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Eine Bekannte von mir studiert in Österreich. Jemand hat ihr beim umzug geholfen und dabei hat er - wie auch immer er das geschafft hat - das Kabel der Heizung (wohl eine Elektroheizung) beschädigt. Jetzt funktioniert diese wohl nicht (mehr). Sie hat ihm gesagt, dass er das über seine Haftpflicht regeln soll. Er meinte zu ihr, dass er keine hätte.
Nun kann ich nicht selbst runter und das vor Ort regeln und würde mich über Tipps freuen, wie man in dem Fall am besten vorgeht.
Er will wohl irgendwelche "Bekannten" organisieren, die das reparieren. Meine Bekannte hat gesagt, dass sie das lieber von einer "Fachfirma" lassen machen will.
In Vorleistung gehen und die Rechnung an ihn weiterleiten ist für mich unsicher - außer sie bekommt was schriftlich, dass er die Rechnung übernimmt.
Zusammen mit dem "Verursacher" zum Vermieter gehen und das gemeinsam regeln?
Danke vorab für Tipps!
Ich denke, dass der Umzugshelfer als Verursacher haften muss. Aber selbst wenn er eine Privathaftpflichtversicherung hätte, würde die nur zahlen, wenn es im Versicheungsumfang enthalten ist. Manche Versicherungen schließen Schäden aus Gefälligkeitsdiensten wie in dem beschriebenen Fall mitlerweile aus den Versicherungsleistungen aus.
Was meinst Du mit "gemeinsam regeln" beim Vermieter? Was hat der Vermieter damit zu tun? Es wurde seine Wohnung beschädigt und der Schaden muss behoben werden. Wer die Kosten dafür trägt, kann dem Vermieter egal sein, seine erste Ansprechpartnerin ist Deine Bekannte, da sie die Mieterin ist.
Sie sollte sich aber mal genau überlegen, wie sie mit der Situation umgeht, denn sonst steht sie beim nächsten Umzug allein da und muss ev. eine Firma beauftragen, die deutlich teurer sein wird, als die jetzt anstehende Reparatur.
Dem Umzugshelfer würde ich dringend raten eine Privathaftpflichtversicherung ab zu schließen. Nicht wegen so pillepalle Schäden wir hier, aber generell ist die Privathaftpflichtversicherung die wichtigste freiwillige Versicherung die es gibt und die man meiner Meinung nach unbedingt haben muss.
Weiterhin hat man als Mieter die Pflicht, eine solche gravierende Beschädigung der Mietsache dem Vermieter umgehend zu melden. Verletzt man diese Pflicht, kann dies zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses führen.
Ich denke, dass der Umzugshelfer als Verursacher haften muss. Aber selbst wenn er eine Privathaftpflichtversicherung hätte, würde die nur zahlen, wenn es im Versicheungsumfang enthalten ist. Manche Versicherungen schließen Schäden aus Gefälligkeitsdiensten wie in dem beschriebenen Fall mitlerweile aus den Versicherungsleistungen aus.
Was meinst Du mit "gemeinsam regeln" beim Vermieter? Was hat der Vermieter damit zu tun? Es wurde seine Wohnung beschädigt und der Schaden muss behoben werden. Wer die Kosten dafür trägt, kann dem Vermieter egal sein, seine erste Ansprechpartnerin ist Deine Bekannte, da sie die Mieterin ist.
Sie sollte sich aber mal genau überlegen, wie sie mit der Situation umgeht, denn sonst steht sie beim nächsten Umzug allein da und muss ev. eine Firma beauftragen, die deutlich teurer sein wird, als die jetzt anstehende Reparatur.
Dem Umzugshelfer würde ich dringend raten eine Privathaftpflichtversicherung ab zu schließen. Nicht wegen so pillepalle Schäden wir hier, aber generell ist die Privathaftpflichtversicherung die wichtigste freiwillige Versicherung die es gibt und die man meiner Meinung nach unbedingt haben muss.
Weiterhin hat man als Mieter die Pflicht, eine solche gravierende Beschädigung der Mietsache dem Vermieter umgehend zu melden. Verletzt man diese Pflicht, kann dies zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses führen.
Danke schon mal!
Was ist denn die finale Version der Geschichte?
😊
Wenn die Haftpflichtversicherung des Helfers, wie Stefan ausführt, sogenannte Gefälligkeitsschäden nicht abdeckt, nützt das ja nichts.
Wenn sie diese abdecken würde, würden die Prämien vermutlich exorbitant steigen, da dann jeder kleine Schaden im Haushalt von irgendjemandem übernommen werden kann, da ja alle die Pflicht-Haftpflicht haben.
😊
Wenn die Haftpflichtversicherung des Helfers, wie Stefan ausführt, sogenannte Gefälligkeitsschäden nicht abdeckt, nützt das ja nichts.
Wenn sie diese abdecken würde, würden die Prämien vermutlich exorbitant steigen, da dann jeder kleine Schaden im Haushalt von irgendjemandem übernommen werden kann, da ja alle die Pflicht-Haftpflicht haben.
Geht aber nicht um diesen Fall, sondern prinzipiell.
Von mir aus ohne Gefälligkeitsklausel.
Wenn einer einen massiven Schaden an Dir oder Deinem Eigentum verursacht, aber nicht zahlen kann noch versichert ist, biste neese.
😊
Wenn die Haftpflichtversicherung des Helfers, wie Stefan ausführt, sogenannte Gefälligkeitsschäden nicht abdeckt, nützt das ja nichts.
Wenn sie diese abdecken würde, würden die Prämien vermutlich exorbitant steigen, da dann jeder kleine Schaden im Haushalt von irgendjemandem übernommen werden kann, da ja alle die Pflicht-Haftpflicht haben.
Geht aber nicht um diesen Fall, sondern prinzipiell.
Von mir aus ohne Gefälligkeitsklausel.
Wenn einer einen massiven Schaden an Dir oder Deinem Eigentum verursacht, aber nicht zahlen kann noch versichert ist, biste neese.
😊
Dort ist es allerdings wesentlich einfacher: ein Unfall ist ein Unfall, meist wird die Polizei hinzugezogen, es gibt einen Verursacher, einen Halter und einen Geschädigten.
Im Privatbereich ist das wesentlich komplizierter, sprich: der Versicherungsbetrug wesentlich einfacher. Sobald du irgendeinen Schaden hast, suchst du dir einen Kumpel, dessen (Pflicht)Haftpflicht das übernimmt. Man kann sich vorstellen, wie hoch die Prämien für eine solche Versicherung sein müssten.
Danke schon mal!
Was ist denn die finale Version der Geschichte?
Geht aber nicht um diesen Fall, sondern prinzipiell.
Von mir aus ohne Gefälligkeitsklausel.
Wenn einer einen massiven Schaden an Dir oder Deinem Eigentum verursacht, aber nicht zahlen kann noch versichert ist, biste neese.
😊
Dort ist es allerdings wesentlich einfacher: ein Unfall ist ein Unfall, meist wird die Polizei hinzugezogen, es gibt einen Verursacher, einen Halter und einen Geschädigten.
Im Privatbereich ist das wesentlich komplizierter, sprich: der Versicherungsbetrug wesentlich einfacher. Sobald du irgendeinen Schaden hast, suchst du dir einen Kumpel, dessen (Pflicht)Haftpflicht das übernimmt. Man kann sich vorstellen, wie hoch die Prämien für eine solche Versicherung sein müssten.
Zunächst wird von einem Umzugshelfer gesprochen, der versehentlich was kaputt macht. Der soll dann, wie nett, für den Schaden haften. Man kann nur hoffen, dass der Tussi so schnell niemand mehr bei irgendwas hilft.
Dann kommt plötzlich die Frage auf, ob er haftbar ist, wenn er "Geld bekommen" hat. Zwischen den Zeilen meine ich zu lesen - Geld, schwarz. Ich wäre, sollte ich das richtig verstanden haben, tatsächlich neugierig, wie ein Gericht das bewerten würde ...
Kann man nicht einfach akzeptieren, dass was kaputt gehen kann, grad wenn man sich irgendeine Lösung gestrickt hat, dass man dann halt auch dafür selbst ne Verantwortung hat?
Zunächst wird von einem Umzugshelfer gesprochen, der versehentlich was kaputt macht. Der soll dann, wie nett, für den Schaden haften. Man kann nur hoffen, dass der Tussi so schnell niemand mehr bei irgendwas hilft.
Dann kommt plötzlich die Frage auf, ob er haftbar ist, wenn er "Geld bekommen" hat. Zwischen den Zeilen meine ich zu lesen - Geld, schwarz. Ich wäre, sollte ich das richtig verstanden haben, tatsächlich neugierig, wie ein Gericht das bewerten würde ...
Kann man nicht einfach akzeptieren, dass was kaputt gehen kann, grad wenn man sich irgendeine Lösung gestrickt hat, dass man dann halt auch dafür selbst ne Verantwortung hat?
Vor allem wenn auch noch das Angebot bestand, dass das jemand erledigen würde. Wenn einem das dann zu doof ist, dann muss man das halt selbst zahlen.
Hätte nicht gedacht, dass sich das hier so entwickelt.
1. Ich bin/war nicht live vor Ort, deshalb kann ich nichts zum Ausmaß des Schadens sagen.
2. Die Bekannte hat keinen Job sondern macht gerade ihre Ausbildung. Natürlich hat sich von denjenigen, die hier von "Fachleuten", "Umzugsfirmen" und "wie kann man das denn nur so machen lassen" während der eigenen Ausbildungszeit nie jemand mal so helfen lassen, sondern immer reichlich Geld für entsprechende Firmen etc ausgegeben.
3. Ich habe die Situation erstmal grob geschildert, da ich dachte, dass das ausreichend sei. Nach Stefans informativer Ausführung - wo es explizit um die (kostenlose) Gefälligkeit ging, habe ich nur nachgefragt, wie es sich verhält, wenn es eben nicht kostenlos ist, sondern nach dem Motto "ich geb dir auch nen Zwanni dafür".
Findest du den Fehler?
Hätte nicht gedacht, dass sich das hier so entwickelt.
1. Ich bin/war nicht live vor Ort, deshalb kann ich nichts zum Ausmaß des Schadens sagen.
2. Die Bekannte hat keinen Job sondern macht gerade ihre Ausbildung. Natürlich hat sich von denjenigen, die hier von "Fachleuten", "Umzugsfirmen" und "wie kann man das denn nur so machen lassen" während der eigenen Ausbildungszeit nie jemand mal so helfen lassen, sondern immer reichlich Geld für entsprechende Firmen etc ausgegeben.
3. Ich habe die Situation erstmal grob geschildert, da ich dachte, dass das ausreichend sei. Nach Stefans informativer Ausführung - wo es explizit um die (kostenlose) Gefälligkeit ging, habe ich nur nachgefragt, wie es sich verhält, wenn es eben nicht kostenlos ist, sondern nach dem Motto "ich geb dir auch nen Zwanni dafür".
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muss man bei der Schadensmeldung halt kreativ sein.
muss man bei der Schadensmeldung halt kreativ sein.
muss man bei der Schadensmeldung halt kreativ sein.
Aber ohne belastbaren Sachverhalt, wäre hier auch jeder österreichische Hofrat überfordert.
Aber ohne belastbaren Sachverhalt, wäre hier auch jeder österreichische Hofrat überfordert.