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Billige TV-Berichte über die Eintracht

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Anfangs war es eine von so vielen undifferenzierten Reportagen über das Thema, aber aufs Ende zu fand ich die heutige Sendung doch ganz ordentlich und auch die Fans (England, Initiative Pyrotechnik legalisieren, ...)kamen öfter zu Wort.
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Wer am Anfang schon mit Mist die Sendung einleitet (Immer mehr Arbeitsstunden für die Polizei - was halt einfach falsch ist!) den kann man nicht ernst nehmen.
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Leute, ihr werft den Medien Polemik vor, aber macht es selbst auch... wie ein Hund mit Beissreflex...

Die Reportage war gut, wesentlich differenzierter als alle anderen vorherigen... auch die andere Seite wurde beleuchtet... was wollt ihr eigentlich mehr?

Das einzige was mich aufgeregt hat waren wieder die Aussagen von Rainer Wendt. Warum muß man immer auf diesen Mann zurückgreifen? Unerträglich
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Diegito schrieb:
Leute, ihr werft den Medien Polemik vor, aber macht es selbst auch... wie ein Hund mit Beissreflex...

Die Reportage war gut, wesentlich differenzierter als alle anderen vorherigen... auch die andere Seite wurde beleuchtet... was wollt ihr eigentlich mehr?

Das einzige was mich aufgeregt hat waren wieder die Aussagen von Rainer Wendt. Warum muß man immer auf diesen Mann zurückgreifen? Unerträglich  


Das so einer noch gefragt wird.....
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Die Zahlen waren ja einfach mal mega schlecht recherchiert.
Würde ja mal stark behaupten, dass es mit Sicherheit keine 20000-25000 Ultras in Deutschland gibt. Genauso wenig wird Leverkusen 500 Ultras haben. Und vor allem wurden zu Beginn meiner Meinung nach alle Ultras als grundsätzlich gewaltbereit dargestellt. Am Ende wurde gesagt man kann mit vielen Reden...was denn jetzt? Wissen sie wohl selbst nicht so genau.
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Diegito schrieb:
... Die Reportage war gut, wesentlich differenzierter als alle anderen vorherigen... auch die andere Seite wurde beleuchtet... was wollt ihr eigentlich mehr? ...


Vielleicht etwas weniger Panikmache?

Alleine diese dämliche Einblendung der Passantin, die sich nicht in ein Fußballstadion traut, die völlige Fehlen von Vergleichszahlen (z.B. Gesamtzahl aller Zuschauer) bei der mehrfachen Nennung der 1000 (!!!!) Verletzen pro Saison, etc.

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Fand die Reportage aus 2 Gründen schlecht: 1. Unsere Ultras wurden gar nicht erwähnt (hat man das als Ex-Randalemeister keine Achtung mehr!) und zweitens habe ich zwar ne DK im 38er, aber trotzdem ein überdurchschnittliches Einkommen  ,-)
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Bigbamboo schrieb:

Alleine diese dämliche Einblendung der Passantin, die sich nicht in ein Fußballstadion traut


So stellt man sich den typischen "Ich interessiere mich ja schon lange für Fußball und am Tag des Spiels gegen Bayern hätte ich auch Zeit..."-Zuschauer vor.
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un nochemal:        

Ich sehe an dieser unsäglichen Front ausnähmlich Verlierer.

N8
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20 - 25000 Ultras, in Deutschland?    

Selbst der Otto hat heute in seinem Interview von den bösen Ultras gesprochen, dachte er wäre wirklch in der Materie, bzw er wäre der Differenzierung fähig,bin da echt enttäuscht, sind "die "Ultras" nicht in der Lage ihre Reihen entsprechend zu instruiren, geben wir alle als Fansszene die Vorlage, Stehplätze abzuschaffen, darum wird es wohl in Zukunft gehen.

So ein Bullshit, das Ding ist schon entschieden bevor es überhaupt angefangen hat.

KB darf man nicht sagen, jetzt haben wir den fröhlich gelockten Herrn Friedrich, der will wie uns Helmut in die Analen vordringen, naja - diese Saison wird wohl noch mal...    
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Sind hier einige tatsächlich überrascht über die nicht vorhandene Objektivität der Medien? Die nehmen sich alle nicht viel, egal ob ZDF, RTL oder FAZ. Alles derselbe Mist, egal ob es um Sport oder Politik geht.
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Haben wir Fußballfans eigentlich ein Organ das uns vertritt?

In der Politik, dem Verband und der Öffentlichkeit wohl eher nicht.  :neutral-face  

Von den Medien ganz zu schweigen.
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Mich nervt das ganze nur noch. Früher wo doch alles besser gewesen sein soll, ist viel mehr passier,t nur es hat keiner darüber Berichtet (und auch nicht so reißerisch) wie zurzeit. Gerade im Stadion passiert doch außer ein paar Bengalos nix schlimmes mehr.

Fand den Satz eine szenekundigen Beamten: Immer wenn junge erwachsene Männer angetrunken in der großen Masse auftreten, ist viel Emotion im Spiel und kann es leicht zu Zwischenfällen kommen richtig.
Nix anderes passiert ja auf der Wies'n auch und die will ob der Zwischenfälle auch keiner abschaffen.

Das Fazit war auch gut, das mann mit den Ultras reden kann.

Nur hätte man von Anfang die teils reißereische Berichterstattung z.B. der paar Bayer Ultras, die durch die Kölner City laufen oder die Anzahl der Verletzten bzw. Polizeistunden sparen können.

Genau diese Aufmerksamkeit fördert doch nur diese Selbstinszenierung.  Würde nur über die Choreos und nicht über brennende Bengalos und etwaige Randale außerhalb des Stadions berichtet, würde da auch weniger passieren.        

Interessant zu sehen war, wie "einfach" es eigentlich ist die Bengalozünder auf den Überwachungskameras zu identifizieren. Kann mir also keiner mehr erzählen das ist nicht möglich diese Einzeltäter zu fassen und zu bestrafen, anstatt ganze Kurven auszusperren.    
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KronbergerAdler schrieb:
Haben wir Fußballfans eigentlich ein Organ das uns vertritt?

In der Politik, dem Verband und der Öffentlichkeit wohl eher nicht.  :neutral-face  

Von den Medien ganz zu schweigen.


Na ja, es gibt die Fanprojekte (bzw. die Koordinationstelle), Baff, NWK...

Aber man müsste sie wohl auch mal ansprechen, anhören bzw. zu irgendwelchen "Fangipfeln" überhaupt erstmal einladen.  :neutral-face
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ThorstenH schrieb:
Mich nervt das ganze nur noch. Früher wo doch alles besser gewesen sein soll, ist viel mehr passier,t nur es hat keiner darüber Berichtet (und auch nicht so reißerisch) wie zurzeit. Gerade im Stadion passiert doch außer ein paar Bengalos nix schlimmes mehr.

Fand den Satz eine szenekundigen Beamten: Immer wenn junge erwachsene Männer angetrunken in der großen Masse auftreten, ist viel Emotion im Spiel und kann es leicht zu Zwischenfällen kommen richtig.
Nix anderes passiert ja auf der Wies'n auch und die will ob der Zwischenfälle auch keiner abschaffen.

Das Fazit war auch gut, das mann mit den Ultras reden kann.

Nur hätte man von Anfang die teils reißereische Berichterstattung z.B. der paar Bayer Ultras, die durch die Kölner City laufen oder die Anzahl der Verletzten bzw. Polizeistunden sparen können.

Genau diese Aufmerksamkeit fördert doch nur diese Selbstinszenierung.  Würde nur über die Choreos und nicht über brennende Bengalos und etwaige Randale außerhalb des Stadions berichtet, würde da auch weniger passieren.        

Interessant zu sehen war, wie "einfach" es eigentlich ist die Bengalozünder auf den Überwachungskameras zu identifizieren. Kann mir also keiner mehr erzählen das ist nicht möglich diese Einzeltäter zu fassen und zu bestrafen, anstatt ganze Kurven auszusperren.    


Teilweise hast du es ja geschrieben, welch gute Ansaetze es in der Sendung gab.

Also ich fand die Sendung gut, hat man doch versucht die Sicht Aller - Fans, Ultras, Chaoten, Polizei objektiv zu zeigen.

Ich weis 11000 KM sind weit weg.

Gruss Afrigaaner
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ThorstenH schrieb:
Mich nervt das ganze nur noch. Früher wo doch alles besser gewesen sein soll, ist viel mehr passier,t nur es hat keiner darüber Berichtet (und auch nicht so reißerisch) wie zurzeit.

Heute ist es doch hier in Deutschland wie in den USA, man muss die Angst immer schön schüren, damit man immer wieder neue Gesetze zum Gängeln der Bevölkerung durchsetzen kann. In den 80ern war man in Deutschland noch ganz anders drauf, da fand man es nicht gut was passierte, machte aber nicht so einen grossen Wirbel drum. Und damals gab es noch richtige Gewalttaten (Körperverletzungen) in den Stadien, nicht nur ein bischen Zündeln was man heute mit Gewalt gleich setzt um die Zahl der Gewalttaten künstlich hoch zu halten.
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ThorstenH schrieb:
 

Interessant zu sehen war, wie "einfach" es eigentlich ist die Bengalozünder auf den Überwachungskameras zu identifizieren. Kann mir also keiner mehr erzählen das ist nicht möglich diese Einzeltäter zu fassen und zu bestrafen, anstatt ganze Kurven auszusperren.    



Anhand dieser Stelle in dem, äh, "Beitrag" des ZDF, hat man ja gut gesehen, dass es offenbar problemlos möglich ist, Ordnungswidrigkeiten aufzudecken, selbst wenn sich mit einer Fahne "getarnt" wird bzw. sich umgezogen wird. Allerdings wird das die greisen Herren bei DFL/DFB 0,0 interessieren und es werden weiterhin Teilausschlüsse folgen. Und da kein Verein die notwendigen Eier hat, vor ein ordentliches Gericht zu ziehen, wird sich das auch nie ändern.
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ChristianW. schrieb:
ThorstenH schrieb:
 

Interessant zu sehen war, wie "einfach" es eigentlich ist die Bengalozünder auf den Überwachungskameras zu identifizieren. Kann mir also keiner mehr erzählen das ist nicht möglich diese Einzeltäter zu fassen und zu bestrafen, anstatt ganze Kurven auszusperren.    



Anhand dieser Stelle in dem, äh, "Beitrag" des ZDF, hat man ja gut gesehen, dass es offenbar problemlos möglich ist, Ordnungswidrigkeiten aufzudecken, selbst wenn sich mit einer Fahne "getarnt" wird bzw. sich umgezogen wird. Allerdings wird das die greisen Herren bei DFL/DFB 0,0 interessieren und es werden weiterhin Teilausschlüsse folgen. Und da kein Verein die notwendigen Eier hat, vor ein ordentliches Gericht zu ziehen, wird sich das auch nie ändern.



...und das ist das wirkliche schlimme. Nicht die paar Zündler und Chaoten, sondern der Überwachungsapparat, der zum eigenen Nutzen diese eben nicht aus dem Verkehr zieht.
Würde weniger REisseriscjh berichtet gäbe es weniger Sicherheitsspiele, aber dann würden auch die Polizisten weniger Überstunden machen und weniger verdienen.

Möchte nicht wissen wieviele von den Grünen äh blauen am Samstag wieder das Spiel absichern, obwohl ausser ein paar Anti DfB Gesängen nichts passieren wird.  
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ThorstenH schrieb:
ChristianW. schrieb:
ThorstenH schrieb:
 

Interessant zu sehen war, wie "einfach" es eigentlich ist die Bengalozünder auf den Überwachungskameras zu identifizieren. Kann mir also keiner mehr erzählen das ist nicht möglich diese Einzeltäter zu fassen und zu bestrafen, anstatt ganze Kurven auszusperren.    



Anhand dieser Stelle in dem, äh, "Beitrag" des ZDF, hat man ja gut gesehen, dass es offenbar problemlos möglich ist, Ordnungswidrigkeiten aufzudecken, selbst wenn sich mit einer Fahne "getarnt" wird bzw. sich umgezogen wird. Allerdings wird das die greisen Herren bei DFL/DFB 0,0 interessieren und es werden weiterhin Teilausschlüsse folgen. Und da kein Verein die notwendigen Eier hat, vor ein ordentliches Gericht zu ziehen, wird sich das auch nie ändern.



...und das ist das wirkliche schlimme. Nicht die paar Zündler und Chaoten, sondern der Überwachungsapparat, der zum eigenen Nutzen diese eben nicht aus dem Verkehr zieht.
Würde weniger REisseriscjh berichtet gäbe es weniger Sicherheitsspiele, aber dann würden auch die Polizisten weniger Überstunden machen und weniger verdienen.

Möchte nicht wissen wieviele von den Grünen äh blauen am Samstag wieder das Spiel absichern, obwohl ausser ein paar Anti DfB Gesängen nichts passieren wird.  




Genau das hat doch auch dieser ehemalige Sicherheitsbeauftragte des DFB (der dann durch die Hardliner ausgebootet worden ist - Name ist mir gerade entfallen) gesagt: lieber Gespräche suchen und mit Augenmaß vorgehen. So könne man die aufgeblähten Sicherheitsvorkehrungen deutlich zurück schrauben. Aber offenbar besteht daran eben kein Interesse. So bekommen die Radikalos auf beiden Seiten Zulauf. Hat schon bei der Intifada wunderbar funktioniert - wo noch überall will ich mal lieber gar nicht erwähnen.


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