Dieses Recht hat selbstverständlich jede Spielerin und außerdem hat sie eh Vertrag noch bis Ende der nächsten Saison, also ist nachvollziehbarerweise im Moment auch noch gar keine Notwendigkeit da eine Entscheidung zu treffen.
Ob was Neues dann auch was Besseres ist, zeigt sich letztendlich erst im Nachhinein. Ich denke sie ist auch intelligent genug zu wissen und zu schätzen, welchen Stand sie hier in Frankfurt hat. Im Team als Leaderin, als Lautsprecherin und als Persönlichkeit, deren Stimme Gewicht hat sowie im Umfeld und bei den Fans als absolute Identifikationsfigur für Team und Verein.
Ich mag sie unheimlich gerne und sehe sie als immens wichtig eben wegen dieser Attribute, aber die Möglichkeit eines großen Karrieresprungs bei einem Vereinswechsel, wie bei Sjoeke Nüsken jetzt oder wie ich ihn bei Sophia Kleinherne oder auch Barbara Dunst für möglich halten würde, sehe ich bei ihr ehrlich gesagt nicht. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Ich mag sie unheimlich gerne und sehe sie als immens wichtig eben wegen dieser Attribute, aber die Möglichkeit eines großen Karrieresprungs bei einem Vereinswechsel, wie bei Sjoeke Nüsken jetzt oder wie ich ihn bei Sophia Kleinherne oder auch Barbara Dunst für möglich halten würde, sehe ich bei ihr ehrlich gesagt nicht. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Nicht, dass es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, aber dieser Artikel zeigt einmal mehr, welch tolle Persönlichkeit Laura Freigang ist und wie wichtig sie als Identifikationsfigur für unsere Eintracht ist!
Ich hoffe, sie bleibt uns als solche noch lange erhalten!
Nicht, dass es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, aber dieser Artikel zeigt einmal mehr, welch tolle Persönlichkeit Laura Freigang ist und wie wichtig sie als Identifikationsfigur für unsere Eintracht ist!
Ich hoffe, sie bleibt uns als solche noch lange erhalten!
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr) Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr) Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
PS: Vielleicht sollten wir die weitere Entwicklung (das Thema wird uns ja wohl noch eine Weile beschäftigen) aber lieber im Laura-Freigang-Strang diskutieren.
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr) Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
PS: Vielleicht sollten wir die weitere Entwicklung (das Thema wird uns ja wohl noch eine Weile beschäftigen) aber lieber im Laura-Freigang-Strang diskutieren.
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Danke fürs Hervorholen des passenden Stranges. Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
… Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
PS: Vielleicht sollten wir die weitere Entwicklung (das Thema wird uns ja wohl noch eine Weile beschäftigen) aber lieber im Laura-Freigang-Strang diskutieren.
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Danke fürs Hervorholen des passenden Stranges. Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
Danke fürs Hervorholen des passenden Stranges. Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
PS: Vielleicht sollten wir die weitere Entwicklung (das Thema wird uns ja wohl noch eine Weile beschäftigen) aber lieber im Laura-Freigang-Strang diskutieren.
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
… Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
"Schwierig" ist genau richtig. Eine erste Runde hat, wie von Dir korrekt beschrieben, schon stattgefunden, und sie wurde verloren. Aber es gibt eben (so wie ich den Prozess verstanden habe) jetzt noch eine zweite Runde. Da wird dann mehr und Besseres zur Entlastung kommen müssen.
... Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
… Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
"Schwierig" ist genau richtig. Eine erste Runde hat, wie von Dir korrekt beschrieben, schon stattgefunden, und sie wurde verloren. Aber es gibt eben (so wie ich den Prozess verstanden habe) jetzt noch eine zweite Runde. Da wird dann mehr und Besseres zur Entlastung kommen müssen.
… Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig. Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
... Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
Puh, also ich könnte nicht sagen ob die NADA da auf taub stellt und plausible Erklärungen ignoriert, ich würde es auch nicht unbedingt vermuten - aber natürlich ist es möglich. Andererseits würde dies dann öfters passieren - gab es in den letzten 3-4 Jahren überhaupt so Fälle in der ersten Liga des Fußball in Deutschland (egal ob Frauen oder Männer)? Also das jemand 3 Verstöße in 12 Monaten hatte?
... Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
Puh, also ich könnte nicht sagen ob die NADA da auf taub stellt und plausible Erklärungen ignoriert, ich würde es auch nicht unbedingt vermuten - aber natürlich ist es möglich. Andererseits würde dies dann öfters passieren - gab es in den letzten 3-4 Jahren überhaupt so Fälle in der ersten Liga des Fußball in Deutschland (egal ob Frauen oder Männer)? Also das jemand 3 Verstöße in 12 Monaten hatte?
Das Thema ist brisanter, als ich zunächst dachte. Laut Jascha Schmidt (Scouting Report - Frauenfußball Podcast) und Emilie Bitsch (azusätzlich auch im Team von Soccerdonna) gab es schon länger Gerüchte in Frankfurt zu einer Geschichte um Laura Freigang ohne dabei konkret gewesen zu sein. Die beiden vermuten, daher, dass der Eintracht das Thema länger schon bekannt ist und betrachten den Zugang von Larissa Mühlhaus als vorsorglich einer Sperre von Laura Freigang.
Die Entscheidung über eine mögliche Strafe von Laura Freigang trifft nicht die NADA, sondern der DFB. In Zukunft wird sich das ändern, aber für Laura Freigang ist noch der DFB zuständig. Die NADA hat allerdings die Möglichkeit das Urteil anzufechten und dann würde die Entscheidung beim CAS landen.
Die Mindeststrafe bei einer Bestrafung wäre ein Jahr Sperre. Soweit ich weiß, dürfte sie dann auch an keinem Team-Training teilnehmen, sondern wäre ziemlich komplett raus und müsste sich in Eigeninitiative fit halten.
Als nächsten Schritt wird es wohl jeweils eine Anhörung von Laura Fraigang und von der NADA beim DFB geben.
Ob was Neues dann auch was Besseres ist, zeigt sich letztendlich erst im Nachhinein. Ich denke sie ist auch intelligent genug zu wissen und zu schätzen, welchen Stand sie hier in Frankfurt hat. Im Team als Leaderin, als Lautsprecherin und als Persönlichkeit, deren Stimme Gewicht hat sowie im Umfeld und bei den Fans als absolute Identifikationsfigur für Team und Verein.
Ich mag sie unheimlich gerne und sehe sie als immens wichtig eben wegen dieser Attribute, aber die Möglichkeit eines großen Karrieresprungs bei einem Vereinswechsel, wie bei Sjoeke Nüsken jetzt oder wie ich ihn bei Sophia Kleinherne oder auch Barbara Dunst für möglich halten würde, sehe ich bei ihr ehrlich gesagt nicht. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Sehe ich exakt genau so.
Laura hat sich beim Spiel der Nationalmannschaft am Freitag eine Verletzung an der Schulter zugezogen.
Hoffentlich nichts schlimmes - gute Besserung!
@Mods: Vielleicht könnte man den Thread umbenennen, in "Laura Freigang - allgemein Diskussion" oder so?
Dann mal gute Besserung auch von mir!
Danke!
Danke!
Laura hat sich beim Spiel der Nationalmannschaft am Freitag eine Verletzung an der Schulter zugezogen.
Hoffentlich nichts schlimmes - gute Besserung!
@Mods: Vielleicht könnte man den Thread umbenennen, in "Laura Freigang - allgemein Diskussion" oder so?
Dann mal gute Besserung auch von mir!
Hoffentlich wieder fit am Samstag in Leverkusen, das ist das Einzige was zählt.
Dann mal gute Besserung auch von mir!
Hoffentlich wieder fit am Samstag in Leverkusen, das ist das Einzige was zählt.
Hoffentlich wieder fit am Samstag in Leverkusen, das ist das Einzige was zählt.
Mir ist "Thekensportler" nicht bekannt und ich kann die Zuverlässigkeit der Quelle nicht einschätzen.
Sollte das Gerücht stimmen, würde es mich sehr freuen!
Ich hoffe, sie bleibt uns als solche noch lange erhalten!
https://www.t-online.de/sport/fussball/frauenfussball/nationalmannschaft-deutschland/id_100585226/nationalspielerin-laura-freigang-bekennt-sich-zu-eintracht-frankfurt.html
Ich hoffe, sie bleibt uns als solche noch lange erhalten!
https://www.t-online.de/sport/fussball/frauenfussball/nationalmannschaft-deutschland/id_100585226/nationalspielerin-laura-freigang-bekennt-sich-zu-eintracht-frankfurt.html
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr)
Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr)
Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
In dem Zusammenhang öffentlich hat Obi mW das Copyright (Gibts ein Interview von ihr)
Dass die Laura der gleichen Spezies angehört, wird natürlich gerne zu Kenntnis genommen
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig.
Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
Tja, da bleibt uns wohl nur angespanntes Abwarten, was da kommen wird... so würde ich zumindest meine Gemütslage beschreiben.
Auf nada.de finden sich die Pressemeldung zu Lauras Fall und Erklärtexte zu "Kontrollversäumnissen" und dem jetzt eingeleiteten "Ergebnismanagement". Ansonsten finde ich die sport1.de-Berichterstattung seriös und ausführlich.
Und Laura gestern auf Insta mit einem --> Statement
Dann mache ich mal hier weiter.
Das Video ist ja nicht von Laura eingestellt worden - es wurde offensichtlich einfach deshalb herausgekramt, weil sie sich da überhaupt mal über einen Dopingtest geäußert hat (in anderem Zusammenhang - es ging wohl eher um "Müssen" und "Können").
Ort des Geschehens war "Herz", also wohl Herzogenaurach, bei einem Aufenthalt mit der Nationalmannschaft letztes Jahr. Und so wie ich es verstanden habe, hat sie den Test, von dem da erzählt wird, auch nicht verpasst, sondern absolviert. Allerdings musste sie erst von Mitspielerinnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sie zur Gruppe der für einen Test vorgesehenen Spielerinnen gehört.
Das ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Laura diesem Thema eher etwas lässig gegenübersteht (oder eher: gegenüberstand - jetzt wahrscheinlich nicht mehr) .
Außerdem: Die häufig in der Berichterstattung mitgelieferte Aussage, "die Tests seien aber alle negativ gewesen", hat anscheinend einige zu der Schlussfolgerung gebracht, die Termine seien nachgeholt worden. Dafür gibt es jedoch soweit ich sehe keine Belege, und mir klingt das nach einem Missverständnis. Es soll wohl versucht werden, Laura mit dem Hinweis zu entlasten, dass alle Tests, die sie jemals gemacht hat (also die nicht verpassten), negativ gewesen seien. Das hat allerdings niemand bestritten, und es tut auch leider nichts zur Sache.
Ich halte es übrigens gut für möglich, dass man beim DFB doch schon vor der Kadernominierung Wind von der Sache bekommen hatte. Bei Wück stand sie sowieso auf der Kippe, und mit diesem Vorgang in der Schwebe war sie dann ganz klar raus.
Bleibt nur die Hoffnung, dass sie bei der Einzelfalluntersuchung für mindestens einen Strike ihre Unschuld glaubhaft machen kann. Sonst wird das wohl kaum unter einem Jahr Sperre abgehen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig.
Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
"Schwierig" ist genau richtig. Eine erste Runde hat, wie von Dir korrekt beschrieben, schon stattgefunden, und sie wurde verloren. Aber es gibt eben (so wie ich den Prozess verstanden habe) jetzt noch eine zweite Runde. Da wird dann mehr und Besseres zur Entlastung kommen müssen.
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig.
Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
"Schwierig" ist genau richtig. Eine erste Runde hat, wie von Dir korrekt beschrieben, schon stattgefunden, und sie wurde verloren. Aber es gibt eben (so wie ich den Prozess verstanden habe) jetzt noch eine zweite Runde. Da wird dann mehr und Besseres zur Entlastung kommen müssen.
Schwierig, nach jedem Vergehen (= nicht angetroffen) bekommt die Athletin innerhalb von 14 Tagen eine Nachricht, nach Zugang hat sie ihrerseits 14 Tage Zeit es auszuräumen - gelingt dies, ist der Verstoß nichtig.
Wenn sich 3 Verstöße innerhalb eines Jahres ansammeln, dann kann man nicht versuchen die zu erklären oder zu entschuldigen, dies hätte jeweils unmittelbar passieren müssen.
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
Andererseits würde dies dann öfters passieren - gab es in den letzten 3-4 Jahren überhaupt so Fälle in der ersten Liga des Fußball in Deutschland (egal ob Frauen oder Männer)? Also das jemand 3 Verstöße in 12 Monaten hatte?
Sorry, aber das ist mir zu einfach gefolgert. Ich sehe das anders und vor allem kritisch auch in Richtung NADA.
In vielen Diskussionsbeiträgen zu dem Thema hier und auf Facebook lese ich immer wieder den Hinweis, dass Laura ja als Profi um die Bedeutung der Meldepflicht für ihren Aufenthaltsort wissen müsse. Ich denke aber, genau deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst nicht sonderlich darauf achtet und eher locker mit der Meldepflicht umgeht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so intelligenter Mensch wie Laura sich nicht des Risikos dabei bewusst war.
Damit stellt sich die Frage, weshalb es ihr nicht möglich war, die Ursachen durch diese sofortigen Stellungnahmen gegenüber der NADA hinreichend zu erklären. Meine Vermutung geht dahin, dass die NADA sich - zumindest in einzelnen Fällen - da auch taub stellt und selbst plausible Erklärungen, die jeder sonst akzeptieren würde, zurückweist. Ich denke also schon, dass sie gegenüber einem hoffentlich neutraleren Gremium da etwas erklären kann - es jedenfalls sicher versuchen darf.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass ich eine derart lange Sperre allein wegen Meldepflichtverstößen für eine überzogene Bestrafung halte.
Andererseits würde dies dann öfters passieren - gab es in den letzten 3-4 Jahren überhaupt so Fälle in der ersten Liga des Fußball in Deutschland (egal ob Frauen oder Männer)? Also das jemand 3 Verstöße in 12 Monaten hatte?
Laut Jascha Schmidt (Scouting Report - Frauenfußball Podcast) und Emilie Bitsch (azusätzlich auch im Team von Soccerdonna) gab es schon länger Gerüchte in Frankfurt zu einer Geschichte um Laura Freigang ohne dabei konkret gewesen zu sein.
Die beiden vermuten, daher, dass der Eintracht das Thema länger schon bekannt ist und betrachten den Zugang von Larissa Mühlhaus als vorsorglich einer Sperre von Laura Freigang.
Die Entscheidung über eine mögliche Strafe von Laura Freigang trifft nicht die NADA, sondern der DFB. In Zukunft wird sich das ändern, aber für Laura Freigang ist noch der DFB zuständig. Die NADA hat allerdings die Möglichkeit das Urteil anzufechten und dann würde die Entscheidung beim CAS landen.
Die Mindeststrafe bei einer Bestrafung wäre ein Jahr Sperre. Soweit ich weiß, dürfte sie dann auch an keinem Team-Training teilnehmen, sondern wäre ziemlich komplett raus und müsste sich in Eigeninitiative fit halten.
Als nächsten Schritt wird es wohl jeweils eine Anhörung von Laura Fraigang und von der NADA beim DFB geben.