Ohne die Kohle für die Büffelherde wäre die Situation deutlich dramatischer.
Ohne diese Kohle wären vermutlich auch eher der Kampf gegen den Abstieg bzw der Kampf um einen gesicherten Mittelfeldplatz auf der Agenda. Kein EL Sieg und Corona hätte unser vermutlich deutlich geringeres EK komplett aufgefressen.
Die finanzielle Situation der Eintracht ist durchaus ernst. Die Einnahmen aus der EL und CL mit allem drum und dran halten uns aktuell handlungsfähig aber das da viel hängen bleibt für Transfers kommende Saison etc darf durchaus angezweifelt werden. Wenn keine lukrativen Abgänge angedacht sind. Insbesondere wenn sich die Eintracht nicht international qualifiziert dürfte es seit vielen Jahren Aufstieg eine Vollbremsung geben. Der Verein muss ja nebenher trotzdem den Stadionausbau finanzieren.
Da fallen 10k Trikots an zwei Tagen nicht ganz so ins Gewicht, wobei das natürlich trotzdem gerne genommen wird.
Wenn man das alles so ließt, frage ich mich ernsthaft was mir den Clubs wie Köln, Gladbach, Bremen, HSV , Stuttgart ist. Die müssten ja dann quasi schon bald sterben oder?
Ohne die Kohle für die Büffelherde wäre die Situation deutlich dramatischer.
Ohne diese Kohle wären vermutlich auch eher der Kampf gegen den Abstieg bzw der Kampf um einen gesicherten Mittelfeldplatz auf der Agenda. Kein EL Sieg und Corona hätte unser vermutlich deutlich geringeres EK komplett aufgefressen.
Die finanzielle Situation der Eintracht ist durchaus ernst. Die Einnahmen aus der EL und CL mit allem drum und dran halten uns aktuell handlungsfähig aber das da viel hängen bleibt für Transfers kommende Saison etc darf durchaus angezweifelt werden. Wenn keine lukrativen Abgänge angedacht sind. Insbesondere wenn sich die Eintracht nicht international qualifiziert dürfte es seit vielen Jahren Aufstieg eine Vollbremsung geben. Der Verein muss ja nebenher trotzdem den Stadionausbau finanzieren.
Da fallen 10k Trikots an zwei Tagen nicht ganz so ins Gewicht, wobei das natürlich trotzdem gerne genommen wird.
Wenn man das alles so ließt, frage ich mich ernsthaft was mir den Clubs wie Köln, Gladbach, Bremen, HSV , Stuttgart ist. Die müssten ja dann quasi schon bald sterben oder?
Schau einfach mal auf die letzten beiden Transferfenster bzw. Sommer.
Stuttgart musste jedes Transferfenster mehrere Leistungsträger quasi ersatzlos verkaufen. Dementsprechend stehen sie in der Tabelle auch da. Köln ging es genauso. Nur hat Köln das über das mannschaftliche Kollektiv (bisher) deutlich besser aufgefangen und trotzdem für ihren Kader gesehen extrem gut performt.
Gladbach ist ein Sonderfall, weil deren Eigenkapital nochmal ein gutes Stück größer war als unseres und sie in der ersten vollen Corona-Saison bis ins Champions League Achtelfinale gekommen sind. Das hat, wenn ich mich recht erinnere, 50+ Millionen € an Zusatzeinnahmen gebracht.
Aber ja, es gibt Clubs in der ersten und zweiten Liga, die stehen nochmal deutlich schlechter da als wir. Aber genauso gibt es Clubs, bei denen die Zuschauereinnahmen einen kleineren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen wie Freiburg & co, die stehen jetzt im Verhältnis zu uns umso besser da.
Ich weiß nicht inwieweit der Neubau des Proficamps da bei uns in die Bilanz dieser Jahre fällt, das war immerhin laut Vereinsangaben auch insgesammt 34 millionen Euro teuer. Hinzu kommen, zumindest meine ich mich daran zu erinnern, Baumaßnahmen beim Trainingsgelände und NLZ und die Übernahme von 68% des Sportparks in Dreieich (Spielstädte der 2ten Mannschaft) sowie umbau Maßnahmen dort, das wird auch nicht gerade billig gewesen sein. Das sind natürlich alles bleibende Werte die geschaffen werden, frisst aber auch Kapital.
Ich weiß nicht inwieweit der Neubau des Proficamps da bei uns in die Bilanz dieser Jahre fällt, das war immerhin laut Vereinsangaben auch insgesammt 34 millionen Euro teuer.
Und im Jahresabschluss der AG für das Gesamtjahr 2021 sind 1,93 Millionen an Zinszahlungen aufgeführt für für "...Zinsbelastungen in Zusammenhang mit Kreditverträgen mit verschiedenen Banken zur Überbrückung der „Covid-19-Pandemie“ sowie Zinsen für das Baudarlehen für den Neubau „ProfiCamp“." Also jetzt keine Unsummen, der Vorjahreswert (also 2020) lag sogar mit 2,22 Mio. darüber.
Ne, bei so einem Projekt geht niemand zur Hausbank und holt 34 Millionen vom Tagesgeldkonto
Ja, ne das war mir schon klar Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
Was ich persönlich ganz interessant finde (und mir bisher auch nicht bekannt war) ist die Tatsache dass wir den Großteil unserer Einnahmen an den Namensrechten des Stadions schon weiterverkauft haben. Dies passierte im September 2021 und umfasst die Einnahmen bis Anfang 2026 (Vertrag mit der Deutschen Bank geht bis Mitte 2027)
"Mit Datum vom 28. September 2021 wurde ein Forderungsabtretungsvertrag mit der Oldenburgischen Landesbank über die Namensrechte des Stadions geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 2. Januar 2026 und sieht einen ratierlichen Forderungsverkauf von insgesamt 22,2 Mio. Euro bis zum 5.Januar 2023 vor. Zum Bilanzstichtag wurden davon bereits 5,55 Mio. Euro verkauft." Quelle: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021 (Kalenderjahr!)
d.h. für mich wir haben das erste Jahr die Stadioneinnahmen normal kassiert, dann würde es eng und wir brauchten die Kohle so schnell wie möglich. Ergo wurden die zukünftigen Einnahmen verkauft und man hatte / hat das Geld gleich. Natürlich mit einem gewissen Abschlag in unbekannter Höhe. Keine Ahnung ob dies ohnehin geplant war, denke ich aber eher nicht.
Will ich nicht kritisieren, zeigt aber auch wie eng es war und dass man dann dasselbe gemacht hat was wir bei anderen Vereinen in der Vergangenheit oft gesehen haben (und wir vielleicht auch schon selber gemacht hatten). Die Einnahmen aus zukünftigen Jahren wurden vorgezogen und in der Gegenwart aufgebraucht.
Das würde mich tatsächlich freuen, da mir in so manch harter Diskussion rund um die Corona-Krise und den Profi-Fußball in den letzten Jahren oft entgegnet wurde, dass der einzelne Stadion-Zuschauer in Frankfurt ein wirtschaftlich zu vernachlässigender Faktor sei, da die Einnahmen der DFL und somit der Eintracht in erster Linie durch die internationale TV-Vermarktung erzielt werden.
Für mich hätte es daher fast schon was romantisches, wenn es der Eintracht doch nicht egal sein kann, ob ihr alle oder ich am Wochenende ins Waldstadion kommt.
Das würde mich tatsächlich freuen, da mir in so manch harter Diskussion rund um die Corona-Krise und den Profi-Fußball in den letzten Jahren oft entgegnet wurde, dass der einzelne Stadion-Zuschauer in Frankfurt ein wirtschaftlich zu vernachlässigender Faktor sei, da die Einnahmen der DFL und somit der Eintracht in erster Linie durch die internationale TV-Vermarktung erzielt werden.
Für mich hätte es daher fast schon was romantisches, wenn es der Eintracht doch nicht egal sein kann, ob ihr alle oder ich am Wochenende ins Waldstadion kommt.
Der Eintracht können ihre Fans überhaupt nicht egal sein. Ich denke, das erkennt man gut am Umgang mit diesen, sie wissen genau, wie wichtig Fankultur etc für einen Verein wie die Eintracht sind (gilt für einige Bundesligisten, die nicht gepampert werden).
Wir hatten doch letztens versucht, Frankenbachs letzte Zahlen zu interpretieren. Im Grunde ist es mE so, dass die Eintracht ein paar wenige große Einnahmequellen hat, das Stadion mit allem drum und dran ist eine davon. Wenn alle Säulen "normal" liefern, macht man überschaubare Gewinne. Wenn eine Säule aber über 2 Jahre zu einem großen Teil wegbricht, macht man eben Verluste. Letzteres ist eben durch Corona passiert. Denn die Kosten sind ja fast normal weitergelaufen, ua auch weil die Eintracht meiner Kenntnis nach keine Stellen abgebaut hat.
Ich weiß nicht inwieweit der Neubau des Proficamps da bei uns in die Bilanz dieser Jahre fällt, das war immerhin laut Vereinsangaben auch insgesammt 34 millionen Euro teuer.
Und im Jahresabschluss der AG für das Gesamtjahr 2021 sind 1,93 Millionen an Zinszahlungen aufgeführt für für "...Zinsbelastungen in Zusammenhang mit Kreditverträgen mit verschiedenen Banken zur Überbrückung der „Covid-19-Pandemie“ sowie Zinsen für das Baudarlehen für den Neubau „ProfiCamp“." Also jetzt keine Unsummen, der Vorjahreswert (also 2020) lag sogar mit 2,22 Mio. darüber.
Ne, bei so einem Projekt geht niemand zur Hausbank und holt 34 Millionen vom Tagesgeldkonto
Ja, ne das war mir schon klar Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
H3nning schrieb: Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten
Ausgaben abzuschreiben bedeutet aber auch nicht, daß man sie lediglich auf mehrere Jahre verteilt. Sinn von Abschreibungen ist es auch, über mehrere Jahre verteilt Steuern zu senken.
Ne, bei so einem Projekt geht niemand zur Hausbank und holt 34 Millionen vom Tagesgeldkonto
Ja, ne das war mir schon klar Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
H3nning schrieb: Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten
Ausgaben abzuschreiben bedeutet aber auch nicht, daß man sie lediglich auf mehrere Jahre verteilt. Sinn von Abschreibungen ist es auch, über mehrere Jahre verteilt Steuern zu senken.
Ich hole diesen Thread noch einmal hoch, weil mich der Bericht des Kickers zu den erwarteten 10-20 Millionen Verlust bei der SGE etwas überrascht und beschäftigt hat. Auch der Blick 10 Jahre zurück und welche Teams damals an der Tabellenspitze waren zeigt, dass unsere Position im Vergleich zu den Bayern oder dem BVB wahrscheinlich deutlich weniger zementiert ist. In Zuge dessen habe ich mir noch einmal den Finanzbericht aus Oktober 2025 angeschaut (https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853). Dort wurde berichtet, dass der Personalaufwand der AG um 25,4% gestiegen ist, was vor allem auf Bonis zurückzuführen sei. Da ich nicht davon ausgehe, dass u.a. Busfahrer und Putzfrau 25% Bonus für das Erreichen der Championsleague bekommen haben, werden also die Gehälter der Profimannschaft im Schnitt eher Richtung 30% gestiegen sein.
Die Einnahmen der Championsleague fallen aber in dieses Geschäftsjahr. Wenn der Vorstand dann von einem zweistelligen Millionenverlust ausgeht, während unser Kaderwert im Vergleich zu 24/25 leicht gesunken ist, dann ist das auf lange Sicht risikohaftes und defizitäres Wirtschaften.
MMn müssen wir unsere Gehaltsstruktur wieder in den Griff kriegen. Heißt aber auch, um nicht nur Phrasen, wie "kleinerer Kader und mehr junge Spieler", sondern auch Namen zu nennen: Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Ich hole diesen Thread noch einmal hoch, weil mich der Bericht des Kickers zu den erwarteten 10-20 Millionen Verlust bei der SGE etwas überrascht und beschäftigt hat. Auch der Blick 10 Jahre zurück und welche Teams damals an der Tabellenspitze waren zeigt, dass unsere Position im Vergleich zu den Bayern oder dem BVB wahrscheinlich deutlich weniger zementiert ist. In Zuge dessen habe ich mir noch einmal den Finanzbericht aus Oktober 2025 angeschaut (https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853). Dort wurde berichtet, dass der Personalaufwand der AG um 25,4% gestiegen ist, was vor allem auf Bonis zurückzuführen sei. Da ich nicht davon ausgehe, dass u.a. Busfahrer und Putzfrau 25% Bonus für das Erreichen der Championsleague bekommen haben, werden also die Gehälter der Profimannschaft im Schnitt eher Richtung 30% gestiegen sein.
Die Einnahmen der Championsleague fallen aber in dieses Geschäftsjahr. Wenn der Vorstand dann von einem zweistelligen Millionenverlust ausgeht, während unser Kaderwert im Vergleich zu 24/25 leicht gesunken ist, dann ist das auf lange Sicht risikohaftes und defizitäres Wirtschaften.
MMn müssen wir unsere Gehaltsstruktur wieder in den Griff kriegen. Heißt aber auch, um nicht nur Phrasen, wie "kleinerer Kader und mehr junge Spieler", sondern auch Namen zu nennen: Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Naja, man muss sich halt die Zeit nehmen und die Bilanzen lesen, was ich - zugegebenermaßen - nicht getan habe. Dass die Presse das aber provokativ überspitzt, versteht sich auch von selbst.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Naja, man muss sich halt die Zeit nehmen und die Bilanzen lesen, was ich - zugegebenermaßen - nicht getan habe. Dass die Presse das aber provokativ überspitzt, versteht sich auch von selbst.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
DoctorJ83 schrieb:
Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
DoctorJ83 schrieb:
Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Ok, dann entschuldige bitte das Missverständnis. Das mit den Ratenzahlungen ist natürlich ein guter Punkt. Und auf jeden Fall eine Möglichkeit, das Geschäftsergebnis in eine gewisse Richtung zu drehen. Für 25/26 haben wir gekauft: Burkardt (21Mio), Doan (21Mio), Ebnoutalib (8Mio), Kosugi (6,5Mio), Kristensen (6Mio), Zetterer (6Mio), Arrhov (4,6Mio), Kali (Leihe 1,5Mio), Jupp (0,2Mio). SUMME: 74,8 Mio Und wir haben verkauft: Heki (95Mio), Tuta (15Mio),Paxton (7Mio), Matanovic (6,7Mio), dann noch Wahi (Leihe 1,5Mio), Ferri (1,5Mio), Trapp (1Mio) und die Leihen von Nkounkou und Fenyo für zusammen 0,7Mio. SUMME: 128,4 Mio Ergibt einen Transferüberschuss von 53,6Mio. Das kommt ja ungefähr mit den 54Mio hin, die allgemein genannt wurden.
Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
DoctorJ83 schrieb:
Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Ok, dann entschuldige bitte das Missverständnis. Das mit den Ratenzahlungen ist natürlich ein guter Punkt. Und auf jeden Fall eine Möglichkeit, das Geschäftsergebnis in eine gewisse Richtung zu drehen. Für 25/26 haben wir gekauft: Burkardt (21Mio), Doan (21Mio), Ebnoutalib (8Mio), Kosugi (6,5Mio), Kristensen (6Mio), Zetterer (6Mio), Arrhov (4,6Mio), Kali (Leihe 1,5Mio), Jupp (0,2Mio). SUMME: 74,8 Mio Und wir haben verkauft: Heki (95Mio), Tuta (15Mio),Paxton (7Mio), Matanovic (6,7Mio), dann noch Wahi (Leihe 1,5Mio), Ferri (1,5Mio), Trapp (1Mio) und die Leihen von Nkounkou und Fenyo für zusammen 0,7Mio. SUMME: 128,4 Mio Ergibt einen Transferüberschuss von 53,6Mio. Das kommt ja ungefähr mit den 54Mio hin, die allgemein genannt wurden.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%.
Um strukturelle Veränderungen der cost/income-ratio zu sehen, müsste man die laufenden Personalkosten (Gehälter und Boni) mal mit den regelmäßigen Einnahmen (Karten, TV-Gelder, Merch, etc.) der letzten Jahre ins Verhältnis setzen.
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%.
Um strukturelle Veränderungen der cost/income-ratio zu sehen, müsste man die laufenden Personalkosten (Gehälter und Boni) mal mit den regelmäßigen Einnahmen (Karten, TV-Gelder, Merch, etc.) der letzten Jahre ins Verhältnis setzen.
Wenn man das alles so ließt, frage ich mich ernsthaft was mir den Clubs wie Köln, Gladbach, Bremen, HSV , Stuttgart ist.
Die müssten ja dann quasi schon bald sterben oder?
Schau einfach mal auf die letzten beiden Transferfenster bzw. Sommer.
Stuttgart musste jedes Transferfenster mehrere Leistungsträger quasi ersatzlos verkaufen. Dementsprechend stehen sie in der Tabelle auch da.
Köln ging es genauso. Nur hat Köln das über das mannschaftliche Kollektiv (bisher) deutlich besser aufgefangen und trotzdem für ihren Kader gesehen extrem gut performt.
Gladbach ist ein Sonderfall, weil deren Eigenkapital nochmal ein gutes Stück größer war als unseres und sie in der ersten vollen Corona-Saison bis ins Champions League Achtelfinale gekommen sind. Das hat, wenn ich mich recht erinnere, 50+ Millionen € an Zusatzeinnahmen gebracht.
Aber ja, es gibt Clubs in der ersten und zweiten Liga, die stehen nochmal deutlich schlechter da als wir.
Aber genauso gibt es Clubs, bei denen die Zuschauereinnahmen einen kleineren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen wie Freiburg & co, die stehen jetzt im Verhältnis zu uns umso besser da.
Ne, bei so einem Projekt geht niemand zur Hausbank und holt 34 Millionen vom Tagesgeldkonto
Finanzierung läuft wohl über die Mittelhessiche Genossenschaftsbank:
https://profis.eintracht.de/news/mittelhessische-genossenschaftsbank-stemmt-35-millionen-euro-projekt-67334
Und im Jahresabschluss der AG für das Gesamtjahr 2021 sind 1,93 Millionen an Zinszahlungen aufgeführt für für "...Zinsbelastungen in Zusammenhang mit Kreditverträgen mit verschiedenen Banken zur Überbrückung der „Covid-19-Pandemie“ sowie Zinsen für das Baudarlehen für den Neubau „ProfiCamp“."
Also jetzt keine Unsummen, der Vorjahreswert (also 2020) lag sogar mit 2,22 Mio. darüber.
Ja, ne das war mir schon klar
Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
Dies passierte im September 2021 und umfasst die Einnahmen bis Anfang 2026 (Vertrag mit der Deutschen Bank geht bis Mitte 2027)
"Mit Datum vom 28. September 2021 wurde ein Forderungsabtretungsvertrag mit der Oldenburgischen Landesbank über die Namensrechte des Stadions geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 2. Januar 2026 und sieht einen ratierlichen Forderungsverkauf von insgesamt 22,2 Mio. Euro bis zum 5.Januar 2023 vor.
Zum Bilanzstichtag wurden davon bereits 5,55 Mio. Euro verkauft."
Quelle: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021 (Kalenderjahr!)
d.h. für mich wir haben das erste Jahr die Stadioneinnahmen normal kassiert, dann würde es eng und wir brauchten die Kohle so schnell wie möglich. Ergo wurden die zukünftigen Einnahmen verkauft und man hatte / hat das Geld gleich. Natürlich mit einem gewissen Abschlag in unbekannter Höhe.
Keine Ahnung ob dies ohnehin geplant war, denke ich aber eher nicht.
Will ich nicht kritisieren, zeigt aber auch wie eng es war und dass man dann dasselbe gemacht hat was wir bei anderen Vereinen in der Vergangenheit oft gesehen haben (und wir vielleicht auch schon selber gemacht hatten). Die Einnahmen aus zukünftigen Jahren wurden vorgezogen und in der Gegenwart aufgebraucht.
Für mich hätte es daher fast schon was romantisches, wenn es der Eintracht doch nicht egal sein kann, ob ihr alle oder ich am Wochenende ins Waldstadion kommt.
Der Eintracht können ihre Fans überhaupt nicht egal sein. Ich denke, das erkennt man gut am Umgang mit diesen, sie wissen genau, wie wichtig Fankultur etc für einen Verein wie die Eintracht sind (gilt für einige Bundesligisten, die nicht gepampert werden).
Wir hatten doch letztens versucht, Frankenbachs letzte Zahlen zu interpretieren. Im Grunde ist es mE so, dass die Eintracht ein paar wenige große Einnahmequellen hat, das Stadion mit allem drum und dran ist eine davon. Wenn alle Säulen "normal" liefern, macht man überschaubare Gewinne. Wenn eine Säule aber über 2 Jahre zu einem großen Teil wegbricht, macht man eben Verluste. Letzteres ist eben durch Corona passiert. Denn die Kosten sind ja fast normal weitergelaufen, ua auch weil die Eintracht meiner Kenntnis nach keine Stellen abgebaut hat.
Ne, bei so einem Projekt geht niemand zur Hausbank und holt 34 Millionen vom Tagesgeldkonto
Finanzierung läuft wohl über die Mittelhessiche Genossenschaftsbank:
https://profis.eintracht.de/news/mittelhessische-genossenschaftsbank-stemmt-35-millionen-euro-projekt-67334
Und im Jahresabschluss der AG für das Gesamtjahr 2021 sind 1,93 Millionen an Zinszahlungen aufgeführt für für "...Zinsbelastungen in Zusammenhang mit Kreditverträgen mit verschiedenen Banken zur Überbrückung der „Covid-19-Pandemie“ sowie Zinsen für das Baudarlehen für den Neubau „ProfiCamp“."
Also jetzt keine Unsummen, der Vorjahreswert (also 2020) lag sogar mit 2,22 Mio. darüber.
Ja, ne das war mir schon klar
Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
Sinn von Abschreibungen ist es auch, über mehrere Jahre verteilt Steuern zu senken.
Ja, ne das war mir schon klar
Ich meinte mehr, dass ich nicht weiß wie hoch der Eigenanteil des Kapitals war, denn vollfinanziert kann ich mir dann auch nicht vorstellen, plus wie all diese Sachen abrechnungstechnisch in den Bilanzen stehen, also ob die über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden oder direkt etc. Damit kenne ich mich absolut nicht aus, mir vielen die Sachen halt nur ein als Dinge, die Geld in den Bilanzen geschluckt haben könnten.
Sinn von Abschreibungen ist es auch, über mehrere Jahre verteilt Steuern zu senken.
In Zuge dessen habe ich mir noch einmal den Finanzbericht aus Oktober 2025 angeschaut (https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853). Dort wurde berichtet, dass der Personalaufwand der AG um 25,4% gestiegen ist, was vor allem auf Bonis zurückzuführen sei. Da ich nicht davon ausgehe, dass u.a. Busfahrer und Putzfrau 25% Bonus für das Erreichen der Championsleague bekommen haben, werden also die Gehälter der Profimannschaft im Schnitt eher Richtung 30% gestiegen sein.
Die Einnahmen der Championsleague fallen aber in dieses Geschäftsjahr. Wenn der Vorstand dann von einem zweistelligen Millionenverlust ausgeht, während unser Kaderwert im Vergleich zu 24/25 leicht gesunken ist, dann ist das auf lange Sicht risikohaftes und defizitäres Wirtschaften.
MMn müssen wir unsere Gehaltsstruktur wieder in den Griff kriegen. Heißt aber auch, um nicht nur Phrasen, wie "kleinerer Kader und mehr junge Spieler", sondern auch Namen zu nennen:
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
In Zuge dessen habe ich mir noch einmal den Finanzbericht aus Oktober 2025 angeschaut (https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853). Dort wurde berichtet, dass der Personalaufwand der AG um 25,4% gestiegen ist, was vor allem auf Bonis zurückzuführen sei. Da ich nicht davon ausgehe, dass u.a. Busfahrer und Putzfrau 25% Bonus für das Erreichen der Championsleague bekommen haben, werden also die Gehälter der Profimannschaft im Schnitt eher Richtung 30% gestiegen sein.
Die Einnahmen der Championsleague fallen aber in dieses Geschäftsjahr. Wenn der Vorstand dann von einem zweistelligen Millionenverlust ausgeht, während unser Kaderwert im Vergleich zu 24/25 leicht gesunken ist, dann ist das auf lange Sicht risikohaftes und defizitäres Wirtschaften.
MMn müssen wir unsere Gehaltsstruktur wieder in den Griff kriegen. Heißt aber auch, um nicht nur Phrasen, wie "kleinerer Kader und mehr junge Spieler", sondern auch Namen zu nennen:
Götze, Skhiri, Larsson, Batshuayi, Dahoud und eigenlich auch Zetterer sollten gehen und bei den Vertragsdetails von Kalimuendo sollte man sich überlegen, ob eine Verpflichtung verantwortbar ist.
Seht ihr auch das Problem und würdet es ähnlich machen?
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Naja, man muss sich halt die Zeit nehmen und die Bilanzen lesen, was ich - zugegebenermaßen - nicht getan habe. Dass die Presse das aber provokativ überspitzt, versteht sich auch von selbst.
Das alles funktioniert natürlich nur unter der Annahme, dass der Bericht des Kickers stimmt und wir tatsächlich rote Zahlen schreiben, was ich für relativ wahrscheinlich halte, sonst hätte es ein Dementi gegeben. Die genauen Details kennt man als Außenstehender natürlich nie, aber Berichte zu Gehältern findet man viele.
Wie soll man auch sonst die Arbeit des Vorstandes einschätzen, wie es die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ja auch eigentlich tun müssen? Sonst ist die Aussage, dass man nicht alle Details kennt ein Totschlagargument.
Naja, man muss sich halt die Zeit nehmen und die Bilanzen lesen, was ich - zugegebenermaßen - nicht getan habe. Dass die Presse das aber provokativ überspitzt, versteht sich auch von selbst.
Da ich die genauen Verträge der Genannten nicht kenne, kann ich mich da nicht so einfach anschließen. Zudem schreibst Du ja oben selbst, dass die CL-Einnahmen ins "neue" Geschäftsjahr laufen, wohingegen die Prämien wohl im alten verbucht werden. Das heißt aber, dass wir dann in diesem Geschäftsjahr (ohne hohe Prämienzahlungen) wieder Gewinn machen müssten, der dann - aufgrund des Verlustvortrages - auch weniger stark besteuert werden würde. Dies ist natürlich eine sehr oberflächliche Betrachtung, fehlen doch fast alle Informationen zu Ratenzahlungen für Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen auf das "Spielermaterial" (blödes Wort).
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Für 25/26 haben wir gekauft: Burkardt (21Mio), Doan (21Mio), Ebnoutalib (8Mio), Kosugi (6,5Mio), Kristensen (6Mio), Zetterer (6Mio), Arrhov (4,6Mio), Kali (Leihe 1,5Mio), Jupp (0,2Mio).
SUMME: 74,8 Mio
Und wir haben verkauft:
Heki (95Mio), Tuta (15Mio),Paxton (7Mio), Matanovic (6,7Mio), dann noch Wahi (Leihe 1,5Mio), Ferri (1,5Mio), Trapp (1Mio) und die Leihen von Nkounkou und Fenyo für zusammen 0,7Mio.
SUMME: 128,4 Mio
Ergibt einen Transferüberschuss von 53,6Mio.
Das kommt ja ungefähr mit den 54Mio hin, die allgemein genannt wurden.
Genauso war es aber gemeint. Letztes Geschäftsjahr bis 06/25 (inkl. Prämien für das Erreichen der CL), dieses Geschäftsjahr bis 06/26.
Das ist doch genau das, was ich meine. Betrifft denn das Transferplus von 54 Mio. Euro wirklich das Geschäftsjahr 25/26? Oder ist das durch Ratenzahlungen "verwässert"? Außerdem haben wir ja noch gut 3 Monate bis Geschäftsjahresende.
Für 25/26 haben wir gekauft: Burkardt (21Mio), Doan (21Mio), Ebnoutalib (8Mio), Kosugi (6,5Mio), Kristensen (6Mio), Zetterer (6Mio), Arrhov (4,6Mio), Kali (Leihe 1,5Mio), Jupp (0,2Mio).
SUMME: 74,8 Mio
Und wir haben verkauft:
Heki (95Mio), Tuta (15Mio),Paxton (7Mio), Matanovic (6,7Mio), dann noch Wahi (Leihe 1,5Mio), Ferri (1,5Mio), Trapp (1Mio) und die Leihen von Nkounkou und Fenyo für zusammen 0,7Mio.
SUMME: 128,4 Mio
Ergibt einen Transferüberschuss von 53,6Mio.
Das kommt ja ungefähr mit den 54Mio hin, die allgemein genannt wurden.
Die Erlöse werden wohl auf 3 Jahre verteilt gezahlt
Ggf gibt es aber das Gleiche ( Ratenzahlung) auch noch für Omar oder Kolo
Dann kann das wieder aufgehen
Damit benennst Du schon ganz wesentliche Fragen, deren Beantwortung für die Beurteilung des zu erwartenden Defizits unerlässlich sind. Deine Benennung der Geschäftsjahre ist aber "falsch". Wenn Du von "diesem", also vom laufenden Geschäftsjahr sprichst, dann geht das bis zum 30.6.2026. Also das Geschäftsjahr 25/26. Das Geschäftsjahr 24/25 wurde mit (ich glaube 7 Mio oder so) Defizit abgeschlossen, wobei veröffentlicht wurde, daß die Prämienzahlungen für das Erreichen der Champions League ein eigentlich positives Ergebnis verhindert haben. Das impliziert klar, daß die Prämien 24/25 gezahlt wurden. Und somit ist es durchaus befremdlich, daß in 2025/26 trotz eines Transferplus von 54 Mio und der Champions League Einnahmen insgesamt ein derartiges Defizit steht. Gut, die "10 bis 20 Mio" lassen sich durch die Transfers von Ebnoutalib und Kali, sowie die Dino-Entlassung vielleicht erklären (d.h. im Umkehrschluss aber auch, daß man sogar mit einem Transferplus von 65 Mio gerechnet hatte). Aber es stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt derartig riesige Transferüberschüsse braucht, um überhaupt eine ausgeglichene Bilanz hinzubekommen. Die Personalkosten sind es, glaube ich nicht. Da liegt die Eintracht, glaube ich unterhalb von 50% des Gesamtetats, was als sehr gut gilt. Das müssen alte Kredite, Baukosten o.ä. sein.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Um strukturelle Veränderungen der cost/income-ratio zu sehen, müsste man die laufenden Personalkosten (Gehälter und Boni) mal mit den regelmäßigen Einnahmen (Karten, TV-Gelder, Merch, etc.) der letzten Jahre ins Verhältnis setzen.
Genau das meine ich. Der Grund warum wir mit den Personalkosten unterhalb von 50% liegen sind die enormen Transfereinnahmen, welche den Umsatz hochtreiben. Hätten wir mit anderen Bundesligisten vergleichbare Transfereinnahmen, wären wir wahrscheinlich auch über 50%. An Kredite, Baukosten (Proficamp, Stadionausbau) hatte ich nicht gedacht, da wäre ich mal froh, wenn man über Journalisten darüber etwas erfahren könnte.
Manchmal kann man eine Investition ja auch als vorübergehenden Verlust hinnehmen, wenn man sich später erhofft wieder mehr Gewinn zu machen. Jedoch ist die Bundesliga kein Wachstumsmarkt und Platz 3 mit Europapokalviertelfinale realistisch betrachtet sehr nah am best-case-Szenario für Eintracht Frankfurt dran. Daher ja auch meine Sorge, sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen.
Übrigens sehe ich Ratenzahlungen nicht als einen Grund zum Aufatmen: In den letzten Jahren haben wir eigentlich immer Transferplus gemacht und Ratenzahlungen von Kolo Manie, Pacho, Lindström usw. sollten in nächster Zeit "versiegen".
Um strukturelle Veränderungen der cost/income-ratio zu sehen, müsste man die laufenden Personalkosten (Gehälter und Boni) mal mit den regelmäßigen Einnahmen (Karten, TV-Gelder, Merch, etc.) der letzten Jahre ins Verhältnis setzen.