E-Mobilität

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adlerkadabra schrieb:

Was mich aktuell vom E-PKW klar abhält, ist die mangelnde Infrastruktur fürs Aufladen (wenn auf Langstrecke unterwegs) ebenso wie die langen Ladezeiten.

Okay, könnte man nutzen um ins Forum zu gehen und Invektiven etwa gegen den WA platzieren. Z.B.: e-mobiler WA? Gehört definitiv verboten, dass der Typ sich zu allem anderen auch noch lautlos von hinten nähern kann

Nun, da braucht es einfach eine Bedarfsanalyse.
In meinem Fall sieht die so aus, dass ich äußerst selten mehr als 400 km am Stück fahre. D.h. 420-450 km Reichweite reichen mir. Laden kann ich zu Hause, unterwegs denke ich, dass die Ladeinfrastruktur innerhalb des nächsten Jahres auf ein vernünftiges Level kommen wird. Von daher also alles grün fürs E-Auto.
Mal sehen.

Und Verbote sind, wie ich gehört habe, kontraproduktiv.
Wobei die Lautlosigkeit schon ein gewisses Maß an Mehraufmerksamkeit seitens des Fahrers erfordern wird. Allerdings auch da: dort, wo Fußgänger unterwegs sind, halte ich mich mit dem Auto ohnehin nicht auf. Stadtfahrten u. Ä. mache ich schon viele Jahre nicht mehr.
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WuerzburgerAdler schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Was mich aktuell vom E-PKW klar abhält, ist die mangelnde Infrastruktur fürs Aufladen (wenn auf Langstrecke unterwegs) ebenso wie die langen Ladezeiten.

Okay, könnte man nutzen um ins Forum zu gehen und Invektiven etwa gegen den WA platzieren. Z.B.: e-mobiler WA? Gehört definitiv verboten, dass der Typ sich zu allem anderen auch noch lautlos von hinten nähern kann

Nun, da braucht es einfach eine Bedarfsanalyse.
In meinem Fall sieht die so aus, dass ich äußerst selten mehr als 400 km am Stück fahre. D.h. 420-450 km Reichweite reichen mir. Laden kann ich zu Hause, unterwegs denke ich, dass die Ladeinfrastruktur innerhalb des nächsten Jahres auf ein vernünftiges Level kommen wird. Von daher also alles grün fürs E-Auto.
Mal sehen.

Und Verbote sind, wie ich gehört habe, kontraproduktiv.
Wobei die Lautlosigkeit schon ein gewisses Maß an Mehraufmerksamkeit seitens des Fahrers erfordern wird. Allerdings auch da: dort, wo Fußgänger unterwegs sind, halte ich mich mit dem Auto ohnehin nicht auf. Stadtfahrten u. Ä. mache ich schon viele Jahre nicht mehr.

Gemäß der Analyse eines klugen Mannes, die ich kürzlich las, befinden wir uns inmitten eines fundamentalen Wandels - kurz zusammengefasst: Priorität hat nicht mehr länger die Reihenfolge Planung - Produktion - Verbrauch, vielmehr hat sich das gewandelt zu: Konsum/Verbrauch (Handeln) - Analyse - Produktion. Wenn ich es recht verstehe, steckt genau dieser Wandel auch hinter dem Konzept der Plattformökonomie. Hier dürfte der arg strapazierte Begriff des Paradigmenwechsels tatsächlich angebracht sein.

Bezogen auf Auto und Mobilität stimme ich Dir also zu, WA: ab einer gewissen Breite des Handelns - immer mehr Leute entscheiden sich für das E-Konzept - wird die Infrastruktur sehr rasch nachziehen.

Für mich persönlich ist die Wechsel-Entscheidung, die auch bald mal ansteht, nach wie vor nicht eindeutig. Es gibt offenbar ernst zu nehmende Studien, die besagen, die Ökobilanz eines E-PKW im Vergleich mit einem vernünftig abgasgereinigten herkömmlichen Auto sei, bei durchschnittlicher Laufleistung, erst im 7. Betriebsjahr positiv. Da bekommt er allerdings bald schon sein elektrisches Gnadenbrot. (Es sei denn, man entscheidet sich für Bio-Elektrizität, gestaltet den Motorraum zum Aquarium um und setzt da 4 solcher geflossten Freunde aus dem Amazonas rein, immer zwei arbeitend, zwei ruhend im Wechsel - abends paar Brösel Fischfutter in den Tank, das wars https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-forscher-entdecken-rekord-zitteraal-a-1286118.html )

P.S. Das Problem der Lautlosigkeit wäre dahingehend zu lösen, dass i3 & Konsorten "Im Herzen von Europa" vor sich hinsummen.  


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Der durchaus nicht berauschende Stand der Dinge jetzt: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/iaa-2019-zu-gruen-um-wahr-zu-sein-a-1286213.html

Was mich mal interessieren würde: was halten die geschätzten Kollegen von den verschiedenen Hybrid-Konzepten?
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WuerzburgerAdler schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Was mich aktuell vom E-PKW klar abhält, ist die mangelnde Infrastruktur fürs Aufladen (wenn auf Langstrecke unterwegs) ebenso wie die langen Ladezeiten.

Okay, könnte man nutzen um ins Forum zu gehen und Invektiven etwa gegen den WA platzieren. Z.B.: e-mobiler WA? Gehört definitiv verboten, dass der Typ sich zu allem anderen auch noch lautlos von hinten nähern kann

Nun, da braucht es einfach eine Bedarfsanalyse.
In meinem Fall sieht die so aus, dass ich äußerst selten mehr als 400 km am Stück fahre. D.h. 420-450 km Reichweite reichen mir. Laden kann ich zu Hause, unterwegs denke ich, dass die Ladeinfrastruktur innerhalb des nächsten Jahres auf ein vernünftiges Level kommen wird. Von daher also alles grün fürs E-Auto.
Mal sehen.

Und Verbote sind, wie ich gehört habe, kontraproduktiv.
Wobei die Lautlosigkeit schon ein gewisses Maß an Mehraufmerksamkeit seitens des Fahrers erfordern wird. Allerdings auch da: dort, wo Fußgänger unterwegs sind, halte ich mich mit dem Auto ohnehin nicht auf. Stadtfahrten u. Ä. mache ich schon viele Jahre nicht mehr.

Gemäß der Analyse eines klugen Mannes, die ich kürzlich las, befinden wir uns inmitten eines fundamentalen Wandels - kurz zusammengefasst: Priorität hat nicht mehr länger die Reihenfolge Planung - Produktion - Verbrauch, vielmehr hat sich das gewandelt zu: Konsum/Verbrauch (Handeln) - Analyse - Produktion. Wenn ich es recht verstehe, steckt genau dieser Wandel auch hinter dem Konzept der Plattformökonomie. Hier dürfte der arg strapazierte Begriff des Paradigmenwechsels tatsächlich angebracht sein.

Bezogen auf Auto und Mobilität stimme ich Dir also zu, WA: ab einer gewissen Breite des Handelns - immer mehr Leute entscheiden sich für das E-Konzept - wird die Infrastruktur sehr rasch nachziehen.

Für mich persönlich ist die Wechsel-Entscheidung, die auch bald mal ansteht, nach wie vor nicht eindeutig. Es gibt offenbar ernst zu nehmende Studien, die besagen, die Ökobilanz eines E-PKW im Vergleich mit einem vernünftig abgasgereinigten herkömmlichen Auto sei, bei durchschnittlicher Laufleistung, erst im 7. Betriebsjahr positiv. Da bekommt er allerdings bald schon sein elektrisches Gnadenbrot. (Es sei denn, man entscheidet sich für Bio-Elektrizität, gestaltet den Motorraum zum Aquarium um und setzt da 4 solcher geflossten Freunde aus dem Amazonas rein, immer zwei arbeitend, zwei ruhend im Wechsel - abends paar Brösel Fischfutter in den Tank, das wars https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-forscher-entdecken-rekord-zitteraal-a-1286118.html )

P.S. Das Problem der Lautlosigkeit wäre dahingehend zu lösen, dass i3 & Konsorten "Im Herzen von Europa" vor sich hinsummen.  


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adlerkadabra schrieb:

Es gibt offenbar ernst zu nehmende Studien, die besagen, die Ökobilanz eines E-PKW im Vergleich mit einem vernünftig abgasgereinigten herkömmlichen Auto sei, bei durchschnittlicher Laufleistung, erst im 7. Betriebsjahr positiv.

"Wenn eine Studie erscheint, sind die Annahmen wegen der Dynamik des Marktes oft schon wieder veraltet" (Peter Kasten, Öko-Institut) aus:
https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
spannend, aber lang.

führt uns aber auch zu dem grundsätzlichen problem: wem kann man in der sache vertrauen, wer vertritt welche interessen?

was ich sagen kann: hab in der verwandtschaft einen PV-ingeneur sitzen, der seinen sprit vom dach schöpft und jeden tag 100km pendelt...
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adlerkadabra schrieb:

Es gibt offenbar ernst zu nehmende Studien, die besagen, die Ökobilanz eines E-PKW im Vergleich mit einem vernünftig abgasgereinigten herkömmlichen Auto sei, bei durchschnittlicher Laufleistung, erst im 7. Betriebsjahr positiv.

"Wenn eine Studie erscheint, sind die Annahmen wegen der Dynamik des Marktes oft schon wieder veraltet" (Peter Kasten, Öko-Institut) aus:
https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
spannend, aber lang.

führt uns aber auch zu dem grundsätzlichen problem: wem kann man in der sache vertrauen, wer vertritt welche interessen?

was ich sagen kann: hab in der verwandtschaft einen PV-ingeneur sitzen, der seinen sprit vom dach schöpft und jeden tag 100km pendelt...
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Xbuerger schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Es gibt offenbar ernst zu nehmende Studien, die besagen, die Ökobilanz eines E-PKW im Vergleich mit einem vernünftig abgasgereinigten herkömmlichen Auto sei, bei durchschnittlicher Laufleistung, erst im 7. Betriebsjahr positiv.

"Wenn eine Studie erscheint, sind die Annahmen wegen der Dynamik des Marktes oft schon wieder veraltet" (Peter Kasten, Öko-Institut) aus:
https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
spannend, aber lang.

führt uns aber auch zu dem grundsätzlichen problem: wem kann man in der sache vertrauen, wer vertritt welche interessen?

was ich sagen kann: hab in der verwandtschaft einen PV-ingeneur sitzen, der seinen sprit vom dach schöpft und jeden tag 100km pendelt...

Danke, interessant. Das Erwartbare scheint der Fall zu sein: wir müssen einen Schritt zurückgehen und fragen: schaffen wir es, genügend regenerative Energie zu erzeugen? Diese Frage gilt im übrigen für beide Ansätze, Batterie und Brennstoffzelle, wenn es Sinn machen soll. Wobei es bei der Zelle damit eben auch weitgehend sein Bewenden hat, während die Batterie zusätzlich noch die raren Erden etc. frisst und jede Menge Zeit beim Aufladen. Zwei wesentliche Punkte pro Brennstoffzelle, wie ich finde.
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Sagen wir mal so: da ich den Strom, den das E-Auto braucht, zum größten Teil selbst, in jedem Fall aber 100 % regenerativ erzeuge, sieht die Ökobilanz "meines" E-Autos sicherlich besser aus. Zudem teilen sich ca. 4 bis 6 Personen dieses Fahrzeug.
Bleibt das Problem der Seltenen Erden.

Aber abgeschlossen ist der Denk- und Entscheidungsprozess noch lange nicht. Bei Hybrid sträubt sich etwas in mir, so nach dem Motto "ganz oder gar nicht".
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Ein normaler Hybrid hat prinzipiell mit einem E Auto gar nichts zu tun. Da wird die Batterie genutzt , um die Bremsenergie wieder nutzbar zu machen. Verbrauchssenkung also. Plug In Hybride sind Zwitter , da ist ein wenig E Auto drin. Hybride bringen einen Otto etwa auf den verbrauch eines Diesels.
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Die Diskussion in "Frankfurt baut" war spannend und informativ. Schön, dass ihr es hier angemessen fortführt.

Bei den E-Rollern denke auch ich, dass sie keinen Beitrag zur Einsparung von Ressourcen leisten. Vermutlich wird kaum jemand sein Auto stehen lassen, sondern eher auf die letzte Meile zu Fuß verzichten. Das hat dann wohl überhaupt keinen positiven Nutzen.

Interessant fand ich dabei den Hinweis auf die vermehrte gemeinsame  Nutzung von "Dingen".
Das ist ja auch der Unsinn mit den Autos.

Natürlich gibt es individuell Situationen, in der die Nutzung eines Autos sinnvoll ist.
Wenn ich z.B. mit meinen Kindern von Neu-Isenburg nach Preungesheim zum Bouldern fahre, kann ich dafür 25 Minuten im Auto sitzen oder ~ 80 Minuten zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sein. Auf dem Rückweg gilt nochmal das gleiche. Das werde ich kein zweites mal mit dem RMV zurücklegen.
Diese Strecke erklärt aber keineswegs die ~13.000Km, die wir jedes Jahr fahren. Da ist definitiv jede Menge Bequemlichkeit dabei.

Kostentechnisch ist auch kaum jemand motiviert, eine Gesamtrechnung vorzunehmen.
In meinem Fall komme ich auf monatliche Kosten von etwa 420€ nach vier Jahren Nutzung. Für das Geld kämen wir mit ÖPNV und Carsharing vermutlich recht weit.

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Ich fand den OT-Talk in frankfurt baut schon sehr interessant. Aber was sollen wir hier weiter diskutieren, wenn du uns nicht einmal eine steile These hinwirfst, über die wir streiten können?

Wie dem auch sei, die Nachteile des Elektromotors wurden in letzter Zeit ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert. Wer in kürze auf den neusten Stand in der Frage kommen möchte, ob die Elektromobilität die Umwelt retten kann,  dem sei diese ARD Reportage ans Herz gelegt: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzRiZjFlY2U0LTY1ZmYtNGI3NC04MWU3LTAyNDgzN2UxZjE0Yw/

Es macht den Eindruck, als ob wir blindlinks in eine Sackgasse laufen und alle wissen es: Die Elektromobilität wird die Fragen der Zukunft nicht lösen können.

Obwohl die Herstellung das Elektroauto massive Umweltschäden verursacht, wird das Narrativ von der umweltschonenden Zukunftstechnologie weiter aufgebaut. Es wurde viel Kapital investiert und Point of no Return ist schon längst erreicht, also wird die Flucht nach vorne angetreten. Es werden immer neue Fabriken gebaut. Keiner möchte den Hype verpassen. Alle wollen in den Markt hinein. Kasse machen.

Dabei gibt es vielversprechende Technologien, die allerdings warten müssen, bis der Markt alle Lithiumvorkommen ausgeschöpft und sehr viele Böden auf dieser Welt unbrauchbar gemacht hat.

Der Markt ist so toll.
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bla_blub schrieb:


Wie dem auch sei, die Nachteile des Elektromotors wurden in letzter Zeit ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert. Wer in kürze auf den neusten Stand in der Frage kommen möchte, ob die Elektromobilität die Umwelt retten kann,  dem sei diese ARD Reportage ans Herz gelegt: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzRiZjFlY2U0LTY1ZmYtNGI3NC04MWU3LTAyNDgzN2UxZjE0Yw/

Es macht den Eindruck, als ob wir blindlinks in eine Sackgasse laufen und alle wissen es: Die Elektromobilität wird die Fragen der Zukunft nicht lösen können.



ich denke die grundproblematik dieser doku spiegelt sich schon in der fragestellung, die sie in ihrem titel aufwirft.

"kann das elektroauto die umwelt retten?"

Ein frage, die so mit sicherheit niemand, der sich ernsthaft mit dem thema auseinandersetzt mit ja beantworten wird.
so fusst die doku von grund auf auf einem strohmannargument, was sich in der qualitaet der kompletten doku wiederspiegelt.

die kritik am lithiumanbau geht zumindest mal zum teil ins leere, der abbau in der atacama findet bereits seit jahrzehnten statt, zum teil geht es auf kaliumabbau zurueck, bei dem lithium als nebenprodukt mit abgebaut wird.

ausserdem wird ignoriert, dass selbstverstaendlich auch lithium unter entsprechenden auflagen abgebaut werden  kann, die dann durchgesetzt werden  muessen.

parallel dazu suggeriert die doku die erdoel gewinnung waere komplett unproblematisch, was sie ja nicht ist. nigeria, teersaende, menschenrechte etc....

wuerden wir an den verbrennungsmotor die gleichen massstaebe anlegen, wie wir sie jetzt auf einmal anlegen wollen, haetten wir ihn wohl gar nicht eingefuehrt.

wie gering die aktualitaet der doku ist, zeigt, dass sie immer noch zahlen einer schon vor./seit 2 jahren missinterpretierten schwedischen metastudie zitiert. ich moechte daruf jetzt gar nicht im detail eingehen, aber ich habe nicht den  eindruck, dass diese doku ueberhaupt nur einen beitrag zur diskussion liefert, geschweige denn, dass sie eine aktuelle zusammenfassung zum thema liefern kann.

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/
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Die Diskussion in "Frankfurt baut" war spannend und informativ. Schön, dass ihr es hier angemessen fortführt.

Bei den E-Rollern denke auch ich, dass sie keinen Beitrag zur Einsparung von Ressourcen leisten. Vermutlich wird kaum jemand sein Auto stehen lassen, sondern eher auf die letzte Meile zu Fuß verzichten. Das hat dann wohl überhaupt keinen positiven Nutzen.

Interessant fand ich dabei den Hinweis auf die vermehrte gemeinsame  Nutzung von "Dingen".
Das ist ja auch der Unsinn mit den Autos.

Natürlich gibt es individuell Situationen, in der die Nutzung eines Autos sinnvoll ist.
Wenn ich z.B. mit meinen Kindern von Neu-Isenburg nach Preungesheim zum Bouldern fahre, kann ich dafür 25 Minuten im Auto sitzen oder ~ 80 Minuten zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sein. Auf dem Rückweg gilt nochmal das gleiche. Das werde ich kein zweites mal mit dem RMV zurücklegen.
Diese Strecke erklärt aber keineswegs die ~13.000Km, die wir jedes Jahr fahren. Da ist definitiv jede Menge Bequemlichkeit dabei.

Kostentechnisch ist auch kaum jemand motiviert, eine Gesamtrechnung vorzunehmen.
In meinem Fall komme ich auf monatliche Kosten von etwa 420€ nach vier Jahren Nutzung. Für das Geld kämen wir mit ÖPNV und Carsharing vermutlich recht weit.

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Luzbert schrieb:

In meinem Fall komme ich auf monatliche Kosten von etwa 420€ nach vier Jahren Nutzung. Für das Geld kämen wir mit ÖPNV und Carsharing vermutlich recht weit

und entspannt mitm taxi beim bouldern vorgefahren.
ist aber natürlich auch ein ziemlicher schritt ins ungewisse, einfach so mal das auto abzuschaffen.
wäre mir  damals unmittelbar vorm umzug nach berlin das letzte auto nicht in flammen aufgegangen, wüsste ich auch nicht, wie sich das thema entwickelt hätte...

ansonsten seh ich die scooter auch nicht sooo negativ, wie der großteil des internetzes. denke schon, dass sie einige car-sharing-fahrten ersetzen, aber damit natürlich nicht des pudels kern tangieren.

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?
fürs erste ist die gefahr gebannt, aber wahrscheinlich muss ich mich ab frühjahr wieder massiv disziplinieren, dem „will-haben“-teufelchen zu widerstehen. das wäre für mich als städter tatsächlich die beste alternative zum auto, wenn ich nicht so gerne radeln würde. aber so lange ich meine 20km am tag noch so fit hinbekomme, sollte ich meine gesundheit auch nicht durch bequemlichkeit torpedieren. aber die dinger finde ich echt richtig geil!
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Luzbert schrieb:

In meinem Fall komme ich auf monatliche Kosten von etwa 420€ nach vier Jahren Nutzung. Für das Geld kämen wir mit ÖPNV und Carsharing vermutlich recht weit

und entspannt mitm taxi beim bouldern vorgefahren.
ist aber natürlich auch ein ziemlicher schritt ins ungewisse, einfach so mal das auto abzuschaffen.
wäre mir  damals unmittelbar vorm umzug nach berlin das letzte auto nicht in flammen aufgegangen, wüsste ich auch nicht, wie sich das thema entwickelt hätte...

ansonsten seh ich die scooter auch nicht sooo negativ, wie der großteil des internetzes. denke schon, dass sie einige car-sharing-fahrten ersetzen, aber damit natürlich nicht des pudels kern tangieren.

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?
fürs erste ist die gefahr gebannt, aber wahrscheinlich muss ich mich ab frühjahr wieder massiv disziplinieren, dem „will-haben“-teufelchen zu widerstehen. das wäre für mich als städter tatsächlich die beste alternative zum auto, wenn ich nicht so gerne radeln würde. aber so lange ich meine 20km am tag noch so fit hinbekomme, sollte ich meine gesundheit auch nicht durch bequemlichkeit torpedieren. aber die dinger finde ich echt richtig geil!
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Xbuerger schrieb:

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?
[...] die dinger finde ich echt richtig geil!

Letztes Jahr konnte ich über meinen Arbeitgeber gratis an so einer Testphase teilnehmen. Mir hat das irgendwie überhaupt nicht zugesagt. Mit dem Rad fühle ich mich im fließenden Verkehr immer wohl, auf dem Vesparoller musste ich mich beherrschen, nicht an der nächsten Ecke abzusteigen.
Aber vielleicht hätte ich auch erst einmal in einer ruhigeren Ecke üben sollen, als mich bei der ersten Fahrt direkt vom Hauptbahnhof richtung Nordend zu starten.
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bla_blub schrieb:


Wie dem auch sei, die Nachteile des Elektromotors wurden in letzter Zeit ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert. Wer in kürze auf den neusten Stand in der Frage kommen möchte, ob die Elektromobilität die Umwelt retten kann,  dem sei diese ARD Reportage ans Herz gelegt: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzRiZjFlY2U0LTY1ZmYtNGI3NC04MWU3LTAyNDgzN2UxZjE0Yw/

Es macht den Eindruck, als ob wir blindlinks in eine Sackgasse laufen und alle wissen es: Die Elektromobilität wird die Fragen der Zukunft nicht lösen können.



ich denke die grundproblematik dieser doku spiegelt sich schon in der fragestellung, die sie in ihrem titel aufwirft.

"kann das elektroauto die umwelt retten?"

Ein frage, die so mit sicherheit niemand, der sich ernsthaft mit dem thema auseinandersetzt mit ja beantworten wird.
so fusst die doku von grund auf auf einem strohmannargument, was sich in der qualitaet der kompletten doku wiederspiegelt.

die kritik am lithiumanbau geht zumindest mal zum teil ins leere, der abbau in der atacama findet bereits seit jahrzehnten statt, zum teil geht es auf kaliumabbau zurueck, bei dem lithium als nebenprodukt mit abgebaut wird.

ausserdem wird ignoriert, dass selbstverstaendlich auch lithium unter entsprechenden auflagen abgebaut werden  kann, die dann durchgesetzt werden  muessen.

parallel dazu suggeriert die doku die erdoel gewinnung waere komplett unproblematisch, was sie ja nicht ist. nigeria, teersaende, menschenrechte etc....

wuerden wir an den verbrennungsmotor die gleichen massstaebe anlegen, wie wir sie jetzt auf einmal anlegen wollen, haetten wir ihn wohl gar nicht eingefuehrt.

wie gering die aktualitaet der doku ist, zeigt, dass sie immer noch zahlen einer schon vor./seit 2 jahren missinterpretierten schwedischen metastudie zitiert. ich moechte daruf jetzt gar nicht im detail eingehen, aber ich habe nicht den  eindruck, dass diese doku ueberhaupt nur einen beitrag zur diskussion liefert, geschweige denn, dass sie eine aktuelle zusammenfassung zum thema liefern kann.

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/
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Xaver08 schrieb:

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/

Stark. Ganz vielen Dank für diesen Link.
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Xbuerger schrieb:

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?
[...] die dinger finde ich echt richtig geil!

Letztes Jahr konnte ich über meinen Arbeitgeber gratis an so einer Testphase teilnehmen. Mir hat das irgendwie überhaupt nicht zugesagt. Mit dem Rad fühle ich mich im fließenden Verkehr immer wohl, auf dem Vesparoller musste ich mich beherrschen, nicht an der nächsten Ecke abzusteigen.
Aber vielleicht hätte ich auch erst einmal in einer ruhigeren Ecke üben sollen, als mich bei der ersten Fahrt direkt vom Hauptbahnhof richtung Nordend zu starten.
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Luzbert schrieb:

Aber vielleicht hätte ich auch erst einmal in einer ruhigeren Ecke üben sollen, als mich bei der ersten Fahrt direkt vom Hauptbahnhof richtung Nordend zu starten

gibt zwar für den ersten eindruck keine zweite chance, aber wenn sich für dich noch mal eine möglichkeit ergibt, würde ich dazu raten. die gewissheit, wirklich jedem auto an der ampel davon zu ziehen, lässt einen schon recht flüssig durch den verkehr kommen.
hab aber auch keine ahnung, wie das dauerhaft wäre. die 4-5x im jahr bin ich immer von beschleunigung und fahrgefühl geflasht...
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Xaver08 schrieb:

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/

Stark. Ganz vielen Dank für diesen Link.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Xaver08 schrieb:

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/

Stark. Ganz vielen Dank für diesen Link.

krasser text! zur mitte hin verfinstert sich das schmunzeln, ob des süffisanten schreibstils vor entsetzen über den inhalt. spende ist raus.
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Schließe mich dem Dank für den Graslutscher-Link an, möchte aber gleich anmerken, dass ich mir eine ganze Menge ziemlich umweltschädlicher Suizidarten vorstellen kann. Wetten

Soweit ich es beurteilen kann, ist an der Argumentation eine ganze Menge dran. Grundsätzlich sollte man ja auch zugeben, dass Verbrennungsmotoren technologisch wohl weitgehend ausgereizt sind, während die Batterientechnologie noch ziemlich am Anfang steht und entwicklungsmäßig jede Menge Luft nach oben haben dürfte.

Nun war es ausdrücklich nicht Thema dieses Textes, dennoch bedauere ich, dass er nicht auch die Brennstoffzelle in den Vergleich eingeschlossen hat.
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Hab über die Firma jetzt ein JobRad erhalten. Die Firma least dabei ein E-Bike, was ich mir selbst nie geleast hätte. Im Normalfall fahre ich jetzt damit zur Arbeit, was meine Gesamtfahrzeit am Tag von ca. 45 Minuten auf ca. 65 Minuten erhöht hat, aber man wenigstens sich dabei noch sportlich betätigt und nicht nur seinen hintern platt gesessen hat. (trotz der elektrischen Unterstützung bewegt man sich ja immer noch; der Unterschied ist, dass man deutlich schneller ist und den Berg hoch kommt, was bei mir im bergischen Land sehr wichtig ist).

Chef hat sich zudem ne PV-Anlage aufs Dach gesetzt und erlaubt den Akku vom E-Bike dort aufzuladen.

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Bei dem Text von Graslutscher.de wird einem schlecht. Ich habe die Doku nicht gesehen, verlasse mich daher auf die Aussagen im Text.

Wie unfassbar dreist ist das bitte von der ARD? Das eine Doku oftmals in die gewünschte Richtung des Filmemachers geht, ist ja nicht neu. Dass aber unser öffentlich-rechtliches so einen Bullshit produziert, grenzt schon fast an einen Skandal. Das hat wirklich schon Bild- und RTL Ausmaße.

Deutscher Journalismus zusammengefasst:
Der Wald brennt, aber das Kamerateam der ARD richtet die Linse lieber mit Dreifach-Zoom auf eine niedliche Opossumfamilie, die den Zufahrtsweg der Feuerwehr bewohnt und warnt daher vor Kollateralschäden für das Löschen des Waldes.
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Luzbert schrieb:

In meinem Fall komme ich auf monatliche Kosten von etwa 420€ nach vier Jahren Nutzung. Für das Geld kämen wir mit ÖPNV und Carsharing vermutlich recht weit

und entspannt mitm taxi beim bouldern vorgefahren.
ist aber natürlich auch ein ziemlicher schritt ins ungewisse, einfach so mal das auto abzuschaffen.
wäre mir  damals unmittelbar vorm umzug nach berlin das letzte auto nicht in flammen aufgegangen, wüsste ich auch nicht, wie sich das thema entwickelt hätte...

ansonsten seh ich die scooter auch nicht sooo negativ, wie der großteil des internetzes. denke schon, dass sie einige car-sharing-fahrten ersetzen, aber damit natürlich nicht des pudels kern tangieren.

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?
fürs erste ist die gefahr gebannt, aber wahrscheinlich muss ich mich ab frühjahr wieder massiv disziplinieren, dem „will-haben“-teufelchen zu widerstehen. das wäre für mich als städter tatsächlich die beste alternative zum auto, wenn ich nicht so gerne radeln würde. aber so lange ich meine 20km am tag noch so fit hinbekomme, sollte ich meine gesundheit auch nicht durch bequemlichkeit torpedieren. aber die dinger finde ich echt richtig geil!
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Xbuerger schrieb:

etwas zu kurz in der debatte kommen mir die e-roller/vespa, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in rhein-main kein sharing-angebot gibt...?

Mittlerweile gibt es in Frankfurt ein Sharing-Angebot von der Süwag. Nennt sich Frank-e.
https://frank-e-sharing.de/home.html

Meiner Meinung nach ist das Gebiet noch zu klein aber wird wohl auch gut angenommen.
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bla_blub schrieb:


Wie dem auch sei, die Nachteile des Elektromotors wurden in letzter Zeit ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert. Wer in kürze auf den neusten Stand in der Frage kommen möchte, ob die Elektromobilität die Umwelt retten kann,  dem sei diese ARD Reportage ans Herz gelegt: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzRiZjFlY2U0LTY1ZmYtNGI3NC04MWU3LTAyNDgzN2UxZjE0Yw/

Es macht den Eindruck, als ob wir blindlinks in eine Sackgasse laufen und alle wissen es: Die Elektromobilität wird die Fragen der Zukunft nicht lösen können.



ich denke die grundproblematik dieser doku spiegelt sich schon in der fragestellung, die sie in ihrem titel aufwirft.

"kann das elektroauto die umwelt retten?"

Ein frage, die so mit sicherheit niemand, der sich ernsthaft mit dem thema auseinandersetzt mit ja beantworten wird.
so fusst die doku von grund auf auf einem strohmannargument, was sich in der qualitaet der kompletten doku wiederspiegelt.

die kritik am lithiumanbau geht zumindest mal zum teil ins leere, der abbau in der atacama findet bereits seit jahrzehnten statt, zum teil geht es auf kaliumabbau zurueck, bei dem lithium als nebenprodukt mit abgebaut wird.

ausserdem wird ignoriert, dass selbstverstaendlich auch lithium unter entsprechenden auflagen abgebaut werden  kann, die dann durchgesetzt werden  muessen.

parallel dazu suggeriert die doku die erdoel gewinnung waere komplett unproblematisch, was sie ja nicht ist. nigeria, teersaende, menschenrechte etc....

wuerden wir an den verbrennungsmotor die gleichen massstaebe anlegen, wie wir sie jetzt auf einmal anlegen wollen, haetten wir ihn wohl gar nicht eingefuehrt.

wie gering die aktualitaet der doku ist, zeigt, dass sie immer noch zahlen einer schon vor./seit 2 jahren missinterpretierten schwedischen metastudie zitiert. ich moechte daruf jetzt gar nicht im detail eingehen, aber ich habe nicht den  eindruck, dass diese doku ueberhaupt nur einen beitrag zur diskussion liefert, geschweige denn, dass sie eine aktuelle zusammenfassung zum thema liefern kann.

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/
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Xaver08 schrieb:

wuerden wir an den verbrennungsmotor die gleichen massstaebe anlegen, wie wir sie jetzt auf einmal anlegen wollen, haetten wir ihn wohl gar nicht eingefuehrt.

Und das nicht nur aufgrund der Auswirkung auf die Umwelt.
Die Frage, ob wir als Gesellschaft bereit wären, für fast grenzenlose Mobilität jedes Jahr ~3.000 Menschen zufällig sterben zu lassen, würde ganz klar verneint werden. Heute nehmen wir die Verkehrstoten entweder als tragisches Übel hin oder übersehen, dass auf Jahressicht die Zahl der Toten und Verletzten trotz aller gegebener individueller Schuld recht präzise prognostiziert werden kann und damit Systembedingt ist.

Xaver08 schrieb:

ein recht sueffisante auseinandersetzung mit der doku fuehrt der graslutscher hier:
https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/

Vielen Dank dafür. Das lässt mich meine Haltung zu Elektroautos überdenken bzw hat meine Haltung bereits geändert.
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Der ADAC bietet eine, wie ich finde gut gemachte Liste aller zurzeit auf dem Markt befindlichen E-Autos (Stand Sommer 2019) https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/fahrbericht-hyundai-nexo/  Gut gemacht nicht zuletzt deswegen, weil auch die bei der Produktionskette anfallenden Schadstoffe mit berücksichtigt werden.

Das ist immerhin schon eine ganze Reihe von Modellen, bei der gerade laufenden IAA werden sicherlich noch einige weitere vorgestellt werden. Die Wahl würde mir dennoch nicht leicht fallen. Tesla Modell 3 scheint ein fabelhafter Hobel zu sein, leider offenbar überaus lausig verarbeitet. Es gibt sogar bereits zwei durch Brennstoffzellen elektrifizierte Autos, und ich denke, einer der beiden, der Hyundai Nexo, wäre mein aktueller Favorit (wobei ich mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müsste, 70 Tsd. Mäuse für den fahrbaren Untersatz springen zu lassen). Oder der kleinere Kia e-Niro.

Dem Gedanken mit dem bio-elektrischen Amazonas-Hochleistungs-Zitteraal (860 Volt!) will hier offenbar niemand nähertreten, wie?

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Der ADAC bietet eine, wie ich finde gut gemachte Liste aller zurzeit auf dem Markt befindlichen E-Autos (Stand Sommer 2019) https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/fahrbericht-hyundai-nexo/  Gut gemacht nicht zuletzt deswegen, weil auch die bei der Produktionskette anfallenden Schadstoffe mit berücksichtigt werden.

Das ist immerhin schon eine ganze Reihe von Modellen, bei der gerade laufenden IAA werden sicherlich noch einige weitere vorgestellt werden. Die Wahl würde mir dennoch nicht leicht fallen. Tesla Modell 3 scheint ein fabelhafter Hobel zu sein, leider offenbar überaus lausig verarbeitet. Es gibt sogar bereits zwei durch Brennstoffzellen elektrifizierte Autos, und ich denke, einer der beiden, der Hyundai Nexo, wäre mein aktueller Favorit (wobei ich mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müsste, 70 Tsd. Mäuse für den fahrbaren Untersatz springen zu lassen). Oder der kleinere Kia e-Niro.

Dem Gedanken mit dem bio-elektrischen Amazonas-Hochleistungs-Zitteraal (860 Volt!) will hier offenbar niemand nähertreten, wie?

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Wie bekommst du denn das Kabel vom Amazonas hierher?


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