Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Gut Ding will Weile haben. Warum das so lange dauert?
Ich gehe davon aus, dass man einen guten medialen Zeitpunkt für die Verkündung favorisiert. Auch könnte der Aufbruchsstimmungseffekt ein Hintergrund sein: Man will vermutlich den Schwung und die Euphorie der offiziellen Verkündung nicht durch die lange Dauer bis zum Trainingsstart Mitte Juli zu sehr verpuffen lassen. Außerdem ist es doch schön, wenn in der Sommerpause in den Frankfurter Gazetten sowie im Kicker über die Eintracht spekuliert wird. Das freut die Zeitungen, und die Eintracht bleibt medial präsent. Marseille ist aus meiner Sicht eine reine Nebelkerze.
Ich finde Rückkehraktionen generell problematisch, aber es muss auch nicht immer schief gegen. Die von Dir aufgebröselteten Hütter Fehler habe ich ihm allerdings längst verziehen. Verzeihen gehört für mich zum Leben auch dazu, da mag es persönliche Grenzen geben, die ich hier bei weitem nicht sehe.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Ich kann jeden verstehen, der wegen damals bis heute Bauchschmerzen bei Hütter hat. Die Art und Weise des Abgangs war unglücklich und die letzten Wochen der Saison waren sportlich wie emotional komplett vergiftet. Darüber braucht man gar nicht diskutieren.
Trotzdem finde ich, dass man die ganze Geschichte im Nachhinein oft viel zu sehr auf Hütter allein reduziert.
Viele scheinen mittlerweile komplett vergessen zu haben, welche Rolle Bobic damals eigentlich gespielt hat. Für mich war er mindestens genauso Teil des Problems und kommt in der Rückbetrachtung viel zu gut weg. Zwischen Bobic und Hütter hat es damals intern schon länger geknallt. Es gab sogar öffentliche Szenen am Spielfeldrand, wo man gemerkt hat, dass da längst nicht mehr alles sauber lief.
Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass Hütter damals völlig frei und losgelöst von allem einfach beschlossen hat, der böse Verräter zu sein. Natürlich trägt er Verantwortung für seine Aussagen und Entscheidungen. Keine Frage. Aber wenn dein eigener sportlicher Chef intern Druck macht, Dinge kommuniziert oder selbst längst mit einem Auge woanders ist, entsteht irgendwann automatisch eine Dynamik, die dir die komplette Situation zerlegt.
Und man darf auch nicht so tun, als wäre nach der Bekanntgabe plötzlich ausschließlich wegen Hütter alles zusammengebrochen. Die komplette Mannschaft wirkte in dieser Phase mental extrem verunsichert. Je näher die Champions League rückte, desto hektischer und nervöser wurde das gesamte Auftreten. Da hat am Ende vieles ineinandergegriffen und eben nicht nur die Trainerfrage allein.
Deshalb sehe ich die Sache mittlerweile deutlich differenzierter als direkt nach seinem Abgang. Emotional verstehe ich jeden Fan. Rein sportlich verstehe ich aber ebenso, warum intern wieder über ihn nachgedacht wird.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Gut Ding will Weile haben. Warum das so lange dauert?
Ich gehe davon aus, dass man einen guten medialen Zeitpunkt für die Verkündung favorisiert. Auch könnte der Aufbruchsstimmungseffekt ein Hintergrund sein: Man will vermutlich den Schwung und die Euphorie der offiziellen Verkündung nicht durch die lange Dauer bis zum Trainingsstart Mitte Juli zu sehr verpuffen lassen. Außerdem ist es doch schön, wenn in der Sommerpause in den Frankfurter Gazetten sowie im Kicker über die Eintracht spekuliert wird. Das freut die Zeitungen, und die Eintracht bleibt medial präsent. Marseille ist aus meiner Sicht eine reine Nebelkerze.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Ich finde Rückkehraktionen generell problematisch, aber es muss auch nicht immer schief gegen. Die von Dir aufgebröselteten Hütter Fehler habe ich ihm allerdings längst verziehen. Verzeihen gehört für mich zum Leben auch dazu, da mag es persönliche Grenzen geben, die ich hier bei weitem nicht sehe.
Wurde das nicht x mal bereits diskutiert? Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Mal sehen ob Krösche bleibt. Da könnte ganz schnell eine komplett neue Dynamik entstehen. Es bleibt spannend. Trotz allem gehe ich zu 99% davon aus, dass Adi kommt.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Ich kann jeden verstehen, der wegen damals bis heute Bauchschmerzen bei Hütter hat. Die Art und Weise des Abgangs war unglücklich und die letzten Wochen der Saison waren sportlich wie emotional komplett vergiftet. Darüber braucht man gar nicht diskutieren.
Trotzdem finde ich, dass man die ganze Geschichte im Nachhinein oft viel zu sehr auf Hütter allein reduziert.
Viele scheinen mittlerweile komplett vergessen zu haben, welche Rolle Bobic damals eigentlich gespielt hat. Für mich war er mindestens genauso Teil des Problems und kommt in der Rückbetrachtung viel zu gut weg. Zwischen Bobic und Hütter hat es damals intern schon länger geknallt. Es gab sogar öffentliche Szenen am Spielfeldrand, wo man gemerkt hat, dass da längst nicht mehr alles sauber lief.
Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass Hütter damals völlig frei und losgelöst von allem einfach beschlossen hat, der böse Verräter zu sein. Natürlich trägt er Verantwortung für seine Aussagen und Entscheidungen. Keine Frage. Aber wenn dein eigener sportlicher Chef intern Druck macht, Dinge kommuniziert oder selbst längst mit einem Auge woanders ist, entsteht irgendwann automatisch eine Dynamik, die dir die komplette Situation zerlegt.
Und man darf auch nicht so tun, als wäre nach der Bekanntgabe plötzlich ausschließlich wegen Hütter alles zusammengebrochen. Die komplette Mannschaft wirkte in dieser Phase mental extrem verunsichert. Je näher die Champions League rückte, desto hektischer und nervöser wurde das gesamte Auftreten. Da hat am Ende vieles ineinandergegriffen und eben nicht nur die Trainerfrage allein.
Deshalb sehe ich die Sache mittlerweile deutlich differenzierter als direkt nach seinem Abgang. Emotional verstehe ich jeden Fan. Rein sportlich verstehe ich aber ebenso, warum intern wieder über ihn nachgedacht wird.
anpii schrieb: Viele scheinen mittlerweile komplett vergessen zu haben, welche Rolle Bobic damals eigentlich gespielt hat. Für mich war er mindestens genauso Teil des Problems und kommt in der Rückbetrachtung viel zu gut weg.
Wo kommt Bobic denn gut weg? Der ist doch auch wegen seines allgemein doch sehr herrischen Auftretens noch deutlich unbeliebter als Hütter. Selbst im Erfolg wurde Bobic viel kritischer gesehen. Unter anderem gab es massive Proteste, nachdem er Möller als NLZ-Leiter durchgedrückt hat. Gerade die Thematik, dass er in fast allen Bereichen eigene Vertraute installiert und den Verein zu sehr auf sich ausrichtet, wurde immer wieder kritisiert. Er hat ja dann auch gefühlt den halben Staff mit nach Berlin genommen.
anpii schrieb: Und man darf auch nicht so tun, als wäre nach der Bekanntgabe plötzlich ausschließlich wegen Hütter alles zusammengebrochen. Die komplette Mannschaft wirkte in dieser Phase mental extrem verunsichert. Je näher die Champions League rückte, desto hektischer und nervöser wurde das gesamte Auftreten. Da hat am Ende vieles ineinandergegriffen und eben nicht nur die Trainerfrage allein.
Das mag ja sein, aber es ging mir ja explizit nicht nur um die Bekanntgabe. Wie gesagt wirkte Hütter in dieser Situation geradezu teilnahmslos, als ob Eintracht Frankfurt ihn nichts angehe. Von einem Trainer erwarte ich schon, dass er den Job auch bei einem Abgang professionell beendet. Glasner hatte das bei unserem direkten Konkurrenten Wolfsburg hinbekommen. Das Gefühl hatte ich bei Hütter nicht. Ich habe nicht gesehen, dass er noch einmal irgendwie versucht hätte, der Mannschaft zu helfen. Er hat es einfach auslaufen lassen. Die Niederlage bei desolaten Schalkern (mit der drittschlechtesten Bundesligabilanz aller Zeiten!) am vorletzten Spieltag war die peinliche Krönung davon.
Wurde das nicht x mal bereits diskutiert? Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Mal sehen ob Krösche bleibt. Da könnte ganz schnell eine komplett neue Dynamik entstehen. Es bleibt spannend. Trotz allem gehe ich zu 99% davon aus, dass Adi kommt.
Ich bin ganz ehrlich: Ich könnte einer Rückkehr Hütters nichts abgewinnen. Es ist fast schon ironisch, dass die Eintracht vor einigen Tagen einen selbst produzierten Rückblick der Relegationssaison 2016 veröffentlicht und dann zehn Jahre später in meinen Augen vielleicht wieder den gleichen Fehler wie bei der damaligen Rückkehr von Veh begeht.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte. Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden. In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet.
Ähm... also wie quasi jeder, der einen neuen Job sucht und die Option darauf hat? Oder worauf willst Du hinaus?
Ja das ist doch legitim! Natürlich schaut er aufs Gehalt, die Nebengeräusche und die (sportliche) Perspektive! Macht doch jeder in jedem Job!
Was ist daran verwerflich?
Gut, ich ziehe zurück, ich habe ihm halt die Nummer damals nicht verziehen, obwohl, wenn man es bedenkt, sie führte dann zu OG und zum EL Sieg, hat uns also fast einen Gefallen getan; Scherz beiseite, rational betrachtet habt ihr recht und wenn er die SGE wieder stabilisieren würde, von mir aus.
Ist ja inzwischen auch mehrfach erwähnt worden, dass eben ein Rose im Winter dankend abgelehnt hat.
Das fand ich übrigengs sehr interessant und wusste ich bis vor kurzem auch nicht. Aber dann weiß man, was man von Rose fachlich zu halten hat. Mich beeindruckt sowas jedenfalls nicht, wenn einer nicht bereit ist, mal was zu riskieren oder was aufzubauen.
Ist ja inzwischen auch mehrfach erwähnt worden, dass eben ein Rose im Winter dankend abgelehnt hat.
Das fand ich übrigengs sehr interessant und wusste ich bis vor kurzem auch nicht. Aber dann weiß man, was man von Rose fachlich zu halten hat. Mich beeindruckt sowas jedenfalls nicht, wenn einer nicht bereit ist, mal was zu riskieren oder was aufzubauen.
Denke auch Hütter, Jaissle oder Schmidt. Einer der drei wird's!
Da es so schnell zu gehen scheint, muss man davon ausgehen ohne neue Anhaltspunkte.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Gut Ding will Weile haben. Warum das so lange dauert?
Ich gehe davon aus, dass man einen guten medialen Zeitpunkt für die Verkündung favorisiert. Auch könnte der Aufbruchsstimmungseffekt ein Hintergrund sein: Man will vermutlich den Schwung und die Euphorie der offiziellen Verkündung nicht durch die lange Dauer bis zum Trainingsstart Mitte Juli zu sehr verpuffen lassen. Außerdem ist es doch schön, wenn in der Sommerpause in den Frankfurter Gazetten sowie im Kicker über die Eintracht spekuliert wird. Das freut die Zeitungen, und die Eintracht bleibt medial präsent. Marseille ist aus meiner Sicht eine reine Nebelkerze.
Die von Dir aufgebröselteten Hütter Fehler habe ich ihm allerdings längst verziehen.
Verzeihen gehört für mich zum Leben auch dazu, da mag es persönliche Grenzen geben, die ich hier bei weitem nicht sehe.
Ich kann jeden verstehen, der wegen damals bis heute Bauchschmerzen bei Hütter hat. Die Art und Weise des Abgangs war unglücklich und die letzten Wochen der Saison waren sportlich wie emotional komplett vergiftet. Darüber braucht man gar nicht diskutieren.
Trotzdem finde ich, dass man die ganze Geschichte im Nachhinein oft viel zu sehr auf Hütter allein reduziert.
Viele scheinen mittlerweile komplett vergessen zu haben, welche Rolle Bobic damals eigentlich gespielt hat. Für mich war er mindestens genauso Teil des Problems und kommt in der Rückbetrachtung viel zu gut weg. Zwischen Bobic und Hütter hat es damals intern schon länger geknallt. Es gab sogar öffentliche Szenen am Spielfeldrand, wo man gemerkt hat, dass da längst nicht mehr alles sauber lief.
Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass Hütter damals völlig frei und losgelöst von allem einfach beschlossen hat, der böse Verräter zu sein. Natürlich trägt er Verantwortung für seine Aussagen und Entscheidungen. Keine Frage. Aber wenn dein eigener sportlicher Chef intern Druck macht, Dinge kommuniziert oder selbst längst mit einem Auge woanders ist, entsteht irgendwann automatisch eine Dynamik, die dir die komplette Situation zerlegt.
Und man darf auch nicht so tun, als wäre nach der Bekanntgabe plötzlich ausschließlich wegen Hütter alles zusammengebrochen. Die komplette Mannschaft wirkte in dieser Phase mental extrem verunsichert. Je näher die Champions League rückte, desto hektischer und nervöser wurde das gesamte Auftreten. Da hat am Ende vieles ineinandergegriffen und eben nicht nur die Trainerfrage allein.
Deshalb sehe ich die Sache mittlerweile deutlich differenzierter als direkt nach seinem Abgang. Emotional verstehe ich jeden Fan. Rein sportlich verstehe ich aber ebenso, warum intern wieder über ihn nachgedacht wird.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte.
Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden.
In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Gut Ding will Weile haben. Warum das so lange dauert?
Ich gehe davon aus, dass man einen guten medialen Zeitpunkt für die Verkündung favorisiert. Auch könnte der Aufbruchsstimmungseffekt ein Hintergrund sein: Man will vermutlich den Schwung und die Euphorie der offiziellen Verkündung nicht durch die lange Dauer bis zum Trainingsstart Mitte Juli zu sehr verpuffen lassen. Außerdem ist es doch schön, wenn in der Sommerpause in den Frankfurter Gazetten sowie im Kicker über die Eintracht spekuliert wird. Das freut die Zeitungen, und die Eintracht bleibt medial präsent. Marseille ist aus meiner Sicht eine reine Nebelkerze.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Die von Dir aufgebröselteten Hütter Fehler habe ich ihm allerdings längst verziehen.
Verzeihen gehört für mich zum Leben auch dazu, da mag es persönliche Grenzen geben, die ich hier bei weitem nicht sehe.
Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Und das Gehalt.
Glasner wird es auf gar keinen Fall.
Dafür hat er auch gegen Ende zu merkwürdig kommuniziert.
Mal sehen ob Krösche bleibt.
Da könnte ganz schnell eine komplett neue Dynamik entstehen.
Es bleibt spannend.
Trotz allem gehe ich zu 99% davon aus, dass Adi kommt.
Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Und das Gehalt.
Glasner wird es auf gar keinen Fall.
Dafür hat er auch gegen Ende zu merkwürdig kommuniziert.
Glasner wird es auf keinen Fall. Da wird es eher Alonso bevor hier ein Glasner einen Vertrag bekommt.
Beide unrealistisch.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Ich kann jeden verstehen, der wegen damals bis heute Bauchschmerzen bei Hütter hat. Die Art und Weise des Abgangs war unglücklich und die letzten Wochen der Saison waren sportlich wie emotional komplett vergiftet. Darüber braucht man gar nicht diskutieren.
Trotzdem finde ich, dass man die ganze Geschichte im Nachhinein oft viel zu sehr auf Hütter allein reduziert.
Viele scheinen mittlerweile komplett vergessen zu haben, welche Rolle Bobic damals eigentlich gespielt hat. Für mich war er mindestens genauso Teil des Problems und kommt in der Rückbetrachtung viel zu gut weg. Zwischen Bobic und Hütter hat es damals intern schon länger geknallt. Es gab sogar öffentliche Szenen am Spielfeldrand, wo man gemerkt hat, dass da längst nicht mehr alles sauber lief.
Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass Hütter damals völlig frei und losgelöst von allem einfach beschlossen hat, der böse Verräter zu sein. Natürlich trägt er Verantwortung für seine Aussagen und Entscheidungen. Keine Frage. Aber wenn dein eigener sportlicher Chef intern Druck macht, Dinge kommuniziert oder selbst längst mit einem Auge woanders ist, entsteht irgendwann automatisch eine Dynamik, die dir die komplette Situation zerlegt.
Und man darf auch nicht so tun, als wäre nach der Bekanntgabe plötzlich ausschließlich wegen Hütter alles zusammengebrochen. Die komplette Mannschaft wirkte in dieser Phase mental extrem verunsichert. Je näher die Champions League rückte, desto hektischer und nervöser wurde das gesamte Auftreten. Da hat am Ende vieles ineinandergegriffen und eben nicht nur die Trainerfrage allein.
Deshalb sehe ich die Sache mittlerweile deutlich differenzierter als direkt nach seinem Abgang. Emotional verstehe ich jeden Fan. Rein sportlich verstehe ich aber ebenso, warum intern wieder über ihn nachgedacht wird.
Wo kommt Bobic denn gut weg? Der ist doch auch wegen seines allgemein doch sehr herrischen Auftretens noch deutlich unbeliebter als Hütter. Selbst im Erfolg wurde Bobic viel kritischer gesehen. Unter anderem gab es massive Proteste, nachdem er Möller als NLZ-Leiter durchgedrückt hat. Gerade die Thematik, dass er in fast allen Bereichen eigene Vertraute installiert und den Verein zu sehr auf sich ausrichtet, wurde immer wieder kritisiert. Er hat ja dann auch gefühlt den halben Staff mit nach Berlin genommen.
Das mag ja sein, aber es ging mir ja explizit nicht nur um die Bekanntgabe. Wie gesagt wirkte Hütter in dieser Situation geradezu teilnahmslos, als ob Eintracht Frankfurt ihn nichts angehe. Von einem Trainer erwarte ich schon, dass er den Job auch bei einem Abgang professionell beendet. Glasner hatte das bei unserem direkten Konkurrenten Wolfsburg hinbekommen. Das Gefühl hatte ich bei Hütter nicht. Ich habe nicht gesehen, dass er noch einmal irgendwie versucht hätte, der Mannschaft zu helfen. Er hat es einfach auslaufen lassen. Die Niederlage bei desolaten Schalkern (mit der drittschlechtesten Bundesligabilanz aller Zeiten!) am vorletzten Spieltag war die peinliche Krönung davon.
Ich nenne die Stichworte Verhältnis zu Krösche und die Ambitionen und Möglichkeiten von Glasner selbst
Mal sehen ob Krösche bleibt.
Da könnte ganz schnell eine komplett neue Dynamik entstehen.
Es bleibt spannend.
Trotz allem gehe ich zu 99% davon aus, dass Adi kommt.
Und das Gehalt.
Glasner wird es auf gar keinen Fall.
Dafür hat er auch gegen Ende zu merkwürdig kommuniziert.
Glasner wird es auf keinen Fall. Da wird es eher Alonso bevor hier ein Glasner einen Vertrag bekommt.
Beide unrealistisch.
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=18f9640c68461a6a07b3a54966e1b5d67edc0918820559a37821474c134f6d0eJmltdHM9MTc3OTkyNjQwMA&ptn=3&ver=2&hsh=4&fclid=3750684b-0a2b-6634-36a8-7f140b076792&psq=alsonso+chelsea&u=a1aHR0cHM6Ly93d3cuc3BvcnRzY2hhdS5kZS9mdXNzYmFsbC9wcmVtaWVyLWxlYWd1ZS94YWJpLWFsb25zby1uZXVlci10cmFpbmVyLWRlcy1mYy1jaGVsc2VhLGNoZWxzZWEtYWxvbnNvLTEwMC5odG1s&ntb=1
Alonso ist doch anderweitig beschäftigt, siehe oben.
Glasner wird es auf keinen Fall. Da wird es eher Alonso bevor hier ein Glasner einen Vertrag bekommt.
Beide unrealistisch.
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=18f9640c68461a6a07b3a54966e1b5d67edc0918820559a37821474c134f6d0eJmltdHM9MTc3OTkyNjQwMA&ptn=3&ver=2&hsh=4&fclid=3750684b-0a2b-6634-36a8-7f140b076792&psq=alsonso+chelsea&u=a1aHR0cHM6Ly93d3cuc3BvcnRzY2hhdS5kZS9mdXNzYmFsbC9wcmVtaWVyLWxlYWd1ZS94YWJpLWFsb25zby1uZXVlci10cmFpbmVyLWRlcy1mYy1jaGVsc2VhLGNoZWxzZWEtYWxvbnNvLTEwMC5odG1s&ntb=1
Alonso ist doch anderweitig beschäftigt, siehe oben.
Okay danke, habe ich nicht mitbekommen. Aber wie gesagt, ist eh nicht unsere Liga
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=18f9640c68461a6a07b3a54966e1b5d67edc0918820559a37821474c134f6d0eJmltdHM9MTc3OTkyNjQwMA&ptn=3&ver=2&hsh=4&fclid=3750684b-0a2b-6634-36a8-7f140b076792&psq=alsonso+chelsea&u=a1aHR0cHM6Ly93d3cuc3BvcnRzY2hhdS5kZS9mdXNzYmFsbC9wcmVtaWVyLWxlYWd1ZS94YWJpLWFsb25zby1uZXVlci10cmFpbmVyLWRlcy1mYy1jaGVsc2VhLGNoZWxzZWEtYWxvbnNvLTEwMC5odG1s&ntb=1
Alonso ist doch anderweitig beschäftigt, siehe oben.
Okay danke, habe ich nicht mitbekommen. Aber wie gesagt, ist eh nicht unsere Liga
Stimmt, Alonso ist zu schwach für uns.
Denn einen Aspekt hat das Video so gut wie gar nicht beleuchtet, der meiner Meinung nach aber das Grundübel der gesamten Saison war: Die Stimmung im Umfeld war nach der Art und Weise von Vehs Abgang im Vorjahr von Anfang an schlecht. Veh war halt der Kompromiss, auf den sich Bruchhagen, Hellmann, Hübner und die Mannschaft nach den atmosphärischen Störungen unter Schaaf einigen konnten. Die Fans hatten den Satz "Ich möchte dem gegnerischen Trainer nicht mehr so oft die Hand schütteln und zum Sieg gratulieren" sowie Vehs daran anschließende schlechte Bilanz in Stuttgart aber nicht vergessen.
Das wurde anfangs aufgrund des starken Saisonstarts mit den hohen Siegen in Stuttgart und gegen Köln noch etwas überdeckt, wurde anschließend von den Verantwortlichen lange Zeit ignoriert oder heruntergespielt, bis man sogar den Fans mit ihrem Anspruchsdenken (damals wurde der Begriff der "bankturmhohen Erwartungen" geprägt) die Schuld gegeben hat, obwohl die Verantwortlichen vor der Saison noch selbst über Europa gesprochen haben.
Letztlich hat uns vor allem das in die Krise gezogen. Und nachdem die Unruhe schon unter Toppmöller und erst recht unter Riera zuletzt so groß war, wäre Hütter als neuer Trainer wohl keine kluge Entscheidung. Er mag zwar in einigen Umfragen auf Onlineportalen sehr beliebt sein. Das war Riera in den sozialen Medien aber auch. Der Gradmesser und ein entscheidender Faktor für die Spiele ist letztlich die Stimmung im Stadion.
Angesichts der Art und Weise wie sich Hütter vor fünf Jahren bei uns verabschiedet hat, wird in der aktiven Szene eher kein "Vergeben und Vergessen" angesagt sein. Ehrlich gesagt auch zurecht. Es wird immer über Werte gesprochen und viele stellen die Spieler nach der aktuellen Saison wegen mangelnden Einsatzes in den Senkel. Dann kann ich mir aber keinen Trainer wünschen, der dem Verein damals als Führungsfigur willentlich und wissentlich geschadet hat.
Erst hat Hütter öffentlich seinen Verbleib ("Ich bleibe") angekündigt und in der Folge mehr oder weniger wochenlang gelogen. Dann hat er zugelassen, dass sein neuer Verein den Wechsel genau vor dem direkten Duell erst an die Medien durchsticht und schließlich das Ziehen der Ausstiegsklausel selbst veröffentlicht, was zu einer krachenden Niederlage in Gladbach geführt und unseren Absturz aus den CL-Rängen eingeleitet hat. Nach der Verkündung des Wechsels tritt er absolut teilnahmslos auf, als würde ihn die ganze Situation um die Eintracht überhaupt nicht betreffen, sodass wir in den letzten sechs Spielen noch sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund verspielen. Und zum Abschluss gibt es noch die versöhnlichen Worte "Für mich ändern sich nur die Farben" als Abschiedsgeschenk für die Fanseele.
Mag ja sein, dass Hütter das mittlerweile als Fehler eingesehen und öffentlich bereut hat. Dass er die Eintracht als beste Zeit in seiner Trainerkarriere bezeichnet und mit dem Herzen noch an ihr hängt. Dass er sich mit den Verantwortlichen ausgesprochen hat und man wieder ein gutes Verhältnis zueinander pflegt. Dennoch muss er jetzt nicht erneut Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Rein persönlich will ich das nicht sehen. Und aufgrund der Vorgeschichte bringt er eben so viel Ballast mit, der dem Verein in der ersten Negativphase wieder auf die Füße fällt.
Wenn ich den Bericht im Kicker richtig deute, dann spricht auch das nicht für Hütter. Hütter selbst wurde im Oktober entlassen, ist aktuell also bei keinem anderen Verein aktiv. Die Saison ist mittlerweile auch seit eineinhalb Wochen rum und intern war man sich bei der Eintracht schon länger im Klaren, dass es mit Riera nicht weitergeht. Hütter hängt laut eigener Aussage ja noch sehr an der Eintracht und wird auch so die Bundesliga immer auf dem Schirm haben. Er muss sich also nicht erst groß informieren. Laut Kicker ist Hütter für die Eintracht der absolute Favorit, sodass Krösche sogar nach Mallorca geflogen ist, um sich dort persönlich mit Hütter zu treffen. Was dauert das dann also so lange?
Nunja, der Bericht beantwortet das ja zwischen den Zeilen. Hütter hat wohl auch ein Angebot aus Marseille vorliegen. Zudem liebäugelt er immer noch mit einem Wechsel in die Premier League. Im Artikel heißt es, dass Hütter nun Farbe bekennen muss. Sprich, die Eintracht würde den Vertrag gerne schon unterzeichnen. Hütter hingegen lässt sich wohl Zeit. Ein bisschen Bedenkzeit ist ja okay. So liest sich das aber, dass Hütter selbst nicht von einer Rückkehr überzeugt wäre. Am Ende hat er dann eine Ausstiegsklausel für die Premier League im Vertrag und haut hier wieder in den Sack, sobald es gut läuft. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte.
Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden.
In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt warum ich Hütter als Traineroption kritisch sehe. Ich traue ihm einfach nicht zu das er hier hochmotiviert aufschlägt und nachhaltig etwas aufbauen möchte.
Wir werden einen massiven Umbruch erleben, es soll eine deutlich bessere Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis entwickelt werden.
In dieses Anforderungsprofil würde ein Jaissle deutlich besser passen. Ich bin mir fast sicher das er Krösches Favorit ist und ich hoffe nicht das sich Krösche in irgendeiner Form treiben lässt um eine vordergründig populäre Lösung zu präsentieren, die da Hütter wäre.
Blöderweise hat Jaissle gestern ein Foto bei insta abgesetzt mit Pool im Hintergrund und dem groben Wortlaut das er jetzt erstmal relaxen und "nichts tun" will, was nicht unbedingt für Vertragsgespräche spricht... es sei denn er hat alles seinem Berater in die Hand gedrückt, nach dem Motto ich will jetzt meine Ruhe, mach du mal.
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Ähm... also wie quasi jeder, der einen neuen Job sucht und die Option darauf hat?
Oder worauf willst Du hinaus?
Nach der Nummer mit Gladbach damals traue ich ihm auch durchaus zu, zu schauen, wer da mehr bietet. Fachlich halte ich ihn nach wie vor für gut, alles andere betreffend bleiben da eher (erhebliche) Zweifel.
Ähm... also wie quasi jeder, der einen neuen Job sucht und die Option darauf hat?
Oder worauf willst Du hinaus?
Ja das ist doch legitim!
Natürlich schaut er aufs Gehalt, die Nebengeräusche und die (sportliche) Perspektive!
Macht doch jeder in jedem Job!
Was ist daran verwerflich?
Ähm... also wie quasi jeder, der einen neuen Job sucht und die Option darauf hat?
Oder worauf willst Du hinaus?
Ja das ist doch legitim!
Natürlich schaut er aufs Gehalt, die Nebengeräusche und die (sportliche) Perspektive!
Macht doch jeder in jedem Job!
Was ist daran verwerflich?
Ist ja inzwischen auch mehrfach erwähnt worden, dass eben ein Rose im Winter dankend abgelehnt hat.
Der hat halt drauf geschaut und sich dagegen entschieden.
Kann uns bei jedem Kandidaten passieren.
Und manchmal ist die xte Wahl gut und manchmal scheitert der Versuch.
Gut, ich ziehe zurück, ich habe ihm halt die Nummer damals nicht verziehen, obwohl, wenn man es bedenkt, sie führte dann zu OG und zum EL Sieg, hat uns also fast einen Gefallen getan; Scherz beiseite, rational betrachtet habt ihr recht und wenn er die SGE wieder stabilisieren würde, von mir aus.
Okay danke, habe ich nicht mitbekommen. Aber wie gesagt, ist eh nicht unsere Liga
Stimmt, Alonso ist zu schwach für uns.
Ja das ist doch legitim!
Natürlich schaut er aufs Gehalt, die Nebengeräusche und die (sportliche) Perspektive!
Macht doch jeder in jedem Job!
Was ist daran verwerflich?
Ist ja inzwischen auch mehrfach erwähnt worden, dass eben ein Rose im Winter dankend abgelehnt hat.
Der hat halt drauf geschaut und sich dagegen entschieden.
Kann uns bei jedem Kandidaten passieren.
Und manchmal ist die xte Wahl gut und manchmal scheitert der Versuch.
Das fand ich übrigengs sehr interessant und wusste ich bis vor kurzem auch nicht.
Aber dann weiß man, was man von Rose fachlich zu halten hat.
Mich beeindruckt sowas jedenfalls nicht, wenn einer nicht bereit ist, mal was zu riskieren oder was aufzubauen.
Ist ja inzwischen auch mehrfach erwähnt worden, dass eben ein Rose im Winter dankend abgelehnt hat.
Der hat halt drauf geschaut und sich dagegen entschieden.
Kann uns bei jedem Kandidaten passieren.
Und manchmal ist die xte Wahl gut und manchmal scheitert der Versuch.
Das fand ich übrigengs sehr interessant und wusste ich bis vor kurzem auch nicht.
Aber dann weiß man, was man von Rose fachlich zu halten hat.
Mich beeindruckt sowas jedenfalls nicht, wenn einer nicht bereit ist, mal was zu riskieren oder was aufzubauen.