Faschismus ist ebensowenig eine Meinung wie Homophobie, Beides ist aggresive menschenfeindliche Shice. Und da muss ich gar nix aushalten.
Und was alles Faschismus ist, bestimmst natürlich Du, wer sonst? Ich fand den Beitrag vom Weißen Falken sehr ausgewogen...
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Ich denke ein Stück weit ist uns die Gelassenheit verloren gegangen. Wenn man gleich Faschismus ruft, wenn auf einen Banner steht, dass es nur 2 Geschlechter gibt, dann will man ja keine wissenschaftliche Debatte im Stadion darüber führen und genauso wenig will man damit jemanden der sich als non-binär versteht, das Existenzrecht absprechen. Das ist aber das, was daraus gemacht wird und das wozu ich hier mal einen Gedankenanstoß geben wollte.
Genauso könnte man sagen Michael "Bully" Herbig wäre homophob, auf Grund der Darstellung der Figur Abahachi in Der Schuh des Manitu. Auch "Topmöller raus!" auf einem Banner wäre eine Meinung, vielleicht ist sie sogar menschenfeindlich, weil man den guten Mann seinen Arbeitsplatz nicht gönnen will, aber darüber empört man sich weit weniger.
Ich versteh schon den Aspekt, den du hervor heben willst, aber wie so oft ist es kompliziert und was für dich z.B. homophob ist, ist für andere vielleicht nur ein Scherz. Vielleicht geschmacklos, vielleicht gemein, vielleicht auch was anderes, aber wenn es justizabel wäre, gibt es in Deutschland dafür Organe, die das sicher aufgreifen werden. Und ich hoffe wir beide können darauf vertrauen, dass diese funktionieren und nicht der "Mob" der Richter darüber ist, der entscheidet was eine zulässige Meinung ist und was nicht.
Faschismus ist ebensowenig eine Meinung wie Homophobie, Beides ist aggresive menschenfeindliche Shice. Und da muss ich gar nix aushalten.
Und was alles Faschismus ist, bestimmst natürlich Du, wer sonst? Ich fand den Beitrag vom Weißen Falken sehr ausgewogen...
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden
Ein genauso großes Problem ist, dass es Leute gibt, die einen als Lügner und homophob bezeichnen und sie womöglich sogar in die rechte Ecke schieben, nur weil ihnen die Meinung des anderen nicht passt.
Grundsätzlich wäre meine positivste Interpretation basierend auf vergangenen Aussagen im Schwarz auf Weiß bezüglich St Pauli oder Bremen usw, dass man diese in die "Virtue Signaling"-Lifestyle linke Ecke stellen will, während man sich selbst gern als Che-Guevara-"echt"-Antifa präsentiert. Womit man den Banner dann nicht queerfeindlich interpretieren kann, sondern eben lediglich die Art und Weise wie sich Pauli zu diesem Thema positioniert.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. Aber in diesen Bubbles kann das nur ganz schwer hinterfragt werden, ohne das die großen rhetorischen Keulen ausgepackt werden und die übliche Betroffenheitsolympiade beginnt und alle zeigen wollen, was für tolle Antifaschisten und Antifaschistinnen sie sind. Scheiße bleibt Scheiße, ob sie nun AFD wählt oder Regenbogenflagge trägt. Insofern dies ein Kritikversuch an dieser Scheinheiligkeit war, ist er nicht gut gelungen. Aber ich kann ihn nachvollziehen.
Identitätspolitik ist in meinen Augen klar ab zu lehnen, weil es letztendlich auch nur um die Etablierung neuer Machtverhältnisse, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit geht. Auf der anderen Seite existiert keine Idee, wie Gesellschaft zusammen funktionieren kann. Und das ist überhaupt nicht gut.
Und es ist eben auch etwas grotesk, wenn wir Fankultur mal nüchtern betrachten, über was sich hier aufgeregt wird und was Woche für Woche hingenommen wird. Insofern die Auseinandersetzung mit diesem Plakat darin mündet, die Leute entweder "aus der Kurve zu prügeln" oder "nicht mehr in den Auswärtsblock zu gehen", find ich das ziemlich irritierend. Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. Wir sind auch nicht mehr in den 90ern. Die Verhältnisse sind komplexer geworden. Leider. Den Idioten einfach das Feld überlassen und beleidigt zu gehen, kann es auch nicht sein.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Grundsätzlich wäre meine positivste Interpretation basierend auf vergangenen Aussagen im Schwarz auf Weiß bezüglich St Pauli oder Bremen usw, dass man diese in die "Virtue Signaling"-Lifestyle linke Ecke stellen will, während man sich selbst gern als Che-Guevara-"echt"-Antifa präsentiert. Womit man den Banner dann nicht queerfeindlich interpretieren kann, sondern eben lediglich die Art und Weise wie sich Pauli zu diesem Thema positioniert.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. Aber in diesen Bubbles kann das nur ganz schwer hinterfragt werden, ohne das die großen rhetorischen Keulen ausgepackt werden und die übliche Betroffenheitsolympiade beginnt und alle zeigen wollen, was für tolle Antifaschisten und Antifaschistinnen sie sind. Scheiße bleibt Scheiße, ob sie nun AFD wählt oder Regenbogenflagge trägt. Insofern dies ein Kritikversuch an dieser Scheinheiligkeit war, ist er nicht gut gelungen. Aber ich kann ihn nachvollziehen.
Identitätspolitik ist in meinen Augen klar ab zu lehnen, weil es letztendlich auch nur um die Etablierung neuer Machtverhältnisse, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit geht. Auf der anderen Seite existiert keine Idee, wie Gesellschaft zusammen funktionieren kann. Und das ist überhaupt nicht gut.
Und es ist eben auch etwas grotesk, wenn wir Fankultur mal nüchtern betrachten, über was sich hier aufgeregt wird und was Woche für Woche hingenommen wird. Insofern die Auseinandersetzung mit diesem Plakat darin mündet, die Leute entweder "aus der Kurve zu prügeln" oder "nicht mehr in den Auswärtsblock zu gehen", find ich das ziemlich irritierend. Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. Wir sind auch nicht mehr in den 90ern. Die Verhältnisse sind komplexer geworden. Leider. Den Idioten einfach das Feld überlassen und beleidigt zu gehen, kann es auch nicht sein.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
So etwas nennt man Solidarität. Schon bei Martin Luther Kings Rede "I have a dream" waren zahllose Weiße zugegen, denen der Rassismus in Amerika auch nicht gepasst hat. Von modern kann also keine Rede sein. Und wenn sich Weiße nicht mit Afroamerikanern solidarisch erklärt und deren Widerstand unterstützt hätten, sähe es heute in den USA noch finsterer aus. Nach dem Attentat von Paris waren auch viele "Charly", auch wenn sie mit denen überhaupt nichts zu tun hatten.
Wenn Du Betroffenheitskompetenz erwartest, bitte sehr. Ich bin schwules Eintrachtmitglied und da gibt es übrigens mehr als eine Handvoll. Für mich ist dieses Banner ein Schlag in die Magengrube.
Das hängt unter anderem mit der Geschichte des CSD zusammen, bei der sich viele, die behaupten, dass man den CSD ja nicht gut finden müsse, noch nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, die Hintergründe zu verstehen.
Ich empfehle vor diesem Hintergrund auch mal drüber nachzudenken, wie sowas auf schwule Spieler wirken könnte.
Auch wenn das nun mein allererster Eintrag hier ist, möchte ich doch gerne darauf antworten. D Da es mein erster Eintrag ist, zeigt, dass es mir extrem wichtig ist. Ich bin queer und ich bin trans. Ich habe mich eigentlich immer sicher gefühlt und war stolz auf die klare Haltung von Peter Fischer und der gesamten Eintracht Familie. Gestern ist ein Teil von mir zerbrochen. Ich stand vor meiner Freundin und hatte Tränen in den Augen und sagte zu meiner Partnerin: "Oh nein, nicht auch meine Eintracht. Wo soll ich mich denn nun noch sicher fûhlen? Über 25 Jahre war das mein zuhause, was ist denn nun?" Mit solchen Gedanken ging ich schlafen und das Stamement der Eintracht ist immerhin ein Statement aber doch etwas mau. Ich persönlich habe das Banner als total queerfeindlich empfunden und in Kombination mit diesem Impfding nicht mehr und nicht weniger als rechter Schwurbelsprech.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Nur weil der Besitzer des Restaurants kein Problem damit hat, müssen ja nicht alle anderen Betroffenen auch kein Problem damit haben. Es gibt ja auch Menschen mit Migrationshintergrund, die AfD wählen oder Mitglied dort sind oder sich sogar für die Afd in Parlamente wählen lassen. Ist die AfD deswegen nicht mehr ausländerfeindlich?
Der Eintracht Frankfurt Fußball AG, die ja bekanntlich sehr um die Außenwahrnehmung von Eintracht Frankfurt bedacht ist, ist der Sachverhalt einen austauschbaren 3,5-Zeiler als Stellungnahme wert, der auch von ChatGPT erstellt hätte werden können.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Wir können darauf zurückkommen, wenn demnächst behindertenfeindliche Banner vorm Block hängen.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht. Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei. Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite. Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen. Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen. Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze. Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Faschismus ist ebensowenig eine Meinung wie Homophobie, Beides ist aggresive menschenfeindliche Shice. Und da muss ich gar nix aushalten.
Und was alles Faschismus ist, bestimmst natürlich Du, wer sonst? Ich fand den Beitrag vom Weißen Falken sehr ausgewogen...
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Hier wurde das Banner als "Meinungsäußerung" bezeichnet. Wenn nach dem "statt" keine Zuweisung an eine bestimmte sexuelle Ausrichtung gefolgt wäre, sondern eine andere Auffassung von irgendwas, hätte niemand was gesagt. Wurde es aber.
Korn schrieb:
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Was hat das mit Selbstgerechtigkeit zu tun, wenn man sich solidarisch zeigt? Warst du nie solidarisch mit irgendwem und hast du dich dann auch über den Vorhalt der "Selbstgerechtigkeit" gefreut?
Korn schrieb:
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Naja. Ein paar Beiträge weiter oben hat franchise angedeutet, seine Eltern könnten nicht wissen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Leute mit dem CSD-Banner nicht wissen, was Diskriminierung ist. Falls ich mich da irre: umso schlimmer.
Korn schrieb:
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Franchise, wenn Du Deine Eltern besuchst, könnt Ihr Euch gemeinsam auf den aktuellen Stand der Wissenschaft bringen, zum Beispiel mit dem sehr guten Video von Mai Thi Nguyen-Kim https://youtu.be/8fraZlsmCio?si=8qkCI6gmkkWtNNtF Viel Freude beim Vermehren der gewonnenen Einsichten!
Und in dem Strang wurde der Nachfolger von Fischer kritisiert
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
So etwas nennt man Solidarität. Schon bei Martin Luther Kings Rede "I have a dream" waren zahllose Weiße zugegen, denen der Rassismus in Amerika auch nicht gepasst hat. Von modern kann also keine Rede sein. Und wenn sich Weiße nicht mit Afroamerikanern solidarisch erklärt und deren Widerstand unterstützt hätten, sähe es heute in den USA noch finsterer aus. Nach dem Attentat von Paris waren auch viele "Charly", auch wenn sie mit denen überhaupt nichts zu tun hatten.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. (…) Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. (…)
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Wenn Du Betroffenheitskompetenz erwartest, bitte sehr. Ich bin schwules Eintrachtmitglied und da gibt es übrigens mehr als eine Handvoll. Für mich ist dieses Banner ein Schlag in die Magengrube.
Das hängt unter anderem mit der Geschichte des CSD zusammen, bei der sich viele, die behaupten, dass man den CSD ja nicht gut finden müsse, noch nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, die Hintergründe zu verstehen.
Ich empfehle vor diesem Hintergrund auch mal drüber nachzudenken, wie sowas auf schwule Spieler wirken könnte.
Wenn Du Betroffenheitskompetenz erwartest, bitte sehr. Ich bin schwules Eintrachtmitglied und da gibt es übrigens mehr als eine Handvoll. Für mich ist dieses Banner ein Schlag in die Magengrube.
Ich kenne ja die Intention hinter dem Banner nicht, daher will ich mir kein Urteil darüber bilden, ob es homophob gemeint ist. Fakt ist, dass es 1000 Orte gibt, an denen ich lieber wäre als beim CSD. Das hat nichts mit Homophobie zu tun, das gleiche gilt auch für die Oper. Ich finde Veranstaltungen wie den CSD gut und es gibt keinen Grund, warum es solche Veranstaltungen nicht geben sollte. Fakt ist, dass das Banner spätestens dann nicht toleriert werden kann, sobald sich da auch nur ein Betroffener persönlich angegriffen fühlt. Dass ich viele Banner auch nicht gut finde, habe ich eh bereits erwähnt. Aber gewisse Leute wollen eh alles, nur nicht die Mannschaft unterstützen
Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Hier wurde das Banner als "Meinungsäußerung" bezeichnet. Wenn nach dem "statt" keine Zuweisung an eine bestimmte sexuelle Ausrichtung gefolgt wäre, sondern eine andere Auffassung von irgendwas, hätte niemand was gesagt. Wurde es aber.
Korn schrieb:
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Was hat das mit Selbstgerechtigkeit zu tun, wenn man sich solidarisch zeigt? Warst du nie solidarisch mit irgendwem und hast du dich dann auch über den Vorhalt der "Selbstgerechtigkeit" gefreut?
Korn schrieb:
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Naja. Ein paar Beiträge weiter oben hat franchise angedeutet, seine Eltern könnten nicht wissen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Leute mit dem CSD-Banner nicht wissen, was Diskriminierung ist. Falls ich mich da irre: umso schlimmer.
Korn schrieb:
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Und in dem Strang wurde der Nachfolger von Fischer kritisiert
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Jetzt wo du es sagst, finde ich das Statement ein bisschen weniger gut. Sagen wir’s so: Pflicht erfüllt, Kür darf gerne noch folgen. Ich denke, dazu wird ab Montag noch einiges in der Presse zu lesen sein. Wahrscheinlich auch überregional.
Und in dem Strang wurde der Nachfolger von Fischer kritisiert
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Jetzt wo du es sagst, finde ich das Statement ein bisschen weniger gut. Sagen wir’s so: Pflicht erfüllt, Kür darf gerne noch folgen. Ich denke, dazu wird ab Montag noch einiges in der Presse zu lesen sein. Wahrscheinlich auch überregional.
Wir können darauf zurückkommen, wenn demnächst behindertenfeindliche Banner vorm Block hängen.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht. Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei. Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite. Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen. Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen. Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze. Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Für dich vermutlich nicht, da du ja selbst dein Wort gehörig erheben kannst. Ich kenne aber genug Menschen mit Beeinträchtigung, die auf Unterstützung von „Unbeteiligten“ angewiesen wären.
Eine Behinderung entspricht übrigens genauso wenig den propagierten Männlichkeitsidealen, die oft der Grund für Homophobie sind.
Wir können darauf zurückkommen, wenn demnächst behindertenfeindliche Banner vorm Block hängen.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht. Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei. Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite. Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen. Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen. Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze. Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Für dich vermutlich nicht, da du ja selbst dein Wort gehörig erheben kannst. Ich kenne aber genug Menschen mit Beeinträchtigung, die auf Unterstützung von „Unbeteiligten“ angewiesen wären.
Eine Behinderung entspricht übrigens genauso wenig den propagierten Männlichkeitsidealen, die oft der Grund für Homophobie sind.
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern
a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt
b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Ich denke ein Stück weit ist uns die Gelassenheit verloren gegangen. Wenn man gleich Faschismus ruft, wenn auf einen Banner steht, dass es nur 2 Geschlechter gibt, dann will man ja keine wissenschaftliche Debatte im Stadion darüber führen und genauso wenig will man damit jemanden der sich als non-binär versteht, das Existenzrecht absprechen. Das ist aber das, was daraus gemacht wird und das wozu ich hier mal einen Gedankenanstoß geben wollte.
Genauso könnte man sagen Michael "Bully" Herbig wäre homophob, auf Grund der Darstellung der Figur Abahachi in Der Schuh des Manitu. Auch "Topmöller raus!" auf einem Banner wäre eine Meinung, vielleicht ist sie sogar menschenfeindlich, weil man den guten Mann seinen Arbeitsplatz nicht gönnen will, aber darüber empört man sich weit weniger.
Ich versteh schon den Aspekt, den du hervor heben willst, aber wie so oft ist es kompliziert und was für dich z.B. homophob ist, ist für andere vielleicht nur ein Scherz. Vielleicht geschmacklos, vielleicht gemein, vielleicht auch was anderes, aber wenn es justizabel wäre, gibt es in Deutschland dafür Organe, die das sicher aufgreifen werden. Und ich hoffe wir beide können darauf vertrauen, dass diese funktionieren und nicht der "Mob" der Richter darüber ist, der entscheidet was eine zulässige Meinung ist und was nicht.
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern
a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt
b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Ein genauso großes Problem ist, dass es Leute gibt, die einen als Lügner und homophob bezeichnen und sie womöglich sogar in die rechte Ecke schieben, nur weil ihnen die Meinung des anderen nicht passt.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. Aber in diesen Bubbles kann das nur ganz schwer hinterfragt werden, ohne das die großen rhetorischen Keulen ausgepackt werden und die übliche Betroffenheitsolympiade beginnt und alle zeigen wollen, was für tolle Antifaschisten und Antifaschistinnen sie sind. Scheiße bleibt Scheiße, ob sie nun AFD wählt oder Regenbogenflagge trägt. Insofern dies ein Kritikversuch an dieser Scheinheiligkeit war, ist er nicht gut gelungen. Aber ich kann ihn nachvollziehen.
Identitätspolitik ist in meinen Augen klar ab zu lehnen, weil es letztendlich auch nur um die Etablierung neuer Machtverhältnisse, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit geht. Auf der anderen Seite existiert keine Idee, wie Gesellschaft zusammen funktionieren kann. Und das ist überhaupt nicht gut.
Und es ist eben auch etwas grotesk, wenn wir Fankultur mal nüchtern betrachten, über was sich hier aufgeregt wird und was Woche für Woche hingenommen wird. Insofern die Auseinandersetzung mit diesem Plakat darin mündet, die Leute entweder "aus der Kurve zu prügeln" oder "nicht mehr in den Auswärtsblock zu gehen", find ich das ziemlich irritierend. Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. Wir sind auch nicht mehr in den 90ern. Die Verhältnisse sind komplexer geworden. Leider. Den Idioten einfach das Feld überlassen und beleidigt zu gehen, kann es auch nicht sein.
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Mittlerweile tue ich mir (leider) schwer, mich mit LGBT, Queer oder auch Feminismus Bubbles/Labels zu solidarisieren, weil ich da oft genug totalitäre Tendenzen erlebe. Aber in diesen Bubbles kann das nur ganz schwer hinterfragt werden, ohne das die großen rhetorischen Keulen ausgepackt werden und die übliche Betroffenheitsolympiade beginnt und alle zeigen wollen, was für tolle Antifaschisten und Antifaschistinnen sie sind. Scheiße bleibt Scheiße, ob sie nun AFD wählt oder Regenbogenflagge trägt. Insofern dies ein Kritikversuch an dieser Scheinheiligkeit war, ist er nicht gut gelungen. Aber ich kann ihn nachvollziehen.
Identitätspolitik ist in meinen Augen klar ab zu lehnen, weil es letztendlich auch nur um die Etablierung neuer Machtverhältnisse, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit geht. Auf der anderen Seite existiert keine Idee, wie Gesellschaft zusammen funktionieren kann. Und das ist überhaupt nicht gut.
Und es ist eben auch etwas grotesk, wenn wir Fankultur mal nüchtern betrachten, über was sich hier aufgeregt wird und was Woche für Woche hingenommen wird. Insofern die Auseinandersetzung mit diesem Plakat darin mündet, die Leute entweder "aus der Kurve zu prügeln" oder "nicht mehr in den Auswärtsblock zu gehen", find ich das ziemlich irritierend. Heutzutage wird nix mehr ausgehalten. Ein bißchen mehr Gelassenheit wäre angebracht. Wir sind auch nicht mehr in den 90ern. Die Verhältnisse sind komplexer geworden. Leider. Den Idioten einfach das Feld überlassen und beleidigt zu gehen, kann es auch nicht sein.
Schon klar, aushalten sollen immer nur die anderen. Wer kennt sie nicht, die Beleidigungen aufgrund der eigenen Heterosexualität.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
So etwas nennt man Solidarität. Schon bei Martin Luther Kings Rede "I have a dream" waren zahllose Weiße zugegen, denen der Rassismus in Amerika auch nicht gepasst hat. Von modern kann also keine Rede sein.
Und wenn sich Weiße nicht mit Afroamerikanern solidarisch erklärt und deren Widerstand unterstützt hätten, sähe es heute in den USA noch finsterer aus.
Nach dem Attentat von Paris waren auch viele "Charly", auch wenn sie mit denen überhaupt nichts zu tun hatten.
Das hängt unter anderem mit der Geschichte des CSD zusammen, bei der sich viele, die behaupten, dass man den CSD ja nicht gut finden müsse, noch nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, die Hintergründe zu verstehen.
Ich empfehle vor diesem Hintergrund auch mal drüber nachzudenken, wie sowas auf schwule Spieler wirken könnte.
Da es mein erster Eintrag ist, zeigt, dass es mir extrem wichtig ist.
Ich bin queer und ich bin trans. Ich habe mich eigentlich immer sicher gefühlt und war stolz auf die klare Haltung von Peter Fischer und der gesamten Eintracht Familie.
Gestern ist ein Teil von mir zerbrochen. Ich stand vor meiner Freundin und hatte Tränen in den Augen und sagte zu meiner Partnerin: "Oh nein, nicht auch meine Eintracht. Wo soll ich mich denn nun noch sicher fûhlen? Über 25 Jahre war das mein zuhause, was ist denn nun?"
Mit solchen Gedanken ging ich schlafen und das Stamement der Eintracht ist immerhin ein Statement aber doch etwas mau. Ich persönlich habe das Banner als total queerfeindlich empfunden und in Kombination mit diesem Impfding nicht mehr und nicht weniger als rechter Schwurbelsprech.
Es gibt ja auch Menschen mit Migrationshintergrund, die AfD wählen oder Mitglied dort sind oder sich sogar für die Afd in Parlamente wählen lassen. Ist die AfD deswegen nicht mehr ausländerfeindlich?
https://profis.eintracht.de/news/so-etwas-hat-bei-eintracht-frankfurt-keinen-platz-164758
Der Eintracht Frankfurt Fußball AG, die ja bekanntlich sehr um die Außenwahrnehmung von Eintracht Frankfurt bedacht ist, ist der Sachverhalt einen austauschbaren 3,5-Zeiler als Stellungnahme wert, der auch von ChatGPT erstellt hätte werden können.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht.
Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei.
Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite.
Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen.
Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen.
Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze.
Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Muss man auch erstmal hinbekommen eine Behinderung mit einer sechsuellen Orientierung gleich zu stellen.
Respekt dafür.
Er hat ja "Faschismus oder Homophobie" geschrieben. Und die Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe ist keine "Meinung", sondern
a) eine Lüge, wenn man die Behauptung als Fakt darstellt
b) homophob, wenn man die Behauptung als Meinung darstellt.
Nicht gegen whitefalcon gerichtet, dessen Beiträge ich für gewöhnlich schätze. Aber genau deshalb ist es gut, dass solche Diskussionen hier geführt werden, denn sie schärfen die Sinne und sorgen für ein bisschen mehr Klarheit. Und wenn es nur dazu dient, dass diejenigen, die solche Banner zeigen oder solche Behauptungen aufstellen wissen, was sie da tun.
Eines der gro´ßen Probleme unserer Zeit ist es, wenn Lügen, homophobe Äußerungen oder Ähnliches als "Meinung" deklariert werden und man sich bei Gegenwind darüber beklagt, "nichts mehr sagen zu dürfen".
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Hier wurde das Banner als "Meinungsäußerung" bezeichnet. Wenn nach dem "statt" keine Zuweisung an eine bestimmte sexuelle Ausrichtung gefolgt wäre, sondern eine andere Auffassung von irgendwas, hätte niemand was gesagt. Wurde es aber.
Was hat das mit Selbstgerechtigkeit zu tun, wenn man sich solidarisch zeigt? Warst du nie solidarisch mit irgendwem und hast du dich dann auch über den Vorhalt der "Selbstgerechtigkeit" gefreut?
Naja. Ein paar Beiträge weiter oben hat franchise angedeutet, seine Eltern könnten nicht wissen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Leute mit dem CSD-Banner nicht wissen, was Diskriminierung ist. Falls ich mich da irre: umso schlimmer.
Nenn doch mal solche Situationen.
https://youtu.be/8fraZlsmCio?si=8qkCI6gmkkWtNNtF
Viel Freude beim Vermehren der gewonnenen Einsichten!
https://profis.eintracht.de/news/so-etwas-hat-bei-eintracht-frankfurt-keinen-platz-164758
Ich finde das Statement gut, aber mittlerweile hat das Ganze auch schon ganz schönen Wind in den Medien erzeugt. Trotzdem eine schöne Reaktion.
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
So etwas nennt man Solidarität. Schon bei Martin Luther Kings Rede "I have a dream" waren zahllose Weiße zugegen, denen der Rassismus in Amerika auch nicht gepasst hat. Von modern kann also keine Rede sein.
Und wenn sich Weiße nicht mit Afroamerikanern solidarisch erklärt und deren Widerstand unterstützt hätten, sähe es heute in den USA noch finsterer aus.
Nach dem Attentat von Paris waren auch viele "Charly", auch wenn sie mit denen überhaupt nichts zu tun hatten.
https://profis.eintracht.de/news/so-etwas-hat-bei-eintracht-frankfurt-keinen-platz-164758
Nun ja, ich habe keine Ahnung, wie viele Leute, die sich hier aufregen queer sind.
Genauso wenig weiß ich, wie wiele queere Menschen sich durch das Banner gestört oder angegriffen fühlen.
Was mir allerdings auffällt ist, dass es sehr modern geworden ist, dass sich unbeteiligte berufen fühlen, sich für andere zu empören. Ich verweise hier auf den Besitzer des Restaurants zum Mohren.
Das hängt unter anderem mit der Geschichte des CSD zusammen, bei der sich viele, die behaupten, dass man den CSD ja nicht gut finden müsse, noch nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, die Hintergründe zu verstehen.
Ich empfehle vor diesem Hintergrund auch mal drüber nachzudenken, wie sowas auf schwule Spieler wirken könnte.
Ich kenne ja die Intention hinter dem Banner nicht, daher will ich mir kein Urteil darüber bilden, ob es homophob gemeint ist.
Fakt ist, dass es 1000 Orte gibt, an denen ich lieber wäre als beim CSD. Das hat nichts mit Homophobie zu tun, das gleiche gilt auch für die Oper.
Ich finde Veranstaltungen wie den CSD gut und es gibt keinen Grund, warum es solche Veranstaltungen nicht geben sollte.
Fakt ist, dass das Banner spätestens dann nicht toleriert werden kann, sobald sich da auch nur ein Betroffener persönlich angegriffen fühlt.
Dass ich viele Banner auch nicht gut finde, habe ich eh bereits erwähnt. Aber gewisse Leute wollen eh alles, nur nicht die Mannschaft unterstützen
Was hat denn diese Aussage mit dem von dir zitierten Dialog zu tun? Ist die irgendwo als Meinung gefallen? Und was hat Geschlechterbinärität mit Homophobie zu tun?
Ich kann da Bechtheim gut nachvollziehen. Es nervt einfach. Keine Diskussion ohne diese plakativen Kommentare, weil alle nur zeigen wollen, wie sehr und entschieden sie sich gegen die Intoleranz der anderen engagieren. Das schärft überhaupt nicht die Sinne, sondern ist einfach nur stumpf und selbstgerecht.
Genau dieser pseudopädagogische Anspruch ist einfach anmaßend und verfängt sich sehr gut in der breiten Masse, wenn die Rechte mit ihrer Wokenesskritik ansetzt. Und das auch völlig zurecht. Wie abgehoben muss man sein, denen auch noch "Unwissenheit" zu unterstellen.
Die andere Seite der Medaille ist, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen das "nichts mehr sagen darf" durchaus zutrifft und auch eine berechtigte Kritik darstellt. Ob du die dann wahrnehmen könntest oder das nur so abbügelst?
Hier wurde das Banner als "Meinungsäußerung" bezeichnet. Wenn nach dem "statt" keine Zuweisung an eine bestimmte sexuelle Ausrichtung gefolgt wäre, sondern eine andere Auffassung von irgendwas, hätte niemand was gesagt. Wurde es aber.
Was hat das mit Selbstgerechtigkeit zu tun, wenn man sich solidarisch zeigt? Warst du nie solidarisch mit irgendwem und hast du dich dann auch über den Vorhalt der "Selbstgerechtigkeit" gefreut?
Naja. Ein paar Beiträge weiter oben hat franchise angedeutet, seine Eltern könnten nicht wissen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Leute mit dem CSD-Banner nicht wissen, was Diskriminierung ist. Falls ich mich da irre: umso schlimmer.
Nenn doch mal solche Situationen.
Ich finde das Statement gut, aber mittlerweile hat das Ganze auch schon ganz schönen Wind in den Medien erzeugt. Trotzdem eine schöne Reaktion.
Ich nicht. Ich finde es beliebig und austauschbar.
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Ich finde das Statement gut, aber mittlerweile hat das Ganze auch schon ganz schönen Wind in den Medien erzeugt. Trotzdem eine schöne Reaktion.
Ich nicht. Ich finde es beliebig und austauschbar.
Natürlich sollte man abwarten, bis eine Stellungnahme erfolgt. Aber jetzt, da sie da ist, findet sich genug Anlass für Kritik.
Ein wenig mehr als eine derart wachsweiche Stellungnahme hätte es ruhig sein dürfen.
Distanzieren? Schön und gut, aber immerhin konnte dieses Plakat prominent ganz vorne im Auswärtsblock präsentiert werden. Für mich ist schlicht nicht denkbar, dass es damit nicht von "Entscheidungsträgern" (wer auch immer das im Fanblock ist) abgesegnet worden sein soll. Und da passt eben gar nichts. Nicht mal das oft vorgeschobene "keine Politik in der Kurve".
Da darf gerne mehr kommen von unseren Offiziellen.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht.
Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei.
Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite.
Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen.
Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen.
Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze.
Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Eine Behinderung entspricht übrigens genauso wenig den propagierten Männlichkeitsidealen, die oft der Grund für Homophobie sind.
Erstens liegt das im Auge des Betroffenen, ob der sich beleidigt fühlt oder nicht.
Zweitens ginge mir persönlich solch ein Banner am ***** vorbei.
Drittens hätten die Verfasser selbst ein viel größeres Problem als ich. Es gibt ja nicht nur körperliche Defizite.
Viertens kann ich für mich selbst entscheiden, ob ich mich empöre oder nicht. Da brauche ich keine anderen.
Fünftens hält sich meine Angst in Grenzen, dass Du Dich ähnlich ins Zeug werfen würdest, um mich zu verteidigen.
Sechstens lache ich auch herzlich über Behindertenwitze.
Siebtens würde ich einem Banner "lieber besoffen an der Theke als nüchtern im Rolli" uneingeschränkt zustimmen.
Eine Behinderung entspricht übrigens genauso wenig den propagierten Männlichkeitsidealen, die oft der Grund für Homophobie sind.