Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Das versuchen wir doch schon seit 8 Jahren - aber das verbleibende Gerüst ist halt immer so wacklig, dass es immer wieder mühsam aufgebaut werden muss.
Wir haben den Fehler gemacht, zu viel in zu kurzer Zeit anzugehen.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Das versuchen wir doch schon seit 8 Jahren - aber das verbleibende Gerüst ist halt immer so wacklig, dass es immer wieder mühsam aufgebaut werden muss.
Wir haben den Fehler gemacht, zu viel in zu kurzer Zeit anzugehen.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Wir haben den Fehler gemacht, zu viel in zu kurzer Zeit anzugehen.
Ja, das Risiko, das zu tun, war hoch und kann im Nachhinein als Fehler bezeichnet werden. Die Frage ist, womit hätte man anfangen und wo Altlasten erstmal mitnehmen sollen. Oft machen Investitionen und Wachstum an einzelnen Stellen halt auch keinen Sinn (neuer Wein in alten Schläuchen) und können am Ende ebenfalls in die Hose gehen. Was stand alone sicherlich fragwürdig ist, sind die deutlich erhöhten Vorstandskosten. Wie Du aber ebenfalls richtig ausführst, machen die den Braten nicht fett.
Wir haben den Fehler gemacht, zu viel in zu kurzer Zeit anzugehen.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Wir haben den Fehler gemacht, zu viel in zu kurzer Zeit anzugehen.
Ja, das Risiko, das zu tun, war hoch und kann im Nachhinein als Fehler bezeichnet werden. Die Frage ist, womit hätte man anfangen und wo Altlasten erstmal mitnehmen sollen. Oft machen Investitionen und Wachstum an einzelnen Stellen halt auch keinen Sinn (neuer Wein in alten Schläuchen) und können am Ende ebenfalls in die Hose gehen. Was stand alone sicherlich fragwürdig ist, sind die deutlich erhöhten Vorstandskosten. Wie Du aber ebenfalls richtig ausführst, machen die den Braten nicht fett.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt) Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21? Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge. Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus. Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen? Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel? Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?) Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic" Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher. Talente, die seit 2022 zur SGE kamen: Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko. Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen. 2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri). Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft. Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin. Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt) Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21? Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge. Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus. Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen? Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel? Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?) Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Das ist ganz und gar nicht Off-Topic! Nicht sperren, sondern als Basis für ein Gebabbel nehmen. Ist doch ohnehin Länderspielpause, eine lange noch dazu.
Die hatten vor 2 Jahren Schade für 25 Mio nach Brentford und dieses Jahr Röhl für 25 nach Everton. Dann Manzambi für bis zu 70 Mio.
Also 1 Spieler über 25 Mio...
DoctorJ83 schrieb:
Warte mal die nächsten TM-Updates ab
Bekommt da Freiburg Titel durch? Das juckt aktuell keine Sau und kaufen können sie sich dadurch 3 Mal nix. Manzambi hatte den Wert nicht wegen Freiburg, der hat halt nebenbei auch noch bei der WM gerockt.
DoctorJ83 schrieb:
Aber die Momentaufnahme ist pro Freiburg.
Weil Freiburg eben nicht Frankfurt ist. Da laufen halt keine Typen wie Du im Dutzend rum, die nach 3 Sekunden Herzrasen, Schnappatmung und "da ist aber alles viel tollerer"-Syndrom bekommen.
Auf Schalke war mal alles besser. In Gladbach war früher mal alles besser. In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser. Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen! Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...
Gott, was ist mir das so scheiß egal inzwischen.
Freiburg konnte halt auch absteigen und bei denen hat sich nichts verändert. So etwas passiert hier halt nicht. Letzte Hinrunde wurde über Schuster gegrummelt, Fußball zu langweilig, keine Entwicklung, Matanovic ja ne Gurke...
Und obwohl bei denen alles so toll ist, haben die einen Defensivkollaps bei uns unter Dino einen Interimstrainer der 0 Punkte geholt hat und einen Riera, der alles in Brand gesteckt hat gebraucht um mit irrsinnigen 3 Punkten und schlechtere Torverhältnis vor uns zu landen. Hier hätte man hoch und runtergebetet, wie viel Glück doch bei der Platzierung im Spiel war.
Letztes Jahr war Ilzer der heißeste Scheiß als Supertrainer... Die Hopps liegen gerade gegen Paderborn hinten, liegen hinter uns und während wir uns wenigstens gegen Liverpool blamiert haben, haben die das gegen Kreta geschafft.
Freiburg hat früher angefangen durch die ECL-Quali, Kader blieb fast komplett zusammen, alles gut, aber am Ende des Tages haben wir mit ner durchschnittlichen bis schwächeren Leistung gegen die Unentschieden gespielt.
Ja, die sind gut gestartet, nett. Aber die Saison geht noch 30 Spieltage und gute Frühform heißt nicht, dass auch im Mai noch alles so super ist, wie es im September aussah.
Auf Schalke war mal alles besser. In Gladbach war früher mal alles besser. In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser. Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen! Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...
Daran musste ich auch sofort denken. Wir oft wurde das über Mainz gesagt und wir oft stand Mainz hinter uns in der Tabelle.
Gefühlt kommt jede Saison jemand mit dem Spruch "Mannschaft X ist aber schon wesentlich weiter und besser". Für mich ist wesentlich wichtiger das sich die SGE entwickelt, dann kann man immer noch auf die anderen Vereine schauen.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt) Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21? Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge. Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus. Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen? Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel? Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?) Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic" Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher. Talente, die seit 2022 zur SGE kamen: Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko. Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen. 2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri). Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft. Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin. Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic" Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher. Talente, die seit 2022 zur SGE kamen: Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko. Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen. 2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri). Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft. Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin. Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Hmm, ich zähle bei vorsichtiger Bewertung eher 18 aus 36: Ebimbe, Jakic, Bahoya, Amenda, Chaibi, Hojlund, Uzun, Amaimouni, Kosugi und Younes haben alle schon durch gute Leistungen so auf sich aufmerksam gemacht, dass sie zeitweise Stammspieler waren oder zumindest zu regelmäßigen Einsätzen kamen. Echte "Flops" (im Sinne von bei uns die Erwartungen nicht erfüllt) waren für mich Onguene, Alidou, Wenig, Smolcic, in Ansätzen Hauge (obwohl er auch Stammspieler war, da fehlten aber meist die guten Leistungen), Ngankam, Nkounkou (s. Hauge), Lisztes, Wahi. Also nur 9 der 36. Ich glaube nicht, dass das System mit dem Entwickeln von Spielerwerten gescheitert ist, ich glaube aber, es wurde die letzten paar Jahre etwas zu exzessiv betrieben, die Achse aus erfahrenen hat gefehlt und gerade in den letzten zwei Jahren waren auch ein paar teurere Flops dabei, richtig teuer dabei v.a. aber "nur" Wahi.
Die hatten vor 2 Jahren Schade für 25 Mio nach Brentford und dieses Jahr Röhl für 25 nach Everton. Dann Manzambi für bis zu 70 Mio.
Also 1 Spieler über 25 Mio...
DoctorJ83 schrieb:
Warte mal die nächsten TM-Updates ab
Bekommt da Freiburg Titel durch? Das juckt aktuell keine Sau und kaufen können sie sich dadurch 3 Mal nix. Manzambi hatte den Wert nicht wegen Freiburg, der hat halt nebenbei auch noch bei der WM gerockt.
DoctorJ83 schrieb:
Aber die Momentaufnahme ist pro Freiburg.
Weil Freiburg eben nicht Frankfurt ist. Da laufen halt keine Typen wie Du im Dutzend rum, die nach 3 Sekunden Herzrasen, Schnappatmung und "da ist aber alles viel tollerer"-Syndrom bekommen.
Auf Schalke war mal alles besser. In Gladbach war früher mal alles besser. In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser. Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen! Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...
Gott, was ist mir das so scheiß egal inzwischen.
Freiburg konnte halt auch absteigen und bei denen hat sich nichts verändert. So etwas passiert hier halt nicht. Letzte Hinrunde wurde über Schuster gegrummelt, Fußball zu langweilig, keine Entwicklung, Matanovic ja ne Gurke...
Und obwohl bei denen alles so toll ist, haben die einen Defensivkollaps bei uns unter Dino einen Interimstrainer der 0 Punkte geholt hat und einen Riera, der alles in Brand gesteckt hat gebraucht um mit irrsinnigen 3 Punkten und schlechtere Torverhältnis vor uns zu landen. Hier hätte man hoch und runtergebetet, wie viel Glück doch bei der Platzierung im Spiel war.
Letztes Jahr war Ilzer der heißeste Scheiß als Supertrainer... Die Hopps liegen gerade gegen Paderborn hinten, liegen hinter uns und während wir uns wenigstens gegen Liverpool blamiert haben, haben die das gegen Kreta geschafft.
Freiburg hat früher angefangen durch die ECL-Quali, Kader blieb fast komplett zusammen, alles gut, aber am Ende des Tages haben wir mit ner durchschnittlichen bis schwächeren Leistung gegen die Unentschieden gespielt.
Ja, die sind gut gestartet, nett. Aber die Saison geht noch 30 Spieltage und gute Frühform heißt nicht, dass auch im Mai noch alles so super ist, wie es im September aussah.
Um Deinen Anti-Freiburg rant noch zu ergänzen: Das Euro League Finale (also das Erreichen) war an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die hatten Genk, Celta Vigo und Braga in der K.O. Phase. Ich erinnere mich, daß wir gegen Inter, Benfica, Donezk, Barcelona, West Ham und Sevilla gespielt haben. Um dann einmal an Chelsea zu "scheitern" und einmal gegen die Rangers zu gewinnen. Und, ja, die sind unerträglich an sich selbst besoffen gerade. Und ja, ich hoffe hier auch stark, daß Hochmut vor dem Fall kommt.
Das ist ganz und gar nicht Off-Topic! Nicht sperren, sondern als Basis für ein Gebabbel nehmen. Ist doch ohnehin Länderspielpause, eine lange noch dazu.
Da wird so viel analysiert und über Systeme gesabbelt und am Ende geht es Unentschieden aus, weil Oscar den scheiß Ball nicht einfach auf die Tribüne kloppt.
Am Ende gerechtes Unentschieden, beide Teams mit Chancen auf mehr Tore.
Der hat tatsächlich leider sehr unglücklich agiert nach seiner Einwechslung, auch nachdem er den Ball "blöderweise" im Spiel gehalten hatte, statt ihn einfach ins Aus gehen zu lassen.
Mehr kannst du mit dieser Abwehr und der Bank nicht erwarten.
Vor dem Spiel sabbeln haufenweise die Leute, dass Freiburg ja um die CL Plätze spielen kann, nach dem Spiel gehören sie zu nem leichten Auftaktprogramm und ein ausgeglichenes Spiel, was wir genau wie Freiburg hätten gewinnen können wird als "mehr kann man nicht erwarten" abgebügelt.
Also was jetzt?
Danke. So empfinde ich es auch. Freiburg ist im Moment stark und wir finden uns erst noch. Ich fand das heute eine sehr starke und Erwachsene Leistung.
Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.
Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.
Die Theatralik der Freiburger fand ich wieder sowas von zum Brechen - gute alte Streich-Schule. Sinnbildliche Szene als ein Freiburger in der HZ2 "verletzt" außerhalb des Feldes liegt, bei eigenem Abstoß, ein Drama gemacht und der Abstoß verzögert wird.
Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.
Um was für eine Szene geht es?
Zum 2:1, Baum und Ginter schieben und drücken, am Ende zerrt Ginter Baum mit um. Ginter hat sich schon im Spiel lautstark beschwert und auch hinterher noch mit Storks diskutiert obwohl er das nicht darf. Ist ihm selbst hinterher nicht peinlich dummzubabbeln. Hätte er an Baum nicht so rumgerissen wär da nix passiert.
Sky geht da voll drauf ein, interviewt nur Freiburger und der Trainer darf auch noch rumflennen.
Es ist so lächerlich wie diese Mannschaft seit jeher hofiert wird...
Es ist so lächerlich wie diese Mannschaft seit jeher hofiert wird...
Und wie sie das komplett zu ihren Gunsten nutzen. Bestes Beispiel damals Streich vs. Abraham. Hat mich echt tierisch aufgeregt am Samstag und ich fand aus Stadionsicht, dass Storks' sich da durchaus hier und da hat blenden lassen.
In den letzten 3 Jahren hätten wir wahrscheinlich nicht die Resilienz gehabt, um in so einem Spiel einen Punkt mit zu nehmen. Daher ist das ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Heilung. Bin heute zufrieden. 👍🏼
In den letzten 3 Jahren haben wir 2 Mal klar daheim gegen Freiburg gewonnen und insgesamt 3 Siege und 3 Remis geholt. Hören wir doch endlich mal mit diesen sinnfreien Vergleichen auf. Das ist eine neue Saison, der Kader hat sich stark verändert, Adi ist (zum Glück) wieder Trainer. Irgendwann müssen wir wirklich mal nach vorne schauen. Ich habe es jetzt auch abgeschlossen nach der zum Teil berechtigten Kritik nicht immer drauf zu schauen, was vor nem Dreivierteljahr war.
Ah jetzt hast du abgeschlossen, wenn nicht verloren wird. Dann gucken wir mal was passiert, wenn die nächste Niederlage kommt.
Fakt ist, dass Krösche Adi einen Kader hingestellt hat, bei dem Nachlegen in bestimmten Bereichen nicht möglich ist. Und andere kriegen mit CL-Kadern die Bude vollgehauen. Schön 3-5 Gegentore Woche für Woche. Nicht umsonst zweimal in 9 Monaten freigestellt, idealerweise nun auf Lebenszeit.
Nicht umsonst zweimal in 9 Monaten freigestellt, idealerweise nun auf Lebenszeit.
Puh, einem Menschen das Ende der beruflichen Existenz zu wünschen, da muss DT ja echt ein tiefes Trauma hinterlassen haben.
Davon ab, ohne zu wissen ob seinem Co-Trainer in Lens irgendetwas (drastisches) vorgeworfen wird, empfinde ich Toppmöllers Verhalten in der Sache bewundernswert loyal und solidarisch - etwas das heutzutage leider viel zu häufig nicht gelebt wird.
Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt) Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21? Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge. Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus. Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen? Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel? Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?) Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic" Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher. Talente, die seit 2022 zur SGE kamen: Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko. Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen. 2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri). Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft. Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin. Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic" Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher. Talente, die seit 2022 zur SGE kamen: Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko. Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen. 2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri). Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft. Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin. Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Hmm, ich zähle bei vorsichtiger Bewertung eher 18 aus 36: Ebimbe, Jakic, Bahoya, Amenda, Chaibi, Hojlund, Uzun, Amaimouni, Kosugi und Younes haben alle schon durch gute Leistungen so auf sich aufmerksam gemacht, dass sie zeitweise Stammspieler waren oder zumindest zu regelmäßigen Einsätzen kamen. Echte "Flops" (im Sinne von bei uns die Erwartungen nicht erfüllt) waren für mich Onguene, Alidou, Wenig, Smolcic, in Ansätzen Hauge (obwohl er auch Stammspieler war, da fehlten aber meist die guten Leistungen), Ngankam, Nkounkou (s. Hauge), Lisztes, Wahi. Also nur 9 der 36. Ich glaube nicht, dass das System mit dem Entwickeln von Spielerwerten gescheitert ist, ich glaube aber, es wurde die letzten paar Jahre etwas zu exzessiv betrieben, die Achse aus erfahrenen hat gefehlt und gerade in den letzten zwei Jahren waren auch ein paar teurere Flops dabei, richtig teuer dabei v.a. aber "nur" Wahi.
Finke, Streich, jetzt Schuster Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird. Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben. Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt. Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern. Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor. Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Ich stimme ja bei den meisten Deiner Punkte zu. Allerdings sollte es uns wirklich etwas bedenklich stimmen, daß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
aß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
Maluze zählt also nicht dazu. Dann schau dir mal den Vorgängerverein von Manzambi an: Freiburg II und davor U19. Also für mich irgendwie auch eigene Jugend und zählt somit nicht.
Das versuchen wir doch schon seit 8 Jahren - aber das verbleibende Gerüst ist halt immer so wacklig, dass es immer wieder mühsam aufgebaut werden muss.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Zu schnell zu viel.
Das versuchen wir doch schon seit 8 Jahren - aber das verbleibende Gerüst ist halt immer so wacklig, dass es immer wieder mühsam aufgebaut werden muss.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Zu schnell zu viel.
Ja, das Risiko, das zu tun, war hoch und kann im Nachhinein als Fehler bezeichnet werden. Die Frage ist, womit hätte man anfangen und wo Altlasten erstmal mitnehmen sollen. Oft machen Investitionen und Wachstum an einzelnen Stellen halt auch keinen Sinn (neuer Wein in alten Schläuchen) und können am Ende ebenfalls in die Hose gehen. Was stand alone sicherlich fragwürdig ist, sind die deutlich erhöhten Vorstandskosten. Wie Du aber ebenfalls richtig ausführst, machen die den Braten nicht fett.
Wir haben inkl. aller Tochtergesellschaften rund 600 Angestellte, den zweitteuersten Vorstand der Bundesliga, 30 Mio für den campus und 30 Mio. für die Digitalisierung an der Backe (Zinsdienst plus Tilgung) die Damen dürften rund 4 Mio. Unterstützung im Jahr kosten, das NLZ wurde auf links gedreht, wir haben uns an den Lions beteiligt, EA Sports trägt sich auch noch nicht und zahlreiche andere Baustellen habe ich sicher gerade nicht auf dem Schirm.
Jede Massnahme für sich mag durchaus sinnvoll und nötig sein aber alles gleichzeitig kostet halt brutal viel Geld, was uns dann für die Mannschaft fehlt.
Und unser Versuch uns mit -für unsere Verhältnisse- sauteuren Spielern (Theate, Rasmus, Robin, Doan, Batshu, Mo, Skhiri e.t.c.) in der CL zu etablieren hat eben auch nicht geklappt.
Jetzt haben wir versucht den Spieleretat drastisch zurückzufahren, scheinen bei den Frauen zu versuchen den Kostenblock zu reduzieren und aus den anderen Abenteuern kommen wir nunmal jetzt nicht heraus.
Sicher wäre es sinnvoll, wenn der Vorstand auf 50% seiner Gehaltszahlungen verzichten würde aber ehrlich, die 5 Mio. helfen zwar ein bisschen, machen den Kohl aber auch nicht fett.
Es hat sich bei uns eine gewisse Sorglosigkeit bei dem Umgang mit den Kosten eingestellt. Bestes Beispiel dafür war Pirmin. Ein Posten, den es vorher nicht gab, ein Posten den man auch danach nicht mehr besetzte aber, was kostet die Welt, Pirmin ist auf dem Markt, brauchen wir nicht, stellen ihn gleichwohl mal ein.
Zu schnell zu viel.
Ja, das Risiko, das zu tun, war hoch und kann im Nachhinein als Fehler bezeichnet werden. Die Frage ist, womit hätte man anfangen und wo Altlasten erstmal mitnehmen sollen. Oft machen Investitionen und Wachstum an einzelnen Stellen halt auch keinen Sinn (neuer Wein in alten Schläuchen) und können am Ende ebenfalls in die Hose gehen. Was stand alone sicherlich fragwürdig ist, sind die deutlich erhöhten Vorstandskosten. Wie Du aber ebenfalls richtig ausführst, machen die den Braten nicht fett.
Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn
Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt)
Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21?
Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge.
Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus.
Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen?
Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel?
Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?)
Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher.
Talente, die seit 2022 zur SGE kamen:
Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko.
Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen.
2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri).
Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft.
Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin.
Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Für mich eine gruselige Vorstellung, die ich mit der Eintracht nicht verbinden kann......
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn
Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt)
Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21?
Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge.
Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus.
Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen?
Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel?
Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?)
Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Das ist ganz und gar nicht Off-Topic!
Nicht sperren, sondern als Basis für ein Gebabbel nehmen. Ist doch ohnehin Länderspielpause, eine lange noch dazu.
Also 1 Spieler über 25 Mio...
Bekommt da Freiburg Titel durch?
Das juckt aktuell keine Sau und kaufen können sie sich dadurch 3 Mal nix.
Manzambi hatte den Wert nicht wegen Freiburg, der hat halt nebenbei auch noch bei der WM gerockt.
Weil Freiburg eben nicht Frankfurt ist.
Da laufen halt keine Typen wie Du im Dutzend rum, die nach 3 Sekunden Herzrasen, Schnappatmung und "da ist aber alles viel tollerer"-Syndrom bekommen.
Auf Schalke war mal alles besser.
In Gladbach war früher mal alles besser.
In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser.
Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen!
Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...
Gott, was ist mir das so scheiß egal inzwischen.
Freiburg konnte halt auch absteigen und bei denen hat sich nichts verändert.
So etwas passiert hier halt nicht.
Letzte Hinrunde wurde über Schuster gegrummelt, Fußball zu langweilig, keine Entwicklung, Matanovic ja ne Gurke...
Und obwohl bei denen alles so toll ist, haben die einen Defensivkollaps bei uns unter Dino einen Interimstrainer der 0 Punkte geholt hat und einen Riera, der alles in Brand gesteckt hat gebraucht um mit irrsinnigen 3 Punkten und schlechtere Torverhältnis vor uns zu landen.
Hier hätte man hoch und runtergebetet, wie viel Glück doch bei der Platzierung im Spiel war.
Letztes Jahr war Ilzer der heißeste Scheiß als Supertrainer...
Die Hopps liegen gerade gegen Paderborn hinten, liegen hinter uns und während wir uns wenigstens gegen Liverpool blamiert haben, haben die das gegen Kreta geschafft.
Freiburg hat früher angefangen durch die ECL-Quali, Kader blieb fast komplett zusammen, alles gut, aber am Ende des Tages haben wir mit ner durchschnittlichen bis schwächeren Leistung gegen die Unentschieden gespielt.
Ja, die sind gut gestartet, nett.
Aber die Saison geht noch 30 Spieltage und gute Frühform heißt nicht, dass auch im Mai noch alles so super ist, wie es im September aussah.
Daran musste ich auch sofort denken. Wir oft wurde das über Mainz gesagt und wir oft stand Mainz hinter uns in der Tabelle.
Gefühlt kommt jede Saison jemand mit dem Spruch "Mannschaft X ist aber schon wesentlich weiter und besser". Für mich ist wesentlich wichtiger das sich die SGE entwickelt, dann kann man immer noch auf die anderen Vereine schauen.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn
Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt)
Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21?
Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge.
Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus.
Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen?
Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel?
Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?)
Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher.
Talente, die seit 2022 zur SGE kamen:
Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko.
Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen.
2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri).
Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft.
Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin.
Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Hmm, ich zähle bei vorsichtiger Bewertung eher 18 aus 36:
Ebimbe, Jakic, Bahoya, Amenda, Chaibi, Hojlund, Uzun, Amaimouni, Kosugi und Younes haben alle schon durch gute Leistungen so auf sich aufmerksam gemacht, dass sie zeitweise Stammspieler waren oder zumindest zu regelmäßigen Einsätzen kamen.
Echte "Flops" (im Sinne von bei uns die Erwartungen nicht erfüllt) waren für mich Onguene, Alidou, Wenig, Smolcic, in Ansätzen Hauge (obwohl er auch Stammspieler war, da fehlten aber meist die guten Leistungen), Ngankam, Nkounkou (s. Hauge), Lisztes, Wahi. Also nur 9 der 36. Ich glaube nicht, dass das System mit dem Entwickeln von Spielerwerten gescheitert ist, ich glaube aber, es wurde die letzten paar Jahre etwas zu exzessiv betrieben, die Achse aus erfahrenen hat gefehlt und gerade in den letzten zwei Jahren waren auch ein paar teurere Flops dabei, richtig teuer dabei v.a. aber "nur" Wahi.
Also 1 Spieler über 25 Mio...
Bekommt da Freiburg Titel durch?
Das juckt aktuell keine Sau und kaufen können sie sich dadurch 3 Mal nix.
Manzambi hatte den Wert nicht wegen Freiburg, der hat halt nebenbei auch noch bei der WM gerockt.
Weil Freiburg eben nicht Frankfurt ist.
Da laufen halt keine Typen wie Du im Dutzend rum, die nach 3 Sekunden Herzrasen, Schnappatmung und "da ist aber alles viel tollerer"-Syndrom bekommen.
Auf Schalke war mal alles besser.
In Gladbach war früher mal alles besser.
In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser.
Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen!
Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...
Gott, was ist mir das so scheiß egal inzwischen.
Freiburg konnte halt auch absteigen und bei denen hat sich nichts verändert.
So etwas passiert hier halt nicht.
Letzte Hinrunde wurde über Schuster gegrummelt, Fußball zu langweilig, keine Entwicklung, Matanovic ja ne Gurke...
Und obwohl bei denen alles so toll ist, haben die einen Defensivkollaps bei uns unter Dino einen Interimstrainer der 0 Punkte geholt hat und einen Riera, der alles in Brand gesteckt hat gebraucht um mit irrsinnigen 3 Punkten und schlechtere Torverhältnis vor uns zu landen.
Hier hätte man hoch und runtergebetet, wie viel Glück doch bei der Platzierung im Spiel war.
Letztes Jahr war Ilzer der heißeste Scheiß als Supertrainer...
Die Hopps liegen gerade gegen Paderborn hinten, liegen hinter uns und während wir uns wenigstens gegen Liverpool blamiert haben, haben die das gegen Kreta geschafft.
Freiburg hat früher angefangen durch die ECL-Quali, Kader blieb fast komplett zusammen, alles gut, aber am Ende des Tages haben wir mit ner durchschnittlichen bis schwächeren Leistung gegen die Unentschieden gespielt.
Ja, die sind gut gestartet, nett.
Aber die Saison geht noch 30 Spieltage und gute Frühform heißt nicht, dass auch im Mai noch alles so super ist, wie es im September aussah.
Und, ja, die sind unerträglich an sich selbst besoffen gerade. Und ja, ich hoffe hier auch stark, daß Hochmut vor dem Fall kommt.
Das ist ganz und gar nicht Off-Topic!
Nicht sperren, sondern als Basis für ein Gebabbel nehmen. Ist doch ohnehin Länderspielpause, eine lange noch dazu.
Am Ende gerechtes Unentschieden, beide Teams mit Chancen auf mehr Tore.
Danke. So empfinde ich es auch.
Freiburg ist im Moment stark und wir finden uns erst noch.
Ich fand das heute eine sehr starke und Erwachsene Leistung.
Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.
Die Theatralik der Freiburger fand ich wieder sowas von zum Brechen - gute alte Streich-Schule.
Sinnbildliche Szene als ein Freiburger in der HZ2 "verletzt" außerhalb des Feldes liegt, bei eigenem Abstoß, ein Drama gemacht und der Abstoß verzögert wird.
Zum 2:1, Baum und Ginter schieben und drücken, am Ende zerrt Ginter Baum mit um. Ginter hat sich schon im Spiel lautstark beschwert und auch hinterher noch mit Storks diskutiert obwohl er das nicht darf.
Ist ihm selbst hinterher nicht peinlich dummzubabbeln. Hätte er an Baum nicht so rumgerissen wär da nix passiert.
Sky geht da voll drauf ein, interviewt nur Freiburger und der Trainer darf auch noch rumflennen.
Es ist so lächerlich wie diese Mannschaft seit jeher hofiert wird...
Und wie sie das komplett zu ihren Gunsten nutzen. Bestes Beispiel damals Streich vs. Abraham.
Hat mich echt tierisch aufgeregt am Samstag und ich fand aus Stadionsicht, dass Storks' sich da durchaus hier und da hat blenden lassen.
Ah jetzt hast du abgeschlossen, wenn nicht verloren wird. Dann gucken wir mal was passiert, wenn die nächste Niederlage kommt.
Fakt ist, dass Krösche Adi einen Kader hingestellt hat, bei dem Nachlegen in bestimmten Bereichen nicht möglich ist. Und andere kriegen mit CL-Kadern die Bude vollgehauen. Schön 3-5 Gegentore Woche für Woche. Nicht umsonst zweimal in 9 Monaten freigestellt, idealerweise nun auf Lebenszeit.
Puh, einem Menschen das Ende der beruflichen Existenz zu wünschen, da muss DT ja echt ein tiefes Trauma hinterlassen haben.
Davon ab, ohne zu wissen ob seinem Co-Trainer in Lens irgendetwas (drastisches) vorgeworfen wird, empfinde ich Toppmöllers Verhalten in der Sache bewundernswert loyal und solidarisch - etwas das heutzutage leider viel zu häufig nicht gelebt wird.
Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“
Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn
Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt)
Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.
Frauen und U21?
Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.
Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.
Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge.
Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.
Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus.
Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen?
Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.
Alles auf einmal zuviel?
Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?)
Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.
Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
Für mich eine gruselige Vorstellung, die ich mit der Eintracht nicht verbinden kann......
Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher.
Talente, die seit 2022 zur SGE kamen:
Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko.
Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen.
2 von 36 spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri).
Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft.
Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin.
Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
Hmm, ich zähle bei vorsichtiger Bewertung eher 18 aus 36:
Ebimbe, Jakic, Bahoya, Amenda, Chaibi, Hojlund, Uzun, Amaimouni, Kosugi und Younes haben alle schon durch gute Leistungen so auf sich aufmerksam gemacht, dass sie zeitweise Stammspieler waren oder zumindest zu regelmäßigen Einsätzen kamen.
Echte "Flops" (im Sinne von bei uns die Erwartungen nicht erfüllt) waren für mich Onguene, Alidou, Wenig, Smolcic, in Ansätzen Hauge (obwohl er auch Stammspieler war, da fehlten aber meist die guten Leistungen), Ngankam, Nkounkou (s. Hauge), Lisztes, Wahi. Also nur 9 der 36. Ich glaube nicht, dass das System mit dem Entwickeln von Spielerwerten gescheitert ist, ich glaube aber, es wurde die letzten paar Jahre etwas zu exzessiv betrieben, die Achse aus erfahrenen hat gefehlt und gerade in den letzten zwei Jahren waren auch ein paar teurere Flops dabei, richtig teuer dabei v.a. aber "nur" Wahi.
Ich stimme ja bei den meisten Deiner Punkte zu. Allerdings sollte es uns wirklich etwas bedenklich stimmen, daß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
Maluze zählt also nicht dazu. Dann schau dir mal den Vorgängerverein von Manzambi an: Freiburg II und davor U19. Also für mich irgendwie auch eigene Jugend und zählt somit nicht.