Es hat sich anders entwickelt ...

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SGESeph schrieb:
Ihr solltet nicht vergessen, dass neben aller Entscheidungskompetenz das Wort "Glück" ein ganz entscheindes ist. Für Glabdbach war es auch messerscharf. Der Markt ist in seiner Komplexität von niemandem zu prognostizieren, egal, wie sehr sich diese Person Experte schimpft. Wenn Gladbach oder Hannover in einem Jahr wieder unten drin stehen, versteht ihr, was ich meine. Alles ist möglich.


das musst du doch den hier anwesenden Supermanagern nicht sagen ... die würden noch heute den Laden in glorreiche Zeiten bringen ... morgen würde das eigene Stadion gebaut , alle Jugendlichen in den keller gesperrt bis man sie für 8243176827648 Mio Euro verkaufen kann.

Das schlimme an solchen Threads ist das ahnungslose hier fachleuten unterstellen völlig neben der Spur zu fahren und es ein leichtes wäre z.B. ein Stadion neu zu bauen und sich von den altlasten zu befreien.

Wie ich in meinem ersten Beitrag hier schon geschrieben habe : der Thread ist wohl nur dazu da unseren verantwortlichen vorzuwerfen wie unfähig sie sind  
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concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Naja, am Namen "Borussia-Park" werden die mit Sicherheit nicht viel verdienen  
Und die Anzahl der Konzerte scheint sich zumindest laut Wikipedia auch ziemlich in Grenzen zu halten:
wikipedia schrieb:
Konzerte

Bislang fanden im Stadion die folgenden Konzerte statt.

6. Juni 2006: Elton John vor 20.000 Zuschauern
6. Juni 2008: Herbert Grönemeyer vor 40.000 Zuschauern[9]
5. Juli 2013:        Bruce Springsteen & the E Street Band vor 37.000 Zuschauern[10]

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Mr_Kirmes schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Naja, am Namen "Borussia-Park" werden die mit Sicherheit nicht viel verdienen  
Und die Anzahl der Konzerte scheint sich zumindest laut Wikipedia auch ziemlich in Grenzen zu halten:
wikipedia schrieb:
Konzerte

Bislang fanden im Stadion die folgenden Konzerte statt.

6. Juni 2006: Elton John vor 20.000 Zuschauern
6. Juni 2008: Herbert Grönemeyer vor 40.000 Zuschauern[9]
5. Juli 2013:        Bruce Springsteen & the E Street Band vor 37.000 Zuschauern[10]



Jetzt wollen wir die Sache mal nicht so spitzklickerich sehen.  ,-)  Es ist doch jedem klar dass er meint, das die Gladbacher für ein knapp größeres Stadion knapp die Hälfte an „Miete“ bezahlen und noch zusätzliche Einnahmen haben, was ein deutlicher Wettbewerbsvorteil ist.
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Hätten wir am letzten Spieltag 2011 beim BVB die Führung über die Zeit gebracht, wäre Gladbach abgestiegen und nicht wir (zumindest wären wir dann in der Relegation gewesen). War aber nich so  
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Endgegner schrieb:
Mr_Kirmes schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Naja, am Namen "Borussia-Park" werden die mit Sicherheit nicht viel verdienen  
Und die Anzahl der Konzerte scheint sich zumindest laut Wikipedia auch ziemlich in Grenzen zu halten:
wikipedia schrieb:
Konzerte

Bislang fanden im Stadion die folgenden Konzerte statt.

6. Juni 2006: Elton John vor 20.000 Zuschauern
6. Juni 2008: Herbert Grönemeyer vor 40.000 Zuschauern[9]
5. Juli 2013:        Bruce Springsteen & the E Street Band vor 37.000 Zuschauern[10]



Jetzt wollen wir die Sache mal nicht so spitzklickerich sehen.  ,-)  Es ist doch jedem klar dass er meint, das die Gladbacher für ein knapp größeres Stadion knapp die Hälfte an „Miete“ bezahlen und noch zusätzliche Einnahmen haben, was ein deutlicher Wettbewerbsvorteil ist.  

Ja da ist es wieder. Gladbach hat also alles richtig gemacht vor allem mit dem Stadion. Halbwahrheit bleibt Halbwahrheit.

Richtig ist, ihnen gehört das Satdion - aber
1. Konnte der Verein den Borussen Park auch nur durch massive Bürgschaften und Beteiligungen der Stadt Mönchengladbach sowie des Landes NRW finanzieren. Die Stadt wollte ein WM fähiges Stadion und hat dem einzig nennenswerten Verein der Stadt entsprechende Möglichkeiten geschaffen, so dass auch bei Abstieg dieses Bauwerk finanzierbar bleibt. Hätte man uns solch ein Angebot gemacht (Stadt FFM + Land Hessen, hätten wir das was wir jetzt haben auch sicherlich selbst finanzieren können). Nur hatte da die Stadt Frankfurt schonmal kein Interesse. Das Geschrei des FSV's will ich da noch nichtmal in betracht ziehen...
2. SInd die Preise (QM) in Gladbach schätzungsweise um einiges Niedriger als in FFM. Dieser Kostenpunkt ist somit auch schon mal geringer.
3. Nicht immer ist nur der Verein maßgeblich am Erfolg oder Misserfolg beteiligt, sondern auch strukturelle und Regionale Unterschiede. Da muss man nur mal in Ghetto nebenanschauen. Die Stadt OF hat ihren lieblingskackern auch ein neues Stadioin durch alle möglichen Tricks ermöglicht. Geholfen hats trotzdem nichts.

Fazit: Diese Stadiongeschichte ist sicherlich nicht gänzlcih zu vernachlässigen, aber nicht der Schlüssel. Hätte man das Trainerimität rechtzeitig nach Hause gschickt wäre man nicht abgestiegen und hätte sicherlich einen Abstieg vermieden. Hätte man eine oderntliche Scoutingabteilung, hätte man sicherlich einen Marco Reus auch entdecken können.

Leider können wir uns für die hätte, hätte nichts kaufen. Also entweder akzeptieren oder Gladbach Fan werden und sich freuen, das dort alles besser ist als hier - viel Spaß!
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concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Agree.

Deshalb ist der Vergleich auch nicht wirklich passend.

Gladbach ist  uns sportlich und wirtschaftlich enteilt und der Abstand wird Jahr für Jahr größer werden.
Kommt vor, ist auch nicht weiter schlimm.
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Warum ist das eine Halbwahrheit. Natürlich hatte Gladbach auch Glück bei der Sache aber trotzdem kann man ihnen nicht abstreiten das es dort gut läuft. Geschätze QM-Preise hin oder her, wir waren damals, als es an das Stadion ging, nicht in der Position irgendwelche Forderungen zu stellen. Das ist leider Fakt.

Aber in dem Punkt geb ich dir Recht, das ganze Hätte, wenn und ist mir schlecht nützt uns nichts. Allerdings kann man sich solche Sprüche wie „Gladbach-Fan werden“ sparen. Das ist, sorry, dann leider nur Geschwätz und lässt den Eindruck zurück „Wer nicht merkt das bei der Eintracht alles perfekt ist soll abhauen.“
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Mickey_ffm schrieb:


Welche stetige Entwicklung in den letzten 10 Jahren? 2x EL Quali und danach gleich in der Liga wieder im Abstiegskampf. Das wars.  Wo ist denn die stetige Entwicklung bei uns seit vielen Jahren? Wenn du ständigen Abstiegskampf oder Rumdümpeln im unteren Tabellendrittel als Entwicklung beizeichnest... ok


Ok, dann sollte man noch den betrachteten Zeitraum definieren. Ich schaue vermutlich schon ein paar Jährchen länger auf die Entwicklungen der Eintracht und habe den schleichenden Niedergang seit dem Gewinn des UEFA-Cups betrachtet. Wendepunkt der Entwicklung war für mich der beinahe Linzenzentzug. Seit dem sehe ich schon eine stetige Entwicklung zum Positiven, wenn auch immer wieder mal mit Rückschritten. Aber grundsätzlich ist der positive Trend aus meiner Sicht intakt. Zumindest habe ich aktuell keine Sorge, dass es die Eintracht in den nächsten Jahren nicht mehr im Profifußball gibt. Und das war nicht immer so und so schön das Mitspielen in den 90er um die Meisterschaft war, so klar war auch, dass dieses Kartenhaus bei ausbleibendem Erfolg zusammenbrechen wird.

Mickey_ffm schrieb:
Es geht nicht um mehr Risiko, sondern um besseres Management. Nur dann kommt man endlich aus diesem ständigen 'wir kämpfen um den Klassenerhalt' auch mal raus. Nur dann kann sich auch was entwickeln. Vereine mit weniger Budget machen mehr draus oder sind auf einer Ebene mit uns... aber eben mit viel weniger Geld.

Aber gut, manche sind halt damit als Fan zufrieden. Dass es aber besser geht, zeigen andere Vereine, auch ohne Suggar-Daddy oder Konzern als Eigentümer.


Also doch wieder das übliche Gejammer, dass das Gras drüber grüner ist und die Sonne dort heller scheint. Nicht das wir uns falsch verstehen. Gladbach hat wirklich alles richtig gemacht, hat aber auch verdammt viel Schwein gehabt, dass es so gekommen ist. Hinzu kommt, dass die Borussia für Gladbach einen anderen Stellenwert hat, als die Eintracht für die Stadt Frankfurt. Die Stadt Frankfurt unterstützt den Verein nun mal nicht so, wie Mönchengladbach das tut. Das kann man betrauern, ändert aber nix an der Tatsache. Mag vielleicht auch den unterschiedlichen Voraussetzungen liegen, da ja auch der Bökelberg nicht der Stadt gehört hat. Aber ohne die maßgebliche Unterstützung der Stadt Mönchengladbach, würde es den Borussiapark nicht geben. Und die Stadt Frankfurt wird - aus den bekannten Gründen - einen Teufel tun der Eintracht beim Bau eines eigenen Stadions unter die Arme zu greifen. Und auch auf der Einnahmenseite ist der Stadt das eigene Hemd erst mal das Nächste und auch hier werden sie das Optimum für sich herausholen, auch zum Leidwesen der Eintracht. Wenn es da einen verantwortungsvollen Weg heraus gäbe, dann würde die Eintracht diesen auch gehen. Aber die weder die Stadt noch ein privater Investor wird so viel Geld riskieren, ohne eine halbwegs sichere Aussicht auf Profit zu haben.

Und die anderen Vereine mit kleinerem Budget sind doch eigentlich nur Mainz, Freiburg und Augsburg. Wenn die dauerhaft mit ihrem Konzept Erfolg haben, dann haben die sicher aktuell etwas besser gemacht. Doch gerade dieses Konzept kannst Du nicht ernsthaft fordern. Denn bei diesen Vereinen wird auch ein Abstieg bewusst einkalkuliert, da man darauf angewiesen ist Transfererlöse zu erzielen, auch wenn es sportlich eigentlich nicht vertretbar ist. Da gefällt mir der derzeitige Ansatz der Eintracht die Leistungsträger halten zu wollen, als Fan und Zuschauer wesentlich besser.

Und wenn Du schon über den Tellerrand schaust, dann bitte auch auf die Kehrseiten der Medaillen. Denn da drüben sind nicht Gladbach, Mainz und Augsburg, sondern auch der HSV, Nürnberg, Köln, 1860, Kaiserlautern. Und wer das Eine will, muss im Zweifel auch mit dem Anderen leben.
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Endgegner schrieb:
Mr_Kirmes schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Naja, am Namen "Borussia-Park" werden die mit Sicherheit nicht viel verdienen  
Und die Anzahl der Konzerte scheint sich zumindest laut Wikipedia auch ziemlich in Grenzen zu halten:
wikipedia schrieb:
Konzerte

Bislang fanden im Stadion die folgenden Konzerte statt.

6. Juni 2006: Elton John vor 20.000 Zuschauern
6. Juni 2008: Herbert Grönemeyer vor 40.000 Zuschauern[9]
5. Juli 2013:        Bruce Springsteen & the E Street Band vor 37.000 Zuschauern[10]



Jetzt wollen wir die Sache mal nicht so spitzklickerich sehen.  ,-)  Es ist doch jedem klar dass er meint, das die Gladbacher für ein knapp größeres Stadion knapp die Hälfte an „Miete“ bezahlen und noch zusätzliche Einnahmen haben, was ein deutlicher Wettbewerbsvorteil ist.  


Ja und die Gladbacher könnten jederzeit die Namensrechte verkaufen, wenn sie wollte/müssten. Das ist ein nettes Pfund in der Hinterhand.
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Ich denke, wir sollten anfangen, solche Spieler, die ein Jahr vorm Auslaufen ihres Vertrages nicht verlängern wollen, gewinnbringend zu verkaufen! bei Rode und Jung hätte das etliche Millionen gebracht, bei Zambrano hätte man jetzt entweder schon einen neuen unterschriebenen Vertrag oder eben Nillionen, die man in andere Spieler investieren kann! Ich finde, HB und BH sollten die Spieler früher festnageln - oder eben verkaufen!
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Wuschelblubb schrieb:
Gladbach ist  uns sportlich und wirtschaftlich enteilt und der Abstand wird Jahr für Jahr größer werden.
Kommt vor, ist auch nicht weiter schlimm.


Naja, wenn man bedenkt, dass man 2010/2011 noch auf Augenhöhe war, die Gladbacher fast abgestiegen waren und wir von Europa träumten, dann würde ich das nicht als "Kommt vor, ist auch nicht weiter schlimm" abhaken.

Gladbach hat vieles richtig gemacht - angefangen bei der Personalie Lucien Favre. Aber sicherlich nicht alles. Da wurden Unsummen bezahlt für Kicker wie de Jong, Dominguez und Xhaka, die mehr schlecht als recht spielten oder zumindest noch nicht zeigten, dass sie das Geld wert sind.

Letztendlich profitiert der Verein von seiner guten Nachwuchsarbeit, den hohen Transfererlösen, die es in den letzten Jahren gab (Reus, Dante, de Jong, ter Stegen) und von einigen klugen und günstigen (!) Transfers: Reus, Stranzl, Kruse, Hahn, Traoré, Nordtveit, Kramer, ...
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Endgegner schrieb:
Warum ist das eine Halbwahrheit. Natürlich hatte Gladbach auch Glück bei der Sache aber trotzdem kann man ihnen nicht abstreiten das es dort gut läuft. Geschätze QM-Preise hin oder her, wir waren damals, als es an das Stadion ging, nicht in der Position irgendwelche Forderungen zu stellen. Das ist leider Fakt.

Aber in dem Punkt geb ich dir Recht, das ganze Hätte, wenn und ist mir schlecht nützt uns nichts. Allerdings kann man sich solche Sprüche wie „Gladbach-Fan werden“ sparen. Das ist, sorry, dann leider nur Geschwätz und lässt den Eindruck zurück „Wer nicht merkt das bei der Eintracht alles perfekt ist soll abhauen.“

Klar ist das Geschwätz und Ja bei Ihnen läuft es. Aber es ist mir ein wenig zu billig zu behaupten, unser größtes Problem wäre dieses Stadion und hätten wir ein eigenes Stadion, könnten wir jetzt da stehen wo Gladbach steht. Wie ich schon schrieb, die Umstände in Frankfurt sind nun mal andere als in Gladbach oder Mainz, wo die Städte (z.T. auch die Länder) die Bundesligisten "pämern" ohne ende. In Frankfurt wäre der Aufschrei bis mindestens nach Wiesbaden zu hören, wenn die Stadt uns mit Bürgschaften unterstützen würden. Davon abgesehen, dass FFM nbochmals - gar kein Interesse hat - 150 Mio. Euro in eine Sanierung gesteckt zu haben, um uns jetzt beim Bau eines eigenen Stadions zu unterstützen. Insofern hat das nichts mit Glück oder Pech zu tun - wir haben kein Stadion, weil wir eben Eintracht Frankfurt sind und nicht Eintracht Mönchengladbach oder Eintracht Mainz!

Insofern reg ich mich auch hier nicht übers Wetter auf, wohl wissentlich, dass in Australien gerade Frühling ist  
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Bei allem Respekt vor Gladbachs Leistung unter Favre... Ich glaube nicht, dass die dauerhaft oben bleiben. Sie werden wahrscheinlich bald viel höhere Gehälter zahlen müssen, wenn sie mal in der CL dabei sind, dann werden sie mit 1-2 gescheiterten Saisons (also Mittelfeld der Tabelle) die sicheren Einnahmen verlieren, aber nen teuren Kader haben. Erst dann wird sich zeigen, wie gut Gladbach wirklich ist. Es sind schon genug Vereine wie Ikarus bei seinen Flugversuchen gescheitert. Bremen ist ein warnendes Beispiel in dieser Saison. Und nein, es liegt nicht nur an Hoffenheim oder Wolfsburg. Sonst wären Vereine wie Mainz, Freiburg oder selbst Paderborn nicht besser.

Also abwarten und Tee trinken. Für mich alles Momentaufnahmen.
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Ich sehe bei allen Gesichtspunkten die Tatsache der "Transfererlöse" am wichtigsten. Gladbach hat eine Devise - Spieler vor Vertragsende zu verkaufen wenn diese nicht verlängern. Damit konnten auch "Flops" finanziert werden ohne das es an den Geldbeutel ging.
Schaut euch doch mal an was Gladbach für Erlöse hatte, und was wir an Erlösen hatten. Wir warten lieber bis der Vertrag ausgelaufen ist.
Hinzu kommt die Talentförderung. Für wie viel ist Sinan Kurt gewechselt? Da könnten wir froh sein wenn wir es für einen normalen Spieler bekommen?

Wir verpassen es leider immer wieder. Die anderen Möglichkeiten sind erschöpft. Wir heulen den Verträgen nach und der hohen Stadionmiete. Sorry, ich kann es nicht mehr hören.

Bruchhagen hat in der Vergangenheit vieles falsch gemacht, aber auch einiges richtig. Jedoch wurde immer verpasst Gewinne durch Verkäufe zu generieren. Und das sollte Hauptthema sein wenn man sich weiterentwickeln möchte.
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Mickey_ffm schrieb:
Das wirtschaftliche und sportliche Management andere Vereine war nun mal besser in den letzten Jahren. Warum?

Bei uns ging es ums Überleben und Stabilität als Ziel. Das kann natürlich ein Ziel sein. Bei anderen ging es ums Vorankommen und Entwicklung nach oben. Warum es bei uns nicht darum ging? Da gibt es viele Gründe. Aber Fakt ist: Wenn sich was ändern soll, muss der Verein anders geführt werden. So werden wir ewig nur im unteren Feld rumkrebsen und immer wieder gegen den Abstieg spielen. Diese Saison, nächste Saison und auch in 5 Jahren noch. Vielleicht irgendwann mal wieder in die EL Plätze rutschen. Aber sonst geht's um den Klassenerhalt.

Mag sein, dass dies für viele Fans ok ist. Ich finds traurig.


Da muss man aber die Relationen wirklich diskutieren.

Unser Verein muss sich an die Decke strecken, um überhaupt Spieler wie Kadlec oder Seferovic hierher zu lotsen oder mal mit einem Stammspieler zu verlängern.

Vereine wie Wolfsburg, Hoffenheim, HSV, Hertha oder Stuttgart haben jahrelang Misswirtschaft betrieben, ohne durch die Konsequenzen weit zurückgeworfen worden zu sein.
Dass du die letzten 10 Jahre hier schlechtredest - in Ordnung - nüchtern betrachtet waren wir 2mal in Europa und 2mal kurz vor Saisonende in Reichweite  der internationalen Plätze (hier hat man durch Schwächephasen am Ende einiges verspielt), aber was haben die von dir angesprochenen "gute-Arbeit-Vereine" mehr geleistet?
Freiburg einmal Gruppenphase gespielt, Mainz keinmal in Europa, Augsburg eine gute Saison.

Der Rest der Liga ist in finanzieller Hinsicht nunmal außerhalb unserer Konkurrenz.

Wir haben die Topvereine Bayern und Dortmund, die dem Rest erstmal weit enteilt sind.
Dann kommen Klubs wie Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim, Hannover. Die Wekrsklubs sind mehrmal europäisch vertreten, Wolfsburg war Meister, aber bei deren Ausgaben muss man sowas auch voraussetzen.
Hannover war genau zweimal in Europa, Hoffenheim noch gar nicht.

Dann haben wir die ehemals großen Schalke, Hertha, HSV, Bremen und Stuttgart. Die haben im Gegensatz zu uns einfach Schulden gemacht und wollen sich retten indem sie sich an die Hals von einem Investor werfen.
Seit unserem Abstieg haben jedenfalls die letzten drei genannten nicht mehr geleistet als die Eintracht, und das trotz höherer Ausgaben.

Dass der normale Eintrachtfan das traurig findet ist ok, aber so ist nunmal die Bundesliga. Die CL-Vereine verdienen sich für ihr Gekicke unter der Woche dumm und dusselig und der Rest profitiert von externen Geldgebern.
Auch Mainz und Freiburg werden sich demnächst umgucken. Man darf nicht vergessen, dass wir nach 2005 ebenfalls immer als Abstiegskandidat gehandelt wurden und trotzdem nur einmal unnötig abgestiegen sind.
Du siehst ja woran es bei uns scheitert; jeder Verein mit mehr Geld sucht sich bei uns die besten Spieler aus und wenn wir an einem Spieler Interesse haben, funkt meistens ein anderer dazwischen.

Dass man in Sachen Scouting und Jugendarbeit Steigerungspotential hat, ist unbestritten, aber alles wieder schlechtzureden ist zu einfach.
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Trifft Caio ende Januar 2011 nicht den Pfosten, sondern ins Tor, steigt Gladbach mit großer Wahrscheinlichkeit ab und nicht wir.

Allein in diesem Spiel hatten wir Chancen über Chancen, doch keiner traf das Tor. Kurz vor Schluss traf dann Matmour (?) glücklich für Gladbach...

Rest ist leider bekannt.  :neutral-face
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Bismarc schrieb:
Ich denke, wir sollten anfangen, solche Spieler, die ein Jahr vorm Auslaufen ihres Vertrages nicht verlängern wollen, gewinnbringend zu verkaufen! bei Rode und Jung hätte das etliche Millionen gebracht, bei Zambrano hätte man jetzt entweder schon einen neuen unterschriebenen Vertrag oder eben Nillionen, die man in andere Spieler investieren kann! Ich finde, HB und BH sollten die Spieler früher festnageln - oder eben verkaufen!


Das aber ein Spieler oder dessen Berater bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung auch mitentscheiden kann, ist Dir wohl entgangen. Das ist leider alles nicht immer so zu stricken, wie der Verein bzw. die AG es gerne hätte.

Personalie Rode: Kam von den Oxxen für kleines Geld und hat seinen Vertrag schlicht und einfach vom Anfang bis Ende erfüllt. Sein Karriereplan war relativ früh in Richtung Bauern versammert worden. Wie um alles in der Welt will jetzt z. B. Bruno Hübner den Bub dazu zwingen, seinen Vertrag -der ja letztlich beiderseits bindend ist- in irgendeiner Form zu ändern? Öffentliches Auspeitschen am Römer als auf den nackten ****** bis er unterschreibt?

Und wie ist das dann im umgekehrten Fall wie z. B. bei Rob Friend? Wenn die Eintracht dann keinen Bock auf den Spieler hat wird der dann ebenfalls ausgepeitscht damit er seinen Vertrag frühzeitig auflöst?

Wie ist das denn bei Dir in Deinem Job? Hast Du einen Arbeitsvertrag unterschrieben und ist es da nicht auch so, dass der beiderseits Gültigkeit hat und Du da einer Änderung nur zustimmen würdest, wenn es sich für Dich lohnt und rechnet oder bis Du damit zufrieden, dass Dein Arbeitgeber am Ende besser da steht als Du selbst. Vielleicht liebst Du ja Deine Firma weil Du schon als Lehrbub (Sebi Jung) dort angefangen hast? Nun kommt also ein unmoralisches Angebot von einer zwar ekligen Firma aus dem bundesdeutschen Niemandsland. Die ist allerdings topsolvent und Du kannst das 3-fache verdienen. Dein Arbeitsvertrag war ein Jahr vorm Ablauf nochmal verlängert worden, damit Du Deiner Firma auf jeden Fall das schwierige Jahr mit großen Herausforderungen (Euro-League) zur Verfügung stehst. Clever wie Du warst, hast Du Dir aber in den Vertrag schreiben lassen, dass Du für einen festen Ablösebetrag wechseln könntest. Und nun? Was würdest Du tun und welche Chancen hätte Dein "altes" Unternehmen Dich zu halten?
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HappyAdlerMeenz schrieb:
ja aber nur weil Gekas(gegen Bayern) den Ball am leeren Tor vorbei schoss.Dann wäre MG abgestiegen.Ob sie dann heute auch da stehen würde bezweifle ich.


Yep. Und auch wenn Gladbach ( selbst in der Verfassung und Verfasstheit von heute)  es schwer haben wird, dauerhaft vorne dran zu bleiben, auch wenn die Spirale sich weiter dreht, der Zug nicht mehr aufzuhalten ist, sich das alles in eine Shice-Richtung entwickelt, wir an vielen Ecken selbst Schuld sind, den auf- und Asprung verpasst haben, hinterherhinken, ein Konzept (und vielleicht ja auch ein System  ,-) ) brauchen, bleibt  bei all dem doch immer die  tröstliche Erkenntnis: Der Faktor X ist real. Ein Ball, der ins Tor  geht statt an den Pfosten, ein gewonnener Zweikampf  mehr – und alles kann ganz anders kommen.  

Das ändert zwar nix an dem grundsätzlichen Befund – aber es hält die Möglichkeit offen. Solange man die Lücke denken kann, ist sie auch noch da. Philosophisch gesagt: Die Lücke denken, heißt, sie überschreiten.  

Hoffentlich auch heute abend!
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Gladbach ohne Favre ist auch nur noch die Hälfte wert.
Der Mann macht den Unterschied.
Dazu hat Eberl wirklich ein Händchen für die richtigen spieler.

Wenn Favre irgendwann Guardiola beerbt, dann ist da auch nix mehr los.
Ich vergleiche gladbach mit Werder in den guten Zeiten.
Da war es auch die Paarung, Trainer , Manager und vorallem gute transfers die den Erfolg brachten.
bleibt der Erfolg mal aus, der Trainer geht oder die Transfers floppen (de Jong war ja schon ein riesen Flop), dann sind die auch nicht besser als wir.
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rotundschwarz schrieb:
[...]bleibt  bei all dem doch immer die  tröstliche Erkenntnis: Der Faktor X ist real. Ein Ball, der ins Tor  geht statt an den Pfosten, ein gewonnener Zweikampf  mehr – und alles kann ganz anders kommen.


Jetzt habe ich neben einer seit 22 Jahren bestehenden Mnemophobie auch noch 'ne ausgewachsene Tropophobie. Supi.


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