...ihn noch besser bzw. könnten aufgrund ihrer exorbirtanten individuellen Fähigkeiten die Aufträge zu 100% umsetzen
Das bedeutet, dass die Devensiven der Eintracht einfach zu blöd oder zu schlecht sind. Der neue Coach wird den Gegenbeweis hoffentlich antreten. Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT nicht.
Also ist er (noch) kein Meistertrainer. Wurden Stuttgart oder Wolfsburg wegen oder trotz ihrer Coaches Erster?
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert? Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert. Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt. 2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Letztlich haben letzte Saison alle gemeckert, weil der ergebnisorientierte Ansatz nicht Eintracht Like war.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
...ihn noch besser bzw. könnten aufgrund ihrer exorbirtanten individuellen Fähigkeiten die Aufträge zu 100% umsetzen
Das bedeutet, dass die Devensiven der Eintracht einfach zu blöd oder zu schlecht sind. Der neue Coach wird den Gegenbeweis hoffentlich antreten. Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT nicht.
Also ist er (noch) kein Meistertrainer. Wurden Stuttgart oder Wolfsburg wegen oder trotz ihrer Coaches Erster?
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler. Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Grafite: 28 Tore + Edin Džeko: 26 Tore) Und die haben sie nicht wegen dem Supertrainer gemacht sondern weil es geile Spieler sind/waren.
Also bei Grafitelag es definitiv auch am Trainer. Magath hat mit harten Training oft Spieler kurzfristig zu höchstleistungen getrieben. Über das wie braucht man nicht zu diskutieren. Aber man kann was für uns daraus ableiten für die aktuelle Situation. Momentan haben wir einige Verletzung auch aufgrund muskulärer Probleme. Insgesamt sind wir 6ter was das Thema Laufleistung angeht mit bisher 2148,6KM laut Bundesliga.de. Aber in den letzten Spielen war es öfters so, das wir das Team mit weniger gelaufenen Kilometern waren. Wenn man dann noch dazu nimmt, das unser Team Spieler drin hat, die dann trotzdem nach 60Minuten platt sind oder raus müssen, weil sie muskuläre Probleme haben, ist das schon ein Faktor hindeuten, das wir nicht optimal trainiert haben in der Vorbereitung. Weil unter frühzeitiger Erschöpfung lässt natürlich auch die Konzentrationsfähigkeit usw. nach und erklärt auch diese ärgerlichen späten Ausgleiche. Natürlich ist es dann auch wichtig, wie effektiv die Spieler laufen. Ob das ein anderer Trainer während der Saison korrigieren kann ? Schwieriger aber er kann zumindestens Anpassungen vornehmen, mit der die Mannschaft effektiver spielt. Deswegen erwarte ich keine Wunderdinge vom neuen Trainer, sondern nur etwas Stabilität im ganzen und dadurch einen besseren Restverlauf wo man zumindestens auf Platz 7 landet, vielleicht auch höher. Aber darauf setzen würde ich nicht. Wenn wir so weiter gemacht hätten wie bisher, wäre das meiner Einschätzung nach nicht möglich gewesen und man wäre höchstens 9 oder 10ter geworden.
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert? Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert. Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt. 2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. [...] Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
SemperFi schrieb:
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler. Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler. Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Es ging darum, ob unsere Spieler zu blöd gewesen sind, die genialen Vorgaben des Trainers umzusetzen, oder, ob DT nicht die Kompetenz hatte, ihnen die Grundsätze des Devensivspiels so näherzubringen, dass sie es im Spiel abrufen können. Ein super Fachexperte ist eben noch lange kein guter Lehrer. Und bei Bayern hätte er sicher bessere Schüler gehabt, die dann eigenständig besser verteidigen und auch die Abläufe als Verbund bereits eingeschliffen sind, was, gepaart mit seinem offensiv positiv funktionierenden System eben zu einem besseren Gesamtergebnis führen würde.
Grafite: 28 Tore + Edin Džeko: 26 Tore) Und die haben sie nicht wegen dem Supertrainer gemacht sondern weil es geile Spieler sind/waren.
Also bei Grafitelag es definitiv auch am Trainer. Magath hat mit harten Training oft Spieler kurzfristig zu höchstleistungen getrieben. Über das wie braucht man nicht zu diskutieren. Aber man kann was für uns daraus ableiten für die aktuelle Situation. Momentan haben wir einige Verletzung auch aufgrund muskulärer Probleme. Insgesamt sind wir 6ter was das Thema Laufleistung angeht mit bisher 2148,6KM laut Bundesliga.de. Aber in den letzten Spielen war es öfters so, das wir das Team mit weniger gelaufenen Kilometern waren. Wenn man dann noch dazu nimmt, das unser Team Spieler drin hat, die dann trotzdem nach 60Minuten platt sind oder raus müssen, weil sie muskuläre Probleme haben, ist das schon ein Faktor hindeuten, das wir nicht optimal trainiert haben in der Vorbereitung. Weil unter frühzeitiger Erschöpfung lässt natürlich auch die Konzentrationsfähigkeit usw. nach und erklärt auch diese ärgerlichen späten Ausgleiche. Natürlich ist es dann auch wichtig, wie effektiv die Spieler laufen. Ob das ein anderer Trainer während der Saison korrigieren kann ? Schwieriger aber er kann zumindestens Anpassungen vornehmen, mit der die Mannschaft effektiver spielt. Deswegen erwarte ich keine Wunderdinge vom neuen Trainer, sondern nur etwas Stabilität im ganzen und dadurch einen besseren Restverlauf wo man zumindestens auf Platz 7 landet, vielleicht auch höher. Aber darauf setzen würde ich nicht. Wenn wir so weiter gemacht hätten wie bisher, wäre das meiner Einschätzung nach nicht möglich gewesen und man wäre höchstens 9 oder 10ter geworden.
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert. Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt. 2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. [...] Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
SemperFi schrieb:
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Der Knackpunkt dafür liegt im Mittelfeld, in dem zuletzt zu wenig (sinnvolle) Bewegung war, um offensiv gut umzuschalten, das aber auch defensiv zu tun.
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen. [...] Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
SemperFi schrieb:
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat. Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Der Knackpunkt dafür liegt im Mittelfeld, in dem zuletzt zu wenig (sinnvolle) Bewegung war, um offensiv gut umzuschalten, das aber auch defensiv zu tun.
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert? Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Letztlich haben letzte Saison alle gemeckert, weil der ergebnisorientierte Ansatz nicht Eintracht Like war.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
Es ging darum, ob unsere Spieler zu blöd gewesen sind, die genialen Vorgaben des Trainers umzusetzen, oder, ob DT nicht die Kompetenz hatte, ihnen die Grundsätze des Devensivspiels so näherzubringen, dass sie es im Spiel abrufen können. Ein super Fachexperte ist eben noch lange kein guter Lehrer. Und bei Bayern hätte er sicher bessere Schüler gehabt, die dann eigenständig besser verteidigen und auch die Abläufe als Verbund bereits eingeschliffen sind, was, gepaart mit seinem offensiv positiv funktionierenden System eben zu einem besseren Gesamtergebnis führen würde.
Dino hat es von Anfang bis Ende nicht geschafft, der Mannschaft ein richtiges System und den richtigen Approach zu vermitteln. 47 Punkte in der ersten Saison und damit 6. werden war ein Geschenk des Himmels. Letztes Jahr Glück mit den zwei Bomben vorne, wobei die Rückrunde auch alles andere als souverän lief (spielerisch deutlich schlechter, punktemäßig immerhin ok). Vor dem letzten Spiel war die Stimmung im Umfeld nach dem Zitter-Remis gegen Pauli auf dem Tiefpunkt und viele haben geunkt, dass das sowieso nix wird. Irgendwie hat man sich dann ins Ziel gerettet. Dass das auf Dauer nicht gut geht, war vollkommen klar. Auch am zweiten Tag nach der Entlassung gilt: Wunderschön, dass er weg ist. Wohltuend der Herr Schmitt auf der PK.
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht. Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist...
Schön, dass Du mal wieder was schreibst. Ich bin zwar eher ein Dino-Befürworter, aber die Auflistung der Probleme, in aller Klarheit und auch mal Schärfe, ohne aber ins Persönliche abzudriften oder in Übertreibungen und Schmähungen, ist Dir überragend gelungen. Das ist wie eine Zusammenfassung aller kritischen Punkte bei Dino auf absolut sachlicher, aber auch klarer Ebene mit ein bisschen Fan-Einschlag. Könnte gut und gerne auch in einer Sportzeitung als Kommentar stehen und wäre da immer noch besser als das, was man sonst da liest. Danke Dir. Gerne öfters.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Das Sachlichste und Fundierteste, was ich seit der Freistellung von Dino zu diesem Thema gelesen habe, Vielen Dank!
Dino hat es von Anfang bis Ende nicht geschafft, der Mannschaft ein richtiges System und den richtigen Approach zu vermitteln. 47 Punkte in der ersten Saison und damit 6. werden war ein Geschenk des Himmels. Letztes Jahr Glück mit den zwei Bomben vorne, wobei die Rückrunde auch alles andere als souverän lief (spielerisch deutlich schlechter, punktemäßig immerhin ok). Vor dem letzten Spiel war die Stimmung im Umfeld nach dem Zitter-Remis gegen Pauli auf dem Tiefpunkt und viele haben geunkt, dass das sowieso nix wird. Irgendwie hat man sich dann ins Ziel gerettet. Dass das auf Dauer nicht gut geht, war vollkommen klar. Auch am zweiten Tag nach der Entlassung gilt: Wunderschön, dass er weg ist. Wohltuend der Herr Schmitt auf der PK.
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht. Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv. (Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend) Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht. Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert. Morgen ist ein Spiel des Teams.
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht. Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv. (Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend) Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht. Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert. Morgen ist ein Spiel des Teams.
Hab die PK nur beim Autofahren gehört und Schmitts Körpersprache praktisch nicht gesehen. In der Stimme lag für mich 'ne gewisse Überzeugung und Fokussierung. Das tat für den Moment gut. Bei Dino hab ich leider vom ersten Interview an eine Beklemmung wahrgenommen, die schließlich blieb und der ich irgendwann auch nicht mehr gut zuhören konnte. Weder die eine noch die andere Wahrnehmung sagt sicherlich etwas über den fußballerischen Output aus. Und Schmitt ist in ein paar Tagen eh' wieder in der Oberliga. Lediglich gab's bei Dino häufiger eine gewisse Korrelation (in meiner Wahrnehmung) zwischen der Beklemmung beim Zuhören und meinem Erleben des Teams auf dem Platz. Tendenz: Scheinkorrelation 😄.
Der Kontrast zu Koch ist mir (leider) auch aufgefallen.
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv. (Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend)
Krass wie unterschiedlich so eine PK wirken kann... Ich fand ihn sehr klar in der Ansprache, sehr fokussiert, sehr kämpferisch, sehr motiviert... kein rumeiern oder unsicheres Auftreten, überhaupt nicht. Ich hatte direkt ein gutes Gefühl das er genau weiß was er vorhat!
Was dann letztendlich auf dem Platz passiert steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv. (Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend) Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht. Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert. Morgen ist ein Spiel des Teams.
Hab die PK nur beim Autofahren gehört und Schmitts Körpersprache praktisch nicht gesehen. In der Stimme lag für mich 'ne gewisse Überzeugung und Fokussierung. Das tat für den Moment gut. Bei Dino hab ich leider vom ersten Interview an eine Beklemmung wahrgenommen, die schließlich blieb und der ich irgendwann auch nicht mehr gut zuhören konnte. Weder die eine noch die andere Wahrnehmung sagt sicherlich etwas über den fußballerischen Output aus. Und Schmitt ist in ein paar Tagen eh' wieder in der Oberliga. Lediglich gab's bei Dino häufiger eine gewisse Korrelation (in meiner Wahrnehmung) zwischen der Beklemmung beim Zuhören und meinem Erleben des Teams auf dem Platz. Tendenz: Scheinkorrelation 😄.
Der Kontrast zu Koch ist mir (leider) auch aufgefallen.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Das bedeutet, dass die Devensiven der Eintracht einfach zu blöd oder zu schlecht sind.
Der neue Coach wird den Gegenbeweis hoffentlich antreten.
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT nicht.
Also ist er (noch) kein Meistertrainer. Wurden Stuttgart oder Wolfsburg wegen oder trotz ihrer Coaches Erster?
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert?
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert.
Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt.
2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
Das bedeutet, dass die Devensiven der Eintracht einfach zu blöd oder zu schlecht sind.
Der neue Coach wird den Gegenbeweis hoffentlich antreten.
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT nicht.
Also ist er (noch) kein Meistertrainer. Wurden Stuttgart oder Wolfsburg wegen oder trotz ihrer Coaches Erster?
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler.
Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Grafite: 28 Tore + Edin Džeko: 26 Tore)
Und die haben sie nicht wegen dem Supertrainer gemacht sondern weil es geile Spieler sind/waren.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler.
Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Grafite: 28 Tore + Edin Džeko: 26 Tore)
Und die haben sie nicht wegen dem Supertrainer gemacht sondern weil es geile Spieler sind/waren.
Also bei Grafitelag es definitiv auch am Trainer. Magath hat mit harten Training oft Spieler kurzfristig zu höchstleistungen getrieben. Über das wie braucht man nicht zu diskutieren.
Aber man kann was für uns daraus ableiten für die aktuelle Situation.
Momentan haben wir einige Verletzung auch aufgrund muskulärer Probleme.
Insgesamt sind wir 6ter was das Thema Laufleistung angeht mit bisher 2148,6KM
laut Bundesliga.de.
Aber in den letzten Spielen war es öfters so, das wir das Team mit weniger gelaufenen Kilometern waren.
Wenn man dann noch dazu nimmt, das unser Team Spieler drin hat, die dann trotzdem nach 60Minuten platt sind oder raus müssen, weil sie muskuläre Probleme haben, ist das schon ein Faktor hindeuten, das wir nicht optimal trainiert haben in der Vorbereitung. Weil unter frühzeitiger Erschöpfung lässt natürlich auch die Konzentrationsfähigkeit usw.
nach und erklärt auch diese ärgerlichen späten Ausgleiche.
Natürlich ist es dann auch wichtig, wie effektiv die Spieler laufen.
Ob das ein anderer Trainer während der Saison korrigieren kann ?
Schwieriger aber er kann zumindestens Anpassungen vornehmen, mit der die Mannschaft effektiver spielt.
Deswegen erwarte ich keine Wunderdinge vom neuen Trainer, sondern nur etwas Stabilität im ganzen und
dadurch einen besseren Restverlauf wo man zumindestens auf Platz 7 landet, vielleicht auch höher.
Aber darauf setzen würde ich nicht.
Wenn wir so weiter gemacht hätten wie bisher, wäre das meiner Einschätzung nach nicht möglich gewesen und man
wäre höchstens 9 oder 10ter geworden.
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert?
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert.
Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt.
2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Weder noch. Sie hatten die besten Spieler.
Siehe Wolfsburg, die waren einfach besser als die Bayern.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Der Unterschied ist jedoch, dass Dino mit 25 Punkten Vorsprung Meister würde und Ribbeck mit maximal mit 2 oder 3.
Eben und daher bringt die Aussage keinen Mehrwert, dass DT mit Bayern Meister werden würde. Das täte auch Sir Erich Ribbeck.
Unsere Devensivleistung in 25/26 war leider ungenügend. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, nicht wahr? Die Analyze dessen im verlinkten Artikel, dagegen bringen wir nur alternative Fakten.
Der Unterschied ist jedoch, dass Dino mit 25 Punkten Vorsprung Meister würde und Ribbeck mit maximal mit 2 oder 3.
Der Unterschied ist jedoch, dass Dino mit 25 Punkten Vorsprung Meister würde und Ribbeck mit maximal mit 2 oder 3.
Sehe ich genau so, wollte nur antworten.
Sehe ich genau so, wollte nur antworten.
Es ging darum, ob unsere Spieler zu blöd gewesen sind, die genialen Vorgaben des Trainers umzusetzen, oder, ob DT nicht die Kompetenz hatte, ihnen die Grundsätze des Devensivspiels so näherzubringen, dass sie es im Spiel abrufen können.
Ein super Fachexperte ist eben noch lange kein guter Lehrer. Und bei Bayern hätte er sicher bessere Schüler gehabt, die dann eigenständig besser verteidigen und auch die Abläufe als Verbund bereits eingeschliffen sind, was, gepaart mit seinem offensiv positiv funktionierenden System eben zu einem besseren Gesamtergebnis führen würde.
Grafite: 28 Tore + Edin Džeko: 26 Tore)
Und die haben sie nicht wegen dem Supertrainer gemacht sondern weil es geile Spieler sind/waren.
Also bei Grafitelag es definitiv auch am Trainer. Magath hat mit harten Training oft Spieler kurzfristig zu höchstleistungen getrieben. Über das wie braucht man nicht zu diskutieren.
Aber man kann was für uns daraus ableiten für die aktuelle Situation.
Momentan haben wir einige Verletzung auch aufgrund muskulärer Probleme.
Insgesamt sind wir 6ter was das Thema Laufleistung angeht mit bisher 2148,6KM
laut Bundesliga.de.
Aber in den letzten Spielen war es öfters so, das wir das Team mit weniger gelaufenen Kilometern waren.
Wenn man dann noch dazu nimmt, das unser Team Spieler drin hat, die dann trotzdem nach 60Minuten platt sind oder raus müssen, weil sie muskuläre Probleme haben, ist das schon ein Faktor hindeuten, das wir nicht optimal trainiert haben in der Vorbereitung. Weil unter frühzeitiger Erschöpfung lässt natürlich auch die Konzentrationsfähigkeit usw.
nach und erklärt auch diese ärgerlichen späten Ausgleiche.
Natürlich ist es dann auch wichtig, wie effektiv die Spieler laufen.
Ob das ein anderer Trainer während der Saison korrigieren kann ?
Schwieriger aber er kann zumindestens Anpassungen vornehmen, mit der die Mannschaft effektiver spielt.
Deswegen erwarte ich keine Wunderdinge vom neuen Trainer, sondern nur etwas Stabilität im ganzen und
dadurch einen besseren Restverlauf wo man zumindestens auf Platz 7 landet, vielleicht auch höher.
Aber darauf setzen würde ich nicht.
Wenn wir so weiter gemacht hätten wie bisher, wäre das meiner Einschätzung nach nicht möglich gewesen und man
wäre höchstens 9 oder 10ter geworden.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert.
Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt.
2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Der Knackpunkt dafür liegt im Mittelfeld, in dem zuletzt zu wenig (sinnvolle) Bewegung war, um offensiv gut umzuschalten, das aber auch defensiv zu tun.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Der Knackpunkt dafür liegt im Mittelfeld, in dem zuletzt zu wenig (sinnvolle) Bewegung war, um offensiv gut umzuschalten, das aber auch defensiv zu tun.
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert?
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
Sehe ich genau so, wollte nur antworten.
Es ging darum, ob unsere Spieler zu blöd gewesen sind, die genialen Vorgaben des Trainers umzusetzen, oder, ob DT nicht die Kompetenz hatte, ihnen die Grundsätze des Devensivspiels so näherzubringen, dass sie es im Spiel abrufen können.
Ein super Fachexperte ist eben noch lange kein guter Lehrer. Und bei Bayern hätte er sicher bessere Schüler gehabt, die dann eigenständig besser verteidigen und auch die Abläufe als Verbund bereits eingeschliffen sind, was, gepaart mit seinem offensiv positiv funktionierenden System eben zu einem besseren Gesamtergebnis führen würde.
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Schön, dass Du mal wieder was schreibst. Ich bin zwar eher ein Dino-Befürworter, aber die Auflistung der Probleme, in aller Klarheit und auch mal Schärfe, ohne aber ins Persönliche abzudriften oder in Übertreibungen und Schmähungen, ist Dir überragend gelungen. Das ist wie eine Zusammenfassung aller kritischen Punkte bei Dino auf absolut sachlicher, aber auch klarer Ebene mit ein bisschen Fan-Einschlag. Könnte gut und gerne auch in einer Sportzeitung als Kommentar stehen und wäre da immer noch besser als das, was man sonst da liest. Danke Dir. Gerne öfters.
Das Sachlichste und Fundierteste, was ich seit der Freistellung von Dino zu diesem Thema gelesen habe, Vielen Dank!
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv.
(Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend)
Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht.
Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert.
Morgen ist ein Spiel des Teams.
Krösche sagte ja gestern, dass es auch um Gefühle geht.
Mein spontanes Gefühl schon bei den ersten Sätzen von Dennis Schmitt: 'Der strahlt genau das aus, was mir zweieinhalb Jahre gefehlt hat. Einfach so.'
Das sagt nichts über das mögliche Geschehen morgen auf dem Platz und erst recht nichts über sonst irgendeine Zukunft aus. Es beschreibt nur mein spontanes Gefühl.
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv.
(Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend)
Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht.
Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert.
Morgen ist ein Spiel des Teams.
Weder die eine noch die andere Wahrnehmung sagt sicherlich etwas über den fußballerischen Output aus. Und Schmitt ist in ein paar Tagen eh' wieder in der Oberliga.
Lediglich gab's bei Dino häufiger eine gewisse Korrelation (in meiner Wahrnehmung) zwischen der Beklemmung beim Zuhören und meinem Erleben des Teams auf dem Platz.
Tendenz: Scheinkorrelation 😄.
Der Kontrast zu Koch ist mir (leider) auch aufgefallen.
Krass wie unterschiedlich so eine PK wirken kann...
Ich fand ihn sehr klar in der Ansprache, sehr fokussiert, sehr kämpferisch, sehr motiviert... kein rumeiern oder unsicheres Auftreten, überhaupt nicht. Ich hatte direkt ein gutes Gefühl das er genau weiß was er vorhat!
Was dann letztendlich auf dem Platz passiert steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Tja auf mich wirkte er vorsichtig, eingeschüchtert und passiv.
(Hände unterm Tisch, viel nach unten geblickt, Schultern etwas hängend)
Womit ich aber absolut kein Problem habe, ist absolut verständlich, Zumal es wesentlich souveräner war als Koch.
Von dem hätte ich wesentlich lieber ein Auftreten gesehen was mir Sicherheit gibt als von unserem Oberligatrainer, der sowas zum ersten Mal macht.
Und Koch hat mich 0 abgeholt.
Aber auch das soll mir egal sein, wenn er morgen liefert.
Morgen ist ein Spiel des Teams.
Weder die eine noch die andere Wahrnehmung sagt sicherlich etwas über den fußballerischen Output aus. Und Schmitt ist in ein paar Tagen eh' wieder in der Oberliga.
Lediglich gab's bei Dino häufiger eine gewisse Korrelation (in meiner Wahrnehmung) zwischen der Beklemmung beim Zuhören und meinem Erleben des Teams auf dem Platz.
Tendenz: Scheinkorrelation 😄.
Der Kontrast zu Koch ist mir (leider) auch aufgefallen.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.