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Verhalten der Fans

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Sorry vorab für Fehler im Text, ist aus einem Foto des Aushangs heute kopiert...

ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG: MONTAG, 26.01., 17 UHR!
Gude Eintracht-Fans!
Ihr habt es sicherlich schon der Presse entnommen: Die Mitgliederversammlung steht an. Dieses Jahr mit viel mehr öffentlicher Aufmerksamkeit als gewohnt. Warum? Weil ,die Ultras nach der Macht greifen" und im nächsten Jahr sogar den Präsidenten stellen wollen. So etwas ist von Journalisten selten einfach frei erfunden, in Frankfurt gibt es ja eine lange Tradition von Informationsweitergaben verschiedener Art an die Medien. Und diese Behauptung eignet sich natürlich bestens dafür, Panikmache zu betreiben. Mehr dazu findet ihr ausführlich im heutigen .SCHWARZ AUF WEIL"!
Wir wissen, dass Mitgliederversammlungen oft lang und langweilig sein-können. Aber was im e.V. geschieht, hat unmittelbare Auswirkungen für unser Leben als Eintracht-Fans, so wie bei Traditionsvereinen üblich. Wir können sicherstellen, dass die viel beschworene Eintracht- DNA nicht verloren geht. Wir können dafür sorgen, dass unser Verein für uns die Heimat bleibt die er ist.
Die moderne Fußballwelt dreht sich rasant, es fließt immer mehr Geld und es gibt immer mehr Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Politik oder reichen Investoren. Wenn wir einen Verein wollen, der nicht nur erfolgreich ist, sondern dabei auch seine grundlegenden Werte nicht vergisst und weiterhin das Gefühl vermittelt, was die Eintracht für uns ausmacht - dann müssen wir auch selbst Verantwortung übernehmen. Deshalb engagieren sich Personen aus der aktiven Fanszene seit einigen Jahren auch in Vereinsgremien. Wir wollen dafür stehen, dass die Eintracht nicht nur ,,irgendein Fußballverein" ist. Sie ist unser Verein. Sie ist ein Aushängeschild unserer Stadt. Und sie ist eben auch nicht nur ein Fußballverein, sondern besteht aus vielen Abteilungen, die alle den Adler auf der Brust tragen.
Unser Antrieb ist, dabei mitzuwirken, im globalen modernen Fußballsystem so etwas wie eine kleine Insel zu schaffen. Unsere Eintracht Insel. Auf der Dinge anders gemacht werden. Auf der es eine besondere Konstante und ldentität gibt, abseits von millionenteuren Spielern und ständig wechselnden Kadern. Auf der wir in der Lage sind, genau dadurch eine Energie zu erzeugen, mit der die Eintracht dann auch anderen Vereinen mit hoherem Budget und Taschen voller Investorengeld etwas voraus hat. Die Grundlage dafür ist ein Gemeinschaftsgefühl. Von Investoren und Kurvengängern, von Profispielern und Amateursportlern, von Funktionären und Ehrenamtlichen, von Allesfahrern und Gelegenheitsstadiongängern, "von allen, die unsere Eintracht lieben, wie unterschiedlich sie auch sein mögen.
Unsere großten Erfolge haben wir genau mit diesem Spirit der Gemeinsamkeit erreicht Aber: In Zeiten des Erfolges vergisst man gerne seine Wurzeln und macht die größten Fehler.
Lasst uns deshalb alle gemeinsam darauf achten, dass Eintracht Frankfurt kein Selbstbedienungsladen wird. Lasst uns im Blick behalten, dass wir nicht abheben und trotz aller Transfers in dreistelliger Millionenhöhe immer auf neues Kapital von außen angewiesen sind Denn wo das hinführen kann, haben wir bei etlichen anderen Traditionsvereinen gesehen nach den Sternen greifen wollten. Und lasst uns in einer Zeit, in der sich alle möglichen Leute mit die dem Namen Eintracht Frankfurt schmücken wollen, auch nicht die Zeiten vergessen, in denen wir von vielen mitleidig angeschaut wurden, wenn wir Woche für Woche in den Wald gepilgert sind.
MONTAG, 26.01., 17 UHR: ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!
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Danke für das Einstellen des Textes. Was mir nicht klar wird, was bei diesen Floskeln (moderne Fußballwelt, grundlegende Werte, globale modere Fußballsystem vs. Eintracht-Insel, kein Selbstbedienungsladen) konkret gefordert wird oder wofür man sich einsetzen möchte.
Kann das jemand aufdröseln?
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Danke für das Einstellen des Textes. Was mir nicht klar wird, was bei diesen Floskeln (moderne Fußballwelt, grundlegende Werte, globale modere Fußballsystem vs. Eintracht-Insel, kein Selbstbedienungsladen) konkret gefordert wird oder wofür man sich einsetzen möchte.
Kann das jemand aufdröseln?
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Haliaeetus schrieb:

Kann das jemand aufdröseln?


Vielleicht ist es ein Rätsel 🤣
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Hier regiert die tsg.
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Sorry vorab für Fehler im Text, ist aus einem Foto des Aushangs heute kopiert...

ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG: MONTAG, 26.01., 17 UHR!
Gude Eintracht-Fans!
Ihr habt es sicherlich schon der Presse entnommen: Die Mitgliederversammlung steht an. Dieses Jahr mit viel mehr öffentlicher Aufmerksamkeit als gewohnt. Warum? Weil ,die Ultras nach der Macht greifen" und im nächsten Jahr sogar den Präsidenten stellen wollen. So etwas ist von Journalisten selten einfach frei erfunden, in Frankfurt gibt es ja eine lange Tradition von Informationsweitergaben verschiedener Art an die Medien. Und diese Behauptung eignet sich natürlich bestens dafür, Panikmache zu betreiben. Mehr dazu findet ihr ausführlich im heutigen .SCHWARZ AUF WEIL"!
Wir wissen, dass Mitgliederversammlungen oft lang und langweilig sein-können. Aber was im e.V. geschieht, hat unmittelbare Auswirkungen für unser Leben als Eintracht-Fans, so wie bei Traditionsvereinen üblich. Wir können sicherstellen, dass die viel beschworene Eintracht- DNA nicht verloren geht. Wir können dafür sorgen, dass unser Verein für uns die Heimat bleibt die er ist.
Die moderne Fußballwelt dreht sich rasant, es fließt immer mehr Geld und es gibt immer mehr Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Politik oder reichen Investoren. Wenn wir einen Verein wollen, der nicht nur erfolgreich ist, sondern dabei auch seine grundlegenden Werte nicht vergisst und weiterhin das Gefühl vermittelt, was die Eintracht für uns ausmacht - dann müssen wir auch selbst Verantwortung übernehmen. Deshalb engagieren sich Personen aus der aktiven Fanszene seit einigen Jahren auch in Vereinsgremien. Wir wollen dafür stehen, dass die Eintracht nicht nur ,,irgendein Fußballverein" ist. Sie ist unser Verein. Sie ist ein Aushängeschild unserer Stadt. Und sie ist eben auch nicht nur ein Fußballverein, sondern besteht aus vielen Abteilungen, die alle den Adler auf der Brust tragen.
Unser Antrieb ist, dabei mitzuwirken, im globalen modernen Fußballsystem so etwas wie eine kleine Insel zu schaffen. Unsere Eintracht Insel. Auf der Dinge anders gemacht werden. Auf der es eine besondere Konstante und ldentität gibt, abseits von millionenteuren Spielern und ständig wechselnden Kadern. Auf der wir in der Lage sind, genau dadurch eine Energie zu erzeugen, mit der die Eintracht dann auch anderen Vereinen mit hoherem Budget und Taschen voller Investorengeld etwas voraus hat. Die Grundlage dafür ist ein Gemeinschaftsgefühl. Von Investoren und Kurvengängern, von Profispielern und Amateursportlern, von Funktionären und Ehrenamtlichen, von Allesfahrern und Gelegenheitsstadiongängern, "von allen, die unsere Eintracht lieben, wie unterschiedlich sie auch sein mögen.
Unsere großten Erfolge haben wir genau mit diesem Spirit der Gemeinsamkeit erreicht Aber: In Zeiten des Erfolges vergisst man gerne seine Wurzeln und macht die größten Fehler.
Lasst uns deshalb alle gemeinsam darauf achten, dass Eintracht Frankfurt kein Selbstbedienungsladen wird. Lasst uns im Blick behalten, dass wir nicht abheben und trotz aller Transfers in dreistelliger Millionenhöhe immer auf neues Kapital von außen angewiesen sind Denn wo das hinführen kann, haben wir bei etlichen anderen Traditionsvereinen gesehen nach den Sternen greifen wollten. Und lasst uns in einer Zeit, in der sich alle möglichen Leute mit die dem Namen Eintracht Frankfurt schmücken wollen, auch nicht die Zeiten vergessen, in denen wir von vielen mitleidig angeschaut wurden, wenn wir Woche für Woche in den Wald gepilgert sind.
MONTAG, 26.01., 17 UHR: ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!
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Sorry, das ernst zu nehmen fällt mir schwer. Bekommen die Leute in der Kurve nicht in den Griff und wollen im Verein Verantwortung übernehmen. Vielleicht lieber erst mal im Kleinen anfangen.
Liegt es im Interesse des Vereins negative Presse über das Verhalten der Anhänger zu erhalten? Freut es die Sportler anderer Abteilungen mit dem Begriff "Randalemeister" konfrontiert zu werden?
Vielleicht sollte man sich erst mal im eigenen Laden/der Kurve engagiert und positiv für den Verein eingebracht werden.
In der Kurve darf/soll kein Handy/Smartphone benutzt werden, aber in der Mitgliederversammlung wird drauf rumgedaddelt. Passt alles nicht so ganz.
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Sorry, das ernst zu nehmen fällt mir schwer. Bekommen die Leute in der Kurve nicht in den Griff und wollen im Verein Verantwortung übernehmen. Vielleicht lieber erst mal im Kleinen anfangen.
Liegt es im Interesse des Vereins negative Presse über das Verhalten der Anhänger zu erhalten? Freut es die Sportler anderer Abteilungen mit dem Begriff "Randalemeister" konfrontiert zu werden?
Vielleicht sollte man sich erst mal im eigenen Laden/der Kurve engagiert und positiv für den Verein eingebracht werden.
In der Kurve darf/soll kein Handy/Smartphone benutzt werden, aber in der Mitgliederversammlung wird drauf rumgedaddelt. Passt alles nicht so ganz.
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MS58 schrieb:
Sorry, das ernst zu nehmen fällt mir schwer. Bekommen die Leute in der Kurve nicht in den Griff und wollen im Verein Verantwortung übernehmen. Vielleicht lieber erst mal im Kleinen anfangen.

Aber da steht doch, dass das eine Behauptung sei, die bestens dazu geeigenet sei, Panik zu verbreiten. Vielleicht sollte man mal in den Artikel im "Schwarz Auf Weiß" schauen, den ich leider auch nicht kenne. Vielleicht wird es dann klarer, was das bedeutet.
Mitglieder dazu aufzurufen an der Mitgliederversammlung teilzunehmen ist ja erstmal völlig in Ordnung.
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Sorry, das ernst zu nehmen fällt mir schwer. Bekommen die Leute in der Kurve nicht in den Griff und wollen im Verein Verantwortung übernehmen. Vielleicht lieber erst mal im Kleinen anfangen.
Liegt es im Interesse des Vereins negative Presse über das Verhalten der Anhänger zu erhalten? Freut es die Sportler anderer Abteilungen mit dem Begriff "Randalemeister" konfrontiert zu werden?
Vielleicht sollte man sich erst mal im eigenen Laden/der Kurve engagiert und positiv für den Verein eingebracht werden.
In der Kurve darf/soll kein Handy/Smartphone benutzt werden, aber in der Mitgliederversammlung wird drauf rumgedaddelt. Passt alles nicht so ganz.
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MS58 schrieb:

Freut es die Sportler anderer Abteilungen mit dem Begriff "Randalemeister" konfrontiert zu werden?

Das ist derart ausgelutscht und mir schlicht unerträglich, zumal wenn es als bloße Floskel in den Raum gestellt und falsch eingeordnet wird.
Das ist wie dieses ewige "Geld schießt keine Tore", das in schöner Regelmäßigkeit falsch gebraucht wird oder (neulich gehört) "wenn der Torwart raus kommt, muss er ihn haben", wenn der Torwart sträflich im Stich gelassen wird und einem allein auf ihn zulaufenden Stürmer  entgegenläuft, um den Winkel zu verkürzen - sprich: in dem Kontext Nonsense.

Genauso kann man jetzt Randalemeister, was seinerzeit ein durchaus ein gelungenes Aperçu war, wiederholt wider besseres Wissen anführen. Würde es mich stören, als Leichtathlet damit konfrontiert zu werden? Ich denke, ein kurzes "Dummkopf" würde die Situation schnell aufklären. Damit könnte ich leben und der dumme Gegenüber müsste es auch.
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Passend dazu:

https://www.kicker.de/eintracht-mitgliederversammlung-ultras-zwischen-berechtigter-kritik-und-machtstreben-1187565/artikel

Lassen wir uns mal überraschen, wie es auf der Mitgliederversammlung  ausgehen wird.
Nach den Vorfällen zuletzt inklusive der Strafe für die internationalen Auswärtsspiele sowie keiner folgenden, selbstkritischen Reaktion der Szene, gepaart mit noch keiner Reaktion des Vereins beziehungsweise Reschke (laut Hellmann zuletzt im Podcast liege alles auf dem Tisch), wäre ich - bei allen Verdiensten - ehrlich gesagt irritiert darüber, wenn die Ultras ihr Ziel komplett erreichen sollten.

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Hier der Text aus der Schwarz auf Weiss

Erstmal fett vorne drauf:
EINTRACHT IST MITBESTIMMUNG VON ALLEN – NICHT VETTERNWIRTSCHAFT VON WENIGEN!
ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!


So jetzt aus dem Heft, wie gesagt...is ebbes Text

Gude Eintracht-Fans!
Ihr habt es sicherlich schon der Presse entnommen: Die Mitgliederversammlung steht an. Dieses Jahr mit viel mehr öffentlicher Aufmerksamkeit als gewohnt. Warum? Weil „die Ultras nach der Macht greifen“ und im nächsten Jahr sogar den Präsidenten stellen wollen. Das war auch für uns interessant zu lesen, da wir davon bisher nichts wussten. Aber so etwas ist von Journalisten selten einfach frei erfunden.

Frankfurt gibt es ja eine lange Tradition in Informationsweitergabe verschiedener Art in die Medien. Und diese Behauptung eignet sich natürlich aber bestens dafür, Panikmache zu betreiben. Was steckt also dahinter?

Zunächst einmal die „Vorgeschichte“:
Seit einigen Jahren haben nach und nach Personen aus der aktiven Fanszene begonnen, sich in Vereinsgremien zu engagieren. Die meisten von uns investieren ohnehin schon ihre gesamte Freizeit in den Kosmos Eintracht Frankfurt – und wir haben bemerkt: Die moderne Fußballwelt dreht sich rasant, fließt immer mehr Geld und es gibt immer mehr Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Politik oder reichen Investoren. Wenn wir unseren Verein wollen, der nicht nur erfolgreich, sondern dabei auch seine grundlegenden Werte nicht vergisst und weiterhin das Gefühl vermittelt, dass Eintracht für uns da ist – dann müssen wir auch selbst Verantwortung übernehmen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Eintracht nicht nur irgendein Fußballverein ist. Sie ist unser Verein. Sie ist ein Aushängeschild unserer Stadt. Und sie ist eben auch nur ein Fußballverein, sondern ein großer Breitensportverein, der aus vielen unterschiedlichen Sportabteilungen besteht, die alle den Adler auf der Brust tragen. Auch einige von uns haben sprichwörtlich ihre ersten Schritte in der Turnabteilung im Oeder Weg gemacht, andere sind in der Triathlonabteilung oder beim Boxen im Ring aktiv.

Unser Antrieb ist, dabei mitzuwirken, im globalen modernen Fußballsystem hier so etwas wie eine kleine Insel zu schaffen. Auf der einen Seite gemacht werden. Auf der anderen ist es eine besondere Konstellation, da wir als Verein mit Millionen Fans und ständig wechselnden Kadern. Auf der anderen sind wir auch immer ein Verein mit Mitgliedern, die ihr Engagement aus Überzeugung einbringen. Die Grundlage dafür ist ein Gemeinschaftsgefühl. Von Investoren und Kurvenfans, von Profispielern und Amateursportlern, von Funktionären und Ehrenamtlichen – von allen, die unsere Eintracht lieben, wie wir. Wir sind Eintracht aus eigenem.

Der Status quo
Im Verein vorgefunden haben wir damals viele angerostete Menschen aus verstaubten Abteilungen, aber auch relativ verklebte Strukturen, intransparente Entscheidungen, oft undurchsichtige Gremien und durchaus auch Personen, die dort vor allem ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen durchsetzen wollten. Dementsprechend sind wir immer ansprechbar auch einigen Leuten ordentlich auf die Füße getreten. Der geneigte Beobachter kennt in den letzten Jahren ja sogar den Medien über das ein oder andere Skandälchen in Abteilungen gelesen, Hausdurchsuchungen inklusive.

Es ist nicht immer alles perfekt gewesen, aber grundsätzlich hat sich dort mittlerweile vieles verbessert. Diesen Weg wollen wir auch gerne weiter unterstützen. Back vor einigen Monaten gesagt, als er seine erneute Kandidatur angekündigt hat. Neben den Kandidaten aus dem Verein – Wahlvorschlag Verwaltung, Ehrenrat, Revisoren – gibt es natürlich viele, die notwendigen fachlichen Qualifikationen mitbringen und über die Belange der Fußball-AG geht, halten es uns für wichtig, dass wir uns von gewissen Informationen fern und nicht in die Rolle der AG begeben, wenn man mit Eintracht Frankfurt mittlerweile natürlich auch ordentlich Geld verdienen ist – ob im gehobenen Angestelltenverhältnis oder durch Geschäfts- oder Netzwerkbeziehungen. Das Interesse ist alles nicht und Nebengeschäfte sind eine tolle Sache. Aber wir haben nun auch kein Bock auf Interessenkonflikte im Eintracht-Kosmos. Deswegen braucht es stets möglichst viel Kontrolle und das von allen von Personen, die nicht bei oder mit der Eintracht ihr Geld verdienen und damit zwangsläufig in einer gewissen Abhängigkeit stehen.

Wir sind daher der Ansicht, dass die Zusammensetzung im Aufsichtsrat der Fußball-AG nicht optimal ist. Der e.V. als „Hauptaktionär“ besitzt diesen Aufsichtsrat als seinen direkten Hebel über das Präsidium und die Gremien. Und ja, wir finden, dass auch die Fans der Eintracht dort mitreden sollten (mitreden, nicht die Macht übernehmen!), sondern ein ebenso wichtiger Bestandteil der Eintracht sind wie Geldgeber, Experten oder Vereinsgremien – und wir bleiben es auch, wenn andere schon weitergezogen sind.

Wir haben in den vergangenen Jahren Dinge erreicht – und zwar gemeinsam – von denen wir früher nur träumen konnten. Und wir als Ultras wissen, dass es dieses gemeinsame Wir gibt auch nicht nur einmal über unsere inneren Schmerzgrenzen hinaus gegangen, beispielsweise bei der Kapitalerhöhung, der in der vergangenen Mitgliederversammlung zugestimmt wurde.

Aber gerade in Zeiten des Erfolgs vergisst man gerne seine Wurzeln und macht die größten Fehler. Und einige Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit bereiten uns immer mehr Sorgen. Das haben wir auch immer wieder adressiert. So wie es sich gehört und nicht über diverse Medien.

Umso interessanter ist daher auch, was die folgenden Monate, nach den Gesprächen vor der Mitgliederversammlung, zu beobachten war – und auch wir können nur mutmaßen, was hinter diesen Vorgängen steckt. Deshalb einfach mal eine Auflistung der Dinge:

Bereits vor einigen Monaten wurde von Axel Hellmann im kicker-Interview die Notwendigkeit für eine hybride Mitgliederversammlung ins Spiel gebracht. Argumentiert wurde mit einer Vereinbarkeit im Sinne von 50+1. Von anderen Bundesligavereinen kann man das so nicht beobachten. Manche im Verein wollten es so umsetzen.

Kurz darauf erschienen, wie oben erwähnt, verschiedene Medien mit den oben genannten Berichten über die angebliche Macht der Ultras.

Kurz vor Bewerbungsschluss trudeln dann einige neue Bewerbungen für die Vereinsgremien ein. Darunter auch ein Fanabteilung Gründer vor Jahren und die Fanabteilung gegründet hat und im Zuge des Jubiläums feiern lässt. Bei seinem Abgang als Abteilungsleiter wurde allerdings auch ein seitenlanger Bericht von der Revisionsstelle des Vereins erstellt, in dem es um mehrere Fälle von Selbstbedienung des Abteilungsleiters ging.

Von anderen Personen, die im geschäftlichen Fan- und Förderabteilung aufgeführten Regeln nicht beachtet (…). Weiteren wurden ebenfalls mit finanziellen Vorteilen bedacht.

Oder von Personen aus dem Netzwerk der Business Eagles, die in geschäftlichen Beziehungen zur Eintracht Frankfurt Fußball-AG (Carlos Gomez) stehen oder journalistisch über sie berichten (Michael Kopka).

Der Wahlausschuss hat die Aufgabe, die Kandidierenden für die Vereinsgremien zu prüfen und zuzulassen und kann außerdem die Anzahl der zuzulassenden Kandidaten begrenzen. Wie wir der Kandidatenliste entnehmen, sind diesmal einige Kandidaten, die im weitesten Sinne der aktiven Fanszene zugerechnet werden können, nicht zugelassen worden. Ein interessanter Vorgang, zumal der Wahlausschuss unserer Beobachtung nach in der Vergangenheit nicht immer besonders kritisch agiert hat und dieses Mal in Teilen gegen Kandidaten regelrecht gekämpft hat.

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange:

In einem Interview mit der BILD-Zeitung Ende Dezember forderte Präsident Beck (gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball-AG) weitreichende Konsequenzen für die Ultras zum zukünftigen Vorstand der Fußball AG. Philipp Reschke, offenen Auftrag, Lösungen zu erarbeiten.

Im gleichen Interview wird Beck dazu gefragt, dass er Stimmen gäbe, die fordern würden, Axel Hellmann vom Vorstandsvorsitzenden zu befördern.

Selbiger Axel Hellmann spricht in einem vereinseigenen Interview Ende des Jahres davon, Kartenkontingente für Fangruppen zu streichen (wer damit wohl gemeint ist).

Das sind natürlich ganz schön viele Zufälle. Und der größte Zufall ist, dass ausgerechnet in diesem Jahr der Vertragspacht mit Axel Hellmann ausläuft. Der Hauptausschuss des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, vertreten durch Präsident Beck als Aufsichtsratsvorsitzender, sowie Felix Wirmer (Vorsitzender des Verwaltungsrats im e.V.), das Kontrollgremium des Präsidiums und Sven Janssen (Anteilseigner der Eintracht Frankfurt Fußball AG).

Und jetzt?

Eintracht Frankfurt ist gerade in einer wegweisenden Situation für die Zukunft. Beispielsweise, ob das wirtschaftliche Konzept unserer Fußball-AG bei immer weiter steigenden Kosten im sportlichen und nicht-sportlichen Bereich tragfähig bleibt. Und ob wir besondere Identifikation in Frankfurt beibehalten können, wenn das Kaderkarussell sich immer schneller dreht und bei der Veräußerung des Namensrechts unseres Waldstadions die „gemeinsamen Werte“ betont werden – mit einer Bank, bei der Staatsanwaltschaft noch häufiger klingelt als bei unschuldigen Fans.

Wo es hinführen kann, wenn man seine Wurzeln vergisst, haben wir etliche anderen Traditionsvereinen gesehen, die nach den Sternen greifen wollten.

Wir als Ultras stehen natürlich immer in einem Spannungsfeld zwischen unserem Leben in der Kurve und dem Vereinsleben. Für uns stehen alle über dem Verein – und unser Verein ist unser Verein, deswegen bringen wir uns Kurve auch in gewisse Positionen ein. Die gewonnene Pokale der vergangenen Jahre und die sehr besondere Atmosphäre, die in Frankfurt gemeinsam war, zeigen, wie erfolgreich gemeinsames Engagement sein kann.

Wir machen das Ganze aber auch nicht aus Selbstzweck oder für irgendwelche Posten. Wir investieren unser ganzes Herzblut in den Verein, um als Ultras viel mehr Spaß machen, als sich mit Vereinsgremien und schmutzigen Nebengeschäften befassen zu müssen. Und gleichzeitig wollen wir trotzdem gerade deshalb weiterhin überall beobachten, was mit der Eintracht passiert. Wir alle müssen uns daran erinnern, was uns ausmacht. Lasst uns nicht vergessen, dass wir alle Mitglieder sind und am Ende der Verein uns gehört – nicht irgendeiner AG.

MONTAG, 26.01., 17 UHR: ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!



Viel Text für diese Kernaussage;
Sie betonen, dass sie keine Macht übernehmen wollen, sondern mehr Mitbestimmung für die Mitglieder. Sie fordern unabhängige, nicht wirtschaftlich verflochtene Personen in wichtigen Vereinsgremien, mehr Transparenz und stärkere Kontrolle der Führung. Aus ihrer Sicht gibt es Tendenzen, fan-nahe Beteiligung zurückzudrängen und wirtschaftlichen Einfluss zu vergrößern. Deshalb rufen sie die Mitglieder auf, zur Versammlung zu gehen und die zukünftige Ausrichtung des Vereins aktiv mitzugestalten.
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Hier der Text aus der Schwarz auf Weiss

Erstmal fett vorne drauf:
EINTRACHT IST MITBESTIMMUNG VON ALLEN – NICHT VETTERNWIRTSCHAFT VON WENIGEN!
ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!


So jetzt aus dem Heft, wie gesagt...is ebbes Text

Gude Eintracht-Fans!
Ihr habt es sicherlich schon der Presse entnommen: Die Mitgliederversammlung steht an. Dieses Jahr mit viel mehr öffentlicher Aufmerksamkeit als gewohnt. Warum? Weil „die Ultras nach der Macht greifen“ und im nächsten Jahr sogar den Präsidenten stellen wollen. Das war auch für uns interessant zu lesen, da wir davon bisher nichts wussten. Aber so etwas ist von Journalisten selten einfach frei erfunden.

Frankfurt gibt es ja eine lange Tradition in Informationsweitergabe verschiedener Art in die Medien. Und diese Behauptung eignet sich natürlich aber bestens dafür, Panikmache zu betreiben. Was steckt also dahinter?

Zunächst einmal die „Vorgeschichte“:
Seit einigen Jahren haben nach und nach Personen aus der aktiven Fanszene begonnen, sich in Vereinsgremien zu engagieren. Die meisten von uns investieren ohnehin schon ihre gesamte Freizeit in den Kosmos Eintracht Frankfurt – und wir haben bemerkt: Die moderne Fußballwelt dreht sich rasant, fließt immer mehr Geld und es gibt immer mehr Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Politik oder reichen Investoren. Wenn wir unseren Verein wollen, der nicht nur erfolgreich, sondern dabei auch seine grundlegenden Werte nicht vergisst und weiterhin das Gefühl vermittelt, dass Eintracht für uns da ist – dann müssen wir auch selbst Verantwortung übernehmen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Eintracht nicht nur irgendein Fußballverein ist. Sie ist unser Verein. Sie ist ein Aushängeschild unserer Stadt. Und sie ist eben auch nur ein Fußballverein, sondern ein großer Breitensportverein, der aus vielen unterschiedlichen Sportabteilungen besteht, die alle den Adler auf der Brust tragen. Auch einige von uns haben sprichwörtlich ihre ersten Schritte in der Turnabteilung im Oeder Weg gemacht, andere sind in der Triathlonabteilung oder beim Boxen im Ring aktiv.

Unser Antrieb ist, dabei mitzuwirken, im globalen modernen Fußballsystem hier so etwas wie eine kleine Insel zu schaffen. Auf der einen Seite gemacht werden. Auf der anderen ist es eine besondere Konstellation, da wir als Verein mit Millionen Fans und ständig wechselnden Kadern. Auf der anderen sind wir auch immer ein Verein mit Mitgliedern, die ihr Engagement aus Überzeugung einbringen. Die Grundlage dafür ist ein Gemeinschaftsgefühl. Von Investoren und Kurvenfans, von Profispielern und Amateursportlern, von Funktionären und Ehrenamtlichen – von allen, die unsere Eintracht lieben, wie wir. Wir sind Eintracht aus eigenem.

Der Status quo
Im Verein vorgefunden haben wir damals viele angerostete Menschen aus verstaubten Abteilungen, aber auch relativ verklebte Strukturen, intransparente Entscheidungen, oft undurchsichtige Gremien und durchaus auch Personen, die dort vor allem ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen durchsetzen wollten. Dementsprechend sind wir immer ansprechbar auch einigen Leuten ordentlich auf die Füße getreten. Der geneigte Beobachter kennt in den letzten Jahren ja sogar den Medien über das ein oder andere Skandälchen in Abteilungen gelesen, Hausdurchsuchungen inklusive.

Es ist nicht immer alles perfekt gewesen, aber grundsätzlich hat sich dort mittlerweile vieles verbessert. Diesen Weg wollen wir auch gerne weiter unterstützen. Back vor einigen Monaten gesagt, als er seine erneute Kandidatur angekündigt hat. Neben den Kandidaten aus dem Verein – Wahlvorschlag Verwaltung, Ehrenrat, Revisoren – gibt es natürlich viele, die notwendigen fachlichen Qualifikationen mitbringen und über die Belange der Fußball-AG geht, halten es uns für wichtig, dass wir uns von gewissen Informationen fern und nicht in die Rolle der AG begeben, wenn man mit Eintracht Frankfurt mittlerweile natürlich auch ordentlich Geld verdienen ist – ob im gehobenen Angestelltenverhältnis oder durch Geschäfts- oder Netzwerkbeziehungen. Das Interesse ist alles nicht und Nebengeschäfte sind eine tolle Sache. Aber wir haben nun auch kein Bock auf Interessenkonflikte im Eintracht-Kosmos. Deswegen braucht es stets möglichst viel Kontrolle und das von allen von Personen, die nicht bei oder mit der Eintracht ihr Geld verdienen und damit zwangsläufig in einer gewissen Abhängigkeit stehen.

Wir sind daher der Ansicht, dass die Zusammensetzung im Aufsichtsrat der Fußball-AG nicht optimal ist. Der e.V. als „Hauptaktionär“ besitzt diesen Aufsichtsrat als seinen direkten Hebel über das Präsidium und die Gremien. Und ja, wir finden, dass auch die Fans der Eintracht dort mitreden sollten (mitreden, nicht die Macht übernehmen!), sondern ein ebenso wichtiger Bestandteil der Eintracht sind wie Geldgeber, Experten oder Vereinsgremien – und wir bleiben es auch, wenn andere schon weitergezogen sind.

Wir haben in den vergangenen Jahren Dinge erreicht – und zwar gemeinsam – von denen wir früher nur träumen konnten. Und wir als Ultras wissen, dass es dieses gemeinsame Wir gibt auch nicht nur einmal über unsere inneren Schmerzgrenzen hinaus gegangen, beispielsweise bei der Kapitalerhöhung, der in der vergangenen Mitgliederversammlung zugestimmt wurde.

Aber gerade in Zeiten des Erfolgs vergisst man gerne seine Wurzeln und macht die größten Fehler. Und einige Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit bereiten uns immer mehr Sorgen. Das haben wir auch immer wieder adressiert. So wie es sich gehört und nicht über diverse Medien.

Umso interessanter ist daher auch, was die folgenden Monate, nach den Gesprächen vor der Mitgliederversammlung, zu beobachten war – und auch wir können nur mutmaßen, was hinter diesen Vorgängen steckt. Deshalb einfach mal eine Auflistung der Dinge:

Bereits vor einigen Monaten wurde von Axel Hellmann im kicker-Interview die Notwendigkeit für eine hybride Mitgliederversammlung ins Spiel gebracht. Argumentiert wurde mit einer Vereinbarkeit im Sinne von 50+1. Von anderen Bundesligavereinen kann man das so nicht beobachten. Manche im Verein wollten es so umsetzen.

Kurz darauf erschienen, wie oben erwähnt, verschiedene Medien mit den oben genannten Berichten über die angebliche Macht der Ultras.

Kurz vor Bewerbungsschluss trudeln dann einige neue Bewerbungen für die Vereinsgremien ein. Darunter auch ein Fanabteilung Gründer vor Jahren und die Fanabteilung gegründet hat und im Zuge des Jubiläums feiern lässt. Bei seinem Abgang als Abteilungsleiter wurde allerdings auch ein seitenlanger Bericht von der Revisionsstelle des Vereins erstellt, in dem es um mehrere Fälle von Selbstbedienung des Abteilungsleiters ging.

Von anderen Personen, die im geschäftlichen Fan- und Förderabteilung aufgeführten Regeln nicht beachtet (…). Weiteren wurden ebenfalls mit finanziellen Vorteilen bedacht.

Oder von Personen aus dem Netzwerk der Business Eagles, die in geschäftlichen Beziehungen zur Eintracht Frankfurt Fußball-AG (Carlos Gomez) stehen oder journalistisch über sie berichten (Michael Kopka).

Der Wahlausschuss hat die Aufgabe, die Kandidierenden für die Vereinsgremien zu prüfen und zuzulassen und kann außerdem die Anzahl der zuzulassenden Kandidaten begrenzen. Wie wir der Kandidatenliste entnehmen, sind diesmal einige Kandidaten, die im weitesten Sinne der aktiven Fanszene zugerechnet werden können, nicht zugelassen worden. Ein interessanter Vorgang, zumal der Wahlausschuss unserer Beobachtung nach in der Vergangenheit nicht immer besonders kritisch agiert hat und dieses Mal in Teilen gegen Kandidaten regelrecht gekämpft hat.

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange:

In einem Interview mit der BILD-Zeitung Ende Dezember forderte Präsident Beck (gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball-AG) weitreichende Konsequenzen für die Ultras zum zukünftigen Vorstand der Fußball AG. Philipp Reschke, offenen Auftrag, Lösungen zu erarbeiten.

Im gleichen Interview wird Beck dazu gefragt, dass er Stimmen gäbe, die fordern würden, Axel Hellmann vom Vorstandsvorsitzenden zu befördern.

Selbiger Axel Hellmann spricht in einem vereinseigenen Interview Ende des Jahres davon, Kartenkontingente für Fangruppen zu streichen (wer damit wohl gemeint ist).

Das sind natürlich ganz schön viele Zufälle. Und der größte Zufall ist, dass ausgerechnet in diesem Jahr der Vertragspacht mit Axel Hellmann ausläuft. Der Hauptausschuss des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, vertreten durch Präsident Beck als Aufsichtsratsvorsitzender, sowie Felix Wirmer (Vorsitzender des Verwaltungsrats im e.V.), das Kontrollgremium des Präsidiums und Sven Janssen (Anteilseigner der Eintracht Frankfurt Fußball AG).

Und jetzt?

Eintracht Frankfurt ist gerade in einer wegweisenden Situation für die Zukunft. Beispielsweise, ob das wirtschaftliche Konzept unserer Fußball-AG bei immer weiter steigenden Kosten im sportlichen und nicht-sportlichen Bereich tragfähig bleibt. Und ob wir besondere Identifikation in Frankfurt beibehalten können, wenn das Kaderkarussell sich immer schneller dreht und bei der Veräußerung des Namensrechts unseres Waldstadions die „gemeinsamen Werte“ betont werden – mit einer Bank, bei der Staatsanwaltschaft noch häufiger klingelt als bei unschuldigen Fans.

Wo es hinführen kann, wenn man seine Wurzeln vergisst, haben wir etliche anderen Traditionsvereinen gesehen, die nach den Sternen greifen wollten.

Wir als Ultras stehen natürlich immer in einem Spannungsfeld zwischen unserem Leben in der Kurve und dem Vereinsleben. Für uns stehen alle über dem Verein – und unser Verein ist unser Verein, deswegen bringen wir uns Kurve auch in gewisse Positionen ein. Die gewonnene Pokale der vergangenen Jahre und die sehr besondere Atmosphäre, die in Frankfurt gemeinsam war, zeigen, wie erfolgreich gemeinsames Engagement sein kann.

Wir machen das Ganze aber auch nicht aus Selbstzweck oder für irgendwelche Posten. Wir investieren unser ganzes Herzblut in den Verein, um als Ultras viel mehr Spaß machen, als sich mit Vereinsgremien und schmutzigen Nebengeschäften befassen zu müssen. Und gleichzeitig wollen wir trotzdem gerade deshalb weiterhin überall beobachten, was mit der Eintracht passiert. Wir alle müssen uns daran erinnern, was uns ausmacht. Lasst uns nicht vergessen, dass wir alle Mitglieder sind und am Ende der Verein uns gehört – nicht irgendeiner AG.

MONTAG, 26.01., 17 UHR: ALLE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG!



Viel Text für diese Kernaussage;
Sie betonen, dass sie keine Macht übernehmen wollen, sondern mehr Mitbestimmung für die Mitglieder. Sie fordern unabhängige, nicht wirtschaftlich verflochtene Personen in wichtigen Vereinsgremien, mehr Transparenz und stärkere Kontrolle der Führung. Aus ihrer Sicht gibt es Tendenzen, fan-nahe Beteiligung zurückzudrängen und wirtschaftlichen Einfluss zu vergrößern. Deshalb rufen sie die Mitglieder auf, zur Versammlung zu gehen und die zukünftige Ausrichtung des Vereins aktiv mitzugestalten.
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Daniel-San schrieb:

Sie betonen, dass sie keine Macht übernehmen wollen, sondern mehr Mitbestimmung für die Mitglieder. Sie fordern unabhängige, nicht wirtschaftlich verflochtene Personen in wichtigen Vereinsgremien, mehr Transparenz und stärkere Kontrolle der Führung. Aus ihrer Sicht gibt es Tendenzen, fan-nahe Beteiligung zurückzudrängen und wirtschaftlichen Einfluss zu vergrößern. Deshalb rufen sie die Mitglieder auf, zur Versammlung zu gehen und die zukünftige Ausrichtung des Vereins aktiv mitzugestalten.


Klingt ja alles relativ schlüssig und vernünftig.
Man sollte von Fanseite stets wachsam bleiben und es ist gut das man Einfluß hat.
Englische Verhältnisse will hier keiner.

Was ich allerdings, wie so oft, vermisse ist eine Passage der Selbstreflektion. Man erhebt mahnend den Zeigefinger und möchte das alles ordentlich und nach Regeln abläuft aber selbst bricht man diese in schöner Regelmäßigkeit... das sind schon krasse Widersprüche was ich da tlw lesen muß.
Und nochmal: Ich finde die Motivation und das Engagement in dieser Sache sehr gut und löblich. Aber effektiv platzieren kann man diese Themen natürlich nur wenn man selbst die Einsicht zeigt gewisse Entwicklungen innerhalb des Fanzirkels zu unterbinden oder wenigstens zu reflektieren.
Sonst läuft die Message völlig ins Leere... zumindest bei mir!
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Daniel-San schrieb:

Sie betonen, dass sie keine Macht übernehmen wollen, sondern mehr Mitbestimmung für die Mitglieder. Sie fordern unabhängige, nicht wirtschaftlich verflochtene Personen in wichtigen Vereinsgremien, mehr Transparenz und stärkere Kontrolle der Führung. Aus ihrer Sicht gibt es Tendenzen, fan-nahe Beteiligung zurückzudrängen und wirtschaftlichen Einfluss zu vergrößern. Deshalb rufen sie die Mitglieder auf, zur Versammlung zu gehen und die zukünftige Ausrichtung des Vereins aktiv mitzugestalten.


Klingt ja alles relativ schlüssig und vernünftig.
Man sollte von Fanseite stets wachsam bleiben und es ist gut das man Einfluß hat.
Englische Verhältnisse will hier keiner.

Was ich allerdings, wie so oft, vermisse ist eine Passage der Selbstreflektion. Man erhebt mahnend den Zeigefinger und möchte das alles ordentlich und nach Regeln abläuft aber selbst bricht man diese in schöner Regelmäßigkeit... das sind schon krasse Widersprüche was ich da tlw lesen muß.
Und nochmal: Ich finde die Motivation und das Engagement in dieser Sache sehr gut und löblich. Aber effektiv platzieren kann man diese Themen natürlich nur wenn man selbst die Einsicht zeigt gewisse Entwicklungen innerhalb des Fanzirkels zu unterbinden oder wenigstens zu reflektieren.
Sonst läuft die Message völlig ins Leere... zumindest bei mir!
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Gab es irgendeinen Boykottaufruf den ich verpasst habe? Natürlich ist es übel welche Fehler passieren. Aber es ist das letzte Mal auf absehbare Zeit Champions league und wahrscheinlich auch europäisch . Wie kann das sein, wird doch immer gesungen in guten und in schlechten Zeiten. Europacup soll doch egal wie immer besonders in Frankfurt sein. Unseren unerfahrenen Trainer könnte man jetzt auch unterstützen.
Sorry aber das finde ich echt peinlich und so kann der Ruf der ach so tollen Fans eigentlich nicht aufrecht erhalten bleiben,  es sei denn es ist wirklich eine gesteuerte Aktion. Gibt es wirklich so viele Erfolgsfans? Cool das ich gegen Liverpool absolut nix bekommen konnte und Boris Becker da war. Morgen werde ich trotzdem anfeuern, ich hoffe es machen ein paar noch mit! Damit möchte ich mich übrigens jetzt nicht toll darstellen sondern aufrufen da zu sein zu kommen und zu zeigen, dass wir doch ein besonderer Verein sind wie gegen Rigas, Vaduz, wie gegen Gütersloh, Zwickau und Co
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen!
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Gab es irgendeinen Boykottaufruf den ich verpasst habe? Natürlich ist es übel welche Fehler passieren. Aber es ist das letzte Mal auf absehbare Zeit Champions league und wahrscheinlich auch europäisch . Wie kann das sein, wird doch immer gesungen in guten und in schlechten Zeiten. Europacup soll doch egal wie immer besonders in Frankfurt sein. Unseren unerfahrenen Trainer könnte man jetzt auch unterstützen.
Sorry aber das finde ich echt peinlich und so kann der Ruf der ach so tollen Fans eigentlich nicht aufrecht erhalten bleiben,  es sei denn es ist wirklich eine gesteuerte Aktion. Gibt es wirklich so viele Erfolgsfans? Cool das ich gegen Liverpool absolut nix bekommen konnte und Boris Becker da war. Morgen werde ich trotzdem anfeuern, ich hoffe es machen ein paar noch mit! Damit möchte ich mich übrigens jetzt nicht toll darstellen sondern aufrufen da zu sein zu kommen und zu zeigen, dass wir doch ein besonderer Verein sind wie gegen Rigas, Vaduz, wie gegen Gütersloh, Zwickau und Co
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen!
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Ralfe schrieb:

Gab es irgendeinen Boykottaufruf den ich verpasst habe? Natürlich ist es übel welche Fehler passieren. Aber es ist das letzte Mal auf absehbare Zeit Champions league und wahrscheinlich auch europäisch . Wie kann das sein, wird doch immer gesungen in guten und in schlechten Zeiten. Europacup soll doch egal wie immer besonders in Frankfurt sein. Unseren unerfahrenen Trainer könnte man jetzt auch unterstützen.
Sorry aber das finde ich echt peinlich und so kann der Ruf der ach so tollen Fans eigentlich nicht aufrecht erhalten bleiben,  es sei denn es ist wirklich eine gesteuerte Aktion. Gibt es wirklich so viele Erfolgsfans? Cool das ich gegen Liverpool absolut nix bekommen konnte und Boris Becker da war. Morgen werde ich trotzdem anfeuern, ich hoffe es machen ein paar noch mit! Damit möchte ich mich übrigens jetzt nicht toll darstellen sondern aufrufen da zu sein zu kommen und zu zeigen, dass wir doch ein besonderer Verein sind wie gegen Rigas, Vaduz, wie gegen Gütersloh, Zwickau und Co
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen!


nö, nur haben Viele halt keine Lust und die, die angeblich nie (gegen Bayern, BVB; Gala und LFC) an Karten kommen, können halt nicht....die können nur zufällig dann, wenn vorne genannte kommen. Ich kann gut verstehen, warum man heute einfach keinen Bock hat - hab auch drauf verzichtet
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Gab es irgendeinen Boykottaufruf den ich verpasst habe? Natürlich ist es übel welche Fehler passieren. Aber es ist das letzte Mal auf absehbare Zeit Champions league und wahrscheinlich auch europäisch . Wie kann das sein, wird doch immer gesungen in guten und in schlechten Zeiten. Europacup soll doch egal wie immer besonders in Frankfurt sein. Unseren unerfahrenen Trainer könnte man jetzt auch unterstützen.
Sorry aber das finde ich echt peinlich und so kann der Ruf der ach so tollen Fans eigentlich nicht aufrecht erhalten bleiben,  es sei denn es ist wirklich eine gesteuerte Aktion. Gibt es wirklich so viele Erfolgsfans? Cool das ich gegen Liverpool absolut nix bekommen konnte und Boris Becker da war. Morgen werde ich trotzdem anfeuern, ich hoffe es machen ein paar noch mit! Damit möchte ich mich übrigens jetzt nicht toll darstellen sondern aufrufen da zu sein zu kommen und zu zeigen, dass wir doch ein besonderer Verein sind wie gegen Rigas, Vaduz, wie gegen Gütersloh, Zwickau und Co
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen!
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Wäre gerne dabei, kann aber aus dringenden persönlichen Gründen nicht kommen.
Deshalb habe ich meine Karte an einen Bekannten weitergegeben.
Mich hat es auch sehr erstaunt als ich hier gelesen habe, dass es noch Karten in der Börse gibt. Als ich nachsah bin ich bald vom Stuhl gefallen.

In Gedanken werde ich dabei sein und unsere Mannschaft anfeuern. Das ist auch nötig wenn wir den "Bock umstoßen" wollen!

Allen die ins heute Abend ins Waldstadion gehen - ein gutes Spiel, mit einer kämpfenden und spielenden Eintracht!

(Und du musst dir keine Sorgen machen ob du gut dastehst! Dein Beitrag ist gut und ich hoffe sehr, dass sich ein paar Fans noch durchringen können es dir nachzumachen!)
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Ralfe schrieb:

Gab es irgendeinen Boykottaufruf den ich verpasst habe? Natürlich ist es übel welche Fehler passieren. Aber es ist das letzte Mal auf absehbare Zeit Champions league und wahrscheinlich auch europäisch . Wie kann das sein, wird doch immer gesungen in guten und in schlechten Zeiten. Europacup soll doch egal wie immer besonders in Frankfurt sein. Unseren unerfahrenen Trainer könnte man jetzt auch unterstützen.
Sorry aber das finde ich echt peinlich und so kann der Ruf der ach so tollen Fans eigentlich nicht aufrecht erhalten bleiben,  es sei denn es ist wirklich eine gesteuerte Aktion. Gibt es wirklich so viele Erfolgsfans? Cool das ich gegen Liverpool absolut nix bekommen konnte und Boris Becker da war. Morgen werde ich trotzdem anfeuern, ich hoffe es machen ein paar noch mit! Damit möchte ich mich übrigens jetzt nicht toll darstellen sondern aufrufen da zu sein zu kommen und zu zeigen, dass wir doch ein besonderer Verein sind wie gegen Rigas, Vaduz, wie gegen Gütersloh, Zwickau und Co
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen!


nö, nur haben Viele halt keine Lust und die, die angeblich nie (gegen Bayern, BVB; Gala und LFC) an Karten kommen, können halt nicht....die können nur zufällig dann, wenn vorne genannte kommen. Ich kann gut verstehen, warum man heute einfach keinen Bock hat - hab auch drauf verzichtet
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FredSchaub schrieb:

Ich kann gut verstehen, warum man heute einfach keinen Bock hat - hab auch drauf verzichtet


Absolut. Ich werde auch nicht da sein, obwohl ich ein Ticket hatte. Werde es mir noch nicht mal im stream anschauen, lediglich ab und zu mal im Liveticker schauen...
Am Ende werden es sicherlich trotzdem  50.000 plus sein die im Stadion sind, das ist eine tolle Kulisse. Das wäre früher bei vergleichbaren Umständen undenkbar gewesen. Da hätten sich vielleicht 10.000 Unentwegte versammelt.

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Wie sehr muss man Menschen und Fußball hassen, um so etwas zu tun....
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Neue Strafe für unsere Eventfans, klasse gemacht. Zum Randalemeister reicht es noch nicht.
Wird Zeit die Privilegien zu streichen.
Das "Ehre" Transparent müsste noch größer werden.
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Hat man eigentlich etwas von den Maßnahmen gehört? Im Dezember 2025 wollte man diese doch zeitnah festlegen. Aber danach habe ich nichts mehr davon gelesen.
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Spielunterbrechungen wie in Köln sind echt ein Ärgernis. Pyro zu bestrafen, wenn rein als optischen Effekt genutzt, finde ich überzogen.
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" Des Weiteren wurde im Frankfurter Zuschauerbereich vor Spielbeginn ein diskriminierender Sprechgesang angestimmt.Das DFB-Sportgericht sprach in diesem Fall eine Geldstrafe von insgesamt 171.000 Euro aus, [...]"

https://www.dfb.de/news/440250-euro-geldstrafe-fuer-eintracht-frankfurt

Ich war nicht vor Ort, was zur Hölle wurde dort angestimmt, dass eine derart hohe Strafe ausgesprochen wurde?


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