double_pi schrieb: es bahnt sich innerhalb der spd ein zweikampf zwischen wowereit und gabriel an, denke ich.
Das denke ich auch. Die Frage ist nur, wie viele erfolgreiche Ministerpräsidenten will die SPD noch verbraten nach Beck und Platzeck. Scheitert Wowereit auch, ist das Personal der SPD endgültig verbraucht. Gabriel gebe ich keine guten Chancen, der steht doch auch für ein "Weiter-So".
nein gabriel hat es geschafft sich nicht eindeutig in rechts und links festlegen zu lassen und genau daher kommt er in frage weil er in der Lage wäre glaubhaft zu verkörpern dass sich die SPD mehr um soziale Gerechtigkeit kümmmern muss ohne aber für alle alles zu wollen und zu fordern wie es die Linken tun
double_pi schrieb: es bahnt sich innerhalb der spd ein zweikampf zwischen wowereit und gabriel an, denke ich.
Das denke ich auch. Die Frage ist nur, wie viele erfolgreiche Ministerpräsidenten will die SPD noch verbraten nach Beck und Platzeck. Scheitert Wowereit auch, ist das Personal der SPD endgültig verbraucht. Gabriel gebe ich keine guten Chancen, der steht doch auch für ein "Weiter-So".
nein gabriel hat es geschafft sich nicht eindeutig in rechts und links festlegen zu lassen und genau daher kommt er in frage weil er in der Lage wäre glaubhaft zu verkörpern dass sich die SPD mehr um soziale Gerechtigkeit kümmmern muss ohne aber für alle alles zu wollen und zu fordern wie es die Linken tun
Und mit welcher Machtoption? Entweder die SPD geht auf die Linkspartei zu, um über kurz oder lang ein Bündnis anzustreben oder sie holt sich von denen ihre Themen wieder zurück. Ihr bleibt auch pragmatisch gesehen nichts anderes übrig als wieder nach links zu rücken.
Rahvin schrieb: Zum Thema Finanzkrise. Natuerlich gibt es bei einem solchen Ereignis nicht DIE eine Ursache, eher eine Verkettung mehrerer.
- das politische Ansinnen (vor allem in den USA, allerdings auch in England, Spanien und Irland. Jeweils aus unterschiedlichen Gruenden und mit teils unterschiedlichen Vorgehensweisen aber aehnlichen Folgen), moeglichst vielen Menschen die Moeglichkeit zu geben, ein Eigenheim zu erwerben. Das begann noch unter Jimmy Carter in den USA. - die unglaublich grosse Geldmenge, die vor allem in den letzten Jahren vor der Krise im Umlauf war. Die Zentralbanken (allen voran Fed und EZB), die ihrem Job nicht genuegend nachkamen, die Inflation im Griff zu haben (gerade in den USA, wo die Fed nicht so viel Unabhaengigkeit besitzt wie die EZB, hat der politische Wunsch, die Geldmenge gross zu halten, eine nicht unbedeutende Rolle fuer den Ausbruch der Krise gespielt) - das Scheitern der Credit-Rating Agencies. Diese waren nicht in der Lage, Risiken realistisch einzuschaetzen (tja, leider gibt es eben nicht genug Konkurrenzdruck in diesem Sektor...). - die Politik hatte es voellig versauemt, bestehende Regulatorien den sich veraendernden Umstaenden anzupassen. Es gab nicht zu wenig Regulatorien, es gab bloss die Falschen und die Nicht-Funktionierenden. Dies ist kein Versagen des Marktes sondern ein Versagen der Politik.
Die so genannte "Gier", die von den Medien und der Politik immer wieder bemueht wird, um ein unglaublich komplexes Ereignis auch den Simplen verstaendlich zu machen, ist nichts weiter als normales menschliches Handeln. Die Leute wollen Haeuser, die Leute wollen Kredite. Kriegen sie diese nicht von einer Bank zu guten Konditionen, gehen sie zur naechsten Bank. Baenker muessen profitabel Geld investieren, sonst wird es eine andere Bank besser machen und die eigene Bank ueberholen. Aehnlich laeuft es ueberall sonst auch. Also, Marktversagen oder Politikversagen?
Leider laesst man den Markt nicht wirken (jaja, "Marktradikalismus" oder "Neoliberalismus", dass ich nicht lache. Schoen waers!). Stattdessen koennen sich die Banken aber darauf verlassen, dass man sie schon nicht untergehen laesst. Sie waeren dumm, wenn sie eine solche Begebenheit nicht ausnutzen wuerden. Haette man stattdessen so viele Banken wie moeglich in die Pleite gehen lassen, haette die Branche ihre Lektion fuer das naechste Mal gelernt (es gibt kein Rettungstuch). Gleichzeitig wuerden Bankkunden, die ihr Geld bei dieser Bank angelegt haetten und zumindest einen Teil davon verloren haetten, beim naechsten Mal doppelt und dreifach so vorsichtig sein, beim Waehlen einer Bank. Klingt das nicht so, als koennte der Markt unter solchen Umstaenden nicht viel eher funktionieren? Die Antwort ist: Schuld ist die ewig einspringende, nur an die naechsten Wahlen denkende Politik (und natuerlich auch der ungebildete Waehler; der einfache Antworten und Loesungen braucht), nicht der "boese" Markt, der noch "boesere" Manager oder gar die "Mutter des Teuflischen", die Bank.
Jetzt kannst du mir natuerlich die SpOn und Stern Artikel praesentieren, aber ehrlich gesagt bin ich dann wenig beeindruckt. Ich habe mein Wissen groesstenteils aus erster Hand...
hätte man den Markt letzten herbst wirken lassen, wie du sagst, wären die Banken gestürmt worden das das gesamzte finanzsystem zusammengebrochen eine millionenschar von Arbeitslosen wäre fast über nacht entststanden und am aende wäre der Staat zahlungsunfähig geworden und die Währungen wären reihenweise den Bach runtergegengen.
Dass der Staat (und damit der steuerzahler) der Retter in letzter Not war betreitet ja nicht mal die FDP . nur Ihr wäres halt ganz recht er verabschiedt sich an dem Tag an dem wieder Gewinne gemacht werden , weil die müssen natürlich schön privat bleiben.
Woher nimmst Du denn Deine Behauptung, dass CDU und FDP eine deutliche schärfere Variante wollten? Hast Du da mal eine Quelle für mich?
Auch wenn die Frage nicht mir galt und ich keine Quelle dafür aufweisen kann, mische ich mich mal ein.
Die FDP möchte ja in Sachen Hartz IV etwas sehr sinnvolles tun, indem sie den Freibetrag zur Altersvorsorge verdreifachen wollen.
Renate Künast hat Guido Westerwelle in einer der vielen Talkshows gefragt, wie die FDP denn gedenke dies gegenüber der CDU durchzusetzen, die bei der Hartz IV-Reform im Bundesrat maßgeblich dafür gesorgt habe, dass die von rot-grün unterbreiteten Vorschläge verschärft wurden.
Dieser Umstand wurde von Guido Westerwelle bestätigt.
Und mit welcher Machtoption? Entweder die SPD geht auf die Linkspartei zu, um über kurz oder lang ein Bündnis anzustreben oder sie holt sich von denen ihre Themen wieder zurück. Ihr bleibt auch pragmatisch gesehen nicht anderes übrig als wieder nach links zu rücken.
Gerade in der Opposition....was will sie sonst machen? Mit dem Mitte-Kurs ist sie gescheitert, außerdem sitzen da jetzt die Grünen und bilden mit der FDP die Parteien der Besserverdienen/Akademiker. Ganz links die Linke die sich jetzt gegen schwarz-gelb nochmal besser profilieren können.
Und mit welcher Machtoption? Entweder die SPD geht auf die Linkspartei zu, um über kurz oder lang ein Bündnis anzustreben oder sie holt sich von denen ihre Themen wieder zurück. Ihr bleibt auch pragmatisch gesehen nicht anderes übrig als wieder nach links zu rücken.
Gerade in der Opposition....was will sie sonst machen? Mit dem Mitte-Kurs ist sie gescheitert, außerdem sitzen da jetzt die Grünen und bilden mit der FDP die Parteien der Besserverdienen/Akademiker. Ganz links die Linke die sich jetzt gegen schwarz-gelb nochmal besser profilieren können.
Keine schönen Aussichten für die SPD.
das sehe ich nicht so . die SPD hat durchaus die chance der regierung auf den Zahn zu fühlen und richtige Forderungen zu stellen, die im Gegensatz zu denen der linken dann auch durchführbar und umsetzbar wären..
ich glaube eher die linke bekommt ein Problem, weil sie den Alleinvertretungsanspruch für soziale Gerechtigkeit verlieren wird und zwar durch eine 146 jahre alte Volkspartei, die bewiesen hat das sie es kann und nicht wie die LINKE-PDS_SED das sie es nicht kann.
Gabriel ist ein sehr guter Kandidat und im gegensatz zu STB bin ich der Meinung die SPD hat durchaus die Chance zu einem Neuanfang.
das von gewisser Seite natürlich auch der liebe Gott diskreditiert würde- wäre er SPD Vorsitzender- ist klar
In Sachen SPD kann sich die CDU jetzt mal genüsslich zurück lehnen und schauen was da passiert...ohne wirklich Angst haben zu müssen wer da nach kommt...
Und mit welcher Machtoption? Entweder die SPD geht auf die Linkspartei zu, um über kurz oder lang ein Bündnis anzustreben oder sie holt sich von denen ihre Themen wieder zurück. Ihr bleibt auch pragmatisch gesehen nicht anderes übrig als wieder nach links zu rücken.
Gerade in der Opposition....was will sie sonst machen? Mit dem Mitte-Kurs ist sie gescheitert, außerdem sitzen da jetzt die Grünen und bilden mit der FDP die Parteien der Besserverdienen/Akademiker. Ganz links die Linke die sich jetzt gegen schwarz-gelb nochmal besser profilieren können.
Keine schönen Aussichten für die SPD.
Naja, ich glaube eher, dass es für die Linken schwieriger wird und sie sich nicht mehr so gut profilieren kann. Profitiert hat die Linke doch vor allem von den Reformen der SPD-Regierung. Es bestehen m.E. gute Chancen für die SPD wieder Wähler von der Linkspartei zurückzugewinnen, jetzt wo sie nicht mehr selbst den Kopf für die Einschnitte im Sozialstaat hinhalten muss. So denn sie wirklich auf eine Erneuerung setzt.
municadler schrieb: Gabriel ist ein sehr guter Kandidat und im gegensatz zu STB bin ich der Meinung die SPD hat durchaus die Chance zu einem Neuanfang.
Natürlich hat die SPD die Chance zu einem Neuanfang - so sie den denn wagt. Dann aber eher mit Leuten wie Heiko Maas - oder bislang ganz unbekannten Gesichtern. Gegen Sigmar Gabriel gibt es parteiintern doch erhebliche Vorbehalte, vielen gilt er als Opportunist, anderen als Schlaftablette.
Rahvin schrieb: Ich habe mein Wissen groesstenteils aus erster Hand...
BWL Vorlesungen des 4. Semesters?
Nicht ganz. Auch nicht Apothekenvorschau. Aber ist natuerlich einfacher, wenn man sich auf sein Bildwissen verlassen kann. BWL Student zu sein (vor allem im wirtschaftlich linksorientierten Deutschland) ist zudem auch nicht unbedingt gleich ein Indiz dafuer, die Medien und Politikerklaerung abzulehnen. Und wer sagt, dass ich so ein grosser FDP Freund bin? Ist halt einfach noch das geringste Uebel. Aber wirklich marktliberal oder gar neoliberal ist sie leider nun wirklich nicht...
Zum Thema Banken scheitern lassen. Jein. Ich finde auch, dass die Staaten da in Anbetracht der Situation richtig gehandelt haben. In einer solchen Krisensituation sind schnelle Entscheidungen gefragt, da kann man nicht lange herumdiskutieren. Die entscheidenden politischen Fehler wurden aber schon vorher gemacht (wie in meinem letzten Text angedeutet). Und zumindest einige Banken haette man scheitern lassen koennen...
double_pi schrieb: das freie wirtschaften der banken hat die westliche welt an den rande des ruins gebracht und was macht das deutsche volk? es wählt fdp... hat jmd ne erklärung dafür?
Jep, die FDP ist seit 11 Jahren NICHT an der Regierung, während die SPD 11 Jahre mitentschieden hat......also denke manche eben: Die SPD hat es nicht rausgerissen, wählen wir mal was anderes
Ernsthaft: Die FDP in ihren Grundsatzelementen wäre vielen Linken garnicht so unrecht: Nämlich endlich aufhören die Scheisse für die Banken auszubaden sondern ihnen zu sagen: Seht zu wie ihr da rauskommt. Noch viel mehr wenn es um Firmen wie Opel geht. Wieso keine Insolvenz? Jetzt werden trotzdem Arbeitsplätze zu Tausenden wegfallen und Staatskohle ist gebunden an Bürgschaften.
Klar wir die FDP in der Realität (Andere Staaten stützen Banken und Firmen genauso, die CDU ist viel linker als vor 10 Jahren...) viel weniger davon umsetzen. Aber manche fragen sich vielleicht doch: "Ist weniger Staat, dafür aber an den richtigen Stellen nicht vielleicht doch besser?" Hat was für sich, mal sehen wie es weiter geht.
weniger Staat und der dann an den richtigen Stellen ? klasse idee!
wir brauchen weniger Überwachungsstaat, aber mehr Kontrolle der Marktkräfte, wir brauchen mehr lehrer und mehr sozialarbeiter, wir brauchen weniger Vorschriften wie rauchverbot und sonstiges, wir brauchen mehr soziale gerechtigkeit, wir brauchen mehr kontrolle durch den Staat für steuerflucht.
Bin auch für dein konzept..... wenn die " richtigen " Stellen richtig definiert sind..
municadler schrieb: ....und zwar durch eine 146 jahre alte Volkspartei, die bewiesen hat das sie es kann und nicht wie die LINKE-PDS_SED das sie es nicht kann.
So ein Zeug faselt die Labour-Party auch gerade und geht damit die Bach runter. Solange sich die SPD in ähnlicher Form selber feiert, wird das nix. Und bislang sitz dort der Seeheimer Kreis am Ruder, da ist gar nix mit linken Themen.
Rahvin schrieb: BWL Student zu sein (vor allem im wirtschaftlich linksorientierten Deutschland) ist zudem auch nicht unbedingt gleich ein Indiz dafuer, die Medien und Politikerklaerung abzulehnen.
municadler schrieb: Gabriel ist ein sehr guter Kandidat und im gegensatz zu STB bin ich der Meinung die SPD hat durchaus die Chance zu einem Neuanfang.
Natürlich hat die SPD die Chance zu einem Neuanfang - so sie den denn wagt. Dann aber eher mit Leuten wie Heiko Maas - oder bislang ganz unbekannten Gesichtern. Gegen Sigmar Gabriel gibt es parteiintern doch erhebliche Vorbehalte, vielen gilt er als Opportunist, anderen als Schlaftablette.
nei er hat das problem schröders damals er will was werden und sagt das auch. das war noch nie hoch angesehen. bei schröder brauchte man dann den Umweg über scharping der beim Wähler nicht zu vermittel war um draufzu kommen dass Schröder wahlen gewinnt.
verstehe bei der SPD nicht warum man nicht sagen darf dass man was werden will ( ja das ist bei andren Parteieen auch so aber bei der SPD sehr ausgeprägt.
Rahvin schrieb: Zum Thema Finanzkrise. Natuerlich gibt es bei einem solchen Ereignis nicht DIE eine Ursache, eher eine Verkettung mehrerer.
- das politische Ansinnen (vor allem in den USA, allerdings auch in England, Spanien und Irland. Jeweils aus unterschiedlichen Gruenden und mit teils unterschiedlichen Vorgehensweisen aber aehnlichen Folgen), moeglichst vielen Menschen die Moeglichkeit zu geben, ein Eigenheim zu erwerben. Das begann noch unter Jimmy Carter in den USA. - die unglaublich grosse Geldmenge, die vor allem in den letzten Jahren vor der Krise im Umlauf war. Die Zentralbanken (allen voran Fed und EZB), die ihrem Job nicht genuegend nachkamen, die Inflation im Griff zu haben (gerade in den USA, wo die Fed nicht so viel Unabhaengigkeit besitzt wie die EZB, hat der politische Wunsch, die Geldmenge gross zu halten, eine nicht unbedeutende Rolle fuer den Ausbruch der Krise gespielt) - das Scheitern der Credit-Rating Agencies. Diese waren nicht in der Lage, Risiken realistisch einzuschaetzen (tja, leider gibt es eben nicht genug Konkurrenzdruck in diesem Sektor...). - die Politik hatte es voellig versauemt, bestehende Regulatorien den sich veraendernden Umstaenden anzupassen. Es gab nicht zu wenig Regulatorien, es gab bloss die Falschen und die Nicht-Funktionierenden. Dies ist kein Versagen des Marktes sondern ein Versagen der Politik.
Die so genannte "Gier", die von den Medien und der Politik immer wieder bemueht wird, um ein unglaublich komplexes Ereignis auch den Simplen verstaendlich zu machen, ist nichts weiter als normales menschliches Handeln. Die Leute wollen Haeuser, die Leute wollen Kredite. Kriegen sie diese nicht von einer Bank zu guten Konditionen, gehen sie zur naechsten Bank. Baenker muessen profitabel Geld investieren, sonst wird es eine andere Bank besser machen und die eigene Bank ueberholen. Aehnlich laeuft es ueberall sonst auch. Also, Marktversagen oder Politikversagen?
Leider laesst man den Markt nicht wirken (jaja, "Marktradikalismus" oder "Neoliberalismus", dass ich nicht lache. Schoen waers!). Stattdessen koennen sich die Banken aber darauf verlassen, dass man sie schon nicht untergehen laesst. Sie waeren dumm, wenn sie eine solche Begebenheit nicht ausnutzen wuerden. Haette man stattdessen so viele Banken wie moeglich in die Pleite gehen lassen, haette die Branche ihre Lektion fuer das naechste Mal gelernt (es gibt kein Rettungstuch). Gleichzeitig wuerden Bankkunden, die ihr Geld bei dieser Bank angelegt haetten und zumindest einen Teil davon verloren haetten, beim naechsten Mal doppelt und dreifach so vorsichtig sein, beim Waehlen einer Bank. Klingt das nicht so, als koennte der Markt unter solchen Umstaenden nicht viel eher funktionieren? Die Antwort ist: Schuld ist die ewig einspringende, nur an die naechsten Wahlen denkende Politik (und natuerlich auch der ungebildete Waehler; der einfache Antworten und Loesungen braucht), nicht der "boese" Markt, der noch "boesere" Manager oder gar die "Mutter des Teuflischen", die Bank.
Jetzt kannst du mir natuerlich die SpOn und Stern Artikel praesentieren, aber ehrlich gesagt bin ich dann wenig beeindruckt. Ich habe mein Wissen groesstenteils aus erster Hand...
kurzum... hätte man die banken besser kontrolliert, wäre es nicht zu der wirtschaftskriese gekommen... fazit: wählt nicht die FDP... oder doch?
nei er hat das problem schröders damals er will was werden und sagt das auch. das war noch nie hoch angesehen. bei schröder brauchte man dann den Umweg über scharping der beim Wähler nicht zu vermittel war um draufzu kommen dass Schröder wahlen gewinnt. verstehe bei der SPD nicht warum man nicht sagen darf dass man was werden will ( ja das ist bei andren Parteieen auch so aber bei der SPD sehr ausgeprägt.
Sei mir net bös...aber könntest du vorm Abschicken deiner Beiträge...diese einfach noch mal korrektur lesen... DaZke...
nein gabriel hat es geschafft sich nicht eindeutig in rechts und links festlegen zu lassen und genau daher kommt er in frage weil er in der Lage wäre glaubhaft zu verkörpern dass sich die SPD mehr um soziale Gerechtigkeit kümmmern muss ohne aber für alle alles zu wollen und zu fordern wie es die Linken tun
Ich kann mich des Endrucks nicht erwehren, viele in der SPD (Mitglieder) wären froh sie hätten zur Zeit einen Oskar.
BWL Vorlesungen des 4. Semesters?
hätte man den Markt letzten herbst wirken lassen, wie du sagst, wären die Banken gestürmt worden das das gesamzte finanzsystem zusammengebrochen eine millionenschar von Arbeitslosen wäre fast über nacht entststanden und am aende wäre der Staat zahlungsunfähig geworden und die Währungen wären reihenweise den Bach runtergegengen.
Dass der Staat (und damit der steuerzahler) der Retter in letzter Not war betreitet ja nicht mal die FDP . nur Ihr wäres halt ganz recht er verabschiedt sich an dem Tag an dem wieder Gewinne gemacht werden , weil die müssen natürlich schön privat bleiben.
Auch wenn die Frage nicht mir galt und ich keine Quelle dafür aufweisen kann, mische ich mich mal ein.
Die FDP möchte ja in Sachen Hartz IV etwas sehr sinnvolles tun, indem sie den Freibetrag zur Altersvorsorge verdreifachen wollen.
Renate Künast hat Guido Westerwelle in einer der vielen Talkshows gefragt, wie die FDP denn gedenke dies gegenüber der CDU durchzusetzen, die bei der Hartz IV-Reform im Bundesrat maßgeblich dafür gesorgt habe, dass die von rot-grün unterbreiteten Vorschläge verschärft wurden.
Dieser Umstand wurde von Guido Westerwelle bestätigt.
Oder Börsenbeilage der Apotheken-Umschau?
Gerade in der Opposition....was will sie sonst machen?
Mit dem Mitte-Kurs ist sie gescheitert, außerdem sitzen da jetzt die Grünen und bilden mit der FDP die Parteien der Besserverdienen/Akademiker.
Ganz links die Linke die sich jetzt gegen schwarz-gelb nochmal besser profilieren können.
Keine schönen Aussichten für die SPD.
Gabriel ist ein sehr guter Kandidat und im gegensatz zu STB bin ich der Meinung die SPD hat durchaus die Chance zu einem Neuanfang.
das von gewisser Seite natürlich auch der liebe Gott diskreditiert würde- wäre er SPD Vorsitzender- ist klar
das sehe ich nicht so . die SPD hat durchaus die chance der regierung auf den Zahn zu fühlen und richtige Forderungen zu stellen, die im Gegensatz zu denen der linken dann auch durchführbar und umsetzbar wären..
ich glaube eher die linke bekommt ein Problem, weil sie den Alleinvertretungsanspruch für soziale Gerechtigkeit verlieren wird und zwar durch eine 146 jahre alte Volkspartei, die bewiesen hat das sie es kann und nicht wie die LINKE-PDS_SED das sie es nicht kann.
Natürlich hat die SPD die Chance zu einem Neuanfang - so sie den denn wagt.
Dann aber eher mit Leuten wie Heiko Maas - oder bislang ganz unbekannten Gesichtern.
Gegen Sigmar Gabriel gibt es parteiintern doch erhebliche Vorbehalte, vielen gilt er als Opportunist, anderen als Schlaftablette.
Nicht ganz. Auch nicht Apothekenvorschau. Aber ist natuerlich einfacher, wenn man sich auf sein Bildwissen verlassen kann. BWL Student zu sein (vor allem im wirtschaftlich linksorientierten Deutschland) ist zudem auch nicht unbedingt gleich ein Indiz dafuer, die Medien und Politikerklaerung abzulehnen. Und wer sagt, dass ich so ein grosser FDP Freund bin? Ist halt einfach noch das geringste Uebel. Aber wirklich marktliberal oder gar neoliberal ist sie leider nun wirklich nicht...
Zum Thema Banken scheitern lassen. Jein. Ich finde auch, dass die Staaten da in Anbetracht der Situation richtig gehandelt haben. In einer solchen Krisensituation sind schnelle Entscheidungen gefragt, da kann man nicht lange herumdiskutieren. Die entscheidenden politischen Fehler wurden aber schon vorher gemacht (wie in meinem letzten Text angedeutet). Und zumindest einige Banken haette man scheitern lassen koennen...
weniger Staat und der dann an den richtigen Stellen ? klasse idee!
wir brauchen weniger Überwachungsstaat, aber mehr Kontrolle der Marktkräfte, wir brauchen mehr lehrer und mehr sozialarbeiter, wir brauchen weniger Vorschriften wie rauchverbot und sonstiges, wir brauchen mehr soziale gerechtigkeit, wir brauchen mehr kontrolle durch den Staat für steuerflucht.
Bin auch für dein konzept..... wenn die " richtigen " Stellen richtig definiert sind..
So ein Zeug faselt die Labour-Party auch gerade und geht damit die Bach runter. Solange sich die SPD in ähnlicher Form selber feiert, wird das nix.
Und bislang sitz dort der Seeheimer Kreis am Ruder, da ist gar nix mit linken Themen.
Es war doch die Bäckerblume.
nei er hat das problem schröders damals er will was werden und sagt das auch. das war noch nie hoch angesehen. bei schröder brauchte man dann den Umweg über scharping der beim Wähler nicht zu vermittel war um draufzu kommen dass Schröder wahlen gewinnt.
verstehe bei der SPD nicht warum man nicht sagen darf dass man was werden will ( ja das ist bei andren Parteieen auch so aber bei der SPD sehr ausgeprägt.
kurzum... hätte man die banken besser kontrolliert, wäre es nicht zu der wirtschaftskriese gekommen... fazit: wählt nicht die FDP... oder doch?
Sei mir net bös...aber könntest du vorm Abschicken deiner Beiträge...diese einfach noch mal korrektur lesen...
DaZke...