Am Sonntag, 8. März 2026, sind 10 Jahre vergangen, dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr. Denn: Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg. 25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus: 13 Werder Bremen 27 Punkte 14 FC Augsburg 26 Punkte 15 SV Darmstadt 98 26 Punkte 16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte 17 TSG Hoffenheim 21 Punkte 18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals: 1 Bayern München 63 Punkte 2 Borussia Dortmund 58 Punkte 3 Hertha BSC 42 Punkte 4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang. Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11. Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann. Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
Ja das sehe ich ähnlich, das war damals eine der besten Entscheidungen in den Letzten Jahren von HB und BH. Kovac wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Wobei diese erst notwendig wurden, weil wir mit vollen Hosen und einer absolut grauenhaften Angsthasentaktik und unterirdischen Leistung gegen Bremen verloren hatten.
Hätte man sich echt sparen können, aber ist ja ok, was daraus geworden ist. 😁
Ja, die haben beide große Spuren hier hinterlassen Beide stehen für eine tiefergehende Professionalisierung im Sportlichen. Vor allem Kovac hat hier einen Geist gesetzt, der jetzt durch Riera wieder erweckt wird: Einer für alle, alle für einen!
Leider haben sich beide durch ihre Abgänge so ein klein bissi selbst bekleckert. Das schmälert nicht ihre Leistungen, aber schon ein bißchen auch ihr Andenken. Wobei Kovac durch den Pokalsieg ein bissi besser wegkommt als Bobic.
Am Sonntag, 8. März 2026, sind 10 Jahre vergangen, dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr. Denn: Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg. 25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus: 13 Werder Bremen 27 Punkte 14 FC Augsburg 26 Punkte 15 SV Darmstadt 98 26 Punkte 16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte 17 TSG Hoffenheim 21 Punkte 18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals: 1 Bayern München 63 Punkte 2 Borussia Dortmund 58 Punkte 3 Hertha BSC 42 Punkte 4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang. Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11. Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann. Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
m.W war es die Idee von Bruno Hübner, ist aber auch egal. Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen. Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen. Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
m.W war es die Idee von Bruno Hübner, ist aber auch egal. Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen. Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen. Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
m.W war es die Idee von Bruno Hübner, ist aber auch egal. Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen. Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen. Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
Selbst wenn es die Idee von Bruno war, musste es Heri als "Eintracht-Boss" auch durchwinken.
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
Am Sonntag, 8. März 2026, sind 10 Jahre vergangen, dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr. Denn: Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg. 25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus: 13 Werder Bremen 27 Punkte 14 FC Augsburg 26 Punkte 15 SV Darmstadt 98 26 Punkte 16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte 17 TSG Hoffenheim 21 Punkte 18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals: 1 Bayern München 63 Punkte 2 Borussia Dortmund 58 Punkte 3 Hertha BSC 42 Punkte 4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang. Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11. Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann. Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Ja das sehe ich ähnlich, das war damals eine der besten Entscheidungen in den Letzten Jahren von HB und BH. Kovac wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.
Selbst wenn es die Idee von Bruno war, musste es Heri als "Eintracht-Boss" auch durchwinken.
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
Wir waren im Sommer 2017 bei einem Testspiel der Eintracht gegen eine Regionalauswahl. Kovac nahm sich nach dem Spiel viel Zeit um Autogramme oder einfach Gespräche mit Fans zu führen. Irgendwann kam die Frage, ob er sich und dem Team zutraut, wieder ins DFB-Pokalfinale einzuziehen. Seine Antwort war "Ja und wenn wir es wieder schaffen, holen wir auch den Pokal".
Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt.
"... Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt."
Das sehe ich genauso. Kovac hat der Eintracht damals enorm gut getan. Die Eintracht hat Ihm viel zu verdanken. Und als Typ ist er mir sowieso sympathisch. Bin mir sicher ohne Kovac und auch Bobic damals, wäre die Eintracht heute nicht da, wo sie jetzt steht. Das waren zu diesem Zeitpunkt genau die Richtigen.
Selbst wenn es die Idee von Bruno war, musste es Heri als "Eintracht-Boss" auch durchwinken.
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
Am Sonntag, 8. März 2026, sind 10 Jahre vergangen, dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr. Denn: Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg. 25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus: 13 Werder Bremen 27 Punkte 14 FC Augsburg 26 Punkte 15 SV Darmstadt 98 26 Punkte 16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte 17 TSG Hoffenheim 21 Punkte 18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals: 1 Bayern München 63 Punkte 2 Borussia Dortmund 58 Punkte 3 Hertha BSC 42 Punkte 4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang. Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11. Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann. Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Wobei diese erst notwendig wurden, weil wir mit vollen Hosen und einer absolut grauenhaften Angsthasentaktik und unterirdischen Leistung gegen Bremen verloren hatten.
Hätte man sich echt sparen können, aber ist ja ok, was daraus geworden ist. 😁
Für mich gibt es auch in meinem Fan-Leben eine Zeitrechnung vor 2016 und nach 2016: Ein wilde Achterbahnfahrt mit viel mehr Gefällen vor 2016. Ab dann wurden wir quasi auf ne Abschussrampe gefahren und Richtung Himmel gefeuert.
Die Arroganz der 90er , die selbst nach dem Abstieg 95 noch herrschte, mündete Anfang der 2000er in eine Beinahe-Katastrophe. Ab Sparmann und dann Bruchhagen und Funkel wurde erst einmal (insbesondere finanzielle) Konsolidierung ausgerufen. Was damals auch dringend notwendig war. Aber mit dem einsetzenden Erfolgen (DFB-Pokalendspiel, Europa-League, Festigung im Mittelfeld der Tabelle) wartete man als Fan doch auch auf Veränderungen. Die traten halt nicht großartig ein. Bis heute habe ich das Gefühl, dass Caio für viele als Vorbote einer neuen Ära verstanden wurde... und der Fail deshalb auch so bitter war. Aber man hielt weiterhin an einem eher konservativen, risikoscheuen Kurs fest. Und das Alles mündete dann im Abstieg 2011... unter einem Trainer Skibbe, der damals schon kritisierte, dass die Eintracht manche Verpflichtungen nicht realisieren konnte und eine Weiterentwicklung von daher kaum möglich war. Der direkte Wiederaufstieg und die sofortige Qualifikation für die EL verzerrte so ein wenig das Bild. Aber mit der Saison 13/14 wurde einem wieder bewusst, dass die Eintracht weiterhin am Rudern war. Und scheinbar gab es bereits eine Reform-willige Partei bei der Eintracht, die in ihren Ansichten konträr zu Bruchhagens Konservatismus stand. Zudem war es im Insgesamten Mitte der 2010er Trend in der BuLi, von alt-eingesessenen Trainern auf junge Wilde zu wechseln. Klopp gab halt den Trend vor. Zuvor war auch die 4-4-2 Raute noch Gang und Gebe, dann wurde plötzlich 3-5-2 / 5-3-2 modern. Da wollte wohl die Eintracht mit an Bord hüpfen. Ab und an lugte mal Steubing in Interviews hervor und sprach von jungen Trainern, einem kleinen Kloppo etc. Verpflichtet wurde letztendlich Schaaf... und da hatte sich wohl Bruchhagen durchgesetzt. Und somit war die Zahl der Befürworter und Unterstützer dieser Personalie bei der Eintracht sehr übersichtlich. Nach der mehr als peinlichen Demontage Schaafs und seinem Abgang war also der Trainerposten wieder offen. Da hatte man wohl auch bereits Kovac im Blick gehabt. Der war aber zu diesem Zeitpunkt noch als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft beschäftigt und wurde dort erst am 09.09.2015 freigestellt (na toll 🙄). Die Übergangslösung war erneut Veh, der sich 2014 eigentlich bereits mit so einer Art "Goodbye Losers" verabschiedet hatte. War eine ganz wunderbare Idee, die über die Zwischenstationen "Wohlfühloase" und "Rotweinfraktion" fast wieder in einer Katastrophe mündete.
Wer dann 2016 Kovac eingestellt hatte, weiß ich nicht mehr. Dass Hübner dabei das Heft des Handelns inne hatte, macht am meisten Sinn. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Personalie Kovac schlussendlich die Idee von Bruchhagen war. Das war ja die Art von Trainer, von der Steubing schon Jahre zuvor geredet hatte. Kovac konnte aber ab der Saison 16/17 nur deshalb erfolgreich werden, weil unter Bobic diese große Menge an Reformationen angeschmissen wurde, inkl. einem neuen Scouting unter Ben Manga. Umgekehrt musste das Risiko halt auch Früchte tragen, damit das ganze Konzept aufgeht. Und Kovac hatte geliefert. Von Platz 16 auf Platz 11 auf Platz 8. Zwei DFB-Pokalfinale und ein Pokalsieg. Schlussendlich erste Qualifikation für die EL seit 2013. Irgendwoher musste ja auch die Kohle kommen, um sich Haller, Willems, N'Dicka und Konsorten leisten zu können.
Kurzum: Ohne den (bitter notwendigen!) Reformwillen von Bobic hätte Kovac den Erfolg, der sich einstellte, evtl. nicht realisieren können. Ohne den sportlichen und somit auch finanziellen Erfolg hätte man die Reformation nicht weiter voranbringen können. Bobic und Kovac hatten damals komplett abgeliefert, und nur so konnte das schier Unmögliche realisiert werden.
Wir waren im Sommer 2017 bei einem Testspiel der Eintracht gegen eine Regionalauswahl. Kovac nahm sich nach dem Spiel viel Zeit um Autogramme oder einfach Gespräche mit Fans zu führen. Irgendwann kam die Frage, ob er sich und dem Team zutraut, wieder ins DFB-Pokalfinale einzuziehen. Seine Antwort war "Ja und wenn wir es wieder schaffen, holen wir auch den Pokal".
Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt.
"... Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt."
Das sehe ich genauso. Kovac hat der Eintracht damals enorm gut getan. Die Eintracht hat Ihm viel zu verdanken. Und als Typ ist er mir sowieso sympathisch. Bin mir sicher ohne Kovac und auch Bobic damals, wäre die Eintracht heute nicht da, wo sie jetzt steht. Das waren zu diesem Zeitpunkt genau die Richtigen.
Am Sonntag, 8. März 2026, sind 10 Jahre vergangen, dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr. Denn: Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg. 25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus: 13 Werder Bremen 27 Punkte 14 FC Augsburg 26 Punkte 15 SV Darmstadt 98 26 Punkte 16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte 17 TSG Hoffenheim 21 Punkte 18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals: 1 Bayern München 63 Punkte 2 Borussia Dortmund 58 Punkte 3 Hertha BSC 42 Punkte 4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang. Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11. Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann. Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Ja, die haben beide große Spuren hier hinterlassen Beide stehen für eine tiefergehende Professionalisierung im Sportlichen. Vor allem Kovac hat hier einen Geist gesetzt, der jetzt durch Riera wieder erweckt wird: Einer für alle, alle für einen!
Leider haben sich beide durch ihre Abgänge so ein klein bissi selbst bekleckert. Das schmälert nicht ihre Leistungen, aber schon ein bißchen auch ihr Andenken. Wobei Kovac durch den Pokalsieg ein bissi besser wegkommt als Bobic.
dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr.
Denn:
Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg.
25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus:
13 Werder Bremen 27 Punkte
14 FC Augsburg 26 Punkte
15 SV Darmstadt 98 26 Punkte
16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte
17 TSG Hoffenheim 21 Punkte
18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals:
1 Bayern München 63 Punkte
2 Borussia Dortmund 58 Punkte
3 Hertha BSC 42 Punkte
4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11.
Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
Ja das sehe ich ähnlich, das war damals eine der besten Entscheidungen in den Letzten Jahren von HB und BH.
Kovac wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.
Wobei diese erst notwendig wurden, weil wir mit vollen Hosen und einer absolut grauenhaften Angsthasentaktik und unterirdischen Leistung gegen Bremen verloren hatten.
Hätte man sich echt sparen können, aber ist ja ok, was daraus geworden ist. 😁
Beide stehen für eine tiefergehende Professionalisierung im Sportlichen.
Vor allem Kovac hat hier einen Geist gesetzt, der jetzt durch Riera wieder erweckt wird:
Einer für alle, alle für einen!
Leider haben sich beide durch ihre Abgänge so ein klein bissi selbst bekleckert.
Das schmälert nicht ihre Leistungen, aber schon ein bißchen auch ihr Andenken.
Wobei Kovac durch den Pokalsieg ein bissi besser wegkommt als Bobic.
dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr.
Denn:
Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg.
25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus:
13 Werder Bremen 27 Punkte
14 FC Augsburg 26 Punkte
15 SV Darmstadt 98 26 Punkte
16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte
17 TSG Hoffenheim 21 Punkte
18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals:
1 Bayern München 63 Punkte
2 Borussia Dortmund 58 Punkte
3 Hertha BSC 42 Punkte
4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11.
Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen.
Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen.
Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
Allerdings wurde Niko Kovač noch unter der Amtszeit von Heribert Bruchagen verpflichtet. Ich schätze ohne diesen Schachzug von Heri wäre sicher einiges anders verlaufen!
Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen.
Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen.
Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
Ja, ich sehe es auch so, Kovac war ein wichtiger Faktor, er hat vieles angestossen.
Sein etwas seltsamer Abgang habe ich ihm schon lange verziehen.
Kovac ist ein sympathischer gradliniger Typ
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr.
Denn:
Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg.
25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus:
13 Werder Bremen 27 Punkte
14 FC Augsburg 26 Punkte
15 SV Darmstadt 98 26 Punkte
16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte
17 TSG Hoffenheim 21 Punkte
18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals:
1 Bayern München 63 Punkte
2 Borussia Dortmund 58 Punkte
3 Hertha BSC 42 Punkte
4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11.
Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Ja das sehe ich ähnlich, das war damals eine der besten Entscheidungen in den Letzten Jahren von HB und BH.
Kovac wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
Egal, Niko war ein Glücksfall
Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt.
Das sehe ich genauso. Kovac hat der Eintracht damals enorm gut getan. Die Eintracht hat Ihm viel zu verdanken. Und als Typ ist er mir sowieso sympathisch.
Bin mir sicher ohne Kovac und auch Bobic damals, wäre die Eintracht heute nicht da, wo sie jetzt steht. Das waren zu diesem Zeitpunkt genau die Richtigen.
Klar, durchgewunken hat er es letztendlich. Aber soweit mir das noch in Erinnerung ist, musste Bruno damals mächtig Überzeugungsarbeit leisten. Herri hatte damals glaube ich Gisdol favorisiert.
Egal, Niko war ein Glücksfall
dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr.
Denn:
Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg.
25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus:
13 Werder Bremen 27 Punkte
14 FC Augsburg 26 Punkte
15 SV Darmstadt 98 26 Punkte
16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte
17 TSG Hoffenheim 21 Punkte
18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals:
1 Bayern München 63 Punkte
2 Borussia Dortmund 58 Punkte
3 Hertha BSC 42 Punkte
4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11.
Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Wobei diese erst notwendig wurden, weil wir mit vollen Hosen und einer absolut grauenhaften Angsthasentaktik und unterirdischen Leistung gegen Bremen verloren hatten.
Hätte man sich echt sparen können, aber ist ja ok, was daraus geworden ist. 😁
Ein wilde Achterbahnfahrt mit viel mehr Gefällen vor 2016. Ab dann wurden wir quasi auf ne Abschussrampe gefahren und Richtung Himmel gefeuert.
Die Arroganz der 90er , die selbst nach dem Abstieg 95 noch herrschte, mündete Anfang der 2000er in eine Beinahe-Katastrophe. Ab Sparmann und dann Bruchhagen und Funkel wurde erst einmal (insbesondere finanzielle) Konsolidierung ausgerufen. Was damals auch dringend notwendig war. Aber mit dem einsetzenden Erfolgen (DFB-Pokalendspiel, Europa-League, Festigung im Mittelfeld der Tabelle) wartete man als Fan doch auch auf Veränderungen. Die traten halt nicht großartig ein. Bis heute habe ich das Gefühl, dass Caio für viele als Vorbote einer neuen Ära verstanden wurde... und der Fail deshalb auch so bitter war. Aber man hielt weiterhin an einem eher konservativen, risikoscheuen Kurs fest. Und das Alles mündete dann im Abstieg 2011... unter einem Trainer Skibbe, der damals schon kritisierte, dass die Eintracht manche Verpflichtungen nicht realisieren konnte und eine Weiterentwicklung von daher kaum möglich war.
Der direkte Wiederaufstieg und die sofortige Qualifikation für die EL verzerrte so ein wenig das Bild. Aber mit der Saison 13/14 wurde einem wieder bewusst, dass die Eintracht weiterhin am Rudern war. Und scheinbar gab es bereits eine Reform-willige Partei bei der Eintracht, die in ihren Ansichten konträr zu Bruchhagens Konservatismus stand. Zudem war es im Insgesamten Mitte der 2010er Trend in der BuLi, von alt-eingesessenen Trainern auf junge Wilde zu wechseln. Klopp gab halt den Trend vor. Zuvor war auch die 4-4-2 Raute noch Gang und Gebe, dann wurde plötzlich 3-5-2 / 5-3-2 modern. Da wollte wohl die Eintracht mit an Bord hüpfen. Ab und an lugte mal Steubing in Interviews hervor und sprach von jungen Trainern, einem kleinen Kloppo etc. Verpflichtet wurde letztendlich Schaaf... und da hatte sich wohl Bruchhagen durchgesetzt. Und somit war die Zahl der Befürworter und Unterstützer dieser Personalie bei der Eintracht sehr übersichtlich. Nach der mehr als peinlichen Demontage Schaafs und seinem Abgang war also der Trainerposten wieder offen. Da hatte man wohl auch bereits Kovac im Blick gehabt. Der war aber zu diesem Zeitpunkt noch als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft beschäftigt und wurde dort erst am 09.09.2015 freigestellt (na toll 🙄). Die Übergangslösung war erneut Veh, der sich 2014 eigentlich bereits mit so einer Art "Goodbye Losers" verabschiedet hatte. War eine ganz wunderbare Idee, die über die Zwischenstationen "Wohlfühloase" und "Rotweinfraktion" fast wieder in einer Katastrophe mündete.
Wer dann 2016 Kovac eingestellt hatte, weiß ich nicht mehr. Dass Hübner dabei das Heft des Handelns inne hatte, macht am meisten Sinn. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Personalie Kovac schlussendlich die Idee von Bruchhagen war. Das war ja die Art von Trainer, von der Steubing schon Jahre zuvor geredet hatte.
Kovac konnte aber ab der Saison 16/17 nur deshalb erfolgreich werden, weil unter Bobic diese große Menge an Reformationen angeschmissen wurde, inkl. einem neuen Scouting unter Ben Manga. Umgekehrt musste das Risiko halt auch Früchte tragen, damit das ganze Konzept aufgeht. Und Kovac hatte geliefert. Von Platz 16 auf Platz 11 auf Platz 8. Zwei DFB-Pokalfinale und ein Pokalsieg. Schlussendlich erste Qualifikation für die EL seit 2013. Irgendwoher musste ja auch die Kohle kommen, um sich Haller, Willems, N'Dicka und Konsorten leisten zu können.
Kurzum: Ohne den (bitter notwendigen!) Reformwillen von Bobic hätte Kovac den Erfolg, der sich einstellte, evtl. nicht realisieren können. Ohne den sportlichen und somit auch finanziellen Erfolg hätte man die Reformation nicht weiter voranbringen können. Bobic und Kovac hatten damals komplett abgeliefert, und nur so konnte das schier Unmögliche realisiert werden.
Meine 2 Pfennige zu der Sache.
Am 8. März 2026 wird unsere SGE 128 Jahre jung ... schöne Überschneidung.
Na, da würde ich vielleicht nochmal nachrechnen.
Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.
Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt.
Das sehe ich genauso. Kovac hat der Eintracht damals enorm gut getan. Die Eintracht hat Ihm viel zu verdanken. Und als Typ ist er mir sowieso sympathisch.
Bin mir sicher ohne Kovac und auch Bobic damals, wäre die Eintracht heute nicht da, wo sie jetzt steht. Das waren zu diesem Zeitpunkt genau die Richtigen.
Am 8. März 2026 wird unsere SGE 128 Jahre jung ... schöne Überschneidung.
Na, da würde ich vielleicht nochmal nachrechnen.
Am 8. März 2026 wird unsere SGE 127 Jahre jung ... schöne Überschneidung.
(Danke für Deinen Hinweis)
Na, da würde ich vielleicht nochmal nachrechnen.
Am 8. März 2026 wird unsere SGE 127 Jahre jung ... schöne Überschneidung.
(Danke für Deinen Hinweis)
dass Niko Kovač den Cheftrainerposten bei der SGE von Armin Veh übernommen hat.
Völlig überrascht war ich von dieser Personalie, als ich davon seinerzeit erfuhr.
Denn:
Die Eintracht stand auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfte (mal wieder) vehement gegen den Abstieg.
25 Spieltage waren absolviert und die Tabelle sah wie folgt aus:
13 Werder Bremen 27 Punkte
14 FC Augsburg 26 Punkte
15 SV Darmstadt 98 26 Punkte
16 Eintracht Frankfurt 24 Punkte
17 TSG Hoffenheim 21 Punkte
18 Hannover 96 17 Punkte
Die Bundesligaspitze belegten damals:
1 Bayern München 63 Punkte
2 Borussia Dortmund 58 Punkte
3 Hertha BSC 42 Punkte
4 FC Schalke 04 41Punkte
Legendär sind die beiden Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg, in denen erst mit dem 1:0-Sieg in Nürnberg der Klassenerhalt gelang.
Schon in der Winterpause der Folgesaison 2016/17 standen wir auf einem Championsleague-Platz, die Saison beendete die SGE auf Platz 11.
Unvergessen ist der 19.Mai 2018, als die Eintracht (mit Niko Kovač in seinem letzten Pflichtspiel als Trainer) im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den FC Bayern München mit 3:1 gewann.
Niko Kovač (und Fredi Bobić) sind bei mir für die Zeitenwende in der Entwicklung unserer Eintracht maßgeblich verantwortlich.
Wie sehr Ihr das?
Beide stehen für eine tiefergehende Professionalisierung im Sportlichen.
Vor allem Kovac hat hier einen Geist gesetzt, der jetzt durch Riera wieder erweckt wird:
Einer für alle, alle für einen!
Leider haben sich beide durch ihre Abgänge so ein klein bissi selbst bekleckert.
Das schmälert nicht ihre Leistungen, aber schon ein bißchen auch ihr Andenken.
Wobei Kovac durch den Pokalsieg ein bissi besser wegkommt als Bobic.
1. Bayern München 63 Punkte
2. Borussia Dortmund 58 Punkte
3. Hertha BSC 42 Punkte
4. FC Schalke 04 41 Punkte
Wow, interessant!
Scheiß Schalke!
1. Bayern München 63 Punkte
2. Borussia Dortmund 58 Punkte
3. Hertha BSC 42 Punkte
4. FC Schalke 04 41 Punkte
Wow, interessant!
1. Bayern München 63 Punkte
2. Borussia Dortmund 58 Punkte
3. Hertha BSC 42 Punkte
4. FC Schalke 04 41 Punkte
Scheiß Schalke!
Schalke, der Inbegriff von Scheiße!
Scheiß Schalke!
Schalke, der Inbegriff von Scheiße!