Mitesserzentrale schrieb: Mir erschließt sich jetzt nicht ganz wie sich die Aussendarstellung des Herrn Bruchhagen bei irgendwelchen meldungsgeilen Medien auf die Leistung der Mannschaft auswirken soll. Gibts da irgendwo n Zettel in der Kabine wo draufsteht daß gewinnen und gut spielen verboten ist, weil der VV in der Zeitung XY gesagt hat daß die Liga zementiert ist oder wie darf ich mir das vorstellen?
Ich bin genauso der Meinung daß die Marke "Eintracht Frankfurt" unter Wert vermarktet wird. Aber das liegt doch nicht an der Verpackung(Aussendarstellung des VVs und dessen kolportierten Zielen) sondern am Inhalt(die letzten Jahre nix nennenswertes gewonnen). Vielleicht sollten wir erstmal am Produkt was ändern bevor wir mit der Werbekampagne anfangen....und wenns mit nem Trainer is den "sonst keiner wollte" und Spielern die wir finanzieren können.
Wenn der Vorstand eines Unternehmens wiederholt und öffentlich auch seinen Mitarbeitern mitteilt, dass der Markt zementiert ist und man nur noch zusehen muss nicht am Markt zu verschwinden, dann hat das natürlich Auswirkungen auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Und es bewirkt auch, dass wichtige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.
Und was fast noch schlimmer ist. Neue gute Leute werden kaum einsteigen.
Eine solche Außendarstellung ist und völlig indiskutabel.
WaldeckerExilAdler schrieb: Mal was ganz anderes, was passiert jetzt eigentlich mit den Leuten aus der U23 die schon über 20 sind? Werden die einfach alle abgegeben, werden noch Leute hochgeholt oder ähnliches?
Ich denke die kommen alle in die Scouting Abteilung. Und Moppes als Chef.
Ich glaube wie Du, dass das die "HB-Contras" einfach beiseite schieben und von so mancher Aussage von ihm den Sinn nicht verstehen oder verstehen wollen. Sie verlangen von Bruchhagen als Einzelperson übermenschliches, wenn man sich so den Forderungs- und Aufgabenkatalog besagter User anschaut. Das manches von HB nicht rund gelaufen ist, ist auch mir klar, aber wer ist schon fehlerfrei! Auch hierzu habe ich eine vielleicht unpopuläre Einstellung: Allwissende, die alles können und alles richtig machen, die sind mir zuwider.
Du erklärst wirklich die Argumentationen der "HB-Contras" (was genau das ist interessiert mich schon) damit, dass du sagst sie verstehen einfach nicht was HB meint? Eine arrogantere Art mit anderen Meinungen umzugehen habe ich selten gelesen. Ich persönlich maße mir mal an, jedes Wort von HB zu verstehen, selbst seinen teilweise hintergründigen Witz der oft auch wirklich gut ist, ganz oft aus meiner Sicht aber deplatziert und falsch eingesetzt. Aber eine andere Ansicht damit zu erklären, dass die Meinungsgegner schlicht zu dämlich sind oder einfach die Handlungsweisen des VV nicht verstehen zu wollen finde ich durchaus frech.
... Es wird mMn 2016 sicher nicht leicht werden, HB gleichwertig oder gar besser zu ersetzen.
OhOh ..."Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder...." ,-)
Sprich das ist ein ganz gefährliches Terrain auf welches du dich da begibst
Seh´ ich nicht so. Auf die, die mir blöd kommen, reagiere ich grundsätzlich nicht und die, die sachlich argumentieren erweitern mein Verständnis und ich tausche mich gerne mit ihnen aus. ,-)
Stimmt schon was schreibst, nur geht es beim Thema HB nur sehr selten auch sachlich zu. Von daher mein Hinweis ,-)
Du siehst ja, bisher noch keine sachliche Reaktion zu meiner persönlichen HB-Meinung bezüglich seiner Interviews; ich bleibe da ganz gelassen und warte geduldig auf diskussionsfähige (Gegen-)Argumente.
Also ich fand das Argument von HG sehr sachlich. Jemand, der auch der Nationalmannschaft nur äußerst geringe Ziele setzen will, sollte sich wirklich überlegen, ob Hochleistungssport das Richtige für ihn ist.
Die deutsche Mannschaft war seit 2002 immer mindestens im Halbfinale. Warum ist es dann arrogant, sich den Titel zum Ziel zu setzen? Sollte man als Hochleistungssportler nicht immer versuchen, das Höchste anzustreben (jedenfalls wenn es halbwegs realistisch ist).
Aber das ist genau die Denke, die Herry auch bei der Eintracht ansetzt. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich gehöre halt letzterer Fraktion an.
Die Mannschaft hingegen hat das Denken verinnerlicht, wie sie regelmäßig am Saisonende zeigt, wenn die (wahrlich meist nicht hochgesteckten) Ziele erreicht sind.
Du verlangst also wirklich das Herry dem Bundestrainer ans Bein pisst? Er hat doch schon ganz diplomatisch gesagt das Löw aufhören soll, mehr kann er nun wirklich nicht machen.
Die Mannschaft hatte im übrigen das Erfolgsziel von Veh verinnerlicht, HB hätte Platz 10 als Ziel ausgerufen. Hätte er das gemacht hättest du geschrieben das HB nicht tragbar ist weil er die Autorität von Veh mitten im Abstiegskampf öffentlich untergräbt.
Nur weil HB öffentlich nicht die Quali für die Eruoleague als Ziel ausgibt heißt dies noch lange nicht das er dies nicht erreichen will. Was er öffentlich sagt und was er sich wünscht sind 2 Paar Schuhe und das sollte nach so vielen Jahren wirklich jeder begriffen haben. Hamburg und Köln werden hier ausgelacht weil sie ständig von Euopa reden um dann um den Klassenerhalt zu spielen, von HB wird aber komischer Weise das gleiche verlangt...bei schlechteren Voraussetzungen.
Ich glaube wie Du, dass das die "HB-Contras" einfach beiseite schieben und von so mancher Aussage von ihm den Sinn nicht verstehen oder verstehen wollen. Sie verlangen von Bruchhagen als Einzelperson übermenschliches, wenn man sich so den Forderungs- und Aufgabenkatalog besagter User anschaut. Das manches von HB nicht rund gelaufen ist, ist auch mir klar, aber wer ist schon fehlerfrei! Auch hierzu habe ich eine vielleicht unpopuläre Einstellung: Allwissende, die alles können und alles richtig machen, die sind mir zuwider.
Im übrigen haben die Weinigsten in Ihrer negativen HB-Denke begriffen, die bisher hier auf meinen "HB-Beitrag" reagierten, dass ich bis auf meinen Schlusssatz (übrigens meine persönliche Einschätzung Bruchhagens) ausschließlich sein Bild-Interview kommentiere. Daher erübrigt sich für mich, auf bewusst falsch verstandenen Beitragsinhalte zu antworten (Ausnahme Concordia-Eagle, der eigene Argumente einbringt).
Was sagst du denn zu den Argumenten die CE bringt. Das würde mich wirklich interessieren.
Mir scheint eher das man nicht begreift das HB nach außen anders ist als nach Innen. In der Außendarstellung ist es nun mal seine Pflicht auf die ganze Wettbewerbsverzerrung aufmerksam zu machen, er wird aber intern kaum sagen das man nicht mehr als Platz 12 holen soll damit die Zementtheorie auf geht. Ganz im Gegenteil, wenn die Chance sich bietet oben anzugreifen ist HB sofort dabei. Dafür müssen aber halt auch Vereine mit besseren Voraussetzungen etwas straucheln und man muss dazu an die eigene Leistungsgrenze.
Genau darin sieht er ja die beste Chancen um sich zu verbessern, denn an der Vermarktung kann man nicht mehr viel verbessern. Mehr Geld durch Sponsoren gibt es eben auch nur durch sportliche Erfolge. Die Auslastung des Stadions ist ebenfalls schon am Maximum, Preiserhöhung fürs Ticket will auch niemand. Das einzige was man kritisieren könnte sind Scouting und niedrige AK's, denn dort kann man ebenfalls noch den ein oder anderen Euro machen.
Vielen hätten es nur lieber kurzfristig mit Fremdkapital erfolgreich zu sein und das ist eben mit HB nicht machbar. Da ist es dann die eigene Meinung ob das gut oder schlecht ist. Für einen Produkthersteller der eine hohe Nachfrage hat und eine neue Produktionsanlage benötigt ist Fremdkapital sinnvoll, da absolut 0 Risiko. Im Fußball ist das jedoch etwas anders. Selbst wenn wir durch Fremdkapital 2 Topspieler bekommen würden, so würden die Gehälter der Durchschnittsspieler ebenfalls steigen und das Fremdkapital wäre ganz schnell weg. Wir müssten also zwingend in die CL kommen, ansonsten bricht das ganze zusammen oder man braucht noch mehr Fremdkapital (siehe HSV).
Hier wird jedoch wirklich jeder Mist HB angelastet, das hat nichts mehr mit der Realität zu tun und ist oft genug einfach lächerlich. Das schlimmste ist jedoch das die Personen meist bestens über die Vorgänge informiert sind und somit genau wissen das es nicht der Bockmist von HB war.
Die deutsche Mannschaft war seit 2002 immer mindestens im Halbfinale. Warum ist es dann arrogant, sich den Titel zum Ziel zu setzen?
Den Titel zu erwarten wäre arrogant, den Titel holen zu wollen nicht. Aber solange der BPF für die Nationalmannschaft verantwortlich ist, wird spätestens im Finale vercoacht.
HB hat in den ersten Jahren hier sehr viel richtig gemacht. Das wurde dann aber von Jahr zu Jahr weniger. Momentan macht er gefühlt mehr falsch als richtig und auch die Tendenz scheint sich weiter fortzusetzen.
Unersetzlich ist er sicher nicht, aber die Frage, ob wir in den eigenen Reihen einen geeigneten Nachfolger haben, sollte man sich schon mal stellen. Und die würde ich aktuell eher mit nein beantworten.
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Mir scheint eher das man nicht begreift das HB nach außen anders ist als nach Innen. In der Außendarstellung ist es nun mal seine Pflicht auf die ganze Wettbewerbsverzerrung aufmerksam zu machen, er wird aber intern kaum sagen das man nicht mehr als Platz 12 holen soll damit die Zementtheorie auf geht. Ganz im Gegenteil, wenn die Chance sich bietet oben anzugreifen ist HB sofort dabei. Dafür müssen aber halt auch Vereine mit besseren Voraussetzungen etwas straucheln und man muss dazu an die eigene Leistungsgrenze.
Noch einer der meint andere begreifen weniger als er Es wäre ja auch noch schöner wenn Bruchhagen nicht dabei wäre anzugreifen, vermitteln tut er es indes relativ selten. Aussen ist innen, du kannst nicht dauerhaft nach aussen andere Meinungen vermitteln als nach innen, es geht schlicht nicht.
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Genau darin sieht er ja die beste Chancen um sich zu verbessern, denn an der Vermarktung kann man nicht mehr viel verbessern.
das halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Die hätte ich gerne mal belegt.
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Mehr Geld durch Sponsoren gibt es eben auch nur durch sportliche Erfolge.
die auch
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Vielen hätten es nur lieber kurzfristig mit Fremdkapital erfolgreich zu sein und das ist eben mit HB nicht machbar. Da ist es dann die eigene Meinung ob das gut oder schlecht ist. Für einen Produkthersteller der eine hohe Nachfrage hat und eine neue Produktionsanlage benötigt ist Fremdkapital sinnvoll, da absolut 0 Risiko. Im Fußball ist das jedoch etwas anders. Selbst wenn wir durch Fremdkapital 2 Topspieler bekommen würden, so würden die Gehälter der Durchschnittsspieler ebenfalls steigen und das Fremdkapital wäre ganz schnell weg. Wir müssten also zwingend in die CL kommen, ansonsten bricht das ganze zusammen oder man braucht noch mehr Fremdkapital (siehe HSV).
das stimmt es gibt viele die das möchten. Aber auch von den Meinungsgegnern von HB gibt es genügend die dafür plädieren nur das auszugeben was eingenommen wird. Und hier gilt es zu verbessern, in Strukturen und bei der Verprofessionalisierung von Dingen.
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Hier wird jedoch wirklich jeder Mist HB angelastet, das hat nichts mehr mit der Realität zu tun und ist oft genug einfach lächerlich. Das schlimmste ist jedoch das die Personen meist bestens über die Vorgänge informiert sind und somit genau wissen das es nicht der Bockmist von HB war.
Das ist nunmal so in einem Forum und andersherum wird egenfalls ein Schuh draus. Du schreibst doch hier auch so als wüßtest du genau (siehe oben die beiden Aussagen von dir) warum und wie etwas passiert. Ich würde vermuten es ist ausschließlich deine eigene Meinung und Sicht auf die Dinge, ohne wirkliches tiefes Wissen um die Vorgänge. Nichtsdestotrotz stellst du sie als Fakt dar.
... Es wird mMn 2016 sicher nicht leicht werden, HB gleichwertig oder gar besser zu ersetzen.
OhOh ..."Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder...." ,-)
Sprich das ist ein ganz gefährliches Terrain auf welches du dich da begibst
Seh´ ich nicht so. Auf die, die mir blöd kommen, reagiere ich grundsätzlich nicht und die, die sachlich argumentieren erweitern mein Verständnis und ich tausche mich gerne mit ihnen aus. ,-)
Stimmt schon was schreibst, nur geht es beim Thema HB nur sehr selten auch sachlich zu. Von daher mein Hinweis ,-)
Du siehst ja, bisher noch keine sachliche Reaktion zu meiner persönlichen HB-Meinung bezüglich seiner Interviews; ich bleibe da ganz gelassen und warte geduldig auf diskussionsfähige (Gegen-)Argumente.
Also ich fand das Argument von HG sehr sachlich. Jemand, der auch der Nationalmannschaft nur äußerst geringe Ziele setzen will, sollte sich wirklich überlegen, ob Hochleistungssport das Richtige für ihn ist.
Die deutsche Mannschaft war seit 2002 immer mindestens im Halbfinale. Warum ist es dann arrogant, sich den Titel zum Ziel zu setzen? Sollte man als Hochleistungssportler nicht immer versuchen, das Höchste anzustreben (jedenfalls wenn es halbwegs realistisch ist).
Aber das ist genau die Denke, die Herry auch bei der Eintracht ansetzt. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich gehöre halt letzterer Fraktion an.
Die Mannschaft hingegen hat das Denken verinnerlicht, wie sie regelmäßig am Saisonende zeigt, wenn die (wahrlich meist nicht hochgesteckten) Ziele erreicht sind.
Du verlangst also wirklich das Herry dem Bundestrainer ans Bein pisst? Er hat doch schon ganz diplomatisch gesagt das Löw aufhören soll, mehr kann er nun wirklich nicht machen.
Die Mannschaft hatte im übrigen das Erfolgsziel von Veh verinnerlicht, HB hätte Platz 10 als Ziel ausgerufen. Hätte er das gemacht hättest du geschrieben das HB nicht tragbar ist weil er die Autorität von Veh mitten im Abstiegskampf öffentlich untergräbt.
Nur weil HB öffentlich nicht die Quali für die Eruoleague als Ziel ausgibt heißt dies noch lange nicht das er dies nicht erreichen will. Was er öffentlich sagt und was er sich wünscht sind 2 Paar Schuhe und das sollte nach so vielen Jahren wirklich jeder begriffen haben. Hamburg und Köln werden hier ausgelacht weil sie ständig von Euopa reden um dann um den Klassenerhalt zu spielen, von HB wird aber komischer Weise das gleiche verlangt...bei schlechteren Voraussetzungen.
Ich glaube wie Du, dass das die "HB-Contras" einfach beiseite schieben und von so mancher Aussage von ihm den Sinn nicht verstehen oder verstehen wollen. Sie verlangen von Bruchhagen als Einzelperson übermenschliches, wenn man sich so den Forderungs- und Aufgabenkatalog besagter User anschaut. Das manches von HB nicht rund gelaufen ist, ist auch mir klar, aber wer ist schon fehlerfrei! Auch hierzu habe ich eine vielleicht unpopuläre Einstellung: Allwissende, die alles können und alles richtig machen, die sind mir zuwider.
Im übrigen haben die Weinigsten in Ihrer negativen HB-Denke begriffen, die bisher hier auf meinen "HB-Beitrag" reagierten, dass ich bis auf meinen Schlusssatz (übrigens meine persönliche Einschätzung Bruchhagens) ausschließlich sein Bild-Interview kommentiere. Daher erübrigt sich für mich, auf bewusst falsch verstandenen Beitragsinhalte zu antworten (Ausnahme Concordia-Eagle, der eigene Argumente einbringt).
Was sagst du denn zu den Argumenten die CE bringt. Das würde mich wirklich interessieren.
der user meinte, dass bruchhagen nur schwer zu ersetzen ist. auf nachfrage, was denn so schwer zu ersetzen wäre kam nix. er hält die nachfragen für nicht sachlich. ich kenne es so, dass wenn ich etwas behaupte, ich dies auch belege und nicht von anderen verlange, das gegenteil zu beweisen. aber gut, jeder wie er mag. manche disqualifizieren sich damit halt selbst.
die karibik ist jetzt bei mir auf der ignore liste.
Mitesserzentrale schrieb: Mir erschließt sich jetzt nicht ganz wie sich die Aussendarstellung des Herrn Bruchhagen bei irgendwelchen meldungsgeilen Medien auf die Leistung der Mannschaft auswirken soll. Gibts da irgendwo n Zettel in der Kabine wo draufsteht daß gewinnen und gut spielen verboten ist, weil der VV in der Zeitung XY gesagt hat daß die Liga zementiert ist oder wie darf ich mir das vorstellen?
Ich bin genauso der Meinung daß die Marke "Eintracht Frankfurt" unter Wert vermarktet wird. Aber das liegt doch nicht an der Verpackung(Aussendarstellung des VVs und dessen kolportierten Zielen) sondern am Inhalt(die letzten Jahre nix nennenswertes gewonnen). Vielleicht sollten wir erstmal am Produkt was ändern bevor wir mit der Werbekampagne anfangen....und wenns mit nem Trainer is den "sonst keiner wollte" und Spielern die wir finanzieren können.
Wenn der Vorstand eines Unternehmens wiederholt und öffentlich auch seinen Mitarbeitern mitteilt, dass der Markt zementiert ist und man nur noch zusehen muss nicht am Markt zu verschwinden, dann hat das natürlich Auswirkungen auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Und es bewirkt auch, dass wichtige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.
Und was fast noch schlimmer ist. Neue gute Leute werden kaum einsteigen.
Eine solche Außendarstellung ist und völlig indiskutabel.
Naja, unrealistische Zielvorgaben führen meiner Meinung und Erfahrung nach noch viel eher dazu, dass die Motivation auf den Nullpunkt sinkt und die Mitarbeiter sich nach etwas Neuem umsehen. Ein wenig sportlich dürfen die Ziele aber selbstverständlich schon sein.
Im Grunde kann man der "Zement-Theorie" ja auch nicht widersprechen. Jedenfalls nicht, wenn man sie verstanden hat und nicht meint, dass gelegentliche Vorstöße kleinerer Vereine bereits das Gegenteil beweisen würden. Dauerhaft in die Top 5, wird ohne Hilfe von außen, jedenfalls in naher Zukunft keiner vorstoßen.
Letztlich denke ich, dass das Problem im Grunde nicht Herris Erwartungen sind, sondern viel eher die Art & Weise, wie er diese kommuniziert. Da könnte etwas frischer Wind sicherlich nicht schaden. Wobei man grade im Frankfurter Umfeld natürlich immer aufpassen muss, die Erwartungen nicht in den Himmel wachsen zu lassen.
Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.
Aber, da bin ich ganz bei Herri, die Erwartungshaltung im Frankfurter Umfeld, ist schnell mal fernab jeder Realität, wenn man nicht aufpasst.
Egal, ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir nächste Saison wieder bis zum Ende um die EL Plätze mitspielen werden. Dann kann HB in seinem letzten Jahr nochmal Europapokalluft schnuppern und sich dann mit einem Lächeln zur Ruhe setzen
ScHrAnZDiNgEnS schrieb: Mir scheint eher das man nicht begreift das HB nach außen anders ist als nach Innen. In der Außendarstellung ist es nun mal seine Pflicht auf die ganze Wettbewerbsverzerrung aufmerksam zu machen, er wird aber intern kaum sagen das man nicht mehr als Platz 12 holen soll damit die Zementtheorie auf geht. Ganz im Gegenteil, wenn die Chance sich bietet oben anzugreifen ist HB sofort dabei. Dafür müssen aber halt auch Vereine mit besseren Voraussetzungen etwas straucheln und man muss dazu an die eigene Leistungsgrenze.
Genau darin sieht er ja die beste Chancen um sich zu verbessern, denn an der Vermarktung kann man nicht mehr viel verbessern. Mehr Geld durch Sponsoren gibt es eben auch nur durch sportliche Erfolge. Die Auslastung des Stadions ist ebenfalls schon am Maximum, Preiserhöhung fürs Ticket will auch niemand. Das einzige was man kritisieren könnte sind Scouting und niedrige AK's, denn dort kann man ebenfalls noch den ein oder anderen Euro machen.
Vielen hätten es nur lieber kurzfristig mit Fremdkapital erfolgreich zu sein und das ist eben mit HB nicht machbar. Da ist es dann die eigene Meinung ob das gut oder schlecht ist. Für einen Produkthersteller der eine hohe Nachfrage hat und eine neue Produktionsanlage benötigt ist Fremdkapital sinnvoll, da absolut 0 Risiko. Im Fußball ist das jedoch etwas anders. Selbst wenn wir durch Fremdkapital 2 Topspieler bekommen würden, so würden die Gehälter der Durchschnittsspieler ebenfalls steigen und das Fremdkapital wäre ganz schnell weg. Wir müssten also zwingend in die CL kommen, ansonsten bricht das ganze zusammen oder man braucht noch mehr Fremdkapital (siehe HSV).
Hier wird jedoch wirklich jeder Mist HB angelastet, das hat nichts mehr mit der Realität zu tun und ist oft genug einfach lächerlich. Das schlimmste ist jedoch das die Personen meist bestens über die Vorgänge informiert sind und somit genau wissen das es nicht der Bockmist von HB war.
m.e. ist das unsinn. wenn das konzept des zementredens erfolgversprechend wäre, würde das von anderen "kleineren" vereinen übernommen werden. aber dieses gerede, kommt, in der stetigen wiederkehr, nur von bruchhagen.
unbestritten ist, dass mit dem sportlichen erfolg auch die sponsoren kommen. aber eine aussage, wie "die eintracht wird auf jahre nicht mehr international" spielen, ist da eher abschreckend auf sponsoren.
Es gibt natürlich auch Unternehmensführer (und Fussball ist im Profibereich nun mal ein Unternehmen), die sind für bestimmte Wachstumsstadien eines Unternehmens gut mit ihren Eigenschaften.
Z. B. kurzfristige, harte Sanierer, mittelfristige Konsolidierer und dann die Pusher, wenn es um kräftige Aufschwünge geht.
HB schätze ich als mittelfristigen Konsolidierer ein. Das war gut in den letzten 10 Jahren, er hat Vertrauen in die Eintracht wieder hergestellt, dass komplett aufgebraucht war von seinen Vorgängern im Amt.
Was es jetzt braucht, ist jemand, der Eigenkapital einwirbt (wohlgemerkt: Kein Fremdkapital), also Gelder, die in der Bilanz nicht als "Schulden" zu verbuchen sind, sondern wie auch immer sich im Eigenkapitalposten niederschlagen. Das ist (leider) der Weg, sonst marschieren Hoppenheim, VW, RB, Bayer und ein paar andere unaufholbar davon.
Grunddevise sollte immer sein, Abstieg verhindern. Und wenn mehr raus springt ist doch super. HB bleibt einfach realistisch. Wir bewegen uns halt zwischen Platz 8. - 18. Sehe da in naher Zukunft nicht große Ausreißer nach oben. Außer man hat ein Sensationsjahr, was immer mal vorkommt.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.
Was hab ich den als Eintracht Frankfurt für einen Vorteil wenn ich als Ziel den Klassenerhalt ausgebe (gegenüber einem höher gesteckten Ziel)? Inwiefern ist das "besser" als einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel zu definiere, oder die EL, oder die Meisterschaft.
Ist das "besser" weil es leichter zu erreichen ist? Oder weil es realistischer ist? Weil die Nichterreichung weniger wahrscheinlich ist? Wäre es nicht motivierender ein höheres, vielleicht sehr schwer zu erreichendes Ziel (Ich bin der Meinung, aus sportlicher Sicher müsste jeder Bundesligist die Schale als Ziel ausgeben) auszugeben?
Worin liegt der Sinn dieser Zielausgabe? Aufsteiger hin oder her. Ich versteh das nicht. Immer noch nicht. Klär mich auf.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
ist nur eine hypothese, wenn ich ein ziel ausgebe, dann steuere ich auch, zumindest unterbewusst, genau dieses ziel an. ob ich es dann tatsächlich erreiche, ist eine andere sache.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.
Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt. Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen. "wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."
Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister. Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.
Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.
Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt. Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen. "wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."
Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister. Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.
Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)
Ich denke das 10-12 Teams immer erstmal das Ziel Klassenerhalt vorgeben. Augsburg und Mainz werden mit Sicherheit nicht vor der Saison die EL vorgebene haben. Da wurde klar Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es natürlich gut läuft, kann man das Ziel noch während der Saison nach oben korrigieren. So würde es in Frankfurt doch auch nicht laufen. Erstmal realistisches Ziel und wenn wirklich klasse läuft, das Ziel nach oben anpeilen.
Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.
Was hab ich den als Eintracht Frankfurt für einen Vorteil wenn ich als Ziel den Klassenerhalt ausgebe (gegenüber einem höher gesteckten Ziel)? Inwiefern ist das "besser" als einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel zu definiere, oder die EL, oder die Meisterschaft.
Ist das "besser" weil es leichter zu erreichen ist? Oder weil es realistischer ist? Weil die Nichterreichung weniger wahrscheinlich ist? Wäre es nicht motivierender ein höheres, vielleicht sehr schwer zu erreichendes Ziel (Ich bin der Meinung, aus sportlicher Sicher müsste jeder Bundesligist die Schale als Ziel ausgeben) auszugeben?
Worin liegt der Sinn dieser Zielausgabe? Aufsteiger hin oder her. Ich versteh das nicht. Immer noch nicht. Klär mich auf.
Ich sagte ja, ein wenig "sportlich" dürfen die Ziele gern sein, grade perspektivisch. Nur realistisch müssen sie bleiben. Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich, über kurz oder lang die Arbeit ein.
Im Bundesligageschäft kommt aber noch hinzu, dass du ständig im Fokus der Öffentlichkeit stehst und an deinen Vorgaben gemessen wirst. In unserer Situation die Meisterschaft als Ziel auszugeben, wäre daher wohl fatal.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.
Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt. Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen. "wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."
Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister. Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.
Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)
Ich denke das 10-12 Teams immer erstmal das Ziel Klassenerhalt vorgeben. Augsburg und Mainz werden mit Sicherheit nicht vor der Saison die EL vorgebene haben. Da wurde klar Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es natürlich gut läuft, kann man das Ziel noch während der Saison nach oben korrigieren. So würde es in Frankfurt doch auch nicht laufen. Erstmal realistisches Ziel und wenn wirklich klasse läuft, das Ziel nach oben anpeilen.
warum ist ein einstelliger tabellenplatz ein unrealistischeres ziel, als nur der klassenerhalt.
Wenn der Vorstand eines Unternehmens wiederholt und öffentlich auch seinen Mitarbeitern mitteilt, dass der Markt zementiert ist und man nur noch zusehen muss nicht am Markt zu verschwinden, dann hat das natürlich Auswirkungen auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Und es bewirkt auch, dass wichtige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.
Und was fast noch schlimmer ist. Neue gute Leute werden kaum einsteigen.
Eine solche Außendarstellung ist und völlig indiskutabel.
Ich denke die kommen alle in die Scouting Abteilung.
Und Moppes als Chef.
Du erklärst wirklich die Argumentationen der "HB-Contras" (was genau das ist interessiert mich schon) damit, dass du sagst sie verstehen einfach nicht was HB meint? Eine arrogantere Art mit anderen Meinungen umzugehen habe ich selten gelesen. Ich persönlich maße mir mal an, jedes Wort von HB zu verstehen, selbst seinen teilweise hintergründigen Witz der oft auch wirklich gut ist, ganz oft aus meiner Sicht aber deplatziert und falsch eingesetzt. Aber eine andere Ansicht damit zu erklären, dass die Meinungsgegner schlicht zu dämlich sind oder einfach die Handlungsweisen des VV nicht verstehen zu wollen finde ich durchaus frech.
Gruß,
tobago
Was sagst du denn zu den Argumenten die CE bringt. Das würde mich wirklich interessieren.
Genau darin sieht er ja die beste Chancen um sich zu verbessern, denn an der Vermarktung kann man nicht mehr viel verbessern. Mehr Geld durch Sponsoren gibt es eben auch nur durch sportliche Erfolge. Die Auslastung des Stadions ist ebenfalls schon am Maximum, Preiserhöhung fürs Ticket will auch niemand. Das einzige was man kritisieren könnte sind Scouting und niedrige AK's, denn dort kann man ebenfalls noch den ein oder anderen Euro machen.
Vielen hätten es nur lieber kurzfristig mit Fremdkapital erfolgreich zu sein und das ist eben mit HB nicht machbar. Da ist es dann die eigene Meinung ob das gut oder schlecht ist. Für einen Produkthersteller der eine hohe Nachfrage hat und eine neue Produktionsanlage benötigt ist Fremdkapital sinnvoll, da absolut 0 Risiko. Im Fußball ist das jedoch etwas anders. Selbst wenn wir durch Fremdkapital 2 Topspieler bekommen würden, so würden die Gehälter der Durchschnittsspieler ebenfalls steigen und das Fremdkapital wäre ganz schnell weg. Wir müssten also zwingend in die CL kommen, ansonsten bricht das ganze zusammen oder man braucht noch mehr Fremdkapital (siehe HSV).
Hier wird jedoch wirklich jeder Mist HB angelastet, das hat nichts mehr mit der Realität zu tun und ist oft genug einfach lächerlich. Das schlimmste ist jedoch das die Personen meist bestens über die Vorgänge informiert sind und somit genau wissen das es nicht der Bockmist von HB war.
Den Titel zu erwarten wäre arrogant, den Titel holen zu wollen nicht. Aber solange der BPF für die Nationalmannschaft verantwortlich ist, wird spätestens im Finale vercoacht.
HB hat in den ersten Jahren hier sehr viel richtig gemacht. Das wurde dann aber von Jahr zu Jahr weniger. Momentan macht er gefühlt mehr falsch als richtig und auch die Tendenz scheint sich weiter fortzusetzen.
Unersetzlich ist er sicher nicht, aber die Frage, ob wir in den eigenen Reihen einen geeigneten Nachfolger haben, sollte man sich schon mal stellen. Und die würde ich aktuell eher mit nein beantworten.
Noch einer der meint andere begreifen weniger als er
Es wäre ja auch noch schöner wenn Bruchhagen nicht dabei wäre anzugreifen, vermitteln tut er es indes relativ selten. Aussen ist innen, du kannst nicht dauerhaft nach aussen andere Meinungen vermitteln als nach innen, es geht schlicht nicht.
das halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Die hätte ich gerne mal belegt.
die auch
das stimmt es gibt viele die das möchten. Aber auch von den Meinungsgegnern von HB gibt es genügend die dafür plädieren nur das auszugeben was eingenommen wird. Und hier gilt es zu verbessern, in Strukturen und bei der Verprofessionalisierung von Dingen.
Das ist nunmal so in einem Forum und andersherum wird egenfalls ein Schuh draus. Du schreibst doch hier auch so als wüßtest du genau (siehe oben die beiden Aussagen von dir) warum und wie etwas passiert. Ich würde vermuten es ist ausschließlich deine eigene Meinung und Sicht auf die Dinge, ohne wirkliches tiefes Wissen um die Vorgänge. Nichtsdestotrotz stellst du sie als Fakt dar.
Gruß,
tobago
der user meinte, dass bruchhagen nur schwer zu ersetzen ist. auf nachfrage, was denn so schwer zu ersetzen wäre kam nix. er hält die nachfragen für nicht sachlich. ich kenne es so, dass wenn ich etwas behaupte, ich dies auch belege und nicht von anderen verlange, das gegenteil zu beweisen. aber gut, jeder wie er mag. manche disqualifizieren sich damit halt selbst.
die karibik ist jetzt bei mir auf der ignore liste.
Naja, unrealistische Zielvorgaben führen meiner Meinung und Erfahrung nach noch viel eher dazu, dass die Motivation auf den Nullpunkt sinkt und die Mitarbeiter sich nach etwas Neuem umsehen. Ein wenig sportlich dürfen die Ziele aber selbstverständlich schon sein.
Im Grunde kann man der "Zement-Theorie" ja auch nicht widersprechen. Jedenfalls nicht, wenn man sie verstanden hat und nicht meint, dass gelegentliche Vorstöße kleinerer Vereine bereits das Gegenteil beweisen würden. Dauerhaft in die Top 5, wird ohne Hilfe von außen, jedenfalls in naher Zukunft keiner vorstoßen.
Letztlich denke ich, dass das Problem im Grunde nicht Herris Erwartungen sind, sondern viel eher die Art & Weise, wie er diese kommuniziert. Da könnte etwas frischer Wind sicherlich nicht schaden. Wobei man grade im Frankfurter Umfeld natürlich immer aufpassen muss, die Erwartungen nicht in den Himmel wachsen zu lassen.
Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.
Aber, da bin ich ganz bei Herri, die Erwartungshaltung im Frankfurter Umfeld, ist schnell mal fernab jeder Realität, wenn man nicht aufpasst.
Egal, ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir nächste Saison wieder bis zum Ende um die EL Plätze mitspielen werden. Dann kann HB in seinem letzten Jahr nochmal Europapokalluft schnuppern und sich dann mit einem Lächeln zur Ruhe setzen
m.e. ist das unsinn. wenn das konzept des zementredens erfolgversprechend wäre, würde das von anderen "kleineren" vereinen übernommen werden. aber dieses gerede, kommt, in der stetigen wiederkehr, nur von bruchhagen.
unbestritten ist, dass mit dem sportlichen erfolg auch die sponsoren kommen. aber eine aussage, wie "die eintracht wird auf jahre nicht mehr international" spielen, ist da eher abschreckend auf sponsoren.
Z. B. kurzfristige, harte Sanierer, mittelfristige Konsolidierer und dann die Pusher, wenn es um kräftige Aufschwünge geht.
HB schätze ich als mittelfristigen Konsolidierer ein. Das war gut in den letzten 10 Jahren, er hat Vertrauen in die Eintracht wieder hergestellt, dass komplett aufgebraucht war von seinen Vorgängern im Amt.
Was es jetzt braucht, ist jemand, der Eigenkapital einwirbt (wohlgemerkt: Kein Fremdkapital), also Gelder, die in der Bilanz nicht als "Schulden" zu verbuchen sind, sondern wie auch immer sich im Eigenkapitalposten niederschlagen. Das ist (leider) der Weg, sonst marschieren Hoppenheim, VW, RB, Bayer und ein paar andere unaufholbar davon.
Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.
Was hab ich den als Eintracht Frankfurt für einen Vorteil wenn ich als Ziel den Klassenerhalt ausgebe (gegenüber einem höher gesteckten Ziel)?
Inwiefern ist das "besser" als einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel zu definiere, oder die EL, oder die Meisterschaft.
Ist das "besser" weil es leichter zu erreichen ist? Oder weil es realistischer ist? Weil die Nichterreichung weniger wahrscheinlich ist?
Wäre es nicht motivierender ein höheres, vielleicht sehr schwer zu erreichendes Ziel (Ich bin der Meinung, aus sportlicher Sicher müsste jeder Bundesligist die Schale als Ziel ausgeben) auszugeben?
Worin liegt der Sinn dieser Zielausgabe? Aufsteiger hin oder her. Ich versteh das nicht. Immer noch nicht. Klär mich auf.
Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?
Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.
Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt.
Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen.
"wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."
Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister.
Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.
Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)
Ich denke das 10-12 Teams immer erstmal das Ziel Klassenerhalt vorgeben. Augsburg und Mainz werden mit Sicherheit nicht vor der Saison die EL vorgebene haben. Da wurde klar Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es natürlich gut läuft, kann man das Ziel noch während der Saison nach oben korrigieren. So würde es in Frankfurt doch auch nicht laufen. Erstmal realistisches Ziel und wenn wirklich klasse läuft, das Ziel nach oben anpeilen.
Ich sagte ja, ein wenig "sportlich" dürfen die Ziele gern sein, grade perspektivisch. Nur realistisch müssen sie bleiben. Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich, über kurz oder lang die Arbeit ein.
Im Bundesligageschäft kommt aber noch hinzu, dass du ständig im Fokus der Öffentlichkeit stehst und an deinen Vorgaben gemessen wirst. In unserer Situation die Meisterschaft als Ziel auszugeben, wäre daher wohl fatal.
warum ist ein einstelliger tabellenplatz ein unrealistischeres ziel, als nur der klassenerhalt.