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Schiedsrichter gegen Bayer Leverkusen

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sd400 schrieb:

Da würde ich dann auch gerne mal vom Oberschiedsrichter im Nachgang eine Erklärung zu haben wollen.

Die gab es doch. Bei Sky (am Ende von "Alle Spiele alle Tore") wurde der oberste Regelausleger des DFB live zugeschaltet und dazu befragt. Antwort/Ergebnis: Eindeutige Fehlentscheidung des Schiri, er hätte, gerade nach Ansicht der Bilder, auf Elfer entscheiden müssen.
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babbelnedd schrieb:

sd400 schrieb:

Da würde ich dann auch gerne mal vom Oberschiedsrichter im Nachgang eine Erklärung zu haben wollen.

Die gab es doch. Bei Sky (am Ende von "Alle Spiele alle Tore") wurde der oberste Regelausleger des DFB live zugeschaltet und dazu befragt. Antwort/Ergebnis: Eindeutige Fehlentscheidung des Schiri, er hätte, gerade nach Ansicht der Bilder, auf Elfer entscheiden müssen.

Die habe ich nicht gesehen.
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War vielleicht auch bisschen früh im Spiel. Es sollte keine Rolle spielen. Aber nach 5 Minuten nen Elfer gegen den Favoriten geben, setzt eine höhere Sicherheit beim Schiri voraus. Ist halt leider so.
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derexperte schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Wie ich schon schrieb gestern, ich gehe davon aus, dass da 9 von 10 Schiris einen Elfer geben.


Leider ist es so, dass 9 von 10 Schiedsrichtern uns gegen Bayer keinen Elfmeter in solchen Situationen geben.
Siehe auch das fiese Foul von Tah gegen Heki damals.


Ich weiß, dass wir die letzten Jahre netto mehr benachteiligt als bevorteilt wurden (diese Saison geht es ja noch), aber so stark würde ich das jetzt nicht behaupten. Letztlich behauptet ja jede Fanszene, dass sie vom Schiri besonders benachteiligt werden. Die Rechnung kann ja nicht aufgehen.

Richtig ist, dass wir vor allem im Waldstadion jetzt schon mehrere Entscheidungen gegen uns die letzten Jahre hatten, die einfach nachweislich falsch waren. Das kann mal passieren, aber die Anzahl an klaren Fehlentscheidungen für uns ist halt deutlich geringer. Weiß nicht, was die letzten Jahre anders ist als zuvor.
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SGE_Werner schrieb:

derexperte schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Wie ich schon schrieb gestern, ich gehe davon aus, dass da 9 von 10 Schiris einen Elfer geben.


Leider ist es so, dass 9 von 10 Schiedsrichtern uns gegen Bayer keinen Elfmeter in solchen Situationen geben.
Siehe auch das fiese Foul von Tah gegen Heki damals.


Ich weiß, dass wir die letzten Jahre netto mehr benachteiligt als bevorteilt wurden (diese Saison geht es ja noch), aber so stark würde ich das jetzt nicht behaupten. Letztlich behauptet ja jede Fanszene, dass sie vom Schiri besonders benachteiligt werden. Die Rechnung kann ja nicht aufgehen.

Richtig ist, dass wir vor allem im Waldstadion jetzt schon mehrere Entscheidungen gegen uns die letzten Jahre hatten, die einfach nachweislich falsch waren. Das kann mal passieren, aber die Anzahl an klaren Fehlentscheidungen für uns ist halt deutlich geringer. Weiß nicht, was die letzten Jahre anders ist als zuvor.


Das muss man nicht mehr schönreden Werner sondern man sollte von Seiten der Eintracht mal nachfragen warum das so ist. Wir reden hier nicht über die Kann Entscheidungen sondern klare Fehlentscheidungen. Mir fallen spontan zweimal Dortmund und zweimal Leverkusen ein. Spitzenspiele jeweils. Das waren alles Musselfmeter die sich angeschaut wurden und nicht gegeben wurden. Da fällt mir dann nur noch bewusste Benachteiligung ein.
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Das Problem des VAR ist, dass er objektiver sein soll. Der Mann auf dem Platz ist aber nie objektiv, da er durch das ganze Umfeld beeinflusst wird. Ich fände es gut, wenn bei strittigen Szenen ein Oberschiri entscheidet. Bei Abseits werden die Leute auf dem Platz durch Technik überstimmt, obwohl es da um mm geht. Bei klarem Regelverstoß, kann ich doch nicht sagen, ne ist kein Foul, kein Hand etc.
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Der VAR hat ja faktisch die Fehlentscheidungen reduziert, beim Abseits um über 95 % , bei anderen Sachen wie Elfer / Rote um über 50 %. Ändert aber nix daran, dass es am Ende immer noch der Schiri ist, der entscheidet (das ist ja auch gewünscht von den meisten Fans) und der Schiri hätte ohne VAR falsch entschieden und mit VAR hat er es dummerweise auch. So gesehen hätte die Abschaffung des VAR nicht mal die Chance dem Schiri gegeben es doch besser zu entscheiden.

Wie ich schon schrieb gestern, ich gehe davon aus, dass da 9 von 10 Schiris einen Elfer geben. Klar wird immer die Argumentation mit "was bedingt was" reingebracht, aber die ist für mich nicht logisch. Hier liegt einfach ein klarer Tritt vor und zwar in einer Intensität, dass der Elfer folgerichtig ist. Streift er ihn minimal, ist ein Trefferbild so, dass es kaum Auswirkungen auf den Bewegungsablauf hat, dann muss man es laufen lassen, aber das war zu viel.
Ich tippe auch, dass das die Schiri-Oberen so sehen werden, dass dann die Aussage kommt "Wir sind zur Meinung gekommen, dass die Entscheidung falsch war, die Intensität, das Trefferbild, das ist zu stark, so dass ein Strafstoß folgerichtig wäre". Ich glaube nicht mal, dass man hier noch die Entscheidung verteidigt, einfach, weil 9 von 10 anderen Situationen anders entschieden werden und man damit die anderen 9 Schiris sozusagen in Probleme bringt.

Die sollen endlich das Fünfergremium machen wie von mir gewünscht. Das können die super vermarkten, 30 Sekunden Wartezeit, bis die Wertungen kommen, das kann man auf die Leinwand bzw. Videowürfel werfen. Am besten noch Werbung dazwischen. Wenn wir schon überkommerzialisieren, dann doch bitte bessere Schiri-Entscheidungen verknüpfen mit den Euro-Zeichen im Auge.
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SGE_Werner schrieb:

Die sollen endlich das Fünfergremium machen wie von mir gewünscht. Das können die super vermarkten, 30 Sekunden Wartezeit, bis die Wertungen kommen, das kann man auf die Leinwand bzw. Videowürfel werfen. Am besten noch Werbung dazwischen. Wenn wir schon überkommerzialisieren, dann doch bitte bessere Schiri-Entscheidungen verknüpfen mit den Euro-Zeichen im Auge.

"Die folgende Fehlentscheidung wird Ihnen präsentiert von Tipico - wenn Sie unzufrieden mit dem Ergebnis sind, denken Sie einfach an 2018 und halten die Klappe. Und übrigens: Wir kennen kein Alesia!"

Im Ernst: Die Challenge würde ich nehmen.
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Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.

Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.

So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich  ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
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Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.

Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.

So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich  ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
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Luca_SGE schrieb:

Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.

Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.

So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich  ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.


Das ist doch quatsch. Die Anzahl der Fehlentscheidungen ist deutlich zurück gegangen, vor allem bei Abseitssituationen, die das menschliche Auge kaum erkennen kann und es damit immer Ermessensspielraum gab, der gefühlt immer gegen die eigene Mannschaft ausgelegt wurde.
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.

Man hat einen Raum, in dem mehrere Leute sitzen, die ohne äußere Störungen, auf mehreren große Displays schauen können und alles aus allen Winkeln sehen können.
Wer muss am Ende entscheiden? Die arme Sau im Stadion, der gehetzt und unter Faneinfluss auf einem kleinen Display ein oder zwei Winkel in Zeitlupe angezeigt wird.
Warum gibt man bei solchen Entscheidungen nicht dem Keller die Macht? Setzt dort einen Schiedsrichter rein, der für Bundesligaspiele qualifiziert ist und der entscheidet in Ruhe und unter Einsatz aller Technik.

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.

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Luca_SGE schrieb:

Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.

Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.

So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich  ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.


Das ist doch quatsch. Die Anzahl der Fehlentscheidungen ist deutlich zurück gegangen, vor allem bei Abseitssituationen, die das menschliche Auge kaum erkennen kann und es damit immer Ermessensspielraum gab, der gefühlt immer gegen die eigene Mannschaft ausgelegt wurde.
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.

Man hat einen Raum, in dem mehrere Leute sitzen, die ohne äußere Störungen, auf mehreren große Displays schauen können und alles aus allen Winkeln sehen können.
Wer muss am Ende entscheiden? Die arme Sau im Stadion, der gehetzt und unter Faneinfluss auf einem kleinen Display ein oder zwei Winkel in Zeitlupe angezeigt wird.
Warum gibt man bei solchen Entscheidungen nicht dem Keller die Macht? Setzt dort einen Schiedsrichter rein, der für Bundesligaspiele qualifiziert ist und der entscheidet in Ruhe und unter Einsatz aller Technik.

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.

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Schmidti1982 schrieb:

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.



Zeitlupe gehört abgeschafft beim VAR.
Der Schiedsrichter sollte unbedingt in Echtzeitbetrachtung entscheiden.
Alles andere ist Schachsinn.
Unser Leben und der Fußball läuft in Echtzeit und nicht in Zeitlupe.
Slow Motion verzerrt die Realität.
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Schmidti1982 schrieb:

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.



Zeitlupe gehört abgeschafft beim VAR.
Der Schiedsrichter sollte unbedingt in Echtzeitbetrachtung entscheiden.
Alles andere ist Schachsinn.
Unser Leben und der Fußball läuft in Echtzeit und nicht in Zeitlupe.
Slow Motion verzerrt die Realität.
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*Schachsinn ist zwar interessant, es ist jedoch Schwachsinn gemeint...
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Luca_SGE schrieb:

Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.

Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.

So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich  ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.


Das ist doch quatsch. Die Anzahl der Fehlentscheidungen ist deutlich zurück gegangen, vor allem bei Abseitssituationen, die das menschliche Auge kaum erkennen kann und es damit immer Ermessensspielraum gab, der gefühlt immer gegen die eigene Mannschaft ausgelegt wurde.
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.

Man hat einen Raum, in dem mehrere Leute sitzen, die ohne äußere Störungen, auf mehreren große Displays schauen können und alles aus allen Winkeln sehen können.
Wer muss am Ende entscheiden? Die arme Sau im Stadion, der gehetzt und unter Faneinfluss auf einem kleinen Display ein oder zwei Winkel in Zeitlupe angezeigt wird.
Warum gibt man bei solchen Entscheidungen nicht dem Keller die Macht? Setzt dort einen Schiedsrichter rein, der für Bundesligaspiele qualifiziert ist und der entscheidet in Ruhe und unter Einsatz aller Technik.

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.

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Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.
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Schmidti1982 schrieb:

Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.



Zeitlupe gehört abgeschafft beim VAR.
Der Schiedsrichter sollte unbedingt in Echtzeitbetrachtung entscheiden.
Alles andere ist Schachsinn.
Unser Leben und der Fußball läuft in Echtzeit und nicht in Zeitlupe.
Slow Motion verzerrt die Realität.
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Das macht doch keinen Sinn, auf ein Hilfsmittel zu verzichten, dass zur Aufklärung beitragen kann. Das Hauptproblem des VAR ist und bleibt die unterschiedliche Auslegung ähnlicher Szenen. Und dieser menschliche Faktor wird auch nicht zu beseitigen sein. Und das ist eine Diskussion, die nicht erst seit dem VAR geführt wird.
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Das macht doch keinen Sinn, auf ein Hilfsmittel zu verzichten, dass zur Aufklärung beitragen kann. Das Hauptproblem des VAR ist und bleibt die unterschiedliche Auslegung ähnlicher Szenen. Und dieser menschliche Faktor wird auch nicht zu beseitigen sein. Und das ist eine Diskussion, die nicht erst seit dem VAR geführt wird.
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U.Bein schrieb:

Das macht doch keinen Sinn, auf ein Hilfsmittel zu verzichten, dass zur Aufklärung beitragen kann. Das Hauptproblem des VAR ist und bleibt die unterschiedliche Auslegung ähnlicher Szenen. Und dieser menschliche Faktor wird auch nicht zu beseitigen sein. Und das ist eine Diskussion, die nicht erst seit dem VAR geführt wird.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Sinn macht es für mich.
So würde der Fußball wieder ein wenig menschlicher und weniger technokratisch.
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U.Bein schrieb:

Das macht doch keinen Sinn, auf ein Hilfsmittel zu verzichten, dass zur Aufklärung beitragen kann. Das Hauptproblem des VAR ist und bleibt die unterschiedliche Auslegung ähnlicher Szenen. Und dieser menschliche Faktor wird auch nicht zu beseitigen sein. Und das ist eine Diskussion, die nicht erst seit dem VAR geführt wird.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Sinn macht es für mich.
So würde der Fußball wieder ein wenig menschlicher und weniger technokratisch.
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Viele vergessen halt die Diskussionen, die vor der Einführung geführt wurden. Die waren noch wesentlich häufiger und kontroverser. Leider wird die Vergangenheit oft romantisch verklärt. Und bevor ich noch mehr Fehlentscheidungen hinnehmen muss, sollte man die verbliebenen Fehlentscheidungen lieber als menschlich akzeptieren.
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Viele vergessen halt die Diskussionen, die vor der Einführung geführt wurden. Die waren noch wesentlich häufiger und kontroverser. Leider wird die Vergangenheit oft romantisch verklärt. Und bevor ich noch mehr Fehlentscheidungen hinnehmen muss, sollte man die verbliebenen Fehlentscheidungen lieber als menschlich akzeptieren.
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U.Bein schrieb:

Viele vergessen halt die Diskussionen, die vor der Einführung geführt wurden. Die waren noch wesentlich häufiger und kontroverser. Leider wird die Vergangenheit oft romantisch verklärt. Und bevor ich noch mehr Fehlentscheidungen hinnehmen muss, sollte man die verbliebenen Fehlentscheidungen lieber als menschlich akzeptieren.

Mir machen Diskussionen mehr Spaß, wenn sie anhand von menschlichen (Fehl-)Entscheidungen stattfinden.
Zeitlupe ist ganz klar eine Verzerrung der Realität, wie wir sie seit Anbeginn der Menschheit kennen.
Außerdem neigen Menschen dazu, unter dem Einfluss von Zeitlupen Vorgänge anders zu interpretieren (Stichwort: Slow Motion Bias) als anhand des zeitlich  natürlichen Bewegungsablaufs.
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Entschuldigung, wenn ich mich mal kurz einmische, aber ich muss hier jetzt einen Irrtum aufklären, die anscheinend sehr verbreitet ist.
Zum Procedere des Videobeweises gehört es zwingend und verpflichtend, dass die entscheidende Szene dem Schiedsrichter nicht nur in Slow Motion, sondern auch immer in Echtzeit gezeigt wird. Dass die Dynamik des Geschehens wichtig bei der Entscheidungsfindung ist, ist auch den Schiedsrichtern und den Entscheidungsgremien klar, auch wenn sie hier oftmals als dumme Schulbuben hingestellt werden, die von Nichts eine Ahnung haben.

Das ändert natürlich nichts daran, dass die Entscheidung am Samstag falsch war. Dies lag aber definitiv nicht daran, dass der SR keine Echtzeitdarstellung bekommen hat.

Im Übrigen schließe ich mich vorbehaltlos der Meinung von U.Bein an und wünsche noch fröhliche Diskussionen, möglichst aber ohne Verschwörungstheorien aus Nichtwissen.
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U.Bein schrieb:

Viele vergessen halt die Diskussionen, die vor der Einführung geführt wurden. Die waren noch wesentlich häufiger und kontroverser. Leider wird die Vergangenheit oft romantisch verklärt. Und bevor ich noch mehr Fehlentscheidungen hinnehmen muss, sollte man die verbliebenen Fehlentscheidungen lieber als menschlich akzeptieren.

Mir machen Diskussionen mehr Spaß, wenn sie anhand von menschlichen (Fehl-)Entscheidungen stattfinden.
Zeitlupe ist ganz klar eine Verzerrung der Realität, wie wir sie seit Anbeginn der Menschheit kennen.
Außerdem neigen Menschen dazu, unter dem Einfluss von Zeitlupen Vorgänge anders zu interpretieren (Stichwort: Slow Motion Bias) als anhand des zeitlich  natürlichen Bewegungsablaufs.
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derexperte schrieb:

Mir machen Diskussionen mehr Spaß, wenn sie anhand von menschlichen (Fehl-)Entscheidungen stattfinden.


Aber genau die liegt hier doch vor. Nur die Menge an Fehlentscheidungen ist durch den VAR weniger geworden.

Auch ohne VAR, der übrigens alles richtig gemacht hat, in dem er Schröder zum Bildschirm geschickt hat, hätte es keinen Elfer gegeben, da er auch in der Realgeschwindigkeit nicht auf den Punkt gezeigt hat.
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Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.
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Luca_SGE schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.

Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.
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derexperte schrieb:

Mir machen Diskussionen mehr Spaß, wenn sie anhand von menschlichen (Fehl-)Entscheidungen stattfinden.


Aber genau die liegt hier doch vor. Nur die Menge an Fehlentscheidungen ist durch den VAR weniger geworden.

Auch ohne VAR, der übrigens alles richtig gemacht hat, in dem er Schröder zum Bildschirm geschickt hat, hätte es keinen Elfer gegeben, da er auch in der Realgeschwindigkeit nicht auf den Punkt gezeigt hat.
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U.Bein schrieb:

Auch ohne VAR, der übrigens alles richtig gemacht hat, in dem er Schröder zum Bildschirm geschickt hat, hätte es keinen Elfer gegeben, da er auch in der Realgeschwindigkeit nicht auf den Punkt gezeigt hat.

Wer weiß ob er ohne Zeitlupe nicht doch auf Strafstoß entschieden hätte?
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Luca_SGE schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.

Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.
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Witzigerweise war damals ein Argument gegen den VAR, dass es keine Diskussionen über Fehlentscheidungen mehr gäbe, was aber zum Fußball dazu gehört.
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Luca_SGE schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.

Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.
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Schmidti1982 schrieb:

. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.


Ja und Nein.
Ja vielleicht gäbe es ein paar mehr Fehlentscheidungen ohne VAR.
Und ja Fehler wird es immer geben.

Aber und jetzt kommt meiner Meinung nach das Entscheidende!!!!
- die Quote der Fehlentscheidungen
Ist mit diesem ganzen Aufwand (mehrere Schiris und Technik)
Viiiiiiieeeeeelll zu hoch .
Mit einer Fehlentscheidung in 20 bis 40 Spielen kann ich leben.

Aber es gibt ja Wochenenden das sind auf 3 bis 5 Plätzen krasse !!! Fehlentscheidungen getroffen worden.
Und da reden ich von krassen Fehlern und nicht von " kann man so oder so sehen".
Mit einer normalen Fehlentscheidung kann ich auch leben, aber so viele krasse Fehler dürfen niemals passieren!!!
Nicht mit diesem Aufwand.

Außerdem kann ich mit einem menschlichen Fehler ohne Technik leben, wenn er sich die Szene aber in tausend Varianten am Monitor anschauen kann und dann immernoch falsche Entscheidungen trifft, dann ist das Willkür und man fühlt sich noch betrogener wie sonst.

Und überhaupt seit diese Scheiss Technik da ist, habe ich das Gefühl
das die Schiedsrichter und Assistenten miesere Leistung bringen, weil sie sich nur noch auf die Technik verlassen.
Selber denken und beobachten ist kaum mehr drin.

Wenn es nach mir ginge, würden wir wieder nur mit Menschen arbeiten und die richtig Schulen, die Regeln einfacher machen, für gerechteren Fußball.
Das aktuelle ist schlimmer wie früher!!
Zumal man dafür sogar das sofortige Jubeln eines Tores einbüßt, weil man nie weiß, ob einer was gesehen hat, was andere übersehen haben.



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