gemacht.
und dass eine solche berichterstattung dazu führt, dass so ziemlich alle denken "ja, ja, die türken" kann man wohl voraussetzen.
eine gute Sache die Wahl des Unwortes. Hat oft was von Kabarett im Hinblick auf ewig vorgetrage Verblödung durch die Anwender und Wortschöpfer(alternativlos ist das besonders deutliche Paradebeispiel)
Fast schon bedauerlich, daß man sich im Hinblick auf die gesteuerte Verblödung nur auf ein Wort festlegen kann und die deshalb nachgeordneten Brüller nicht gleichfalls so deutlich an den Pranger gestellt werden können.Marktkonforme Demokratie usw.......
Tja, "Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund-Morde" klingt halt nicht ganz so griffig. Derartige Reduzierungen ("Killer-Spiele", "Ehrenmorde"- die Sachverhalte dahinter sind da auch um einiges komplizierter - aber jeder weiß was gemeint ist) sind nunmal ein Zeichen unserer medial bestimmten Welt.
Btw, an dem Begriff stieß sich eigentlich keiner, als der rechtsradikale Hintergrund noch nicht bekannt war. In diesem Zusammenhang ist das als Unwort des Jahres 2011 auch ein wenig daneben, die Bezeichnung mit all ihrer Simplifizierung hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel...
Naja, als ich den Begriff das erste Mal hörte, musste ich ersmal reumütig nachdenken an wieviel Dönermorden ich schon direkt beteiligt war. Es müssen hunderte gewesen sein.
Allein wegen dieser Vereinfachung der Opferhintergründe ist das Wort zurecht gewählt worden.
Nichts. "Mafiamord" war meine Assoziation beim Begriff "Dönermord" und da steckt mMn u.a. die Intention dahinter, den Täterkreis auf ein bestimmtes "Millieu" einzugrenzen.
Nachtrag: Wie peter schon richtig schrieb, waren eben nicht nur Dönerverkäufer unter den Opfern. Würde aus meiner Sicht auch dafür sprechen, dass hier versucht wird, ein bestimmtes Millieu zu benennen.
So ist es.
Es ist keine Diskriminierung im eigentlichen Sinne, die entsteht erst durch die Assoziation von Dönerbuden etc. durch die Bevölkerung etc.
Es geht einfach darum, dass, wenn man Dönermorde hört, immer sofort daran denkt, dass es nur Leute sind, die Döner verkaufen (Türken?!) und dass es ein Problem innerhalb dieser Gruppierung ist oder was nur diese Gruppe betrifft bzw. gruppenspezifisch ist. Erstmal war einer Grieche, einige waren Internet-Cafe-Besitzer etc. , somit ist dieser Begriff eh schon sehr kurz gehalten. "Mordserie an ausländischen Ladenbesitzern" ist zwar ein langes Wort, hätte aber dem entsprochen, was es ist.
Der Begriff "Dönermorde" hat dazu geführt, dass die Öffentlichkeit es als ein Problem türkischer Dönerbudenbesitzer angesehen hat und somit die Opfer viel leichter in die Stereotypen der Bevölkerung gefallen sind (Ausländer, bestimmt türkische Mafia, Schutzgelder, Kurden-Türken). Und für solche Typen interessiert man sich nicht.
Kurzum: "Mafiamorde", "Dönermorde", "Türkenmorde", und mit Abstrichen auch "Ehrenmorde" > uninteressant für 95 % der Bevölkerung, da keine Betroffenheit hergestellt wird.
"Kindermorde" , "Sexualmorde" > interessant für 95 % der Bevölkerung, da es scheinbar jede Frau, jedes Kind treffen kann.
Man siehts doch schon daran, wenn ein weißes blondes Mädchen vergewaltigt und getötet wird oder ein türkisches Mädchen. Man schaue sich nur die Medienreaktionen an. Da gibts schon Unterschiede.
Es existiert ein Haufen von Stereotypen, Vorurteilen, Kästchen und latentem Rassismus in diesem Land und mit dem Begriff Dönermorde wurde dieser Haufen bedient und die Opfer verloren einen Teil ihrer Würde und Brisanz.
Und das schlimme ist: Ich kann mich nicht mal davon freisprechen, genauso zu sein.
Bei "Kindermorden" und "Sexualmorden" wird eine Mitschuld des Opfers nicht mal erwogen. Ok, bei Sexualmorden teils immer noch von der Prüderie ("Sie kleidet sich ja auch so").
Das waren 2 von 9.
Wir hätten da noch einen Blumenhändler, einen Schneider, 2x Obst- und Gemüsehändler, Schlüsseldienst, Kioskbesitzer und den Betreiber eines Internetcafés.
Aber versuche mal eine Blöd mit der reißerischen Überschrift "Gemüsemörder" aufzumachen.