Und 3. kann das auch mit Weitblick so gemacht worden sein. Bei Larsson sieht man schon allein an der Klausel dass es gewünscht war, den Transfer in die Zukunft zu schieben, warum nicht auch bei allen anderen. Außer bei Wahi, da glaub ich die verarschen uns🤪🤪
Juno267 schrieb: Allerdings sollte man auch keinen Verein aufbauen, der sich am Ende über Spielerverkäufe finanziert.
Wenn man dauerhaft im oberen Tabellendrittel mitmischen möchte, ist das aber - ohne Investoren oder "Sponsoren" - alternativlos.
Das ist aber hochgradig unseriös. Man kauft ja auch kein Haus und plant es mit den zukünftigen Gewinnen aus Aktien, ETFs oder gar Kryptowährungen zu bezahlen.
Investoren bringen nur einmal Geld (und wollen auch wieder was vom ggfs. erzielten Gewinn haben), Sponsoren zahlen regelmäßig, zumindest über die Vertragslaufzeit und wie im wahren Leben muss das Geld, das man fürs Leben braucht verlässlich und planbar aufs Konto kommen. Alles andere ist Zockerei und die kann bekanntlich übel enden.
Der Fußball hat sich halt geändert. Um mitzuhalten muss man leider das Spiel mitmachen.
Man darf auch nicht vergessen, was es uns gebracht hat. Wir sind gefühlt seit einer Ewigkeit nicht mehr im Abstiegskampf. Haben regelmäßig in diversen europäischen Wettbewerben mitgespielt. Sogar dabei einen Titel geholt. Willst du jetzt die alte Zeit (nach dem Fußball 2000 bis zur Relegation gegen Nürnberg) als Fahrstuhlmannschaft wieder?!
Mir gefällt auch Einiges nicht. Aber ich wüsste jetzt auch keine Alternative zu der aktuellen Methode.
Juno267 schrieb: Allerdings sollte man auch keinen Verein aufbauen, der sich am Ende über Spielerverkäufe finanziert.
Wenn man dauerhaft im oberen Tabellendrittel mitmischen möchte, ist das aber - ohne Investoren oder "Sponsoren" - alternativlos.
Das ist aber hochgradig unseriös. Man kauft ja auch kein Haus und plant es mit den zukünftigen Gewinnen aus Aktien, ETFs oder gar Kryptowährungen zu bezahlen.
Investoren bringen nur einmal Geld (und wollen auch wieder was vom ggfs. erzielten Gewinn haben), Sponsoren zahlen regelmäßig, zumindest über die Vertragslaufzeit und wie im wahren Leben muss das Geld, das man fürs Leben braucht verlässlich und planbar aufs Konto kommen. Alles andere ist Zockerei und die kann bekanntlich übel enden.
Der Fußball hat sich halt geändert. Um mitzuhalten muss man leider das Spiel mitmachen. [...] Mir gefällt auch Einiges nicht. Aber ich wüsste jetzt auch keine Alternative zu der aktuellen Methode.
Was würdest du anders machen?
Das kann ich nicht direkt beantworten, weil ich ja viel zu wenig über die aktuell Finanzlage weiß und auch kein Experte auf dem Gebiet bin. Aber wie schon der Spruch mit dem Bärenfell besagt, sollte man nicht Gewinne ausgeben, die man noch nicht realisiert hat. Das kann nicht das Spiel sein, das man mitmachen muss, zumal das z.b. die Bayern sicher auch nicht tun. Das wäre halt kein Geschäftsmodell, sondern wirtschaftlicher Selbstmord. Aber wie gesagt, zumindest ich weiß ja nicht, was da finanziell läuft oder gelaufen ist und außerdem war meine Aussage, dass man keinen Verein aufbauen solle, der sich am Ende über (zukünftige) Spielerverkäufe finanziert, allgemein gehalten und hypothetisch.
Juno267 schrieb: Allerdings sollte man auch keinen Verein aufbauen, der sich am Ende über Spielerverkäufe finanziert.
Wenn man dauerhaft im oberen Tabellendrittel mitmischen möchte, ist das aber - ohne Investoren oder "Sponsoren" - alternativlos.
Das ist aber hochgradig unseriös. Man kauft ja auch kein Haus und plant es mit den zukünftigen Gewinnen aus Aktien, ETFs oder gar Kryptowährungen zu bezahlen.
Investoren bringen nur einmal Geld (und wollen auch wieder was vom ggfs. erzielten Gewinn haben), Sponsoren zahlen regelmäßig, zumindest über die Vertragslaufzeit und wie im wahren Leben muss das Geld, das man fürs Leben braucht verlässlich und planbar aufs Konto kommen. Alles andere ist Zockerei und die kann bekanntlich übel enden.
Juno267 schrieb: Allerdings sollte man auch keinen Verein aufbauen, der sich am Ende über Spielerverkäufe finanziert.
Wenn man dauerhaft im oberen Tabellendrittel mitmischen möchte, ist das aber - ohne Investoren oder "Sponsoren" - alternativlos.
Das ist aber hochgradig unseriös. Man kauft ja auch kein Haus und plant es mit den zukünftigen Gewinnen aus Aktien, ETFs oder gar Kryptowährungen zu bezahlen.
Ich verstehe deinen Punkt, glaube aber, dein Vergleich hinkt (wie es die meisten tun).
Versuch mal die AG als Multisparten-Unternehmen zu verstehen, welches seine Erlöse aus verschiedenen Kanälen generieren muss. Eintrittsgelder, TV-Gelder, Sponsoren, Merchendising, DFB und FIFA-Startgelder und Spielerverkäufe. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Alles zusammen muss eine bestimmte Summe erreichen, um die Kosten zu decken UND den notwendigen Gewinn zu erzielen. Um bei deinem Beispiel mit dem Haus zu bleiben: Sieh mal jeden einzelnen Spieler als eine Immobilie an und Krösche ist der Chef der Immobiliensparte. Er hat vom Oberboss den Auftrag, zum Gesamterlös des Unternehmens einen Betrag X pro Jahr beizusteuern. Das nennt man dann üblicherweise Budgetplanung.
Manche Immobilien kann er günstig erwerben und deutlich teurer verkaufen, andere haben vielleicht einen Sanierungsbedarf (Verletzung, Formlkrise) und es besteht Hoffnung, diese nach Behebung derselben deutlich teurer verkaufen zu können. Manchmal musst du sehr teuer einkaufen, weil du für die vorgesehene Nutzung unbedingt etwas aus einer 1a Spitzenlage benötigst. Am Ende ist jede einzelne Immobilie ein Zock auf die Zukunft, klar. Aber durch die breite Streuung der Einzelrisiken funktioniert es halt und Herr Krösche kann seinem Oberboss die gewünschten x Millionen abliefern. Während die Immobilen da sind, werden sie natürlich selbstgenutzt oder verpachtet/vermietet (das sei jetzt mal analog zum normalen Spielbetrieb unserer Mannschaft).
Ja, ich weiß, auch dieser Vergleich hinkt. Muss er auch, sonst wär es kein Vergleich.
Was aber auch der Kurzfristigkeit des Eintütens geschuldet sein kann.
Der Fußball hat sich halt geändert. Um mitzuhalten muss man leider das Spiel mitmachen.
Man darf auch nicht vergessen, was es uns gebracht hat. Wir sind gefühlt seit einer Ewigkeit nicht mehr im Abstiegskampf. Haben regelmäßig in diversen europäischen Wettbewerben mitgespielt. Sogar dabei einen Titel geholt. Willst du jetzt die alte Zeit (nach dem Fußball 2000 bis zur Relegation gegen Nürnberg) als Fahrstuhlmannschaft wieder?!
Mir gefällt auch Einiges nicht. Aber ich wüsste jetzt auch keine Alternative zu der aktuellen Methode.
Was würdest du anders machen?
Aber wie gesagt, zumindest ich weiß ja nicht, was da finanziell läuft oder gelaufen ist und außerdem war meine Aussage, dass man keinen Verein aufbauen solle, der sich am Ende über (zukünftige) Spielerverkäufe finanziert, allgemein gehalten und hypothetisch.
Investoren bringen nur einmal Geld (und wollen auch wieder was vom ggfs. erzielten Gewinn haben), Sponsoren zahlen regelmäßig, zumindest über die Vertragslaufzeit und wie im wahren Leben muss das Geld, das man fürs Leben braucht verlässlich und planbar aufs Konto kommen. Alles andere ist Zockerei und die kann bekanntlich übel enden.
Ich verstehe deinen Punkt, glaube aber, dein Vergleich hinkt (wie es die meisten tun).
Versuch mal die AG als Multisparten-Unternehmen zu verstehen, welches seine Erlöse aus verschiedenen Kanälen generieren muss. Eintrittsgelder, TV-Gelder, Sponsoren, Merchendising, DFB und FIFA-Startgelder und Spielerverkäufe. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Alles zusammen muss eine bestimmte Summe erreichen, um die Kosten zu decken UND den notwendigen Gewinn zu erzielen.
Um bei deinem Beispiel mit dem Haus zu bleiben: Sieh mal jeden einzelnen Spieler als eine Immobilie an und Krösche ist der Chef der Immobiliensparte. Er hat vom Oberboss den Auftrag, zum Gesamterlös des Unternehmens einen Betrag X pro Jahr beizusteuern. Das nennt man dann üblicherweise Budgetplanung.
Manche Immobilien kann er günstig erwerben und deutlich teurer verkaufen, andere haben vielleicht einen Sanierungsbedarf (Verletzung, Formlkrise) und es besteht Hoffnung, diese nach Behebung derselben deutlich teurer verkaufen zu können. Manchmal musst du sehr teuer einkaufen, weil du für die vorgesehene Nutzung unbedingt etwas aus einer 1a Spitzenlage benötigst. Am Ende ist jede einzelne Immobilie ein Zock auf die Zukunft, klar. Aber durch die breite Streuung der Einzelrisiken funktioniert es halt und Herr Krösche kann seinem Oberboss die gewünschten x Millionen abliefern. Während die Immobilen da sind, werden sie natürlich selbstgenutzt oder verpachtet/vermietet (das sei jetzt mal analog zum normalen Spielbetrieb unserer Mannschaft).
Ja, ich weiß, auch dieser Vergleich hinkt. Muss er auch, sonst wär es kein Vergleich.