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SaW Wochenend-Edition 24.-25.05.14 Gebabbel

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tobago schrieb:
ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Mir scheint eher das man nicht begreift das HB nach außen anders ist als nach Innen. In der Außendarstellung ist es nun mal seine Pflicht auf die ganze Wettbewerbsverzerrung aufmerksam zu machen, er wird aber intern kaum sagen das man nicht mehr als Platz 12 holen soll damit die Zementtheorie auf geht. Ganz im Gegenteil, wenn die Chance sich bietet oben anzugreifen ist HB sofort dabei. Dafür müssen aber halt auch Vereine mit besseren Voraussetzungen etwas straucheln und man muss dazu an die eigene Leistungsgrenze.  

Noch einer der meint andere begreifen weniger als er
Es wäre ja auch noch schöner wenn Bruchhagen nicht dabei wäre anzugreifen, vermitteln tut er es indes relativ selten. Aussen ist innen, du kannst nicht dauerhaft nach aussen andere Meinungen vermitteln als nach innen, es geht schlicht nicht.

ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Genau darin sieht er ja die beste Chancen um sich zu verbessern, denn an der Vermarktung kann man nicht mehr viel verbessern.

das halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Die hätte ich gerne mal belegt.

ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Mehr Geld durch Sponsoren gibt es eben auch nur durch sportliche Erfolge.
die auch

ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Vielen hätten es nur lieber kurzfristig mit Fremdkapital erfolgreich zu sein und das ist eben mit HB nicht machbar. Da ist es dann die eigene Meinung ob das gut oder schlecht ist. Für einen Produkthersteller der eine hohe Nachfrage hat und eine neue Produktionsanlage benötigt ist Fremdkapital sinnvoll, da absolut 0 Risiko. Im Fußball ist das jedoch etwas anders. Selbst wenn wir durch Fremdkapital 2 Topspieler bekommen würden, so würden die Gehälter der Durchschnittsspieler ebenfalls steigen und das Fremdkapital wäre ganz schnell weg. Wir müssten also zwingend in die CL kommen, ansonsten bricht das ganze zusammen oder man braucht noch mehr Fremdkapital (siehe HSV).

das stimmt es gibt viele die das möchten. Aber auch von den Meinungsgegnern von HB gibt es genügend die dafür plädieren nur das auszugeben was eingenommen wird. Und hier gilt es zu verbessern, in Strukturen und bei der Verprofessionalisierung von Dingen.

ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Hier wird jedoch wirklich jeder Mist HB angelastet, das hat nichts mehr mit der Realität zu tun und ist oft genug einfach lächerlich. Das schlimmste ist jedoch das die Personen meist bestens über die Vorgänge informiert sind und somit genau wissen das es nicht der Bockmist von HB war.

Das ist nunmal so in einem Forum und andersherum wird egenfalls ein Schuh draus. Du schreibst doch hier auch so als wüßtest du genau (siehe oben die beiden Aussagen von dir) warum und wie etwas passiert. Ich würde vermuten es ist ausschließlich deine eigene Meinung und Sicht auf die Dinge, ohne wirkliches tiefes Wissen um die Vorgänge. Nichtsdestotrotz stellst du sie als Fakt dar.

Gruß,
tobago


Wenn du Unternehmer wärst würdest du wissen das man nach Außen ganz anders fungiert als nach Innen, das geht im übrigen Positiv wie negativ. Die meisten Unternehmen operieren nur halt negativ nach Innen während Sie gleichzeitig an einer Positiven Außendarstellung arbeiten. Geht in der heutigen Zeit nur so lange gut bis ein Mitarbeiter auspackt. Das Bruchhagen immer das Optimum raus holen möchte vermittelt er "für mich" oft genug. Er sagt zwar nicht vor einer Saison das er nach Europa möchte, wenn sich im laufe der Saison aber die Gelegenheit bietet, ist sofort dabei und kaum wieder zu erkennen.

Leider kann er sich gerichtlich nicht gegen die Wettbewerbsverzerrung durchsetzten, von daher muss er es halt oft genug wiederholen. Es wäre super wenn es andere genauso machen würden, denn nur so kann man es ändern. Dies bedeutet doch nicht das man sich deswegen schmollend in die Ecke stellt und nicht versucht aus den gegebenen Möglichkeiten das beste zu machen, man möchte nur auch die Möglichkeiten verbessern. Was das mit den eigenen Zielen zu tun hat erschließt sich mir nicht. Platz 13 war HB zu wenig, er wollte Platz 10, was gegen Ende der Saison wohl auch das Optimum gewesen wäre.

Wieso man an der Vermarktung nicht viel verbessern kann habe ich bereits aufgestellt, wo ist die Gegenaufstellung? Bedenke bei dieser bitte auch das wird durch den Stadionvetrag in den auch ein Vermarkter integriert ist, nicht viele Möglichkeiten haben.

Selbstverständlich gibt es durch sportliche Erfolge mehr Sponsorengelder, eine Teilname an einem Europäischen Wettbewerb bietet viel mehr Präsenz für die werbenden Unternehmen und Präsenz wird nun mal bezahlt.

Dann nennen doch einfach mal die Strukturen die du verbessern möchtest...
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mickmuck schrieb:
planscher08 schrieb:
Eschbonne schrieb:
planscher08 schrieb:
Eschbonne schrieb:
planscher08 schrieb:


Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.


Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?  


Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.  


Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.

Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt.
Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen.
"wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."

Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister.
Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.

Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)


Ich denke das 10-12 Teams immer erstmal das Ziel Klassenerhalt vorgeben. Augsburg und Mainz werden mit Sicherheit nicht vor der Saison die EL vorgebene haben. Da wurde klar Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es natürlich gut läuft, kann man das Ziel noch während der Saison nach oben korrigieren. So würde es in Frankfurt doch auch nicht laufen. Erstmal realistisches Ziel und wenn wirklich klasse läuft, das Ziel nach oben anpeilen.


warum ist ein einstelliger tabellenplatz ein unrealistischeres ziel, als nur der klassenerhalt.  


Wenn man den Kader hat, gerne. Aber der Kader ist bei weiten nicht so gut besetzt, dass man so ein Ziel vorgeben kann. Da muss man mal realistisch sein
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Schobberobber72 schrieb:
Eschbonne schrieb:
Schobberobber72 schrieb:


Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.



Was hab ich den als Eintracht Frankfurt für einen Vorteil wenn ich als Ziel den Klassenerhalt ausgebe (gegenüber einem höher gesteckten Ziel)?
Inwiefern ist das "besser" als  einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel zu definiere, oder die EL, oder die Meisterschaft.

Ist das "besser" weil es leichter zu erreichen ist? Oder weil es realistischer ist? Weil die Nichterreichung weniger wahrscheinlich ist?
Wäre es nicht motivierender ein höheres, vielleicht sehr schwer zu erreichendes Ziel (Ich bin der Meinung, aus sportlicher Sicher müsste jeder Bundesligist die Schale als Ziel ausgeben) auszugeben?

Worin liegt der Sinn dieser Zielausgabe? Aufsteiger hin oder her. Ich versteh das nicht. Immer noch nicht. Klär mich auf.


Ich sagte ja, ein wenig "sportlich" dürfen die Ziele gern sein, grade perspektivisch. Nur realistisch müssen sie bleiben. Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich,  über kurz oder lang die Arbeit ein.

Im Bundesligageschäft kommt aber noch hinzu, dass du ständig im Fokus der Öffentlichkeit stehst und an deinen Vorgaben gemessen wirst. In unserer Situation die Meisterschaft als Ziel auszugeben, wäre daher wohl fatal.



Seh ich nicht ein warum.

"Wir spielen eine ganze Saison lang in einem Wettbewerb mit, in dem es um den Gewinn eine verdammten Obstschale geht. Es ist zwar sehr schwer bis unmöglich diese zu Gewinnen weil Geldsackklubs und Plastikvereine der Markt leer kaufen und den Wettbewerb verzerren aber uns soll das nicht die Lust am Sport und den Wettbewerbsgeist nehmen. Wir wollen es dennoch versuchen. Wir wollen diesen Obstteller. Auch wenn wir es nicht schaffen haben wir es wenigsten versucht. Mal sehn wie weit wir kommen."

Ich lauf im September einen Halbmaraton. Ich hab mir also das Ziel gesetzt verdammte 21 Kilometer zu laufen obwohl ich relativ starker Raucher und auch sonst konditionell eine Niete bin. Soll ich jetzt sagen "mööö… Die Lunge ist zementiert. Mein Ziel ist 3 Kilometer hinter mit zu lassen. Dann hab ich grosses erreicht. mimimi" Nein. Hab ich nicht. 3 Kilometer ist doch kein Erfolg. Das ist ein kleiner Waldspaziergang verdammte Scheisse.
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Schön mal eine angenehm sachliche Diskussion hier zu lesen.
Hoffentlich bolzt nicht wieder einer dazwischen.

Ziele, auch kurzfristige sind wichtig. Sie sollten aber realistisch sein.

Wichtig ist aber auch ein Konzept wie ich diese Ziele erreichen will.
Welche Prozesse und Strukturen im Verein müssen geändert oder angepasst werden, um diese Ziele zu ereichen.

Schwegler übrigens hat genau das kritisiert. Ihm ging es nach seiner Aussage nicht nur ums Geld, sondern er hat im Frühjahr von den Verantwortlichen nichts darüber erfahren, wie man den Verein sportlich nach vorne bringen will.

Bei Jung waren es sicher auch nicht nur finazielle Aspekte.

Ebenso werden sich natürlich auch Spieler und Trainerkandidaten, die man gewinnen möchte daran orientieren.
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ACHTUNG:
Jetzt gleich im DSF-Doppelgedöns wird über den "Trainer-Hammer"
Schaaf nach Frankfurt gesprochen!

Aber ACHTUNG: Berthold inside!
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planscher08 schrieb:
mickmuck schrieb:
planscher08 schrieb:
Eschbonne schrieb:
planscher08 schrieb:
Eschbonne schrieb:
planscher08 schrieb:


Was wäre den los, wenn man wie Hamburg vor der saison CL bzw EL vorgibt und dann eine Grottensaison abliefert. Die haben es erst in der RL begriffen, wie ernst die Lage ist.


Wo wäre der Unterschied? Hätten sie besser gespielt wenn sie vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hätte?  


Ich glaube schon. Wenn man schon vor der Saison weiß, man muss kämpfen und Punkt für Punkt erarbeiten, dann geht man ganz anders ins Spiel. Der hamburger Kader ist wenn es läuft, ein Schönspiel-Mannschaft.  


Aber muss ich denn nicht um jeden Punkt kämpfen und ihn erarbeiten, wenn ich in die CL will? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.

Ich habs die Woche an anderer Stelle schon mal gesagt.
Ein Sportler, also Spieler und Trainer, will doch jedes Spiel gewinnen. Und selbst Braunschweig ist mit Sicherheit genau so in jedes Spiel der Saision gegangen.
"wir wollen dieses Spiel gewinnen. Nur dieses Spiel ist wichtige. Das nächste Spiel ist das wichtigste. Das wollen wir gewinnen."

Wenn ich also jede Woche mein Ziel erreiche, dass nächste Spiel zu gewinnen, werde ich am Ende mit 102 Punkten Deutscher Meister.
Klar ist das unmöglich und wird nicht eintreffen. Es geht mir aber um die Motivation und den Ergeiz.

Zudem, nochmal, verstehe ich nicht warum das Ziel "Klassenerhalt" besser sein soll, warum mit dem Ziel mehr Punkte rausspringen sollen als mit dem Ziel "Meisterschaft". (Lieber das Ziel Meisterschaft als 8. verpasst haben also das Ziel Klassenerhalt als 15. geschafft)


Ich denke das 10-12 Teams immer erstmal das Ziel Klassenerhalt vorgeben. Augsburg und Mainz werden mit Sicherheit nicht vor der Saison die EL vorgebene haben. Da wurde klar Klassenerhalt ausgegeben. Wenn es natürlich gut läuft, kann man das Ziel noch während der Saison nach oben korrigieren. So würde es in Frankfurt doch auch nicht laufen. Erstmal realistisches Ziel und wenn wirklich klasse läuft, das Ziel nach oben anpeilen.


warum ist ein einstelliger tabellenplatz ein unrealistischeres ziel, als nur der klassenerhalt.  


Wenn man den Kader hat, gerne. Aber der Kader ist bei weiten nicht so gut besetzt, dass man so ein Ziel vorgeben kann. Da muss man mal realistisch sein


Nein. Was hat man von Realismus? Kann man sich davon was kaufen?

Mann muss Fussball spielen. Es ist ein Spiel. Ein Sport. Ein Wettbewerb. Man muss versuchen zu Gewinnen. jede Woche. Jeden Tag. In jedem Training und in jedem Spiel. Und wenn man das jedes mal schafft wird man Deutscher Meister. Wenn man das dann halt nicht jede Woche schafft weil "man den Kader nicht hat" dann ist das auch ok. Aber man muss es doch wenigstens versuchen. Was ist das den für eine Dreckseinstellung die ihr alle habt hier?!
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gizzi schrieb:
Schön mal eine angenehm sachliche Diskussion hier zu lesen.
Hoffentlich bolzt nicht wieder einer dazwischen.

Ziele, auch kurzfristige sind wichtig. Sie sollten aber realistisch sein.

Wichtig ist aber auch ein Konzept wie ich diese Ziele erreichen will.
Welche Prozesse und Strukturen im Verein müssen geändert oder angepasst werden, um diese Ziele zu ereichen.

Schwegler übrigens hat genau das kritisiert. Ihm ging es nach seiner Aussage nicht nur ums Geld, sondern er hat im Frühjahr von den Verantwortlichen nichts darüber erfahren, wie man den Verein sportlich nach vorne bringen will.

Bei Jung waren es sicher auch nicht nur finazielle Aspekte.

Ebenso werden sich natürlich auch Spieler und Trainerkandidaten, die man gewinnen möchte daran orientieren.


"Wir wollen die Schale" zieht da sicher mehr als "Wir wollen nicht die Radkappe".
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Eschbonne schrieb:
gizzi schrieb:
Schön mal eine angenehm sachliche Diskussion hier zu lesen.
Hoffentlich bolzt nicht wieder einer dazwischen.

Ziele, auch kurzfristige sind wichtig. Sie sollten aber realistisch sein.

Wichtig ist aber auch ein Konzept wie ich diese Ziele erreichen will.
Welche Prozesse und Strukturen im Verein müssen geändert oder angepasst werden, um diese Ziele zu ereichen.

Schwegler übrigens hat genau das kritisiert. Ihm ging es nach seiner Aussage nicht nur ums Geld, sondern er hat im Frühjahr von den Verantwortlichen nichts darüber erfahren, wie man den Verein sportlich nach vorne bringen will.

Bei Jung waren es sicher auch nicht nur finazielle Aspekte.

Ebenso werden sich natürlich auch Spieler und Trainerkandidaten, die man gewinnen möchte daran orientieren.


"Wir wollen die Schale" zieht da sicher mehr als "Wir wollen nicht die Radkappe".



So könnte man es natürlich auch formulieren.
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Mitesserzentrale schrieb:
Tobago, deine Ausführung hat mich überzeugt und nun erklärt sich für mich auch die gelinde gesagt durchwachsene Leistung am Ende der abgelaufenen Saison.  


Was ein Bullshit...

Mein Chef predigt mir jeden Tag wie toll mein Job ist, trotzdem ist er lausig und unterbezahlt, egal was die Pfeiffe von Chef babbelt.
Davon erzähl ich aber bei Kundenkontakten nix, sondern predige das Mantra der Firma.

Sowas nennt sich Außendarstellung, gibts auch im Fussball.
Kommt nämlich nicht gut, wenn ein Führungsspieler im TV ankommt und die Aussagen von den Verantwortlichen als Kokolores abtut.

Mal ernsthaft, dieselbe Leier seit fast einem jahrzehnt, sind alle Fussballer kleine Babys, die emotional einfacher beeinflussbarer sind als das Durchschnittspublikum von Reality-Soaps?
"Mi mi mi VV predigt dies, da müssen Spieler ja schlecht spielen."

Zur Erinnerung, HB hat einmal positiv gepredigt, wir stiegen dann ab.
Soviel Einfluß kann dem sein Geschwätz also gar nicht haben.
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Ich denke mal, dass man sich mit völlig utopischen Zielen genauso lächerlich macht wie mit zementierten Zielen. Mit einem Ziel Platz 8-11 oder so könnte ich mich ganz gut anfreunden. Knapp ober- oder unterhalb der goldenen Mitte. Wobei man dieses Ziel dann, je nach dem Verlauf der Hinrunde auch gerne nach oben, eher ungerne nach unten, korrigieren darf.

Ich bin nur mal gespannt, ob wir es schaffen, in der "nach-Hb-Ära" mehr Sponsorengelder zu aquirieren. Sollte HBs, mal wohlwollend formuliert, sehr konservative Vereinsführung wirklich Firmen von einem Engagement abgehalten haben. Schafft es Bruchhagens Nachfolger mit einem frischeren und optimistischerem Führungsstil, (große) Firmen dazu zu bewegen, bei uns einzusteigen und mit uns zu werben?
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Eschbonne schrieb:
Schobberobber72 schrieb:
Eschbonne schrieb:
Schobberobber72 schrieb:


Ich sehe beispielsweie überhaupt nicht, wo die Zielsetzung "Mindestens 3 Vereine hinter uns lassen", für letzte Saison tiefgestapelt gewesen sein soll? Welcher Aufsteiger gibt denn im zweiten Jahr (zudem noch mit der Zusatzbelastung EL) hier höhere Ziele aus? Ok, Köln hat in der Regel schon im ersten Jahr das Ziel, mindestens Meister zu werden, aber sonst? Das Ziel an sich war meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar. Man hätte es halt ein wenig positiver darsstellen können.



Was hab ich den als Eintracht Frankfurt für einen Vorteil wenn ich als Ziel den Klassenerhalt ausgebe (gegenüber einem höher gesteckten Ziel)?
Inwiefern ist das "besser" als  einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel zu definiere, oder die EL, oder die Meisterschaft.

Ist das "besser" weil es leichter zu erreichen ist? Oder weil es realistischer ist? Weil die Nichterreichung weniger wahrscheinlich ist?
Wäre es nicht motivierender ein höheres, vielleicht sehr schwer zu erreichendes Ziel (Ich bin der Meinung, aus sportlicher Sicher müsste jeder Bundesligist die Schale als Ziel ausgeben) auszugeben?

Worin liegt der Sinn dieser Zielausgabe? Aufsteiger hin oder her. Ich versteh das nicht. Immer noch nicht. Klär mich auf.


Ich sagte ja, ein wenig "sportlich" dürfen die Ziele gern sein, grade perspektivisch. Nur realistisch müssen sie bleiben. Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich,  über kurz oder lang die Arbeit ein.

Im Bundesligageschäft kommt aber noch hinzu, dass du ständig im Fokus der Öffentlichkeit stehst und an deinen Vorgaben gemessen wirst. In unserer Situation die Meisterschaft als Ziel auszugeben, wäre daher wohl fatal.



Seh ich nicht ein warum.

"Wir spielen eine ganze Saison lang in einem Wettbewerb mit, in dem es um den Gewinn eine verdammten Obstschale geht. Es ist zwar sehr schwer bis unmöglich diese zu Gewinnen weil Geldsackklubs und Plastikvereine der Markt leer kaufen und den Wettbewerb verzerren aber uns soll das nicht die Lust am Sport und den Wettbewerbsgeist nehmen. Wir wollen es dennoch versuchen. Wir wollen diesen Obstteller. Auch wenn wir es nicht schaffen haben wir es wenigsten versucht. Mal sehn wie weit wir kommen."

Ich lauf im September einen Halbmaraton. Ich hab mir also das Ziel gesetzt verdammte 21 Kilometer zu laufen obwohl ich relativ starker Raucher und auch sonst konditionell eine Niete bin. Soll ich jetzt sagen "mööö… Die Lunge ist zementiert. Mein Ziel ist 3 Kilometer hinter mit zu lassen. Dann hab ich grosses erreicht. mimimi" Nein. Hab ich nicht. 3 Kilometer ist doch kein Erfolg. Das ist ein kleiner Waldspaziergang verdammte Scheisse.  


Vielleicht sollten wir zunächst einmal "Ziele" definieren. Wenn ich meine Zielvorgaben von meinem Chef bekomme und ihm sage "Ok, ich versuchs mal, aber wenn´s nicht klappt ist es ja auch nicht schlimm" habe ich ein Problem.

Dass man immer das Maximum erreichen will, ist selbstverständlich. Das Maximum als Ziel auszugeben, allerdings wenig hilfreich.....
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Schobberobber72 schrieb:
Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich,  über kurz oder lang die Arbeit ein.




Ich hatte sehr stark den Eindruck, dass die Mannschaft nach Erreichen der Zielvorgabe (3 hinter uns lassen) die Arbeit eingestellt hatte.

Ich weiß ja, was Du meinst. Zu erwarten, dass unsere Truppe Meister wird, könnte in der Tat kontraproduktiv sein. Aber wir haben/hatten eine Truppe, mit der man beruhigt jedes Jahr sagen kann, dass man gerne an Platz 7 kratzen möchte.

Ein "wir werden auf Jahre nicht mehr international spielen" ist mE in jeder Hinsicht nicht besonders schlau.

Und von welchen Erwartungen im Umfeld sprichst Du? Das Umfeld ist -wie man gerade hier lesen kann- doch schon völlig bruchagenisiert. Nur keine hohe Erwartung schüren, schallt es hier aus den Tastaturen.
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Merkwürdige Diskussion. Wenn ich das Ziel Meister oder EL ausgebe, dann ist das ja nicht nur für die Medien. Sondern es richtet sich an jeden einzelnen Spieler. Ich tue so, als ob alle in der Lage wären diesen hohen Zielen zu entsprechen.  Sind sie in einer Mannschaft wie unserer natürlich nicht, sonst wären sie teurer oder begehrter. Es ist mir gar nicht der unnötige Druck der da aufgebaut werden könnte. Es ist es die Unglaubwürdigkeit der Ansage, die alle anderen realistischen Zielvorgaben untergräbt, wie z.B. einem DM zu sagen, er solle M. Reus  90 Minuten auf den Füssen stehen.

Aus eigener Erfahrung  kann ich sagen, dass das einfach lächerlich wirkt. In meiner (sportfernen) Branche habe ich sowohl in der Top5 gearbeitet als auch im Mittelfeld. Wenn der Chef im Mittelfeld-Unternehmen möchtegernmotivationsgurumäßig irgendwas von "Mit neuer Exzellenz an die Spitze" faselte. Oder "wir müssen brennen". dann war das einfach nicht ernstzunehmen und je häufiger die Appelle kamen umso ärgerlicher wurde es, weil es letztlich nur die Diskrepanz seines Anspruchs zu seinem eigenen (un)Vermögen verdeutlichte. Motivation ist so eine Wissenschaft für sich, und ich habe nirgendwo ein Paradebeispiel erleben dürfen, ausser bei den Supererfolgreichen, aber da lief das mit der Motivation irgendwann ganz von selbst.
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concordia-eagle schrieb:
Schobberobber72 schrieb:
Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich,  über kurz oder lang die Arbeit ein.




Ich hatte sehr stark den Eindruck, dass die Mannschaft nach Erreichen der Zielvorgabe (3 hinter uns lassen) die Arbeit eingestellt hatte.


Diesen Eindruck hatte ich schon öfter. Ziel erreicht, jetzt machen wir mal schön Piano.
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spessartadler schrieb:
....nee die müssen im VIP Bereich gewesen sein!

Also ich wüsste nedd, was außer Pommes und Gebäck vegetarisch sein soll!?

Spessartadler  


Gebäck aber nur ohne Industriezucker
Was aber voll vegan ist: Ebbelwoi
Wr können uns also noch auf Platz 1 der Veggietabelle trinken
Also wenn es quantitativ gemessen wird
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mitsubishi schrieb:
Merkwürdige Diskussion. Wenn ich das Ziel Meister oder EL ausgebe, dann ist das ja nicht nur für die Medien. Sondern es richtet sich an jeden einzelnen Spieler. Ich tue so, als ob alle in der Lage wären diesen hohen Zielen zu entsprechen.  Sind sie in einer Mannschaft wie unserer natürlich nicht, sonst wären sie teurer oder begehrter. Es ist mir gar nicht der unnötige Druck der da aufgebaut werden könnte. Es ist es die Unglaubwürdigkeit der Ansage, die alle anderen realistischen Zielvorgaben untergräbt, wie z.B. einem DM zu sagen, er solle M. Reus  90 Minuten auf den Füssen stehen.

Aus eigener Erfahrung  kann ich sagen, dass das einfach lächerlich wirkt. In meiner (sportfernen) Branche habe ich sowohl in der Top5 gearbeitet als auch im Mittelfeld. Wenn der Chef im Mittelfeld-Unternehmen möchtegernmotivationsgurumäßig irgendwas von "Mit neuer Exzellenz an die Spitze" faselte. Oder "wir müssen brennen". dann war das einfach nicht ernstzunehmen und je häufiger die Appelle kamen umso ärgerlicher wurde es, weil es letztlich nur die Diskrepanz seines Anspruchs zu seinem eigenen (un)Vermögen verdeutlichte. Motivation ist so eine Wissenschaft für sich, und ich habe nirgendwo ein Paradebeispiel erleben dürfen, ausser bei den Supererfolgreichen, aber da lief das mit der Motivation irgendwann ganz von selbst.


...das ist aber der Punkt. Die Motivation muß aus einem selbst fließen.Jeder einzelne muß das für sich selber tun...das beste aus sich heraus zu holen....
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Das mit dem "Ziel" ausgeben finde ich eh Blödsinn, es wird ja immer jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wenn es nicht so kommt.
Spieler ohne Motivation lassen sich auch von Sprüchen nicht motivieren, versuchen herauszufinden warum die Motivation fehlt und notfalls von ihnen trennen.

Was die Stadionmiete und das Catering angeht meine ich Aussagen von HB gelesen zu haben, dass da die Weichen für eine bessere Zukunft schon gestellt sind.
Also es wird daran gearbeitet  
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concordia-eagle schrieb:
Schobberobber72 schrieb:
Aber wenn ich mehrfach Zielvorgaben bekomme, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie im Grunde nicht zu erreichen sind, dann stelle ich persönlich,  über kurz oder lang die Arbeit ein.




Ich hatte sehr stark den Eindruck, dass die Mannschaft nach Erreichen der Zielvorgabe (3 hinter uns lassen) die Arbeit eingestellt hatte.


Wobei man hier aber sagen muss, dass es diesmal Veh war, der das Ziel ja dann auch Partout nicht nach oben korrigieren wollte und in der Endphase der Saison für mich der größte Bremser im Verein mit seinem "wir sind noch nicht durch" Mantra.
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Man darf sein Ziel ja auch durchaus neu benennen falls man das erste Ziel erreicht hat.
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Hier wurde viel Richtiges gesagt. Wahrscheinlich muss man die nächsten zwei Jahre wirklich kleine Schritte machen. Die Transfers mit den beschränkten Mitteln müssen auf jeden Fall alle passen um den Qualitätsverlust durch die Abgänge irgendwie zu kompensieren.

Ein interessanter Punkt ist, dass wir aktuell quasi wieder eine neue Mannschaft aufbauen müssen, ein Schicksal das viele andere Vereine teilen, die aber wenigstens marktgerechte Ablösesummen dazu kassieren. Wir haben also eine ähnliche Aufgabe wie "Ausbildungsvereine" vor uns nur mit geringeren Mitteln aus den Abgängen ... wirtschaftlich gesehen echt schräg  

Um an der Perspektive zu arbeiten, müssen halt auch mal die grundlegenden Probleme, wie zum Beispiel unverhältnismäßige Stadionmiete gelöst werden. Im Wahlkampf war das noch ein Thema, aktuell hört man dazu nicht mehr viel ... ich hoffe doch stark, dass der Punkt intern nicht in irgendeiner Schublade verschwunden ist.

Ich glaube es gibt schon noch Wege um einige Mios mehr zu generieren.


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