Manga zurückholen? Dann geht es für uns im Rekordtempo in die 2. Liga.
Manga hatte bei uns bei Transfers eine Erfolgsquote von nur 15%. Und das ist keinesfalls übertrieben, sondern die Realität. Das könnt ihr gerne selbst nachprüfen, indem ihr auf Transfermarkt mal die ganzen Transfers unter ihm durchgeht. Bei Watford wurde er nach nichtmal einem Jahr gefeuert, weil seine Transfers mieserabel waren. Damals hatte er in einem Interview auf die Frage bezüglich der missglückten Transfers geantwortet, dass er nicht wusste dass die Championship eine körperlich anspruchsvolle Liga ist und er deshalb beim Scouting keinen großen Wert auf die körperlichen Fähigkeiten der Spieler gelegt hatte. Die Championship ist weltweit als die körperlich härteste Liga der Welt bekannt. Noch härter als die Premier League. Und wenn du Schalke-Fans mal so richtig wütend sehen willst, dann frag sie mal zu ihrer Meinung über Manga. Die sind nicht nur froh dass er weg ist, sondern wünschen sich er wäre nie dort gewesen. Die haben immer noch an seinen Altlasten zu knabbern.
Dass Aufsichtsrat und Finanzabteilung Krösche finanziell in seinen Möglichkeiten unangemessen eingeschränkt haben, darüber müssen wir nichtmehr reden. Aber es war Krösche's, von Finanzen unabhängige, Entscheidung: - Toppmöller nicht allerspätestens nach dem Unentschieden gegen den HSV zu entlassen - einen Monat lang wegen 200.000€ Ablöse mit Celje um Riera zu verhandeln, wodurch der keine Vorbereitung hatte und Schmitt uns aus der Champions League gekickt hatte - jahrelang den Trainern eine der schlechtesten Mittelfeldzentralen der Liga aufzuzwingen - sich mit Hütter auf ein Spielsystem zu einigen, für das er ihm nicht die benötigten Spieler, nichtmal per Leihe, verpflichtet - Durchschnittskicker wie Koch, Doan, Skhiri etc mit absurd hohen Millionenverträgen auszustatten - sich bei Zukäufen ständig auf eine Nummer 1 festzulegen und sollte der Spieler nicht kommen, teilweise über mehrere Transferfenster die Baustelle offen zu lassen bis seine #1 doch irgendwann zu uns kommt ...
Bei Verkäufen hat er aus den Käufern den letzten Euro rausgequetscht. Aber seine absolut vorhersehbaren Fehler in der Kaderzusammenstellung hatten uns letzte Saison Europa gekostet und führen diese Saison dazu, dass wir nur mit Mühe einen einstelligen Tabellenplatz erreichen werden.
Im Winter hätte er sich wieder auf "Kalimuendo oder nichts" festgelegt und für die defensive 2 Innenverteidiger, die an einem sehr guten Tag auch einen halbwegs brauchbaren Außenverteidiger abgeben, verpflichtet. Und wahrscheinlich hätte er auch noch Chaibi für 15 Mio verschenkt.
Anfangs hatte er gute Arbeit geleistet aber von Jahr zu Jahr wurden seine Entscheidungen schlechter.
Meine erste Reaktion ist: schade! Warum kriegen wir es nicht hin mal das Jahrzehnt kontinuierlicher Arbeit mit einem eingespielten Team durchzuziehen? Nicht nur auf dem Feld, sondern in den entscheidenden Positionen dahinter, darüber, davor. Wo auch immer die wichtigen Entscheidungen gefällt werden müssen.
Mit Krösche verlässt uns jemand, von dem ich mit tatsächlich eine größere Kontinuität erwartet hätte. Als er zu Beginn seiner Tätigkeit nochmal den Paderborner Weg propagiert hat - mit kontinuierlicher Verbesserung der Mannschaft von Jahr zu Jahr, in dem man die besten hält und die zweitbesten durch bessere ersetzt, mit Blick auf die reellen Möglichkeiten -, da hatte ich gehofft, dass da jemand für Fußballverhältnisse langfristig plant.
Diese Seifenblase ist geplatzt. Allerdings nicht erst heute, denn nach den ersten vier doch erfreulich erfolgreichen Jahren hatte MK schon ein bissi von seiner Magie eingebüsst, vor allem wenn man den strategischen Plan eines sukzessiven Aufbaus einer großen Mannschaft als Maßstab ansetzt. Seine Unfähigkeit oder gar Unwille genau das einmal angekündigte zu machen und die zweitbesten nach und nach durch bessere zu ersetzen, oder zumindest offensichtliche Lücken adäquat zu schließen, hat die aktuelle Delle schon in der letzten Saison eingeleitet. Die Trennung von Dino war schon unglücklich getimt, die Nachfolge war tatsächlich eine echte Katastrophe. Und die letzte Transferperiode auch nicht so das Gelbe vom Ei. (Auch wenn ich Ondeyika, Aseko, Brassier und auch Pimpong garnicht so schlecht finde, aber die Lücken in der Abwehr und das Fehlen eines dritten Stürmers sind schon bedenklich)
Dazu ein paar Hintergrundgeräusche von wegen Mailand und Grundstücke und fertig ist das Ende meiner kleinen Hoffnung, dass hier ein Team von hoch motivierten Profis auf allen Ebenen der Geschäftsbesorung mal zumindest ein Jahrzehnt an einem Strang zieht. Eine Kontinuität, die man im Breisgau ja auch hinkriegt, und - wenn man die Freiburger schon als Beispiel nimmt - auch zu einem gesunden Wachstum führen kann.
So bin ich ein wenig hin und hergerissen zwischen einem fetten Danke Krösche. Danke für Sevilla 22, Danke für einen Saison mit drittem Platz, Danke für zweimal CL, Danke für ein wunderbare Spieler wie Heki, Omar, Kolo, Pacho und den herausragenden Transfereinahmen, die damit einhergingen. Danke auch für Jonny und Younes. Aber auf der anderen Seite hinterlässt Krösche auch eine Enttäuschung. Auch er ist wieder einer von jenen, die ihr Projekt Eintracht nicht zu Ende bringen, die die Sache nicht bis zu einem stabilen Erfolg durchziehen und die am Ende (wahrscheinlich) dem Ruf zu fetteren Töpfen folgen. Da reiht er sich nun in eine Reihe von Enttäuschungen ein. Also winke ich hinterher, bin traurig und froh zugleich - und hoffe inständig, dass unsere Eintracht endlich jemanden findet, der die notwenige langfristige Entwicklung auch langfristig durchhält.
Auch er ist wieder einer von jenen, die ihr Projekt Eintracht nicht zu Ende bringen, die die Sache nicht bis zu einem stabilen Erfolg durchziehen und die am Ende (wahrscheinlich) dem Ruf zu fetteren Töpfen folgen.
Mal ernsthaft, es hat ja keine 3 Tage gedauert, wo nach seiner Mailand Absage deutlich durch die Presse ging, dass er seinen Vertrag nicht erfüllen wird, unabhängig von der Absicht von MK.
Ganz ehrlich, MK wird sich da schon gedacht haben, dass er mal lieber das Angebot angenommen hätte....
Wenn der Blätterwald nur noch über das "wann" diskutiert, wäre mein Draht zu interessierten Arbeitgebern auch am Glühen.
Aus meiner Sicht legitim.
Irritierend, dass seit Fischer weg ist, der Umgang und die Kommunikation untereinander von außen betrachtet sehr stark zu wünschen übrig lässt.
Dass so eine Entscheidung passiert, habe ich kein Problem mit, aber das "wie" der letzten Monate ist katastrophal.
Ich gebe offen zu, dass mein Vertrauen in Hellmann nicht das Größte ist. Und damit möchte ich dessen Leistungen nicht klein reden, nur geht er halt seit Jahren immer mehr in eine Richtung zwischen den Zeilen, die mir persönlich nicht gefällt.
Wenn Krösche tatsächlich praktisch handelseinig mit der AC Milan ist, weil er sich zu Höherem berufen sieht, dann ist es nur konsequent, jetzt den Schlussstrich zu ziehen und ihn freizustellen. Ich hoffe sehr, dass man im Hintergrund die Verhandlungen mit einem oder mehreren möglichen Nachfolgern schon weit voran gebracht hat.
In der abschließenden Bilanz sehe ich die Arbeit von Krösche bei weitem nicht so negativ wie viele andere hier. Rein bezogen auf die wirtschaftliche Dimension von Transfers war er hochgradig erfolgreich, sportlich war der schrittweise Aufstieg bis zur Saison 25/26 auch erfolgreich. Dann ist ihm irgendwie sein Riecher verloren gegangen, sowohl bei einigen Transfers als vor allem auch bei Trainer-Entscheidungen. Aber bei aller berechtigten Kritik an den letzten 1,5 Jahren von Krösche würde ich von den Kritikern gerne mal die Namen von fünf anderen Fußball-Managern hören, die in den letzten 5 Jahren keine Fehler gemacht haben und Krösches Erfolge noch übertreffen können. Ich glaube, da gibt es nicht viele.
Aus meiner Sicht hinterlässt Krösche der Eintracht vor allem eine Baustelle, die ich ihm tatsächlich negativ ankreide: In seiner Zeit sind die Gehaltskosten bei der Eintracht komplett aus dem Ruder gelaufen. Scheinbar haben Spieler wie Koch und Doan (und weitere?) Gehälter von 5+ Mio. € p.a., was im Vergleich zu ihren Leistungen astronomisch ist. Wenn man sich anschaut, wie gut der SC Freiburg mit einem halb-so-hohen Gehaltsbudget dasteht, muss das eigentlich ein warnendes Beispiel sein. Die abgestürzten Traditionsclubs (Schalke, HSV, ...) sind ja alle nicht an 1-2 gescheiterten Transfers zu Grunde gegangen, sondern an zu vielen zu üppigen Verträgen, die sie Mittleklasse-Kickern gegeben haben.
Krösche's Erfolge muss man aber auch in der Gesamtheit und realistisch betrachten.
- Kolo Muani war nicht sein Spieler. Der wurde von Manga entdeckt und dazu überredet zu uns zu wechseln. Man wollte Kolo Muani auch schon ein Jahr früher kaufen, was am Veto von Nantes Präsident gescheitert ist. Die 95 Mio Ablöse waren ohne Frage stark verhandelt von Krösche. Aber wenn er in dem einen Jahr in Frankreich explodiert wäre und ein englischer Verein ihm ein dickes Handgeld plus das dreifache Gehalt geboten hätte?
- Marmoush hatte schon bei VW gute Ansätze gezeigt und stark darunter gelitten, dass Kovac mit solchen Spielern garnichts anzufangen weiss. Als Stammspieler war bei ihm eine Leistungsteigerung zu erwarten. Aber so Eine? Ich erinnere mich noch an den allgemeinen Tenor hier im Forum, als er von der Mehrzahl der User als guter Backup für Lindström bezeichnet wurde. Mit Transfereinnahmen von 25 - 40 Mio konnte man bei ihm schon rechnen, weil das die für solche Spieler gezahlten Ablösen sind. Aber 75 Mio hatte niemand vorhergesehen und die gab es auch nur, weil Guardiola komplett verzweifelt war.
- bei Ekitike gibt es nur Positives. Nicht nur die Ablöse. Alleine dass er Ekitike dazu überredet hat auf 50% oder mehr seines Gehalts zu verzichten und sich lieber bei uns zu entwickeln statt zu einem englischen Mittelklasseverein zu gehen. Bei ihm war diese hohe Ablöse auch noch am ehesten vorhersehbar, weil solche Spieler sehr selten und daher auch teuer sind.
- Brown war ein ordentlicher Verteidiger und bei ihm konnte man damals schon die Bundesligatauglichkeit erkennen. Vorallem was seine Abgeklärtheit und das taktische Verständnis angeht. Aber innerhalb von 2 Jahren zum Stammspieler in der Nationalmannschaft und dem Potential irgendwann zumindest an der Weltklasse zu kratzen? Wenn man sich Krösche's sonstige Transfers ansieht, dann darf man an dieser prophetischen Vorhersehung doch zweifeln.
Und auch bei ihm muss man die Ablöse in Relation sehen. Außenverteidiger der Güteklasse und in dem Alter wechseln normalerweise für 30 - 40 Mio. Von den Bayern gab es einen Aufschlag, weil Brown Deutscher und zusätzlich auch noch Franke ist. Und er lies sich mit Aseko verrechnen.
Alleine die 4 Spieler machen zusammen mindestens 130 Mio nicht vorhersehbare Einnahmen.
Und sonst so?
Amenda wollte man noch vor 12 Monaten für 7 Mio zum FC Turin abschieben. Bei Theate geht man wohl mit +/- 0 raus, der war allerdings auch als jahrelanger Stammspieler eingeplant. Die 40 Mio für Larsson waren uns letzten Sommer zu wenig, weil man ihn für den schwedischen Pogba gehalten und auf 80 Mio aus England gehofft hat. Obwohl seine Defizite und die fehlende Entwicklung damals schon absehbar waren. Jetzt bekommen wir noch knapp über 20 Mio. Toppmöller hätte man dazu zwingen müssen, Bahoya besser und öfter einzusetzen. Dann wären diesen Sommer 50+ Mio drin gewesen. Oder man hätte Hütter dazu überreden müssen, sein geliebtes 4-2-2-2 sein zu lassen und ein System mit Bahoya zu nutzen. Stattdessen hat man ihn wie Sauerbier angeboten und bekommt wohl nichtmal 30 Mio, weil Leeds ihn nur leihweise und als Bonus zu Zetterer genommen hat. Wahi ist ein Ausfall in Höhe von 25 Mio, weil er laut Mister "alle haben Schuld außer ich" nicht richtig presst und deshalb Fans wie Medien zum Fraß vorgeworfen gehört. Nkounkou ist ein Totalverlust. Aaronson (erinnert sich noch jemand an den?) hat uns zumindest ohne Verlust wieder verlassen. Die 15 Mio für Tuta waren inklusive ordentlichem Saudiland-Bonus. Matanovic war eine Wette, die nach Jahren glücklicherweise aufgegangen ist und ca. 6 Mio Gewinn eingebracht hat. Lisztes ist genau so ein Totalverlust wie Nkounkou. Bei Pacho hat Krösche sich mit den 40 Mio über den Tisch ziehen lassen, außer dadurch wurde die Weiterverkaufsbeteiligung bei Ekitike gestrichen. Hauge konnte zumindest ein Drittel seiner Ablöse wieder einspielen. Die 30 Mio für den "dänischen Gacinovic" Jesper Lindström waren gut verhandelt und da hatte Krösche 5 - 10 Mio extra rausgeholt.
Auf die gefühlt 100 Kleintransfers gehe ich jetzt mal nicht ein. Insgesamt waren das schon recht viele "kleine Fehler" und Fehleinschätzungen. Krösche hat die ganzen Jahre von 4 nicht erwartbaren Großtransfers gelebt und immer dann versagt, wenn er um oder über 10 Mio für einen Spieler hingelegt hat. Ekitike, Burkardt und Pacho sind die wenigen Ausnahmen, bei denen Fähigkeit und/oder Potential aber unübersehbar waren.
Jeder Sportdirektor macht Fehler. Aber die Bilanz von Krösche kann man sich als Verein wie Eintracht Frankfurt nicht leisten. Zumindest nicht mit zumindest halbwegs realistisch annehmbaren Transfererlösen bei den wenigen Großtransfers. Da war schon verdammt viel Glück dabei und Krösche hatte anscheinend gehofft, dass sein Glück weiter anhält. Das hat es nicht und genau deshalb stehen wir wo wir jetzt stehen.Weit weg von europäischem Fussball und mit nur noch wenigen Werten im Kader. Welchen Spieler außer Uzun und Chaibi sollen wir den noch zu Geld machen können? Da ist sonst nichts mehr, außer irgendein verrückter Engländer bietet 30 Mio für Ebnoutalib. Was ich doch stark bezweifele.
Ich weiß, dass viele die Idee direkt schlecht finden würden, aber warum nicht Bobic wieder eine Chance zu geben? Bobic und Hütter haben gut funktioniert. Bobic war auch einer, der unseren Höhenflug praktisch eingeleitet hat. Er hat damals super performt, und hat dann auch den Fehler gemacht wegzugehen. Aber auch bei ihm könnte ich vorstellen, dass nur die SGE zu ihm gepasst hat.
Wenn Krösche tatsächlich praktisch handelseinig mit der AC Milan ist, weil er sich zu Höherem berufen sieht, dann ist es nur konsequent, jetzt den Schlussstrich zu ziehen und ihn freizustellen. Ich hoffe sehr, dass man im Hintergrund die Verhandlungen mit einem oder mehreren möglichen Nachfolgern schon weit voran gebracht hat.
In der abschließenden Bilanz sehe ich die Arbeit von Krösche bei weitem nicht so negativ wie viele andere hier. Rein bezogen auf die wirtschaftliche Dimension von Transfers war er hochgradig erfolgreich, sportlich war der schrittweise Aufstieg bis zur Saison 25/26 auch erfolgreich. Dann ist ihm irgendwie sein Riecher verloren gegangen, sowohl bei einigen Transfers als vor allem auch bei Trainer-Entscheidungen. Aber bei aller berechtigten Kritik an den letzten 1,5 Jahren von Krösche würde ich von den Kritikern gerne mal die Namen von fünf anderen Fußball-Managern hören, die in den letzten 5 Jahren keine Fehler gemacht haben und Krösches Erfolge noch übertreffen können. Ich glaube, da gibt es nicht viele.
Aus meiner Sicht hinterlässt Krösche der Eintracht vor allem eine Baustelle, die ich ihm tatsächlich negativ ankreide: In seiner Zeit sind die Gehaltskosten bei der Eintracht komplett aus dem Ruder gelaufen. Scheinbar haben Spieler wie Koch und Doan (und weitere?) Gehälter von 5+ Mio. € p.a., was im Vergleich zu ihren Leistungen astronomisch ist. Wenn man sich anschaut, wie gut der SC Freiburg mit einem halb-so-hohen Gehaltsbudget dasteht, muss das eigentlich ein warnendes Beispiel sein. Die abgestürzten Traditionsclubs (Schalke, HSV, ...) sind ja alle nicht an 1-2 gescheiterten Transfers zu Grunde gegangen, sondern an zu vielen zu üppigen Verträgen, die sie Mittleklasse-Kickern gegeben haben.
Krösche's Erfolge muss man aber auch in der Gesamtheit und realistisch betrachten.
- Kolo Muani war nicht sein Spieler. Der wurde von Manga entdeckt und dazu überredet zu uns zu wechseln. Man wollte Kolo Muani auch schon ein Jahr früher kaufen, was am Veto von Nantes Präsident gescheitert ist. Die 95 Mio Ablöse waren ohne Frage stark verhandelt von Krösche. Aber wenn er in dem einen Jahr in Frankreich explodiert wäre und ein englischer Verein ihm ein dickes Handgeld plus das dreifache Gehalt geboten hätte?
- Marmoush hatte schon bei VW gute Ansätze gezeigt und stark darunter gelitten, dass Kovac mit solchen Spielern garnichts anzufangen weiss. Als Stammspieler war bei ihm eine Leistungsteigerung zu erwarten. Aber so Eine? Ich erinnere mich noch an den allgemeinen Tenor hier im Forum, als er von der Mehrzahl der User als guter Backup für Lindström bezeichnet wurde. Mit Transfereinnahmen von 25 - 40 Mio konnte man bei ihm schon rechnen, weil das die für solche Spieler gezahlten Ablösen sind. Aber 75 Mio hatte niemand vorhergesehen und die gab es auch nur, weil Guardiola komplett verzweifelt war.
- bei Ekitike gibt es nur Positives. Nicht nur die Ablöse. Alleine dass er Ekitike dazu überredet hat auf 50% oder mehr seines Gehalts zu verzichten und sich lieber bei uns zu entwickeln statt zu einem englischen Mittelklasseverein zu gehen. Bei ihm war diese hohe Ablöse auch noch am ehesten vorhersehbar, weil solche Spieler sehr selten und daher auch teuer sind.
- Brown war ein ordentlicher Verteidiger und bei ihm konnte man damals schon die Bundesligatauglichkeit erkennen. Vorallem was seine Abgeklärtheit und das taktische Verständnis angeht. Aber innerhalb von 2 Jahren zum Stammspieler in der Nationalmannschaft und dem Potential irgendwann zumindest an der Weltklasse zu kratzen? Wenn man sich Krösche's sonstige Transfers ansieht, dann darf man an dieser prophetischen Vorhersehung doch zweifeln.
Und auch bei ihm muss man die Ablöse in Relation sehen. Außenverteidiger der Güteklasse und in dem Alter wechseln normalerweise für 30 - 40 Mio. Von den Bayern gab es einen Aufschlag, weil Brown Deutscher und zusätzlich auch noch Franke ist. Und er lies sich mit Aseko verrechnen.
Alleine die 4 Spieler machen zusammen mindestens 130 Mio nicht vorhersehbare Einnahmen.
Und sonst so?
Amenda wollte man noch vor 12 Monaten für 7 Mio zum FC Turin abschieben. Bei Theate geht man wohl mit +/- 0 raus, der war allerdings auch als jahrelanger Stammspieler eingeplant. Die 40 Mio für Larsson waren uns letzten Sommer zu wenig, weil man ihn für den schwedischen Pogba gehalten und auf 80 Mio aus England gehofft hat. Obwohl seine Defizite und die fehlende Entwicklung damals schon absehbar waren. Jetzt bekommen wir noch knapp über 20 Mio. Toppmöller hätte man dazu zwingen müssen, Bahoya besser und öfter einzusetzen. Dann wären diesen Sommer 50+ Mio drin gewesen. Oder man hätte Hütter dazu überreden müssen, sein geliebtes 4-2-2-2 sein zu lassen und ein System mit Bahoya zu nutzen. Stattdessen hat man ihn wie Sauerbier angeboten und bekommt wohl nichtmal 30 Mio, weil Leeds ihn nur leihweise und als Bonus zu Zetterer genommen hat. Wahi ist ein Ausfall in Höhe von 25 Mio, weil er laut Mister "alle haben Schuld außer ich" nicht richtig presst und deshalb Fans wie Medien zum Fraß vorgeworfen gehört. Nkounkou ist ein Totalverlust. Aaronson (erinnert sich noch jemand an den?) hat uns zumindest ohne Verlust wieder verlassen. Die 15 Mio für Tuta waren inklusive ordentlichem Saudiland-Bonus. Matanovic war eine Wette, die nach Jahren glücklicherweise aufgegangen ist und ca. 6 Mio Gewinn eingebracht hat. Lisztes ist genau so ein Totalverlust wie Nkounkou. Bei Pacho hat Krösche sich mit den 40 Mio über den Tisch ziehen lassen, außer dadurch wurde die Weiterverkaufsbeteiligung bei Ekitike gestrichen. Hauge konnte zumindest ein Drittel seiner Ablöse wieder einspielen. Die 30 Mio für den "dänischen Gacinovic" Jesper Lindström waren gut verhandelt und da hatte Krösche 5 - 10 Mio extra rausgeholt.
Auf die gefühlt 100 Kleintransfers gehe ich jetzt mal nicht ein. Insgesamt waren das schon recht viele "kleine Fehler" und Fehleinschätzungen. Krösche hat die ganzen Jahre von 4 nicht erwartbaren Großtransfers gelebt und immer dann versagt, wenn er um oder über 10 Mio für einen Spieler hingelegt hat. Ekitike, Burkardt und Pacho sind die wenigen Ausnahmen, bei denen Fähigkeit und/oder Potential aber unübersehbar waren.
Jeder Sportdirektor macht Fehler. Aber die Bilanz von Krösche kann man sich als Verein wie Eintracht Frankfurt nicht leisten. Zumindest nicht mit zumindest halbwegs realistisch annehmbaren Transfererlösen bei den wenigen Großtransfers. Da war schon verdammt viel Glück dabei und Krösche hatte anscheinend gehofft, dass sein Glück weiter anhält. Das hat es nicht und genau deshalb stehen wir wo wir jetzt stehen.Weit weg von europäischem Fussball und mit nur noch wenigen Werten im Kader. Welchen Spieler außer Uzun und Chaibi sollen wir den noch zu Geld machen können? Da ist sonst nichts mehr, außer irgendein verrückter Engländer bietet 30 Mio für Ebnoutalib. Was ich doch stark bezweifele.
Manga hatte bei uns bei Transfers eine Erfolgsquote von nur 15%. Und das ist keinesfalls übertrieben, sondern die Realität. Das könnt ihr gerne selbst nachprüfen, indem ihr auf Transfermarkt mal die ganzen Transfers unter ihm durchgeht.
Bei Watford wurde er nach nichtmal einem Jahr gefeuert, weil seine Transfers mieserabel waren. Damals hatte er in einem Interview auf die Frage bezüglich der missglückten Transfers geantwortet, dass er nicht wusste dass die Championship eine körperlich anspruchsvolle Liga ist und er deshalb beim Scouting keinen großen Wert auf die körperlichen Fähigkeiten der Spieler gelegt hatte. Die Championship ist weltweit als die körperlich härteste Liga der Welt bekannt. Noch härter als die Premier League.
Und wenn du Schalke-Fans mal so richtig wütend sehen willst, dann frag sie mal zu ihrer Meinung über Manga. Die sind nicht nur froh dass er weg ist, sondern wünschen sich er wäre nie dort gewesen. Die haben immer noch an seinen Altlasten zu knabbern.
Dass Aufsichtsrat und Finanzabteilung Krösche finanziell in seinen Möglichkeiten unangemessen eingeschränkt haben, darüber müssen wir nichtmehr reden. Aber es war Krösche's, von Finanzen unabhängige, Entscheidung:
- Toppmöller nicht allerspätestens nach dem Unentschieden gegen den HSV zu entlassen
- einen Monat lang wegen 200.000€ Ablöse mit Celje um Riera zu verhandeln, wodurch der keine Vorbereitung hatte und Schmitt uns aus der Champions League gekickt hatte
- jahrelang den Trainern eine der schlechtesten Mittelfeldzentralen der Liga aufzuzwingen
- sich mit Hütter auf ein Spielsystem zu einigen, für das er ihm nicht die benötigten Spieler, nichtmal per Leihe, verpflichtet
- Durchschnittskicker wie Koch, Doan, Skhiri etc mit absurd hohen Millionenverträgen auszustatten
- sich bei Zukäufen ständig auf eine Nummer 1 festzulegen und sollte der Spieler nicht kommen, teilweise über mehrere Transferfenster die Baustelle offen zu lassen bis seine #1 doch irgendwann zu uns kommt
...
Bei Verkäufen hat er aus den Käufern den letzten Euro rausgequetscht. Aber seine absolut vorhersehbaren Fehler in der Kaderzusammenstellung hatten uns letzte Saison Europa gekostet und führen diese Saison dazu, dass wir nur mit Mühe einen einstelligen Tabellenplatz erreichen werden.
Im Winter hätte er sich wieder auf "Kalimuendo oder nichts" festgelegt und für die defensive 2 Innenverteidiger, die an einem sehr guten Tag auch einen halbwegs brauchbaren Außenverteidiger abgeben, verpflichtet. Und wahrscheinlich hätte er auch noch Chaibi für 15 Mio verschenkt.
Anfangs hatte er gute Arbeit geleistet aber von Jahr zu Jahr wurden seine Entscheidungen schlechter.
Warum kriegen wir es nicht hin mal das Jahrzehnt kontinuierlicher Arbeit mit einem eingespielten Team durchzuziehen? Nicht nur auf dem Feld, sondern in den entscheidenden Positionen dahinter, darüber, davor. Wo auch immer die wichtigen Entscheidungen gefällt werden müssen.
Mit Krösche verlässt uns jemand, von dem ich mit tatsächlich eine größere Kontinuität erwartet hätte. Als er zu Beginn seiner Tätigkeit nochmal den Paderborner Weg propagiert hat - mit kontinuierlicher Verbesserung der Mannschaft von Jahr zu Jahr, in dem man die besten hält und die zweitbesten durch bessere ersetzt, mit Blick auf die reellen Möglichkeiten -, da hatte ich gehofft, dass da jemand für Fußballverhältnisse langfristig plant.
Diese Seifenblase ist geplatzt. Allerdings nicht erst heute, denn nach den ersten vier doch erfreulich erfolgreichen Jahren hatte MK schon ein bissi von seiner Magie eingebüsst, vor allem wenn man den strategischen Plan eines sukzessiven Aufbaus einer großen Mannschaft als Maßstab ansetzt. Seine Unfähigkeit oder gar Unwille genau das einmal angekündigte zu machen und die zweitbesten nach und nach durch bessere zu ersetzen, oder zumindest offensichtliche Lücken adäquat zu schließen, hat die aktuelle Delle schon in der letzten Saison eingeleitet.
Die Trennung von Dino war schon unglücklich getimt, die Nachfolge war tatsächlich eine echte Katastrophe. Und die letzte Transferperiode auch nicht so das Gelbe vom Ei. (Auch wenn ich Ondeyika, Aseko, Brassier und auch Pimpong garnicht so schlecht finde, aber die Lücken in der Abwehr und das Fehlen eines dritten Stürmers sind schon bedenklich)
Dazu ein paar Hintergrundgeräusche von wegen Mailand und Grundstücke und fertig ist das Ende meiner kleinen Hoffnung, dass hier ein Team von hoch motivierten Profis auf allen Ebenen der Geschäftsbesorung mal zumindest ein Jahrzehnt an einem Strang zieht. Eine Kontinuität, die man im Breisgau ja auch hinkriegt, und - wenn man die Freiburger schon als Beispiel nimmt - auch zu einem gesunden Wachstum führen kann.
So bin ich ein wenig hin und hergerissen zwischen einem fetten Danke Krösche. Danke für Sevilla 22, Danke für einen Saison mit drittem Platz, Danke für zweimal CL, Danke für ein wunderbare Spieler wie Heki, Omar, Kolo, Pacho und den herausragenden Transfereinahmen, die damit einhergingen. Danke auch für Jonny und Younes.
Aber auf der anderen Seite hinterlässt Krösche auch eine Enttäuschung. Auch er ist wieder einer von jenen, die ihr Projekt Eintracht nicht zu Ende bringen, die die Sache nicht bis zu einem stabilen Erfolg durchziehen und die am Ende (wahrscheinlich) dem Ruf zu fetteren Töpfen folgen. Da reiht er sich nun in eine Reihe von Enttäuschungen ein.
Also winke ich hinterher, bin traurig und froh zugleich - und hoffe inständig, dass unsere Eintracht endlich jemanden findet, der die notwenige langfristige Entwicklung auch langfristig durchhält.
Mal ernsthaft, es hat ja keine 3 Tage gedauert, wo nach seiner Mailand Absage deutlich durch die Presse ging, dass er seinen Vertrag nicht erfüllen wird, unabhängig von der Absicht von MK.
Ganz ehrlich, MK wird sich da schon gedacht haben, dass er mal lieber das Angebot angenommen hätte....
Wenn der Blätterwald nur noch über das "wann" diskutiert, wäre mein Draht zu interessierten Arbeitgebern auch am Glühen.
Aus meiner Sicht legitim.
Irritierend, dass seit Fischer weg ist, der Umgang und die Kommunikation untereinander von außen betrachtet sehr stark zu wünschen übrig lässt.
Dass so eine Entscheidung passiert, habe ich kein Problem mit, aber das "wie" der letzten Monate ist katastrophal.
Ich gebe offen zu, dass mein Vertrauen in Hellmann nicht das Größte ist.
Und damit möchte ich dessen Leistungen nicht klein reden, nur geht er halt seit Jahren immer mehr in eine Richtung zwischen den Zeilen, die mir persönlich nicht gefällt.
In der abschließenden Bilanz sehe ich die Arbeit von Krösche bei weitem nicht so negativ wie viele andere hier. Rein bezogen auf die wirtschaftliche Dimension von Transfers war er hochgradig erfolgreich, sportlich war der schrittweise Aufstieg bis zur Saison 25/26 auch erfolgreich. Dann ist ihm irgendwie sein Riecher verloren gegangen, sowohl bei einigen Transfers als vor allem auch bei Trainer-Entscheidungen. Aber bei aller berechtigten Kritik an den letzten 1,5 Jahren von Krösche würde ich von den Kritikern gerne mal die Namen von fünf anderen Fußball-Managern hören, die in den letzten 5 Jahren keine Fehler gemacht haben und Krösches Erfolge noch übertreffen können. Ich glaube, da gibt es nicht viele.
Aus meiner Sicht hinterlässt Krösche der Eintracht vor allem eine Baustelle, die ich ihm tatsächlich negativ ankreide: In seiner Zeit sind die Gehaltskosten bei der Eintracht komplett aus dem Ruder gelaufen. Scheinbar haben Spieler wie Koch und Doan (und weitere?) Gehälter von 5+ Mio. € p.a., was im Vergleich zu ihren Leistungen astronomisch ist. Wenn man sich anschaut, wie gut der SC Freiburg mit einem halb-so-hohen Gehaltsbudget dasteht, muss das eigentlich ein warnendes Beispiel sein. Die abgestürzten Traditionsclubs (Schalke, HSV, ...) sind ja alle nicht an 1-2 gescheiterten Transfers zu Grunde gegangen, sondern an zu vielen zu üppigen Verträgen, die sie Mittleklasse-Kickern gegeben haben.
- Kolo Muani war nicht sein Spieler. Der wurde von Manga entdeckt und dazu überredet zu uns zu wechseln. Man wollte Kolo Muani auch schon ein Jahr früher kaufen, was am Veto von Nantes Präsident gescheitert ist. Die 95 Mio Ablöse waren ohne Frage stark verhandelt von Krösche.
Aber wenn er in dem einen Jahr in Frankreich explodiert wäre und ein englischer Verein ihm ein dickes Handgeld plus das dreifache Gehalt geboten hätte?
- Marmoush hatte schon bei VW gute Ansätze gezeigt und stark darunter gelitten, dass Kovac mit solchen Spielern garnichts anzufangen weiss. Als Stammspieler war bei ihm eine Leistungsteigerung zu erwarten. Aber so Eine? Ich erinnere mich noch an den allgemeinen Tenor hier im Forum, als er von der Mehrzahl der User als guter Backup für Lindström bezeichnet wurde.
Mit Transfereinnahmen von 25 - 40 Mio konnte man bei ihm schon rechnen, weil das die für solche Spieler gezahlten Ablösen sind. Aber 75 Mio hatte niemand vorhergesehen und die gab es auch nur, weil Guardiola komplett verzweifelt war.
- bei Ekitike gibt es nur Positives. Nicht nur die Ablöse. Alleine dass er Ekitike dazu überredet hat auf 50% oder mehr seines Gehalts zu verzichten und sich lieber bei uns zu entwickeln statt zu einem englischen Mittelklasseverein zu gehen.
Bei ihm war diese hohe Ablöse auch noch am ehesten vorhersehbar, weil solche Spieler sehr selten und daher auch teuer sind.
- Brown war ein ordentlicher Verteidiger und bei ihm konnte man damals schon die Bundesligatauglichkeit erkennen. Vorallem was seine Abgeklärtheit und das taktische Verständnis angeht. Aber innerhalb von 2 Jahren zum Stammspieler in der Nationalmannschaft und dem Potential irgendwann zumindest an der Weltklasse zu kratzen? Wenn man sich Krösche's sonstige Transfers ansieht, dann darf man an dieser prophetischen Vorhersehung doch zweifeln.
Und auch bei ihm muss man die Ablöse in Relation sehen. Außenverteidiger der Güteklasse und in dem Alter wechseln normalerweise für 30 - 40 Mio. Von den Bayern gab es einen Aufschlag, weil Brown Deutscher und zusätzlich auch noch Franke ist. Und er lies sich mit Aseko verrechnen.
Alleine die 4 Spieler machen zusammen mindestens 130 Mio nicht vorhersehbare Einnahmen.
Und sonst so?
Amenda wollte man noch vor 12 Monaten für 7 Mio zum FC Turin abschieben.
Bei Theate geht man wohl mit +/- 0 raus, der war allerdings auch als jahrelanger Stammspieler eingeplant.
Die 40 Mio für Larsson waren uns letzten Sommer zu wenig, weil man ihn für den schwedischen Pogba gehalten und auf 80 Mio aus England gehofft hat. Obwohl seine Defizite und die fehlende Entwicklung damals schon absehbar waren. Jetzt bekommen wir noch knapp über 20 Mio.
Toppmöller hätte man dazu zwingen müssen, Bahoya besser und öfter einzusetzen. Dann wären diesen Sommer 50+ Mio drin gewesen. Oder man hätte Hütter dazu überreden müssen, sein geliebtes 4-2-2-2 sein zu lassen und ein System mit Bahoya zu nutzen. Stattdessen hat man ihn wie Sauerbier angeboten und bekommt wohl nichtmal 30 Mio, weil Leeds ihn nur leihweise und als Bonus zu Zetterer genommen hat.
Wahi ist ein Ausfall in Höhe von 25 Mio, weil er laut Mister "alle haben Schuld außer ich" nicht richtig presst und deshalb Fans wie Medien zum Fraß vorgeworfen gehört.
Nkounkou ist ein Totalverlust.
Aaronson (erinnert sich noch jemand an den?) hat uns zumindest ohne Verlust wieder verlassen.
Die 15 Mio für Tuta waren inklusive ordentlichem Saudiland-Bonus.
Matanovic war eine Wette, die nach Jahren glücklicherweise aufgegangen ist und ca. 6 Mio Gewinn eingebracht hat.
Lisztes ist genau so ein Totalverlust wie Nkounkou.
Bei Pacho hat Krösche sich mit den 40 Mio über den Tisch ziehen lassen, außer dadurch wurde die Weiterverkaufsbeteiligung bei Ekitike gestrichen.
Hauge konnte zumindest ein Drittel seiner Ablöse wieder einspielen.
Die 30 Mio für den "dänischen Gacinovic" Jesper Lindström waren gut verhandelt und da hatte Krösche 5 - 10 Mio extra rausgeholt.
Auf die gefühlt 100 Kleintransfers gehe ich jetzt mal nicht ein. Insgesamt waren das schon recht viele "kleine Fehler" und Fehleinschätzungen. Krösche hat die ganzen Jahre von 4 nicht erwartbaren Großtransfers gelebt und immer dann versagt, wenn er um oder über 10 Mio für einen Spieler hingelegt hat. Ekitike, Burkardt und Pacho sind die wenigen Ausnahmen, bei denen Fähigkeit und/oder Potential aber unübersehbar waren.
Jeder Sportdirektor macht Fehler. Aber die Bilanz von Krösche kann man sich als Verein wie Eintracht Frankfurt nicht leisten. Zumindest nicht mit zumindest halbwegs realistisch annehmbaren Transfererlösen bei den wenigen Großtransfers.
Da war schon verdammt viel Glück dabei und Krösche hatte anscheinend gehofft, dass sein Glück weiter anhält. Das hat es nicht und genau deshalb stehen wir wo wir jetzt stehen.Weit weg von europäischem Fussball und mit nur noch wenigen Werten im Kader. Welchen Spieler außer Uzun und Chaibi sollen wir den noch zu Geld machen können? Da ist sonst nichts mehr, außer irgendein verrückter Engländer bietet 30 Mio für Ebnoutalib. Was ich doch stark bezweifele.
In der abschließenden Bilanz sehe ich die Arbeit von Krösche bei weitem nicht so negativ wie viele andere hier. Rein bezogen auf die wirtschaftliche Dimension von Transfers war er hochgradig erfolgreich, sportlich war der schrittweise Aufstieg bis zur Saison 25/26 auch erfolgreich. Dann ist ihm irgendwie sein Riecher verloren gegangen, sowohl bei einigen Transfers als vor allem auch bei Trainer-Entscheidungen. Aber bei aller berechtigten Kritik an den letzten 1,5 Jahren von Krösche würde ich von den Kritikern gerne mal die Namen von fünf anderen Fußball-Managern hören, die in den letzten 5 Jahren keine Fehler gemacht haben und Krösches Erfolge noch übertreffen können. Ich glaube, da gibt es nicht viele.
Aus meiner Sicht hinterlässt Krösche der Eintracht vor allem eine Baustelle, die ich ihm tatsächlich negativ ankreide: In seiner Zeit sind die Gehaltskosten bei der Eintracht komplett aus dem Ruder gelaufen. Scheinbar haben Spieler wie Koch und Doan (und weitere?) Gehälter von 5+ Mio. € p.a., was im Vergleich zu ihren Leistungen astronomisch ist. Wenn man sich anschaut, wie gut der SC Freiburg mit einem halb-so-hohen Gehaltsbudget dasteht, muss das eigentlich ein warnendes Beispiel sein. Die abgestürzten Traditionsclubs (Schalke, HSV, ...) sind ja alle nicht an 1-2 gescheiterten Transfers zu Grunde gegangen, sondern an zu vielen zu üppigen Verträgen, die sie Mittleklasse-Kickern gegeben haben.
- Kolo Muani war nicht sein Spieler. Der wurde von Manga entdeckt und dazu überredet zu uns zu wechseln. Man wollte Kolo Muani auch schon ein Jahr früher kaufen, was am Veto von Nantes Präsident gescheitert ist. Die 95 Mio Ablöse waren ohne Frage stark verhandelt von Krösche.
Aber wenn er in dem einen Jahr in Frankreich explodiert wäre und ein englischer Verein ihm ein dickes Handgeld plus das dreifache Gehalt geboten hätte?
- Marmoush hatte schon bei VW gute Ansätze gezeigt und stark darunter gelitten, dass Kovac mit solchen Spielern garnichts anzufangen weiss. Als Stammspieler war bei ihm eine Leistungsteigerung zu erwarten. Aber so Eine? Ich erinnere mich noch an den allgemeinen Tenor hier im Forum, als er von der Mehrzahl der User als guter Backup für Lindström bezeichnet wurde.
Mit Transfereinnahmen von 25 - 40 Mio konnte man bei ihm schon rechnen, weil das die für solche Spieler gezahlten Ablösen sind. Aber 75 Mio hatte niemand vorhergesehen und die gab es auch nur, weil Guardiola komplett verzweifelt war.
- bei Ekitike gibt es nur Positives. Nicht nur die Ablöse. Alleine dass er Ekitike dazu überredet hat auf 50% oder mehr seines Gehalts zu verzichten und sich lieber bei uns zu entwickeln statt zu einem englischen Mittelklasseverein zu gehen.
Bei ihm war diese hohe Ablöse auch noch am ehesten vorhersehbar, weil solche Spieler sehr selten und daher auch teuer sind.
- Brown war ein ordentlicher Verteidiger und bei ihm konnte man damals schon die Bundesligatauglichkeit erkennen. Vorallem was seine Abgeklärtheit und das taktische Verständnis angeht. Aber innerhalb von 2 Jahren zum Stammspieler in der Nationalmannschaft und dem Potential irgendwann zumindest an der Weltklasse zu kratzen? Wenn man sich Krösche's sonstige Transfers ansieht, dann darf man an dieser prophetischen Vorhersehung doch zweifeln.
Und auch bei ihm muss man die Ablöse in Relation sehen. Außenverteidiger der Güteklasse und in dem Alter wechseln normalerweise für 30 - 40 Mio. Von den Bayern gab es einen Aufschlag, weil Brown Deutscher und zusätzlich auch noch Franke ist. Und er lies sich mit Aseko verrechnen.
Alleine die 4 Spieler machen zusammen mindestens 130 Mio nicht vorhersehbare Einnahmen.
Und sonst so?
Amenda wollte man noch vor 12 Monaten für 7 Mio zum FC Turin abschieben.
Bei Theate geht man wohl mit +/- 0 raus, der war allerdings auch als jahrelanger Stammspieler eingeplant.
Die 40 Mio für Larsson waren uns letzten Sommer zu wenig, weil man ihn für den schwedischen Pogba gehalten und auf 80 Mio aus England gehofft hat. Obwohl seine Defizite und die fehlende Entwicklung damals schon absehbar waren. Jetzt bekommen wir noch knapp über 20 Mio.
Toppmöller hätte man dazu zwingen müssen, Bahoya besser und öfter einzusetzen. Dann wären diesen Sommer 50+ Mio drin gewesen. Oder man hätte Hütter dazu überreden müssen, sein geliebtes 4-2-2-2 sein zu lassen und ein System mit Bahoya zu nutzen. Stattdessen hat man ihn wie Sauerbier angeboten und bekommt wohl nichtmal 30 Mio, weil Leeds ihn nur leihweise und als Bonus zu Zetterer genommen hat.
Wahi ist ein Ausfall in Höhe von 25 Mio, weil er laut Mister "alle haben Schuld außer ich" nicht richtig presst und deshalb Fans wie Medien zum Fraß vorgeworfen gehört.
Nkounkou ist ein Totalverlust.
Aaronson (erinnert sich noch jemand an den?) hat uns zumindest ohne Verlust wieder verlassen.
Die 15 Mio für Tuta waren inklusive ordentlichem Saudiland-Bonus.
Matanovic war eine Wette, die nach Jahren glücklicherweise aufgegangen ist und ca. 6 Mio Gewinn eingebracht hat.
Lisztes ist genau so ein Totalverlust wie Nkounkou.
Bei Pacho hat Krösche sich mit den 40 Mio über den Tisch ziehen lassen, außer dadurch wurde die Weiterverkaufsbeteiligung bei Ekitike gestrichen.
Hauge konnte zumindest ein Drittel seiner Ablöse wieder einspielen.
Die 30 Mio für den "dänischen Gacinovic" Jesper Lindström waren gut verhandelt und da hatte Krösche 5 - 10 Mio extra rausgeholt.
Auf die gefühlt 100 Kleintransfers gehe ich jetzt mal nicht ein. Insgesamt waren das schon recht viele "kleine Fehler" und Fehleinschätzungen. Krösche hat die ganzen Jahre von 4 nicht erwartbaren Großtransfers gelebt und immer dann versagt, wenn er um oder über 10 Mio für einen Spieler hingelegt hat. Ekitike, Burkardt und Pacho sind die wenigen Ausnahmen, bei denen Fähigkeit und/oder Potential aber unübersehbar waren.
Jeder Sportdirektor macht Fehler. Aber die Bilanz von Krösche kann man sich als Verein wie Eintracht Frankfurt nicht leisten. Zumindest nicht mit zumindest halbwegs realistisch annehmbaren Transfererlösen bei den wenigen Großtransfers.
Da war schon verdammt viel Glück dabei und Krösche hatte anscheinend gehofft, dass sein Glück weiter anhält. Das hat es nicht und genau deshalb stehen wir wo wir jetzt stehen.Weit weg von europäischem Fussball und mit nur noch wenigen Werten im Kader. Welchen Spieler außer Uzun und Chaibi sollen wir den noch zu Geld machen können? Da ist sonst nichts mehr, außer irgendein verrückter Engländer bietet 30 Mio für Ebnoutalib. Was ich doch stark bezweifele.