Es hat sich anders entwickelt ...

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Es ist jetzt vier Jahre her, da haben wir Gladbach mit 4:0 auseinandergenommen. Ein paar Monate später mußte Frontzek gehen und Lucien Farve kam. Gladbach war abgeschlagen Letzter in der Bundesliga, Steffan Effenberg versuchte mit einem Handstreich die Macht in Gladbach zu übernehmen und Ebert, Bonhoff und Königs abzulösen. In Gladbach hatten die Fans die Schnauze voll. Der Untergang eines Traditionsvereins.  

Was ist seitdem passiert? Wir waren unsinnigerweise in Liga zwei aber  haben unter Veh, Hübner und Bruchhagen große Fortschritte gemacht. Wir waren in Europa - und wie. Jetzt stehen wir auf Platz zwölf, sind schuldenfrei und können die Liga halten.

Gladbach hat Schulden wegen des Stadions, dass sie gebaut haben. Um die 70 Millionen. Sie zahlen jährlich zwischen vier und fünf Millionen Zins und Tilgung zurück. Und sie haben Reus, Dante und Ter Stegen, um nur einige zu nennen mit Gewinn verkauft. Operativ macht der Club heute Gewinne.

Wenn ich die Qualität der Mannschaften und wirtschaftlichen Möglichkeiten  vergleiche, dann klafft da vier Jahre später eine große Lücke. Es gibt dafür viele Gründe. Scheinbar wurde aber dort vom Management und der sportlichen Leitung die Weichen anders gestellt als bei uns.

Ich gebe zu, es ist eine Momentaufnahme. Wir sind morgen krasser Aussenseiter und werden sie hoffentlich weghauen. Aber mir fehlt bei uns eine klare Zielsetzung. Wir beklagen die höchste Stadionmiete, wir finden keine zahlungskräftigen Sponsoren, wir wollen keine Schulden machen und nicht ins Risiko gehen. Es muss sich an der defensiven Haltung etwas ändern. Sowohl im Kader als auch in Außendarstellung. Wir gehören nach Europa.  
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zuckerruebe schrieb:
Es muss sich an der defensiven Haltung etwas ändern.


Stimmt bei 18 gegentoren muss sich da echt was ändern  ,-)

Was willst du uns sagen ?

Bruchhagen raus ? Hübner raus ? Schulden machen ?

Sorry aber so wirklich ne Grundlage zum diskutieren is das in meinen Augen nicht ... du sprichst Transfers an, du Sprichst das Stadion an, du sprichst Schuldenfreiheit an ... quasi alles ... das gibt hier dann vermutlich Seitenweise Aufreihungen der user die hier Antworten wollen und das dürfte fast der Übersichtlichkeit schaden.

Aber da sist nur meine bescheidene meinung.
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Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.
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Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.
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concordia-eagle schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das ist alles richtig aber der entscheidende Knackpunkt lautet schlicht und einfach "Stadion".

Die zahlen 5 Mio jährlich weniger, kassieren bei den Namensrechte, kassieren bei Veranstaltungen, kassieren das Catering voll ab und in einigen Jahren gehört es ihnen.

Wir hingegen alimentieren die Stadt und Sportfive hat den besten Vertrag der Firmengeschichte.


Natürlich, 100% richtig. Nur waren wir zu dem Zeitung, als es darum ging was mit dem Stadion wird, nicht unbedingt in der Lage große Forderungen zu stellen.

Man muss sich einfach damit abfinden das die Eintracht für die vielen Fehler der Vergangenheit heute noch büßen muss.    Das fängt mit der verpassen Meisterschaft an, geht über viele unsinnige Abstiege und machen von Schulden weiter und endet eben in der Sache mit dem Stadion.
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Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das man nicht alles 1:1 kopieren kann ist klar.
Allerdings waren in den letzten Jahren bei der Eintracht genug Möglichkeiten da, mal neue Wege einzuschlagen, mal was zu probieren, Strukturen zu überdenken usw.

Passiert ist in dieser Hinsicht recht wenig, meist (so hat es den Anschein) heißt es eher "haben wir schon immer so gemacht".
Erst seit Hellmann da ist, bewegt sich wenigstens etwas (Eintracht-TV, neue Sponsoren, Nike-Deal etc).

Allerdings richtig große Baustellen werden weiter vor sich hingeschoben oder gar nicht in Angriff genommen bzw. sehr zögerlich. (Stadion, Nachwuchsabteilung zur AG, neue Finanz- bzw. Investorenkonzepte usw.)

Bei der Trainersuche ist man am Ende auch da gelandet wo man immer landet: Bei einem "Kind der Bundesliga im Trainingsanzug", statt das Risiko mit einem jungen Trainer einzugehen.

Viele Kleinigkeiten und einige große Baustellen, die unsere Weiterentwicklung hemmen oder teilweise sogar stoppen.

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.
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raideg schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das man nicht alles 1:1 kopieren kann ist klar.
Allerdings waren in den letzten Jahren bei der Eintracht genug Möglichkeiten da, mal neue Wege einzuschlagen, mal was zu probieren, Strukturen zu überdenken usw.

Passiert ist in dieser Hinsicht recht wenig, meist (so hat es den Anschein) heißt es eher "haben wir schon immer so gemacht".
Erst seit Hellmann da ist, bewegt sich wenigstens etwas (Eintracht-TV, neue Sponsoren, Nike-Deal etc).

Allerdings richtig große Baustellen werden weiter vor sich hingeschoben oder gar nicht in Angriff genommen bzw. sehr zögerlich. (Stadion, Nachwuchsabteilung zur AG, neue Finanz- bzw. Investorenkonzepte usw.)

Bei der Trainersuche ist man am Ende auch da gelandet wo man immer landet: Bei einem "Kind der Bundesliga im Trainingsanzug", statt das Risiko mit einem jungen Trainer einzugehen.

Viele Kleinigkeiten und einige große Baustellen, die unsere Weiterentwicklung hemmen oder teilweise sogar stoppen.

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Jung und neu muss nicht unbedingt gut sein.
Ich glaube nicht das wir mit einem anderen Trainer mehr als 12 Punkte geholt hätten.

Siehe Ismael in Nürnberg
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raideg schrieb:

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich glaube in manchen Punkten ist der Rückstand, ohne fremde Hilfe in Form von Finanzmitteln, überhaupt nicht mehr aufzuholen.
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Endgegner schrieb:
raideg schrieb:

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich glaube in manchen Punkten ist der Rückstand, ohne fremde Hilfe in Form von Finanzmitteln, überhaupt nicht mehr aufzuholen.  


Das fürchte ich leider auch.
Deswegen ist es um so dringender jetzt zu reagieren und nicht wieder alles auszusitzen um später rumzuheulen, das die Schere zu weit auseinander gegangen ist.
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Frankfurt050986 schrieb:
raideg schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das man nicht alles 1:1 kopieren kann ist klar.
Allerdings waren in den letzten Jahren bei der Eintracht genug Möglichkeiten da, mal neue Wege einzuschlagen, mal was zu probieren, Strukturen zu überdenken usw.

Passiert ist in dieser Hinsicht recht wenig, meist (so hat es den Anschein) heißt es eher "haben wir schon immer so gemacht".
Erst seit Hellmann da ist, bewegt sich wenigstens etwas (Eintracht-TV, neue Sponsoren, Nike-Deal etc).

Allerdings richtig große Baustellen werden weiter vor sich hingeschoben oder gar nicht in Angriff genommen bzw. sehr zögerlich. (Stadion, Nachwuchsabteilung zur AG, neue Finanz- bzw. Investorenkonzepte usw.)

Bei der Trainersuche ist man am Ende auch da gelandet wo man immer landet: Bei einem "Kind der Bundesliga im Trainingsanzug", statt das Risiko mit einem jungen Trainer einzugehen.

Viele Kleinigkeiten und einige große Baustellen, die unsere Weiterentwicklung hemmen oder teilweise sogar stoppen.

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Jung und neu muss nicht unbedingt gut sein.
Ich glaube nicht das wir mit einem anderen Trainer mehr als 12 Punkte geholt hätten.

Siehe Ismael in Nürnberg


Das ist Krümelsucherei.
Genauso kann man etliche (Neu-)Trainer aufzählen die in den letzten Jahren Erfolg hatten.

Eine Garantie gibt es nie - wenn man es aber überhaupt nicht versucht.....
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Frankfurt050986 schrieb:
raideg schrieb:
Endgegner schrieb:
Das Gladbach in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht hat, darüber brauchen wir nicht zu reden. Ziemlich gute Nase Transfers, gute Jugendarbeit und dazu ein guter Trainer + Manager, das passt.

Bestimmt wäre keiner böse wenn es bei der Eintracht genau so laufen würde aber sowas kann man nun mal leider nicht 1:1 kopieren.  


Das man nicht alles 1:1 kopieren kann ist klar.
Allerdings waren in den letzten Jahren bei der Eintracht genug Möglichkeiten da, mal neue Wege einzuschlagen, mal was zu probieren, Strukturen zu überdenken usw.

Passiert ist in dieser Hinsicht recht wenig, meist (so hat es den Anschein) heißt es eher "haben wir schon immer so gemacht".
Erst seit Hellmann da ist, bewegt sich wenigstens etwas (Eintracht-TV, neue Sponsoren, Nike-Deal etc).

Allerdings richtig große Baustellen werden weiter vor sich hingeschoben oder gar nicht in Angriff genommen bzw. sehr zögerlich. (Stadion, Nachwuchsabteilung zur AG, neue Finanz- bzw. Investorenkonzepte usw.)

Bei der Trainersuche ist man am Ende auch da gelandet wo man immer landet: Bei einem "Kind der Bundesliga im Trainingsanzug", statt das Risiko mit einem jungen Trainer einzugehen.

Viele Kleinigkeiten und einige große Baustellen, die unsere Weiterentwicklung hemmen oder teilweise sogar stoppen.

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Jung und neu muss nicht unbedingt gut sein.
Ich glaube nicht das wir mit einem anderen Trainer mehr als 12 Punkte geholt hätten.

Siehe Ismael in Nürnberg


Dass die es nicht leicht haben werden war klar, aber wie es da läuft ist schon, naja.
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Endgegner schrieb:
raideg schrieb:

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich glaube in manchen Punkten ist der Rückstand, ohne fremde Hilfe in Form von Finanzmitteln, überhaupt nicht mehr aufzuholen.  


Ohne fremde Mittel geht das nur durch excellente Jugend- und Scoutingarbeit.
Aber da wurde ja jetzt, wenn auch natürlich viel zu spät, angesetzt!
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Das wirtschaftliche und sportliche Management andere Vereine war nun mal besser in den letzten Jahren. Warum?

Bei uns ging es ums Überleben und Stabilität als Ziel. Das kann natürlich ein Ziel sein. Bei anderen ging es ums Vorankommen und Entwicklung nach oben. Warum es bei uns nicht darum ging? Da gibt es viele Gründe. Aber Fakt ist: Wenn sich was ändern soll, muss der Verein anders geführt werden. So werden wir ewig nur im unteren Feld rumkrebsen und immer wieder gegen den Abstieg spielen. Diese Saison, nächste Saison und auch in 5 Jahren noch. Vielleicht irgendwann mal wieder in die EL Plätze rutschen. Aber sonst geht's um den Klassenerhalt.

Mag sein, dass dies für viele Fans ok ist. Ich finds traurig.
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raideg schrieb:
Das man nicht alles 1:1 kopieren kann ist klar.
Allerdings waren in den letzten Jahren bei der Eintracht genug Möglichkeiten da, mal neue Wege einzuschlagen, mal was zu probieren, Strukturen zu überdenken usw.

Passiert ist in dieser Hinsicht recht wenig, meist (so hat es den Anschein) heißt es eher "haben wir schon immer so gemacht".
Erst seit Hellmann da ist, bewegt sich wenigstens etwas (Eintracht-TV, neue Sponsoren, Nike-Deal etc).

Allerdings richtig große Baustellen werden weiter vor sich hingeschoben oder gar nicht in Angriff genommen bzw. sehr zögerlich. (Stadion, Nachwuchsabteilung zur AG, neue Finanz- bzw. Investorenkonzepte usw.)

Bei der Trainersuche ist man am Ende auch da gelandet wo man immer landet: Bei einem "Kind der Bundesliga im Trainingsanzug", statt das Risiko mit einem jungen Trainer einzugehen.

Viele Kleinigkeiten und einige große Baustellen, die unsere Weiterentwicklung hemmen oder teilweise sogar stoppen.

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Du sprichst mir aus der Seele.
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Blablablubb schrieb:
Endgegner schrieb:
raideg schrieb:

Wir müssen wirklich aufpassen, nicht vom Zug überrollt zu werden.
Viel Zeit zum noch aufspringen ist nicht mehr.


Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich glaube in manchen Punkten ist der Rückstand, ohne fremde Hilfe in Form von Finanzmitteln, überhaupt nicht mehr aufzuholen.  


Ohne fremde Mittel geht das nur durch excellente Jugend- und Scoutingarbeit.
Aber da wurde ja jetzt, wenn auch natürlich viel zu spät, angesetzt!


Dann musst du die Talente aber trotzdem halten können und dafür sorgen das sie dir nicht von VW, Hoppenheim, Bayer, Bayern RB oder sonst wem von in den Jungendmannschaften weg geholt werden. Das reine "Entdecken" reicht heute leider nicht mehr. Und da sind wir (mal wieder) am schönen Geld.
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ja aber nur weil Gekas(gegen Bayern) den Ball am leeren Tor vorbei schoss.Dann wäre MG abgestiegen.Ob sie dann heute auch da stehen würde bezweifle ich.
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Wieder so ein "woanders ist alles besser Thread"? Ernsthaft? Das sich in Gladbach alles optimal entwickelt hat, bestreitet ja keiner, aber wie nah Glück und Pech beieinanderliegen, zeigt doch gerade das Beispiel Gladbach. Wie wäre die Entwicklung dort gewesen, wenn sie abgestiegen wären und nicht die Ablösen für Reus & Co. bekommen hätten? Dann wären sie heute wahrscheinlich ein zweites 1860.

Natürlich gibt immer Verbesserungspotenzial. Aber die ständigen Verweise auf andere Klubs (Gladbach, Mainz, Augsburg) bringen einen nicht wirklich weiter. Und diese Modelle kann man auch nicht kopieren, sondern höchstens die eine oder andere Erfahrung daraus für die eigene Arbeit ziehen. Aber jeder Verein muss seinen eignen Weg finden und die - in seinem jeweiligen Umfeld - optimalste Struktur. Klar hofft hier auch jeder, dass Stendera ein neuer Uwe Bein wird oder Sefe ein neuer Yeboah. Aber will man hier in Frankfurt alle Spieler verkloppen, die einen Marktwert > 5 Mio. erreichen? Oder entspricht es nicht eher der Frankfurter Tradition eine Mannschaft aufzubauen, die spielerisch begeistert und Erfolg hat (und leider manchmal dabei auch in Schönheit stirbt)?

Es wird in der Zukunft sicher nicht leichter werden, insbesondere weil immer mehr Klubs mit einem "Sugar Daddy" im Hintergrund hochkommen. Dennoch ist der "Frankfurter Weg" nicht so schlecht, wie er oft hingestellt wird. Solidität, Kontinuität und stetige Entwicklung sind auch ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt. Der Rufe nach "Es muss sich an der defensiven Haltung etwas ändern.", ist wieder nichts anderes, als die Forderung mehr ins Risiko zu gehen. Aber die Folgen daraus, will Falle des Misserfolgs dann keiner wahrhaben. Das hier so ziemlich wieder jeder nach Europa möchte, ist unbestritten. Aber bitte nachhaltig und dabei nicht alles auf eine Karte setzen. Sonst fährt man, ehe man sich versieht, man plötzlich wieder nach Bochum statt Bordeaux.
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HappyAdlerMeenz schrieb:
ja aber nur weil Gekas(gegen Bayern) den Ball am leeren Tor vorbei schoss.Dann wäre MG abgestiegen.Ob sie dann heute auch da stehen würde bezweifle ich.


Ja, aber "hätte" bringt uns nicht weiter. Hätte Weber damals den Elfemeter bekommen und die Eintracht wäre Meister geworden, was wäre dann wohl heute. Oder was wäre wenn wir in der Zeit, wo es mit den dicken TV-Geldern anfing, nicht zur Fahrstuhlmannschaft geworden wären. Nur das bringt uns alles nicht weiter. Fakt ist das Gladbach im Moment in vielen Dingen besser aufgestellt ist als wir.
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U.Bein schrieb:
Dennoch ist der "Frankfurter Weg" nicht so schlecht, wie er oft hingestellt wird. Solidität, Kontinuität und stetige Entwicklung sind auch ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt.


Welche stetige Entwicklung in den letzten 10 Jahren? 2x EL Quali und danach gleich in der Liga wieder im Abstiegskampf. Das wars.  Wo ist denn die stetige Entwicklung bei uns seit vielen Jahren? Wenn du ständigen Abstiegskampf oder Rumdümpeln im unteren Tabellendrittel als Entwicklung beizeichnest... ok

U.Bein schrieb:
Der Rufe nach "Es muss sich an der defensiven Haltung etwas ändern.", ist wieder nichts anderes, als die Forderung mehr ins Risiko zu gehen.  


Es geht nicht um mehr Risiko, sondern um besseres Management. Nur dann kommt man endlich aus diesem ständigen 'wir kämpfen um den Klassenerhalt' auch mal raus. Nur dann kann sich auch was entwickeln. Vereine mit weniger Budget machen mehr draus oder sind auf einer Ebene mit uns... aber eben mit viel weniger Geld.

Aber gut, manche sind halt damit als Fan zufrieden. Dass es aber besser geht, zeigen andere Vereine, auch ohne Suggar-Daddy oder Konzern als Eigentümer.
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Ihr solltet nicht vergessen, dass neben aller Entscheidungskompetenz das Wort "Glück" ein ganz entscheindes ist. Für Glabdbach war es auch messerscharf. Der Markt ist in seiner Komplexität von niemandem zu prognostizieren, egal, wie sehr sich diese Person Experte schimpft. Wenn Gladbach oder Hannover in einem Jahr wieder unten drin stehen, versteht ihr, was ich meine. Alles ist möglich.


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