Ich möchte nochmals in diesem seperaten Thread über die Gründe debattieren, warum Vieles diese Saison schief gelaufen ist.
Einige Gründe möchte ich hiermit nennen:
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
- Viele muskuläre Verletzungen bei vielen Spielern (resultierend aus der mangelhaften Überwachung der Fitnesswerten der Spieler)
- Der Kader war meiner Meinung im Sommer so schlecht nicht zusammengestellt, das man derart abkacken musste…
- Spielsystem: Es sollte mehr über Pressing agiert werden (Jonny und Doan waren ja da unsere Top-Transfers). Die Eintracht bekam diese Saison soviele Gegentore wie ein Absteiger. Bis auf die ersten Spiele (Bremen, in Hoffenheim, Galatasaray und noch ein Teil aus den Spielen in Gladbach und Köln/ Pokal gegen Dortmund), war das nicht viel. Dino Toppmöller schaffte es nicht das System dahingehend etwas besser anzupassen. Die Mannschaft verlor immer mehr an Selbstvertrauen, die Gegner in der CL waren zudem auch ne Nummer zu groß
- Spieler wie Koch, Theate, Kristensen und Co, die eigentlich Leader sein sollten, fanden in der nun abgelaufenen Saison nie in die Spur Deshalb sollten sich auch gerade die erfahrenen Spieler mal Gedanken machen. Das war nix.
- Torwartdiskussion Santos/Zetterer
- Der Versuch mit Albert Riera den Turnaround zu schaffen gelang nicht. Leider hatte es hier nicht gepasst mit ihm. Das stumpfsinnige Ballbesitzsystem bekam die Mannschaft nie richtig auf die Kette. Zuviele Spieler wurden auf verschiedenen Positionen hin und her probiert. Dazu gab AR, mit der ein oder anderen PK, den Medien Futter. Irgendwie hatte man das Gefühl: Alle anderen sind Schuld nur er nicht… Krösche wollte mit Riera einen Gegenpol zum "netten Dino“, aber der Schuss ging leider nach hinten los. Passiert…
- Krösche konnte im Sommer und im Wintertransferfenster leider wieder keinen brauchbaren 6er holen. Das muss er sich ankreiden lassen…
So gesehen tragen alle: Toppmöller/ Riera und die Mannschaft, Athletikabteilung und auch Krösche ihr Päckchen für diese schwache Saison! Da kann sich keiner hinter verstecken. Alle Verantwortlichen jetzt aber rauszuschmeißen und komplett in den Katastrophenmodus zu schalten, würde auch nix bringen. Ein Platz 8 kann für Eintracht Frankfurt auch mal passieren. Es darf halt nur nicht in der kommenden Saison wieder passieren, sonst kann es auch ganz schnell wieder ins Mittelmaß/oder in Richtung Abstiegskampf gehen.
Es müssen von Krösche und Hellmann die richtigen Lehren aus dieser Saison gezogen werden. Es muss sich von dem einen oder anderen Spieler getrennt werden und es braucht einen Trainer, der die Balance zwischen Pressing-/ Umschaltspiel-plus Ballbesitzphasen hinbekommen kann! Dazu braucht es die ein oder andere kluge Verstärkung auf dem Transfermarkt (verstärkt auch mal wieder mehr auf Mentalität achten).
Ich traue das Krösche und Hellmann jedenfalls zu die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit der Eintracht-Adler in der Saison 26/27 wieder fliegen wird!
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss. Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor. Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Ich möchte nochmals in diesem seperaten Thread über die Gründe debattieren, warum Vieles diese Saison schief gelaufen ist.
Einige Gründe möchte ich hiermit nennen:
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
- Viele muskuläre Verletzungen bei vielen Spielern (resultierend aus der mangelhaften Überwachung der Fitnesswerten der Spieler)
- Der Kader war meiner Meinung im Sommer so schlecht nicht zusammengestellt, das man derart abkacken musste…
- Spielsystem: Es sollte mehr über Pressing agiert werden (Jonny und Doan waren ja da unsere Top-Transfers). Die Eintracht bekam diese Saison soviele Gegentore wie ein Absteiger. Bis auf die ersten Spiele (Bremen, in Hoffenheim, Galatasaray und noch ein Teil aus den Spielen in Gladbach und Köln/ Pokal gegen Dortmund), war das nicht viel. Dino Toppmöller schaffte es nicht das System dahingehend etwas besser anzupassen. Die Mannschaft verlor immer mehr an Selbstvertrauen, die Gegner in der CL waren zudem auch ne Nummer zu groß
- Spieler wie Koch, Theate, Kristensen und Co, die eigentlich Leader sein sollten, fanden in der nun abgelaufenen Saison nie in die Spur Deshalb sollten sich auch gerade die erfahrenen Spieler mal Gedanken machen. Das war nix.
- Torwartdiskussion Santos/Zetterer
- Der Versuch mit Albert Riera den Turnaround zu schaffen gelang nicht. Leider hatte es hier nicht gepasst mit ihm. Das stumpfsinnige Ballbesitzsystem bekam die Mannschaft nie richtig auf die Kette. Zuviele Spieler wurden auf verschiedenen Positionen hin und her probiert. Dazu gab AR, mit der ein oder anderen PK, den Medien Futter. Irgendwie hatte man das Gefühl: Alle anderen sind Schuld nur er nicht… Krösche wollte mit Riera einen Gegenpol zum "netten Dino“, aber der Schuss ging leider nach hinten los. Passiert…
- Krösche konnte im Sommer und im Wintertransferfenster leider wieder keinen brauchbaren 6er holen. Das muss er sich ankreiden lassen…
So gesehen tragen alle: Toppmöller/ Riera und die Mannschaft, Athletikabteilung und auch Krösche ihr Päckchen für diese schwache Saison! Da kann sich keiner hinter verstecken. Alle Verantwortlichen jetzt aber rauszuschmeißen und komplett in den Katastrophenmodus zu schalten, würde auch nix bringen. Ein Platz 8 kann für Eintracht Frankfurt auch mal passieren. Es darf halt nur nicht in der kommenden Saison wieder passieren, sonst kann es auch ganz schnell wieder ins Mittelmaß/oder in Richtung Abstiegskampf gehen.
Es müssen von Krösche und Hellmann die richtigen Lehren aus dieser Saison gezogen werden. Es muss sich von dem einen oder anderen Spieler getrennt werden und es braucht einen Trainer, der die Balance zwischen Pressing-/ Umschaltspiel-plus Ballbesitzphasen hinbekommen kann! Dazu braucht es die ein oder andere kluge Verstärkung auf dem Transfermarkt (verstärkt auch mal wieder mehr auf Mentalität achten).
Ich traue das Krösche und Hellmann jedenfalls zu die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit der Eintracht-Adler in der Saison 26/27 wieder fliegen wird!
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss. Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor. Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Das fatale im Sommer war, dass man in das 3. Jahr Toppmöller-Fußball gegangen ist, ohne diesmal einen Unterschiedsspieler a la Marmoush oder Ekitité zu haben. Dazu eine totale Fehlbesetzung auf der Position des Kapitäns und offenbar ein Kader ohne Führungsspieler oder kolligialem Zusammenhalt.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss. Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor. Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Das fatale im Sommer war, dass man in das 3. Jahr Toppmöller-Fußball gegangen ist, ohne diesmal einen Unterschiedsspieler a la Marmoush oder Ekitité zu haben. Dazu eine totale Fehlbesetzung auf der Position des Kapitäns und offenbar ein Kader ohne Führungsspieler oder kolligialem Zusammenhalt.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Das fatale im Sommer war, dass man in das 3. Jahr Toppmöller-Fußball gegangen ist, ohne diesmal einen Unterschiedsspieler a la Marmoush oder Ekitité zu haben. Dazu eine totale Fehlbesetzung auf der Position des Kapitäns und offenbar ein Kader ohne Führungsspieler oder kolligialem Zusammenhalt.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren. Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab. Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen. Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Sehr guter Beitrag.
2,5 Jahre hat man seit Sommer 23 einen lächerlichen Fußball für die Spielerqualität, die zur Verfügung stand, gespielt. Nicht eine Halbserie war der Fußball auch nur im Ansatz so gut wie z.B. Stuttgart unter Hoeneß. Zwischen ihm und unserem damaligen Trainer liegen Welten, da letzterer den Fußball allenfalls in der Theorie verstanden hat. Man stelle sich nur mal vor, dass in Stuttgart Marmoush und/oder Ekitiké agieren würden. Die hätten diese Saison mit Bayern um die Meisterschaft gespielt. Nebenbei ist Hoeneß nicht unfähig, das Team auf KO-Spiele vorzubereiten.
Und Krösche wollte sich den Katastrophenansatz, weil er ihn, den Weltklasse-Trainer, super ausgedacht selbst geholt hat, viel zu lange nicht eingestehen. Die Mannschaft wurde entsprechend im Winter als Wrack hinterlassen und so endete die Saison. Dass es sich Riera mindestens mit der halben Mannschaft verscherzt hat (während der langjährige Vorgänger fatal alles hat durchgehen lassen), half natürlich auch nicht.
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren. Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab. Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen. Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Der ganze Mist fing schon damit an, als Trapp mitgeteilt wurde, dass er nur noch zweite Wahl im Tor sei, sobald Santos wieder fit ist. Damit wurde das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt, ganz zu schweigen von der Art und Weise des Umgangs mit einem verdienstvollen Spieler. Und wo wir gerade bei der Torhüter-Thematik sind: Santos wurde völlig unnötig und verfrüht gegen Union ins Tor gestellt. Wie es auf der Torwartposition weiterging, ist bekannt. Das hat allen nicht geholfen.
Den Fehler der zu frühen Festlegung und dann doch Wechseln wird man hoffentlich nicht nochmal machen. Das bringt nichts anderes als Verunsicherung und damit Leistungseinbrüche mit sich.....
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Wie so oft, Fußball betreffend, kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr. Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin! Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging. Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ... Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler. Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke. Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show. Das war mal mein Verein?
Sehr guter Beitrag.
2,5 Jahre hat man seit Sommer 23 einen lächerlichen Fußball für die Spielerqualität, die zur Verfügung stand, gespielt. Nicht eine Halbserie war der Fußball auch nur im Ansatz so gut wie z.B. Stuttgart unter Hoeneß. Zwischen ihm und unserem damaligen Trainer liegen Welten, da letzterer den Fußball allenfalls in der Theorie verstanden hat. Man stelle sich nur mal vor, dass in Stuttgart Marmoush und/oder Ekitiké agieren würden. Die hätten diese Saison mit Bayern um die Meisterschaft gespielt. Nebenbei ist Hoeneß nicht unfähig, das Team auf KO-Spiele vorzubereiten.
Und Krösche wollte sich den Katastrophenansatz, weil er ihn, den Weltklasse-Trainer, super ausgedacht selbst geholt hat, viel zu lange nicht eingestehen. Die Mannschaft wurde entsprechend im Winter als Wrack hinterlassen und so endete die Saison. Dass es sich Riera mindestens mit der halben Mannschaft verscherzt hat (während der langjährige Vorgänger fatal alles hat durchgehen lassen), half natürlich auch nicht.
Das fatale im Sommer war, dass man in das 3. Jahr Toppmöller-Fußball gegangen ist, ohne diesmal einen Unterschiedsspieler a la Marmoush oder Ekitité zu haben. Dazu eine totale Fehlbesetzung auf der Position des Kapitäns und offenbar ein Kader ohne Führungsspieler oder kolligialem Zusammenhalt.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können. Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Viele richtige Dinge in den Beiträgen hier! Die Spieler waren auf dem Papier sicher talentiert genug. Daran hat es eher weniger gelegen. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. Man sollte dringend den völlig aufgeblähten Apparat etwas gesundschrumpfen. Ein paar mehr eigene Talente im Kader und dafür etwas weniger 17jährige für 5-10 Mio wäre auch schön. Und Führungsspieler müssen wir holen. Jens Stage z.B. Jetzt wo Hoppenheim "nur" EL spielt, könnten da die Chancen steigen. Das Torwartthema sollte unbedingt bis Saisonstart klar gelöst sein. Am liebsten eine neue Nr. 1!
…. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. … … … …
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist. Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen. Die Analyse dürfte auch international richtig sein. Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen. Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren. Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab. Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen. Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren. Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab. Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen. Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Viele richtige Dinge in den Beiträgen hier! Die Spieler waren auf dem Papier sicher talentiert genug. Daran hat es eher weniger gelegen. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. Man sollte dringend den völlig aufgeblähten Apparat etwas gesundschrumpfen. Ein paar mehr eigene Talente im Kader und dafür etwas weniger 17jährige für 5-10 Mio wäre auch schön. Und Führungsspieler müssen wir holen. Jens Stage z.B. Jetzt wo Hoppenheim "nur" EL spielt, könnten da die Chancen steigen. Das Torwartthema sollte unbedingt bis Saisonstart klar gelöst sein. Am liebsten eine neue Nr. 1!
…. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. … … … …
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist. Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen. Die Analyse dürfte auch international richtig sein. Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen. Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Die Umstellung auf Ballbesitzfußball gelingt nur nachhaltig, wenn man die Philosophie im ganzen Club implementiert. Von der Jugend bis zu den Profis. Dann schafft man es auch leichter Jugendspieler in den Profikader hochzuziehen, da sie dieselben Inhalte wie die Profis schon kennen und können. Dasselbe gilt auch für den Trainernachwuchs.
Ich denke viele Trainer setzen eben auf andere Systeme, weil sie einfach die Spieler nicht dafür haben oder nie hatten. Ballbesitzfußball verlangt wesentlich mehr Dynamik und Automatismen als reines Umschaltspiel. Die Mannschaft muss nicht nur in der Lage sein Räume zu nutzen, sondern diese auch zu schaffen. Wenn man sich betrachtet welche Clubs dies nahezu perfekt beherrschen, wird es auch unter den ganz Großen sehr übersichtlich. In der Bundesliga wird es neben den Bayern schon mau. Selbst auf der Insel sind diese Clubs rar. In Spanien ist die Dichte höher, aber eben auch mit deutlichen Abfällen im Niveau, zudem ist das Spiel dort insgesamt langsamer und durchschnittlich weniger intensiv. Daher würde ich behaupten, dass der Ballbesitzfußball neben den Faktoren im Club auch an der jeweiligen Liga hängt und wie die nationale Fußball-Philosophie sich präsentiert.
Meiner Meinung nach, gelingt die Umstellung auf Ballbesitzfußball besser von unten nach oben als andersherum.
Wir hatten mit kovac, Hütter und glasner drei Ex Trainer, die nach ihrer SGE Zeit ihre Karrieren mindestens auf dem gleichen Niveau fortsetzen konnten. Das spricht für deren Qualität als Trainer. Mit toppmöller und Riera hatten wir jüngst zwei Übungsleiter, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft keine Clubs trainieren werden, die auch nur annähernd das Niveau der Eintracht erreichen.
Dass unsere Mannschaft trotzdem noch auf dem 8. Platz gelandet ist, spricht auch ein bisschen für deren Qualität als Spieler.
Sorry, ich versuche auch etwas positives rausziehen 😊
…. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. … … … …
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist. Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen. Die Analyse dürfte auch international richtig sein. Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen. Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Ja, die eierlegende Wollmilchsau, oder die bierbrauende Pommesnudelkuh (nach Geschmack), wäre natürlich das Ideal. Spieler die alles können, zwischen jedem System hin und herspringen, ambesten auf dem Feld mitten im Spiel nach Handzeichen von Trainer und Kapitän. Für einige Positionen m Feld ist da der Wechsel im Kopf nicht so das große Problem, und die von uns genannten Vereine haben dann für die jeweils taktisch prägenden Positionen entweder Alleskönner oder die richtige Ersatzbank im Kader.
Für Ballbesitz - da denk ich sind wir uns alle einig - brauchst du halt 6-8 Spieler, denen der Ball nicht unkontrolliert vom Fuß geht. Bei denen der erste Kontakt immer perfekt ist und deren Pässe dann auch Raum oder Mitspieler erreichen. Das klappt bei unseren mal gut, mal weniger gut. Stark von Tagesform und dem zur Verfügung stehenden Platz abhängig. Knauff kann geniale Sachen machen, wenn er Platz hat; seine Dribblings in einen vollbesetzten Strafraum gehören nicht dazu. Das machen der Jupp und Can besser
…. Die Wurzel allen Übels ist für mich die Idee zwingend Ballbesitzfußball bei einem Club implementieren zu wollen, zu dem das nicht passt. Natürlich spielte es dabei auch eine Rolle, daß die beiden Trainer, die das versucht haben, beide unglücklich agierten. Aber m.E. ist der Weg zum Ballbesitzteam für die Eintracht zu weit. … … … …
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist. Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen. Die Analyse dürfte auch international richtig sein. Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen. Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Die Umstellung auf Ballbesitzfußball gelingt nur nachhaltig, wenn man die Philosophie im ganzen Club implementiert. Von der Jugend bis zu den Profis. Dann schafft man es auch leichter Jugendspieler in den Profikader hochzuziehen, da sie dieselben Inhalte wie die Profis schon kennen und können. Dasselbe gilt auch für den Trainernachwuchs.
Ich denke viele Trainer setzen eben auf andere Systeme, weil sie einfach die Spieler nicht dafür haben oder nie hatten. Ballbesitzfußball verlangt wesentlich mehr Dynamik und Automatismen als reines Umschaltspiel. Die Mannschaft muss nicht nur in der Lage sein Räume zu nutzen, sondern diese auch zu schaffen. Wenn man sich betrachtet welche Clubs dies nahezu perfekt beherrschen, wird es auch unter den ganz Großen sehr übersichtlich. In der Bundesliga wird es neben den Bayern schon mau. Selbst auf der Insel sind diese Clubs rar. In Spanien ist die Dichte höher, aber eben auch mit deutlichen Abfällen im Niveau, zudem ist das Spiel dort insgesamt langsamer und durchschnittlich weniger intensiv. Daher würde ich behaupten, dass der Ballbesitzfußball neben den Faktoren im Club auch an der jeweiligen Liga hängt und wie die nationale Fußball-Philosophie sich präsentiert.
Meiner Meinung nach, gelingt die Umstellung auf Ballbesitzfußball besser von unten nach oben als andersherum.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem: Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann? Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können? Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Ja, die eierlegende Wollmilchsau, oder die bierbrauende Pommesnudelkuh (nach Geschmack), wäre natürlich das Ideal. Spieler die alles können, zwischen jedem System hin und herspringen, ambesten auf dem Feld mitten im Spiel nach Handzeichen von Trainer und Kapitän. Für einige Positionen m Feld ist da der Wechsel im Kopf nicht so das große Problem, und die von uns genannten Vereine haben dann für die jeweils taktisch prägenden Positionen entweder Alleskönner oder die richtige Ersatzbank im Kader.
Für Ballbesitz - da denk ich sind wir uns alle einig - brauchst du halt 6-8 Spieler, denen der Ball nicht unkontrolliert vom Fuß geht. Bei denen der erste Kontakt immer perfekt ist und deren Pässe dann auch Raum oder Mitspieler erreichen. Das klappt bei unseren mal gut, mal weniger gut. Stark von Tagesform und dem zur Verfügung stehenden Platz abhängig. Knauff kann geniale Sachen machen, wenn er Platz hat; seine Dribblings in einen vollbesetzten Strafraum gehören nicht dazu. Das machen der Jupp und Can besser
Allgemein – und das habe ich schon vor Wochen und Monaten gesagt – sollte man bei der Eintracht und vor allem in diesem hysterischen Umfeld mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind Achter geworden, nicht Achtzehnter. Letzte Saison haben wir eher leicht überperformt, diese Saison dafür unterperformt. So etwas passiert im Fußball. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, intern endlich ehrlich die Probleme anzusprechen und nächste Saison wieder mit voller Energie anzugreifen.
Allgemein – und das habe ich schon vor Wochen und Monaten gesagt – sollte man bei der Eintracht und vor allem in diesem hysterischen Umfeld mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind Achter geworden, nicht Achtzehnter. Letzte Saison haben wir eher leicht überperformt, diese Saison dafür unterperformt. So etwas passiert im Fußball. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, intern endlich ehrlich die Probleme anzusprechen und nächste Saison wieder mit voller Energie anzugreifen.
Auf der einen Seite Ja, achter war jahrzehntelang ein gutes Ergebnis für die Eintracht, denn das bedeutete, dass wir nix mit dem Abschied zu tun. Auf der anderen Seite hätte man nur eines der Scheißspiele gegen echt schlechtere Gegner noch gewinnen müssen um den siebten Platz zu verteidigen, und da gab es einige, wo es mich immer noch hart aufregt.
Allgemein – und das habe ich schon vor Wochen und Monaten gesagt – sollte man bei der Eintracht und vor allem in diesem hysterischen Umfeld mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind Achter geworden, nicht Achtzehnter. Letzte Saison haben wir eher leicht überperformt, diese Saison dafür unterperformt. So etwas passiert im Fußball. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, intern endlich ehrlich die Probleme anzusprechen und nächste Saison wieder mit voller Energie anzugreifen.
Allgemein – und das habe ich schon vor Wochen und Monaten gesagt – sollte man bei der Eintracht und vor allem in diesem hysterischen Umfeld mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind Achter geworden, nicht Achtzehnter. Letzte Saison haben wir eher leicht überperformt, diese Saison dafür unterperformt. So etwas passiert im Fußball. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, intern endlich ehrlich die Probleme anzusprechen und nächste Saison wieder mit voller Energie anzugreifen.
Auf der einen Seite Ja, achter war jahrzehntelang ein gutes Ergebnis für die Eintracht, denn das bedeutete, dass wir nix mit dem Abschied zu tun. Auf der anderen Seite hätte man nur eines der Scheißspiele gegen echt schlechtere Gegner noch gewinnen müssen um den siebten Platz zu verteidigen, und da gab es einige, wo es mich immer noch hart aufregt.
Einige Gründe möchte ich hiermit nennen:
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
- Viele muskuläre Verletzungen bei vielen Spielern (resultierend aus der mangelhaften Überwachung der Fitnesswerten der Spieler)
- Der Kader war meiner Meinung im Sommer so schlecht nicht zusammengestellt, das man derart abkacken musste…
- Spielsystem: Es sollte mehr über Pressing agiert werden (Jonny und Doan waren ja da unsere Top-Transfers). Die Eintracht bekam diese Saison soviele Gegentore wie ein Absteiger. Bis auf die ersten Spiele (Bremen, in Hoffenheim, Galatasaray und noch ein Teil aus den Spielen in Gladbach und Köln/ Pokal gegen Dortmund), war das nicht viel. Dino Toppmöller schaffte es nicht das System dahingehend etwas besser anzupassen. Die Mannschaft verlor immer mehr an Selbstvertrauen, die Gegner in der CL waren zudem auch ne Nummer zu groß
- Spieler wie Koch, Theate, Kristensen und Co, die eigentlich Leader sein sollten, fanden in der nun abgelaufenen Saison nie in die Spur
Deshalb sollten sich auch gerade die erfahrenen Spieler mal Gedanken machen. Das war nix.
- Torwartdiskussion Santos/Zetterer
- Der Versuch mit Albert Riera den Turnaround zu schaffen gelang nicht. Leider hatte es hier nicht gepasst mit ihm. Das stumpfsinnige Ballbesitzsystem bekam die Mannschaft nie richtig auf die Kette. Zuviele Spieler wurden auf verschiedenen Positionen hin und her probiert. Dazu gab AR, mit der ein oder anderen PK, den Medien Futter. Irgendwie hatte man das Gefühl: Alle anderen sind Schuld nur er nicht…
Krösche wollte mit Riera einen Gegenpol zum "netten Dino“, aber der Schuss ging leider nach hinten los. Passiert…
- Krösche konnte im Sommer und im Wintertransferfenster leider wieder keinen brauchbaren 6er holen. Das muss er sich ankreiden lassen…
So gesehen tragen alle: Toppmöller/ Riera und die Mannschaft, Athletikabteilung und auch Krösche ihr Päckchen für diese schwache Saison! Da kann sich keiner hinter verstecken.
Alle Verantwortlichen jetzt aber rauszuschmeißen und komplett in den Katastrophenmodus zu schalten, würde auch nix bringen. Ein Platz 8 kann für Eintracht Frankfurt auch mal passieren. Es darf halt nur nicht in der kommenden Saison wieder passieren, sonst kann es auch ganz schnell wieder ins Mittelmaß/oder in Richtung Abstiegskampf gehen.
Es müssen von Krösche und Hellmann die richtigen Lehren aus dieser Saison gezogen werden.
Es muss sich von dem einen oder anderen Spieler getrennt werden und es braucht einen Trainer, der die Balance zwischen Pressing-/ Umschaltspiel-plus Ballbesitzphasen hinbekommen kann! Dazu braucht es die ein oder andere kluge Verstärkung auf dem Transfermarkt (verstärkt auch mal wieder mehr auf Mentalität achten).
Ich traue das Krösche und Hellmann jedenfalls zu die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit der Eintracht-Adler in der Saison 26/27 wieder fliegen wird!
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss.
Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor.
Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Einige Gründe möchte ich hiermit nennen:
- Wohlfühloase unter Dino in der Sommervorbereitung. Da fing alles an. Abstimmung mit der Fitness/Athletikabteilung wegen Fitnesswerten der Spieler. Scheinbar nahm man es diese Saison nicht so genau damit
- Viele muskuläre Verletzungen bei vielen Spielern (resultierend aus der mangelhaften Überwachung der Fitnesswerten der Spieler)
- Der Kader war meiner Meinung im Sommer so schlecht nicht zusammengestellt, das man derart abkacken musste…
- Spielsystem: Es sollte mehr über Pressing agiert werden (Jonny und Doan waren ja da unsere Top-Transfers). Die Eintracht bekam diese Saison soviele Gegentore wie ein Absteiger. Bis auf die ersten Spiele (Bremen, in Hoffenheim, Galatasaray und noch ein Teil aus den Spielen in Gladbach und Köln/ Pokal gegen Dortmund), war das nicht viel. Dino Toppmöller schaffte es nicht das System dahingehend etwas besser anzupassen. Die Mannschaft verlor immer mehr an Selbstvertrauen, die Gegner in der CL waren zudem auch ne Nummer zu groß
- Spieler wie Koch, Theate, Kristensen und Co, die eigentlich Leader sein sollten, fanden in der nun abgelaufenen Saison nie in die Spur
Deshalb sollten sich auch gerade die erfahrenen Spieler mal Gedanken machen. Das war nix.
- Torwartdiskussion Santos/Zetterer
- Der Versuch mit Albert Riera den Turnaround zu schaffen gelang nicht. Leider hatte es hier nicht gepasst mit ihm. Das stumpfsinnige Ballbesitzsystem bekam die Mannschaft nie richtig auf die Kette. Zuviele Spieler wurden auf verschiedenen Positionen hin und her probiert. Dazu gab AR, mit der ein oder anderen PK, den Medien Futter. Irgendwie hatte man das Gefühl: Alle anderen sind Schuld nur er nicht…
Krösche wollte mit Riera einen Gegenpol zum "netten Dino“, aber der Schuss ging leider nach hinten los. Passiert…
- Krösche konnte im Sommer und im Wintertransferfenster leider wieder keinen brauchbaren 6er holen. Das muss er sich ankreiden lassen…
So gesehen tragen alle: Toppmöller/ Riera und die Mannschaft, Athletikabteilung und auch Krösche ihr Päckchen für diese schwache Saison! Da kann sich keiner hinter verstecken.
Alle Verantwortlichen jetzt aber rauszuschmeißen und komplett in den Katastrophenmodus zu schalten, würde auch nix bringen. Ein Platz 8 kann für Eintracht Frankfurt auch mal passieren. Es darf halt nur nicht in der kommenden Saison wieder passieren, sonst kann es auch ganz schnell wieder ins Mittelmaß/oder in Richtung Abstiegskampf gehen.
Es müssen von Krösche und Hellmann die richtigen Lehren aus dieser Saison gezogen werden.
Es muss sich von dem einen oder anderen Spieler getrennt werden und es braucht einen Trainer, der die Balance zwischen Pressing-/ Umschaltspiel-plus Ballbesitzphasen hinbekommen kann! Dazu braucht es die ein oder andere kluge Verstärkung auf dem Transfermarkt (verstärkt auch mal wieder mehr auf Mentalität achten).
Ich traue das Krösche und Hellmann jedenfalls zu die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit der Eintracht-Adler in der Saison 26/27 wieder fliegen wird!
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss.
Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor.
Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können.
Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
Ich würde hier anmerken, dass es nicht zwingend "nicht genau genommen" sein muss.
Es kann auch ein Konzept gewesen sein, was stumpf nicht funktioniert hat.
Das kommt im Training für Leistungssport öfter vor.
Falscher Ansatz, Aufbau läuft plötzlich quer und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Drücken wir es lieber so aus, dass wir ein Ergebnis hatten, was für uns ungenügend war.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können.
Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr.
Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin!
Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging.
Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ...
Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler.
Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke.
Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show.
Das war mal mein Verein?
treffend zusammengefasst!
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können.
Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr.
Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin!
Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging.
Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ...
Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler.
Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke.
Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show.
Das war mal mein Verein?
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren.
Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab.
Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen.
Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
danke
Sehr guter Beitrag.
2,5 Jahre hat man seit Sommer 23 einen lächerlichen Fußball für die Spielerqualität, die zur Verfügung stand, gespielt. Nicht eine Halbserie war der Fußball auch nur im Ansatz so gut wie z.B. Stuttgart unter Hoeneß. Zwischen ihm und unserem damaligen Trainer liegen Welten, da letzterer den Fußball allenfalls in der Theorie verstanden hat. Man stelle sich nur mal vor, dass in Stuttgart Marmoush und/oder Ekitiké agieren würden. Die hätten diese Saison mit Bayern um die Meisterschaft gespielt. Nebenbei ist Hoeneß nicht unfähig, das Team auf KO-Spiele vorzubereiten.
Und Krösche wollte sich den Katastrophenansatz, weil er ihn, den Weltklasse-Trainer, super ausgedacht selbst geholt hat, viel zu lange nicht eingestehen. Die Mannschaft wurde entsprechend im Winter als Wrack hinterlassen und so endete die Saison. Dass es sich Riera mindestens mit der halben Mannschaft verscherzt hat (während der langjährige Vorgänger fatal alles hat durchgehen lassen), half natürlich auch nicht.
System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr.
Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin!
Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging.
Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ...
Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler.
Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke.
Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show.
Das war mal mein Verein?
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren.
Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab.
Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen.
Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Das war aber geil 😎
Und wo wir gerade bei der Torhüter-Thematik sind: Santos wurde völlig unnötig und verfrüht gegen Union ins Tor gestellt. Wie es auf der Torwartposition weiterging, ist bekannt. Das hat allen nicht geholfen.
Das bringt nichts anderes als Verunsicherung und damit Leistungseinbrüche mit sich.....
System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr.
Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin!
Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging.
Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ...
Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler.
Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke.
Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show.
Das war mal mein Verein?
danke
System Dino war emotionsloses Gekicke und der Unterschiedsspieler reißt's raus. Kaum waren die Unterschiedsspieler weg, ging nichts mehr.
Bereits in der ersten Pokalrunde wurde der Topmöller Fußball gnadenlos ausgecoacht. Wären die Amateure etwas cleverer gewesen, hätten selbst die im ersten Pflichtspiel bereits alles an taktischem Unvermögen aufgezeigt, was dann schließlich doch noch selbst Krösche irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. Viel zu spät, aber immerhin!
Zu diesem Zeitpunkt war der Drops schon lang gelutscht, was die Stimmung in der Mannschaft, vor allem aber auch im Umfeld anging.
Eintracht unter Topmöller, das war immer wie ne 1000er mit 34PS Drosselsatz. Emotion nur in der Theorie ...
Sarkasmus, Entfremdung, Trauer - über den Antifußball, aber auch über die galoppierende Kommerzialisierung, das Modell Durchlauferhitzer Eintracht für ein Rudel talentierter Spieler.
Ein Hellmann, der sich mitten im Niedergang das Salär auf 3 Millionen im Jahr erhöhen lässt und hinsichtlich des Partners "Deutsche Bank" von "gemeinsamen Werten" fabuliert, ein aalglatter Manager, Großmeister der Worthülsen, ein hochgejazzter Trainer ohne Format und ein völlig aufgeblähter Staff - das ist Eintracht Frankfurt 2026, eine Eintracht, bei der ich nicht zuvorderst an die Sportgemeinde, sondern an Fußball AG denke.
Zu schlechter Letzt will ich auch noch einen Gedanken an die "aktiven Fans" verschwenden. Jeder Gedanke den man da verschwendet ist eigentlich einer zu viel! Sound of Silence, als passende Hymne zu Toppmöllers Heavy Metal und zu Pyro Show.
Das war mal mein Verein?
Sehr guter Beitrag.
2,5 Jahre hat man seit Sommer 23 einen lächerlichen Fußball für die Spielerqualität, die zur Verfügung stand, gespielt. Nicht eine Halbserie war der Fußball auch nur im Ansatz so gut wie z.B. Stuttgart unter Hoeneß. Zwischen ihm und unserem damaligen Trainer liegen Welten, da letzterer den Fußball allenfalls in der Theorie verstanden hat. Man stelle sich nur mal vor, dass in Stuttgart Marmoush und/oder Ekitiké agieren würden. Die hätten diese Saison mit Bayern um die Meisterschaft gespielt. Nebenbei ist Hoeneß nicht unfähig, das Team auf KO-Spiele vorzubereiten.
Und Krösche wollte sich den Katastrophenansatz, weil er ihn, den Weltklasse-Trainer, super ausgedacht selbst geholt hat, viel zu lange nicht eingestehen. Die Mannschaft wurde entsprechend im Winter als Wrack hinterlassen und so endete die Saison. Dass es sich Riera mindestens mit der halben Mannschaft verscherzt hat (während der langjährige Vorgänger fatal alles hat durchgehen lassen), half natürlich auch nicht.
Unter Toppmöller hat die Eintracht auf dem Platz Stück für Stück ihr Gesicht verloren, das war trotz Platz 3 leider schon lange so absehbar. Dazu kommt möglicherweise auch das Söldnertum, die Eintracht mittlerweile für 1-2 Jahre als Sprungbrett für Höheres anzusehen oder in dem Wissen nur hier anzutreten, um eh nur möglichst mit Gewinn weiterverkauft zu werden.
Diese Mannschaft war das erbärmlichste was ich seit der Rückrunde der Schande hier im Trikot gesehen habe. Wenn man sich nur die theoretische Qualität der Einzelspieler anschaut, unterbietet man in Punkto Wille, Kampf und Geschlossenheit die damalige Truppe vielleicht sogar noch.
Der Zeitpunkt des Trainerwechsels, die mitleiderregende wochenlange Interimslösung und die großspurige Wundertüte AR runden dabei das Chaos ab.
Ich weiß wo wir hergekommen sind und auch dass die fetten Jahre schnell vorbei sein können.
Die Fehler auf der sportlichen Managementebene hätte ich dennoch in so einem Ausmaß vor der Saison nicht für möglich gehalten.
Alles in allem ein Jahr zum Vergessen.
Die Eventies sind so jedenfalls bald weg, leider hat man den Kern der Fanbase in den letzten Jahren aber auch so "entemotionalisiert", dass viel Porzellan zu Bruch gegangen ist.
treffend zusammengefasst!
Man sollte dringend den völlig aufgeblähten Apparat etwas gesundschrumpfen.
Ein paar mehr eigene Talente im Kader und dafür etwas weniger 17jährige für 5-10 Mio wäre auch schön.
Und Führungsspieler müssen wir holen. Jens Stage z.B. Jetzt wo Hoppenheim "nur" EL spielt, könnten da die Chancen steigen.
Das Torwartthema sollte unbedingt bis Saisonstart klar gelöst sein. Am liebsten eine neue Nr. 1!
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist.
Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen.
Die Analyse dürfte auch international richtig sein.
Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen.
Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem:
Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann?
Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können?
Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Die nächsten Wochen werden spannend
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren.
Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab.
Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen.
Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Das war aber geil 😎
Man holt die direkte CL Qualifikation und wird zu Beginn der Saison als Bayern Jäger Nr. 1 auserkoren.
Dazu 2 Siege zum Start in die Bundesligasaison, und Tabellenführer der CL Tabelle nach dem 1. Spieltag.
Der Verein hat da noch gedacht alles läuft von selber, bis es die ersten Probleme gab.
Aufeinmal haben sich Siege gegen Gladbach und Köln aufgrund der Ergebnisse und Gegentore wie Niederlagen angefühlt, obwohl man Siege eingefahren hat.
Es fing schon am 5 Spieltag , Tabellenplatz 4 nach dem Gladbachspiel an.
Trotz 9 punkte aus 5 spielen und die beste offensive wurden die Nebengeräusche im Nachhinein völlig unnötig größer um größer.
Das hat sich innerhalb der Mannschaft zu einer Unzufriedenheit und Unsicherheit manifestiert, immer gepaart mit Ausfällen von wichtigen Spielern wie: Uzun und Burkhardt, die schwer lagen/liegen.
Dazu die Klatschen in der CL.
Das Rad drehte sich von nun an in eine gefährliche und unaufhaltsame Richtung mit bekanntem Ausgang.
Man sollte dringend den völlig aufgeblähten Apparat etwas gesundschrumpfen.
Ein paar mehr eigene Talente im Kader und dafür etwas weniger 17jährige für 5-10 Mio wäre auch schön.
Und Führungsspieler müssen wir holen. Jens Stage z.B. Jetzt wo Hoppenheim "nur" EL spielt, könnten da die Chancen steigen.
Das Torwartthema sollte unbedingt bis Saisonstart klar gelöst sein. Am liebsten eine neue Nr. 1!
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist.
Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen.
Die Analyse dürfte auch international richtig sein.
Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen.
Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem:
Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann?
Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können?
Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Die nächsten Wochen werden spannend
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Ich denke viele Trainer setzen eben auf andere Systeme, weil sie einfach die Spieler nicht dafür haben oder nie hatten. Ballbesitzfußball verlangt wesentlich mehr Dynamik und Automatismen als reines Umschaltspiel. Die Mannschaft muss nicht nur in der Lage sein Räume zu nutzen, sondern diese auch zu schaffen. Wenn man sich betrachtet welche Clubs dies nahezu perfekt beherrschen, wird es auch unter den ganz Großen sehr übersichtlich. In der Bundesliga wird es neben den Bayern schon mau. Selbst auf der Insel sind diese Clubs rar. In Spanien ist die Dichte höher, aber eben auch mit deutlichen Abfällen im Niveau, zudem ist das Spiel dort insgesamt langsamer und durchschnittlich weniger intensiv. Daher würde ich behaupten, dass der Ballbesitzfußball neben den Faktoren im Club auch an der jeweiligen Liga hängt und wie die nationale Fußball-Philosophie sich präsentiert.
Meiner Meinung nach, gelingt die Umstellung auf Ballbesitzfußball besser von unten nach oben als andersherum.
Mit toppmöller und Riera hatten wir jüngst zwei Übungsleiter, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft keine Clubs trainieren werden, die auch nur annähernd das Niveau der Eintracht erreichen.
Dass unsere Mannschaft trotzdem noch auf dem 8. Platz gelandet ist, spricht auch ein bisschen für deren Qualität als Spieler.
Sorry, ich versuche auch etwas positives rausziehen 😊
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist.
Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen.
Die Analyse dürfte auch international richtig sein.
Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen.
Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem:
Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann?
Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können?
Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Die nächsten Wochen werden spannend
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Für einige Positionen m Feld ist da der Wechsel im Kopf nicht so das große Problem, und die von uns genannten Vereine haben dann für die jeweils taktisch prägenden Positionen entweder Alleskönner oder die richtige Ersatzbank im Kader.
Für Ballbesitz - da denk ich sind wir uns alle einig - brauchst du halt 6-8 Spieler, denen der Ball nicht unkontrolliert vom Fuß geht. Bei denen der erste Kontakt immer perfekt ist und deren Pässe dann auch Raum oder Mitspieler erreichen.
Das klappt bei unseren mal gut, mal weniger gut. Stark von Tagesform und dem zur Verfügung stehenden Platz abhängig. Knauff kann geniale Sachen machen, wenn er Platz hat; seine Dribblings in einen vollbesetzten Strafraum gehören nicht dazu. Das machen der Jupp und Can besser
Ich denke auch, dass das der Ausgangspunkt aller Probleme ist.
Man sieht, dass auf Dauer nur die Ballbesitzmannschaften oben mitspielen.
Die Analyse dürfte auch international richtig sein.
Und aus ihr folgt auch, dass man den Sprung zum Ballbesitzfußball schaffen muss, wenn man sich über Jahre unter den top 6 oder gar top 4 festsetzen möchte. Was eine permanente Präsenz in den europäischen Wettbewerben nach sich zieht. Die wiederum ist notwendig, um zusätzliche Gelder für höhere Spielergehälter zu generieren. Denn nur mit höheren Gehältern lassen sich die herausragenden Spieler vielleicht irgendwann halten. Wobei wir alle wissen, dass der Sprung zum Gehaltsniveau der Ligagranden nahezu utopisch ist.
Nichtsdestotrotz kann man den Ehrgeiz von Hellmann und Krösche verstehen, diesen Sprung in die erste Riege der Vereine zu wagen, auch wenn er von außen betrachtet vielleicht nicht allzu realistisch erscheinen mag. Andererseits würde sich vielleicht auch Unmut von Seiten der Fans regen, wenn unsere sportliche Führung keine erkennbaren Ambitionen in Richtung permanent europäisch zeigen würde. Immerhin Umsatzmäßig hat sich der Verein seit der Relegation vor zehn Jahren gewaltig entwickelt. Auch das ist eine Voraussetzung.
Ein Gegenmodell zum stumpfen Ballbesitzfußball scheint mir Athletico Madrid zu sein, die seit Simeone da das Zepter schwingt, relativ konsequent auf Kampf, tiefes Pressing und schnelle Konter setzt. Also durchaus ein System, mit dem wir auch die größeren Erfolge der letzten Jahre erreicht haben. Das aber nur wenige Vereine so gut beherrschen, dass sie damit dauerhaft in ihren Ligen und international oben mitmischen. Mit überfallartigen Kontern dauerhaft erfolgreich zu sein, ist schon deswegen schwierig, wenn sich Gegner einfach hinten rein stellen und den schnellen Jungs wie Knauff, Bahoya und Kalimuendo einfach den Platz zustellen.
Es muss also sowieso einen zweiten Plan geben, der auch gegen tiefstehende Gegner greift. Daran haben sich vor Dino und Riera auch schon Glasner und Hütter teilweise die Zähne ausgebissen. Ja, zwischendrin sah es hie und da mal gut aus, das lag aber meistens dann an überragenden Einzelspielern oder gut harmonierenden Kombos wie der Büffelherde oder Kostic/da Silva lag. Vom System her hat am ehesten Glasner das Problem geknackt, aber eben auch nur zeitweise.
Und so steht Krösche auch diesen Sommer vor demselben Problem:
Finde ich einen routinierten Trainer, der Ballbesitzfußball beherrscht und vermitteln kann?
Kann ich einen Kader zusammenstellen, in dem genügend so gute, schnelle und schlaue Kicker sind, dass sie ein solches System auch auf den Rasen bringen können?
Oder machen wir doch erst nochmal einen Schritt zurück zum mitreißenden Überfallfussball, der aber statistisch gesehen nur selten zu dauerhaften Erfolgen führt?
Die nächsten Wochen werden spannend
Ich denke viele Trainer setzen eben auf andere Systeme, weil sie einfach die Spieler nicht dafür haben oder nie hatten. Ballbesitzfußball verlangt wesentlich mehr Dynamik und Automatismen als reines Umschaltspiel. Die Mannschaft muss nicht nur in der Lage sein Räume zu nutzen, sondern diese auch zu schaffen. Wenn man sich betrachtet welche Clubs dies nahezu perfekt beherrschen, wird es auch unter den ganz Großen sehr übersichtlich. In der Bundesliga wird es neben den Bayern schon mau. Selbst auf der Insel sind diese Clubs rar. In Spanien ist die Dichte höher, aber eben auch mit deutlichen Abfällen im Niveau, zudem ist das Spiel dort insgesamt langsamer und durchschnittlich weniger intensiv. Daher würde ich behaupten, dass der Ballbesitzfußball neben den Faktoren im Club auch an der jeweiligen Liga hängt und wie die nationale Fußball-Philosophie sich präsentiert.
Meiner Meinung nach, gelingt die Umstellung auf Ballbesitzfußball besser von unten nach oben als andersherum.
ich persönlich finde die marschrichtung eigentlich relativ selbsterklärend:
krösche hat in seiner letzen pk nochmal das eigentliche ziel genant, nämlich, sowohl ballbesitz- als auch umschaltfußball bestmöglich spielen zu können.
genau das ist übrigens spitzenteam-like, weshalb bspw. das in der liga entsprechend dominante und auf ballbesitz spielende team von psg in der cl bayern lieber den ball gelassen hat und ihnen mit feinstem umschaltfußball, auf den jeder rb-geprägte trainer zu recht stolz gewesen wäre, gekonnt die hölle heiß gemacht hat, genauso, wie atletico in der liga gegen tiefstehende kellerkinder regelmäßig den ballbesitzfußball auspacken muss und selbige dann mit 2/3 ballbesitz gekonnt dominant wegspielt.
es ist nun eigentlich nur die frage, aus welcher richtung kommend man dieses ziel, beides bestmöglich spielen zu können, realistisch am besten angeht, um es zu erreichen. und da bleibt uns in sachen kaderstruktur und finanzielle mittel eigentlich nur der weg, den man schon mal angegangen ist, dessen pfad man aber leider nicht konsequent weiterverfolgt hatte, nämlich, über den umschaltfußball als durchgangsstation kommend auf selbigen und dessen benötigte attribute kommend aufzubauen und immer mehr ballbesitzelemente und längere ballbesitzphasen einbzuauen.
genau letzteres war übrigens lange zeit der arbeitsauftrag an unsere trainer, jedenfalls war er es safe für die kovac nachfolger hütter und glasner und unter diesen beiden war das auch zum teil gut sichtbar und erfolgreich.
der weg andersrum, also vom ballbesitzfußball kommend die umschaltelemente einzubauen wird für uns nicht funktionieren, dazu haben wir nicht den kader und auch nicht die kohle, uns den wie benötigt zeitnah zusammenzukaufen. zumal die mannschaft wie in den letzen jahren gesehen so sehr mit dem für sie ungeeigneten ballschieben beschäftigt wäre, dass die auch für diese art fußball benötigten umschaltelemente und die damit verbundenen attribute (wie etwa sofortiges galliges gegenpressing nach ballverlust im aufbau) schlicht nicht hinreichend einsatzfähig wären.
was wir seit glasner faktisch gebraucht hätten und weiterhin brauchen ist ein trainer, der genau das obige gewohnt ist umzusetzen, also, vom intensiven umschaltfußball kommend unter beibehaltung der (die letzen jahre nicht umsonst stetig bemängelten fehlenden) intensität immer mehr und längere ballbesitzphasen einzubauen. nur so wird das was mit dem als ziel ausgerufenen flexiblen spielstil. probiert man es weiterhin wie zuletzt andersrum, wird man mit ansage schiffbruch erleiden wie bisher auch schon der fall.
Für einige Positionen m Feld ist da der Wechsel im Kopf nicht so das große Problem, und die von uns genannten Vereine haben dann für die jeweils taktisch prägenden Positionen entweder Alleskönner oder die richtige Ersatzbank im Kader.
Für Ballbesitz - da denk ich sind wir uns alle einig - brauchst du halt 6-8 Spieler, denen der Ball nicht unkontrolliert vom Fuß geht. Bei denen der erste Kontakt immer perfekt ist und deren Pässe dann auch Raum oder Mitspieler erreichen.
Das klappt bei unseren mal gut, mal weniger gut. Stark von Tagesform und dem zur Verfügung stehenden Platz abhängig. Knauff kann geniale Sachen machen, wenn er Platz hat; seine Dribblings in einen vollbesetzten Strafraum gehören nicht dazu. Das machen der Jupp und Can besser
Auf der einen Seite Ja, achter war jahrzehntelang ein gutes Ergebnis für die Eintracht, denn das bedeutete, dass wir nix mit dem Abschied zu tun.
Auf der anderen Seite hätte man nur eines der Scheißspiele gegen echt schlechtere Gegner noch gewinnen müssen um den siebten Platz zu verteidigen, und da gab es einige, wo es mich immer noch hart aufregt.
Auf der einen Seite Ja, achter war jahrzehntelang ein gutes Ergebnis für die Eintracht, denn das bedeutete, dass wir nix mit dem Abschied zu tun.
Auf der anderen Seite hätte man nur eines der Scheißspiele gegen echt schlechtere Gegner noch gewinnen müssen um den siebten Platz zu verteidigen, und da gab es einige, wo es mich immer noch hart aufregt.
Das wäre ein halbwegs versöhnlicher Abschluss gewesen.