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carolus

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stimmt, war wohl zu einfach...?
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Ich habe, bevor ich aus Frankfurt wegzog, einige Jahre in einem Haus gewohnt, das neben dem rückwärtigen Eingang des "Gemalten Hauses" stand.
Wie heißt die Straße, in der ich wohnte?
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Die fünf Gassen waren: die Drachengasse, die Goldhutgasse, die Flößergasse, die Schwertfegergasse und die winzige Römergasse (auch bekannt als die Stinkgasse)
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niemiec schrieb:
Rütlischule hab ich auch im Sonderzug mit den Ultras.....



Du als Person mit Migrationshintergrund gesche die annern?
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Schoppenpetzer schrieb:
@carolus
Da du so auf das dreigliedrige Schulsystem rumhackst. Warum wohl haben Schweden und Finnland ein eingliedriges Schulsystem geschaffen? Such die mal die Bevölkerungsdichte beider Staaten heraus und vergleich sie mit Deutschland. Denen blieb nicht anderes übrig, als Haup-, Realschule und Gymnasium zusmmanzustecken, da sonst die Kinder Anmraschwege von über 100km hätten, um einen Klassenverband zu bilden...

Es geht mir vor allem um folgendes: Sowohl die Ergebnisse der Pisa Studie als auch Untersuchungen von Erziehungswissenschaftlern in Deutschland sind zu dem Ergebnis gekommen, dass frühe Selektion in der Schule die Integration von Schülern aus sozial schwachen Schichten und besonders die Integration von Migrantenkindern behindert. Daraus müssten Konsequenzen gezogen werden.
Die frühe Selektion - wie sie fast ausnahmslos nur in Deutschland vorkommt - wirkt sich besonders für schwächere Schüler und sozial benachteiligte Schüler als deutliche Lern- und Entwicklungsbehinderung aus.
Letztlich geht es darum, die Erfahrungen anderer Länder, die aufgrund ihres Schulsystems geringere Probleme bei der Integration haben, zu nutzen. Best Practise und Benchmarking sind in anderen Bereichen der Gesellschaft längst selbstverständlich - warum sollte man nicht bereit sein, auch in der Pädagogik endlich von anderen zu lernen.
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HeinzGründel schrieb:
@Carolus
Da wäre ich mir nicht so sicher wie dieser Artikel aus dem Brusselsjournal zeigt.
http://www.brusselsjournal.com/node/938

Ich finde aber - vorausgesetzt wir meinen denselben Artikel - dass die zitierte schwedische Schule recht vernünftig mit den dort angesprochenen Problemen umgeht:
Meanwhile a Swedish secondary school, the Ytterbyskolan to the north of Göteborg, refuses to allow right-wing students to participate in the exams for the compulsory subject of social studies. The Swedish national school curriculum prescribes that students “have to understand democratic values and be able to apply democratic procedures.” Headmistress Ann-Charlotte Brandberg says that students of her college who do not respect coloured people, gays and lesbians and who say that immigrants should be expelled to their home countries, prove that they do not understand democratic values.

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kasi1981 schrieb:
ein guter studienkollege von mir ist aus der türkei, er sagt selber er schämt sich für seine landsleute

Wenn ich im Urlaub bin, schäm ich mich auch manchmal für meine Landsleute...
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@stefank
zu den Finnen in Schweden scheint mir in Deutschland folgendes vergleichbar zu sein:
"31% (2,1 Millionen) aller ausländischen Personen kamen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union" Quelle: Stat. Bundesamt

Aber eigentlich ist es ja auch relativ egal, wieviele Ausländer und deren Kinder es in den jeweiligen Ländern gibt, entscheidend ist, wie man mit den daraus folgenden Herausforderungen umgeht, und das machen die Schweden eindeutig besser.
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Dortelweil-Adler schrieb:
@carolus, stefank

Was denn nun?

DA

Lt. Stat. Bundesamt gibt es 6,7 Mill. Ausländer in Deutschland, das wären also rund 8,4 %
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Dortelweil-Adler schrieb:
@carolus
Ohne was schönreden zu wollen, beim Vergleich mit Schweden würde mich aber schon mal der Ausländeranteil dort verglichen mit hier interessieren. Auch dürfte das Problem dort wenn überhaupt nur geographisch sehr begrenzt auftreten (Göteborg, Stockholm).

Nichtsdestotrotz ist unser Schulsystem reformbedürftig, keine Frage. Nur die, die darüber entscheiden haben keine Kinder oder diese gehen nicht auf die öffentliche Schule.

DA

Der Ausländeranteil ist ungefähr so hoch wie in Deutschland
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Manchen Politikern fällt bei diesen Problemen halt immer nur Polizei und Abschiebung ein. Dabei haben doch die Pisa-Studien längst den Weg gewiesen, was zu tun ist. Aber man hat die Zeit sinnlos verstreichen lassen, anstatt die Reformen zielstrebig anzupacken. Natürlich müssen in akuten Gefahrensituationen auch Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden, aber es müssen doch – verdammt noch mal - Antworten darauf gegeben werden, wie die Integration der Ausländerkinder vorangetrieben werden kann. Man kann sie ja nicht alle ausweisen.

Tatsache ist seit Pisa I und Pisa II: In keinem anderen vergleichbaren Staat werden Unterschichts- und Migrantenkinder so schlecht gefördert wie in Deutschland. In den Teildisziplinen, in denen Deutschland Leistungszuwächse verzeichnet, hat sich die Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft noch weiter verschärft. Generell gilt: Kinder reicher Familien haben bei gleicher Begabung eine 5,7-mal größere Chance, das Gymnasium statt einer Realschule zu besuchen, als Kinder aus der unteren Mittelschicht.
Es entsteht ein Teufelskreis, der nur durch neue, integrative Konzepte durchbrochen werden kann. Dazu gehören nicht nur eine verbesserte Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund im Rahmen des normalen Unterrichts, sondern insbesondere die Einbeziehung ihrer besonderen Fähigkeiten – d.h. die Berücksichtigung ihrer Zweisprachigkeit.

Warum sind z.B. in Schweden die Ergebnisse besser?
Der wichtigste Grund ist, dass es in Schweden seit 1961 ein Einheitsschulsystem gibt. Alle Schüler und Schülerinnen besuchen bis zur neunten Klasse den gleichen Unterricht. Neunzig Prozent von ihnen schaffen diese Einheitsschule und besuchen danach eine Oberschule. Von diesen machen wiederum 70 Prozent das Abitur.

Warum schneiden Migrantekinder in Schweden besser ab?
Was grundsätzlich anders ist, ist der rechtlich gesicherte Anspruch, Kinder mit einer anderen Muttersprache in dieser zu unterrichten. Für Kinder anderer Herkunft gilt: Sobald es mindestens vier Kinder mit einer Muttersprache in einer Gemeinde gibt, muss für diese Unterricht in der Muttersprache eingerichtet werden. Natürlich sollen die Kinder im Laufe der ersten Jahre des Schulbesuchs auch perfekt in der Landessprache werden. Der Unterricht in der Muttersprache führt jedenfalls, solange er notwendig ist, zu signifikant besseren Testergebnissen.

Die frühe Selektion nach nur vier bzw. in Berlin und Bremen maximal sechs Grundschuljahren und das vielfache Abschieben von Migranten auf die „Restschule“ Hauptschule gehen vielfach an den Möglichkeiten der Betroffenen vorbei und demotivieren die Schüler und Schülerinnen. In den Ländern, in denen laut Pisa die Migrantenkinder deutlich besser abschneiden, findet eine Trennung frühestens nach acht oder neun Jahren statt. Statt jetzt in der Auswertung von PISA die Selektion zu verschärfen und noch mehr Tests durchzuführen, muss überlegt werden, welche Art von Unterricht und Schulstruktur wir brauchen, um mehr Chancengleichheit zu verwirklichen.

Fazit:
Zweisprachigkeit als Chance betrachten
Vorschulerziehung qualitativ verbessern und ausbauen
Endlich Schluss mit der vierjährigen Grundschule
Möglichst späte Selektion nach acht oder neun Schuljahren
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Dr.Ball schrieb:

Obi-Wan Kenobi schrieb:
Und wolltest du nach dem Monat nicht auch
mit SchwachsinnsThreads aufhören?





Der Frage mangelt es an hinreichender Logik:
Denn, wie können Schwachsinnige mit Schwachsinn aufhören und:
wie können Obi-Lehrer mit Obi-Lehrerhaften Beiträgen aufhören?
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vielleicht diese Überschrift?
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Bayern 2!!!
HSV 14
Schalke 04 8
Bremen 12
VfB Stuttgart 11
Hertha BSC 10
M'gladbach 12
Leverkusen 10
Hannover 96 9
BVB 13
Bielefeld 10
1. FC Nürnberg 9
Wolfsburg 8
Mainz 8
MSV Duisburg 14
K'lautern 7
1. FC Köln 12!!!
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Also meine Oma hieß in echt Caroline
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heute ist Albert Streit 26 geworden und wird überwiegend frenetisch gefeiert im FC-Forum als der einzige, der wirklich immer alles gegeben hat auf dem Platz. Die meisten wünschen ihm alles Gute für seinen voraussichtlichen Wechsel zur Eintracht - eindeutig der beliebteste Spieler dort - hoffentlich kommt er zu uns!
Und natürlich auch von mir alles Gute zum Geburtstag!

http://84.44.164.236/viewtopic.php?t=59344
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Wie erkennt man, ob eine Ente Vogelgrippe hat?
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die hier??
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d = s