Wahlherbst 2019 - LTW in Sachsen und Brandenburg

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Wird mal wieder Zeit für einen neuen Wahl-Thread, diesmal geht es um die Wahlen in zwei ostdeutschen Länderparlamenten, über die schon viel geschrieben wird und von denen zwei bereits in gut zwei Monaten stattfinden (1. September).

Thüringen würde ich gerne in einem Extra-Thread behandelt sehen, die kommen einige Wochen später.

Sachsen

Bevölkerung: 4,1 Mio

Ausgangslage

CDU: 39,4
Linke: 18,9
SPD: 12,4
AfD: 9,7
Grüne: 5,7
FDP: 3,8
FW: 1,6
Sonstige: 8,4

Gebildet wurde eine "Große Koalition", mittlerweile geführt vom Herrn Kretschmer.

Umfragen-Durchschnitt

CDU: 24 % (- 15,4 %)
Linke: 15,5 % (- 3,4 %)
SPD: 7,5 % (- 4,9 %)
AfD: 24,5 % (+ 14,8 %)
Grüne: 15 % (+ 9,3 %)
FDP: 6 % (+ 2,2 %)
FW: 4 % (+ 2,4 %)
Sonstige: 3,5 % (- 4,9 %)

Bei dieser Konstellation wären neben der heiß diskutierten Koalition zwischen CDU und AfD (wohl eh nur, wenn die CDU stärkste Partei wird) auch noch eine Koalition zwischen CDU, SPD und Grünen möglich, die Mehrheit hierfür wäre aber nach den Umfragen hauchdünn. Außer man nähme die FDP noch dazu. Selbst die Koalition zwischen der CDU und der AfD wäre jetzt mit keiner allzu komfortablen Mehrheit ausgestattet.
Interessant würde es hier werden, wenn die FW noch dazu kommen würde oder die FDP nicht einzieht. Selbst ein Nicht-Einzug der SPD scheint möglich, wenn auch noch unwahrscheinlich.

Interessant ist zudem, dass die AfD praktisch 1:1 die Stimmenverluste der CDU aufgefuttert hat. Diese Stimmverluste stimmen übrigens fast genau mit denen überein, die die Union bundesweit seit Herbst 2014 zu verbuchen hat.
Die Wahl in Sachsen ist durch die vielen Unbekannten sicherlich eine der "spannendsten" Landtagswahlen der letzten Jahre. Man kann davon ausgehen, dass die CDU den MinPräs auch weiterhin stellen wird. Die Frage ist nur, ob der Kretschmer heißt und mit wem das an der Seite der CDU passieren wird.

Brandenburg

Bevölkerung: 2,5 Mio

Ausgangslage

SPD: 31,9 %
CDU: 23,0 %
Linke: 18,6 %
AfD: 12,2 %
Grüne: 6,2 %
BVB/FW: 2,7 %
FDP: 1,5 %
Sonstige: 6,8 %

Gebildet wurde eine Rot-Rote Koalition unter Herrn Woidke (SPD)

Umfragen-Durchschnitt

SPD: 19,5 % (- 12,4 %)
CDU: 17,8 % (- 5,2 %)
Linke: 17,2 % (- 1,4 %)
AfD: 20,2 % (+ 8,0 %)
Grüne: 13,7 % (+ 7,5 %)
FDP: 4,8 % (+ 3,3 %)
BVB/FW: ca. 4 %
Sonstige: ca. 4 %

Noch wahrscheinlicher als in Sachsen ist es, dass die AFD in Brandenburg stärkste Partei wird. Hier liegt das aber nicht unbedingt nur an den hohen Werten der AfD, sondern auch an den grundsätzlich niedrigen Werten der anderen Parteien. Die CDU ist in Brandenburg eh schon immer schwach, die SPD, die bisher stark war, hat eben von der Linken und Grünen ohnehin Konkurrenz. Insgesamt haben wir jetzt vier etwa gleich große Parteien (Mitte-Links, Links, Mitte-Rechts, Rechts sozusagen).

Es ist natürlich gut möglich, dass FDP oder die Freien Wähler noch einziehen, grundsätzlich spricht hier viel dafür, dass es zwei Koalitionsmöglichkeien gibt, einmal rot-rot-grün, andererseits SPD-CDU-Grüne.
Interessant finde ich das Detail, dass die AfD zwar bei der letzten Infratest Dimap Umfrage mit 21 % angegeben wird, bei der Direktwahl-Frage nach dem Ministerpräsident der AfD-Kandidat aber nur 8 % bekommt (Woidke übrigens 48 %).

Pers. Meinung

Die AfD wird wohl in beiden Wahlen als Wahlgewinner vom Platz gehen. Neben den Grünen natürlich. Die Frage ist, ob sie stärkste Partei wird in den beiden Parlamenten. In Brandenburg wird sie vermutlich in der Opposition bleiben, in Sachsen könnte sie tatsächlich in eine Regierung kommen. Grundsätzlich gibt es aber zwei etwas relativierende Tendenzen für mich. Zum einen sind die Ergebnisse in den Umfragen derzeit nicht höher als die Ergebnisse bei der BTW und Europawahl in den jeweiligen Bundesländern. Das heißt, die AfD gewinnt das dazu, was sie ohnehin schon seit 2 Jahren an Wählerschaft hat.
Zum anderen wird m.E. die Bedeutung dieser Bundesländer überzogen. Sachsen als größstes ostdeutsches Bundesland hat die Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz (und wer interessiert sich für die?). Mit Brandenburg und Thüringen sind dann knappe 11 % der deutschen Bevölkerung im Herbst aufgerufen ihre Landesparlamente zu wählen.
Das soll nix verharmlosen, nur die Bedeutung dieser Wahlen etwas einordnen, eine Überhöhung hilft nur den Rechten.

Ach ja, etwas makaber finde ich es, die Wahltermine in zwei Bundesländern an der polnischen Westgrenze auf den 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen zu legen.
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Wird mal wieder Zeit für einen neuen Wahl-Thread, diesmal geht es um die Wahlen in zwei ostdeutschen Länderparlamenten, über die schon viel geschrieben wird und von denen zwei bereits in gut zwei Monaten stattfinden (1. September).

Thüringen würde ich gerne in einem Extra-Thread behandelt sehen, die kommen einige Wochen später.

Sachsen

Bevölkerung: 4,1 Mio

Ausgangslage

CDU: 39,4
Linke: 18,9
SPD: 12,4
AfD: 9,7
Grüne: 5,7
FDP: 3,8
FW: 1,6
Sonstige: 8,4

Gebildet wurde eine "Große Koalition", mittlerweile geführt vom Herrn Kretschmer.

Umfragen-Durchschnitt

CDU: 24 % (- 15,4 %)
Linke: 15,5 % (- 3,4 %)
SPD: 7,5 % (- 4,9 %)
AfD: 24,5 % (+ 14,8 %)
Grüne: 15 % (+ 9,3 %)
FDP: 6 % (+ 2,2 %)
FW: 4 % (+ 2,4 %)
Sonstige: 3,5 % (- 4,9 %)

Bei dieser Konstellation wären neben der heiß diskutierten Koalition zwischen CDU und AfD (wohl eh nur, wenn die CDU stärkste Partei wird) auch noch eine Koalition zwischen CDU, SPD und Grünen möglich, die Mehrheit hierfür wäre aber nach den Umfragen hauchdünn. Außer man nähme die FDP noch dazu. Selbst die Koalition zwischen der CDU und der AfD wäre jetzt mit keiner allzu komfortablen Mehrheit ausgestattet.
Interessant würde es hier werden, wenn die FW noch dazu kommen würde oder die FDP nicht einzieht. Selbst ein Nicht-Einzug der SPD scheint möglich, wenn auch noch unwahrscheinlich.

Interessant ist zudem, dass die AfD praktisch 1:1 die Stimmenverluste der CDU aufgefuttert hat. Diese Stimmverluste stimmen übrigens fast genau mit denen überein, die die Union bundesweit seit Herbst 2014 zu verbuchen hat.
Die Wahl in Sachsen ist durch die vielen Unbekannten sicherlich eine der "spannendsten" Landtagswahlen der letzten Jahre. Man kann davon ausgehen, dass die CDU den MinPräs auch weiterhin stellen wird. Die Frage ist nur, ob der Kretschmer heißt und mit wem das an der Seite der CDU passieren wird.

Brandenburg

Bevölkerung: 2,5 Mio

Ausgangslage

SPD: 31,9 %
CDU: 23,0 %
Linke: 18,6 %
AfD: 12,2 %
Grüne: 6,2 %
BVB/FW: 2,7 %
FDP: 1,5 %
Sonstige: 6,8 %

Gebildet wurde eine Rot-Rote Koalition unter Herrn Woidke (SPD)

Umfragen-Durchschnitt

SPD: 19,5 % (- 12,4 %)
CDU: 17,8 % (- 5,2 %)
Linke: 17,2 % (- 1,4 %)
AfD: 20,2 % (+ 8,0 %)
Grüne: 13,7 % (+ 7,5 %)
FDP: 4,8 % (+ 3,3 %)
BVB/FW: ca. 4 %
Sonstige: ca. 4 %

Noch wahrscheinlicher als in Sachsen ist es, dass die AFD in Brandenburg stärkste Partei wird. Hier liegt das aber nicht unbedingt nur an den hohen Werten der AfD, sondern auch an den grundsätzlich niedrigen Werten der anderen Parteien. Die CDU ist in Brandenburg eh schon immer schwach, die SPD, die bisher stark war, hat eben von der Linken und Grünen ohnehin Konkurrenz. Insgesamt haben wir jetzt vier etwa gleich große Parteien (Mitte-Links, Links, Mitte-Rechts, Rechts sozusagen).

Es ist natürlich gut möglich, dass FDP oder die Freien Wähler noch einziehen, grundsätzlich spricht hier viel dafür, dass es zwei Koalitionsmöglichkeien gibt, einmal rot-rot-grün, andererseits SPD-CDU-Grüne.
Interessant finde ich das Detail, dass die AfD zwar bei der letzten Infratest Dimap Umfrage mit 21 % angegeben wird, bei der Direktwahl-Frage nach dem Ministerpräsident der AfD-Kandidat aber nur 8 % bekommt (Woidke übrigens 48 %).

Pers. Meinung

Die AfD wird wohl in beiden Wahlen als Wahlgewinner vom Platz gehen. Neben den Grünen natürlich. Die Frage ist, ob sie stärkste Partei wird in den beiden Parlamenten. In Brandenburg wird sie vermutlich in der Opposition bleiben, in Sachsen könnte sie tatsächlich in eine Regierung kommen. Grundsätzlich gibt es aber zwei etwas relativierende Tendenzen für mich. Zum einen sind die Ergebnisse in den Umfragen derzeit nicht höher als die Ergebnisse bei der BTW und Europawahl in den jeweiligen Bundesländern. Das heißt, die AfD gewinnt das dazu, was sie ohnehin schon seit 2 Jahren an Wählerschaft hat.
Zum anderen wird m.E. die Bedeutung dieser Bundesländer überzogen. Sachsen als größstes ostdeutsches Bundesland hat die Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz (und wer interessiert sich für die?). Mit Brandenburg und Thüringen sind dann knappe 11 % der deutschen Bevölkerung im Herbst aufgerufen ihre Landesparlamente zu wählen.
Das soll nix verharmlosen, nur die Bedeutung dieser Wahlen etwas einordnen, eine Überhöhung hilft nur den Rechten.

Ach ja, etwas makaber finde ich es, die Wahltermine in zwei Bundesländern an der polnischen Westgrenze auf den 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen zu legen.
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SGE_Werner schrieb:

Zum anderen wird m.E. die Bedeutung dieser Bundesländer überzogen. Sachsen als größstes ostdeutsches Bundesland hat die Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz (und wer interessiert sich für die?).



die LTW werden durch die (wie von Dir zu recht geschrieben nicht überraschend) hohen Werte der AfD eine bundesweite Bedeutung aufgedrückt und durch die (hoffentlich nur virtuelle) Debatte um CDU/AfD Koalitionen
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neueste Umfragen
https://www.n-tv.de/politik/AfD-liegt-in-Umfragen-nicht-mehr-allein-vorn-article21224805.html
In Sachsen ist jetzt die CDU wieder deutlich stärkste Partei, war nicht lange die AfD als stärkste Kraft angesehen?

In Brandenburg: Kopf an Kopf zwischen SPD und AfD im Rennen um stärkste Partei!
In Sachsen wird die SPD vermutlich einstellig.

Ich tippe:
Brandenburg: statt RR gibt es RRG
Sachsen statt Schwarz Rot, kommt es zu "Kenia" (Schwarz Rot Grün)
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neueste Umfragen
https://www.n-tv.de/politik/AfD-liegt-in-Umfragen-nicht-mehr-allein-vorn-article21224805.html
In Sachsen ist jetzt die CDU wieder deutlich stärkste Partei, war nicht lange die AfD als stärkste Kraft angesehen?

In Brandenburg: Kopf an Kopf zwischen SPD und AfD im Rennen um stärkste Partei!
In Sachsen wird die SPD vermutlich einstellig.

Ich tippe:
Brandenburg: statt RR gibt es RRG
Sachsen statt Schwarz Rot, kommt es zu "Kenia" (Schwarz Rot Grün)
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Tafelberg schrieb:

war nicht lange die AfD als stärkste Kraft angesehen?


Eigentlich waren beide immer gleichauf. Die AfD hat in den Umfragen auch nicht nachgelassen, die Grünen haben Prozente verloren (zugunsten der CDU)
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Ich darf in einer Woche in Brandenburg mein Kreuzchen machen.
Von denen, die die AfD wählen werden, will der Großteil nicht, daß diese Partei auch regiert, die meisten wissen nicht einmal genau, wofür die AfD steht und wer der Spitzenkandidat ist, sie wollen es nur "denen da oben" zeigen.
Wenn der AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz stärker in Erscheinung treten würde, dann würde das eher Wähler abschrecken. Sein Spitzname lautet "kleiner Himmler", nicht nur wegen seines Äußeren.
Daß ein gutes WAhlergebnis der AfD das Regieren schwieriger macht, weil in einer Dreierkoalition noch mehr Kompromisse gemacht werden müssen, das sehen diese Wähler nicht. Oder es ist ihnen egal.

Wer wissen möchte, warum so viele, vor allem ältere Ostdeutsche so verbittert sind, dem empfehle ich die Doku zur Treuhand, https://www.arte.tv/de/videos/082739-000-A/d-mark-einheit-vaterland/

Der Staat war damals mit den Ereignissen der Wiedervereinigung völlig überfordert, deswegen sind da viele schlimme Sachen passiert.
Daran fühlten sich viele 2015 erinnert, als Politik und Behörden angesichts der großen Zahl an Flüchtlingen wieder völlig überfordert waren.

Ich hoffe, dass die FDP in Brandenburg nicht in den Landtag kommt, damit rot-rot-grün eine stabile Mehrheit hat. Die CDU in Brandenburg ist in großen Teilen erzreaktionär, zu sehen z.B. daran, dass die Delegierten auf dem Parteitag gegen den Vorschlag des Parteivorsitzenden revoltiert haben, mehr Frauen auf aussichtsreiche Listenplätze zu setzen.

Im Vergleich zu Sachsen dürfte die Regierungsbildung in Brandenburg ein Kindespiel werden.
Was wird es da geben? Ein Viererbündnis? Eine Minderheitsregierung, toleriert u.a. von der AfD?
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Ich darf in einer Woche in Brandenburg mein Kreuzchen machen.
Von denen, die die AfD wählen werden, will der Großteil nicht, daß diese Partei auch regiert, die meisten wissen nicht einmal genau, wofür die AfD steht und wer der Spitzenkandidat ist, sie wollen es nur "denen da oben" zeigen.
Wenn der AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz stärker in Erscheinung treten würde, dann würde das eher Wähler abschrecken. Sein Spitzname lautet "kleiner Himmler", nicht nur wegen seines Äußeren.
Daß ein gutes WAhlergebnis der AfD das Regieren schwieriger macht, weil in einer Dreierkoalition noch mehr Kompromisse gemacht werden müssen, das sehen diese Wähler nicht. Oder es ist ihnen egal.

Wer wissen möchte, warum so viele, vor allem ältere Ostdeutsche so verbittert sind, dem empfehle ich die Doku zur Treuhand, https://www.arte.tv/de/videos/082739-000-A/d-mark-einheit-vaterland/

Der Staat war damals mit den Ereignissen der Wiedervereinigung völlig überfordert, deswegen sind da viele schlimme Sachen passiert.
Daran fühlten sich viele 2015 erinnert, als Politik und Behörden angesichts der großen Zahl an Flüchtlingen wieder völlig überfordert waren.

Ich hoffe, dass die FDP in Brandenburg nicht in den Landtag kommt, damit rot-rot-grün eine stabile Mehrheit hat. Die CDU in Brandenburg ist in großen Teilen erzreaktionär, zu sehen z.B. daran, dass die Delegierten auf dem Parteitag gegen den Vorschlag des Parteivorsitzenden revoltiert haben, mehr Frauen auf aussichtsreiche Listenplätze zu setzen.

Im Vergleich zu Sachsen dürfte die Regierungsbildung in Brandenburg ein Kindespiel werden.
Was wird es da geben? Ein Viererbündnis? Eine Minderheitsregierung, toleriert u.a. von der AfD?
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Curulin schrieb:

Im Vergleich zu Sachsen dürfte die Regierungsbildung in Brandenburg ein Kindespiel werden.
Was wird es da geben? Ein Viererbündnis? Eine Minderheitsregierung, toleriert u.a. von der AfD?        



nach den neuesten Zahlen müsste ein Dreier Bündnis CDU/SPD/Grüne in Sachsen reichen!
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Noch 6 Tage...

Umfragen-Spanne - Sachsen (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

CDU: 28-31 % (26,9)
Linke: 14-16 % (16,1)
SPD: 7-9 % (10,5)
AfD: 24-26 %  (27,0)
Grüne: 10-13 % (4,6)
FDP: 5 % (8,2)
FW: 3-4 % (1,1)
Sonstige: 1-3 % (5,6)

Umfragen-Spanne - Brandenburg (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

SPD: 17-22 % (17,6)
CDU: 18 % (26,7)
Linke: 14-15 % (17,2)
AfD: 20-22 % (20,2)
Grüne: 12-16 % (5,0)
FDP: 5 % (7,1)
BVB/FW: ca. 4 % (1,2)
Sonstige: 2-5 % (5,1)

Mittlerweile ist es wahrscheinlicher, dass die AfD in Brandenburg die stärkste Partei wird als in Sachsen. Das liegt aber einfach daran, dass in Sachsen die CDU noch deutlich stärker ist. Die Ergebnisse in Sachsen in den Umfragen liegen übrigens nicht so weit weg von den Ergebnissen der BTW. Das ist in Brandenburg schon anders, da haben die Grünen deutlich mehr und die CDU deutlich weniger.
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Noch 6 Tage...

Umfragen-Spanne - Sachsen (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

CDU: 28-31 % (26,9)
Linke: 14-16 % (16,1)
SPD: 7-9 % (10,5)
AfD: 24-26 %  (27,0)
Grüne: 10-13 % (4,6)
FDP: 5 % (8,2)
FW: 3-4 % (1,1)
Sonstige: 1-3 % (5,6)

Umfragen-Spanne - Brandenburg (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

SPD: 17-22 % (17,6)
CDU: 18 % (26,7)
Linke: 14-15 % (17,2)
AfD: 20-22 % (20,2)
Grüne: 12-16 % (5,0)
FDP: 5 % (7,1)
BVB/FW: ca. 4 % (1,2)
Sonstige: 2-5 % (5,1)

Mittlerweile ist es wahrscheinlicher, dass die AfD in Brandenburg die stärkste Partei wird als in Sachsen. Das liegt aber einfach daran, dass in Sachsen die CDU noch deutlich stärker ist. Die Ergebnisse in Sachsen in den Umfragen liegen übrigens nicht so weit weg von den Ergebnissen der BTW. Das ist in Brandenburg schon anders, da haben die Grünen deutlich mehr und die CDU deutlich weniger.
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Noch mal aktualisierte Umfrage-Mittelwerte, dahinter die Tendenz, sprich die Entwicklung der letzten Wochen

Umfragen-Durchschnitte - Sachsen (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

CDU: 30,0 % (26,9) Tendenz steigend
Linke: 15,0 % (16,1) Tendenz leicht sinkend
SPD: 8,1 % (10,5) Tendenz stabil
AfD: 24,9 %  (27,0) Tendenz stabil
Grüne: 11,2 % (4,6) Tendenz leicht sinkend
FDP: 5,0 % (8,2) Tendenz stabil
FW: 3,5 % (1,1) Tendenz stabil

CDU-SPD-Grüne hätte eine knappe, aber doch stabile Mehrheit, sollte die FDP herausfallen, wäre die Mehrheit klar

Umfragen-Durchschnitte - Brandenburg (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

SPD: 21,5 % (17,6) Tendenz leicht steigend
CDU: 17,4 % (26,7) Tendenz leicht sinkend
Linke: 14,5 % (17,2) Tendenz leicht sinkend
AfD: 21,0 % (20,2) Tendenz stabil
Grüne: 13,6 % (5,0) Tendenz wieder stabil
FDP: 5,0 % (7,1) Tendenz stabil
BVB/FW: 4,3 % (1,2) Tendenz stabil

Hier auch erstmal die Frage, ob die FDP drin ist. Zweite Frage, wer die stärkste Fraktion stellt.
Am Ende könnte hier die SPD sich die Koalitionsmöglichkeiten aussuchen. RRG hat eine Mehrheit, Auch Rot-Schwarz-Grün wäre möglich.
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Noch mal aktualisierte Umfrage-Mittelwerte, dahinter die Tendenz, sprich die Entwicklung der letzten Wochen

Umfragen-Durchschnitte - Sachsen (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

CDU: 30,0 % (26,9) Tendenz steigend
Linke: 15,0 % (16,1) Tendenz leicht sinkend
SPD: 8,1 % (10,5) Tendenz stabil
AfD: 24,9 %  (27,0) Tendenz stabil
Grüne: 11,2 % (4,6) Tendenz leicht sinkend
FDP: 5,0 % (8,2) Tendenz stabil
FW: 3,5 % (1,1) Tendenz stabil

CDU-SPD-Grüne hätte eine knappe, aber doch stabile Mehrheit, sollte die FDP herausfallen, wäre die Mehrheit klar

Umfragen-Durchschnitte - Brandenburg (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

SPD: 21,5 % (17,6) Tendenz leicht steigend
CDU: 17,4 % (26,7) Tendenz leicht sinkend
Linke: 14,5 % (17,2) Tendenz leicht sinkend
AfD: 21,0 % (20,2) Tendenz stabil
Grüne: 13,6 % (5,0) Tendenz wieder stabil
FDP: 5,0 % (7,1) Tendenz stabil
BVB/FW: 4,3 % (1,2) Tendenz stabil

Hier auch erstmal die Frage, ob die FDP drin ist. Zweite Frage, wer die stärkste Fraktion stellt.
Am Ende könnte hier die SPD sich die Koalitionsmöglichkeiten aussuchen. RRG hat eine Mehrheit, Auch Rot-Schwarz-Grün wäre möglich.
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In Brandenburg könnte die 5%-Hürde für die Freien Wähler aufgehoben werden, wenn sie ein Direktmandat holen, die Chancen dazu stehen wohl nicht schlecht. Wenn due FDP auch in den Landtag kommt könnte es eng werden für RRG.
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Noch mal aktualisierte Umfrage-Mittelwerte, dahinter die Tendenz, sprich die Entwicklung der letzten Wochen

Umfragen-Durchschnitte - Sachsen (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

CDU: 30,0 % (26,9) Tendenz steigend
Linke: 15,0 % (16,1) Tendenz leicht sinkend
SPD: 8,1 % (10,5) Tendenz stabil
AfD: 24,9 %  (27,0) Tendenz stabil
Grüne: 11,2 % (4,6) Tendenz leicht sinkend
FDP: 5,0 % (8,2) Tendenz stabil
FW: 3,5 % (1,1) Tendenz stabil

CDU-SPD-Grüne hätte eine knappe, aber doch stabile Mehrheit, sollte die FDP herausfallen, wäre die Mehrheit klar

Umfragen-Durchschnitte - Brandenburg (in Klammern die BTW-Ergebnisse)

SPD: 21,5 % (17,6) Tendenz leicht steigend
CDU: 17,4 % (26,7) Tendenz leicht sinkend
Linke: 14,5 % (17,2) Tendenz leicht sinkend
AfD: 21,0 % (20,2) Tendenz stabil
Grüne: 13,6 % (5,0) Tendenz wieder stabil
FDP: 5,0 % (7,1) Tendenz stabil
BVB/FW: 4,3 % (1,2) Tendenz stabil

Hier auch erstmal die Frage, ob die FDP drin ist. Zweite Frage, wer die stärkste Fraktion stellt.
Am Ende könnte hier die SPD sich die Koalitionsmöglichkeiten aussuchen. RRG hat eine Mehrheit, Auch Rot-Schwarz-Grün wäre möglich.
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SGE_Werner schrieb:

SPD: 8,1 % (10,5) Tendenz stabil


Liest sich schon komisch
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Wer in Brandenburg morgen AfD wählt, der/die  gibt einem lupenreinen Nazi seine/ihre Stimme.

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Wer in Brandenburg morgen AfD wählt, der/die  gibt einem lupenreinen Nazi seine/ihre Stimme.

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heute muss es ja schon heißen.
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Wer in Brandenburg morgen AfD wählt, der/die  gibt einem lupenreinen Nazi seine/ihre Stimme.

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Gut famd ich gestern das Fernsehprogramm auf RBB, zeigten vor der Wahl den Film Der große Diktator. Aber den kapieren AfD-Wähler leider nicht.
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In Sachsen hat sich bis zum Mittag die Wahlbeteiligung teils fast verdoppelt. Letztes Mal waren es weniger als 50 %, diesmal kann man wohl mit 70-75 % rechnen.

Gehe davon aus, dass dies zu Gunsten der CDU, der Grünen und der AfD gehen wird. Die AfD hat ohnehin Nichtwähler mobilisiert, mobilisiert aber auch die Gegner und die "Besser den Amtsinhaber stützen" Leute.
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Mein Tipp
Sachsen CDU spd grün
Brandenburg rot rot grün
Bisherige mp bleiben
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Mal die ARD-Infratest-Dimap-Zahlen zu den Ansichten der Brandenburger zur AfD, hochinteressant...

56 % - Spricht aus, was in den anderen Parteien nicht gesagt werden darf
47 % - finden es gut, dass sie den Zuzug von Migranten begrenzen will
37 % - haben ein Gespür für die Probleme der Menschen in Brandenburg
37 % - finde es gut, dass sie in der Klimadebatte eine andere Meinung haben

aber eben auch

77 % - distanziert sich nicht genug von rechtsextremen Positionen

Zeigt, die AfD deckt Inhalte ab, die von vielen geteilt werden. Gibt dann aber die Wähler, die sie trotz (oder wegen) der Rechtsradikalen wählen und die, die trotz Übereinstimmung mit AfD-Positionen wegen der Rechtsradikalen sie noch nicht wählen. Will nicht wissen, wie viel die AfD bekommen würde, wenn sie die extremsten Rechten loswerden würde. Wahrscheinlich wären dann auch 30 % möglich.
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Sachsen

CDU: 32,0
SPD: 8,0
Grüne: 9,0
AfD: 27,5
Linke: 10,5
FDP: 4,8

Puh
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Brandenburg

CDU: 15,5
SPD: 27,5
Grüne: 10,0
AfD: 22,5
Linke: 11,0
FDP: 4,8
FW/BVB: 5,0

Woidke mit Amtsbonus, auch hier die AfD stärker als erwartet, die Grünen und Linken schwächer.
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Wahlbeteiligung

Brandenburg: 59 (+11)
Sachsen: 65 (+16)

Die Amtsinhaber wie gesagt besser weggekommen.
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Rund jeder Vierte wählt AfD, schlimm.


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