Nordwestkurve Frankfurt zum scheidenden Hessischen Innenminister Peter Beuth

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Es ist einmal mehr passiert, Peter Beuth hat seine Ahnungslosigkeit zum Thema Fußballgewalt in aberwitzigen Forderungen nach härteren Gesetzen zum Ausdruck gebracht. Das ist leider nichts Neues, wie unser offener Brief an ihn aus dem Jahr 2017 zeigt:
http://www.nordwestkurve.net/index.php/neuigkeiten/160-offenerbriefpeterbeuth

Aktuell fordert Peter Beuth zum einen, Fußballfans beispielsweise polizeiliche Begleitung von Bussen in Rechnung zu stellen.
Zum anderen möchte er das Sprengstoffgesetz so ändern, dass aus der Ordnungswidrigkeit Pyrotechnik zu zünden, eine Straftat wird, die nach seinen Vorstellungen mit mindestens einem Jahr Haft geahndet werden soll.


Es ist bekannt, dass Peter Beuth von Fußballfankultur keinen blassen Schimmer hat, doch die aktuellen Forderungen sind selbst für ihn herausragend unsinnig. Da konterkariert er, was alle Fanforscher und auch Polizisten, die sich mit dem Thema auskennen, wünschen: eine geballte Anreise von Fans in organisierten Bussen. Fragt man jeden szenekundigen Beamten, jede Einsatzleitung einer Fußballstadt, sie alle wünschen sich am liebsten die Anreise mit Bussen. Dabei bleibt der Regelzugverkehr ungestört, die Züge sind nicht überfüllt, des Weiteren sind Busse für die Polizei viel besser zu kontrollieren als Autos.
Beuths reflexartige Forderung zeigt einmal mehr, dass er lediglich dem Stammtischpublikum nach dem Mund reden möchte, mit absurden Forderungen, die man nach einer Minute Nachdenken bei Seite legen würde. Zu Recht wird er bei szenekundigen Institutionen, bei Vereinen und speziell den Fans gleichermaßen verlacht.

Das Thema Pyrotechnik nur wegen seiner Äußerung überhaupt anzudiskutieren ist sinnlos. Zu weit weg ist seine Forderung von jeglicher Realität, die verschiedenen Ansichten sind ohnehin bekannt. Vom Status einer Ordnungswidrigkeit zu einer Straftat zu kommen, die mit Gefängnis bestraft wird, ist selbst für Beuths Kompetenzstufe absurd, wenn man bedenkt, dass noch vor kurzer Zeit über eine Legalisierung im Sinne eines kontrollierten Gebrauchs diskutiert wurde.
Was allem die Krone aufsetzt, das ist, wenn jemand wie Beuth sich erdreistet, zu definieren, was Fankultur ist und was nicht. Pyrotechnik ist weltweit ein fester Bestandteil von Fankultur, in jedem Land, in jedem Stadion mit einer aktiven Fanszene. Man kann es ablehnen oder nicht, die Deutungshoheit über Fankultur liegt aber sicher nicht bei populistischen Dampfplauderern aus der Politik!

Schaut man hinter die Fassade, wird klar: Es handelt sich um nichts anderes, als seine Positionierung für die Vergabe der Ministerämter. Er ist auf diesem Gebiet der inkompetenteste Innenminister, den wir in Hessen je hatten. Jegliche Experten zum Thema Fankultur verdrehen bereits die Augen, wenn nur sein Name fällt.
Ahnungslose Populisten gibt es in der Politik viele, dass er aber nicht mal davor zurückschreckt, für seinen eigenen Privatwahlkampf eine Eskalation im Stadion zu provozieren, ist dann nochmal eine ganz andere Hausnummer. Nicht anders zu erklären ist das Großaufgebot an Polizei beim gestrigen Spiel gegen Schalke. Polizeieinheiten sind zwischenzeitlich sogar, ohne dass es jegliche Vorfälle gab, vor der Nordwestkurve aufmarschiert und haben diese sogar zwischenzeitlich betreten – ein außergewöhnlicher Vorgang und insbesondere ein extremer Affront für jede Fankurve, speziell wenn es nicht im Ansatz sicherheitsrelevante Vorfälle gab. Dies wurde offensichtlich gezielt angeordnet und mögliche Auseinandersetzungen wurden dabei nicht nur in Kauf genommen, sondern vermutlich sogar gewünscht. Profit daraus hätte schließlich Beuth bei seiner Positionierung für das Ministeramt schlagen können. Und für seinen eigenen Auftritt bei der Innenministerkonferenz Ende des Monats, bei der er sich sicherlich wieder als der größte Hardliner unter den Kollegen profilieren möchte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich bei einer entsprechenden Regierungsbildung die relevanten Personen in den Polizeispitzen und im Ministerium endlich positionieren und ihre Hoffnung nach einem kompetenten Innenminister sich erfüllt.

Der Nordwestkurve-Rat


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Es ist einmal mehr passiert, Peter Beuth hat seine Ahnungslosigkeit zum Thema Fußballgewalt in aberwitzigen Forderungen nach härteren Gesetzen zum Ausdruck gebracht. Das ist leider nichts Neues, wie unser offener Brief an ihn aus dem Jahr 2017 zeigt:
http://www.nordwestkurve.net/index.php/neuigkeiten/160-offenerbriefpeterbeuth

Aktuell fordert Peter Beuth zum einen, Fußballfans beispielsweise polizeiliche Begleitung von Bussen in Rechnung zu stellen.
Zum anderen möchte er das Sprengstoffgesetz so ändern, dass aus der Ordnungswidrigkeit Pyrotechnik zu zünden, eine Straftat wird, die nach seinen Vorstellungen mit mindestens einem Jahr Haft geahndet werden soll.


Es ist bekannt, dass Peter Beuth von Fußballfankultur keinen blassen Schimmer hat, doch die aktuellen Forderungen sind selbst für ihn herausragend unsinnig. Da konterkariert er, was alle Fanforscher und auch Polizisten, die sich mit dem Thema auskennen, wünschen: eine geballte Anreise von Fans in organisierten Bussen. Fragt man jeden szenekundigen Beamten, jede Einsatzleitung einer Fußballstadt, sie alle wünschen sich am liebsten die Anreise mit Bussen. Dabei bleibt der Regelzugverkehr ungestört, die Züge sind nicht überfüllt, des Weiteren sind Busse für die Polizei viel besser zu kontrollieren als Autos.
Beuths reflexartige Forderung zeigt einmal mehr, dass er lediglich dem Stammtischpublikum nach dem Mund reden möchte, mit absurden Forderungen, die man nach einer Minute Nachdenken bei Seite legen würde. Zu Recht wird er bei szenekundigen Institutionen, bei Vereinen und speziell den Fans gleichermaßen verlacht.

Das Thema Pyrotechnik nur wegen seiner Äußerung überhaupt anzudiskutieren ist sinnlos. Zu weit weg ist seine Forderung von jeglicher Realität, die verschiedenen Ansichten sind ohnehin bekannt. Vom Status einer Ordnungswidrigkeit zu einer Straftat zu kommen, die mit Gefängnis bestraft wird, ist selbst für Beuths Kompetenzstufe absurd, wenn man bedenkt, dass noch vor kurzer Zeit über eine Legalisierung im Sinne eines kontrollierten Gebrauchs diskutiert wurde.
Was allem die Krone aufsetzt, das ist, wenn jemand wie Beuth sich erdreistet, zu definieren, was Fankultur ist und was nicht. Pyrotechnik ist weltweit ein fester Bestandteil von Fankultur, in jedem Land, in jedem Stadion mit einer aktiven Fanszene. Man kann es ablehnen oder nicht, die Deutungshoheit über Fankultur liegt aber sicher nicht bei populistischen Dampfplauderern aus der Politik!

Schaut man hinter die Fassade, wird klar: Es handelt sich um nichts anderes, als seine Positionierung für die Vergabe der Ministerämter. Er ist auf diesem Gebiet der inkompetenteste Innenminister, den wir in Hessen je hatten. Jegliche Experten zum Thema Fankultur verdrehen bereits die Augen, wenn nur sein Name fällt.
Ahnungslose Populisten gibt es in der Politik viele, dass er aber nicht mal davor zurückschreckt, für seinen eigenen Privatwahlkampf eine Eskalation im Stadion zu provozieren, ist dann nochmal eine ganz andere Hausnummer. Nicht anders zu erklären ist das Großaufgebot an Polizei beim gestrigen Spiel gegen Schalke. Polizeieinheiten sind zwischenzeitlich sogar, ohne dass es jegliche Vorfälle gab, vor der Nordwestkurve aufmarschiert und haben diese sogar zwischenzeitlich betreten – ein außergewöhnlicher Vorgang und insbesondere ein extremer Affront für jede Fankurve, speziell wenn es nicht im Ansatz sicherheitsrelevante Vorfälle gab. Dies wurde offensichtlich gezielt angeordnet und mögliche Auseinandersetzungen wurden dabei nicht nur in Kauf genommen, sondern vermutlich sogar gewünscht. Profit daraus hätte schließlich Beuth bei seiner Positionierung für das Ministeramt schlagen können. Und für seinen eigenen Auftritt bei der Innenministerkonferenz Ende des Monats, bei der er sich sicherlich wieder als der größte Hardliner unter den Kollegen profilieren möchte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich bei einer entsprechenden Regierungsbildung die relevanten Personen in den Polizeispitzen und im Ministerium endlich positionieren und ihre Hoffnung nach einem kompetenten Innenminister sich erfüllt.

Der Nordwestkurve-Rat


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Schlimm finde ich das dieser Typ mit seinem Unsinn noch überall vor die Kameras kommt. Wenn man sich anschaut wie das Heimspiel dafür wirbt das der heute dort zu Gast ist, dann kommt man aus dem Kopf schütteln nicht mehr raus. Da wurde das angekündigt das Beuth gegen Ausschreitungen und Gewalttäter vorgehen will. Dieser Beuth hat anscheinend noch nie Ausschreitungen gesehen und Gewalttäter erlebt, sonst würde er das bischen Gezündel nicht als solche bezeichnen. Leider ist es heutzutage Mode reißerisch rüber zu kommen um die primitiven Leute auf seine Seite zu ziehen (die kennt man ja auch hier aus dem Forum die wegen Zündeleien schon mal lebenslängliche Bestrafung fordern).
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Wahrscheinlich ist es nur eine mediale Ablenkung von anderen Problemen, die ein Innenminister eigentlich lösen sollte. Nur leider gibt es da zu wenig Ansätze und man kann sich nur die Finger verbrennen. Dann nimmt man doch die "bösen Ultras", Hools und sämtliche Gestalten rund um das Stadion und schürt damit Ängste! So bekommt man die gewünschte Aufmerksamkeit und das Lob der Ahnungslosen.
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Es ist einmal mehr passiert, Peter Beuth hat seine Ahnungslosigkeit zum Thema Fußballgewalt in aberwitzigen Forderungen nach härteren Gesetzen zum Ausdruck gebracht. Das ist leider nichts Neues, wie unser offener Brief an ihn aus dem Jahr 2017 zeigt:
http://www.nordwestkurve.net/index.php/neuigkeiten/160-offenerbriefpeterbeuth

Aktuell fordert Peter Beuth zum einen, Fußballfans beispielsweise polizeiliche Begleitung von Bussen in Rechnung zu stellen.
Zum anderen möchte er das Sprengstoffgesetz so ändern, dass aus der Ordnungswidrigkeit Pyrotechnik zu zünden, eine Straftat wird, die nach seinen Vorstellungen mit mindestens einem Jahr Haft geahndet werden soll.


Es ist bekannt, dass Peter Beuth von Fußballfankultur keinen blassen Schimmer hat, doch die aktuellen Forderungen sind selbst für ihn herausragend unsinnig. Da konterkariert er, was alle Fanforscher und auch Polizisten, die sich mit dem Thema auskennen, wünschen: eine geballte Anreise von Fans in organisierten Bussen. Fragt man jeden szenekundigen Beamten, jede Einsatzleitung einer Fußballstadt, sie alle wünschen sich am liebsten die Anreise mit Bussen. Dabei bleibt der Regelzugverkehr ungestört, die Züge sind nicht überfüllt, des Weiteren sind Busse für die Polizei viel besser zu kontrollieren als Autos.
Beuths reflexartige Forderung zeigt einmal mehr, dass er lediglich dem Stammtischpublikum nach dem Mund reden möchte, mit absurden Forderungen, die man nach einer Minute Nachdenken bei Seite legen würde. Zu Recht wird er bei szenekundigen Institutionen, bei Vereinen und speziell den Fans gleichermaßen verlacht.

Das Thema Pyrotechnik nur wegen seiner Äußerung überhaupt anzudiskutieren ist sinnlos. Zu weit weg ist seine Forderung von jeglicher Realität, die verschiedenen Ansichten sind ohnehin bekannt. Vom Status einer Ordnungswidrigkeit zu einer Straftat zu kommen, die mit Gefängnis bestraft wird, ist selbst für Beuths Kompetenzstufe absurd, wenn man bedenkt, dass noch vor kurzer Zeit über eine Legalisierung im Sinne eines kontrollierten Gebrauchs diskutiert wurde.
Was allem die Krone aufsetzt, das ist, wenn jemand wie Beuth sich erdreistet, zu definieren, was Fankultur ist und was nicht. Pyrotechnik ist weltweit ein fester Bestandteil von Fankultur, in jedem Land, in jedem Stadion mit einer aktiven Fanszene. Man kann es ablehnen oder nicht, die Deutungshoheit über Fankultur liegt aber sicher nicht bei populistischen Dampfplauderern aus der Politik!

Schaut man hinter die Fassade, wird klar: Es handelt sich um nichts anderes, als seine Positionierung für die Vergabe der Ministerämter. Er ist auf diesem Gebiet der inkompetenteste Innenminister, den wir in Hessen je hatten. Jegliche Experten zum Thema Fankultur verdrehen bereits die Augen, wenn nur sein Name fällt.
Ahnungslose Populisten gibt es in der Politik viele, dass er aber nicht mal davor zurückschreckt, für seinen eigenen Privatwahlkampf eine Eskalation im Stadion zu provozieren, ist dann nochmal eine ganz andere Hausnummer. Nicht anders zu erklären ist das Großaufgebot an Polizei beim gestrigen Spiel gegen Schalke. Polizeieinheiten sind zwischenzeitlich sogar, ohne dass es jegliche Vorfälle gab, vor der Nordwestkurve aufmarschiert und haben diese sogar zwischenzeitlich betreten – ein außergewöhnlicher Vorgang und insbesondere ein extremer Affront für jede Fankurve, speziell wenn es nicht im Ansatz sicherheitsrelevante Vorfälle gab. Dies wurde offensichtlich gezielt angeordnet und mögliche Auseinandersetzungen wurden dabei nicht nur in Kauf genommen, sondern vermutlich sogar gewünscht. Profit daraus hätte schließlich Beuth bei seiner Positionierung für das Ministeramt schlagen können. Und für seinen eigenen Auftritt bei der Innenministerkonferenz Ende des Monats, bei der er sich sicherlich wieder als der größte Hardliner unter den Kollegen profilieren möchte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich bei einer entsprechenden Regierungsbildung die relevanten Personen in den Polizeispitzen und im Ministerium endlich positionieren und ihre Hoffnung nach einem kompetenten Innenminister sich erfüllt.

Der Nordwestkurve-Rat


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Großen, großen Dank für die klaren Worte.
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Peter Beuth will Solidarisierung unter den Fans aufbrechen. Blochwarte (?) Wie weit kann ein Minister von der Realität sein ?
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Peter Beuth will Solidarisierung unter den Fans aufbrechen. Blochwarte (?) Wie weit kann ein Minister von der Realität sein ?
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Sehr weit.
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Hier mal ein Kommentar von einer Strafverteidigerin zu Beuths Forderung "Zündler in den Knast" zu schicken:

http://www.fr.de/rhein-main/kritik-an-peter-beuth-pyrotechnik-gehoert-dazu-a-1623217,0#artpager-1623217-1

Ich bin sicher, dass das insgesamt kontrovers diskutiert wird und man da auch andere Meinungen vertreten kann. Aber so ganz allgemein schadet es manchmal gar nicht, Leute in die Abwägungen mit einzubeziehen, die sich so ein wenig mit der Materie auskennen und nicht nur effektheischerisch das Law-and-Order-Profil zu schärfen.
Oder wie es Professor Braun aus Passau mal sinngemäß formulierte: "Wenn man von Jura keine Ahnung hat, kann man dennoch Gesetzgeber werden" ... zum Glück nicht ganz alleine, aber alle moderaten Stimmen und alle Erfahrungswerte in den Wind zu schießen, ist schon eigentlich schon beschämend ... falls Beuth sich dieses Gefühls nicht schon gänzlich entledigt hat.
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Hier mal ein Kommentar von einer Strafverteidigerin zu Beuths Forderung "Zündler in den Knast" zu schicken:

http://www.fr.de/rhein-main/kritik-an-peter-beuth-pyrotechnik-gehoert-dazu-a-1623217,0#artpager-1623217-1

Ich bin sicher, dass das insgesamt kontrovers diskutiert wird und man da auch andere Meinungen vertreten kann. Aber so ganz allgemein schadet es manchmal gar nicht, Leute in die Abwägungen mit einzubeziehen, die sich so ein wenig mit der Materie auskennen und nicht nur effektheischerisch das Law-and-Order-Profil zu schärfen.
Oder wie es Professor Braun aus Passau mal sinngemäß formulierte: "Wenn man von Jura keine Ahnung hat, kann man dennoch Gesetzgeber werden" ... zum Glück nicht ganz alleine, aber alle moderaten Stimmen und alle Erfahrungswerte in den Wind zu schießen, ist schon eigentlich schon beschämend ... falls Beuth sich dieses Gefühls nicht schon gänzlich entledigt hat.
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Die Frau Verleih hat eben im Gegensatz zu Beuth Ahnung von Strafrecht und von Fankultur.

Ein wohltuend sachlicher Beitrag in dieser (insbesondere von Politikern) oft viel zu emotional geführten Debatte.
Sieht man ja auch hier im Forum oft genug.

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Warum spricht die Überschrift eigentlich vom "scheidenden"  Innenminister Beuth?
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Warum spricht die Überschrift eigentlich vom "scheidenden"  Innenminister Beuth?
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Weil die Legislaturperiode endet vermutlich. Keine Ahnung, ob der dann im neuen Parlament wieder einen Ministerposten bekommen wird.
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Weil die Legislaturperiode endet vermutlich. Keine Ahnung, ob der dann im neuen Parlament wieder einen Ministerposten bekommen wird.
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Ich hoffe das die Politik merkt wie weit Herr Beuth von der Realität entfernt ist.
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Warum spricht die Überschrift eigentlich vom "scheidenden"  Innenminister Beuth?
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vermutlich ist dies Wunschdenken mit dem "scheidenden" Innenminister!
Die Regierung steht noch nicht, ich gehe davon aus, dass das Innenministerium bei der CDU bleibt und auch Herr Beuth.
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Ich hoffe das die Politik merkt wie weit Herr Beuth von der Realität entfernt ist.
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RoterStern schrieb:

Ich hoffe das die Politik merkt wie weit Herr Beuth von der Realität entfernt ist.

So wie sie es bei Seehofer, Söder, Dobrindt und anderen merkwürdigen Gestalten gemerkt haben?
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RoterStern schrieb:

Ich hoffe das die Politik merkt wie weit Herr Beuth von der Realität entfernt ist.

So wie sie es bei Seehofer, Söder, Dobrindt und anderen merkwürdigen Gestalten gemerkt haben?
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propain schrieb:

RoterStern schrieb:

Ich hoffe das die Politik merkt wie weit Herr Beuth von der Realität entfernt ist.

So wie sie es bei Seehofer, Söder, Dobrindt und anderen merkwürdigen Gestalten gemerkt haben?

Das wäre nicht wünschenswert.
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Law and Order scheint Herrn Beuth ja wirklich ein wichtiges Anliegen zu sein ... allen Einordnungen durch Leute vom Fach zum Trotz:

http://www.faz.net/aktuell/sport/beuth-will-beim-kampf-gegen-pyrotechnik-in-stadien-nicht-aufgeben-15913266.html

http://www.fr.de/rhein-main/pyrotechnik-in-fussballstadien-minister-droht-fussball-rowdys-mit-haftstrafe-a-1629026

Da bekundet er also, dass auch "kalte Pyro" noch Temperaturen von 200 bis 300 Grad entwickeln kann und geht dabei vollkommen über den Einwand hinweg, dass erst der Missbrauch das zu einem gefährlichen Werkzeug machen würde und vermutlich nur das komplette Verbot den klandestinen Gebrauch fördert.

Hat der Mann sich mal damit auseinander gesetzt, was sonst alles passieren muss, damit eine Haftstrafe verhängt wird? Ich meine: wir reden hier nicht vom Missbrauch in dem Sinne, dass damit bewusst anderen ein schwerer physischer Schaden zugefügt wird sondern vom bloßen Gebrauch. Und um die 300 Grad mal irgendwie einzuordnen: Tabakrauch einer gewöhnlichen Zigarette übersteigt leicht 1000 Grad. Soll das auch verboten werden? Bei welcher Strafe wäre denn dann genehm? Oder kommt mit dem Dieselverbot dann eh gleich ein Rauchverbot innerorts?

So wirklich kann ich mich mit diesem überbordenden Populismus nicht anfreunden.
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Law and Order scheint Herrn Beuth ja wirklich ein wichtiges Anliegen zu sein ... allen Einordnungen durch Leute vom Fach zum Trotz:

http://www.faz.net/aktuell/sport/beuth-will-beim-kampf-gegen-pyrotechnik-in-stadien-nicht-aufgeben-15913266.html

http://www.fr.de/rhein-main/pyrotechnik-in-fussballstadien-minister-droht-fussball-rowdys-mit-haftstrafe-a-1629026

Da bekundet er also, dass auch "kalte Pyro" noch Temperaturen von 200 bis 300 Grad entwickeln kann und geht dabei vollkommen über den Einwand hinweg, dass erst der Missbrauch das zu einem gefährlichen Werkzeug machen würde und vermutlich nur das komplette Verbot den klandestinen Gebrauch fördert.

Hat der Mann sich mal damit auseinander gesetzt, was sonst alles passieren muss, damit eine Haftstrafe verhängt wird? Ich meine: wir reden hier nicht vom Missbrauch in dem Sinne, dass damit bewusst anderen ein schwerer physischer Schaden zugefügt wird sondern vom bloßen Gebrauch. Und um die 300 Grad mal irgendwie einzuordnen: Tabakrauch einer gewöhnlichen Zigarette übersteigt leicht 1000 Grad. Soll das auch verboten werden? Bei welcher Strafe wäre denn dann genehm? Oder kommt mit dem Dieselverbot dann eh gleich ein Rauchverbot innerorts?

So wirklich kann ich mich mit diesem überbordenden Populismus nicht anfreunden.
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Nur der Ordnung halber:

Der Rauch hat wohl eher keine 1000 Grad Celcius.
Der Tabak verbrennt viel mehr bei dieser Temperatur.
(Davon abgesehen ist eine Zigarette um vielfaches kleiner und leichter zu löschen - das nur am Rande, völlig wertfrei)
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Nur der Ordnung halber:

Der Rauch hat wohl eher keine 1000 Grad Celcius.
Der Tabak verbrennt viel mehr bei dieser Temperatur.
(Davon abgesehen ist eine Zigarette um vielfaches kleiner und leichter zu löschen - das nur am Rande, völlig wertfrei)
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Mag sein. Ich weiß nicht, wie gut sich die "kalte Pyro" löschen lässt. Worauf ich hinaus wollte ist, dass die Dinger ja erst bei Zweckentfremdung gefährlich werden. Eine Zigarette (lassen wir das erhöhte Krebsrisiko mal außen vor) ist ja nicht per se gefährlich. Aber wenn man es darauf anlegt, kann man andere damit übel verletzen ... also genau wie bei Pyros ... oder Gemüsemessern oder Grillzangen oder Glühwein ...
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Law and Order scheint Herrn Beuth ja wirklich ein wichtiges Anliegen zu sein ... allen Einordnungen durch Leute vom Fach zum Trotz:

http://www.faz.net/aktuell/sport/beuth-will-beim-kampf-gegen-pyrotechnik-in-stadien-nicht-aufgeben-15913266.html

http://www.fr.de/rhein-main/pyrotechnik-in-fussballstadien-minister-droht-fussball-rowdys-mit-haftstrafe-a-1629026

Da bekundet er also, dass auch "kalte Pyro" noch Temperaturen von 200 bis 300 Grad entwickeln kann und geht dabei vollkommen über den Einwand hinweg, dass erst der Missbrauch das zu einem gefährlichen Werkzeug machen würde und vermutlich nur das komplette Verbot den klandestinen Gebrauch fördert.

Hat der Mann sich mal damit auseinander gesetzt, was sonst alles passieren muss, damit eine Haftstrafe verhängt wird? Ich meine: wir reden hier nicht vom Missbrauch in dem Sinne, dass damit bewusst anderen ein schwerer physischer Schaden zugefügt wird sondern vom bloßen Gebrauch. Und um die 300 Grad mal irgendwie einzuordnen: Tabakrauch einer gewöhnlichen Zigarette übersteigt leicht 1000 Grad. Soll das auch verboten werden? Bei welcher Strafe wäre denn dann genehm? Oder kommt mit dem Dieselverbot dann eh gleich ein Rauchverbot innerorts?

So wirklich kann ich mich mit diesem überbordenden Populismus nicht anfreunden.
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selbst die FAZ kritisiert heute den Haftstrafen Vorschlag von Beuth, das zeigt doch die Absurdität des Gedankengang
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selbst die FAZ kritisiert heute den Haftstrafen Vorschlag von Beuth, das zeigt doch die Absurdität des Gedankengang
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nun für Daue Schwarzfahrer gibt es auch Haftstrafen, ebenfalls unsinnig, aus meiner Sicht!
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selbst die FAZ kritisiert heute den Haftstrafen Vorschlag von Beuth, das zeigt doch die Absurdität des Gedankengang
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Naja, was heißt selbst die FAZ? Wenn so gemeint ist, dass die eher konservativ/bürgerlich ticken und sich schwer damit tun zu akzeptieren, wenn den Institutionen auf der Nase herum getanzt wird, dann verstehe ich Deine Verwunderung. Aber hier gehts ja vor allem auch darum, dass eine Ordnungswidrigkeit wie ein Verbrechen bestraft werden soll und das ist derart fernab jeglicher Ausgewogenheit, dass das natürlich alarmierend sein muss, wenn man es mit Willkür nicht so hat. Hier tritt dann quasi der Fall ein, dass Beuth Recht und Gesetz strecken will. Man muss das mal in Relation setzen: Pyros zu gebrauchen (und ich rede nicht von Missbrauch, das wäre dann über Körperverletzung in seinen Abstufungen abgedeckt) ist halt verboten aber das wars dann auch. So wie Falschparken oder bei Rot über die Ampel zu fahren. Jemanden dafür einbuchten zu wollen ist grotesk. Und da wundert mich nicht im Geringsten, dass die FAZ das kritisiert.


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