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U17 Saison 26/27

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Analog zur U19 würde ich auch für die U17 einen neuen Saisonthread eröffnen. Denn in die diesjährige Mannschaft darf man durchaus berechtigte Hoffnungen legen. Tatsächlich ist es bemerkenswert, dass man hier die Strategie der letzten Jahre, Spieler bereits zu einem frühen Zeitpunkt vorzeitig in jahrgangsältere Mannschaften durchzuschieben, komplett ausgesetzt hat. Und zwar sowohl nach oben als auch von unten. Die diesjährige U17 wird mit Ausnahme von Ilicevic vollständig vom 2010er-Jahrgang gebildet.

Die U17 misst sich dabei in der diesjährigen Vorrunde der U17-DFB-Nachwuchsliga in Form von Hoffenheim und Köln allerdings auch mit zwei absoluten Schwergewichten im Jugendfußball. Köln blieb in der letzten Saison gleich mal die ersten 21 Spiele ungeschlagen und hat die Vor- sowie die Hauptrunde jeweils auf Platz 1 abgeschlossen. Hoffenheim ist am Ende im Finale um die Meisterschaft nur knapp an den überragenden Stuttgartern gescheitert. Komplettiert wird die Gruppe von Fürth, Sandhausen und den weiteren hessischen Vertretern Darmstadt, FSV und Wieseck.

Die Mannschaft hat ihre Qualität zum Saisonstart gleich mal unter Beweis gestellt und mit einem 6:2 beim FSV sowie einem 6:1 gegen Fürth zwei Torfestivals gefeiert. Grundsätzlich muss das Weiterkommen in dieser Gruppe Pflicht sein, es wird jedoch spannend sein, wie man im Vergleich zu Hoffenheim und Köln abschneidet. Fürth und Darmstadt können den anderen Teams an einem guten Tag sicher gefährlich werden, den FSV und Sandhausen würde ich noch eine Stufe tiefer ansiedeln. Für Wieseck war der Klassenerhalt in der letzten Saison bereits ein riesiger Erfolg. Die wurden an den ersten beiden Spieltagen mit insgesamt 1:13 Toren aber direkt von Hoffenheim und Sandhausen abgefertigt.

Auch in dieser Saison qualifizieren sich aus den acht Vorrundengruppen à acht Mannschaften jeweils die ersten drei Teams pro Gruppe für Liga A der Hauptrunde. Spielplan und Tabelle gibt es auf der Webseite der Eintracht:

https://nachwuchs.eintracht.de/u17/dfb-nachwuchsliga/spielplan/

Wie bereits erwähnt ruhen auf dem Kader durchaus große Hoffnungen. Mit Georg, Freiberger, Motta, Schröder, Veith, Kadoglou, Seitz, Dirsch und Brkic waren gleich neun Spieler bereits in der letzten Saison als jahrgangsjüngere Spieler Teil des Kaders, sieben davon sogar schon Stammspieler. Dazu zählen vor allem im Defensivbereich der Torwart, die komplette Abwehrkette und der Sechser. Zudem waren alle neun Spieler bereits für ihre U16-Nationalmannschaften nominiert. Die übrigen Spieler des Jahrgangs rücken als Meister der U16-Hessenliga auf.

Überraschend ist, dass aus der letztjährigen U15, die Süddeutscher Meister geworden ist, kein Spieler vorzeitig in die U17 aufgestiegen ist. Die spielen alle erst mal Hessenliga in der U16. Zudem bin ich davon ausgegangen, dass ein Benjamin Freiberger oder Alexandros Kadoglou bereits in die U19 hochgezogen wird. Mal sehen, ob sich das so auszahlt. Es ist wie bereits erwähnt aber ein totaler Bruch mit der Vorgehensweise aus den letzten Jahren.

An dieser Stelle auch noch der Link zur Kaderübersicht:

https://nachwuchs.eintracht.de/u17/kader/

Auch für diese Mannschaft würde ich noch einmal ausführlich meine individuelle Einschätzung abgeben:

Tor

Auf dieser Position ist man wirklich ausgezeichnet besetzt. Im Grunde genommen hätten wohl alle drei Torhüter die Qualität, um auf diesem Niveau im Tor zu stehen. Als Stammtorwart geht erst mal Hannes Georg in die ersten Spiele, der sich vergangene Saison als Jungjahrgang bereits mit Laurin Müller die Spielzeit aufgeteilt hat und sich im Blickfeld der Juniorennationalmannschaften befindet. Die Nummer Zwei ist mit Joshua Schmitt der Sohn des ehemaligen Eintracht- Ersatzkeepers und heutigen U19-Torwarttrainers Sven Schmitt. Ole Kircheis komplettiert das Torwarttrio als einziger externer Neuzugang der Mannschaft. Er hat bei der TSG Wieseck bereits auf diesem Niveau gespielt und bildete beim U16-Sichtungsturnier des DFB im Sommer zusammen mit Schmitt das Torwartduo der Hessenauswahl.

Abwehr

Auch in diesem Mannschaftsteil bietet die U17 jede Menge Qualität auf. Mit Benjamin Freiberger als Rechtsverteidiger, Noel Motta als Linksverteidiger sowie Finn Schröder und Titus Veith als Innenverteidiger war eine ganze Viererkette schon in der vergangenen Saison Stammspieler und Teil der deutschen U16-Nationalmannschaft. Freiberger und auch Motta konnten auf diesem Niveau bereits voll überzeugen. Der hochgewachsene Schröder sah bisweilen noch etwas schwerfällig aus, aber das ist für einen Jungen in diesem Alter und bei der Größe nicht ungewöhnlich. Selbst im Profibereich stabilisieren sich die meisten zentralen Verteidiger über 1,90 Meter erst in den Mittzwanzigern.

Dahinter hat man mit den beiden Innenverteidigern Moritz Schorn und Raphael Verhoeven sowie Kimani Miosga auf rechts und Max Thomas auf links quasi eine zweite Viererkette in der Rolle der Herausforderer. Am engsten ist dabei sicherlich das Duell zwischen Veith und Schorn. In den ersten beiden Spielen durften beide jeweils einmal von Beginn an ran. Intern hält man wohl sehr große Stücke auf Schorn, der zum Ende der vergangenen Saison bereits in der U17 spielen durfte und mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet ist.

Mittelfeld

Hier ist Sechser Alexandros Kadoglou, der vergangene Saison als Jungjahrgang bereits Kapitän der U17 war, der klare Schlüsselspieler des Teams. Hinzu kommen in jeweils einer etwas offensiveren Rolle Luca Seitz und Moritz Dirsch, die beide bereits für die deutsche U16 und im Fall von Seitz zuletzt auch die U17 nominiert waren. Allerdings sind beide in der vergangenen Saison jeweils länger verletzungsbedingt ausgefallen und scheinen auch aktuell Probleme zu haben. Zumindest standen sowohl Seitz als auch Dirsch an den ersten beiden Spieltagen nicht im Kader.

Mit Gabriel Buse steht einen weiterer Defensivspezialist zur Verfügung, der in den ersten Spielen die Doppelsechs komplettiert und vergangene Saison auch schon als Innenverteidiger in der U17 ausgeholfen hat. Zu Marko Ahmetovic und David Steineck kann ich wenig sagen, beide scheinen aber auch erst mal als Ersatz eingeplant zu sein.

Im Offensivbereich stehen mit Haris Musanovic, Constantin Preisendörfer und Marlon Krönung drei Spieler im Kader, die bevorzugt als Gestalter agieren. Besonders Musanovic ist hier hervorzuheben, den man im vergangenen Jahr aus Hoffenheim nach Frankfurt zurückgeholt hat, nachdem er früher beim FSV gespielt hat. Er hat in den ersten beiden Partien mit einigen klasse Steckpässen und drei direkten Vorlagen auch gleich aufgezeigt.

Luka Brnic kann sowohl zentral als auch über die Außen agieren. Ich halte richtig viel von ihm, in meinen Augen ist er ein klasse Fußballer. Allerdings ist er wohl mit Abstand der kleinste Spieler im Team, sodass die körperliche Komponente noch ein Problem sein könnte. Deshalb war er auch in der Vergangenheit oft noch Joker. Ein gewisser Junge namens Lionel Toppmöller, der mit seiner schlacksigen Figur unverkennbar nach seinem Vater kommt, hat bisher auch oft als Einwechsler agiert. Von der Position her ist er ebenfalls wie Dino mehr eine hängende Spitze, kann vorne aber alles spielen. Offensichtlich hat er im Sommer einen richtigen Sprung gemacht. Ich fande ihn in den ersten beiden Spielen richtig überzeugend und er hat da mit drei Scorern (darunter ein schönes Freistoßtor) auch ganz schön aufgedreht.

Sturm

Mit Said Brkic und Israel Aika weist der Kader noch zwei echte Flügelstürmer auf, wobei Brkic bisweilen auch schon links hinten ausgeholfen hat. Brkic zählt individuell sicher zu den talentiertesten Spielern im Team und ist mit seiner Wendigkeit in den Dribblings ein absoluter Unterschiedsspieler. Er gehörte vergangene Saison trotz eines längeren Ausfalls mit neun Scorern in 14 Spielen bereits zu den Topscorern und ist aktueller deutscher U17-Nationalspieler. Sein Pendant Aika befindet sich aktuell ebenfalls nah an der Stammelf und stand bereits einmal in der Startaufstellung.

Das hängt möglicherweise aber auch damit zusammen, dass Mohamed Rabhi noch verletzungsbedingt fehlt. Er war in den vergangenen beiden Jahren sowohl in der U15 als auch in der U16 Leistungsträger und kann sowohl auf Linksaußen als auch als klassischer Mittelstürmer spielen, bisweilen auch weiter zurückgezogen in zentraler Rolle. Zudem besitzt Rabhi bereits über Erfahrung in den marokkanischen U-Nationalmannschaften und verzeichnete letzte Saison auch schon einen Einsatz in der U17.

Für die Rolle als zentraler Stürmer sind ansonsten noch Samuel Elenberger und Dawid Sankiewicz in der Verlosung. Elenberger war in der Vergangenheit bereits im Dunstkreis der deutschen U-Nationalmannschaften, ist vergangene Saison in der U16 aber verletzungsbedingt lange ausgefallen. Sankiewicz war in den vergangenen Jahren über die Jahrgangsstufen zuerst in Kassel und letztes Jahr bei der Eintracht auf Hessenliganiveau bereits sehr erfolgreich.

Diese Saison sah es so aus, als hätte Elenberger die Nase vorne, der im ersten Spiel starten durfte und gleich getroffen hat. Im zweiten Spiel stand er jedoch gar nicht im Kader, während Sankiewicz beim FSV als Joker einen Doppelpack und gegen Fürth als Starter sogar vier Tore erzielte und damit einen herausragenden Saisonstart hinlegte. Das waren zwar vor allem unbedrängte 1v1 Situationen gegen den Torwart und Tap-ins, aber das gehört eben auch zum Repertoire eines guten Stürmers dazu.
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Analog zur U19 würde ich auch für die U17 einen neuen Saisonthread eröffnen. Denn in die diesjährige Mannschaft darf man durchaus berechtigte Hoffnungen legen. Tatsächlich ist es bemerkenswert, dass man hier die Strategie der letzten Jahre, Spieler bereits zu einem frühen Zeitpunkt vorzeitig in jahrgangsältere Mannschaften durchzuschieben, komplett ausgesetzt hat. Und zwar sowohl nach oben als auch von unten. Die diesjährige U17 wird mit Ausnahme von Ilicevic vollständig vom 2010er-Jahrgang gebildet.

Die U17 misst sich dabei in der diesjährigen Vorrunde der U17-DFB-Nachwuchsliga in Form von Hoffenheim und Köln allerdings auch mit zwei absoluten Schwergewichten im Jugendfußball. Köln blieb in der letzten Saison gleich mal die ersten 21 Spiele ungeschlagen und hat die Vor- sowie die Hauptrunde jeweils auf Platz 1 abgeschlossen. Hoffenheim ist am Ende im Finale um die Meisterschaft nur knapp an den überragenden Stuttgartern gescheitert. Komplettiert wird die Gruppe von Fürth, Sandhausen und den weiteren hessischen Vertretern Darmstadt, FSV und Wieseck.

Die Mannschaft hat ihre Qualität zum Saisonstart gleich mal unter Beweis gestellt und mit einem 6:2 beim FSV sowie einem 6:1 gegen Fürth zwei Torfestivals gefeiert. Grundsätzlich muss das Weiterkommen in dieser Gruppe Pflicht sein, es wird jedoch spannend sein, wie man im Vergleich zu Hoffenheim und Köln abschneidet. Fürth und Darmstadt können den anderen Teams an einem guten Tag sicher gefährlich werden, den FSV und Sandhausen würde ich noch eine Stufe tiefer ansiedeln. Für Wieseck war der Klassenerhalt in der letzten Saison bereits ein riesiger Erfolg. Die wurden an den ersten beiden Spieltagen mit insgesamt 1:13 Toren aber direkt von Hoffenheim und Sandhausen abgefertigt.

Auch in dieser Saison qualifizieren sich aus den acht Vorrundengruppen à acht Mannschaften jeweils die ersten drei Teams pro Gruppe für Liga A der Hauptrunde. Spielplan und Tabelle gibt es auf der Webseite der Eintracht:

https://nachwuchs.eintracht.de/u17/dfb-nachwuchsliga/spielplan/

Wie bereits erwähnt ruhen auf dem Kader durchaus große Hoffnungen. Mit Georg, Freiberger, Motta, Schröder, Veith, Kadoglou, Seitz, Dirsch und Brkic waren gleich neun Spieler bereits in der letzten Saison als jahrgangsjüngere Spieler Teil des Kaders, sieben davon sogar schon Stammspieler. Dazu zählen vor allem im Defensivbereich der Torwart, die komplette Abwehrkette und der Sechser. Zudem waren alle neun Spieler bereits für ihre U16-Nationalmannschaften nominiert. Die übrigen Spieler des Jahrgangs rücken als Meister der U16-Hessenliga auf.

Überraschend ist, dass aus der letztjährigen U15, die Süddeutscher Meister geworden ist, kein Spieler vorzeitig in die U17 aufgestiegen ist. Die spielen alle erst mal Hessenliga in der U16. Zudem bin ich davon ausgegangen, dass ein Benjamin Freiberger oder Alexandros Kadoglou bereits in die U19 hochgezogen wird. Mal sehen, ob sich das so auszahlt. Es ist wie bereits erwähnt aber ein totaler Bruch mit der Vorgehensweise aus den letzten Jahren.

An dieser Stelle auch noch der Link zur Kaderübersicht:

https://nachwuchs.eintracht.de/u17/kader/

Auch für diese Mannschaft würde ich noch einmal ausführlich meine individuelle Einschätzung abgeben:

Tor

Auf dieser Position ist man wirklich ausgezeichnet besetzt. Im Grunde genommen hätten wohl alle drei Torhüter die Qualität, um auf diesem Niveau im Tor zu stehen. Als Stammtorwart geht erst mal Hannes Georg in die ersten Spiele, der sich vergangene Saison als Jungjahrgang bereits mit Laurin Müller die Spielzeit aufgeteilt hat und sich im Blickfeld der Juniorennationalmannschaften befindet. Die Nummer Zwei ist mit Joshua Schmitt der Sohn des ehemaligen Eintracht- Ersatzkeepers und heutigen U19-Torwarttrainers Sven Schmitt. Ole Kircheis komplettiert das Torwarttrio als einziger externer Neuzugang der Mannschaft. Er hat bei der TSG Wieseck bereits auf diesem Niveau gespielt und bildete beim U16-Sichtungsturnier des DFB im Sommer zusammen mit Schmitt das Torwartduo der Hessenauswahl.

Abwehr

Auch in diesem Mannschaftsteil bietet die U17 jede Menge Qualität auf. Mit Benjamin Freiberger als Rechtsverteidiger, Noel Motta als Linksverteidiger sowie Finn Schröder und Titus Veith als Innenverteidiger war eine ganze Viererkette schon in der vergangenen Saison Stammspieler und Teil der deutschen U16-Nationalmannschaft. Freiberger und auch Motta konnten auf diesem Niveau bereits voll überzeugen. Der hochgewachsene Schröder sah bisweilen noch etwas schwerfällig aus, aber das ist für einen Jungen in diesem Alter und bei der Größe nicht ungewöhnlich. Selbst im Profibereich stabilisieren sich die meisten zentralen Verteidiger über 1,90 Meter erst in den Mittzwanzigern.

Dahinter hat man mit den beiden Innenverteidigern Moritz Schorn und Raphael Verhoeven sowie Kimani Miosga auf rechts und Max Thomas auf links quasi eine zweite Viererkette in der Rolle der Herausforderer. Am engsten ist dabei sicherlich das Duell zwischen Veith und Schorn. In den ersten beiden Spielen durften beide jeweils einmal von Beginn an ran. Intern hält man wohl sehr große Stücke auf Schorn, der zum Ende der vergangenen Saison bereits in der U17 spielen durfte und mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet ist.

Mittelfeld

Hier ist Sechser Alexandros Kadoglou, der vergangene Saison als Jungjahrgang bereits Kapitän der U17 war, der klare Schlüsselspieler des Teams. Hinzu kommen in jeweils einer etwas offensiveren Rolle Luca Seitz und Moritz Dirsch, die beide bereits für die deutsche U16 und im Fall von Seitz zuletzt auch die U17 nominiert waren. Allerdings sind beide in der vergangenen Saison jeweils länger verletzungsbedingt ausgefallen und scheinen auch aktuell Probleme zu haben. Zumindest standen sowohl Seitz als auch Dirsch an den ersten beiden Spieltagen nicht im Kader.

Mit Gabriel Buse steht einen weiterer Defensivspezialist zur Verfügung, der in den ersten Spielen die Doppelsechs komplettiert und vergangene Saison auch schon als Innenverteidiger in der U17 ausgeholfen hat. Zu Marko Ahmetovic und David Steineck kann ich wenig sagen, beide scheinen aber auch erst mal als Ersatz eingeplant zu sein.

Im Offensivbereich stehen mit Haris Musanovic, Constantin Preisendörfer und Marlon Krönung drei Spieler im Kader, die bevorzugt als Gestalter agieren. Besonders Musanovic ist hier hervorzuheben, den man im vergangenen Jahr aus Hoffenheim nach Frankfurt zurückgeholt hat, nachdem er früher beim FSV gespielt hat. Er hat in den ersten beiden Partien mit einigen klasse Steckpässen und drei direkten Vorlagen auch gleich aufgezeigt.

Luka Brnic kann sowohl zentral als auch über die Außen agieren. Ich halte richtig viel von ihm, in meinen Augen ist er ein klasse Fußballer. Allerdings ist er wohl mit Abstand der kleinste Spieler im Team, sodass die körperliche Komponente noch ein Problem sein könnte. Deshalb war er auch in der Vergangenheit oft noch Joker. Ein gewisser Junge namens Lionel Toppmöller, der mit seiner schlacksigen Figur unverkennbar nach seinem Vater kommt, hat bisher auch oft als Einwechsler agiert. Von der Position her ist er ebenfalls wie Dino mehr eine hängende Spitze, kann vorne aber alles spielen. Offensichtlich hat er im Sommer einen richtigen Sprung gemacht. Ich fande ihn in den ersten beiden Spielen richtig überzeugend und er hat da mit drei Scorern (darunter ein schönes Freistoßtor) auch ganz schön aufgedreht.

Sturm

Mit Said Brkic und Israel Aika weist der Kader noch zwei echte Flügelstürmer auf, wobei Brkic bisweilen auch schon links hinten ausgeholfen hat. Brkic zählt individuell sicher zu den talentiertesten Spielern im Team und ist mit seiner Wendigkeit in den Dribblings ein absoluter Unterschiedsspieler. Er gehörte vergangene Saison trotz eines längeren Ausfalls mit neun Scorern in 14 Spielen bereits zu den Topscorern und ist aktueller deutscher U17-Nationalspieler. Sein Pendant Aika befindet sich aktuell ebenfalls nah an der Stammelf und stand bereits einmal in der Startaufstellung.

Das hängt möglicherweise aber auch damit zusammen, dass Mohamed Rabhi noch verletzungsbedingt fehlt. Er war in den vergangenen beiden Jahren sowohl in der U15 als auch in der U16 Leistungsträger und kann sowohl auf Linksaußen als auch als klassischer Mittelstürmer spielen, bisweilen auch weiter zurückgezogen in zentraler Rolle. Zudem besitzt Rabhi bereits über Erfahrung in den marokkanischen U-Nationalmannschaften und verzeichnete letzte Saison auch schon einen Einsatz in der U17.

Für die Rolle als zentraler Stürmer sind ansonsten noch Samuel Elenberger und Dawid Sankiewicz in der Verlosung. Elenberger war in der Vergangenheit bereits im Dunstkreis der deutschen U-Nationalmannschaften, ist vergangene Saison in der U16 aber verletzungsbedingt lange ausgefallen. Sankiewicz war in den vergangenen Jahren über die Jahrgangsstufen zuerst in Kassel und letztes Jahr bei der Eintracht auf Hessenliganiveau bereits sehr erfolgreich.

Diese Saison sah es so aus, als hätte Elenberger die Nase vorne, der im ersten Spiel starten durfte und gleich getroffen hat. Im zweiten Spiel stand er jedoch gar nicht im Kader, während Sankiewicz beim FSV als Joker einen Doppelpack und gegen Fürth als Starter sogar vier Tore erzielte und damit einen herausragenden Saisonstart hinlegte. Das waren zwar vor allem unbedrängte 1v1 Situationen gegen den Torwart und Tap-ins, aber das gehört eben auch zum Repertoire eines guten Stürmers dazu.
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Herzlichen Dank auch an dieser Stelle!

Hast Du eine Vermutung, weshalb man dieses Jahr darauf verzichtet, jahrgangsjüngere Spieler nach oben zu ziehen?
Es sieht nicht wie Zufall aus und während es sicher berechtigte Einzelfälle gibt (Ilicevic), scheint dieses Modell  irgendwie an seine Grenzen gestoßen zu sein...  Durch das neue Liga A/B System  ist ja auch gewährleistet, dass Deine "normalen" Jahrgänge bei starker Qualifikationsrunde anschließend in Liga A durchaus sehr herausfordernde Spiele bestreiten werden. Wird das eventuell höher bewertet als mit einer halben Mannschaft aus jüngeren Jahrgängen bestehend in Liga B rumzuknapsen?

Mir war auch nicht bewusst, dass es da ein enges "Duell" Veith/Schorn gibt. Ich habe als Außenstehender vermutet, dass Veith letzte Saison länger verletzt war, weil er trotz seiner Nationalmannschaftsnominierung plötzlich mehrere Wochen/Monate gar nicht mehr in Erscheinung trat und hatte eigentlich damit gerechnet, dass er  dann diese Saison "gesetzt" ist. Ich bin sehr gespannt wie es hier weitergeht und wie die IV heute gegen Fürth aussieht.
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Herzlichen Dank auch an dieser Stelle!

Hast Du eine Vermutung, weshalb man dieses Jahr darauf verzichtet, jahrgangsjüngere Spieler nach oben zu ziehen?
Es sieht nicht wie Zufall aus und während es sicher berechtigte Einzelfälle gibt (Ilicevic), scheint dieses Modell  irgendwie an seine Grenzen gestoßen zu sein...  Durch das neue Liga A/B System  ist ja auch gewährleistet, dass Deine "normalen" Jahrgänge bei starker Qualifikationsrunde anschließend in Liga A durchaus sehr herausfordernde Spiele bestreiten werden. Wird das eventuell höher bewertet als mit einer halben Mannschaft aus jüngeren Jahrgängen bestehend in Liga B rumzuknapsen?

Mir war auch nicht bewusst, dass es da ein enges "Duell" Veith/Schorn gibt. Ich habe als Außenstehender vermutet, dass Veith letzte Saison länger verletzt war, weil er trotz seiner Nationalmannschaftsnominierung plötzlich mehrere Wochen/Monate gar nicht mehr in Erscheinung trat und hatte eigentlich damit gerechnet, dass er  dann diese Saison "gesetzt" ist. Ich bin sehr gespannt wie es hier weitergeht und wie die IV heute gegen Fürth aussieht.
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mikulle schrieb:

heute gegen Fürth

🙈 sorry, Sandausen
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Herzlichen Dank auch an dieser Stelle!

Hast Du eine Vermutung, weshalb man dieses Jahr darauf verzichtet, jahrgangsjüngere Spieler nach oben zu ziehen?
Es sieht nicht wie Zufall aus und während es sicher berechtigte Einzelfälle gibt (Ilicevic), scheint dieses Modell  irgendwie an seine Grenzen gestoßen zu sein...  Durch das neue Liga A/B System  ist ja auch gewährleistet, dass Deine "normalen" Jahrgänge bei starker Qualifikationsrunde anschließend in Liga A durchaus sehr herausfordernde Spiele bestreiten werden. Wird das eventuell höher bewertet als mit einer halben Mannschaft aus jüngeren Jahrgängen bestehend in Liga B rumzuknapsen?

Mir war auch nicht bewusst, dass es da ein enges "Duell" Veith/Schorn gibt. Ich habe als Außenstehender vermutet, dass Veith letzte Saison länger verletzt war, weil er trotz seiner Nationalmannschaftsnominierung plötzlich mehrere Wochen/Monate gar nicht mehr in Erscheinung trat und hatte eigentlich damit gerechnet, dass er  dann diese Saison "gesetzt" ist. Ich bin sehr gespannt wie es hier weitergeht und wie die IV heute gegen Fürth aussieht.
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mikulle schrieb:
Hast Du eine Vermutung, weshalb man dieses Jahr darauf verzichtet, jahrgangsjüngere Spieler nach oben zu ziehen?Es sieht nicht wie Zufall aus und während es sicher berechtigte Einzelfälle gibt (Ilicevic), scheint dieses Modell  irgendwie an seine Grenzen gestoßen zu sein


Da kann ich natürlich nur spekulieren, aber ich hatte hier im Forum ja auch schon geäußert, dass ich es sinnvoll fände, zumindest einen Großteil des letztjährigen Jungjahrgangs ein weiteres Jahr in der U17 spielen zu lassen. Dennoch bin ich bei Freiberger oder Kadoglou ja von einem vorzeitigen Aufstieg in die U19 ausgegangen. Vielleicht äußert sich Alex Richter beim obligatorischen vereinseigenen Halbjahresinterview dazu und zieht ein entsprechendes Fazit. Auffällig ist der Kurswechsel allemal.

In der Szene ist der Ansatz ohnehin umstritten. Ich hatte es in der großen Diskussion Anfang Februar hier im Forum (https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/142711?page=2#5835785) schon geschrieben: Damit stand die Eintracht in dieser extremen Ausprägung eher allein auf weiter Flur. Mainz, Karlsruhe und Kaiserslautern sind damals in der U17-Vorrundengruppe vor uns gelandet. Karlsruhe und Kaiserslautern hatten keinen einzigen Jungjahrgang, Mainz nur zwei eingesetzt. Bei uns bestand halt fast die halbe Mannschaft und ein Großteil des Stamms aus Jungjahrgängen.

Andererseits wird häufig kritisiert, dass selbst innerhalb eines Jahrgangs vor allem die Jungs gefördert werden, die im ersten Quartal geboren wurden, und die Jungs, die im zweiten Halbjahr auf die Welt kamen, eher vernachlässigt und oft auch frühzeitig aussortiert werden. Denn auch da machen sich ja bei Jugendlichen in der Wachstumsphase teils noch enorme körperliche Unterschiede bemerkbar. In der aktuellen Mannschaft gibt es ja auch ein passendes Beispiel: Finn Schröder und Luka Brnic gehören beide zum 2010er-Jahrgang, dennoch dürfte ein Größenunterschied von knapp 30 Zentimetern bestehen. Schröder wurde schon Anfang Januar, Brnic erst Mitte Oktober geboren.

Da macht es dann auch vielleicht eher Sinn, jemanden frühzeitig mit Älteren spielen zu lassen. Muss aber natürlich nicht immer etwas bedeuten. Samuel Elenberger wurde nur wenige Tage nach Brnic geboren, misst aber selbst um die 1,90 Meter. Aber wir alle kennen ja die Beispiele, die im Jugendfußball aufgrund von körperlichen Vorteilen noch alles zerschossen, im Profibereich dann aber nichts mehr gerissen haben, weil sie sich eben zu lange darauf ausgeruht und dafür nicht so stark in anderen Bereichen entwickelt haben.

Dass absolute Ausnahmetalente – wie es bei uns ein Staff, Ebu oder eben jetzt Gigi waren und sind – vereinzelt zu einer älteren Mannschaft durchgeschoben werden, wird hingegen weiterhin gängige Praxis bleiben.

mikulle schrieb:
Durch das neue Liga A/B System  ist ja auch gewährleistet, dass Deine "normalen" Jahrgänge bei starker Qualifikationsrunde anschließend in Liga A durchaus sehr herausfordernde Spiele bestreiten werden. Wird das eventuell höher bewertet als mit einer halben Mannschaft aus jüngeren Jahrgängen bestehend in Liga B rumzuknapsen?


Naja, es wird schon auch letztes Jahr das Ziel gewesen sein, sich für Liga A zu qualifizieren. Man ist natürlich aber auch ein gewisses Risiko gegangen und hat dafür dann während der Hauptrunde in Liga B eher gegen schwächere Teams gespielt. Ob man das intern als bessere Variante einstuft, als die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, sich in der U17 mit mehr jahrgangsälteren Spielern für Liga A zu qualifizieren und dafür einige jahrgangsjüngere Spieler länger in der U16 zu belassen, kann ich nicht sagen. Ist ja auch nicht gesagt, dass die älteren Spieler zwangsläufig besser sind. Und bis auf Gradascevic und Ilicevic wurde während der Vorrunde auch kein Spieler vorzeitig in U19 geschickt. Man hat in der vergangenen Saison einfach eine sehr starke Vorrundengruppe erwischt und die direkten Duelle knapp verloren.

So oder so treffen die Jungs, die das erste Jahr B-Jugend spielen, ja hauptsächlich auf ältere Gegenspieler, da ja auch die Hessenliga sowie die weiteren Landes- und Regionalligen bis auf die U16-Teams der NLZs aus jahrgangsälteren Teams bestehen, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau. Ist halt immer eine Abwägung zwischen individueller Entwicklung und mannschaftlichem Erfolg. Grundsätzlich will man im Jugendfußball ja eher weg von dieser strikten Fixierung auf Ergebnisse. Natürlich ist der Einwand berechtigt, dass sich die Spieler gegen stärkere Gegner besser entwickeln sollten. Das gilt aber auch für die Abwägung, ob sie Hessenliga oder DFB-Nachwuchsliga spielen.

mikulle schrieb:
Mir war auch nicht bewusst, dass es da ein enges "Duell" Veith/Schorn gibt. Ich habe als Außenstehender vermutet, dass Veith letzte Saison länger verletzt war, weil er trotz seiner Nationalmannschaftsnominierung plötzlich mehrere Wochen/Monate gar nicht mehr in Erscheinung trat und hatte eigentlich damit gerechnet, dass er  dann diese Saison "gesetzt" ist.


Tatsächlich haben in Sandhausen sowohl Veith als auch Schorn in der Startelf gestanden. Allerdings hat Veith wohl als Rechtsverteidiger gespielt, während Schorn zusammen mit Verhoeven das Duo in der Innenverteidigung gegeben hat. Allgemein wurde etwas rotiert, denn neben Freiberger und Schröder haben von den üblicherweise gesetzten Spielern auch Brkic und Georg auf der Bank gesessen. Im Tor durfte stattdessen Schmitt stehen. Schröder, Freiberger und Brkic waren unter der Woche aber auch bei einem Lehrgang der deutschen U17 inklusive eines Tests gegen Luxemburg.


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