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Schweizer 1:12 Initiative (Löhne begrenzen)

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Brady schrieb:

Kleiner Rechenfehler oder?


Nö, nur Punkt und Komma zuviel oder verwechselt, egal

Also, wenn man den Hausmeister oder Fussballprofi auslagert, bleibt alles beim alten, nur ein paar Rechtsanwälte verdienen was beim Erstellen eines neuen Konstrukts und sonst bleibt alles beim alten. Wird dann wohl in den anderen Bereichen auch möglich sein.
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Harvey schrieb:
... nur ein paar Rechtsanwälte verdienen was....    


Das ist ja auch völlig ok. Wenn ich damit allerdings über das 12fache meiner Sekretärin käme, muss sich jemand anderes Gedanken über die vertragliche/gesellschaftsrechtliche Lösung machen.
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concordia-eagle schrieb:
Harvey schrieb:
... nur ein paar Rechtsanwälte verdienen was....    


Das ist ja auch völlig ok. Wenn ich damit allerdings über das 12fache meiner Sekretärin käme, muss sich jemand anderes Gedanken über die vertragliche/gesellschaftsrechtliche Lösung machen.  


Du weißt schon das HG hier mitliest?!  ,-)
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Wer das fehlende s findet, bitte einfügen.
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MrMagicStyle schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Harvey schrieb:
... nur ein paar Rechtsanwälte verdienen was....    


Das ist ja auch völlig ok. Wenn ich damit allerdings über das 12fache meiner Sekretärin käme, muss sich jemand anderes Gedanken über die vertragliche/gesellschaftsrechtliche Lösung machen.  


Du weißt schon das HG hier mitliest?!  ,-)  


Das haben mir jetzt schon mehrere Leute erzählt, aber wenn Du das auch noch sagst, dann ist da wohl wirklich was dran.
Verdammt, jetzt bekomme ich das Bild nicht mehr aus dem Kopf.  
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Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen
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Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen


In Deutschland möchte das die CDU ja nicht. Danke dafür!
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Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"


Mehr als 34% haben für diesen sozialistischen Quatsch gestimmt?!  
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emjott schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"


Mehr als 34% haben für diesen sozialistischen Quatsch gestimmt?!    


In Deutschland würde es ne Mehrheit kriegen. Glaub mir.
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SGE_Werner schrieb:
emjott schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"


Mehr als 34% haben für diesen sozialistischen Quatsch gestimmt?!    


In Deutschland würde es ne Mehrheit kriegen. Glaub mir.

Die Deutschen schreiben halt gerne anderen was vor. Vor allem was die mit ihrem Geld zu tun haben.
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In der Welt, in der Mindestlöhne und Lohnbeschränkungen auch nur ein einziges Problem lösen, möchte ich mal gerne leben.
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Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen  




Hört sich ja im ersten Moment ganz toll an die  "direkte Demokratie".  
"Das Volk hat entschieden"

Wenn man aber mal intensiver ins Detail geht wie die ganze Sache abgelaufen ist bekommt man nur das große Kotzen.

Selbst hier im Forum wird argumentiert "richtig so" wo kommen wir hin wenn "Kommunisten" Gehälter deckeln wollen.

Die Initiative  1:12 hatte eigentlich ein Lobenswertes Ziel.
Ende der 70ziger bis Ende der 80ziger war dieses Verhältnis in der Schweiz  nämlich so.
Sicherlich wird es in Deutschland auch nicht extrem anders gewesen sein.
Kein Top Manager musste am Hungertuch leiden und keiner hat sich über sein Gehalt beschwert.
Auf einmal ist alles aus dem Ruder gelaufen und die Verhältnisse haben sich bis zum ersten Börsencrash (ich glaube 1987)mindestens verdoppelt.

Dann war Anfang 2000 nochmal eine Wirtschaftskrise und letztendlich 2007 der totale Wirtschaftscrash.

Der normale Durchschnittsverdiener musste immer mehr Verzicht, Lohnkürzung etc. hinnehmen, während die Verursacher immer mehr und mehr in die Tasche steckten.

Ich bin ein gänzlich kleines Licht. Die komplexe Wirtschaftssituation werde und will ich auch nicht kapieren.
Das aber gerade nach dem letzten Supergau die Gehälter( und Provisionen)der Topmanager wieder unverschämt und Maßlos gestiegen sind widert mich an.

Neid auf Topverdiener habe ich Null komma Null. Wenn aber ein Topmanager in Deutschland mittlerweile 53 mal mehr  im Schnitt als ein Durchschnittsverdiener verdient fehlen mir die Worte.
Bei VW sind es z.B. sogar 170 mal mehr.

Alles ohne Verantwortung wenn sie Scheiße bauen.

Wenn es nicht läuft gibt es die Kündigung mit einer fürstlichen Abfindung.


Auf die Schweiz zurückzukommen.

Dem durchschnittlichen Arbeitnehmer geht es dort ja relativ gut.Die Schweiz ist ja ein finanzielles sehr gesundes Land.

Trotzdem war die Mehrheit der Schweitzer  Monatelang für das 1:12.
Die Wende kam erst als die großen Konzerne Millionen in die Werbung steckten um dem Pöbel mitzuteilen" wenn ihr dafür stimmt werden tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen und unsere besten Kräfte gehen ins Ausland.

Es ist einfach traurig das sich die Masse in der heutigen Zeit so einfach beeinflussen lässt.

Werner meint ja das es in Deutschland anders ablaufen würde.

Ich sage never ever!

Auch hier würde sich der Arschleckende Pöbel aus Angst vor seiner eigenen Zukunft  dagegen entscheiden.
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Finsterling schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen  




Hört sich ja im ersten Moment ganz toll an die  "direkte Demokratie".  
"Das Volk hat entschieden"

Wenn man aber mal intensiver ins Detail geht wie die ganze Sache abgelaufen ist bekommt man nur das große Kotzen.

Selbst hier im Forum wird argumentiert "richtig so" wo kommen wir hin wenn "Kommunisten" Gehälter deckeln wollen.

Die Initiative  1:12 hatte eigentlich ein Lobenswertes Ziel.
Ende der 70ziger bis Ende der 80ziger war dieses Verhältnis in der Schweiz  nämlich so.
Sicherlich wird es in Deutschland auch nicht extrem anders gewesen sein.
Kein Top Manager musste am Hungertuch leiden und keiner hat sich über sein Gehalt beschwert.
Auf einmal ist alles aus dem Ruder gelaufen und die Verhältnisse haben sich bis zum ersten Börsencrash (ich glaube 1987)mindestens verdoppelt.

Dann war Anfang 2000 nochmal eine Wirtschaftskrise und letztendlich 2007 der totale Wirtschaftscrash.

Der normale Durchschnittsverdiener musste immer mehr Verzicht, Lohnkürzung etc. hinnehmen, während die Verursacher immer mehr und mehr in die Tasche steckten.

Ich bin ein gänzlich kleines Licht. Die komplexe Wirtschaftssituation werde und will ich auch nicht kapieren.
Das aber gerade nach dem letzten Supergau die Gehälter( und Provisionen)der Topmanager wieder unverschämt und Maßlos gestiegen sind widert mich an.

Neid auf Topverdiener habe ich Null komma Null. Wenn aber ein Topmanager in Deutschland mittlerweile 53 mal mehr  im Schnitt als ein Durchschnittsverdiener verdient fehlen mir die Worte.
Bei VW sind es z.B. sogar 170 mal mehr.

Alles ohne Verantwortung wenn sie Scheiße bauen.

Wenn es nicht läuft gibt es die Kündigung mit einer fürstlichen Abfindung.


Auf die Schweiz zurückzukommen.

Dem durchschnittlichen Arbeitnehmer geht es dort ja relativ gut.Die Schweiz ist ja ein finanzielles sehr gesundes Land.

Trotzdem war die Mehrheit der Schweitzer  Monatelang für das 1:12.
Die Wende kam erst als die großen Konzerne Millionen in die Werbung steckten um dem Pöbel mitzuteilen" wenn ihr dafür stimmt werden tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen und unsere besten Kräfte gehen ins Ausland.

Es ist einfach traurig das sich die Masse in der heutigen Zeit so einfach beeinflussen lässt.

Werner meint ja das es in Deutschland anders ablaufen würde.

Ich sage never ever!

Auch hier würde sich der Arschleckende Pöbel aus Angst vor seiner eigenen Zukunft  dagegen entscheiden.




Kann ich im Großen und Ganzen teilen, diese Auffassung.

Auch ich frage mich, was das ganze mit Sozialismus zu tun hat.
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Finsterling schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen  




Hört sich ja im ersten Moment ganz toll an die  "direkte Demokratie".  
"Das Volk hat entschieden"

Wenn man aber mal intensiver ins Detail geht wie die ganze Sache abgelaufen ist bekommt man nur das große Kotzen.



Ach so, und du kennst die Details natürlich...

sind die gleichen Details, die noch vor paar Monaten in einer sinngemaess gleichen Abstimmung (keine direkte Lohndeckelung, sondern Stärkung der Eigentümerrechte) ein ganz anderes Ergebnis geliefert hat. Der moralische Aufhänger war genau der gleiche.

So einfach ist es nämlich (zum Glück) auch nicht. Der Wirtschaftsverband hat sich, ganz im Gegenteil, eher passiv verhalten, da eine zu aggressive Drohgebärde bzgl. Abwanderungen und Arbeitsplatzverluste als einer der Gründe für die Niederlage bei der Abzocker Initiative gesehen wird.
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SGE-URNA schrieb:
Finsterling schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen  




Hört sich ja im ersten Moment ganz toll an die  "direkte Demokratie".  
"Das Volk hat entschieden"

Wenn man aber mal intensiver ins Detail geht wie die ganze Sache abgelaufen ist bekommt man nur das große Kotzen.



Ach so, und du kennst die Details natürlich...

sind die gleichen Details, die noch vor paar Monaten in einer sinngemaess gleichen Abstimmung (keine direkte Lohndeckelung, sondern Stärkung der Eigentümerrechte) ein ganz anderes Ergebnis geliefert hat. Der moralische Aufhänger war genau der gleiche.

So einfach ist es nämlich (zum Glück) auch nicht. Der Wirtschaftsverband hat sich, ganz im Gegenteil, eher passiv verhalten, da eine zu aggressive Drohgebärde bzgl. Abwanderungen und Arbeitsplatzverluste als einer der Gründe für die Niederlage bei der Abzocker Initiative gesehen wird.


das kannst du aus der schweiz natürlich besser beurteilen.

ich hatte von hier schon den eindruck, daß schweizer unternehmen und wirtschaftsverbände ziemlich deutlich dagegen getrommelt haben und auch damit gedroht haben, daß sich unternehmen dann ins ausland zurückziehen werden.

bei aller diskussion natürlich wo man eine grenze ziehen soll und ob man das überhaupt kann, würde mich interessieren, ob du es gerechtfertig findest, daß in den letzten 20 jahren der abstand zwischen dem durchschnittsverdiener einer firma und seinen vorständen von 1:20 auf bis zu 1:200 gewachsen ist?
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Xaver08 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Finsterling schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Die Schweizer sagen 3 x nein.

--"1:12"
--Erhöhung der PKW Maut
--Steuerentlastung für Familien,die ihre Kinder zu Hause betreuen(wohl so ne Art    Herdprämie für Heidi)


Alles durch Volksentscheid abgelehnt.

Manchmal beneide ich sie ja schon,wenn sie ihre "direkte Demokratie"umsetzen  




Hört sich ja im ersten Moment ganz toll an die  "direkte Demokratie".  
"Das Volk hat entschieden"

Wenn man aber mal intensiver ins Detail geht wie die ganze Sache abgelaufen ist bekommt man nur das große Kotzen.



Ach so, und du kennst die Details natürlich...

sind die gleichen Details, die noch vor paar Monaten in einer sinngemaess gleichen Abstimmung (keine direkte Lohndeckelung, sondern Stärkung der Eigentümerrechte) ein ganz anderes Ergebnis geliefert hat. Der moralische Aufhänger war genau der gleiche.

So einfach ist es nämlich (zum Glück) auch nicht. Der Wirtschaftsverband hat sich, ganz im Gegenteil, eher passiv verhalten, da eine zu aggressive Drohgebärde bzgl. Abwanderungen und Arbeitsplatzverluste als einer der Gründe für die Niederlage bei der Abzocker Initiative gesehen wird.


das kannst du aus der schweiz natürlich besser beurteilen.

ich hatte von hier schon den eindruck, daß schweizer unternehmen und wirtschaftsverbände ziemlich deutlich dagegen getrommelt haben und auch damit gedroht haben, daß sich unternehmen dann ins ausland zurückziehen werden.

bei aller diskussion natürlich wo man eine grenze ziehen soll und ob man das überhaupt kann, würde mich interessieren, ob du es gerechtfertig findest, daß in den letzten 20 jahren der abstand zwischen dem durchschnittsverdiener einer firma und seinen vorständen von 1:20 auf bis zu 1:200 gewachsen ist?



Natürlich gab es eine Gegenkampagne... wie  das halt so üblich ist im demokratischen Prozess. Die Wahrnehmbarkeit der Pro Fraktion war allerdings nie wirklich gefährdet. Das ist auch dem Thema an sich geschuldet... es ist nunmal sehr nah an der Stammtischparole, ein pauschales "1:X ist genug"  rauszuhauen.

Zum gerechtfertigt sein:  Mich interessiert es grundsätzlich nicht, was irgendjemand anderes verdient, solange ich das nicht bezahlen muss (z.B. als Miteigentümer). Diese Durchschnitte sind übrigens massgeblich auf die multinationalen Grossunternehmen zurückzuführen. Dass der Durchschnitt durch einige wenige Ausreisser stark beeinflusst wird, ist ja bekannt.

Natürlich gibt es Einzelbeispiele (die ja auch als Hauptaufreger herangezogen wurden), wo ein CEO zig Millionen verdient (am besten noch mehr als im Vorjahr), während die Firma Miese macht. Dass das ökonomischer (und betriebswirtschaftlicher) Unsinn ist, bestreitet wahrscheinlich nicht mal der wirtschaftsliberalste Mensch und damit auch ich nicht.

Die Frage ist, ob es zielführend ist, das Kind mit dem Bade auszuschütten und gemaess Giesskannenprinzip staatliche Regeln einzuführen, die ja nicht nur diese ethisch bedenklichen Einzelfälle regulieren, sondern 1000 zusätzliche (womöglich auch negative) Implikationen haben und zwar auch und gerade bei den weniger populistischen Beispielen.

Aus rein sozialen Gesichtspunkten ist es ohnehin viel relevanter, wie hoch der niedrigste Lohn ist, nicht der höchste. Diese Diskussion läuft, eine Mindestlohninitiative ist schon in Arbeit (auch wenn diese hier lange nicht so relevant ist, wie in D, da die angestrebten Mindestlöhne hier in der Regel ohnehin schon so gut wie überall Realität sind).

Die Grauzonen und die generelle Kreativität der Protagonisten würden es ohnehin nicht zulassen, den "Spirit" der Initiative wirksam umzusetzen, da bin ich mir relativ sicher. Gerade in der Finanzbranche wäre es gar nicht so einfach, den Lohn eines Managers so einfach zu bestimmen, da sich in den vergangenen Jahren schon relativ viel geändert hat. Der bilanzierte Kostenpunkt ist mitnichten eine reine Cash + Aktie + Option Kompensation, sondern besteht mittlerweile aus relativ komplizierten Konstrukten, die zudem stark erfolgsabhängig sind, und das über einen vergleichsweise langen Zeitraum.
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In wieviel Prozent der Fälle beträgt es denn tatsächlich 1:200?
Ich tue mich schwer mit Maximalwerten die verallgemeinert werden. Und es braucht sicher keine gesetzliche Regelung um Einzelfälle zu unterbinden.

Tatsächlich wäre es sinnvoller die Gestaltungsspielräume der Eigentümer (Aktionäre) anzupassen. Denn der richtige Weg muss sein eben diesen die Entscheidung zu überlassen.
Und das Problem ist vielmehr darin zu sehen dass die Halter großer Aktienpakete und Banken per Weisungsvollmacht hier nicht einschreiten. Das mag man als nicht hackende Krähen interpretieren und liegt damit vermutlich nicht ganz falsch, aber das ist letztlich unerheblich so lange die Möglichkeit besteht Exzesse wirkungsvoll zu unterbinden. Wenn es gewollt ist.

Das Wollen vorzuschreiben halte ich aber für völlig grotesk.
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Gibt es denn Zahlen darüber wie viele Menschen in der Schweiz davon überhaupt betroffen wären?
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pipapo schrieb:
In wieviel Prozent der Fälle beträgt es denn tatsächlich 1:200?


Hab mal geguckt gerade und keine Zahlen gefunden.

In den großen Konzernen auf jeden Fall. Wenn man brutto unten 2500 Euro verdient, wären das beim Vorstand 5 Millionen. Das ist realistisch.

Es betrifft letztlich ohnehin nur die ganz großen Fische.


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