>

Bobic Nachfolger - Wer soll´s werden ?


Thread wurde von bils am Samstag, 01. Mai 2021, 09:13 Uhr um 09:13 Uhr gesperrt weil:
Siehe letzter Beitrag
#
Es ist ja das Wunschkonzert und deswegen wünsche ich mir jetzt mal eine Frau in den Vorstand. Prima fände ich Nia Künzer, da ich sie cool und clever finde. Im Gegensatz zum Schweini hat sie, neben etlichen anderen Vorteilen, sogar das entscheidende Tor im WM-Endspiel erzielt. Wenn das nichts ist!

Pro Frauenquote in Vorständen!  
#
Ich bin ja auch für mehr Frauen in entscheidenen Positionen im Männerfussball aber Nia Künzer? Die hat genauso viel Managmenterfahrung wie die hier schon vorgeschlagenen Frauen. Nämlich genau 0. Und eine Grüßtante brauchen wir genauso wenig wie einen Grüßonkel.
Da sollten wir uns eher mal anschauen ob von den weiblichen ehemaligen Vorständen des FFC nicht eine als Nachfolgerin von Bobic geeignet wäre.
#
Auf transfermarkt hat ein User in meinen Augen eine interessante Personalie vorgeschlagen.Paul Mitchelll.Ehemals Scout bei Southampton und Tottenham.Danach glaub ich technischer Direktor bei Red Bull und mittlerweile Sportdirektor bei Monaco.Ist dort allerdings erst seit knapp 1 Jahr.Inwieweit er dann schon wieder Interesse hätte an einem Wechsel ist halt die Frage.Von der Vita und seiner Erfahrung her fände ich ihn aber durchaus interressant.
#
Ich bin ja auch für mehr Frauen in entscheidenen Positionen im Männerfussball aber Nia Künzer? Die hat genauso viel Managmenterfahrung wie die hier schon vorgeschlagenen Frauen. Nämlich genau 0. Und eine Grüßtante brauchen wir genauso wenig wie einen Grüßonkel.
Da sollten wir uns eher mal anschauen ob von den weiblichen ehemaligen Vorständen des FFC nicht eine als Nachfolgerin von Bobic geeignet wäre.
#
Maddux schrieb:

Ich bin ja auch für mehr Frauen in entscheidenen Positionen im Männerfussball aber Nia Künzer? Die hat genauso viel Managmenterfahrung wie die hier schon vorgeschlagenen Frauen. Nämlich genau 0. Und eine Grüßtante brauchen wir genauso wenig wie einen Grüßonkel.
Da sollten wir uns eher mal anschauen ob von den weiblichen ehemaligen Vorständen des FFC nicht eine als Nachfolgerin von Bobic geeignet wäre.

Naja, der sportliche Leiter da ist ja schon seit Jahrzehnten ein Mann.
Eins nach dem anderen, Leute. Ich hätte absolut nix gegen mehr Frauen im Sportmanagement, aber nicht mit der Brechstange. Direkt als Vorstand bei der Eintracht ist einfach zu viel.

#
Fürs Scouting und die Gespräche bezüglich der sportlichen Perspektive des Spieler bei uns waren Manga und Bobic verantwortlich während Bobic mit seinem Netzwerk auch Gespräche mit Vereinen über mögliche Wechsel geführt und die Profiabteilung incl Scouting koordinierthat. Die Vertragsgespräche mit Vereinen und Spielern hat dann Hübner geführt.
Gute Kontakte zu Spielerberatern sollte Manga mittlerweile auch haben und unsere Telefonnummer erkennen andere Vereine jetzt auch auf dem Display wenn wir anrufen. Wir brauchen also jemanden der Hübners Kompetenz bei Vertragsverhandlungen hat, wobei man da evtl auch eine interne Lösung finden kann. Und dann noch, evtl auch in Personalunion, jemanden der die Profiabteilung koordiniert und beaufsichtigt.
#
Maddux schrieb:

Fürs Scouting und die Gespräche bezüglich der sportlichen Perspektive des Spieler bei uns waren Manga und Bobic verantwortlich während Bobic mit seinem Netzwerk auch Gespräche mit Vereinen über mögliche Wechsel geführt und die Profiabteilung incl Scouting koordinierthat. Die Vertragsgespräche mit Vereinen und Spielern hat dann Hübner geführt.
Gute Kontakte zu Spielerberatern sollte Manga mittlerweile auch haben und unsere Telefonnummer erkennen andere Vereine jetzt auch auf dem Display wenn wir anrufen. Wir brauchen also jemanden der Hübners Kompetenz bei Vertragsverhandlungen hat, wobei man da evtl auch eine interne Lösung finden kann. Und dann noch, evtl auch in Personalunion, jemanden der die Profiabteilung koordiniert und beaufsichtigt.

Hast du da irgendeine Quelle für?
Ich glaube nämlich nicht, dass das so war. Laut Hübner haben Bobic und er sich die Arbeit aufgeteilt, und Spieler sprachen oft von guten Gesprächen mit Bobic.
#
Maddux schrieb:

Fürs Scouting und die Gespräche bezüglich der sportlichen Perspektive des Spieler bei uns waren Manga und Bobic verantwortlich während Bobic mit seinem Netzwerk auch Gespräche mit Vereinen über mögliche Wechsel geführt und die Profiabteilung incl Scouting koordinierthat. Die Vertragsgespräche mit Vereinen und Spielern hat dann Hübner geführt.
Gute Kontakte zu Spielerberatern sollte Manga mittlerweile auch haben und unsere Telefonnummer erkennen andere Vereine jetzt auch auf dem Display wenn wir anrufen. Wir brauchen also jemanden der Hübners Kompetenz bei Vertragsverhandlungen hat, wobei man da evtl auch eine interne Lösung finden kann. Und dann noch, evtl auch in Personalunion, jemanden der die Profiabteilung koordiniert und beaufsichtigt.

Hast du da irgendeine Quelle für?
Ich glaube nämlich nicht, dass das so war. Laut Hübner haben Bobic und er sich die Arbeit aufgeteilt, und Spieler sprachen oft von guten Gesprächen mit Bobic.
#
Die Spieler haben sich mit Manga und Bobic unterhalten bezüglich der sportlichen Alternative unterhalten. Vertragsgespräche mit den Beratern und Ablösegespräche mit den Vereinen hat aber meist Hübner geführt.
Ich habe da keine Quelle mehr dafür aber Bobic hat selbst mal davon gesprochen das Hübner ein knallharter Verhandlungspartner wäre.
#
Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.
#
Laut Wiesbadener Kurier und Darmstädter Echo Print ist Schweinsteiger kein Thema bei der SGE. Ich hoffe sehr, dass das auch stimmt.
#
Laut Hamburger Morgenpost ist Boldt Kandidat bei der Eintracht:

https://mobil.mopo.de/sport/hsv/wenn-bobic-die-eintracht-verlaesst-neue-geruechte-um-frankfurt-und-hsv-vorstand-boldt-38183214?originalReferrer=https://www.transfermarkt.de/

Laut denen bestünde beiderseitiges Interesse, Boldt ist allerdings sehr bemüht darum, in Hamburg keine Unruhe mit dem Thema reinzubringen.
Bis Ende des Monats wolle die Eintracht die Causa Bobic erledigt haben, dann könnte das Thema konkret werden.
#
Laut Hamburger Morgenpost ist Boldt Kandidat bei der Eintracht:

https://mobil.mopo.de/sport/hsv/wenn-bobic-die-eintracht-verlaesst-neue-geruechte-um-frankfurt-und-hsv-vorstand-boldt-38183214?originalReferrer=https://www.transfermarkt.de/

Laut denen bestünde beiderseitiges Interesse, Boldt ist allerdings sehr bemüht darum, in Hamburg keine Unruhe mit dem Thema reinzubringen.
Bis Ende des Monats wolle die Eintracht die Causa Bobic erledigt haben, dann könnte das Thema konkret werden.
#
Adlerdenis schrieb:

Laut Hamburger Morgenpost ist Boldt Kandidat bei der Eintracht:

https://mobil.mopo.de/sport/hsv/wenn-bobic-die-eintracht-verlaesst-neue-geruechte-um-frankfurt-und-hsv-vorstand-boldt-38183214?originalReferrer=https://www.transfermarkt.de/

Laut denen bestünde beiderseitiges Interesse, Boldt ist allerdings sehr bemüht darum, in Hamburg keine Unruhe mit dem Thema reinzubringen.
Bis Ende des Monats wolle die Eintracht die Causa Bobic erledigt haben, dann könnte das Thema konkret werden.




Es wäre sinnvoll, wenn man stillschweigend die causa Bobic bis Ende des Monats erledigen könnte.
Sollte das mit Boldt stimmen, hätte er schonmal einen positiven Eindruck erweckt, wenn er dort keine Unruhe reinbringt.Eigentlich hat der HSV ganz andere Sorgen. Die müssen sehen das sie dieses Jahr endlich den Aufstieg packen.
Einen neuen Vorstand würde der HSV schon wieder finden, sollten wir wirklich Boldt holen über den ich mich erstmal informieren müsste.
#
Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.
#
DonGuillermo schrieb:

[...] wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.  

Vielen Dank. Das hört sich so plausibel an, dass es mir direkt Unbehagen bereitet. Denn nun ist der Name in der Welt und das ist vermutlich nicht im Interesse der Eintracht.
#
Die Spieler haben sich mit Manga und Bobic unterhalten bezüglich der sportlichen Alternative unterhalten. Vertragsgespräche mit den Beratern und Ablösegespräche mit den Vereinen hat aber meist Hübner geführt.
Ich habe da keine Quelle mehr dafür aber Bobic hat selbst mal davon gesprochen das Hübner ein knallharter Verhandlungspartner wäre.
#
Maddux schrieb:

Vertragsgespräche mit den Beratern und Ablösegespräche mit den Vereinen hat aber meist Hübner geführt

Hast Du dafür eine Quelle oder ist das nur Dein Gefühl?
Gespräche mit Real hat wohl immer Bobic geführt und den Paciencia Deal mit Schalke hat auch Bobic eingetütet.
#
Maddux schrieb:

Vertragsgespräche mit den Beratern und Ablösegespräche mit den Vereinen hat aber meist Hübner geführt

Hast Du dafür eine Quelle oder ist das nur Dein Gefühl?
Gespräche mit Real hat wohl immer Bobic geführt und den Paciencia Deal mit Schalke hat auch Bobic eingetütet.
#
Basaltkopp schrieb:

Maddux schrieb:

Vertragsgespräche mit den Beratern und Ablösegespräche mit den Vereinen hat aber meist Hübner geführt

Hast Du dafür eine Quelle oder ist das nur Dein Gefühl?
Gespräche mit Real hat wohl immer Bobic geführt und den Paciencia Deal mit Schalke hat auch Bobic eingetütet.

Ich halte es auch für mehr als unwahrscheinlich, dass Bobic sich aus den Verhandlungen mit den Vereinen rausgehalten hat. Sieht ihm gar nicht ähnlich, so ein wichtiges Thema komplett zu delegieren.
#
Adlerdenis schrieb:

Laut Hamburger Morgenpost ist Boldt Kandidat bei der Eintracht:

https://mobil.mopo.de/sport/hsv/wenn-bobic-die-eintracht-verlaesst-neue-geruechte-um-frankfurt-und-hsv-vorstand-boldt-38183214?originalReferrer=https://www.transfermarkt.de/

Laut denen bestünde beiderseitiges Interesse, Boldt ist allerdings sehr bemüht darum, in Hamburg keine Unruhe mit dem Thema reinzubringen.
Bis Ende des Monats wolle die Eintracht die Causa Bobic erledigt haben, dann könnte das Thema konkret werden.




Es wäre sinnvoll, wenn man stillschweigend die causa Bobic bis Ende des Monats erledigen könnte.
Sollte das mit Boldt stimmen, hätte er schonmal einen positiven Eindruck erweckt, wenn er dort keine Unruhe reinbringt.Eigentlich hat der HSV ganz andere Sorgen. Die müssen sehen das sie dieses Jahr endlich den Aufstieg packen.
Einen neuen Vorstand würde der HSV schon wieder finden, sollten wir wirklich Boldt holen über den ich mich erstmal informieren müsste.
#
Ich habe ja schon mal ausgeführt, warum jch Boldt interessant finde. Gilt aus seiner Zeit im Scouting und Management bei Leverkusener als ausgewiesener und begehrter Fachmann, der sicher auch über ein großes Transfer-Netzwerk verfügt.

Mit 39 ist er noch ein junger, aufstrebender Manager, hat aber auch schon über einige Jahre Erfahrung im Sportmanagement.

Seine Arbeit beim HSV scheint den Umständen entsprechend auch sehr ordentlich zu sein.
Gerade diese Saison hat er mit pandemiebedingt kaum Geld für Transfers mehrere sinnvolle Verstärkungen getätigt und mehrere Spieler mit Gewinn verkauft. Auch Thioune als Trainer finde ich durchaus eine vernünftige Wahl.

Letzte Saison konnte er nicht in Ruhe arbeiten und sich nicht richtig entfalten, weil da anfangs noch"Sonnenkönig" Bernd Hoffmann der Boss war, der es sich halt nicht nehmen ließ, in die Transferpolitik reinzuquatschen, seinen Wunschtrainer Hecking zu verpflichten, und dazu auch noch seine Differenzen mit Boldt recht freimütig auszuplaudern und öffentlich gegen die eigenen Leute zu schießen. Boldt und der CFO hatten schließlich den Kanal gestrichen voll von Hoffmann, der dann ja auch abgesetzt wurde.

Damit hat Boldt sich allerdings in Hamburg nicht nur Freunde gemacht, und die Unruhe im Verein hält bis heute an, weswegen ich verstehen könnte, wenn er die Faxen dicke hat.
Hier könnte er hingegen in Ruhe arbeiten, und seine Kenntnisse und Kontakte aus Leverkusen vermutlich noch gewinnbringender nutzen als beim HSV in der zweiten Liga.
Dazu kennen und schätzen Axel Hellmann und er sich wohl bereits.



#
Ich habe ja schon mal ausgeführt, warum jch Boldt interessant finde. Gilt aus seiner Zeit im Scouting und Management bei Leverkusener als ausgewiesener und begehrter Fachmann, der sicher auch über ein großes Transfer-Netzwerk verfügt.

Mit 39 ist er noch ein junger, aufstrebender Manager, hat aber auch schon über einige Jahre Erfahrung im Sportmanagement.

Seine Arbeit beim HSV scheint den Umständen entsprechend auch sehr ordentlich zu sein.
Gerade diese Saison hat er mit pandemiebedingt kaum Geld für Transfers mehrere sinnvolle Verstärkungen getätigt und mehrere Spieler mit Gewinn verkauft. Auch Thioune als Trainer finde ich durchaus eine vernünftige Wahl.

Letzte Saison konnte er nicht in Ruhe arbeiten und sich nicht richtig entfalten, weil da anfangs noch"Sonnenkönig" Bernd Hoffmann der Boss war, der es sich halt nicht nehmen ließ, in die Transferpolitik reinzuquatschen, seinen Wunschtrainer Hecking zu verpflichten, und dazu auch noch seine Differenzen mit Boldt recht freimütig auszuplaudern und öffentlich gegen die eigenen Leute zu schießen. Boldt und der CFO hatten schließlich den Kanal gestrichen voll von Hoffmann, der dann ja auch abgesetzt wurde.

Damit hat Boldt sich allerdings in Hamburg nicht nur Freunde gemacht, und die Unruhe im Verein hält bis heute an, weswegen ich verstehen könnte, wenn er die Faxen dicke hat.
Hier könnte er hingegen in Ruhe arbeiten, und seine Kenntnisse und Kontakte aus Leverkusen vermutlich noch gewinnbringender nutzen als beim HSV in der zweiten Liga.
Dazu kennen und schätzen Axel Hellmann und er sich wohl bereits.



#
Boldt wäre sicher eine Hausnummer. Der Mann hat offensichtlich einen guten Ruf, einige Erfahrung und ein entsprechendes Netzwerk. Darüber hinaus wäre das jemand, der noch einige Jahre im Berufsleben vor sich hat, sodass hier auch eine gewisse Langfristigkeit gegeben wäre (so es das denn gibt in dem Geschäft).

Mit einer derartigen Lösung könnte man doch sehr zufrieden sein, finde ich.
#
Ich habe ja schon mal ausgeführt, warum jch Boldt interessant finde. Gilt aus seiner Zeit im Scouting und Management bei Leverkusener als ausgewiesener und begehrter Fachmann, der sicher auch über ein großes Transfer-Netzwerk verfügt.

Mit 39 ist er noch ein junger, aufstrebender Manager, hat aber auch schon über einige Jahre Erfahrung im Sportmanagement.

Seine Arbeit beim HSV scheint den Umständen entsprechend auch sehr ordentlich zu sein.
Gerade diese Saison hat er mit pandemiebedingt kaum Geld für Transfers mehrere sinnvolle Verstärkungen getätigt und mehrere Spieler mit Gewinn verkauft. Auch Thioune als Trainer finde ich durchaus eine vernünftige Wahl.

Letzte Saison konnte er nicht in Ruhe arbeiten und sich nicht richtig entfalten, weil da anfangs noch"Sonnenkönig" Bernd Hoffmann der Boss war, der es sich halt nicht nehmen ließ, in die Transferpolitik reinzuquatschen, seinen Wunschtrainer Hecking zu verpflichten, und dazu auch noch seine Differenzen mit Boldt recht freimütig auszuplaudern und öffentlich gegen die eigenen Leute zu schießen. Boldt und der CFO hatten schließlich den Kanal gestrichen voll von Hoffmann, der dann ja auch abgesetzt wurde.

Damit hat Boldt sich allerdings in Hamburg nicht nur Freunde gemacht, und die Unruhe im Verein hält bis heute an, weswegen ich verstehen könnte, wenn er die Faxen dicke hat.
Hier könnte er hingegen in Ruhe arbeiten, und seine Kenntnisse und Kontakte aus Leverkusen vermutlich noch gewinnbringender nutzen als beim HSV in der zweiten Liga.
Dazu kennen und schätzen Axel Hellmann und er sich wohl bereits.



#
Adlerdenis schrieb:

Ich habe ja schon mal ausgeführt, warum jch Boldt interessant finde. Gilt aus seiner Zeit im Scouting und Management bei Leverkusener als ausgewiesener und begehrter Fachmann, der sicher auch über ein großes Transfer-Netzwerk verfügt.

Mit 39 ist er noch ein junger, aufstrebender Manager, hat aber auch schon über einige Jahre Erfahrung im Sportmanagement.

Seine Arbeit beim HSV scheint den Umständen entsprechend auch sehr ordentlich zu sein.
Gerade diese Saison hat er mit pandemiebedingt kaum Geld für Transfers mehrere sinnvolle Verstärkungen getätigt und mehrere Spieler mit Gewinn verkauft. Auch Thioune als Trainer finde ich durchaus eine vernünftige Wahl.

Letzte Saison konnte er nicht in Ruhe arbeiten und sich nicht richtig entfalten, weil da anfangs noch"Sonnenkönig" Bernd Hoffmann der Boss war, der es sich halt nicht nehmen ließ, in die Transferpolitik reinzuquatschen, seinen Wunschtrainer Hecking zu verpflichten, und dazu auch noch seine Differenzen mit Boldt recht freimütig auszuplaudern und öffentlich gegen die eigenen Leute zu schießen. Boldt und der CFO hatten schließlich den Kanal gestrichen voll von Hoffmann, der dann ja auch abgesetzt wurde.

Damit hat Boldt sich allerdings in Hamburg nicht nur Freunde gemacht, und die Unruhe im Verein hält bis heute an, weswegen ich verstehen könnte, wenn er die Faxen dicke hat.
Hier könnte er hingegen in Ruhe arbeiten, und seine Kenntnisse und Kontakte aus Leverkusen vermutlich noch gewinnbringender nutzen als beim HSV in der zweiten Liga.
Dazu kennen und schätzen Axel Hellmann und er sich wohl bereits.



Das klingt sehr plausibel.
Und ja ich stimme Dir zu, auch wenn der HSV sportlich aktuell mit Schwankungen zu kämpfen hat,
sie hatten diese Saison eine gute vernünftige Transferpolitik.
#
Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.
#
DonGuillermo schrieb:

Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.

Unter anderem wurde auch dort behauptet das Funktionäre von uns nach Rom geflohen sind, zu einer Zeit als Mailand dort gespielt hat.
#
DonGuillermo schrieb:

Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.

Unter anderem wurde auch dort behauptet das Funktionäre von uns nach Rom geflohen sind, zu einer Zeit als Mailand dort gespielt hat.
#
nisol13 schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.

Unter anderem wurde auch dort behauptet das Funktionäre von uns nach Rom geflohen sind, zu einer Zeit als Mailand dort gespielt hat.

Ich möchte diesen Bild-Ableger nicht lesen... aber wo und wann sind denn bei uns Funktionäre geflohen?
#
nisol13 schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Im Eintracht-Forum bei Transfermarkt gibt es seit Tagen eine Suche, die auf Hinweisen von einem "Insider" (hat in der Vergangenheit durchaus öfter mal richtig gelegen) basieren. Demzufolge sei der Topkandidat nur den wenigsten Fußballfans bekannt und wohl im europäischen Ausland tätig. Darüber hinaus soll es zwar eine Verbindung zur Eintracht geben, die man aber eigentlich erst erkennen könne, falls man auch den Namen kennt.

Im Zuge der Suche ist jetzt jemand dort auf einen Namen gekommen, der auf diese Beschreibung passen könnte: Hendrik Almstadt. In der Tat sehr interessant, weil er ursprünglich einen Background aus der Wirtschaft hat. In London und Harvard hat er Wirtschaftswissenschaften und BWL studiert und war danach unter anderem drei Jahre lang für die Goldman Sachs Niederlassung in Frankfurt tätig.

Damit wäre dann die Verbindung zu Aufsichtsratschef Philip Holzer hergestellt, der bekanntlich für diese Niederlassung verantwortlich war und später Vorstand der DACH Region wurde. Das wäre tatsächlich eine Verbindung, die wohl nur die wenigsten gefunden hätten. Ergibt aber auch Sinn, weil der Aufsichtsrat nun einmal einen neuen Vorstand einberuft. Auch Bobic (und zuvor auch das Gedankenspiel mit Veh) ging damals vor allem auf Steubing zurück. Deshalb fande ich es bisher auch etwas unsinnig, wenn man Verbindungen von Hütter oder Manga mit einem möglichen neuen Sportvorstand gesucht hat. Schließlich wird dieser der neue Vorgesetzte von Hütter und Manga. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die beiden da so stark beziehungsweise überhaupt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind.

Seinen Lebensmittelpunkt hatte Almstadt aber wohl in London und war dann von 2010 bis 2015 als Assistent der Geschäftsführung bei Arsenal tätig. Dort stieg er dann auch zur rechten Hand von Geschäftsführer Ivan Gazidis auf. Dort soll er unter anderem für die Analyse des sportlichen Bereichs und sämtlichen Abläufen, von den Profis bis zum Jugendbereich involviert gewesen sein. Seine Tätigkeit dort wurde in Berichten mit den Schlagworten Kaderplanung, Scouting und Vertragsverhandlungen, Datenanalyse, Vertragsmanagement, Budgetplanung, Leistungsanalyse und Umstrukturierung der Nachwuchsakademie beschrieben. Das würde also auch den Aufgaben eines Sportvorstandes entsprechen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Gazidis bei Arsenal nicht den besten Ruf genießt und als eines der Gesichter für den Niedergang von Arsenal gilt. Das hing aber auch damit zusammen, dass Gazidis im Grunde nur der Verwalter war und Besitzer Stan Kroenke im Gegensatz zu vielen anderen Investoren in England kaum eigenes Geld in den Verein gesteckt hat. Wie viel beispielsweise bei Chelsea oder City investiert wurde, wird sicherlich jeder wissen. Das war einer der Hauptgründe, warum Arsenal irgendwann nicht mehr in der Spitze mithalten konnte.

Im Sommer 2015 (also noch vor dem richtigen Absturz bei Arsenal) ist Almstadt dann als Sportdirektor zu Aston Villa. Auf seiner ersten Station als Führungskraft ist er allerdings krachend gescheitert, das muss man ganz klar so sagen. Die Saison endete mit dem ersten Abstieg seit knapp 30 Jahren und einer der schlechtesten Saisonbilanzen in der Geschichte der Premier League - 17 Punkte aus 38 Spielen. Almstadt wurde noch während der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden - laut offizieller Sprachregelung einvernehmlich.

Bei Villa hat man ihm vor allem eine schlechte Transferbilanz und Inaktivität im Wintertransferfenster vorgeworfen. Dazu hat es mit der Zeit auch Reibereien mit beiden Trainern während seiner Amtszeit und wohl auch anderen Verantwortlichen gegeben. Laut einem Medienbericht war auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Arsenal der Tenor, dass man ihm eine solche Rolle dort nicht zugetraut habe. Laut dem damaligen Geschäftsführer von Villa soll sich Almstadt aber eigentlich hauptsächlich nur um die Nachwuchsakademie gekümmert haben.

Wie auch immer. Seit zwei Jahren ist Almstadt nun bei Milan tätig - wieder an der Seite von Ivan Gazidis, der seitdem dort ebenfalls Geschäftsführer ist. Bei Milan übt er erneut als Assistent der Geschäftsführung eine ähnliche Rolle wie bei Arsenal aus und verwaltet das Transferbudget und übernimmt die Spieleranalyse von möglichen Transferzielen. Einen gewissen Erfolg kann man ihm dort jedenfalls nicht absprechen. Viele Transfers haben seitdem gesessen und Milan ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Diese Saison haben sie ja vor der Verletzungsmisere auch um die Meisterschaft mitgespielt und haben weiterhin gute Chancen, sich das erste Mal seit 2013 für die Champions League zu qualifizieren.

Allerdings gab es wohl auch in Mailand Reibereien mit anderen Verantwortlichen. Gazidis hat Almstadt öffentlich mehrmals gelobt und als wichtigen Teil für den Aufschwung bezeichnet. Das fanden die langjährigen Vereinslegenden Paolo Maldini (Technischer Direktor) und Zvonimir Boban (Manager) offensichtlich nicht so toll. Darüber hinaus wurde Almstadt vorgeworfen, dass er wohl die Verhandlungen mit Ralf Rangnick im letzten Jahr angeleiert haben soll, was bei einer Verpflichtung zu einer Entmachtung von Maldini und Boban geführt hätte. Deshalb hatte Boban sogar ein Interview gegeben, in dem er behauptete, dass ein Vertrag mit Rangnick bereits unterschrieben sei und sich die bisherige sportliche Leitung von der Klubführung um Gazidis hintergangen fühle. Das hat schließlich zu Bobans Entlassung geführt und am Ende ist Rangnick bekanntlich auch nicht gekommen.

Was alles davon stimmt, lässt sich letztendlich schwer beurteilen. Auf jeden Fall gab es aber auf seinen bisherigen Stationen durchaus mal Reibereien mit Führungskräften und auf seiner einzigen Station als Entscheidungsträger ist er krachend gescheitert. Das muss ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Daraus kann man ja auch Erfahrung sammeln und es auf der nächsten Station besser machen. Und andererseits war bei Arsenal damals vielleicht auch einfach nicht mehr drin. Da gibt es ja schon Paralellen mit Bobics Aufgabe in Stuttgart damals. Jetzt bei Milan läuft es ja, wenn auch erst nach der Verpflichtung von Pioli als Trainer.

Und nicht zuletzt dürfte Almstadt im Zuge seiner Rolle auch in das Geschäft zwischen Silva und Rebić eingebunden gewesen sein, womit eine weitere Verbindung zur Eintracht besteht. Ist natürlich alles weiterhin absolute Spekulation, aber diese Personalie finde ich zumindest mal interessanter als viele Namen, die bisher so gehandelt wurden. Da er zudem relativ unbekannt ist und ich Arsenal, Villa und Milan durchaus intensiver verfolgt habe, wollte ich auch hier im Forum mal einen Überblick über seine Person und seine bisherigen Tätigkeiten niederschreiben.

Unter anderem wurde auch dort behauptet das Funktionäre von uns nach Rom geflohen sind, zu einer Zeit als Mailand dort gespielt hat.

Ich möchte diesen Bild-Ableger nicht lesen... aber wo und wann sind denn bei uns Funktionäre geflohen?
#
Und wann hat Mailand in Rom gespielt?
#
Und wann hat Mailand in Rom gespielt?
#
Basaltkopp schrieb:

Und wann hat Mailand in Rom gespielt?


Das letztemal am 28.02.21
AS Rom - AC Mailand  1:2
Das Siegtor erzielte im übrigen ein gewisser Ante Rebic.
#
Boldt wäre sicher eine Hausnummer. Der Mann hat offensichtlich einen guten Ruf, einige Erfahrung und ein entsprechendes Netzwerk. Darüber hinaus wäre das jemand, der noch einige Jahre im Berufsleben vor sich hat, sodass hier auch eine gewisse Langfristigkeit gegeben wäre (so es das denn gibt in dem Geschäft).

Mit einer derartigen Lösung könnte man doch sehr zufrieden sein, finde ich.
#
gk23 schrieb:

Mit einer derartigen Lösung könnte man doch sehr zufrieden sein, finde ich.


Jedem seine Meinung. Ich fände das nicht so toll.
Wir brauchen schon jemanden mit etwas strahlkraft und internationaler Vita und Kontakte.
Letzteres hat Boldt aber den Rest nicht.
Es bleibt spannend. Unsere Führung wird schon den richtigen holen.


Teilen