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Gebabbel rund um den Frauenfussball

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Du hast die zwei Seiten der Medaille ja schon sehr gut beschrieben. Gerne beteilige ich mich mit meinen Gedanken dazu an der Diskussion.

Wir befinden uns im Frauenfußball seit geraumer Zeit in einem historischen Strukturwandel, der weg vom leidenschaftlichen Pionierverein hin zu einer hochprofessionalisierten Abteilung eines etablierten (Männer-)Vereins führt.

Die leuchtende Seite der Medaille zeigt deutliche Vorteile für den Frauenfußball. Da sehe ich zum einen die Professionalisierung und Reichweite.
Mit den großen Vereinen, die in den letzten Jahren schon dazu kamen und der weitere Einzug der großen Namen, nächste Saison VfB Stuttgart und vermutlich Mainz 05 sowie in absehbarer Zeit BVB und S04 etc., bringt dem Frauenfußball Ressourcen, von denen man vor 10 Jahren nur zu träumen wagte.

Das zeigt sich in der Infrastruktur, die Frauen profitieren von den medizinischen Abteilungen, den professionellen Trainigsplätzen und nicht zuletzt von den Scouting-Netzwerken, das alles auf dem Bundesliga Niveau der Männer basiert.

​Die höhere Medienpräsenz und die folgerichtig steigenden Zuschauerzahlen, und auch die Tatsache, dass viele Fans des (Männer-)Vereins auch mal zu den Spielen der Frauen gehen, weil eben der Lieblingsverein spielt (und sich dann infizieren lassen, so wie bei mir geschehen ) erhöhen massiv die Sichtbarkeit.

Das hat in der Vergangenheit schon dazu geführt, den Frauenfussball aus der Nische herauszuführen, gleichwohl dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Es wird (hoffentlich) bald nicht mehr so sein, dass ein, wenn auch neu geschaffener internationaler Wettbewerb, wie der Europa-Cup, übertragungstechnisch über den gesamten Wettbewerb so komplett unter dem Radar läuft.

Jetzt mein Blick auf die wehmütige Seite der Medaille.

Da sehe ich vor allem den Verlust der Identität. Für Traditionalisten und Liebhaber des reinen Frauenfußballs ist diese Entwicklung sicher schmerzhaft. Vereine wie Turbine Potsdam, 1. FFC Frankfurt, FCR Duisburg, GW Brauweiler, TSV Siegen, SSG Bergisch Gladbach usw. waren sehr erfolgreich und sozusagen die Leuchttürme ihrer jeweiligen Zeit.

Jetzt findet zunehmend ein Verdrängungswettbewerb statt, die verbliebenen kleinen Vereine wie Turbine Potsdam, SC Sand, SG Andernach und nicht zuletzt die SGS Essen können finanziell nicht mehr mithalten. Gerade die SGS Essen hat jahrelang durch exzellente Jugendarbeit große Spielerinnen, nur beispielhaft Lea Schüller und Lena Oberdorf, hervorgebracht, heute bedienen sich nun die finanzstarken Vereine direkt an der Quelle.

Eine weiterer Punkt ist die Abhängigkeit, die durch diese Entwicklung entsteht. Ich befürchte, der Frauenfußball wird oft doch in letzter Konsequenz ein "Anhängsel" werden, mit der Folge, dass, wenn es beim Stammverein kriselt die Frauenabteilung evtl. die erste ist, bei der gespart wird. Spannend wäre zu beobachten, wie sich das auf die Wölfinnen auswirkt, sollte der VfL Wolfsburg bei den Männern absteigen.

Reine Frauenfußballvereine hatten ihr Schicksal dahingehend noch selbst in der Hand (zumindest ideell).

Am bedauerlichsten empfinde ich persönlich als alter Nostalgiker aber den Charmeverlust. Die Pioniermentalität und die zur Zeit großteils noch vorhandene familiäre Atmosphäre weichen zunehmend einem durchgetakteten Businessmodell. Mit der SGS Essen verlässt wohl das letzte "gallische Dorf" die Bundesliga und beendet ein langes erfolgreiches Kapitel der "kleinen" Frauenfußballvereine.

Als Fazit möchte ich festhalten, wie du ja auch schon in deinem Post geschrieben hast, die Frauen gewinnen Stabilität und Professionalität, verlieren aber Vielfalt und Fußballromantik. Die gleiche Kommerzialisierungswelle hat der Männerfußball ja auch durchgemacht und schon Jahrzehnte hinter sich, bei den Frauen geschieht das alles gerade etwas in Zeitraffer.

Durch die aktuelle Entwicklung bieten sich für die Spielerinnen ungeahnte neue Möglichkeiten der spielerischen Entwicklung auch auf internationaler Bühne mit den entsprechenden finanziellen Verdienstmöglichkeiten. Ich gönne es ihnen, denn letztendlich geht es primär um den Benefit für sie als Protagonistinnen und nicht um die Bedürfnisbefriedigung von uns als Fans.

Ich werde, wie schon geschrieben, den Verlust des Charmes und der familiären Atmosphäre bedauern, und hoffe, dass es noch eine Zeit dauern wird, bis davon nichts mehr da ist. Aber die Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten und im Sinne der Spielerinnen ist das auch gut so.

Mir steht es auch gar nicht zu, allzu sehr auf der Nostalgieebene rumzueiern. Ich bin jetzt 57 Jahre alt und mein erstes Spiel der Frauen habe ich am 17.10.2021 live im Stadion gesehen. Die Jahre vorher war der Frauenfußball für mich auch nicht sichtbar, also ich bin sozusagen auch erst ein Kind des Professionalisierungsprozesses, aber das Herzbluten der Tradionalisten, die schon sehr lange dem Frauenfußball verbunden sind, kann ich sehr gut nachvollziehen.
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Ich stimme dir in praktisch allen Punkten zu, neige gefühlsmäßig auch eher zum nostalgisch-persönlichen Teil. Einen Punkt möchte ich aber noch für die "Glanzseite der Medaille" ergänzen:

Mit den großen Namen in der 1. Liga steigt auch die Wirkung auf den Nachwuchs. Bei einer SGE kommt da ein ganz anderes Interesse auf als bei einem eher unbekannten Verein.
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Du hast die zwei Seiten der Medaille ja schon sehr gut beschrieben. Gerne beteilige ich mich mit meinen Gedanken dazu an der Diskussion.

Wir befinden uns im Frauenfußball seit geraumer Zeit in einem historischen Strukturwandel, der weg vom leidenschaftlichen Pionierverein hin zu einer hochprofessionalisierten Abteilung eines etablierten (Männer-)Vereins führt.

Die leuchtende Seite der Medaille zeigt deutliche Vorteile für den Frauenfußball. Da sehe ich zum einen die Professionalisierung und Reichweite.
Mit den großen Vereinen, die in den letzten Jahren schon dazu kamen und der weitere Einzug der großen Namen, nächste Saison VfB Stuttgart und vermutlich Mainz 05 sowie in absehbarer Zeit BVB und S04 etc., bringt dem Frauenfußball Ressourcen, von denen man vor 10 Jahren nur zu träumen wagte.

Das zeigt sich in der Infrastruktur, die Frauen profitieren von den medizinischen Abteilungen, den professionellen Trainigsplätzen und nicht zuletzt von den Scouting-Netzwerken, das alles auf dem Bundesliga Niveau der Männer basiert.

​Die höhere Medienpräsenz und die folgerichtig steigenden Zuschauerzahlen, und auch die Tatsache, dass viele Fans des (Männer-)Vereins auch mal zu den Spielen der Frauen gehen, weil eben der Lieblingsverein spielt (und sich dann infizieren lassen, so wie bei mir geschehen ) erhöhen massiv die Sichtbarkeit.

Das hat in der Vergangenheit schon dazu geführt, den Frauenfussball aus der Nische herauszuführen, gleichwohl dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Es wird (hoffentlich) bald nicht mehr so sein, dass ein, wenn auch neu geschaffener internationaler Wettbewerb, wie der Europa-Cup, übertragungstechnisch über den gesamten Wettbewerb so komplett unter dem Radar läuft.

Jetzt mein Blick auf die wehmütige Seite der Medaille.

Da sehe ich vor allem den Verlust der Identität. Für Traditionalisten und Liebhaber des reinen Frauenfußballs ist diese Entwicklung sicher schmerzhaft. Vereine wie Turbine Potsdam, 1. FFC Frankfurt, FCR Duisburg, GW Brauweiler, TSV Siegen, SSG Bergisch Gladbach usw. waren sehr erfolgreich und sozusagen die Leuchttürme ihrer jeweiligen Zeit.

Jetzt findet zunehmend ein Verdrängungswettbewerb statt, die verbliebenen kleinen Vereine wie Turbine Potsdam, SC Sand, SG Andernach und nicht zuletzt die SGS Essen können finanziell nicht mehr mithalten. Gerade die SGS Essen hat jahrelang durch exzellente Jugendarbeit große Spielerinnen, nur beispielhaft Lea Schüller und Lena Oberdorf, hervorgebracht, heute bedienen sich nun die finanzstarken Vereine direkt an der Quelle.

Eine weiterer Punkt ist die Abhängigkeit, die durch diese Entwicklung entsteht. Ich befürchte, der Frauenfußball wird oft doch in letzter Konsequenz ein "Anhängsel" werden, mit der Folge, dass, wenn es beim Stammverein kriselt die Frauenabteilung evtl. die erste ist, bei der gespart wird. Spannend wäre zu beobachten, wie sich das auf die Wölfinnen auswirkt, sollte der VfL Wolfsburg bei den Männern absteigen.

Reine Frauenfußballvereine hatten ihr Schicksal dahingehend noch selbst in der Hand (zumindest ideell).

Am bedauerlichsten empfinde ich persönlich als alter Nostalgiker aber den Charmeverlust. Die Pioniermentalität und die zur Zeit großteils noch vorhandene familiäre Atmosphäre weichen zunehmend einem durchgetakteten Businessmodell. Mit der SGS Essen verlässt wohl das letzte "gallische Dorf" die Bundesliga und beendet ein langes erfolgreiches Kapitel der "kleinen" Frauenfußballvereine.

Als Fazit möchte ich festhalten, wie du ja auch schon in deinem Post geschrieben hast, die Frauen gewinnen Stabilität und Professionalität, verlieren aber Vielfalt und Fußballromantik. Die gleiche Kommerzialisierungswelle hat der Männerfußball ja auch durchgemacht und schon Jahrzehnte hinter sich, bei den Frauen geschieht das alles gerade etwas in Zeitraffer.

Durch die aktuelle Entwicklung bieten sich für die Spielerinnen ungeahnte neue Möglichkeiten der spielerischen Entwicklung auch auf internationaler Bühne mit den entsprechenden finanziellen Verdienstmöglichkeiten. Ich gönne es ihnen, denn letztendlich geht es primär um den Benefit für sie als Protagonistinnen und nicht um die Bedürfnisbefriedigung von uns als Fans.

Ich werde, wie schon geschrieben, den Verlust des Charmes und der familiären Atmosphäre bedauern, und hoffe, dass es noch eine Zeit dauern wird, bis davon nichts mehr da ist. Aber die Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten und im Sinne der Spielerinnen ist das auch gut so.

Mir steht es auch gar nicht zu, allzu sehr auf der Nostalgieebene rumzueiern. Ich bin jetzt 57 Jahre alt und mein erstes Spiel der Frauen habe ich am 17.10.2021 live im Stadion gesehen. Die Jahre vorher war der Frauenfußball für mich auch nicht sichtbar, also ich bin sozusagen auch erst ein Kind des Professionalisierungsprozesses, aber das Herzbluten der Tradionalisten, die schon sehr lange dem Frauenfußball verbunden sind, kann ich sehr gut nachvollziehen.
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Vielen Dank für Deine (wie immer) sehr ausgewogene und detaillierte Betrachtung. Du hast noch einen Punkt eingebracht, den ich bei meinen Gedanken überhaupt nicht berücksichtigt habe: was passiert, wenn die Vereine aufgrund schlechter Performance der Männer zu Einsparungen gezwungen sind? Interessanter Aspekt.

Ich kann all die rationalen Argumente für das stärkere Involvement der großen Vereine nachvollziehen. Und es ist vermutlich der einzige Weg, die Professionalisierung des Frauenfußballs und damit auch entsprechende finanzielle Rahmenbedingungen für die Vollprofis voranzutreiben.

Meine Sorge ist, dass es sich zu einem „Copy&Paste“-Modell des Männerfußball (mit all seinen negativen Begleiterscheinungen, z.B. Berater, korrupte Verbände etc.) entwickelt und das Bodenständige und Nahbare, was für mich aktuell ein absolutes Benefit für die Fans des Frauenfußballs ist, verloren geht. Wir werden sehen.
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Was der ganzen Nostalgie der Fans aber auch dagegen steht, ist, dass die Spielerinnen das als ihren Beruf ansehen (analog zu den Männern) und davon auch leben wollen und können.
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Andere Vereine, die sich mit uns in der laufenden Saison mehr oder weniger auf Augenhöhe bewegten, werden wohl auch einige schmerzhafte Abgänge haben.

Bei Werder Bremen sind es eine ganze Reihe von Spielerinnen, allen voran natürlich Larissa Mühlhaus.
Bei Hoffenheim wurde heute der Abgang von Selina Cerci bestätigt (wahrscheinlich zu Arsenal).

Wird hoffentlich eine spannende nächste Saison.
Aber erst mal am Sonntag Platz 3 klarmachen.
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Andere Vereine, die sich mit uns in der laufenden Saison mehr oder weniger auf Augenhöhe bewegten, werden wohl auch einige schmerzhafte Abgänge haben.

Bei Werder Bremen sind es eine ganze Reihe von Spielerinnen, allen voran natürlich Larissa Mühlhaus.
Bei Hoffenheim wurde heute der Abgang von Selina Cerci bestätigt (wahrscheinlich zu Arsenal).

Wird hoffentlich eine spannende nächste Saison.
Aber erst mal am Sonntag Platz 3 klarmachen.
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mittelbucher schrieb:

Andere Vereine, die sich mit uns in der laufenden Saison mehr oder weniger auf Augenhöhe bewegten, werden wohl auch einige schmerzhafte Abgänge haben.

Das stimmt, vor allem bei Bremen, auch der Cerci-Abgang wird für Hoffenheim bitter. Aber wer sich m.E. sehr intelligent verstärkt mit erfahrenen sowie mit jungen Spielerinnen, ist Leverkusen: Ich sage nur Caro Simon, Natasha Kowalski, Maja Sternad...
Auch wenn ich den Verein eigentlich nicht besonders mag, aber da ist in den letzten Jahren wirklich viel passiert, eine klare Linie erkennbar.
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Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html
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mittelbucher schrieb:

Andere Vereine, die sich mit uns in der laufenden Saison mehr oder weniger auf Augenhöhe bewegten, werden wohl auch einige schmerzhafte Abgänge haben.

Das stimmt, vor allem bei Bremen, auch der Cerci-Abgang wird für Hoffenheim bitter. Aber wer sich m.E. sehr intelligent verstärkt mit erfahrenen sowie mit jungen Spielerinnen, ist Leverkusen: Ich sage nur Caro Simon, Natasha Kowalski, Maja Sternad...
Auch wenn ich den Verein eigentlich nicht besonders mag, aber da ist in den letzten Jahren wirklich viel passiert, eine klare Linie erkennbar.
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Der Transfersommer hat noch gar nicht so richtig begonnen, für eine seriöse Einschätzung zur kommenden Saison ist es definitiv noch zu früh. Aber Freude macht es natürlich sich darüber auszutauschen, finde ich.

Leverkusen ist schon ziemlich weit in der Planung für 26/27 und hat folgende Zugänge lt. aktuellem Stand:  Paulina Bartz (Ende der Leihe), Natasha Kowalski, Lobke Loonen, Carolin Simon, Marlene Müller und Maja Sternad.
Das ist schon sehr ansprechend, finde ich und
Fantastisch schrieb:

eine klare Linie erkennbar.  

Es wird interessant sein, wie sie auf die Abgänge von Katharina Piljić und Kristin Kögel reagieren und welche Torhüterin im nächsten Jahr bei ihnen im Tor stehen wird, da ich davon ausgehe, dass Rafaela Borggräfe nach Liverpool zurückkehrt. Wenn in Frankfurt eine längere Hängepartie mit Lina Altenburg/Sophia Winkler entsteht, dann wäre das gefährlich. Mit Maja Grohs gibt es einen weiteren Namen, den ich mir in Leverkusen vorstellen könnte.
Und dann gibt es noch das Fragezeichen, ob Carlotta Wamser bleibt oder zum FC Bayern wechselt?

Im Gegensatz dazu ist Wolfsburg eine einzige Baustelle. Es gibt noch keine(n) Sportdirektor(in) und die Abgänge reißen ein größeres Loch. Zudem wirkt sich womöglich der Abstiegskampf des Männerteams aus.

Eine gute Kaderplanung hat eigentlich traditionell Hoffenheim. Svenja Fölmli wurde als Ersatz von Selina Cerci verpflichtet und zudem ist eine Naomi Luyet zurück, die diese Saison verletzt kaum zur Verfügung stand. Das hat dann schon wieder sehr viel Potential. Und es wird dann entweder noch jemand kommen, oder Nikée van Dijk bleiben, der Ersatz von Melissa Kössler im Winter.
Zugleich wird wahrscheinlich Jill Janssens neben Selina Cerci eine Lücke hinterlassen, die nicht leicht zuschließen sein wird.

Es ist schon richtig, auch die direkten Konkurrenten aus dieser Saison haben schmerzhafte Abgänge.

Mal sehen was in diesem Sommer in Leipzig passiert? Da sind ja Ausrufezeichen angekündigt worden.

Und bei Union gibt es bisher keine schmerzhaften Abgänge, aber mit Jill Janssens und wohl auch Lisanne Gräwe wird der Kader verstärkt. Dazu kommt Leonie Köster nach ihrem Kreuzbandriß zurück. Überhaupt ist das defensive Mittelfeld von Union in der kommenden Saison bemerkenswert: Tanja Pawollek, Leonie Köster, dazu vielleicht Lisanne Gräwe, dazu noch Lia Kamber. Da steckt viel Eintracht drin.
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Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html
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ltobias schrieb:

Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html

Langsam fühlte sich das an wie beim Männerteam...
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ltobias schrieb:

Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html

Langsam fühlte sich das an wie beim Männerteam...
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Okocha1993 schrieb:

ltobias schrieb:

Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html

Langsam fühlte sich das an wie beim Männerteam...


Daran musste ich auch denken. Wobei bei den Männern meistens nur 1—2 gute bis sehr gute Spieler gehen. Diesen Sommer (wie auch letzten Sommer) finde ich den Umbruch bei den Frauen größer.

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Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.

Gerade Anyomi wird mir sehr fehlen. Eine tolle Spielerin.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/quartett-verlaesst-die-eintracht-frankfurt-frauen-v1,sge-frauen-quartett-abschied-100.html
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ltobias schrieb:

Echt bitter die Abgänge von Anyomi, Senß, Reuteler und Riesen. Kommt jetzt nicht überraschend. Aber jetzt ist es auch offiziell.


Ja, bedauerlich. Adäquaten Ersatz in dieser Zahl zu finden, wird eine schwere Aufgabe.
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Das ist alles richtig, aber keiner der offiziell bekanntgegebenen Abgänge kommt jetzt wirklich überraschend und sicher werden auch noch der ein oder andere dazukommen (Lisanne Gräwe, Nina Lührßen...).

Entscheidend wird sein, wie wir den Kader ergänzen und da beruhigt mich tatsächlich, dass die beiden bisherigen sicheren Neuzugänge Larissa Mühlhaus und Paulina Krumbiegel schon aus einem recht hohen Regal sind. Wenn wir weitere Neuzugänge auf diesem Niveau engagieren, wird mir vor nächster Saison nicht angst und bange.
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Ja auch ich habe es eben in den Radionachrichten vernommen, die offiziell bestätigten Abgänge. Sie schmerzen und ja , es werden bestimmt noch mehr. Größtes Vertrauen habe ich trotzdem ins das Team um Babette Peters, wir werden eine gute Mannschaft zusammenstellen. Die beiden Verpflichtungen sind ja schon sehr vielversprechend.

Freue mich nun erst mal auf Sonntag, wo wir den 3. Platz durch einen Sieg festhalten werden. Gemeinsam mit viel Dankbarkeit die Spielerinnen verabschieden werden und dann freue ich mich schon auf die neue Saison.

Auch wenn die Wechsel schmerzen, möchte ich keine Investoren, die womöglich Einfluss nehmen. Englische Verhältnisse sind mir gleichgültig.
Wir sehen uns Sonntag auf gehts Eintracht
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Ja, es tut weh. Zumal ich die Hoffnung hatte, dass die eine oder andere der Wechsellustigen es sich noch überlegt bzw. abwartet, ob wir 26/27 europäisch spielen.

Aber in dem Nachjammern der - bis dato - 6 Abgängerinnen liegt auch ein bisschen Ungerechtigkeit, nämlich gegenüber denen, die bleiben und der SGE in der kommenden Saison mit Leib und Seele guten Fußball liefern werden.  Und damit meine ich nicht nur die verbleibenden Stamm- und Startelfkräfte:

Ich sehe nach wie vor großes Potenzial vor allem bei Noemi, Haley, Jarne, Marthine, Ilayda und Dilara. Die beiden Neuzugänge sind sowieso ein starkes Pfund. Und nachdem ich die Entwicklung und einige Spiele in unserer 2. Mannschaft gesehen habe, könnte ich mir da zwei, drei oder mehr Aufrückerinnen vorstellen, die auch der 1. Mannschaft  etwas zu geben hätten.
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Frauenfußball Podcast von Fums mit Sara Doorsun.
Sehr empfehlenswert.
Zum einen ein Liebesbeweis für die Eintracht aber tatsächlich mit den hier geführten Diskussionen bezüglich der Haarthematik.
Dem Umbruch und dem etwas holprigen Saisonstart, die Vermarktung des Frauenfußball.

Sehr tolle sympathische Frau .
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Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.
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Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.
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Klar passt das und den Glückwünschen schließe ich mich an und freue mich auf eine kurze Auswärtsfahrt nächste Saison.
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Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.
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Auf jeden Fall eine kurze Auswärtsfahrt an den Bruchweg...
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Herzlichen Glückwunsch zur Europameisterschaft an die DFB-Auswahl der U17 Mädels. Torschützin des goldenen Tores zum 1:0 im Finale gegen die Französinnen war die Frankfurterin Marie Kleemann. Mit Eva Hell hat noch eine weitere Frankfurterin den Titel gewonnen.
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Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.
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Salecha schrieb:

Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.

Ja, Glückwunsch nach Mainz.
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Salecha schrieb:

Weiß jetzt nicht, ob es hierher paßt, aber Glückwunsch an Mainz zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.

Ja, Glückwunsch nach Mainz.
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Matzel schrieb:

Ja, Glückwunsch nach Mainz.

Reicht jetzt auch mit den Glückwünschen. Grüße aus Wiesbaden. 😉

Und nicht vergessen: Es. Ist. Kein. Derby. 🏙️🏘️


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