Im Wahljahr 2017 - Wie geht es mit der AfD weiter?
Thread wurde von SGE_Werner am Montag, 01. Januar 2018, 20:30 Uhr um 20:30 Uhr gesperrt weil:
Genug diskutiert. Zeit für einen neuen!
Genug diskutiert. Zeit für einen neuen!
Die NPD war als rechtsradikal abgestempelt, bevor sie groß werden konnte. 1969 war sie ja kurz vorm Bundestags-Einzug. Die hohe Stammwähler-Quote wird es damals verhindert haben.
Was hat das mit den heutigen Wahlumfragen und Ergebnissen in Bezug auf die AfD zu tun?
Hast Du mit den historischen Prozentwerten der NPD angefangen oder ich?
Was hat das mit den heutigen Wahlumfragen und Ergebnissen in Bezug auf die AfD zu tun?
Hast Du mit den historischen Prozentwerten der NPD angefangen oder ich?
Klugscheißer.
So, da ich den prothurk gemacht habe, hier nochmal zur Erklärung für diejenigen, die es aus dem Kontext nicht erkennen konnten:
Es ging darum, ob die AfD sich mittlerweile aus (ehemaligen) NPDlern rekrutiert bzw. von dort ihre Stimmen bekommt. Da die AfD erst seit 2013 existiert und ihren Marsch nach oben erst seit Herbst 2015 erlebt, sind eben genau diese Zeiträume gemeint und nicht etwa die von vor 50 Jahren.
Hast Du mit den historischen Prozentwerten der NPD angefangen oder ich?
Klugscheißer.
So, da ich den prothurk gemacht habe, hier nochmal zur Erklärung für diejenigen, die es aus dem Kontext nicht erkennen konnten:
Es ging darum, ob die AfD sich mittlerweile aus (ehemaligen) NPDlern rekrutiert bzw. von dort ihre Stimmen bekommt. Da die AfD erst seit 2013 existiert und ihren Marsch nach oben erst seit Herbst 2015 erlebt, sind eben genau diese Zeiträume gemeint und nicht etwa die von vor 50 Jahren.
Ich hoffe recht stark, dass deine Meinung gerade etwas überzogen war. Sonst darfst du gern darlegen, wo du bei ihm einen Hang zum Faschistoiden siehst.
Hauptsächlich in seinen Texten.
Halte ich für absoluten Murks, sorry. Deshalb hätte ich zu gern die entsprechenden Textstellen zitiert. Kannst dich gern auf die jüngste Kolumne beschränken.
Meinungsfreiheit sollte auch weiter gelten!
Ich weiss nicht in welchem Kontext Herr Hellmann sich zur AfD geäußert hat, war ja nicht bei der Versammlung.
zweiter Satz: ?
zweiter Satz: ?
Hauptsächlich in seinen Texten.
Halte ich für absoluten Murks, sorry. Deshalb hätte ich zu gern die entsprechenden Textstellen zitiert. Kannst dich gern auf die jüngste Kolumne beschränken.
Ich habe so eine Ahnung, dass es verschwendete Lebenszeit sein wird, aber ein Beispiel will ich geben.
Der Studentenprotest in den späten 60ern hatte vier große Themen:
-Das Schahregime in Persien
-Den Vietnamkrieg
-Die Notstandsgesetze
-Das Vorhandensein alter Nazis in allen Bereichen der damaligen Gesellschaft
Alles Themen, die den Kampf gegen alten und neuen Faschismus beinhalten. Fleischhauer macht daraus:
"Wie ihre Vorgängerbewegung, die 68er, zielt auch die AfD auf die Säulen des Staats. Wer ein System stürzen will, sucht sich die Streben, auf denen es ruht. Der Protest der Studenten richtete sich gegen die Westbindung, die für die junge Bundesrepublik konstitutiv war."
Damit negiert Fleischhauer die Auseinandersetzung mit dem Faschismus und perpetuiert somit faschistisches Denken - er verhält sich faschistoid.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist explizit erlaubt. Dass dabei manchmal auch harte Bandagen aufgefahren werden, ist nicht immer schön aber bis zu einem gewissen Grad verständlich und auch toleriert. Wenn ihr Euch dadurch verletzt fühlt oder glaubt, jemand anderes könnte sich verletzt fühlen, meldet den Beitrag und erläutert, wo ihr den Verstoß gegen die Netiquette seht. Dann können wir uns kümmern ohne lange im Trüben zu fischen und herumzurätseln, was daran einen Verstoß darstellen könnte und müssen nicht lange nachfragen.
Und am konkreten Beispiel: Die Bauchbindermetapher war sicher schroff. Aber tatsächlich persönlich und herabwürdigend wurdest unter dem Strich Du. Daher hast Du durch einen Mod-Kollegen eine entsprechende Ansage bekommen.
Ich hoffe, jetzt wurde es klar ...
Naja, die auslösende Gaskammeröfen-Provokation sprichst Du ja nicht an. Dieses zweifelhafte Geschreibe ist auch nicht mein Punkt, ich bin nicht sonderlich empfindlich.
Das Problem sehe ich darin, dass hier eben nicht ausschliesslich die Netiquette Grundlage für die Moderation ist. Sondern auch die vermutete politische Ausrichtung der User spielt bei der Bewertung von Beiträgen ganz klar eine Rolle.
Nach der Hellmann-AfD-Erklärung liegt das doch auf der Hand und mein Beispiel ist ein Indiz dafür.
Was dem vermeintlichen Schwarz/Rot/Grün/Gelben erlaubt ist, ist dem vermeintlichen AfDler noch lange nicht erlaubt.
Halbgarer Unsinn!
abenteuerliche Unterstellung.
Hellmann hat genau begründet, warum er genau diese Erklärung zur AfD abgegeben hat
aus deinen sachbeiträgen würde ich dir da definitiv nicht zustimmen, da diese so rar gesät sind, daß es fast unmöglich ist, zu schliessen wofür du wirklich stehst.
klar kann man aus den indizien welchen usern du bevorzugt vor die füsse trittst, rückschlüsse ziehen, wohin deine politischen interessen gehen mögen, aber das wäre ein reiner indizienschluß
insofern kann ich dich doch recht klar trösten, daß deine kontakte mit uns nichts mit einer irgendwie gearteten politischen ausrichtung zu tun haben können, da sie bei dir nicht zu erkennen ist.
aber nachwievor gilt selbstverständlich, daß politische meinungsäusserungen, solange sie mit der netiquette vereinbar sind, selbstverständlich stehen bleiben. vielleicht machst du dir mal den spass und zählst einfach wieviele beiträge zb. aragorn in den einschlägigen threads geschrieben hat. würde es darum gehen, politische meinungsäusserungen auszuschliessen, wäre doch aragorn als erstes geflogen.
man könnte sich natürlich auch andersrum fragen, woher es kommt, daß bestimmte user so große schwierigkeiten haben, sich im einklang mit der netiquette im forum zu bewegen.
Ja ja ja. Weißt Du, ich kann dieses ewige Geheule hier und anderswo seit Monaten nicht mehr hören. Immer wird die arme AfD-Wählerschaft benachteiligt.
Das Dies&Das ist nicht polemikfrei, politische Diskussionen sind auch nicht provokationsfrei. An Polemik und Provokationen hat es allen politischen Lagern hier nicht gemangelt. Da hat man sich auf beiden Seiten wirklich nichts gegeben. Das hält sich etwa 50:50 die Waage. Ich habe in den letzten Monaten aus anderen Gründen über 15000 Beiträge hier im D&D aus den letzten Jahren verlesen und kann das wohl am besten beurteilen.
Ja, Provokationen und Polemik können das Diskussionsniveau zerstören, wenn sie Überhand nehmen. Da gibt es ein einfaches Mittel, wenn man denkt, dass es zu weit geht > Beitrag melden. Je nach Lage handeln wir dann, ich habe ja schon einige Male Moderationsbeiträge an beide Seiten gerichtet.
Und ich verrate Dir jetzt sogar das Geheimnis, warum zumeist die Leute des vermeintlichen AfD-Polit-Spektrums häufiger moderiert und sanktioniert wurden.
Die einen belassen es bei Polemik, Provokation und seltenen persönlich werdenden Beiträgen, sie akzeptieren Moderationsentscheidungen bzw. nehmen sie hin, sie reden normal mit uns, sie jammern nicht wegen jedem Beitrag der Gegenseite, sie gehen nicht auf jede Provokation ein, sie versuchen zumindest öfters mal, sachlich zu antworten und sie sehen die Schuld am eigenen Fehlverhalten nicht grundlegend bei der gegenüberliegenden Seite und die Sanktionen, die es gab, wurden als Resultat des eigenen Fehlverhaltens angesehen und nicht als politische Entscheidung der Moderation.
Die anderen machen das Gegenteil dessen.
Vielleicht liegt es eben nicht an der politischen Einstellung, sondern einfach an der Überempfindlichkeit, dem eigenen Verhalten und der völlig fehlenden Selbstreflektion. Dass diese bei einer Seite häufiger vorkommt als bei der anderen Seite, kann Zufall sein. Oder auch nicht.
P.S. Und falls Du es noch mal wissen willst, ich habe Deinen Beitrag moderiert, weil Du der erste warst, der über eine Provokation des Gegenüber hinaus persönlich wurde und damit für mich eine Grenze überschritten hat. Dass Du beides qualitativ auf eine Stufe stellst, ist Deine Sache. Ich sehe es anders. Wenn Du das nicht verstehen willst, kann ich das nicht ändern.
Naja, die auslösende Gaskammeröfen-Provokation sprichst Du ja nicht an. Dieses zweifelhafte Geschreibe ist auch nicht mein Punkt, ich bin nicht sonderlich empfindlich.
Das Problem sehe ich darin, dass hier eben nicht ausschliesslich die Netiquette Grundlage für die Moderation ist. Sondern auch die vermutete politische Ausrichtung der User spielt bei der Bewertung von Beiträgen ganz klar eine Rolle.
Nach der Hellmann-AfD-Erklärung liegt das doch auf der Hand und mein Beispiel ist ein Indiz dafür.
Was dem vermeintlichen Schwarz/Rot/Grün/Gelben erlaubt ist, ist dem vermeintlichen AfDler noch lange nicht erlaubt.
Halbgarer Unsinn!
Naja, die auslösende Gaskammeröfen-Provokation sprichst Du ja nicht an. Dieses zweifelhafte Geschreibe ist auch nicht mein Punkt, ich bin nicht sonderlich empfindlich.
Das Problem sehe ich darin, dass hier eben nicht ausschliesslich die Netiquette Grundlage für die Moderation ist. Sondern auch die vermutete politische Ausrichtung der User spielt bei der Bewertung von Beiträgen ganz klar eine Rolle.
Nach der Hellmann-AfD-Erklärung liegt das doch auf der Hand und mein Beispiel ist ein Indiz dafür.
Was dem vermeintlichen Schwarz/Rot/Grün/Gelben erlaubt ist, ist dem vermeintlichen AfDler noch lange nicht erlaubt.
abenteuerliche Unterstellung.
Hellmann hat genau begründet, warum er genau diese Erklärung zur AfD abgegeben hat
Naja, die auslösende Gaskammeröfen-Provokation sprichst Du ja nicht an. Dieses zweifelhafte Geschreibe ist auch nicht mein Punkt, ich bin nicht sonderlich empfindlich.
Das Problem sehe ich darin, dass hier eben nicht ausschliesslich die Netiquette Grundlage für die Moderation ist. Sondern auch die vermutete politische Ausrichtung der User spielt bei der Bewertung von Beiträgen ganz klar eine Rolle.
Nach der Hellmann-AfD-Erklärung liegt das doch auf der Hand und mein Beispiel ist ein Indiz dafür.
Was dem vermeintlichen Schwarz/Rot/Grün/Gelben erlaubt ist, ist dem vermeintlichen AfDler noch lange nicht erlaubt.
aus deinen sachbeiträgen würde ich dir da definitiv nicht zustimmen, da diese so rar gesät sind, daß es fast unmöglich ist, zu schliessen wofür du wirklich stehst.
klar kann man aus den indizien welchen usern du bevorzugt vor die füsse trittst, rückschlüsse ziehen, wohin deine politischen interessen gehen mögen, aber das wäre ein reiner indizienschluß
insofern kann ich dich doch recht klar trösten, daß deine kontakte mit uns nichts mit einer irgendwie gearteten politischen ausrichtung zu tun haben können, da sie bei dir nicht zu erkennen ist.
aber nachwievor gilt selbstverständlich, daß politische meinungsäusserungen, solange sie mit der netiquette vereinbar sind, selbstverständlich stehen bleiben. vielleicht machst du dir mal den spass und zählst einfach wieviele beiträge zb. aragorn in den einschlägigen threads geschrieben hat. würde es darum gehen, politische meinungsäusserungen auszuschliessen, wäre doch aragorn als erstes geflogen.
man könnte sich natürlich auch andersrum fragen, woher es kommt, daß bestimmte user so große schwierigkeiten haben, sich im einklang mit der netiquette im forum zu bewegen.
Ach. Da könnte ich ne Diplomarbeit drüber schreiben ...
aus deinen sachbeiträgen würde ich dir da definitiv nicht zustimmen, da diese so rar gesät sind, daß es fast unmöglich ist, zu schliessen wofür du wirklich stehst.
klar kann man aus den indizien welchen usern du bevorzugt vor die füsse trittst, rückschlüsse ziehen, wohin deine politischen interessen gehen mögen, aber das wäre ein reiner indizienschluß
insofern kann ich dich doch recht klar trösten, daß deine kontakte mit uns nichts mit einer irgendwie gearteten politischen ausrichtung zu tun haben können, da sie bei dir nicht zu erkennen ist.
aber nachwievor gilt selbstverständlich, daß politische meinungsäusserungen, solange sie mit der netiquette vereinbar sind, selbstverständlich stehen bleiben. vielleicht machst du dir mal den spass und zählst einfach wieviele beiträge zb. aragorn in den einschlägigen threads geschrieben hat. würde es darum gehen, politische meinungsäusserungen auszuschliessen, wäre doch aragorn als erstes geflogen.
man könnte sich natürlich auch andersrum fragen, woher es kommt, daß bestimmte user so große schwierigkeiten haben, sich im einklang mit der netiquette im forum zu bewegen.
Ach. Da könnte ich ne Diplomarbeit drüber schreiben ...
Jens Maier
Durch die Verlagerung der Zuständigkeit soll jeder Zweifel an einer Unbefangenheit des Gerichtes vermieden werden. In der Vergangenheit waren in einigen Fällen unter anderem von Beteiligten Zweifel geäußert worden, dass Richter Maier im Hinblick auf seine Mitgliedschaft in der AfD und seine Kandidatur um ein Bundestagsmandat dieser Partei in Verfahren unbefangen richten könne, in denen es um stark politisch geprägte Fragen gehe. Dies ist bei Fällen aus dem Presserecht und dem Ehrschutz häufiger der Fall. Zuletzt hat sich Richter Maier in einem Verfahren des AfD-Landtagsabgeordneten Spangenberg gegen das Kulturbüro Sachsen e.V. selbst für befangen erklärt. Mit der beschlossenen Änderung der Zuständigkeit werden diese Probleme künftig vermieden.
Die faz dazu
"Der Zivilrichter hatte jüngst den „Schuldkult“ für „endgültig beendet“ erklärt und sich gegen die „Herstellung von Mischvölkern“ gewandt. Auf derselben Veranstaltung hatte der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke mit seinen Äußerungen zum Berliner Holocaust-Mahnmal bundesweit für Entsetzen gesorgt."
aus deinen sachbeiträgen würde ich dir da definitiv nicht zustimmen, da diese so rar gesät sind, daß es fast unmöglich ist, zu schliessen wofür du wirklich stehst.
klar kann man aus den indizien welchen usern du bevorzugt vor die füsse trittst, rückschlüsse ziehen, wohin deine politischen interessen gehen mögen, aber das wäre ein reiner indizienschluß
insofern kann ich dich doch recht klar trösten, daß deine kontakte mit uns nichts mit einer irgendwie gearteten politischen ausrichtung zu tun haben können, da sie bei dir nicht zu erkennen ist.
aber nachwievor gilt selbstverständlich, daß politische meinungsäusserungen, solange sie mit der netiquette vereinbar sind, selbstverständlich stehen bleiben. vielleicht machst du dir mal den spass und zählst einfach wieviele beiträge zb. aragorn in den einschlägigen threads geschrieben hat. würde es darum gehen, politische meinungsäusserungen auszuschliessen, wäre doch aragorn als erstes geflogen.
man könnte sich natürlich auch andersrum fragen, woher es kommt, daß bestimmte user so große schwierigkeiten haben, sich im einklang mit der netiquette im forum zu bewegen.
Naja, die auslösende Gaskammeröfen-Provokation sprichst Du ja nicht an. Dieses zweifelhafte Geschreibe ist auch nicht mein Punkt, ich bin nicht sonderlich empfindlich.
Das Problem sehe ich darin, dass hier eben nicht ausschliesslich die Netiquette Grundlage für die Moderation ist. Sondern auch die vermutete politische Ausrichtung der User spielt bei der Bewertung von Beiträgen ganz klar eine Rolle.
Nach der Hellmann-AfD-Erklärung liegt das doch auf der Hand und mein Beispiel ist ein Indiz dafür.
Was dem vermeintlichen Schwarz/Rot/Grün/Gelben erlaubt ist, ist dem vermeintlichen AfDler noch lange nicht erlaubt.
Ja ja ja. Weißt Du, ich kann dieses ewige Geheule hier und anderswo seit Monaten nicht mehr hören. Immer wird die arme AfD-Wählerschaft benachteiligt.
Das Dies&Das ist nicht polemikfrei, politische Diskussionen sind auch nicht provokationsfrei. An Polemik und Provokationen hat es allen politischen Lagern hier nicht gemangelt. Da hat man sich auf beiden Seiten wirklich nichts gegeben. Das hält sich etwa 50:50 die Waage. Ich habe in den letzten Monaten aus anderen Gründen über 15000 Beiträge hier im D&D aus den letzten Jahren verlesen und kann das wohl am besten beurteilen.
Ja, Provokationen und Polemik können das Diskussionsniveau zerstören, wenn sie Überhand nehmen. Da gibt es ein einfaches Mittel, wenn man denkt, dass es zu weit geht > Beitrag melden. Je nach Lage handeln wir dann, ich habe ja schon einige Male Moderationsbeiträge an beide Seiten gerichtet.
Und ich verrate Dir jetzt sogar das Geheimnis, warum zumeist die Leute des vermeintlichen AfD-Polit-Spektrums häufiger moderiert und sanktioniert wurden.
Die einen belassen es bei Polemik, Provokation und seltenen persönlich werdenden Beiträgen, sie akzeptieren Moderationsentscheidungen bzw. nehmen sie hin, sie reden normal mit uns, sie jammern nicht wegen jedem Beitrag der Gegenseite, sie gehen nicht auf jede Provokation ein, sie versuchen zumindest öfters mal, sachlich zu antworten und sie sehen die Schuld am eigenen Fehlverhalten nicht grundlegend bei der gegenüberliegenden Seite und die Sanktionen, die es gab, wurden als Resultat des eigenen Fehlverhaltens angesehen und nicht als politische Entscheidung der Moderation.
Die anderen machen das Gegenteil dessen.
Vielleicht liegt es eben nicht an der politischen Einstellung, sondern einfach an der Überempfindlichkeit, dem eigenen Verhalten und der völlig fehlenden Selbstreflektion. Dass diese bei einer Seite häufiger vorkommt als bei der anderen Seite, kann Zufall sein. Oder auch nicht.
P.S. Und falls Du es noch mal wissen willst, ich habe Deinen Beitrag moderiert, weil Du der erste warst, der über eine Provokation des Gegenüber hinaus persönlich wurde und damit für mich eine Grenze überschritten hat. Dass Du beides qualitativ auf eine Stufe stellst, ist Deine Sache. Ich sehe es anders. Wenn Du das nicht verstehen willst, kann ich das nicht ändern.
1. Opfermythos: Ja, es ist ein Mythos. Sich ständig als Opfer von Medien, Gesellschaft, den "Linken", den "Gutmenschen", den "Veganern", Ausländern, Muslimen zu fühlen, bedeutet nicht, dass man ein Opfer ist. Dieses Gefühl, dessen Faktenferne wir hier und in anderen Threads ja schon zur Genüge diskutiert haben, ist jedoch elementar für das Agieren jener gesellschaftlichen Gruppe, die ich einmal als die "Besorgten" pauschalisieren möchte. Was wir von diesen im Rahmen ihrer Manifestationen auf ostdeutschen Straßen (und anderswo), Facebook, Kommentarspalten, in Fanpost an Presse und Politikern, dem einen oder anderen Brandsatz hier und da und natürlich in ihrer parteilichen Gestalt erlebt haben, ist, ganz im Gegensatz zu dem Opfergetue, Tätertum in Reinkultur. Das Geringschätzen, Ausgrenzen, Herabwürdigen, Relativieren, Ablenken, Propagieren, Lavieren, "Es nicht so gemeint haben wollen, aber irgendwie doch", Hetzen, Lügen, Beleidigen, Drohen und Nötigen durch diese Akteure ist Legion und es befördert Gewalt, ist Grundvoraussetzung für Gewalt. Platt gesagt: Gewalt fängt nicht da an, wo ich jemandem eins auf die Fresse haue. Gewalt fängt da an, wo ich darüber sinniere, ob es nicht legitim sein könnte, jemandem aufgrund von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Parteizugehörigkeit oder Engagement für eine bestimmte Sache auf die Fresse zu hauen.
2. Die Öfen: wie man ja in den Fünfziger Jahren gerne sagte und damit ein Narrativ schuf, das in manchen Milieus ja bis heute überlebt zu haben scheint: die Nazis waren ja die anderen. Und natürlich kann man wunderbar projizieren: der im Stechschritt marschierende Braununiformierte, der technokratische Menschenvernichter, der pöbelnde Skinhead, das bin doch nicht ich! Was fällt dir ein, mich so zu bezeichnen! Und man vergisst eins: die Täter sind nicht 1933 gleichsam einer Alienarmee vom Himmel herabgestiegen. Sie waren schon da. Sie waren schon 1933, vor 1914 da und fanden, dass Deutschland klein gemacht wird. Dass die Juden zuviel Einfluss haben. Dass Politiker nur gekaufte Schwätzer sind, die das Volk verraten. Dass das Kapital den kleinen Mann unterdrückt. Dass dunkle Mächte am Werk sind. Dass die Moderne den deutschen Volksgeist verfälscht. Dass Geschlecht oder Hautfarbe jemandem einen bestimmten Platz in der Welt zuweisen. Dass Fremde eine Bedrohung darstellen. Dass man manche Dinge ja gar nicht mehr sagen darf, obwohl man sie gerade gesagt hat. Dass man mal aufräumen müsste. Dass die repräsentative Demokratie dem ungezügelten Volkswillen unterworfen sein müsste. Dass man irgendwie Opfer der Umstände sei. Das fanden sie und mussten dabei nicht im Stechschritt marschieren oder Parolen grölen. Sie waren keine Nazis, keine Rassisten, keine Hetzer. Sie waren ganz normale Männer (und Frauen). Und in dieser Normalität und mit dem Gefühl, ein Opfer zu sein, haben diese Menschen die Öfen angeheizt. Und für diese Schande reicht ein Denkmal alleine nicht.
Halte ich für absoluten Murks, sorry. Deshalb hätte ich zu gern die entsprechenden Textstellen zitiert. Kannst dich gern auf die jüngste Kolumne beschränken.
Ich habe so eine Ahnung, dass es verschwendete Lebenszeit sein wird, aber ein Beispiel will ich geben.
Der Studentenprotest in den späten 60ern hatte vier große Themen:
-Das Schahregime in Persien
-Den Vietnamkrieg
-Die Notstandsgesetze
-Das Vorhandensein alter Nazis in allen Bereichen der damaligen Gesellschaft
Alles Themen, die den Kampf gegen alten und neuen Faschismus beinhalten. Fleischhauer macht daraus:
"Wie ihre Vorgängerbewegung, die 68er, zielt auch die AfD auf die Säulen des Staats. Wer ein System stürzen will, sucht sich die Streben, auf denen es ruht. Der Protest der Studenten richtete sich gegen die Westbindung, die für die junge Bundesrepublik konstitutiv war."
Damit negiert Fleischhauer die Auseinandersetzung mit dem Faschismus und perpetuiert somit faschistisches Denken - er verhält sich faschistoid.
Dass man die Facetten der 68er sicher in abendfüllenden Sprechzirkeln und journalistisch wahrscheinlich lediglich im Buchformat abschliessend abhandeln kann, versteh ich.
Die Schlussfolgerung, die du aus der zugegebenermassen stark verkürzten und selektiven Darstellung (weil eigentlich auch gar nicht Thema) der Kolumne ziehst, ist allerdings nur als abenteuerlich zu bewerten.
In seinen zwei dürren Sätzen erwähnt er zudem auch nicht das Einstehen für Frauenrechte und Umweltschutz - damit ist er dann zwangsläufig auch Frauenhasser und Umweltsau...
Was tust Du, wenn Du erfahren solltest, dass er auch keinen Rosenkohl mag?
Warum?
nun alles wie gehabt