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Axel Hellmann Diskussions-Thread

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Als primus inter pares hat Hellmann natürlich die Richtlinienkompetenz, wohin der Tanker SGE hinsteuert. Das nicht erst seit gestern und natürlich auch aufgrund seiner langen Beziehung zur SGE. Wäre ich ein Sportlokaljournalist, würde ich ihm bestimmt "Mr. Eintracht Frankfurt" taufen.

Den turboliberale Gesamtkurs der Eintracht der letzten Jahre, bei dem noch der letzte Krümel vermarktet wird, trägt also seine Handschrift, wessen sonst.

Dass diesem Gesamtkurs andere Aspekte iSv Teilzielen untergeordnet werden, versteht sich auch von selbst, bspw die Kaderpolitik, die Ticketpolitik dieser Scheissdreck mit 'Werte generieren' usw.

Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.
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Anthrax schrieb:

Eintracht-Laie schrieb:

Die Argumente von Anthrax stellen doch eher eine Minderheitenmeinung dar


Ein Argument ist keine Meinung.

Aber ohne Meinung auch kein Argument....die eigene Meinung sollte auch die eigene Haltung wiederspiegeln, erst dann entsteht eine Aussagekraft....
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cm47 schrieb:

Anthrax schrieb:

Eintracht-Laie schrieb:

Die Argumente von Anthrax stellen doch eher eine Minderheitenmeinung dar


Ein Argument ist keine Meinung.

Aber ohne Meinung auch kein Argument....die eigene Meinung sollte auch die eigene Haltung wiederspiegeln, erst dann entsteht eine Aussagekraft....


Meine Meinung dazu stand ein paar Beiträge weiter hinten.
Die Argumente waren um meine Frage zu begründen, was denn nun von Hellmann erwartet wird und ob er sich in sportliche Belange einmischen soll und inwieweit das in seinen Aufgabenbereich fällt.

Eintracht-Laie schrieb:

Lass gut sein, Anthrax spielt die üblichen Spielchen, am besten einfach ignorieren und beim Thema bleiben.


Immerhin hatten meine Beiträge mehr Inhalt als rechthaberische Herumkrittelei und das abschließende Herabsetzen meiner Argumente als "Minderheitenmeinung".
Es kommt nicht von ungefähr, dass dieses Forum immer mehr und mehr der sachliche Ton und Diskussion verloren geht, wenn das Gegenüber sich an möglichen Fehlern in den Beiträgen ergötzt.
Anschließend noch ein lapidarer Satz über "übliche Spielchen" und weiterhin kein Beitrag zum eigentlichen Thema. Das ist schon bemerkenswert.

Knueller schrieb:


Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.


Ganz besonders die Spitze gegen Stuttgart, ich bekomme den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen, die uns auf Social Media anfeinden würden und uns nichts gönnen fand ich mehr als nur befremdlich. Nicht nur ist Stuttgart mir nie besonders mit abfälligen Äußerung aufgefallen, generell kenne ich solche "Spielchen" nicht von der Konkurrenz.
Wieso sich überhaupt auf Stuttgart so versteift wurde habe ich auch nicht nachvollziehen können, unser größter Konkurrent und die die uns am meisten gleichen ist Freiburg. Mit denen kämpfen wir doch ständig um Platz 7 und das internationale Geschäft. Jetzt sind sie im EL-Finale, genau wie wir. Auffällige Parallelen.

Die Reisen in die USA und die arabischen Länder hat mir auch nie so richtig geschmeckt. Das wurde uns immer verkauft als "notwendiges Übel", die Internationalisierung etc. Klar ist es schön und wichtig außerhalb der Landesgrenzen Bekanntschaft zu erlangen, aber so langsam scheint sich das negativ auszuwirken.

Das Beleidigte und diese merkwürdigen Spitzen in Richtung Konkurrenz sollte man abstellen, das steht weder Axel Hellmann (schon gar nicht in seiner Rolle als DFL-Präsidiums-Mitglied und ehemaliger Interims-Geschäftsführer), noch der Eintracht besonders gut.
Lange Zeit war es unser gutes Recht mit stolzer breiter Brust herumzulaufen, aber jetzt heißt es wieder Demut zeigen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Die Saison muss aufgearbeitet und wirklich alle Bereiche kritisch beäugt werden.
Ich hoffe die Zeit in der große Reden geschwungen wurden ist erst einmal vorbei und man lässt lieber Taten sprechen. Dass es zuletzt ruhig um Hellmann war gibt mir Hoffnung, dass man das dort auch so sieht.
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cm47 schrieb:

Anthrax schrieb:

Eintracht-Laie schrieb:

Die Argumente von Anthrax stellen doch eher eine Minderheitenmeinung dar


Ein Argument ist keine Meinung.

Aber ohne Meinung auch kein Argument....die eigene Meinung sollte auch die eigene Haltung wiederspiegeln, erst dann entsteht eine Aussagekraft....


Meine Meinung dazu stand ein paar Beiträge weiter hinten.
Die Argumente waren um meine Frage zu begründen, was denn nun von Hellmann erwartet wird und ob er sich in sportliche Belange einmischen soll und inwieweit das in seinen Aufgabenbereich fällt.

Eintracht-Laie schrieb:

Lass gut sein, Anthrax spielt die üblichen Spielchen, am besten einfach ignorieren und beim Thema bleiben.


Immerhin hatten meine Beiträge mehr Inhalt als rechthaberische Herumkrittelei und das abschließende Herabsetzen meiner Argumente als "Minderheitenmeinung".
Es kommt nicht von ungefähr, dass dieses Forum immer mehr und mehr der sachliche Ton und Diskussion verloren geht, wenn das Gegenüber sich an möglichen Fehlern in den Beiträgen ergötzt.
Anschließend noch ein lapidarer Satz über "übliche Spielchen" und weiterhin kein Beitrag zum eigentlichen Thema. Das ist schon bemerkenswert.

Knueller schrieb:


Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.


Ganz besonders die Spitze gegen Stuttgart, ich bekomme den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen, die uns auf Social Media anfeinden würden und uns nichts gönnen fand ich mehr als nur befremdlich. Nicht nur ist Stuttgart mir nie besonders mit abfälligen Äußerung aufgefallen, generell kenne ich solche "Spielchen" nicht von der Konkurrenz.
Wieso sich überhaupt auf Stuttgart so versteift wurde habe ich auch nicht nachvollziehen können, unser größter Konkurrent und die die uns am meisten gleichen ist Freiburg. Mit denen kämpfen wir doch ständig um Platz 7 und das internationale Geschäft. Jetzt sind sie im EL-Finale, genau wie wir. Auffällige Parallelen.

Die Reisen in die USA und die arabischen Länder hat mir auch nie so richtig geschmeckt. Das wurde uns immer verkauft als "notwendiges Übel", die Internationalisierung etc. Klar ist es schön und wichtig außerhalb der Landesgrenzen Bekanntschaft zu erlangen, aber so langsam scheint sich das negativ auszuwirken.

Das Beleidigte und diese merkwürdigen Spitzen in Richtung Konkurrenz sollte man abstellen, das steht weder Axel Hellmann (schon gar nicht in seiner Rolle als DFL-Präsidiums-Mitglied und ehemaliger Interims-Geschäftsführer), noch der Eintracht besonders gut.
Lange Zeit war es unser gutes Recht mit stolzer breiter Brust herumzulaufen, aber jetzt heißt es wieder Demut zeigen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Die Saison muss aufgearbeitet und wirklich alle Bereiche kritisch beäugt werden.
Ich hoffe die Zeit in der große Reden geschwungen wurden ist erst einmal vorbei und man lässt lieber Taten sprechen. Dass es zuletzt ruhig um Hellmann war gibt mir Hoffnung, dass man das dort auch so sieht.
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Anthrax schrieb:

Das Beleidigte und diese merkwürdigen Spitzen in Richtung Konkurrenz sollte man abstellen, das steht weder Axel Hellmann (schon gar nicht in seiner Rolle als DFL-Präsidiums-Mitglied und ehemaliger Interims-Geschäftsführer), noch der Eintracht besonders gut.

Die Arbeit bei der DFL ist ihm nicht bekommen. Dort trat er überheblich auf und pochte darauf das nur sein Vorhaben die Liga weiter bringt und merkte dabei nicht dass er sich immer mehr von den Fans entfernt hat. Er ist mittlerweile nur noch Funktionär.
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Als primus inter pares hat Hellmann natürlich die Richtlinienkompetenz, wohin der Tanker SGE hinsteuert. Das nicht erst seit gestern und natürlich auch aufgrund seiner langen Beziehung zur SGE. Wäre ich ein Sportlokaljournalist, würde ich ihm bestimmt "Mr. Eintracht Frankfurt" taufen.

Den turboliberale Gesamtkurs der Eintracht der letzten Jahre, bei dem noch der letzte Krümel vermarktet wird, trägt also seine Handschrift, wessen sonst.

Dass diesem Gesamtkurs andere Aspekte iSv Teilzielen untergeordnet werden, versteht sich auch von selbst, bspw die Kaderpolitik, die Ticketpolitik dieser Scheissdreck mit 'Werte generieren' usw.

Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.
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Knueller schrieb:

Als primus inter pares hat Hellmann natürlich die Richtlinienkompetenz, wohin der Tanker SGE hinsteuert. Das nicht erst seit gestern und natürlich auch aufgrund seiner langen Beziehung zur SGE. Wäre ich ein Sportlokaljournalist, würde ich ihm bestimmt "Mr. Eintracht Frankfurt" taufen.

Den turboliberale Gesamtkurs der Eintracht der letzten Jahre, bei dem noch der letzte Krümel vermarktet wird, trägt also seine Handschrift, wessen sonst.

Dass diesem Gesamtkurs andere Aspekte iSv Teilzielen untergeordnet werden, versteht sich auch von selbst, bspw die Kaderpolitik, die Ticketpolitik dieser Scheissdreck mit 'Werte generieren' usw.

Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.



Danke.
Im Erfolg war man vielleicht ein bisschen blauäugig. Ich halte unglaublich viel von Hellmann, er IST genauso Eintracht Frankfurt wie es Peter Fischer immer noch ist, wie es Holz war, wie es Sonny war usw usw
Hellmann hat noch viel Kredit bei mir aber ich erwarte schon das da im Sommer mal ordentlich Tacheles gesprochen wird und man wirklich jeden Stein umdreht.
Der Ansatz ist ja schon zu erkennen, statt eine strapaziöse Marketingreise in den USA wählt man eine bodenständige Vorbereitung am Chiemsee. Mal schauen wer neuer Trainer wird, wie die Kaderplanung aussieht. Da wird es sicherlich Vorgaben für Krösche geben.

Und trotzdem: Man darf jetzt nicht den Fehler machen in die totale Untergangsstimmung abzugleiten.
Finanziell fallen wir weich, wir haben weiterhin alle Hebel in der eigenen Hand. Das war früher mal ganz anders....
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Knueller schrieb:

Als primus inter pares hat Hellmann natürlich die Richtlinienkompetenz, wohin der Tanker SGE hinsteuert. Das nicht erst seit gestern und natürlich auch aufgrund seiner langen Beziehung zur SGE. Wäre ich ein Sportlokaljournalist, würde ich ihm bestimmt "Mr. Eintracht Frankfurt" taufen.

Den turboliberale Gesamtkurs der Eintracht der letzten Jahre, bei dem noch der letzte Krümel vermarktet wird, trägt also seine Handschrift, wessen sonst.

Dass diesem Gesamtkurs andere Aspekte iSv Teilzielen untergeordnet werden, versteht sich auch von selbst, bspw die Kaderpolitik, die Ticketpolitik dieser Scheissdreck mit 'Werte generieren' usw.

Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.



Danke.
Im Erfolg war man vielleicht ein bisschen blauäugig. Ich halte unglaublich viel von Hellmann, er IST genauso Eintracht Frankfurt wie es Peter Fischer immer noch ist, wie es Holz war, wie es Sonny war usw usw
Hellmann hat noch viel Kredit bei mir aber ich erwarte schon das da im Sommer mal ordentlich Tacheles gesprochen wird und man wirklich jeden Stein umdreht.
Der Ansatz ist ja schon zu erkennen, statt eine strapaziöse Marketingreise in den USA wählt man eine bodenständige Vorbereitung am Chiemsee. Mal schauen wer neuer Trainer wird, wie die Kaderplanung aussieht. Da wird es sicherlich Vorgaben für Krösche geben.

Und trotzdem: Man darf jetzt nicht den Fehler machen in die totale Untergangsstimmung abzugleiten.
Finanziell fallen wir weich, wir haben weiterhin alle Hebel in der eigenen Hand. Das war früher mal ganz anders....
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Diegito schrieb:

Man darf jetzt nicht den Fehler machen in die totale Untergangsstimmung abzugleiten.

So isses...wir stehen ja nicht kurz vor der Auflösung.....und was Hellmann betrifft, so ist zumindest mein Eindruck, steht die Eintracht immer noch an erster Stelle.
Er sollte nur nicht zuviel Ämterhäufung betreiben, weil das auch zu Entscheidungszwangslagen führen kann, die nur schwer lösbar sind.
Das er aber in wichtigen Gremien präsent ist, sehe ich eher als Vor-als ein Nachteil an.....
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Als primus inter pares hat Hellmann natürlich die Richtlinienkompetenz, wohin der Tanker SGE hinsteuert. Das nicht erst seit gestern und natürlich auch aufgrund seiner langen Beziehung zur SGE. Wäre ich ein Sportlokaljournalist, würde ich ihm bestimmt "Mr. Eintracht Frankfurt" taufen.

Den turboliberale Gesamtkurs der Eintracht der letzten Jahre, bei dem noch der letzte Krümel vermarktet wird, trägt also seine Handschrift, wessen sonst.

Dass diesem Gesamtkurs andere Aspekte iSv Teilzielen untergeordnet werden, versteht sich auch von selbst, bspw die Kaderpolitik, die Ticketpolitik dieser Scheissdreck mit 'Werte generieren' usw.

Hellmann hat die Fähigkeit, das ganz gut mit seinem Geschichten von der 'besonderen Eintrachtfamilie' und dem 'Standort, der bisschen anders ist als anderswo' und 'Wetterau wagen' und seinen Spitzen gegen andere Traditionsvereine zuzukleistern, aber es beruhigt mich, dass die kritischen Stimmen etwas mehr werden und da vielleicht mal eine Debatte beginnt. In den letzten Jahren haben wir das ja alles glückselig und wie im Rausch abgenickt, da nehm ich mich nicht aus.
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Du bist doch nur angepisst, weil du wegen ihm irgendwann ein Telefon aus diesem Jahrtausend brauchst, um ins Stadion zu kommen.  😛
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Du bist doch nur angepisst, weil du wegen ihm irgendwann ein Telefon aus diesem Jahrtausend brauchst, um ins Stadion zu kommen.  😛
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Ja das sind natürlich alles kleine Mosaiksteinchen.

Das moderne Telefon hat aber die Uefa zu verantworten, denn der Stadionbesuch in Sevilla war mir dann doch wichtiger als die Pflege meines heißgeliebten Kulturpessimismus'. Dies zur Ehrenrettung von AH.
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Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html

Schade, ich hätte mir frischen Wind gewünscht.
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Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.
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Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.
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Hyundaii30 schrieb:

Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.

Das wäre auch schlecht wenn nicht bei dem Gehalt.
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Hyundaii30 schrieb:

Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.

Das wäre auch schlecht wenn nicht bei dem Gehalt.
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grossaadla schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.

Das wäre auch schlecht wenn nicht bei dem Gehalt.

In der Tat scheint das Gehalt ziemlich gut - aber natürlich immer die Frage der Relation. Was andere Funktionäre bei Top-Vereinen Verdienen weiß ich nicht. Richtig bemessen kann ich es auch nicht.
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grossaadla schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Tafelberg schrieb:

Hellmann bekommt einen neuen Vertrag

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-bericht-neuer-vertrag-fuer-hellmann,bundesliga-ticker-104.html



Gute Nachricht finde ich.
Hellmann tut dem Verein mit seiner ruhigen und bestimmenden Art gut.

Das wäre auch schlecht wenn nicht bei dem Gehalt.

In der Tat scheint das Gehalt ziemlich gut - aber natürlich immer die Frage der Relation. Was andere Funktionäre bei Top-Vereinen Verdienen weiß ich nicht. Richtig bemessen kann ich es auch nicht.
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eagle schrieb:

In der Tat scheint das Gehalt ziemlich gut - aber natürlich immer die Frage der Relation

Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind....und kaum ein BL-Spieler würde für das Jahresgehalt überhaupt die Schuhe aus dem Schrank holen....Hellmann hat sich eben am Wochengehalt von Ronaldo in Saudi-Arabien orientiert.....
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eagle schrieb:

In der Tat scheint das Gehalt ziemlich gut - aber natürlich immer die Frage der Relation

Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind....und kaum ein BL-Spieler würde für das Jahresgehalt überhaupt die Schuhe aus dem Schrank holen....Hellmann hat sich eben am Wochengehalt von Ronaldo in Saudi-Arabien orientiert.....
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cm47 schrieb:

Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind


Sehe ich auch so. Wenn er gute Arbeit macht, ist das heutzutage angemessen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Dax-Vorstände, selbst wenn sie gehen (müssen), in aller Regel sehr weich bei anderen Unternehmen landen, während Hellmann dann halt - und ja, damit wären viele (inklusive mir) gehaltlich mehr als zufrieden - "nur noch" seinen Job als Jurist hätte.
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Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen.
Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit.
Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k.
Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
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Ich kann auch bei Axel Hellmann den negativen Stimmen genau wie bei der Diskussion um Markus Krösche wenig abgewinnen. Ja, diese Saison war nicht gut und da wurden sicher auf jeder Ebene auch Fehlentscheidungen getroffen. Wobei Hellmann mit dem sportlichen Bereich erst mal wenig zu tun hat, auch da war die Kritik nicht immer wirklich zielführend. Ja, angesichts des angekündigten Sparkurses mag eine Verlängerung in dieser Dimension unglücklich wirken. Dass die Eintracht mit die höchsten Vorstandsgehälter in der Bundesliga zahlt, sollte jetzt nicht unbedingt so sein. Dennoch halte ich eine Verlängerung für die absolut richtige Entscheidung.

Hellmann ist – nachdem Uli Hoeneß und Aki Watzke das operative Geschäft verlassen haben – im internationalen Fußball und in der Stadtgesellschaft seines Vereins vielleicht so gut vernetzt wie kein anderer Funktionär im deutschen Fußball. Bis auf Alex Wehrle von Stuttgart und Fernando Carro von Leverkusen kennt der gemeine Fußballfan nicht einmal die vergleichbaren Vorstände anderer Vereine aus den Bereichen Marketing/Kommunikation.

Man kann Hellmann nicht absprechen, dass er den Verein nach dem Abgang von Heribert Bruchhagen federführend runderneuert und modernisiert hat und ein Gesicht der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren ist. Mehrere Erfolgsgeschichten wie der Stadionumbau, gesteigerte Sponsoreneinnahmen in sämtlichen Bereichen, eine größere Attraktivität und Wahrnehmung des Vereins im Gesamten sowie eine Vervierfachung des Umsatzes innerhalb der letzten Dekade fallen direkt auch in seinen Verantwortungsbereich.

Darüber hinaus ist Hellmann eben nicht nur ein normaler Funktionär, sondern kommt aus der Kurve, aus dem Verein und ist damit in seiner Rolle als Vorstandssprecher – wie beispielsweise auch lange Zeit Peter Fischer als Präsident – für viele Anhänger der Eintracht Aushängeschild und Identifikationsfigur in prominenter Position zugleich.

Wenn man eine Verlängerung mit Hellmann ablehnt, ist doch die logische Schlussfolgerung und Frage: Wer würde uns als Nachfolger ein annähernd ähnliches erfolgreiches Paket bieten, ein realistisches Interesse an einer Anstellung bei Eintracht Frankfurt besitzen und dennoch weniger Gehalt beziehen wollen? Und selbst dann würde er immer noch nicht den enormen Wissensvorsprung mitbringen, den Hellmann nun einmal darüber besitzt, wie dieser Verein tickt. Insofern ist die Alternative zu einer Vertragsverlängerung in meinen Augen wenig erfolgsversprechend.

Außerdem möchte ich als letzten Punkt anfügen, dass ich die Diskussion um Gehälter von Führungspersonal im Fußball noch nie so richtig nachvollziehen konnte. Bei uns verdienen sicher mehrere Spieler 2,5 Millionen Euro im Jahr und noch mehr. Ich würde mal behaupten, dass ein Trainer, ein Manager oder ein Vorstandsmitglied für den Verein im Zweifelsfall die deutlich einflussreicheren und entscheidenden Faktoren sind, um die Zukunft zu gestalten.

Plakativ gesagt ist es mir wichtiger, dass wir für so einen Betrag Hellmann halten, statt einen Michy Batshuayi und einen Mo Dahoud im Kader zu haben. Auch wenn das natürlich keine exklusiven Optionen sind. Diese Vertragsverlängerung von Hellman wird jetzt nicht dazu führen, dass wir am Kader sparen müssen.
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Ich kann auch bei Axel Hellmann den negativen Stimmen genau wie bei der Diskussion um Markus Krösche wenig abgewinnen. Ja, diese Saison war nicht gut und da wurden sicher auf jeder Ebene auch Fehlentscheidungen getroffen. Wobei Hellmann mit dem sportlichen Bereich erst mal wenig zu tun hat, auch da war die Kritik nicht immer wirklich zielführend. Ja, angesichts des angekündigten Sparkurses mag eine Verlängerung in dieser Dimension unglücklich wirken. Dass die Eintracht mit die höchsten Vorstandsgehälter in der Bundesliga zahlt, sollte jetzt nicht unbedingt so sein. Dennoch halte ich eine Verlängerung für die absolut richtige Entscheidung.

Hellmann ist – nachdem Uli Hoeneß und Aki Watzke das operative Geschäft verlassen haben – im internationalen Fußball und in der Stadtgesellschaft seines Vereins vielleicht so gut vernetzt wie kein anderer Funktionär im deutschen Fußball. Bis auf Alex Wehrle von Stuttgart und Fernando Carro von Leverkusen kennt der gemeine Fußballfan nicht einmal die vergleichbaren Vorstände anderer Vereine aus den Bereichen Marketing/Kommunikation.

Man kann Hellmann nicht absprechen, dass er den Verein nach dem Abgang von Heribert Bruchhagen federführend runderneuert und modernisiert hat und ein Gesicht der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren ist. Mehrere Erfolgsgeschichten wie der Stadionumbau, gesteigerte Sponsoreneinnahmen in sämtlichen Bereichen, eine größere Attraktivität und Wahrnehmung des Vereins im Gesamten sowie eine Vervierfachung des Umsatzes innerhalb der letzten Dekade fallen direkt auch in seinen Verantwortungsbereich.

Darüber hinaus ist Hellmann eben nicht nur ein normaler Funktionär, sondern kommt aus der Kurve, aus dem Verein und ist damit in seiner Rolle als Vorstandssprecher – wie beispielsweise auch lange Zeit Peter Fischer als Präsident – für viele Anhänger der Eintracht Aushängeschild und Identifikationsfigur in prominenter Position zugleich.

Wenn man eine Verlängerung mit Hellmann ablehnt, ist doch die logische Schlussfolgerung und Frage: Wer würde uns als Nachfolger ein annähernd ähnliches erfolgreiches Paket bieten, ein realistisches Interesse an einer Anstellung bei Eintracht Frankfurt besitzen und dennoch weniger Gehalt beziehen wollen? Und selbst dann würde er immer noch nicht den enormen Wissensvorsprung mitbringen, den Hellmann nun einmal darüber besitzt, wie dieser Verein tickt. Insofern ist die Alternative zu einer Vertragsverlängerung in meinen Augen wenig erfolgsversprechend.

Außerdem möchte ich als letzten Punkt anfügen, dass ich die Diskussion um Gehälter von Führungspersonal im Fußball noch nie so richtig nachvollziehen konnte. Bei uns verdienen sicher mehrere Spieler 2,5 Millionen Euro im Jahr und noch mehr. Ich würde mal behaupten, dass ein Trainer, ein Manager oder ein Vorstandsmitglied für den Verein im Zweifelsfall die deutlich einflussreicheren und entscheidenden Faktoren sind, um die Zukunft zu gestalten.

Plakativ gesagt ist es mir wichtiger, dass wir für so einen Betrag Hellmann halten, statt einen Michy Batshuayi und einen Mo Dahoud im Kader zu haben. Auch wenn das natürlich keine exklusiven Optionen sind. Diese Vertragsverlängerung von Hellman wird jetzt nicht dazu führen, dass wir am Kader sparen müssen.
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DonGuillermo schrieb:

Man kann Hellmann nicht absprechen, dass er den Verein nach dem Abgang von Heribert Bruchhagen federführend runderneuert und modernisiert hat und ein Gesicht der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren ist. Mehrere Erfolgsgeschichten wie der Stadionumbau, gesteigerte Sponsoreneinnahmen in sämtlichen Bereichen, eine größere Attraktivität und Wahrnehmung des Vereins im Gesamten sowie eine Vervierfachung des Umsatzes innerhalb der letzten Dekade fallen direkt auch in seinen Verantwortungsbereich.

mEn mit einem mittlerweile überspannten Bogen.

Die Entfremdung von der Eintracht, die ich bei mir und quasi in meinem kompletten Umfeld feststelle und die auch hier ausführlich thematisiert wurde, hängt meines Erachtens nach nicht ausschließlich aber doch maßgeblich mit einer Übermodernisierung und -kapitalisierung der Eintracht zusammen - und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.

Das sehe ich schon kritisch und da helfen auch keine Sprüche a la "wenn du mithalten willst, geht es nicht anders" und schon garnicht die Geschichte mit dem Kind der Kurve, denn das machts ja fast noch schlimmer.
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DonGuillermo schrieb:

Man kann Hellmann nicht absprechen, dass er den Verein nach dem Abgang von Heribert Bruchhagen federführend runderneuert und modernisiert hat und ein Gesicht der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren ist. Mehrere Erfolgsgeschichten wie der Stadionumbau, gesteigerte Sponsoreneinnahmen in sämtlichen Bereichen, eine größere Attraktivität und Wahrnehmung des Vereins im Gesamten sowie eine Vervierfachung des Umsatzes innerhalb der letzten Dekade fallen direkt auch in seinen Verantwortungsbereich.

mEn mit einem mittlerweile überspannten Bogen.

Die Entfremdung von der Eintracht, die ich bei mir und quasi in meinem kompletten Umfeld feststelle und die auch hier ausführlich thematisiert wurde, hängt meines Erachtens nach nicht ausschließlich aber doch maßgeblich mit einer Übermodernisierung und -kapitalisierung der Eintracht zusammen - und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.

Das sehe ich schon kritisch und da helfen auch keine Sprüche a la "wenn du mithalten willst, geht es nicht anders" und schon garnicht die Geschichte mit dem Kind der Kurve, denn das machts ja fast noch schlimmer.
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Knueller schrieb:

und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.


Bin jetzt nicht zwingend Hellmann Fan, aber für die generelle Entwicklung kann er nichts und viele Entwicklungen sind dem geschuldet.

Platz 8 stellt dieses Jahr für viele eine Katastrophe dar, ohne Entwicklung, die eben uns entfremdet, ist eine Zielerreichung doch gar nicht mehr planbar.

Das zeigt ja die Diskussion um günstig kaufen / teuer verkaufen....

Als ob es da irgendeine Alternative geben würde.

Jeder Verein in D muss versuchen das so gut wie möglich umzusetzen, außer eben den Bazis.
Ansonsten sind Gehälter, Infrastruktur und eben dadurch Erfolge nicht umzusetzen.

Wir bekommen eben keine 70 Mio wie VW, wir müssen für 70 Mio verkaufen nur um die selbe Basis zu haben.

Ich seh hier auch bei den Unionern Abnutzungserscheinungen.  
Kumpels waren früher bei jedem Spiel, wenn die gespielt haben, waren andere Termine nicht umsetzbar.
Und jetzt wird nebenbei schnell in den Ticker geschaut.

Und das sind Jungs, die sind da fast 10 Jahre fast jedes Spiel im Stadion gewesen.
Wenn die gehen, dann inzwischen eher zu den Frauen.
Gefühlt war deren Real Spiel unser EL-Sieg, so dieser "besser wird es nicht mehr"-Moment wo einfach alles seit dem dagegen emotional abstinkt und sich leer anfühlt und als Fischer ging, war das so dieses endgültige Signal, dass auch sie einfach nur ein Bundesligist sind, wie eben 13 andere.

Und egal was mir jemand sagt, der Weg von Rele über Pokal bis EL Sieg war ein solcher Emotionaler Push, dass eben "normaler Fußball" für viele nicht mehr reicht.
Fängt ja damit an, dass viele "seit Dino" argumentieren, aber auch die Saison vorher war einfach eine RKM Show mit teilweise absolut horrenden Spielen und einer absolut blutleeren Finaldarbietung gegen die Bullenpisse.
Aber wenn wir ehrlich sind, unser High ging bis CL vs Neapel unter Glasner und ab da war dieser Flow weg, dieses Gefühl, dass einfach alle möglich ist, die haben so so souverän weggeschrubbt, dass diese Mentalität bei Spielern und auch bei uns Fans sich in 08/15 Business as usual gewandelt hat.

Omar und Heki waren dann noch Pflaster, aber solche Ausnahmespieler sind eben die Ausnahme.
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DonGuillermo schrieb:

Man kann Hellmann nicht absprechen, dass er den Verein nach dem Abgang von Heribert Bruchhagen federführend runderneuert und modernisiert hat und ein Gesicht der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren ist. Mehrere Erfolgsgeschichten wie der Stadionumbau, gesteigerte Sponsoreneinnahmen in sämtlichen Bereichen, eine größere Attraktivität und Wahrnehmung des Vereins im Gesamten sowie eine Vervierfachung des Umsatzes innerhalb der letzten Dekade fallen direkt auch in seinen Verantwortungsbereich.

mEn mit einem mittlerweile überspannten Bogen.

Die Entfremdung von der Eintracht, die ich bei mir und quasi in meinem kompletten Umfeld feststelle und die auch hier ausführlich thematisiert wurde, hängt meines Erachtens nach nicht ausschließlich aber doch maßgeblich mit einer Übermodernisierung und -kapitalisierung der Eintracht zusammen - und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.

Das sehe ich schon kritisch und da helfen auch keine Sprüche a la "wenn du mithalten willst, geht es nicht anders" und schon garnicht die Geschichte mit dem Kind der Kurve, denn das machts ja fast noch schlimmer.
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Knueller schrieb:
Die Entfremdung von der Eintracht, die ich bei mir und quasi in meinem kompletten Umfeld feststelle und die auch hier ausführlich thematisiert wurde, hängt meines Erachtens nach nicht ausschließlich aber doch maßgeblich mit einer Übermodernisierung und -kapitalisierung der Eintracht zusammen - und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.


SemperFi hat da im vorangegangenen Beitrag schon einige gute Punkte angebracht, warum es nach den vergangenen Jahren vielleicht völlig normal ist, dass aktuell etwas emotionaler Leerlauf herrscht. Wobei ich mir schon wünschen würde, wenn du für die "Übermodernisierung und -kapitalisierung" ein paar konkrete Beispiele anfügen würdest. So ist das für mich nur ein Buzzwort, bei dem ich nicht zwingend weiß, was du Hellmann wirklich vorwirfst.

Die Bar "Zum Jürgen" hätte es wegen mir jetzt auch nicht unbedingt gebraucht. Andere wiederum freuen sich darüber. Das Angebot wird ja wohl auch durchaus angenommen. Ist für mich jetzt insgesamt aber auch kein großer Faktor. Rein grundsätzlich geht mir die Eventisierung des Fußballs schon auf die Nerven, aber das hält sich bei uns zum Glück noch in Grenzen. Die damalige Entscheidung für Trainingslager im arabischen Raum fand ich auch scheiße und habe das deutlich kritisiert. Nur um mal ein paar Beispiele zu bringen, wo man dann für ein Für und Wider argumentieren könnte.

Darüber hinaus: War es denn wirklich besser, als wir uns – bei allem Respekt – jahrelang Spieler wie Benny Köhler oder Benjamin Huggel angeschaut haben, uns abgehalfterte Ex-Nationalspieler wie Marko Rehmer oder Mehdi Mahdavikia als die großen Stars verkauft wurden und wir im Spätherbst oder Winter oft in einem halbvollen Stadion gespielt haben, das auf den ersten Blick mit seinem blau-gelben Branding äußerlich wirklich nichts mit Eintracht Frankfurt zu tun hatte?

Ich hatte zu diesen Zeiten schon meine Dauerkarte und habe die Stimmung im und um das Stadion erlebt. Und die war meiner Erinnerung nach jetzt nicht wirklich besser oder sogar euphorisch. Da wurden dann halt Aufstiege und der Klassenerhalt bejubelt, ein vereinzeltes Pokalfinale und die zwei versprengten Europapokalteilnahmen innerhalb von 30 Jahren waren die großen Erfolge. Das ist ja auch alles okay. Das ist Teil unserer Geschichte, war ebenfalls sehr emotional und hat mich in meinem Fansein auch sehr geprägt. Ich habe viele tolle Erinnerungen an die Aufstiegssaison unter Funkel oder das erste Bundesligajahr mit Veh. Das sind aus Fansicht zwei meiner Lieblingsjahre. Gerade in der Anfangszeit von Funkel herrschte stadionweit auch noch ein viel größerer Zusammenhalt unter den Fans.

Dennoch empfand ich gerade die letzten Jahre unter Bruchhagen, nach der zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgten und gelungenen Konsolidierung, immer so, dass eine bleierne Schwere auf dem Verein lag. Wir sind ambitionslos vor uns hergedümpelt, während Bruchhagen den Oberlehrer raushängen ließ und allen erklären wollte, warum Eintracht Frankfurt froh sein kann, überhaupt im "modernen Städtekampf Bundesliga" mitzuwirken. Deshalb verstehe ich nicht, warum manche geradezu nostalgisch auf diese Zeit zurückblicken und selbst heute noch Jahr für Jahr die Maxime 40 Punkte hochhalten. Das hat für mich mehr mit einer PTSD gemein, die aus unserer Zeit als Fahrstuhlverein resultiert.

Wenn es um einen Zeitrahmen davor geht, kann ich das nicht wirklich beurteilen. Ich bin erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts geboren worden. Mir gefallen viele Auswüchse des modernen Fußballs auch nicht. Deshalb bin ich heute auch umso mehr Eintracht- denn allgemeiner Fußballfan. Ich würde auch zur Eintracht gehen, wenn wir wieder in der zweiten Liga spielen oder sogar noch weiter abstürzen würden. Schließlich gehe ich auch heute zu den Frauen, zur zweiten Mannschaft, schaue mir die U19 oder U17 an. Da sind wenn es hoch kommt auch nur ein paar Tausend Fans dabei. Das wäre mir auch lieber als ein völliger Ausverkauf der Werte, für die Eintracht Frankfurt steht.

Möglicherweise ist der Fußball in den unteren Ligen auch noch ehrlicher. Die Frage ist, würden wir uns dann wirklich mehr freuen oder euphorischer sein? Klar, ein Abstieg kann immer auch eine Rückbesinnung auf die wichtigen Werte und ein Startschuss in eine bessere Zukunft sein. Es erscheint mir dennoch wenig erstrebenswert, diesen Weg ganz bewusst einzuschlagen. Sorry, falls das an dieser Stelle etwas abseits des Themas und hochgradig spekulativ war.
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Habe ja nun auch schon ein paar Eintrachtjahre auf dem Buckel. Aber mir ist klar, dass die erfolgreichen letzten 10 Jahre im Wesentlichen auf das Konto derer gehen, die Eintracht Frankfurt als Ganzes am ehesten verstanden haben. Dafür bin ich definitiv dankbar. Hellmann ist da auf jeden Fall ein prägender Teil davon. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Wirken unseres ehemaligen Präsidenten Fischers. Sie schafften es zusammen mit weiteren Personen  und dem Fanumdeld die PS des Vereins (endlich) auf die Straße zu bringen.

Es wäre sehr schade, wenn dieser erfolgreiche Weg zu einem Ende kommen sollte. Insofern unterstütze ich die Verlängerung, denn so erhöht sich mE die Wahrscheinlichkeit, dass die Eintracht weiterhin erfolgreich sein kann und ggf auch mal wieder einen Titel gewinnen darf. Die letzte Saison war aber definitiv ein Rückschritt, welcher erstmal über den Sommer verarbeitet und dann revidiert werden muss. Das wird gewiss nicht einfach. Und vielleicht tut es der Eintracht Seele mal gut, wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass internationale Spiele keine Selbstverständlichkeit sind und hart erarbeitet werden müssen.


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