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Albert Riera - Diskussionsthread


Thread wurde von Moderatoren am Mittwoch, 17. Juni 2026, 11:24 Uhr um 11:24 Uhr verschoben weil:
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derexperte schrieb:

Tafelberg schrieb:

Der HR trägt am Schluss noch mal dick auf in ihrer Analyse zu Riera. Jetzt ist es dann aber auch mal gut

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/kommentar-zum-riera-aus-die-eintracht-ist-auf-einen-spruecheklopfer-reingefallen-v1,eintracht-kommentar-riera-100.html


Zu dem Herrn, der diesen Text verfasst hat, sage ich nur so viel:
Es fällt mir schwer, ihm in seinem Redefluss zu folgen, da  er sich beinahe überschlagt beim Sprechen.
Das ist das Positive, was mir zu ihm einfällt.
Herrn Hofmeister sehe ich inhaltlich auf ähnlichem Niveau.
Beide schätzen die Eintracht sehr, könnte man meinen.


Ja, und Carsten Schellhorn hat heute morgen im Radio auch ein paar Takte gesagt, aber nicht so deftig. Und er hat die Wahrscheinlichkeit für eine Hütter-Rückkehr auf 60% beziffert, aber mit den Worten, dass dieser ja noch auf ein Engagement in der Premier League schielen würde... Wir sind also Hütters "B-Lösung"...
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Matzel schrieb:

Ja, und Carsten Schellhorn hat heute morgen im Radio auch ein paar Takte gesagt, aber nicht so deftig. Und er hat die Wahrscheinlichkeit für eine Hütter-Rückkehr auf 60% beziffert, aber mit den Worten, dass dieser ja noch auf ein Engagement in der Premier League schielen würde... Wir sind also Hütters "B-Lösung"...


Da ich die Aussage von Herrn Schellhorn als Kontraindikator sehe, ist die Rückkehr zur Eintracht für Adi Hütter ein Lebenstraum.
Eine schnelle Einigung mit der Eintracht bahnt sich an...
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Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.

Den Artikel selbst finde ich schwach. Riera hat sicher Fehler gemacht, aber in der Intensität empfinde ich die Artikel nicht mehr als Kritik sondern als stumpfe Abrechnung und Nachtreten.

Irgendwie habe ich das Gefühl, man habe mit dem Abschied von Dino, spätestens aber nach Beendigung des Interims abgeschenkt. Riera hat dann versucht, die Abwehr dicht zu kriegen und begonnen zu experimentieren. Mittelfristig kann sowas zu guten Ergebnissen führen, aber halt nur in Absprache mit den Verantwortlichen und wenn man die Spieler gewinnt.

Ersteres werfe ich unseren Offiziellen vor, da hätte man klar kommunizieren können, dass die Neuaufstellung sofort beginnt. Und wenn das eben nicht die Zielsetzung war, hätte man eingreifen müssen, in keinem Fall aber Riera im Regen stehen lassen dürfen, wenn die FR oder jetzt eben Weidenfeller eine Kampagne starten. Da kann Riera noch so großmäulig daher kommen. Da schuldet man seinen Angestellten einfach Rückendeckung.

Dass Riera die Spieler verloren hat, dürfte sich aufdrängen. Da komme ich auch vor dem Hintergrund, dass er Aufmerksamkeit und Kritik auf sich lenken wollte, zu keinem anderen Ergebnis. Seine Auftritte waren mehr als ungeschickt. Auch kann ich nicht beurteilen, ob und falls überhaupt wie die Vorgesetzten da ggf. versucht haben, die Mannschaft auf die Notwendigkeit eines Neustarts einzuschwören. Nach Außen drang nichts, was erst einmal gut klingt, vor dem Hintergrund wie mit Riera umgesprungen wurde aber einem Fallenlassen gleichkommt.

Eine gute Figur hat niemand gemacht: nicht der Trainer, nicht die Mannschaft, die eben nicht an sich gearbeitet hat und es schaffte bei gleich drei Trainern unterschiedlichsten Charakters ihre Aufgaben völlig zu vernachlässigen und auch nicht die Offiziellen, die nach Außen ein erbärmliches Bild.abgegeben haben.
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Haliaeetus schrieb:

Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.


Nein, das ist nicht Roman Weidenfeller, der jahrelang TW beim BVB war, sondern Mark Weidenfeller.
Der hat einige Zeit lang beim Podcast "Fußball2000" mitgemacht und arbeitet (mittlerweile) anscheinend beim HR.

Ich antworte auf deinen Kommentar weil der ursprüngliche Kommentar, auf den ich eigentlich antworten wollte, anscheinend gelöscht wurde.
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Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.

Den Artikel selbst finde ich schwach. Riera hat sicher Fehler gemacht, aber in der Intensität empfinde ich die Artikel nicht mehr als Kritik sondern als stumpfe Abrechnung und Nachtreten.

Irgendwie habe ich das Gefühl, man habe mit dem Abschied von Dino, spätestens aber nach Beendigung des Interims abgeschenkt. Riera hat dann versucht, die Abwehr dicht zu kriegen und begonnen zu experimentieren. Mittelfristig kann sowas zu guten Ergebnissen führen, aber halt nur in Absprache mit den Verantwortlichen und wenn man die Spieler gewinnt.

Ersteres werfe ich unseren Offiziellen vor, da hätte man klar kommunizieren können, dass die Neuaufstellung sofort beginnt. Und wenn das eben nicht die Zielsetzung war, hätte man eingreifen müssen, in keinem Fall aber Riera im Regen stehen lassen dürfen, wenn die FR oder jetzt eben Weidenfeller eine Kampagne starten. Da kann Riera noch so großmäulig daher kommen. Da schuldet man seinen Angestellten einfach Rückendeckung.

Dass Riera die Spieler verloren hat, dürfte sich aufdrängen. Da komme ich auch vor dem Hintergrund, dass er Aufmerksamkeit und Kritik auf sich lenken wollte, zu keinem anderen Ergebnis. Seine Auftritte waren mehr als ungeschickt. Auch kann ich nicht beurteilen, ob und falls überhaupt wie die Vorgesetzten da ggf. versucht haben, die Mannschaft auf die Notwendigkeit eines Neustarts einzuschwören. Nach Außen drang nichts, was erst einmal gut klingt, vor dem Hintergrund wie mit Riera umgesprungen wurde aber einem Fallenlassen gleichkommt.

Eine gute Figur hat niemand gemacht: nicht der Trainer, nicht die Mannschaft, die eben nicht an sich gearbeitet hat und es schaffte bei gleich drei Trainern unterschiedlichsten Charakters ihre Aufgaben völlig zu vernachlässigen und auch nicht die Offiziellen, die nach Außen ein erbärmliches Bild.abgegeben haben.
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Danke für die wohltuende Differenzierung und Gesamteinordnung
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Haliaeetus schrieb:

Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.


Nein, das ist nicht Roman Weidenfeller, der jahrelang TW beim BVB war, sondern Mark Weidenfeller.
Der hat einige Zeit lang beim Podcast "Fußball2000" mitgemacht und arbeitet (mittlerweile) anscheinend beim HR.

Ich antworte auf deinen Kommentar weil der ursprüngliche Kommentar, auf den ich eigentlich antworten wollte, anscheinend gelöscht wurde.
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fabisgeffm schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.


Nein, das ist nicht Roman Weidenfeller, der jahrelang TW beim BVB war, sondern Mark Weidenfeller.
Der hat einige Zeit lang beim Podcast "Fußball2000" mitgemacht und arbeitet (mittlerweile) anscheinend beim HR.

Ich antworte auf deinen Kommentar weil der ursprüngliche Kommentar, auf den ich eigentlich antworten wollte, anscheinend gelöscht wurde.


Okay, dann entschuldige ich mich für die etwas überzogene Wortwahl, weil ich das nicht bedacht habe.
Allein bei dem Namen habe ich das sofort mit Dortmund assoziiert und meine Impulskontrolle hat ausgesetzt......sorry nochmals.....
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fabisgeffm schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Hat der Weidenfeller was mit dem Borussen zu tun? Aber selbst wenn, finde ich deine Wortwahl gehörig drüber.


Nein, das ist nicht Roman Weidenfeller, der jahrelang TW beim BVB war, sondern Mark Weidenfeller.
Der hat einige Zeit lang beim Podcast "Fußball2000" mitgemacht und arbeitet (mittlerweile) anscheinend beim HR.

Ich antworte auf deinen Kommentar weil der ursprüngliche Kommentar, auf den ich eigentlich antworten wollte, anscheinend gelöscht wurde.


Okay, dann entschuldige ich mich für die etwas überzogene Wortwahl, weil ich das nicht bedacht habe.
Allein bei dem Namen habe ich das sofort mit Dortmund assoziiert und meine Impulskontrolle hat ausgesetzt......sorry nochmals.....
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cm47 schrieb:

Allein bei dem Namen habe ich das sofort mit Dortmund assoziiert und meine Impulskontrolle hat ausgesetzt

🤣 verständlich irgendwie
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Natürlich wünschen wir AR alles Gute. Was denn sonst? Aber die Analysen, die ich hier zu seinem Abschied lese, verklären doch Vieles. AR ist an sich, seinen Ambitionen, die er durch Sprüche, die er nie einhalten konnte, unterfüttert hat und an seiner Art hier gescheitert. Für die Presse war er ein gefundenes Fressen mit seiner Außendarstellung. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Und die Mannschaft hat er in der Zeit verloren, als die Geschichten mit Götze und Uzun losgingen, er die mangelnde Qualität mit einigen grenzwertigen Vergleichen in Frage gestellt hat und gipfelte dann in den uns bekannten Abläufen. Es ist müßig, dass hier nochmal aufzutischen, aber die vage Behauptung, mit einem besseren timing hätte AR bei uns Erfolg gehabt, teile ich nicht. Die Frage ist, wie man zu so einer Aussage kommen kann. Fazit: AR ist hier grandios gescheitert. Das kann jedem passieren, nur bei AR war es mit Ansage. Ich hoffe, dass er daraus etwas gelernt hat. Zweifel sind angebracht nach seinem letzten Internetauftritt.
Auf seinem weiteren Weg wünsche ich AR alles Gute.
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Nine Inch Nail schrieb:
Krösche hat die Saison verbockt und Riera im Grunde unter den Bus geworfen. Es hat sich früh gezeigt, dass der Kader nicht gut zusammen gestellt war. Das hat schon Dino damals erkannt.
War denn Dino bei der Kaderplanung für die letzte Saison nicht dabei? Klar kann er bei Verkäufen teilweise nichts machen, aber bei den Verpflichtungen wird er ja schon mal sagen können, ob er mit dem einen oder anderen Spieler was anfangen kann und ihn benötigt oder nicht. Dass auf der einen oder anderen Position vielleicht ein Spieler gefehlt hat, mag ja sein, aber dass falsche Spieler verpflichtet wurden, die dann Dino vor die Nase gesetzt wurden, bezweifel ich dann aber auch

Nine Inch Nail schrieb:
Te deseo todo lo mejor para el futuro, Albert.
Mal schauen ob er noch mitliest und ggfs. antwortet.
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Juno267 schrieb:

War denn Dino bei der Kaderplanung für die letzte Saison nicht dabei? Klar kann er bei Verkäufen teilweise nichts machen, aber bei den Verpflichtungen wird er ja schon mal sagen können, ob er mit dem einen oder anderen Spieler was anfangen kann und ihn benötigt oder nicht. Dass auf der einen oder anderen Position vielleicht ein Spieler gefehlt hat, mag ja sein, aber dass falsche Spieler verpflichtet wurden, die dann Dino vor die Nase gesetzt wurden, bezweifel ich dann aber auch


Und genau da hatte ich immer den Eindruck (nicht als Fakt gemeint, nur ein persönliches Empfinden)
das Toppmöller zu ruhig war und zu wenig forderte. Er hatte zwar die ganze Verantwortung,
hat aber nie Kritik geäußert. Er akzeptierte alles wie es war. Und das man im Winter wiederholt nichts für die Defensive
machte (DM,IV) und Toppmöller weiter die Schießbude der Liga hatte, war am Ende sein Weg zur Entlasssung.
Schade ich hätte mir hier von Toppmöller gewünscht, das er zeigt, das er Veränderungswünsche hat und nicht ständig
improvisieren musste. Ich kann mir gut vorstellen, das Toppmöller woanders auch einen großartigen Job macht.
Deswegen war der Lautsprecher Riera eine Hoffnung für mich, das sich hier mal was ändert.
Ging leider auch nach hinten los, aber wie gesagt, er hätte hier erstmal die Gelegenheit zum aufräumen geben müssen.
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Juno267 schrieb:

War denn Dino bei der Kaderplanung für die letzte Saison nicht dabei? Klar kann er bei Verkäufen teilweise nichts machen, aber bei den Verpflichtungen wird er ja schon mal sagen können, ob er mit dem einen oder anderen Spieler was anfangen kann und ihn benötigt oder nicht. Dass auf der einen oder anderen Position vielleicht ein Spieler gefehlt hat, mag ja sein, aber dass falsche Spieler verpflichtet wurden, die dann Dino vor die Nase gesetzt wurden, bezweifel ich dann aber auch


Und genau da hatte ich immer den Eindruck (nicht als Fakt gemeint, nur ein persönliches Empfinden)
das Toppmöller zu ruhig war und zu wenig forderte. Er hatte zwar die ganze Verantwortung,
hat aber nie Kritik geäußert. Er akzeptierte alles wie es war. Und das man im Winter wiederholt nichts für die Defensive
machte (DM,IV) und Toppmöller weiter die Schießbude der Liga hatte, war am Ende sein Weg zur Entlasssung.
Schade ich hätte mir hier von Toppmöller gewünscht, das er zeigt, das er Veränderungswünsche hat und nicht ständig
improvisieren musste. Ich kann mir gut vorstellen, das Toppmöller woanders auch einen großartigen Job macht.
Deswegen war der Lautsprecher Riera eine Hoffnung für mich, das sich hier mal was ändert.
Ging leider auch nach hinten los, aber wie gesagt, er hätte hier erstmal die Gelegenheit zum aufräumen geben müssen.
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Hyundaii30 schrieb:

er hätte hier erstmal die Gelegenheit zum aufräumen geben müssen.

Was hätte er denn deiner hochgeschätzten Meinung nach "aufräumen" können oder sollen......?....in sehr kurzer Zeit und unter Ergebnisdruck, der ja vorhanden war....
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Hyundaii30 schrieb:

er hätte hier erstmal die Gelegenheit zum aufräumen geben müssen.

Was hätte er denn deiner hochgeschätzten Meinung nach "aufräumen" können oder sollen......?....in sehr kurzer Zeit und unter Ergebnisdruck, der ja vorhanden war....
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cm47 schrieb:

Was hätte er denn deiner hochgeschätzten Meinung nach "aufräumen" können oder sollen......?....in sehr kurzer Zeit und unter Ergebnisdruck, der ja vorhanden war....



       


Geht ja nicht, dazu hätte er ja bleiben müssen.
In der kurzen Zeit wo er hier war, hatte er dazu keine Gelegenheit.
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Überrascht hat mich die Entscheidung ehrlich gesagt nicht mehr wirklich. Wenn man die letzten Wochen nüchtern betrachtet hat, war irgendwann spürbar, dass sich die Entwicklung kaum noch umkehren lässt. Dafür war zu viel Unruhe drin – sportlich, kommunikativ und auch innerhalb der Mannschaft.

Das Interessante ist für mich dabei, dass die ursprüngliche Idee hinter Riera gar nicht völlig falsch war. Man wollte offensichtlich einen modernen Trainer installieren, der mehr Kontrolle, mehr Struktur und einen aktiveren Fußball etabliert. Also weg von reinem Reaktionsfußball hin zu einer Mannschaft, die Spiele stärker selbst bestimmt.

Nur hat man dabei vermutlich unterschätzt, wie groß der Unterschied zwischen einer theoretischen Spielidee und ihrer praktischen Umsetzung in der Bundesliga ist.

Denn Ballbesitzfußball funktioniert nicht allein über gute Absichten. Dafür brauchst du eine Mannschaft, die gruppentaktisch extrem sauber arbeitet, permanent in Bewegung ist und unter Druck die richtigen Entscheidungen trifft. Genau dort hat unsere Eintracht aber zunehmend Probleme bekommen. Die Abläufe wirkten oft verkrampft, das Spiel verlor an Dynamik und viele Spieler schienen irgendwann eher nach Orientierung zu suchen, statt mit Selbstverständlichkeit aufzutreten.

Hinzu kam, dass Riera aus meiner Sicht phasenweise zu viel auf einmal verändern wollte. Teilweise wirkte es, als solle die Mannschaft innerhalb weniger Monate komplett umlernen – sowohl strukturell als auch im individuellen Verhalten. Sobald dann die Ergebnisse ausbleiben, entsteht automatisch Unsicherheit. Spieler verlieren Vertrauen, die Intensität geht verloren und jede weitere Anpassung wirkt plötzlich noch komplizierter.

Was am Ende vermutlich am schwersten wog: Man hatte nie das Gefühl, dass Mannschaft, Umfeld und Trainer wirklich eine gemeinsame emotionale Linie gefunden haben. Und genau das ist bei unserer Eintracht enorm wichtig. Unsere stärksten Phasen hatten wir fast immer dann, wenn Klarheit, Intensität und emotionale Geschlossenheit zusammengepasst haben.

Jetzt wird spannend sein, welche Konsequenzen intern daraus gezogen werden. Denn die nächste Trainerentscheidung wird automatisch auch eine Richtungsentscheidung. Bleibt man grundsätzlich bei der Idee eines kontrollierten Ballbesitzansatzes oder bewegt man sich wieder stärker in Richtung Vertikalität, Pressing und aggressiverem Umschaltspiel?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass genau diese Grundsatzfrage aktuell intern diskutiert wird.

Was ich auf jeden Fall sagen möchte: Alles Gude, Albert.
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Überrascht hat mich die Entscheidung ehrlich gesagt nicht mehr wirklich. Wenn man die letzten Wochen nüchtern betrachtet hat, war irgendwann spürbar, dass sich die Entwicklung kaum noch umkehren lässt. Dafür war zu viel Unruhe drin – sportlich, kommunikativ und auch innerhalb der Mannschaft.

Das Interessante ist für mich dabei, dass die ursprüngliche Idee hinter Riera gar nicht völlig falsch war. Man wollte offensichtlich einen modernen Trainer installieren, der mehr Kontrolle, mehr Struktur und einen aktiveren Fußball etabliert. Also weg von reinem Reaktionsfußball hin zu einer Mannschaft, die Spiele stärker selbst bestimmt.

Nur hat man dabei vermutlich unterschätzt, wie groß der Unterschied zwischen einer theoretischen Spielidee und ihrer praktischen Umsetzung in der Bundesliga ist.

Denn Ballbesitzfußball funktioniert nicht allein über gute Absichten. Dafür brauchst du eine Mannschaft, die gruppentaktisch extrem sauber arbeitet, permanent in Bewegung ist und unter Druck die richtigen Entscheidungen trifft. Genau dort hat unsere Eintracht aber zunehmend Probleme bekommen. Die Abläufe wirkten oft verkrampft, das Spiel verlor an Dynamik und viele Spieler schienen irgendwann eher nach Orientierung zu suchen, statt mit Selbstverständlichkeit aufzutreten.

Hinzu kam, dass Riera aus meiner Sicht phasenweise zu viel auf einmal verändern wollte. Teilweise wirkte es, als solle die Mannschaft innerhalb weniger Monate komplett umlernen – sowohl strukturell als auch im individuellen Verhalten. Sobald dann die Ergebnisse ausbleiben, entsteht automatisch Unsicherheit. Spieler verlieren Vertrauen, die Intensität geht verloren und jede weitere Anpassung wirkt plötzlich noch komplizierter.

Was am Ende vermutlich am schwersten wog: Man hatte nie das Gefühl, dass Mannschaft, Umfeld und Trainer wirklich eine gemeinsame emotionale Linie gefunden haben. Und genau das ist bei unserer Eintracht enorm wichtig. Unsere stärksten Phasen hatten wir fast immer dann, wenn Klarheit, Intensität und emotionale Geschlossenheit zusammengepasst haben.

Jetzt wird spannend sein, welche Konsequenzen intern daraus gezogen werden. Denn die nächste Trainerentscheidung wird automatisch auch eine Richtungsentscheidung. Bleibt man grundsätzlich bei der Idee eines kontrollierten Ballbesitzansatzes oder bewegt man sich wieder stärker in Richtung Vertikalität, Pressing und aggressiverem Umschaltspiel?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass genau diese Grundsatzfrage aktuell intern diskutiert wird.

Was ich auf jeden Fall sagen möchte: Alles Gude, Albert.
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anpii schrieb:

Das Interessante ist für mich dabei, dass die ursprüngliche Idee hinter Riera gar nicht völlig falsch war. Man wollte offensichtlich einen modernen Trainer installieren, der mehr Kontrolle, mehr Struktur und einen aktiveren Fußball etabliert. Also weg von reinem Reaktionsfußball hin zu einer Mannschaft, die Spiele stärker selbst bestimmt.

Nur hat man dabei vermutlich unterschätzt, wie groß der Unterschied zwischen einer theoretischen Spielidee und ihrer praktischen Umsetzung in der Bundesliga ist.

Denn Ballbesitzfußball funktioniert nicht allein über gute Absichten. Dafür brauchst du eine Mannschaft, die gruppentaktisch extrem sauber arbeitet, permanent in Bewegung ist und unter Druck die richtigen Entscheidungen trifft. Genau dort hat unsere Eintracht aber zunehmend Probleme bekommen. Die Abläufe wirkten oft verkrampft, das Spiel verlor an Dynamik und viele Spieler schienen irgendwann eher nach Orientierung zu suchen, statt mit Selbstverständlichkeit aufzutreten.

Hinzu kam, dass Riera aus meiner Sicht phasenweise zu viel auf einmal verändern wollte. Teilweise wirkte es, als solle die Mannschaft innerhalb weniger Monate komplett umlernen – sowohl strukturell als auch im individuellen Verhalten. Sobald dann die Ergebnisse ausbleiben, entsteht automatisch Unsicherheit. Spieler verlieren Vertrauen, die Intensität geht verloren und jede weitere Anpassung wirkt plötzlich noch komplizierter.


In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.

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anpii schrieb:

Das Interessante ist für mich dabei, dass die ursprüngliche Idee hinter Riera gar nicht völlig falsch war. Man wollte offensichtlich einen modernen Trainer installieren, der mehr Kontrolle, mehr Struktur und einen aktiveren Fußball etabliert. Also weg von reinem Reaktionsfußball hin zu einer Mannschaft, die Spiele stärker selbst bestimmt.

Nur hat man dabei vermutlich unterschätzt, wie groß der Unterschied zwischen einer theoretischen Spielidee und ihrer praktischen Umsetzung in der Bundesliga ist.

Denn Ballbesitzfußball funktioniert nicht allein über gute Absichten. Dafür brauchst du eine Mannschaft, die gruppentaktisch extrem sauber arbeitet, permanent in Bewegung ist und unter Druck die richtigen Entscheidungen trifft. Genau dort hat unsere Eintracht aber zunehmend Probleme bekommen. Die Abläufe wirkten oft verkrampft, das Spiel verlor an Dynamik und viele Spieler schienen irgendwann eher nach Orientierung zu suchen, statt mit Selbstverständlichkeit aufzutreten.

Hinzu kam, dass Riera aus meiner Sicht phasenweise zu viel auf einmal verändern wollte. Teilweise wirkte es, als solle die Mannschaft innerhalb weniger Monate komplett umlernen – sowohl strukturell als auch im individuellen Verhalten. Sobald dann die Ergebnisse ausbleiben, entsteht automatisch Unsicherheit. Spieler verlieren Vertrauen, die Intensität geht verloren und jede weitere Anpassung wirkt plötzlich noch komplizierter.


In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.

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SofatrainerSGE schrieb:

In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.

Hinkt zwar etwas, ist aber schon netter Vergleich. 🎸
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anpii schrieb:

Das Interessante ist für mich dabei, dass die ursprüngliche Idee hinter Riera gar nicht völlig falsch war. Man wollte offensichtlich einen modernen Trainer installieren, der mehr Kontrolle, mehr Struktur und einen aktiveren Fußball etabliert. Also weg von reinem Reaktionsfußball hin zu einer Mannschaft, die Spiele stärker selbst bestimmt.

Nur hat man dabei vermutlich unterschätzt, wie groß der Unterschied zwischen einer theoretischen Spielidee und ihrer praktischen Umsetzung in der Bundesliga ist.

Denn Ballbesitzfußball funktioniert nicht allein über gute Absichten. Dafür brauchst du eine Mannschaft, die gruppentaktisch extrem sauber arbeitet, permanent in Bewegung ist und unter Druck die richtigen Entscheidungen trifft. Genau dort hat unsere Eintracht aber zunehmend Probleme bekommen. Die Abläufe wirkten oft verkrampft, das Spiel verlor an Dynamik und viele Spieler schienen irgendwann eher nach Orientierung zu suchen, statt mit Selbstverständlichkeit aufzutreten.

Hinzu kam, dass Riera aus meiner Sicht phasenweise zu viel auf einmal verändern wollte. Teilweise wirkte es, als solle die Mannschaft innerhalb weniger Monate komplett umlernen – sowohl strukturell als auch im individuellen Verhalten. Sobald dann die Ergebnisse ausbleiben, entsteht automatisch Unsicherheit. Spieler verlieren Vertrauen, die Intensität geht verloren und jede weitere Anpassung wirkt plötzlich noch komplizierter.


In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.

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In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.
[/quote]

Das ist eine sehr abgedrehte Sichtweise. Wenn AR seiner Zeit weit voraus sein soll mit dieser autoritären Art, kann es sein, dass Deine Zeit vor 50 Jahren stehengeblieben ist? AR kam bei seinen slowenischen Vereinen gut an. In dieser Liga schaut man noch auf AR auf und wagt keine Kritik. Hier laufen die Uhren Gott sei Dank anders. Dennoch ist der Kommentar des slowenischen Vereinsfunktionärs bezeichnend, der AR in seinem persönlichen Umgang eher als schwierig bezeichnete. Da ich das Umfeld von AR schon lange kenne, kann ich das bestätigen.
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In den letzten Wochen musste ich öfters an das Gitarrensolo von Michael J. Fox aus "Zurück in die Zukunft "denken. Er spielt Johnny B. Goode und anfangs finden die Zuschauer das total super, dann eskaliert er während des Solos immer mehr und schaut am Ende in jede Menge leerer Gesichter, zwischen Staunen, Entsetzen und Ratlosigkeit.  Er verabschiedet sich sinngemäß mit dem Kommentar: "Ich merke, ihr seid noch nicht so weit!"

So ähnlich kam mir Alberts Auftritt hier vor. Ein bisschen, als wäre er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.
[/quote]

Das ist eine sehr abgedrehte Sichtweise. Wenn AR seiner Zeit weit voraus sein soll mit dieser autoritären Art, kann es sein, dass Deine Zeit vor 50 Jahren stehengeblieben ist? AR kam bei seinen slowenischen Vereinen gut an. In dieser Liga schaut man noch auf AR auf und wagt keine Kritik. Hier laufen die Uhren Gott sei Dank anders. Dennoch ist der Kommentar des slowenischen Vereinsfunktionärs bezeichnend, der AR in seinem persönlichen Umgang eher als schwierig bezeichnete. Da ich das Umfeld von AR schon lange kenne, kann ich das bestätigen.
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kinimod schrieb:
Das ist eine sehr abgedrehte Sichtweise. Wenn AR seiner Zeit weit voraus sein soll mit dieser autoritären Art, kann es sein, dass Deine Zeit vor 50 Jahren stehengeblieben ist? AR kam bei seinen slowenischen Vereinen gut an. In dieser Liga schaut man noch auf AR auf und wagt keine Kritik. Hier laufen die Uhren Gott sei Dank anders. Dennoch ist der Kommentar des slowenischen Vereinsfunktionärs bezeichnend, der AR in seinem persönlichen Umgang eher als schwierig bezeichnete. Da ich das Umfeld von AR schon lange kenne, kann ich das bestätigen.

Also DAS finde ich eine "abgedrehte Sichtweise". Du hast doch überhaupt keine Ahnung wie seine Ansprachen zur Mannschaft waren, oder wie die Menschen in den anderen Ligen ticken.
Woher du das "Umfeld von AR" schon lange kennst, wirst du uns jetzt aber doch bestimmt sagen, oder?

Ich finden den Vergleich mit dem "Gitarrensolo von Michael J. Fox" recht lustig, auch wenn ich nicht weiß ob er seiner Zeit wirklich voraus ist, sicher aber scheint es nicht zu passen mit der Eintracht. Wer da für was nicht bereit war, kann ich aber nicht sagen.
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Der schlimmste Hetzer und Alternativrealitäts-Schreiber in diesem ganzen Zirkus ist für mich Ingo Durstewitz. Bei dem hat man mittlerweile wirklich den Eindruck, Riera hätte ihm persönlich die Frau ausgespannt, so verbissen und giftig wirkt dieses permanente Geschreibsel gegen ihn.

Sachliche Analyse? Fehlanzeige. Differenzierung? Kaum noch vorhanden. Stattdessen wird seit Wochen eine eigene kleine Wirklichkeit zusammengeschrieben, in der Riera offenbar an allem schuld sein soll, während die viel tieferen Probleme im Verein, im Kader und im Umfeld bequem ausgeblendet oder zurechtgebogen werden.

Das ist für mich kein ernstzunehmender Sportjournalismus mehr, sondern eine persönliche Kampagne im journalistischen Gewand. Wenn jemand derart einseitig, nachtragend und fast schon besessen schreibt, wird es irgendwann nur noch schwer erträglich.
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Der schlimmste Hetzer und Alternativrealitäts-Schreiber in diesem ganzen Zirkus ist für mich Ingo Durstewitz. Bei dem hat man mittlerweile wirklich den Eindruck, Riera hätte ihm persönlich die Frau ausgespannt, so verbissen und giftig wirkt dieses permanente Geschreibsel gegen ihn.

Sachliche Analyse? Fehlanzeige. Differenzierung? Kaum noch vorhanden. Stattdessen wird seit Wochen eine eigene kleine Wirklichkeit zusammengeschrieben, in der Riera offenbar an allem schuld sein soll, während die viel tieferen Probleme im Verein, im Kader und im Umfeld bequem ausgeblendet oder zurechtgebogen werden.

Das ist für mich kein ernstzunehmender Sportjournalismus mehr, sondern eine persönliche Kampagne im journalistischen Gewand. Wenn jemand derart einseitig, nachtragend und fast schon besessen schreibt, wird es irgendwann nur noch schwer erträglich.
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Och, also den Kommentar von Mark Weidenfeller für den HR finde ich auch arg daneben.
Sachliche Problemanalyse, z.B. zu den sog. "Führungsspielern" gleich null, dafür aber ebenso reißerische wie überzogene Trumpvergleiche. Ganz schlechter Stil, kenn ich aber leider so von ihm.
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Natürlich wünschen wir AR alles Gute. Was denn sonst? Aber die Analysen, die ich hier zu seinem Abschied lese, verklären doch Vieles. AR ist an sich, seinen Ambitionen, die er durch Sprüche, die er nie einhalten konnte, unterfüttert hat und an seiner Art hier gescheitert. Für die Presse war er ein gefundenes Fressen mit seiner Außendarstellung. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Und die Mannschaft hat er in der Zeit verloren, als die Geschichten mit Götze und Uzun losgingen, er die mangelnde Qualität mit einigen grenzwertigen Vergleichen in Frage gestellt hat und gipfelte dann in den uns bekannten Abläufen. Es ist müßig, dass hier nochmal aufzutischen, aber die vage Behauptung, mit einem besseren timing hätte AR bei uns Erfolg gehabt, teile ich nicht. Die Frage ist, wie man zu so einer Aussage kommen kann. Fazit: AR ist hier grandios gescheitert. Das kann jedem passieren, nur bei AR war es mit Ansage. Ich hoffe, dass er daraus etwas gelernt hat. Zweifel sind angebracht nach seinem letzten Internetauftritt.
Auf seinem weiteren Weg wünsche ich AR alles Gute.
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Das ist mMn der entscheidende Satz. Wenn man sich die Presse anschaut, haben sie seit Wochen AR demontiert, weil er sich auf seine (leider dümmliche, arrogante ) Art mit den Kollegen angelegt hat.
kinimod schrieb:

Fazit: AR ist hier grandios gescheitert. Das kann jedem passieren, nur bei AR war es mit Ansage.


Das ehrliche Fazit dieser Saison muss doch lauten: Wir haben die letzte Chance auf die CL und auch die Möglichkeit die Misere nach DT umzubiegen verk***t, weil MK lieber 4 Wochen auf den falschen Trainer(typus) gewartet hat, als einen verfügbaren Trainer zu holen, der vielleicht auch zur Mannschaft und deren Spielanlage gepasst hätte und das Maximum rausgeholt hätte.

Dieses Thema wird gerade feinstens umschifft und man schießt von Presseseiten lieber weiter auf AR.
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Die Presse hat ne Agenda zu erfüllen

Ist doch klar, nur zu welchem Zwecke

Dem Deepstate?!  Oder doch Qanom?! Oder beiden
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Wir wir alle jetzt hier und in anderen sozialen Medien gelernt haben: Es lag nur an den Medien, dass Riera jetzt weg ist. Es lag weder daran, dass es sportlich teils noch schlechter wurde, das Team zum Teil Probleme mit ihm zu haben scheint oder dass gefühlt jeder außerhalb von Frankfurt seit der 1. PK von Riera denkt "wasn das für einer" (ganz ohne Wertung meinerseits, man kann das ja auch positiv fragen). Am besten noch paar Worte wie "Lügenpresse" und "Mainstreammedien" reinbringen, dann passt es wenigstens auch vom Niveau her dahin, mit dem es vergleichbar wäre. Und damit bestreite ich nicht, dass manche unserer Lokalmedien sehr subjektiv agieren.
Aber Riera war nicht nur bei FR und Co. schwer unter Beschuss, sondern sogar bei Spiegel, Zeit Online, Kicker und anderen, die ja nicht gerade bekannt sind für Lokaljournalismus.

Riera ist an der Situation (falscher Zeitpunkt) , an dem Team (lustloser Haufen zum Teil), an sich selbst (Taktik, die nicht passe, komische Aufstellungen, Verhalten gegenüber Umfeld) und auch am Umfeld (genervt, hohe Erwartungen, Medienlandschaft) gescheitert. Kein Punkt betrifft 100 % des Problems, kein Punkt aber auch 0 %. Es ist zu bequem sich nun nur auf die Medien zu stürzen, es ist zu bequem sich nur aufs Team zu stürzen, genauso wie es zu bequem ist Riera allein verantwortlich zu sehen.

Es hat halt nicht gepasst. Nächste Saison, wenn das wieder schief geht, hat das Team aber kein Alibi mehr und Krösche auch nicht.
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Wir wir alle jetzt hier und in anderen sozialen Medien gelernt haben: Es lag nur an den Medien, dass Riera jetzt weg ist. Es lag weder daran, dass es sportlich teils noch schlechter wurde, das Team zum Teil Probleme mit ihm zu haben scheint oder dass gefühlt jeder außerhalb von Frankfurt seit der 1. PK von Riera denkt "wasn das für einer" (ganz ohne Wertung meinerseits, man kann das ja auch positiv fragen). Am besten noch paar Worte wie "Lügenpresse" und "Mainstreammedien" reinbringen, dann passt es wenigstens auch vom Niveau her dahin, mit dem es vergleichbar wäre. Und damit bestreite ich nicht, dass manche unserer Lokalmedien sehr subjektiv agieren.
Aber Riera war nicht nur bei FR und Co. schwer unter Beschuss, sondern sogar bei Spiegel, Zeit Online, Kicker und anderen, die ja nicht gerade bekannt sind für Lokaljournalismus.

Riera ist an der Situation (falscher Zeitpunkt) , an dem Team (lustloser Haufen zum Teil), an sich selbst (Taktik, die nicht passe, komische Aufstellungen, Verhalten gegenüber Umfeld) und auch am Umfeld (genervt, hohe Erwartungen, Medienlandschaft) gescheitert. Kein Punkt betrifft 100 % des Problems, kein Punkt aber auch 0 %. Es ist zu bequem sich nun nur auf die Medien zu stürzen, es ist zu bequem sich nur aufs Team zu stürzen, genauso wie es zu bequem ist Riera allein verantwortlich zu sehen.

Es hat halt nicht gepasst. Nächste Saison, wenn das wieder schief geht, hat das Team aber kein Alibi mehr und Krösche auch nicht.
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Mein Gott jetzt hör doch bitte mal auf ständig die berechtigte Kritik an der Presse ins Lächerliche zu ziehen.

Die letzten Posts dazu waren sachlich und korrekt, überhaupt erzählt keiner was von Lügenpresse oder Mainstreammedien.

Dass Riera in der Kritik war bei der Presse war ja in Ordnung. Diese diffamierende Schreibe - Don Albert, Bundesliga-Trump und weitere unnötig diffamierende Bezeichnungen - ist und war NICHT in Ordnung.
Und das darf man auch gerne ansprechen. Und dass der Ton dann eventuell genau so unangenehm wird wie der der Presse: Geschenkt. Wir betreiben hier keinen Journalismus, wir sind ein Forum wo nunmal jeder seine Meinung kundtun darf. Da sind die Ansprüche deutlich geringer, ich verdien damit leider kein Geld, im Gegensatz zu Weidenfeller oder Durstewitz.


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