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Markus Krösche - Diskussion

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Jetzt mal ehrlich Leute: man kann so manche Berichterstattung zweifelhaft finden, aber justament diese Nummer mit Krösche ist definitiv nichts was die Presse unter den Tisch fallen lassen sollte.
Wenn reißerische Schlagzeilen darauf abzielen, das Sommerloch zu füllen, dann mag Kritik daran, so von wegen "Unruhe herein tragen" ja gerechtfertigt sein. Wenn an dieser Stelle Uruhe entsteht, dann einzig und allein deshalb, weil der Vorstand Sport mit seinem Handeln die Grenzen dessen was rechtlich und moralisch geboten ist arg strapaziert!
Gott sei Dank gibt es eine Presse, die das dann aufgreift und berichtet.
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FrankenAdler schrieb:

Gott sei Dank gibt es eine Presse, die das dann aufgreift und berichtet.                                              


Am Ende ist es ein Verstoß gegen Compliance Bestimmungen.
Nicht mehr, nicht weniger.

Für etwas anderes gibt es aktuell 0 Beweise.

Alles Andere ist Spekulation.

Und wenn Du Dir das Recht rausnimmst zu spekulieren, was noch alles im Hintergrund gelaufen ist, dann steht es auch Anderen zu ihre Besorgnis zu äußern, dass wir hier eben auch das Resultat von internen Entwicklungen sehen, die abseits des Compliance Verstoßes Besorgniserregend sind.

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein.

Und egal was von der Bild kommt, ich gehe davon aus, dass es eine Agenda gibt, weil es eben die Bild ist und da ist es mir auch scheiß egal was Krösche oder sonst wer gemacht hat oder nicht, denn im Vergleich zu den Handlungen dieses Mediums über die letzten Jahrzehnte ist und bleibt es gesellschaftlich absolut irrelevant.

Aufgrund der Bild zeitung leben wir nämlich in einem schlechteren land als es möglich gewesen wäre.
Also nein, definitiv kein Gott sei Dank, dass es die Bild gibt.
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Für mich bleibt völlig unverständlich, warum das Thema erst jetzt auf den Tisch kommt, insbesondere weil es wohl intern nicht unbekannt war. Und ich vermute damit einfach mal, dass es auch dem ein oder anderen Journalisten nicht unbekannt war.

Und wenn man dann noch schaut, wer über diesen Berater zur Eintracht gekommen ist, dann macht es die Sache nicht besser. ImnGegenteil. Wie man liest und hört, waren das Smolcic, Onguene, Jakic. Und zuletzt Riera. Bei Jakic mag man noch sagen, dass der gewiss was konnte. Aber angeblich sollte eigentlich Thuram kommen, Deal mit Thuram war angeblich ausgehandelt, man ließ es platzen.

Das ist dann in Summe schon heftig. Vertrauen sieht anders aus... Und gerade bezogen auf Riera, was wäre einem erspart geblieben, wenn das Thema schon viel früher berichtet worden wäre...
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Für mich bleibt völlig unverständlich, warum das Thema erst jetzt auf den Tisch kommt, insbesondere weil es wohl intern nicht unbekannt war. Und ich vermute damit einfach mal, dass es auch dem ein oder anderen Journalisten nicht unbekannt war.

Und wenn man dann noch schaut, wer über diesen Berater zur Eintracht gekommen ist, dann macht es die Sache nicht besser. ImnGegenteil. Wie man liest und hört, waren das Smolcic, Onguene, Jakic. Und zuletzt Riera. Bei Jakic mag man noch sagen, dass der gewiss was konnte. Aber angeblich sollte eigentlich Thuram kommen, Deal mit Thuram war angeblich ausgehandelt, man ließ es platzen.

Das ist dann in Summe schon heftig. Vertrauen sieht anders aus... Und gerade bezogen auf Riera, was wäre einem erspart geblieben, wenn das Thema schon viel früher berichtet worden wäre...
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Schönesge schrieb:

Für mich bleibt völlig unverständlich, warum das Thema erst jetzt auf den Tisch kommt, insbesondere weil es wohl intern nicht unbekannt war. Und ich vermute damit einfach mal, dass es auch dem ein oder anderen Journalisten nicht unbekannt war.

Und wenn man dann noch schaut, wer über diesen Berater zur Eintracht gekommen ist, dann macht es die Sache nicht besser. ImnGegenteil. Wie man liest und hört, waren das Smolcic, Onguene, Jakic. Und zuletzt Riera. Bei Jakic mag man noch sagen, dass der gewiss was konnte. Aber angeblich sollte eigentlich Thuram kommen, Deal mit Thuram war angeblich ausgehandelt, man ließ es platzen.

Das ist dann in Summe schon heftig. Vertrauen sieht anders aus... Und gerade bezogen auf Riera, was wäre einem erspart geblieben, wenn das Thema schon viel früher berichtet worden wäre...

Man konnte auch bei Smolcic sagen, dass er was konnte. Er hat geholfen die CL Vorrunde zu überstehen und ist auf die Ablöse gesehen, fast ein Nullsummenspiel. Als er kam wurde er von der Presse als Talent gefeiert, welches in jungem Alter bereits Leaderqualitäten hat. Jetzt nutzt die gleiche Presse diesen Transfer als Vorwurf.
Ohne Jakic hätten wir die EL nie gewonnen. Jetzt ist er etablierter Spieler bei Augsburg.
Onguene war ein junger Spieler, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam und schon einiges an Erfahrung vorzuweisen hatte. Am Ende war er aufgrund von Verletzungen in der Tat ein Flop.
Riera war ein Griff ins Klo.
Aber bei keiner Verpflichtung hat jemand Alarm geschlagen und sich über die Qualität gewundert. Wenn diese Transfers Gefälligkeiten gewesen wären, dann hätten sich doch einige Experten schon vorher wundern müssen.
So wirkt es für mich einfach konstruiert, um eine Story aufzumotzen.
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ich wage mal die prognose, dass krösche spätestens ende der saison bei uns aufhört.
er ist kein typ, der sich was untersagen lässt, wie es der AR jetzt (zu recht) gemacht hat.
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Henk schrieb:

ich wage mal die prognose, dass krösche spätestens ende der saison bei uns aufhört.


Würde mich derzeit nicht wundern, wenn sehr viel früher Schluss ist.
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Schönesge schrieb:

Für mich bleibt völlig unverständlich, warum das Thema erst jetzt auf den Tisch kommt, insbesondere weil es wohl intern nicht unbekannt war. Und ich vermute damit einfach mal, dass es auch dem ein oder anderen Journalisten nicht unbekannt war.

Und wenn man dann noch schaut, wer über diesen Berater zur Eintracht gekommen ist, dann macht es die Sache nicht besser. ImnGegenteil. Wie man liest und hört, waren das Smolcic, Onguene, Jakic. Und zuletzt Riera. Bei Jakic mag man noch sagen, dass der gewiss was konnte. Aber angeblich sollte eigentlich Thuram kommen, Deal mit Thuram war angeblich ausgehandelt, man ließ es platzen.

Das ist dann in Summe schon heftig. Vertrauen sieht anders aus... Und gerade bezogen auf Riera, was wäre einem erspart geblieben, wenn das Thema schon viel früher berichtet worden wäre...

Man konnte auch bei Smolcic sagen, dass er was konnte. Er hat geholfen die CL Vorrunde zu überstehen und ist auf die Ablöse gesehen, fast ein Nullsummenspiel. Als er kam wurde er von der Presse als Talent gefeiert, welches in jungem Alter bereits Leaderqualitäten hat. Jetzt nutzt die gleiche Presse diesen Transfer als Vorwurf.
Ohne Jakic hätten wir die EL nie gewonnen. Jetzt ist er etablierter Spieler bei Augsburg.
Onguene war ein junger Spieler, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam und schon einiges an Erfahrung vorzuweisen hatte. Am Ende war er aufgrund von Verletzungen in der Tat ein Flop.
Riera war ein Griff ins Klo.
Aber bei keiner Verpflichtung hat jemand Alarm geschlagen und sich über die Qualität gewundert. Wenn diese Transfers Gefälligkeiten gewesen wären, dann hätten sich doch einige Experten schon vorher wundern müssen.
So wirkt es für mich einfach konstruiert, um eine Story aufzumotzen.
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Schmidti1982 schrieb:

Onguene war ein junger Spieler, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam und schon einiges an Erfahrung vorzuweisen hatte.


Onguene hat insgesamt 111 Spiele für RB Salzburg gemacht, die haben den ja per Leihe sogar zurückgeholt.

Ich glaube eher, dass die Malaria, die er 2022 hatte hier einen Einfluß auf ihn hatte, was damals keiner so erwartet oder kalkuliert hätte.
Zweite Liga Frankreich, Salzburg, Bundesliga, war ja eine absolut logische Entwicklung.

https://www.fussballtransfers.com/a2462144869842807398-eintracht-neuzugang-onguene-hat-malaria

Der war beim Afrika Cup für Kamerun, ja auch keine Thekentruppe, hat vorher CL gespielt, da ist irgendwas im Körper kaputt gegangen und auf dem Niveau kann das ja schon reichen.
Aubameyang hatte es ja auch mal schwer erwischt.
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Nice. Also wenn man Fehler findet, und Kritik übt... dann ist man kein Fan?

Stechschritt, ick hör dir trapsen.
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Vael schrieb:

Nice. Also wenn man Fehler findet, und Kritik übt... dann ist man kein Fan?

Stechschritt, ick hör dir trapsen.

Ich glaube, da tust Du dem FA jetzt Unrecht. Ich habe ihn nicht so verstanden, wie Du es nun darzustellen versuchst...

Aber gut, der FA ist ja schon groß und kann das selbst regeln
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Jetzt mal ehrlich Leute: man kann so manche Berichterstattung zweifelhaft finden, aber justament diese Nummer mit Krösche ist definitiv nichts was die Presse unter den Tisch fallen lassen sollte.
Wenn reißerische Schlagzeilen darauf abzielen, das Sommerloch zu füllen, dann mag Kritik daran, so von wegen "Unruhe herein tragen" ja gerechtfertigt sein. Wenn an dieser Stelle Uruhe entsteht, dann einzig und allein deshalb, weil der Vorstand Sport mit seinem Handeln die Grenzen dessen was rechtlich und moralisch geboten ist arg strapaziert!
Gott sei Dank gibt es eine Presse, die das dann aufgreift und berichtet.
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FrankenAdler schrieb:

Jetzt mal ehrlich Leute: man kann so manche Berichterstattung zweifelhaft finden, aber justament diese Nummer mit Krösche ist definitiv nichts was die Presse unter den Tisch fallen lassen sollte.
Wenn reißerische Schlagzeilen darauf abzielen, das Sommerloch zu füllen, dann mag Kritik daran, so von wegen "Unruhe herein tragen" ja gerechtfertigt sein. Wenn an dieser Stelle Uruhe entsteht, dann einzig und allein deshalb, weil der Vorstand Sport mit seinem Handeln die Grenzen dessen was rechtlich und moralisch geboten ist arg strapaziert!
Gott sei Dank gibt es eine Presse, die das dann aufgreift und berichtet.

Das sehe ich ganz ähnlich. Den Schuh muss sich MK und dann die SGE schon anziehen, auch wenn er nicht passt...
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Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.
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Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.
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Ich persönlich habe die Zeit unter Toppmöller als derart emotionsreduziert wahrgenommen, dass ich ein so starkes Gefühl wie Hass überhaupt nicht aufbringen könnte.
Und nein, niemand der klar bei Sinnen war, hätte erwartet, dass ein neuer Trainer nach über 2,5Jahren Toppmöller mit dem strukturell/systemisch und emotional komplett herunter gewirtschafteten Haufen sofort Erfolg hätte.

Dass Krösche dann einen derart narzistischen Clown verpflichtet, konnte ja niemand ahnen. Und dass das dann sein übriges getan hat, da gibt es sicher keine zwei Meinungen.
Wenigstens haben wir jetzt sowas wie eine Idee, wie unser geschätzter Sportvorstand auf diese wahnwitzige Idee gekommen ist.
Nicht dass das irgendwas besser machen würde.
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Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.
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J_Boettcher schrieb:

Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.


Da muss ich widersprechen, und zwar an mehreren Stellen.

Dass die drei Transfers laut Semper sportlich nachvollziehbar waren und zu ordentlichen Konditionen liefen, sagt über den Interessenkonflikt exakt gar nichts aus. Der Konflikt entsteht nicht durch schlechte Ablösesummen, sondern dadurch, dass Krösche parallel private Immobiliengeschäfte mit der Ehefrau von Andy Bara gemacht hat, während er gleichzeitig dessen Klienten verpflichtete, und das dem damaligen Aufsichtsratschef nicht angezeigt hat. Ein Geschäft kann finanziell fair und trotzdem das Ergebnis einer Vermischung von privaten und beruflichen Interessen sein, das eine schließt das andere nicht aus.

Genau deshalb ist der Vorwurf "billiger Populismus" falsch adressiert. Populistisch wäre es, den Konflikt ohne Substanz zu behaupten. Hier liegt aber eine belegte, nicht offengelegte private Verbindung vor, die genau in den Zeitraum der Transfers fällt. Wer das anspricht, betreibt keine Stimmungsmache, sondern stellt eine berechtigte Frage zur Transparenz

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage. Und sportlich war das kein normaler Fehlgriff: Zwölf Spiele, vier Siege, ein Punkteschnitt von 1,33, nur ein Sieg in den letzten sechs Partien, das ist eine der schwächsten Trainerbilanzen der letzten Jahre bei der Eintracht. Selbst Krösche musste im April öffentlich einräumen, dass der Mannschaft grundsätzlich Stabilität fehlt, ein Offenbarungseid zur eigenen Kaderarbeit.
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Schönesge schrieb:

Für mich bleibt völlig unverständlich, warum das Thema erst jetzt auf den Tisch kommt, insbesondere weil es wohl intern nicht unbekannt war. Und ich vermute damit einfach mal, dass es auch dem ein oder anderen Journalisten nicht unbekannt war.

Und wenn man dann noch schaut, wer über diesen Berater zur Eintracht gekommen ist, dann macht es die Sache nicht besser. ImnGegenteil. Wie man liest und hört, waren das Smolcic, Onguene, Jakic. Und zuletzt Riera. Bei Jakic mag man noch sagen, dass der gewiss was konnte. Aber angeblich sollte eigentlich Thuram kommen, Deal mit Thuram war angeblich ausgehandelt, man ließ es platzen.

Das ist dann in Summe schon heftig. Vertrauen sieht anders aus... Und gerade bezogen auf Riera, was wäre einem erspart geblieben, wenn das Thema schon viel früher berichtet worden wäre...

Man konnte auch bei Smolcic sagen, dass er was konnte. Er hat geholfen die CL Vorrunde zu überstehen und ist auf die Ablöse gesehen, fast ein Nullsummenspiel. Als er kam wurde er von der Presse als Talent gefeiert, welches in jungem Alter bereits Leaderqualitäten hat. Jetzt nutzt die gleiche Presse diesen Transfer als Vorwurf.
Ohne Jakic hätten wir die EL nie gewonnen. Jetzt ist er etablierter Spieler bei Augsburg.
Onguene war ein junger Spieler, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam und schon einiges an Erfahrung vorzuweisen hatte. Am Ende war er aufgrund von Verletzungen in der Tat ein Flop.
Riera war ein Griff ins Klo.
Aber bei keiner Verpflichtung hat jemand Alarm geschlagen und sich über die Qualität gewundert. Wenn diese Transfers Gefälligkeiten gewesen wären, dann hätten sich doch einige Experten schon vorher wundern müssen.
So wirkt es für mich einfach konstruiert, um eine Story aufzumotzen.
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Konstruiert hat meines Erachtens nur Krösche etwas, und zwar hat er sich selbst in eine Abhängigkeit zu einem Spielerberater gebracht.
Jeden einzelnen Deal im Nachhinein zu analysieren, entlastet Krösche nicht.

Wenn der AR vollständig und umfassend von dem privaten Geschäft mit dem Spielerberater informiert war und das freigegeben hat, würde die Anweisung an Krösche wohl kaum erst jetzt erfolgen, mit dem Berater keine Geschäfte mehr zu machen.  
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Konstruiert hat meines Erachtens nur Krösche etwas, und zwar hat er sich selbst in eine Abhängigkeit zu einem Spielerberater gebracht.
Jeden einzelnen Deal im Nachhinein zu analysieren, entlastet Krösche nicht.

Wenn der AR vollständig und umfassend von dem privaten Geschäft mit dem Spielerberater informiert war und das freigegeben hat, würde die Anweisung an Krösche wohl kaum erst jetzt erfolgen, mit dem Berater keine Geschäfte mehr zu machen.  
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duschhaube00 schrieb:

Konstruiert hat meines Erachtens nur Krösche etwas, und zwar hat er sich selbst in eine Abhängigkeit zu einem Spielerberater gebracht.
Jeden einzelnen Deal im Nachhinein zu analysieren, entlastet Krösche nicht.

Wenn der AR vollständig und umfassend von dem privaten Geschäft mit dem Spielerberater informiert war und das freigegeben hat, würde die Anweisung an Krösche wohl kaum erst jetzt erfolgen, mit dem Berater keine Geschäfte mehr zu machen.  


Kannst ja mal googeln welche Rolle Spielerberater Roger Wittmann bei Hoffenheim und deren Funktionsträger hatte.
2023 hatten wir auch 6 Spieler gleichzeitig von ihm in unserem Kader. Schalke hatte sogar mal 8 Spieler von seiner Agentur Rogon gleichzeitig. Da sind 3 Spieler und 1 Trainer in 4 Jahren nur schwer als Abhängigkeit zu verkaufen...
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Das ist der sehr sehr schmale Grat zwischen guten Kontakten und Abhängigkeiten.
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J_Boettcher schrieb:

Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.


Da muss ich widersprechen, und zwar an mehreren Stellen.

Dass die drei Transfers laut Semper sportlich nachvollziehbar waren und zu ordentlichen Konditionen liefen, sagt über den Interessenkonflikt exakt gar nichts aus. Der Konflikt entsteht nicht durch schlechte Ablösesummen, sondern dadurch, dass Krösche parallel private Immobiliengeschäfte mit der Ehefrau von Andy Bara gemacht hat, während er gleichzeitig dessen Klienten verpflichtete, und das dem damaligen Aufsichtsratschef nicht angezeigt hat. Ein Geschäft kann finanziell fair und trotzdem das Ergebnis einer Vermischung von privaten und beruflichen Interessen sein, das eine schließt das andere nicht aus.

Genau deshalb ist der Vorwurf "billiger Populismus" falsch adressiert. Populistisch wäre es, den Konflikt ohne Substanz zu behaupten. Hier liegt aber eine belegte, nicht offengelegte private Verbindung vor, die genau in den Zeitraum der Transfers fällt. Wer das anspricht, betreibt keine Stimmungsmache, sondern stellt eine berechtigte Frage zur Transparenz

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage. Und sportlich war das kein normaler Fehlgriff: Zwölf Spiele, vier Siege, ein Punkteschnitt von 1,33, nur ein Sieg in den letzten sechs Partien, das ist eine der schwächsten Trainerbilanzen der letzten Jahre bei der Eintracht. Selbst Krösche musste im April öffentlich einräumen, dass der Mannschaft grundsätzlich Stabilität fehlt, ein Offenbarungseid zur eigenen Kaderarbeit.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.


Berechtigter Einwand. Natürlich weiß niemand von außen, in welcher genauen Reihenfolge das Gespräch gelaufen ist. Nur ändert das nichts am eigentlichen Punkt. Unabhängig davon, ob Krösche zuerst Bara angerufen hat oder ob Bara ihm Riera vorgeschlagen hat, bleibt die Tatsache bestehen, dass Krösche zu diesem Zeitpunkt private Geschäftsbeziehungen zur Familie des Beraters unterhielt, dessen Klient er dann verpflichtete. Genau diese Konstellation begründet den Interessenkonflikt, unabhängig von dem genauen Ablauf des Gesprächs.

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt. Einmal als Vereinsverantwortlicher, der objektiv die beste Lösung für den Klub suchen soll, und einmal als Privatperson mit finanziellen Verbindungen zum Umfeld genau jenes Beraters, der von der Verpflichtung wirtschaftlich profitiert. Daher kann man die Verpflichtung durchaus als "Gefallen" einstufen. Denn durch die Ablöse dürfte Bara sogar noch etwas mehr kassiert haben.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.
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Matzel schrieb:

Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.



       

Ja nee, is klar. Wenn man so ne top Anstellung in der slowenischen Liga hat, dann ist so ne Anfrage von einem CL Teilnehmer aus der Bundesliga natürlich weder gehalts- noch karrieretechnisch reizvoll. Entsprechend profitiert da ein Berater auch kaum. 🙄
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.


Berechtigter Einwand. Natürlich weiß niemand von außen, in welcher genauen Reihenfolge das Gespräch gelaufen ist. Nur ändert das nichts am eigentlichen Punkt. Unabhängig davon, ob Krösche zuerst Bara angerufen hat oder ob Bara ihm Riera vorgeschlagen hat, bleibt die Tatsache bestehen, dass Krösche zu diesem Zeitpunkt private Geschäftsbeziehungen zur Familie des Beraters unterhielt, dessen Klient er dann verpflichtete. Genau diese Konstellation begründet den Interessenkonflikt, unabhängig von dem genauen Ablauf des Gesprächs.

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt. Einmal als Vereinsverantwortlicher, der objektiv die beste Lösung für den Klub suchen soll, und einmal als Privatperson mit finanziellen Verbindungen zum Umfeld genau jenes Beraters, der von der Verpflichtung wirtschaftlich profitiert. Daher kann man die Verpflichtung durchaus als "Gefallen" einstufen. Denn durch die Ablöse dürfte Bara sogar noch etwas mehr kassiert haben.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.
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Matzel schrieb:

Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.



       

Ja nee, is klar. Wenn man so ne top Anstellung in der slowenischen Liga hat, dann ist so ne Anfrage von einem CL Teilnehmer aus der Bundesliga natürlich weder gehalts- noch karrieretechnisch reizvoll. Entsprechend profitiert da ein Berater auch kaum. 🙄
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FrankenAdler schrieb:

Matzel schrieb:

Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.



       

Ja nee, is klar. Wenn man so ne top Anstellung in der slowenischen Liga hat, dann ist so ne Anfrage von einem CL Teilnehmer aus der Bundesliga natürlich weder gehalts- noch karrieretechnisch reizvoll. Entsprechend profitiert da ein Berater auch kaum. 🙄


Natürlich profitiert die Gegenseite. Aber dafür war Riera vermutlich auch nicht so teuer. Hätte der Move funktioniert, wäre MK der Fuchs gewesen, der einen bis dato unbekannten Trainer aus dem Hut gezaubert hätte.

Alles spekulativ - in die eine wie auch in die andere Richtung.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.

Komisch, dass der Aufsichtsrat die fruchtbaren persönlichen Kontakte des Sportvorstands dann jetzt als ungeeignet für eine Geschäftsbeziehung eingestuft haben. Ob man da ähnliche Bedenken hat, ähnliche Schlussfolgerungen zieht wie hier einige von uns?
Man weiß es nicht. Man weiß es nicht!
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.

Komisch, dass der Aufsichtsrat die fruchtbaren persönlichen Kontakte des Sportvorstands dann jetzt als ungeeignet für eine Geschäftsbeziehung eingestuft haben. Ob man da ähnliche Bedenken hat, ähnliche Schlussfolgerungen zieht wie hier einige von uns?
Man weiß es nicht. Man weiß es nicht!
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FrankenAdler schrieb:

Man weiß es nicht. Man weiß es nicht!

Gut erkannt. Ich vermute, dass man halt keine Angriffsfläche bieten will. Legitim und im Wirtschaftsleben auch normal.  


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