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Bundesliga-Kader 2026/27

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Am 14.03. schrieb ich in Bremen im Stadion sitzend hier im Forum, nach dem tollen Freistoßtor zum 2:2 ...,  "ist sie nicht ablösefrei" 😅
Wie geil das sie jetzt kommt!!! Schon mal Herzlich Willkommen!! Was für eine Freude.
Und wenn jetzt noch die ein oder andere, Freigang, Senß, Gräwe, Anyomi..., vllt. bleibt..., Reuteler ist vermutlich nicht mehr zu halten 😥,dann kann wieder Optimismus aufkommen und ein "Angriff" auf WOB erfolgen.

Auch hier lag ich mit meiner Einschätzung für diese Saison gar nicht so falsch. Auch WOB ist in einer großen Konsolidierungsphase. Diese Saison wäre die Chance sie von Platz 2 zu verdrängen noch nie so groß gewesen. Allerdings mit dem Kader vom letzten Jahr. 🤷‍♂️

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅 Wäre auch richtig geil! "Lassen wir uns überraschen" was der Transfermarkt noch an Überraschungen bereit hält.
Sonntag kommts zum Déjà Vu
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dh63263 schrieb:
Am 14.03. schrieb ich in Bremen im Stadion sitzend hier im Forum, nach dem tollen Freistoßtor zum 2:2 ...,  "ist sie nicht ablösefrei" 😅...

Ja, manchmal werden Wünsche wahr!
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Ich sehe die Verpflichtung von Mühlhaus ebenfalls positiv. Zum einen, weil sie eben einfach eine gute Spielerin ist, die uns mit ihrer Qualität helfen kann. Zum anderen, weil es – wie die Eintracht schon selbst in ihrer Meldung geschrieben hat – ein Signal nach innen und nach außen ist. Wir können nicht nur deutsche Nationalspielerinnen verlieren, sondern auch weiterhin an uns binden. Und Mühlhaus ist ja sogar so etwas wie der Shootingstar der aktuellen Bundesligasaison mit durchaus großer Perspektive in der Nationalelf. Da hat sie Freigang im Standing ja schon fast überholt.

Da ist es vor dem Hintergrund des wahrscheinlichen Umbruchs im Sommer nicht unwichtig, dass dieses Zeichen auch schon recht früh in den Markt gesendet wird. Denn vermutlich werden uns eben nicht nur die fast schon bestätigten Abgänge Anyomi und Reuteler verlassen. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass von den Leistungsträgerinnen, die schon länger als ein Jahr bei uns sind, am Ende nur Freigang und die zurückgekehrte Doorsoun übrig bleiben. Da muss also durchaus längerfristig eine komplett neue Mannschaft aufgebaut werden – was denke ich auch an der unglücklichen Kommunikation des letzten Sommers liegt, die wohl viele etablierte Spielerinnen verärgert hatte.

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.

Das kann dann im richtigen System – beispielsweise mit zwei Zehnern in einem 4-1-4-1, in dem mal sich mal die eine fallen lässt, mal die andere nach vorne stößt oder in einem 3-4-3 mit zwei hängenden Spitzen – sehr gut funktionieren und eine hohe Flexibilität und damit auch Unberechenbarkeit für den Gegner bedeuten. Das birgt aber eben auch die Gefahr, dass beide Spielerinnen bei einer fehlenden Abstimmung versuchen, dieselben Räume zu besetzen und sich dann oft auf den Füßen stehen.
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DonGuillermo schrieb:

Das birgt aber eben auch die Gefahr, dass beide Spielerinnen bei einer fehlenden Abstimmung versuchen, dieselben Räume zu besetzen und sich dann oft auf den Füßen stehen.



Könnte durchaus die Folge sein.

Bin allerdings deutlich optimistischer.  Beide spielen einen intelligenten FuBa, besitzen nicht nur die nötigen technischen Fähigkeiten, enorme Flexibilität, sondern auch eine große Portion Empathie, die Fähigkeit sich in die Abläufe/ Wege/ das Spielverständnis anderer hineinzuversetzen, eben sehr gut zu antizipieren. Zudem halte ich beide für absolute Teamplayer. Es mag evtl. Anlaufschwierigkeiten geben, ja, aber langfristig erhoffe ich mir neue Impulse. Etwas, was ich in der laufenden Saison vermisst habe.

Schau mer ma, ob unsere Kaffeesatzleserei zum erhofften Erfolg führt 😂
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Ich sehe die Verpflichtung von Mühlhaus ebenfalls positiv. Zum einen, weil sie eben einfach eine gute Spielerin ist, die uns mit ihrer Qualität helfen kann. Zum anderen, weil es – wie die Eintracht schon selbst in ihrer Meldung geschrieben hat – ein Signal nach innen und nach außen ist. Wir können nicht nur deutsche Nationalspielerinnen verlieren, sondern auch weiterhin an uns binden. Und Mühlhaus ist ja sogar so etwas wie der Shootingstar der aktuellen Bundesligasaison mit durchaus großer Perspektive in der Nationalelf. Da hat sie Freigang im Standing ja schon fast überholt.

Da ist es vor dem Hintergrund des wahrscheinlichen Umbruchs im Sommer nicht unwichtig, dass dieses Zeichen auch schon recht früh in den Markt gesendet wird. Denn vermutlich werden uns eben nicht nur die fast schon bestätigten Abgänge Anyomi und Reuteler verlassen. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass von den Leistungsträgerinnen, die schon länger als ein Jahr bei uns sind, am Ende nur Freigang und die zurückgekehrte Doorsoun übrig bleiben. Da muss also durchaus längerfristig eine komplett neue Mannschaft aufgebaut werden – was denke ich auch an der unglücklichen Kommunikation des letzten Sommers liegt, die wohl viele etablierte Spielerinnen verärgert hatte.

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.

Das kann dann im richtigen System – beispielsweise mit zwei Zehnern in einem 4-1-4-1, in dem mal sich mal die eine fallen lässt, mal die andere nach vorne stößt oder in einem 3-4-3 mit zwei hängenden Spitzen – sehr gut funktionieren und eine hohe Flexibilität und damit auch Unberechenbarkeit für den Gegner bedeuten. Das birgt aber eben auch die Gefahr, dass beide Spielerinnen bei einer fehlenden Abstimmung versuchen, dieselben Räume zu besetzen und sich dann oft auf den Füßen stehen.
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DonGuillermo schrieb:

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.


Die Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Sowohl Laura Freigang als auch Larissa Mühlhaus halte ich für sehr intelligente und flexible Spielerinnen. Laura das bei unserer Eintracht schon sehr häufig gezeigt. Larissa hat das Fussballspielen auf dem Bolzplatz gelernt und aufgesaugt. Solche Spielertypen finden mMn immer einen Weg mit guten Mitspielerinnen zu harmonieren. Sehe da auch noch Rebecka Blomqvist oder Remina Chiba in der Verlosung und kann mir das Zusammenspiel insgesamt extrem positiv vorspielen.

Auch wenn Larissa Mühlhaus erst kürzlich zur Nationalmannschaft gestoßen ist und ich alles andere als ein Fan von Christian Wück bin, so ist auch das eine Auszeichnung für sie und ihre Fähigkeiten.

Ich freu mich total darauf, sie im Adlertrikot spielen zu sehen.
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DonGuillermo schrieb:

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.


Die Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Sowohl Laura Freigang als auch Larissa Mühlhaus halte ich für sehr intelligente und flexible Spielerinnen. Laura das bei unserer Eintracht schon sehr häufig gezeigt. Larissa hat das Fussballspielen auf dem Bolzplatz gelernt und aufgesaugt. Solche Spielertypen finden mMn immer einen Weg mit guten Mitspielerinnen zu harmonieren. Sehe da auch noch Rebecka Blomqvist oder Remina Chiba in der Verlosung und kann mir das Zusammenspiel insgesamt extrem positiv vorspielen.

Auch wenn Larissa Mühlhaus erst kürzlich zur Nationalmannschaft gestoßen ist und ich alles andere als ein Fan von Christian Wück bin, so ist auch das eine Auszeichnung für sie und ihre Fähigkeiten.

Ich freu mich total darauf, sie im Adlertrikot spielen zu sehen.
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mittelbucher schrieb:

Sehe da auch noch Rebecka Blomqvist oder


... nicht zu vergessen Sara Doorsoun und, sofern sie bleiben, Elisa Senß und Lisanne Gräwe. Könnte eine sehr kreative Achse ergeben, die es verstehen ihre Mitspielerinnen mitzunehmen.
Aber wie gesagt, im Moment alles Kaffeesatzleserei. Man darf gespannt sein
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Am 14.03. schrieb ich in Bremen im Stadion sitzend hier im Forum, nach dem tollen Freistoßtor zum 2:2 ...,  "ist sie nicht ablösefrei" 😅
Wie geil das sie jetzt kommt!!! Schon mal Herzlich Willkommen!! Was für eine Freude.
Und wenn jetzt noch die ein oder andere, Freigang, Senß, Gräwe, Anyomi..., vllt. bleibt..., Reuteler ist vermutlich nicht mehr zu halten 😥,dann kann wieder Optimismus aufkommen und ein "Angriff" auf WOB erfolgen.

Auch hier lag ich mit meiner Einschätzung für diese Saison gar nicht so falsch. Auch WOB ist in einer großen Konsolidierungsphase. Diese Saison wäre die Chance sie von Platz 2 zu verdrängen noch nie so groß gewesen. Allerdings mit dem Kader vom letzten Jahr. 🤷‍♂️

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅 Wäre auch richtig geil! "Lassen wir uns überraschen" was der Transfermarkt noch an Überraschungen bereit hält.
Sonntag kommts zum Déjà Vu
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dh63263 schrieb:

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅

Na, jetzt bringst du mich aber ins Grübeln... Soffe?
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Hach ja, deshalb mag ich diese Forum. Immer freundlich, immer überwiegend positive gut formulierte Beiträgem mit einem Hauch von Kaffeesatzleserei, Bauchgefühl und vielem mehr, aber immer freundlich.

Ich möchte heute es mal nutzen Euch allen ein Dankeschön zu sagen.

Es gibt einige Foren, nicht nur Thema Fußball, aus denen ich schnell wieder raus bin, weil mir einfach der Ton, die fehlende Fachkenntnis, die Inhalte und auch Freundlichkeit gefehlt haben.

Deshalb an ALLE ein herzliches DANKESCHÖN.
Morgen WOB die Grenzen zeigen und einen Sieg einfahren und das Heimspiel genießen

Auf geht´s EINTRACHT
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Hach ja, deshalb mag ich diese Forum. Immer freundlich, immer überwiegend positive gut formulierte Beiträgem mit einem Hauch von Kaffeesatzleserei, Bauchgefühl und vielem mehr, aber immer freundlich.

Ich möchte heute es mal nutzen Euch allen ein Dankeschön zu sagen.

Es gibt einige Foren, nicht nur Thema Fußball, aus denen ich schnell wieder raus bin, weil mir einfach der Ton, die fehlende Fachkenntnis, die Inhalte und auch Freundlichkeit gefehlt haben.

Deshalb an ALLE ein herzliches DANKESCHÖN.
Morgen WOB die Grenzen zeigen und einen Sieg einfahren und das Heimspiel genießen

Auf geht´s EINTRACHT
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Mist: Tippfehler…. „ dieses Forum…  Ein kleinen Hinweis an den ADMIN… bitte fügt eine Korrekturfunktion für veröffentliche Beiträge ein. Wenigstens für ein paar Stunden.

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dh63263 schrieb:

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅

Na, jetzt bringst du mich aber ins Grübeln... Soffe?
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Fantastisch schrieb:

Na, jetzt bringst du mich aber ins Grübeln... Soffe?
       



🤷‍♂️ Wie gesagt... Bauchgefühl...

und Kaffeesatz... mit e'bisserl Psychologie 🤣🤣🤣
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Mist: Tippfehler…. „ dieses Forum…  Ein kleinen Hinweis an den ADMIN… bitte fügt eine Korrekturfunktion für veröffentliche Beiträge ein. Wenigstens für ein paar Stunden.

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👍  kann ich nur unterstützen
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Mist: Tippfehler…. „ dieses Forum…  Ein kleinen Hinweis an den ADMIN… bitte fügt eine Korrekturfunktion für veröffentliche Beiträge ein. Wenigstens für ein paar Stunden.

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Jniessner schrieb:

Mist: Tippfehler…. „ dieses Forum…  Ein kleinen Hinweis an den ADMIN… bitte fügt eine Korrekturfunktion für veröffentliche Beiträge ein. Wenigstens für ein paar Stunden.


👍 war hierzu gemeint
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DonGuillermo schrieb:

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.


Die Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Sowohl Laura Freigang als auch Larissa Mühlhaus halte ich für sehr intelligente und flexible Spielerinnen. Laura das bei unserer Eintracht schon sehr häufig gezeigt. Larissa hat das Fussballspielen auf dem Bolzplatz gelernt und aufgesaugt. Solche Spielertypen finden mMn immer einen Weg mit guten Mitspielerinnen zu harmonieren. Sehe da auch noch Rebecka Blomqvist oder Remina Chiba in der Verlosung und kann mir das Zusammenspiel insgesamt extrem positiv vorspielen.

Auch wenn Larissa Mühlhaus erst kürzlich zur Nationalmannschaft gestoßen ist und ich alles andere als ein Fan von Christian Wück bin, so ist auch das eine Auszeichnung für sie und ihre Fähigkeiten.

Ich freu mich total darauf, sie im Adlertrikot spielen zu sehen.
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mittelbucher schrieb:

DonGuillermo schrieb:

In einem Punkt, der in den vorangegangenen Beitragen öfter aufgegriffen wurde, bin ich jedoch deutlich skeptischer: was das potenzielle Zusammenspiel von Laura Freigang und Larissa Mühlhaus angeht. Für mich sind beide einfach sehr ähnliche Spielertypen. Weder eine klassische Zehn noch eine reine Stürmerin, sondern eher Grenzgängerinnen zwischen den Linien. Ich nehme es in dieser Hinsicht mal als gutes Omen, dass beide als Nordlichter den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gefunden haben. Auf dass sich Mühlhaus in Frankfurt ebenso wohlfühlen wird wie Freigang.


Die Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Sowohl Laura Freigang als auch Larissa Mühlhaus halte ich für sehr intelligente und flexible Spielerinnen. Laura das bei unserer Eintracht schon sehr häufig gezeigt. Larissa hat das Fussballspielen auf dem Bolzplatz gelernt und aufgesaugt. Solche Spielertypen finden mMn immer einen Weg mit guten Mitspielerinnen zu harmonieren. Sehe da auch noch Rebecka Blomqvist oder Remina Chiba in der Verlosung und kann mir das Zusammenspiel insgesamt extrem positiv vorspielen.

Auch wenn Larissa Mühlhaus erst kürzlich zur Nationalmannschaft gestoßen ist und ich alles andere als ein Fan von Christian Wück bin, so ist auch das eine Auszeichnung für sie und ihre Fähigkeiten.

Ich freu mich total darauf, sie im Adlertrikot spielen zu sehen.

Ich habe mir nach DonGuillermos Einwand (herzlichen Dank an der Stelle für deine ausführliche Einschätzung) nochmal Gedanken dazu gemacht und klar, beide Spielerinnen bespielen den Raum zwischen gegnerischer Abwehr und Mittelfeld und wenn dann beide in diesen Zwischenraum drängen, besteht schon die Gefahr, dass sie sich mal auf den Füßen stehen und dafür im Sturmzentrum die Präsenz fehlt.

Aber generell und in Summe bin ich bei mittelbucher und glaube durch ihre intelligente und flexible Spielweise und ihrer Vielseitigkeit können sie ungemein voneinander  profitieren. Ihre Laufwege müssen natürlich einstudiert und trainiert werden und es erfordert enge Abstimmung, aber beide sind extrem beweglich und torgefährlich und wenn Laura Freigang sich fallen lässt kann Larissa Mühlhaus in die Tiefe gehen und umgekehrt. Beide sind spielstark genug, die gegenseitigen Laufwege zu verstehen.

Da beide technisch stark genug sind, um auch mal auf die Flügel auszuweichen oder als hängende Spitze zu agieren, macht uns das für die Gegnerinnen schwerer ausrechenbar und die feste Zuordnung in deren Abwehr schwer möglich. Dazu verteilt sich der Fokus der Gegnerinnen auf mehrere Schultern.

Elfmeter hin, Elfmeter her, Larissa Mühlhaus hat schon bewiesen, dass sie einen ordentlichen Torriecher hat, ich erinnere an die Saison 2023/24, als sie noch im Trikot des HSV in der 2. Liga mit 20 Toren (davon nur 3 Elfmeter ) alles in Grund und Boden geschossen hat. Mehr Torgefahr um Laura Freigang herum bedeutet letztendlich vielleicht auch etwas weniger Manndeckung für sie.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich glaube nicht, dass die beiden sich gegenseitig den Platz wegnehmen, sondern sehe die große Chance, dass Laura Freigang dadurch wieder mehr Optionen bekommt. Wenn die Abstimmung passt, glaube ich, wird Laura durch die spielerische Klasse von Larissa wieder gefährlicher in der Spielgestaltung, da sie weniger als alleinige Zielspielerin fungieren muss und wieder mehr Freiheiten genießen kann.

Dazu ist es dann auch einfacher Laura mal eine Pause zu gönnen, denn ich finde, sie wirkte in der laufenden Saison zeitweise etwas überspielt und ich glaube die ein oder andere Auszeit zum regenerieren hätte ihr ganz gut getan.

Natürlich ist bei mir auch eine ordentliche Portion Optimismus dabei, aber ich kann mir tatsächlich gut vorstellen, dass beide gleichzeitig auf dem Feld einen ordentlichen Benefit fürs Team darstellen können.
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Würde mich freuen, wenn durch die zu erwartenden Abgänge die jungen Spielerinnen mehr Einsatzzeit bekämen. Und man nicht mit viel Geld nur alte Häsinnen dazukauft. Die Mischung machts.
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Laut der "Bild" Wechselt Gräwe  zu Union für 200000€ und Senß hat scheinbar ihre Ausstiegsklausel gezogen.

https://www.bild.de/sport/fussball/union-berlin-holt-dfb-star-lisanne-graewe-von-eintracht-frankfurt-69f06c78129bffc049ee1695
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Laut der "Bild" Wechselt Gräwe  zu Union für 200000€ und Senß hat scheinbar ihre Ausstiegsklausel gezogen.

https://www.bild.de/sport/fussball/union-berlin-holt-dfb-star-lisanne-graewe-von-eintracht-frankfurt-69f06c78129bffc049ee1695
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Mayhem0815 schrieb:

Laut der "Bild" Wechselt Gräwe  zu Union für 200000€ und Senß hat scheinbar ihre Ausstiegsklausel gezogen.

https://www.bild.de/sport/fussball/union-berlin-holt-dfb-star-lisanne-graewe-von-eintracht-frankfurt-69f06c78129bffc049ee1695

Elisa Senß überrascht mich überhaupt nicht, der Abgang von Lisanne Gräwe wurde ja ebenso gerüchtet, aber dass es sie zu Union ziehen soll überrascht mich dann doch ordentlich.
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Laut der "Bild" Wechselt Gräwe  zu Union für 200000€ und Senß hat scheinbar ihre Ausstiegsklausel gezogen.

https://www.bild.de/sport/fussball/union-berlin-holt-dfb-star-lisanne-graewe-von-eintracht-frankfurt-69f06c78129bffc049ee1695
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Wäre bei beiden Spielerinnen sehr schade, zumal Lisanne Gräwe bei einem Abgang von Elisa Senß wahrscheinlich deutlich mehr Spielzeiten bei uns bekommen würde.
(Falls dies ihr Argument für den möglichen Abgang zu Union sein sollte).
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Das mag auf den ersten Blick überraschend wirken, aber Union ist von allen Bundesligisten, die auch bei den Männern eine Profimannschaft stellen, mit Sicherheit am ambitioniertesten. Im Vergleich zum Etat der Männer investiert Union bei den Frauen prozentual sicherlich auch mehr als Bayern, Wolfsburg oder wir bei uns in Frankfurt. Das konnte man schon gut an den Transfers nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer erkennen. Seriösen Berichten zufolge soll Tanja Pawollek in Berlin auch mehr Gehalt verdienen als zuvor bei der Eintracht.

Da hat man sich vor einigen Jahren komplett neu aufgestellt, nachdem die Frauen von Union zuvor reine Amateurinnen waren. Nach dem Aufstieg wurde das erklärte Ziel formuliert, innerhalb von drei bis vier Jahren international zu spielen. Gerade Präsident Dirk Zingler hat das enorm vorangetrieben. Der kritisiert ja auch seit geraumer Zeit öffentlich, dass die meisten Bundesligisten – vor allem auch infrastrukturell – zu wenig in ihre Frauenteams investieren würden. Union hat auch diesbezüglich ein klares Zeichen gesetzt, da sich die Männer und Frauen sowohl das Trainingszentrum als auch das Stadion an der Alten Försterei teilen.

Und das wird dort auch klar angenommen. Nimmt man mal die Highlightspiele in den großen Stadien bei den Bayern, Wolfsburg oder in der Vergangenheit bei uns aus, weist Union schon seit Zweitligazeiten den mit Abstand höchsten Zuschauerschnitt im deutschen Frauenfußball auf. Lediglich der HSV, wo die Frauen ebenfalls fest im selben Stadion wie die Männer spielen, kann halbwegs mithalten, ansonsten zieht Union im Schnitt mehr als doppelt so viele Fans im Vergleich zu allen anderen Bundesligisten an.

Deshalb habe ich ja schon letztens geschrieben, dass man sich bei der Eintracht im Sommer mal Gedanken machen sollte, wie man sich zukünftig aufstellen möchte. Die Konkurrenz wird sicher nicht kleiner, wenn in den kommenden Jahren mit Stuttgart, Gladbach, Dortmund oder der Hertha weitere ambitionierte Vereine in die Bundesliga aufsteigen. Von den Reinerlösen steht die Eintracht im internationalen Vergleich mit knapp 5 Millionen Euro zwar sehr gut da (Platz 11 laut Deloitte), aber schon national kommt man ja nicht an Bayern oder Wolfsburg ran, weil für deren Verhältnisse die weiterhin notwendigen Zuschüsse für die Frauen vergleichsweise Peanuts sind.

Selbst die Topteams der boomenden WSL sind finanziell weit davon entfernt, profitabel zu sein. Sowohl Arsenal als auch Chelsea stehen mit jeweils gut 25 Millionen Euro Eigenerlösen an der Spitze des internationalen Rankings. Arsenal erreicht damit zwar offiziell eine ausgeglichene Bilanz, wird dafür aber auch mit rund 14 Millionen Euro von Einnahmen des Gesamtvereins bezuschusst. Chelsea hingegen hat trotz dieser Einnahmen einen Verlust von 19,5 Millionen Euro ausgewiesen. Das sind genau wie bei den Männern Verhältnisse, die sich nur englische Vereine leisten können.

Und in diesem Punkt haben die Verantwortlichen im vergangenen Sommer ja schon klargestellt, dass die Zuschüsse für den Frauenfußball (die Gerüchten zufolge bei uns um die fünf bis sechs Millionen Euro im Jahr liegen) nicht weiter steigen werden und die Frauen sich irgendwann selbst tragen müssen. Darin lag ja auch der Strategiewechsel im Transfergeschäft begründet, durch das man nun wie bei den Männern zusätzliche Einnahmen generieren möchte, statt unbedingt alle Leistungsträgerinnen zu halten. Das Rad lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen.

Berichten zufolge waren ja viele langjährige Spielerinnen über die Kommunikation des letzten Sommers ("Geschichte dieser Mannschaft ist auserzählt") verärgert. Jetzt ist man eben wahrscheinlich in der Situation, dass nächste Saison bis auf Laura Freigang und die zurückgekehrte Sara Doorsoun keine Leistungsträgerin länger als ein Jahr im Verein ist und man langfristig eine komplett neue Mannschaft aufbauen muss. Die Gerüchte über Transfers nehmen bei den Frauen glücklicherweise noch keinen so großen Teil ein, aber deshalb kann man sich bei der vehementen Berichtslage eigentlich sicher sein, dass uns im Sommer eben Anyomi, Reuteler, Senß sowie Gräwe verlassen werden und auch bei Chiba, Veit, Riesen oder Lührßen ein Verbleib alles andere als sicher ist.

Den Spielerinnen selbst kann man einen Wechsel sowieso nicht übelnehmen. Da geht es ja nicht wie bei den Männern auf vergleichsweise derselben Ebene darum, ob sie jetzt ein paar Millionen mehr oder weniger verdienen. Da geht es bei immer noch sehr vielen Spielerinnen darum, ob sie überhaupt ihren Lebensunterhalt mit Fußball bestreiten können. Elisa Senß ist beispielsweise auch erst seit ihrem Wechsel zu Leverkusen 2022 als reine Profispielerin unterwegs. Zuvor in Essen hat sie noch hauptberuflich im Uniklinikum gearbeitet.

Genau deshalb ist es ja auch so ärgerlich und schade, dass man den Vorteil der bis dato sehr eingespielten Mannschaft nicht nutzen konnte. Weder im vergangenen Jahr, als man in der Liga zwischenzeitlich einen bösen Einbruch hatte, als auch in der aktuellen Saison, wo man das Europapokalfinale verspielt hat. Ein Titel wäre noch mal eine Geschichte gewesen, die dem Verein nicht nur von den Finanzen sondern auch vom Prestige enorm weitergeholfen hätte.

Fantastisch schrieb:

dh63263 schrieb:

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅

Na, jetzt bringst du mich aber ins Grübeln... Soffe?        


Da ist dann halt die Frage, wie sinnvoll eine Rückkehr überhaupt wäre. Und das sage ich als jemand, für den Sophia Kleinherne neben Laura Freigang die größte Identifikationsfigur bei Eintracht Frankfurt war. Mit Doorsoun, Ilestedt und Ostenstad stehen nun aber bereits drei sehr erfahrene und vergleichsweise teure Innenverteidigerinnen langfristig unter Vertrag. Sollte man zudem Veit halten können, die gerade erst zur Nationalspielerin aufgestiegen ist, würde es kadertechnisch nicht wirklich Sinn ergeben, ihr dann noch erneut Kleinherne vor die Nase zu setzen.

Wie gesagt, ich bin wirklich ein großer Fan von Sofe und hätte sie im vergangenen Sommer sehr gerne gehalten. Aber die Situation ist nun eben eine andere. Rein aus Nostalgie oder Mitleid sollte man sie nicht zurückholen. Dann muss sie im Zweifel eben auch selbst mit ihrer Entscheidung leben. Kleinherne hat im vergangenen Jahr ganz bewusst und aus freien Stücken den sicheren Stammplatz in Frankfurt bei ihrem Förderer Arnautis aufgegeben. Dass es für sie jetzt in Wolfsburg nicht so gut läuft, ist eben Berufsrisiko.
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Schon krass diese Spieler Flucht........Gräwe weg. Vermutlich folgen noch Reuteler und Anyomi. Auch Senß wird uns verlassen,hat Ihre Klausel gezogen und geht LEIDER zu den Bauern.......Tja Krösches System kommt nicht gut an bei den Mädels........
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Das mag auf den ersten Blick überraschend wirken, aber Union ist von allen Bundesligisten, die auch bei den Männern eine Profimannschaft stellen, mit Sicherheit am ambitioniertesten. Im Vergleich zum Etat der Männer investiert Union bei den Frauen prozentual sicherlich auch mehr als Bayern, Wolfsburg oder wir bei uns in Frankfurt. Das konnte man schon gut an den Transfers nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer erkennen. Seriösen Berichten zufolge soll Tanja Pawollek in Berlin auch mehr Gehalt verdienen als zuvor bei der Eintracht.

Da hat man sich vor einigen Jahren komplett neu aufgestellt, nachdem die Frauen von Union zuvor reine Amateurinnen waren. Nach dem Aufstieg wurde das erklärte Ziel formuliert, innerhalb von drei bis vier Jahren international zu spielen. Gerade Präsident Dirk Zingler hat das enorm vorangetrieben. Der kritisiert ja auch seit geraumer Zeit öffentlich, dass die meisten Bundesligisten – vor allem auch infrastrukturell – zu wenig in ihre Frauenteams investieren würden. Union hat auch diesbezüglich ein klares Zeichen gesetzt, da sich die Männer und Frauen sowohl das Trainingszentrum als auch das Stadion an der Alten Försterei teilen.

Und das wird dort auch klar angenommen. Nimmt man mal die Highlightspiele in den großen Stadien bei den Bayern, Wolfsburg oder in der Vergangenheit bei uns aus, weist Union schon seit Zweitligazeiten den mit Abstand höchsten Zuschauerschnitt im deutschen Frauenfußball auf. Lediglich der HSV, wo die Frauen ebenfalls fest im selben Stadion wie die Männer spielen, kann halbwegs mithalten, ansonsten zieht Union im Schnitt mehr als doppelt so viele Fans im Vergleich zu allen anderen Bundesligisten an.

Deshalb habe ich ja schon letztens geschrieben, dass man sich bei der Eintracht im Sommer mal Gedanken machen sollte, wie man sich zukünftig aufstellen möchte. Die Konkurrenz wird sicher nicht kleiner, wenn in den kommenden Jahren mit Stuttgart, Gladbach, Dortmund oder der Hertha weitere ambitionierte Vereine in die Bundesliga aufsteigen. Von den Reinerlösen steht die Eintracht im internationalen Vergleich mit knapp 5 Millionen Euro zwar sehr gut da (Platz 11 laut Deloitte), aber schon national kommt man ja nicht an Bayern oder Wolfsburg ran, weil für deren Verhältnisse die weiterhin notwendigen Zuschüsse für die Frauen vergleichsweise Peanuts sind.

Selbst die Topteams der boomenden WSL sind finanziell weit davon entfernt, profitabel zu sein. Sowohl Arsenal als auch Chelsea stehen mit jeweils gut 25 Millionen Euro Eigenerlösen an der Spitze des internationalen Rankings. Arsenal erreicht damit zwar offiziell eine ausgeglichene Bilanz, wird dafür aber auch mit rund 14 Millionen Euro von Einnahmen des Gesamtvereins bezuschusst. Chelsea hingegen hat trotz dieser Einnahmen einen Verlust von 19,5 Millionen Euro ausgewiesen. Das sind genau wie bei den Männern Verhältnisse, die sich nur englische Vereine leisten können.

Und in diesem Punkt haben die Verantwortlichen im vergangenen Sommer ja schon klargestellt, dass die Zuschüsse für den Frauenfußball (die Gerüchten zufolge bei uns um die fünf bis sechs Millionen Euro im Jahr liegen) nicht weiter steigen werden und die Frauen sich irgendwann selbst tragen müssen. Darin lag ja auch der Strategiewechsel im Transfergeschäft begründet, durch das man nun wie bei den Männern zusätzliche Einnahmen generieren möchte, statt unbedingt alle Leistungsträgerinnen zu halten. Das Rad lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen.

Berichten zufolge waren ja viele langjährige Spielerinnen über die Kommunikation des letzten Sommers ("Geschichte dieser Mannschaft ist auserzählt") verärgert. Jetzt ist man eben wahrscheinlich in der Situation, dass nächste Saison bis auf Laura Freigang und die zurückgekehrte Sara Doorsoun keine Leistungsträgerin länger als ein Jahr im Verein ist und man langfristig eine komplett neue Mannschaft aufbauen muss. Die Gerüchte über Transfers nehmen bei den Frauen glücklicherweise noch keinen so großen Teil ein, aber deshalb kann man sich bei der vehementen Berichtslage eigentlich sicher sein, dass uns im Sommer eben Anyomi, Reuteler, Senß sowie Gräwe verlassen werden und auch bei Chiba, Veit, Riesen oder Lührßen ein Verbleib alles andere als sicher ist.

Den Spielerinnen selbst kann man einen Wechsel sowieso nicht übelnehmen. Da geht es ja nicht wie bei den Männern auf vergleichsweise derselben Ebene darum, ob sie jetzt ein paar Millionen mehr oder weniger verdienen. Da geht es bei immer noch sehr vielen Spielerinnen darum, ob sie überhaupt ihren Lebensunterhalt mit Fußball bestreiten können. Elisa Senß ist beispielsweise auch erst seit ihrem Wechsel zu Leverkusen 2022 als reine Profispielerin unterwegs. Zuvor in Essen hat sie noch hauptberuflich im Uniklinikum gearbeitet.

Genau deshalb ist es ja auch so ärgerlich und schade, dass man den Vorteil der bis dato sehr eingespielten Mannschaft nicht nutzen konnte. Weder im vergangenen Jahr, als man in der Liga zwischenzeitlich einen bösen Einbruch hatte, als auch in der aktuellen Saison, wo man das Europapokalfinale verspielt hat. Ein Titel wäre noch mal eine Geschichte gewesen, die dem Verein nicht nur von den Finanzen sondern auch vom Prestige enorm weitergeholfen hätte.

Fantastisch schrieb:

dh63263 schrieb:

Apropos WOB...  mein Bauchgefühl sagt mir, da ist jemand der Heimweh nach der Eintracht hat. 😅

Na, jetzt bringst du mich aber ins Grübeln... Soffe?        


Da ist dann halt die Frage, wie sinnvoll eine Rückkehr überhaupt wäre. Und das sage ich als jemand, für den Sophia Kleinherne neben Laura Freigang die größte Identifikationsfigur bei Eintracht Frankfurt war. Mit Doorsoun, Ilestedt und Ostenstad stehen nun aber bereits drei sehr erfahrene und vergleichsweise teure Innenverteidigerinnen langfristig unter Vertrag. Sollte man zudem Veit halten können, die gerade erst zur Nationalspielerin aufgestiegen ist, würde es kadertechnisch nicht wirklich Sinn ergeben, ihr dann noch erneut Kleinherne vor die Nase zu setzen.

Wie gesagt, ich bin wirklich ein großer Fan von Sofe und hätte sie im vergangenen Sommer sehr gerne gehalten. Aber die Situation ist nun eben eine andere. Rein aus Nostalgie oder Mitleid sollte man sie nicht zurückholen. Dann muss sie im Zweifel eben auch selbst mit ihrer Entscheidung leben. Kleinherne hat im vergangenen Jahr ganz bewusst und aus freien Stücken den sicheren Stammplatz in Frankfurt bei ihrem Förderer Arnautis aufgegeben. Dass es für sie jetzt in Wolfsburg nicht so gut läuft, ist eben Berufsrisiko.
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@DonGuillermo
Danke für Deinen Beitrag!
DonGuillermo schrieb:

Und das wird dort auch klar angenommen. Nimmt man mal die Highlightspiele in den großen Stadien bei den Bayern, Wolfsburg oder in der Vergangenheit bei uns aus, weist Union schon seit Zweitligazeiten den mit Abstand höchsten Zuschauerschnitt im deutschen Frauenfußball auf. Lediglich der HSV, wo die Frauen ebenfalls fest im selben Stadion wie die Männer spielen, kann halbwegs mithalten, ansonsten zieht Union im Schnitt mehr als doppelt so viele Fans im Vergleich zu allen anderen Bundesligisten an.

Es ist durchaus möglich, dass sowohl der HSV als auch der 1. FC Union am Ende der Saison auch in absoluten Zahlen die ersten beiden in der Zuschauerbilanz sein werden, trotz der Highlightspiele anderer Klubs. Union wird die 100.000 Zuschauer knacken und einen Schnitt von +/- 8.000 erreichen und der HSV rechnet gegen Union und gegen den FC Bayern jeweils auch mit einer relativ großen Kulisse und könnte so noch am FC Bayern im Zuschauerranking vorbeiziehen.

Was ist eigentlich diese Saison mit einem Stadionspiel der Eintracht-Frauen?

Zur Kaderplanung: Zukünftig sollen ja vermehrt Dreijahresverträge abgeschlossen werden, wie bei Larissa Mühlhaus, und dann kommt auch wieder Ruhe in die Kaderplanung.

Zum Stadion: Das Stadion am Brentanobad ist nicht mehr wirklich "state of the art". Was ist eigentlich aus den Gedanken zu einem Umzug zum Stadion am Bornheimer Hang geworden?
(Anm.: Wenn der VfB aufsteigt, dann wird er interimsweise im Stadion der Kickers spielen, mit Innengastronomie und all den schönen Dingen, die sich vermarkten lassen, während gleichzeitig der Bau eines Stadions für die Frauen angegangen wird.)
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Schon krass diese Spieler Flucht........Gräwe weg. Vermutlich folgen noch Reuteler und Anyomi. Auch Senß wird uns verlassen,hat Ihre Klausel gezogen und geht LEIDER zu den Bauern.......Tja Krösches System kommt nicht gut an bei den Mädels........
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El-Matzo schrieb:

Schon krass diese Spieler Flucht........Gräwe weg. Vermutlich folgen noch Reuteler und Anyomi. Auch Senß wird uns verlassen,hat Ihre Klausel gezogen und geht LEIDER zu den Bauern.......Tja Krösches System kommt nicht gut an bei den Mädels........

Mir blutet auch das Herz, wenn ich an die bereits feststehenden (Géry, Lisanne) und voraussichtlichen (Nicole, Elisa, Nina, Nadine) Abgänge denke. Dennoch möchte ich widersprechen, das "Flucht" zu nennen. Die Mädels planen ihre Karrieren mehr und mehr wie die Männer, auch vermehrt mit Unterstützung von Beratern. Das muss man nicht persönlich nehmen.

Außerdem schwingt in "Flucht" die Vorstellung mit, dass die SGE es nicht wert sei zu bleiben. Doch man muss auch mal das Gesamtbild sehen: Im europäischen Frauenfußball sind wir zwar nicht Spitze, aber im oberen Bereich immer mit dabei. Und trotz des Umbruchs hat sich die Mannschaft in der Rückrunde hervorragend berappelt und steht auf Platz 2 der Heim- und der Rückrundentabelle. Das weiß auch jede Spielerin, wenn sie geht ... immer mit dem Risiko, bei einem Spitzenverein als Ersatzbankwärmerin zu enden.

Übrigens wird Elisa von Soccerdonna eher mit Real Madrid in Verbindung gebracht.
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El-Matzo schrieb:

Schon krass diese Spieler Flucht........Gräwe weg. Vermutlich folgen noch Reuteler und Anyomi. Auch Senß wird uns verlassen,hat Ihre Klausel gezogen und geht LEIDER zu den Bauern.......Tja Krösches System kommt nicht gut an bei den Mädels........

Mir blutet auch das Herz, wenn ich an die bereits feststehenden (Géry, Lisanne) und voraussichtlichen (Nicole, Elisa, Nina, Nadine) Abgänge denke. Dennoch möchte ich widersprechen, das "Flucht" zu nennen. Die Mädels planen ihre Karrieren mehr und mehr wie die Männer, auch vermehrt mit Unterstützung von Beratern. Das muss man nicht persönlich nehmen.

Außerdem schwingt in "Flucht" die Vorstellung mit, dass die SGE es nicht wert sei zu bleiben. Doch man muss auch mal das Gesamtbild sehen: Im europäischen Frauenfußball sind wir zwar nicht Spitze, aber im oberen Bereich immer mit dabei. Und trotz des Umbruchs hat sich die Mannschaft in der Rückrunde hervorragend berappelt und steht auf Platz 2 der Heim- und der Rückrundentabelle. Das weiß auch jede Spielerin, wenn sie geht ... immer mit dem Risiko, bei einem Spitzenverein als Ersatzbankwärmerin zu enden.

Übrigens wird Elisa von Soccerdonna eher mit Real Madrid in Verbindung gebracht.
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In der FNP wird der Wechsel von Lisanne Gräwe zu Union Berlin thematisiert. Sie saß nach einer schwachen Performance bei der Niederlage gegen Werder Bremen dann ausgerechnet gegen BK Häcken auf der Bank. Darüber war sie laut dem Zeitungsbericht sehr enttäuscht.

Bei der Eintracht soll Unverständnis über den Entschluss von Gräwe bestehen nach Köpenick zu wechseln, zumal Union in  der kommenden Saison nicht international spielen wird, im Gegensatz zur Eintracht mit guten Chancen auf Platz Drei.


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