Jniessner
34
#
mittelbucher
Bitte Anna Walter holen, die hat in den beiden Spielen richtig Spaß gemacht.
Jniessner schrieb:
Bei dieser Liste 30.6.26 hoffe ich auf zeitnahe Verlängerungen einiger Spielerinnen.
Nicole, Remina und Nadine bleiben hoffentlich uns erhalten.
Abwarten und Geduld bewahren.
Ich persönlich glaube nicht daran, dass Géraldine Reuteler und Nicole Anyomi ihre Verträge bei uns nochmal verlängern, sondern rechne mit dem Abgang der beiden zum Ende der Saison.
Natürlich freue ich mich, wenns anders kommt, aber mein Bauchgefühl ist ein anderes. Aber selbst wenn das Szenario eintritt ist das kein Weltuntergang und wir werden auch in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe beisammen haben.
Wichtig ist, dass frühzeitig Klarheit herrscht (zumindest für die Verantwortlichen, nicht zwingend für uns Fans), damit man frühzeitig die Fühler nach Alternativen ausstrecken kann.
Apropos Alternativen:
Als interessante mögliche Alternativen sehe ich in dem Fall neben der bereits gerüchteten Giovanna Hoffmann, die bereits angekündigt hat ihren am Ende der Saison auslaufenden Vertrag bei RB nicht zu verlängern, z.B. auch Vanessa Fudalla (Vertrag in Leverkusen bis 6/2027), Nastassja Lein (Vertrag in Nürnberg bis 6/2027), evtl. Larissa Mühlhaus (Vertrag bei Werder bis Ende der Saison) oder auch perspektivisch die erst 17-jährige Lotta Wrede (Vertrag bis Ende der Saison beim HSV).
Bei der genannten Giovanna Hoffmann ist die Frage, inwieweit sie nach ihrer schweren Verletzung (Kreuzbandriss) im Oktober 2025 (nach 2020 schon zum 2. Mal) zur neuen Saison schon wieder fit sein kann.
Außerhalb der Bundesliga ist mir Anna Walter vom FC Nordsjælland sehr positiv aufgefallen, allerdings ist das nur mein Eindruck von den beiden Viertelfinalspielen gegen uns im Europa-Cup und rührt nicht aus einer zeitlich längeren Beobachtung der Spielerin meinerseits. Anna Walter ist 21 Jahre alt, hat Vertrag bis 6/2027 beim FC Nordsjælland und kommt aktuell in dieser Saison in bisher 25 Pflichtspieleinsätzen auf 1987 Einsatzminuten für ihren Verein, hat dabei 12 Tore erzielt und 8 Torvorlagen gegeben. Dazu kommen zwei Einwechslungen bei Spielen der dänischen A-Nationalmannschaft mit insgesamt 40 Einsatzminuten. [Quelle: Soccerdonna]
Aber das alles ist noch Zukunftsmusik mit vielen ungelegten Eiern. Deshalb....
Jniessner schrieb:
Abwarten und Geduld bewahren.
Das ist genau das richtige Motto!
Wenn man bedenkt, dass Nicole Anyomi auf Platz 5 der wertvollsten/teuersten Spielerinnen der Bundesliga steht, muss ich Deine Vermutung teilen. Und natürlich haben unsere Verantwortlichen bisher immer wieder bewiesen , dass sie adäquaten Ersatz für jede Spielerin gefunden haben.
Das ist nun langsam auch die Realität auch bei den Damen, Einnahmen durch Abgänge .….
Das ist nun langsam auch die Realität auch bei den Damen, Einnahmen durch Abgänge .….
Ich habe mal eine Übersicht erstellt, wann die einzelnen Verträge unserer aktuellen Spielerinnen auslaufen: (Quelle: Soccerdonna)
30.6.2026:
Nicole Anyomi
Géraldine Reuteler
Remina Chiba
Nadine Riesen
Jella Veit
Eleni Markou
30.6.2027:
Laura Freigang*
Elisa Senß*
Lisanne Gräwe
Nina Lührßen
Pia-Sophie Wolter
Erëleta Memeti
Hayley Raso
Dilara Açıkgöz
Ilayda Açikgöz
Janne Krumme
Pernille Sanvig (bis 30.6.2026 an BK Häcken verliehen)
30.6.2028:
Lina Altenburg
Sara Doorsoun
Amanda Ilestedt
Marthine Østenstad
Rebecka Blomqvist
Noemi Ivelj
Jarne Teulings
Ainhoa Alguacil
30.6.2029:
Sophia Winkler
*: Bei Laura Freigang und Elisa Senß wird gerüchtet, dass es angeblich Ausstiegsklauseln zum 30.6.2026 gibt. Ob dies tatsächlich so ist und ob es evtl. noch weitere Spielerinnen mit vorzeitigen Ausstiegsklauseln gibt, ist mir nicht bekannt.
30.6.2026:
Nicole Anyomi
Géraldine Reuteler
Remina Chiba
Nadine Riesen
Jella Veit
Eleni Markou
30.6.2027:
Laura Freigang*
Elisa Senß*
Lisanne Gräwe
Nina Lührßen
Pia-Sophie Wolter
Erëleta Memeti
Hayley Raso
Dilara Açıkgöz
Ilayda Açikgöz
Janne Krumme
Pernille Sanvig (bis 30.6.2026 an BK Häcken verliehen)
30.6.2028:
Lina Altenburg
Sara Doorsoun
Amanda Ilestedt
Marthine Østenstad
Rebecka Blomqvist
Noemi Ivelj
Jarne Teulings
Ainhoa Alguacil
30.6.2029:
Sophia Winkler
*: Bei Laura Freigang und Elisa Senß wird gerüchtet, dass es angeblich Ausstiegsklauseln zum 30.6.2026 gibt. Ob dies tatsächlich so ist und ob es evtl. noch weitere Spielerinnen mit vorzeitigen Ausstiegsklauseln gibt, ist mir nicht bekannt.
Jniessner schrieb:
Bei dieser Liste 30.6.26 hoffe ich auf zeitnahe Verlängerungen einiger Spielerinnen.
Nicole, Remina und Nadine bleiben hoffentlich uns erhalten.
Abwarten und Geduld bewahren.
Ich persönlich glaube nicht daran, dass Géraldine Reuteler und Nicole Anyomi ihre Verträge bei uns nochmal verlängern, sondern rechne mit dem Abgang der beiden zum Ende der Saison.
Natürlich freue ich mich, wenns anders kommt, aber mein Bauchgefühl ist ein anderes. Aber selbst wenn das Szenario eintritt ist das kein Weltuntergang und wir werden auch in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe beisammen haben.
Wichtig ist, dass frühzeitig Klarheit herrscht (zumindest für die Verantwortlichen, nicht zwingend für uns Fans), damit man frühzeitig die Fühler nach Alternativen ausstrecken kann.
Apropos Alternativen:
Als interessante mögliche Alternativen sehe ich in dem Fall neben der bereits gerüchteten Giovanna Hoffmann, die bereits angekündigt hat ihren am Ende der Saison auslaufenden Vertrag bei RB nicht zu verlängern, z.B. auch Vanessa Fudalla (Vertrag in Leverkusen bis 6/2027), Nastassja Lein (Vertrag in Nürnberg bis 6/2027), evtl. Larissa Mühlhaus (Vertrag bei Werder bis Ende der Saison) oder auch perspektivisch die erst 17-jährige Lotta Wrede (Vertrag bis Ende der Saison beim HSV).
Bei der genannten Giovanna Hoffmann ist die Frage, inwieweit sie nach ihrer schweren Verletzung (Kreuzbandriss) im Oktober 2025 (nach 2020 schon zum 2. Mal) zur neuen Saison schon wieder fit sein kann.
Außerhalb der Bundesliga ist mir Anna Walter vom FC Nordsjælland sehr positiv aufgefallen, allerdings ist das nur mein Eindruck von den beiden Viertelfinalspielen gegen uns im Europa-Cup und rührt nicht aus einer zeitlich längeren Beobachtung der Spielerin meinerseits. Anna Walter ist 21 Jahre alt, hat Vertrag bis 6/2027 beim FC Nordsjælland und kommt aktuell in dieser Saison in bisher 25 Pflichtspieleinsätzen auf 1987 Einsatzminuten für ihren Verein, hat dabei 12 Tore erzielt und 8 Torvorlagen gegeben. Dazu kommen zwei Einwechslungen bei Spielen der dänischen A-Nationalmannschaft mit insgesamt 40 Einsatzminuten. [Quelle: Soccerdonna]
Aber das alles ist noch Zukunftsmusik mit vielen ungelegten Eiern. Deshalb....
Jniessner schrieb:
Abwarten und Geduld bewahren.
Das ist genau das richtige Motto!
Der richtige Wettbewerb für uns.
Jetzt nur noch das mit Häcken checken und dann haben wir ein Finale... wer hätte das gedacht?
Jetzt nur noch das mit Häcken checken und dann haben wir ein Finale... wer hätte das gedacht?
Wenn alle Menschen so locker, entspannt, positiv, zugewandt und menschenfreundlich drauf wären wie unsere beiden Skandinavierinnen, sähe unsere Welt und unser Alltag um ein Vielfaches besser aus....
Werde nachher bei uns im Hofladen Gehacktes für Köttbullar holen. Aber diese komische Mehlsahnepampensoße gibt es nicht dazu.
Werde nachher bei uns im Hofladen Gehacktes für Köttbullar holen. Aber diese komische Mehlsahnepampensoße gibt es nicht dazu.
Von mir auch Herzlich Willkommen!
Tja, kommt dann wohl immer drauf an, von welcher Seite man draufschaut. Ich habe es mal versucht für mich möglichst objektiv aufzudröseln.
Die Montagabendspiele gibt es jetzt in der dritten Saison. Vorrangiges Ziel des DFB war dem Vernehmen nach die maximale Aufmerksamkeit.
Wird die Sichtbarkeit tatsächlich erhöht?
Aufgrund des Alleinstellungsmerkmals mag das medial gesehen sicher so sein. Es gibt montags weder Spiele der Männer in den oberen Ligen, noch europäische Wettbewerbe irgendeiner Art. Die Frauenbundesliga besetzt da sozusagen eine mediale Nische, fußballinteressierte Zuschauer landen dann wohl beim Frauenspiel. Dazu wird der Frauenfußball durch den festen Sendeplatz im Free-TV (aktuell Sport 1) auch für "Gelegenheitszuschauer" sichtbarer, die kein Pay-TV haben.
Schaut man auf die Zahlen, scheint dieser Plan auch aufzugehen. Im Durchschnitt erreicht Sport 1 mit den Übertragungen der Spiele 200000 Zuschauer pro Partie und damit mehr als doppelt so viele, wie Eurosport auf dem alten Sendeplatz am Freitagabend.
Sicher macht diese höhere Reichweite die Liga auch interessanter für Sponsoren, da die Werbebanden und die Trikotwerbung und -logos von viel mehr Menschen gesehen werden.
Durch die weitere Zersplitterung des Spieltages und die exklusiven Anstoßzeiten konnte der DFB auch deutlich lukrativere TV-Verträge abschließen. Das zusätzliche Geld fließt teilweise an die Vereine zurück und hilft ihnen sicher ein Stück weit die Professionalisierung (Gehälter, Infrastruktur, Trainerstab etc.) voranzutreiben.
Dieser Benefit ist aber nahezu rein medialer Natur, dem entgegen steht das Faninteresse, sozusagen die Menschen vor Ort.
Während die TV-Quoten am Montagabend also deutlich steigen, leiden die Zuschauerzahlen im Stadion spürbar unter diesem Termin. Wenn man mal die Highlightspiele in den großen Arenen rausrechnet, liegt der Zuschauerschnitt in den Frauenstadien bei den Spielen am Sa. & So. irgendwo zwischen 3000 und 3500 Zuschauern. Bei den Montagsspielen sinkt der Schnitt auf 1500-1800 Zuschauern.
Besonders die Gästeblöcke sind montags fast leer, da eine Anreise quer durch Deutschland für Berufstätige kaum machbar ist, was die Stimmung im Stadion insbesondere im Gästeblock massiv dämpft. Aber auch Familien mit kleineren Kindern, die bei den Spielen am Sa/So in Vielzahl im Stadion zu sehen sind, fehlen häufig am Abend.
Problematisch scheint mir der Spieltermin aber auch für viele Spielerinnen insbesondere kleinerer Vereine. Da die Liga noch nicht voll durchprofessionalisiert ist, müssen einige Spielerinnen am Dienstagmorgen wieder zur Arbeit oder zum Studium, nachdem sie am Montag zum Fußballspielen oftmals bis in die Nacht durch die Republik reisen mussten.
Als Resümee bleibt, dem DFB wiegen natürlich 100000 zusätzliche Fernsehzuschauer schwerer als gut 1000 oder 1500 fehlende Fans im Stadion. Auch wenn die höheren TV-Gelder vielleicht einer der Hauptmotoren für die steigenden Gehälter der Spielerinnen und der weiteren Professionalisierung der Infrastruktur ist, man opfert die Stadion-Atmosphäre und ein Stück weit auch die Fankultur im Stadion, um im Fernsehen groß zu werden und Gelder zu generieren.
Die Sichtweise des DFB scheint klar, die von uns Fans auch. Die Vereine und insbesondere die Spielerinnen stehen irgendwo dazwischen. Ich als Fan finde die Positionierung bzw. erstmal ist es ja nur eine Aussage von Frau Kiel enttäuschend, bin aber gleichwohl auch nicht sonderlich überrascht.
Spannend verfolgt werden darf, inwieweit der Aussage "wir müssen ebenso in den Dialog mit den Fans gehen und eine Entscheidung ganzheitlich treffen" Taten folgen werden oder ob das nur eine hohle Floskel bleibt.
Die Montagabendspiele gibt es jetzt in der dritten Saison. Vorrangiges Ziel des DFB war dem Vernehmen nach die maximale Aufmerksamkeit.
Wird die Sichtbarkeit tatsächlich erhöht?
Aufgrund des Alleinstellungsmerkmals mag das medial gesehen sicher so sein. Es gibt montags weder Spiele der Männer in den oberen Ligen, noch europäische Wettbewerbe irgendeiner Art. Die Frauenbundesliga besetzt da sozusagen eine mediale Nische, fußballinteressierte Zuschauer landen dann wohl beim Frauenspiel. Dazu wird der Frauenfußball durch den festen Sendeplatz im Free-TV (aktuell Sport 1) auch für "Gelegenheitszuschauer" sichtbarer, die kein Pay-TV haben.
Schaut man auf die Zahlen, scheint dieser Plan auch aufzugehen. Im Durchschnitt erreicht Sport 1 mit den Übertragungen der Spiele 200000 Zuschauer pro Partie und damit mehr als doppelt so viele, wie Eurosport auf dem alten Sendeplatz am Freitagabend.
Sicher macht diese höhere Reichweite die Liga auch interessanter für Sponsoren, da die Werbebanden und die Trikotwerbung und -logos von viel mehr Menschen gesehen werden.
Durch die weitere Zersplitterung des Spieltages und die exklusiven Anstoßzeiten konnte der DFB auch deutlich lukrativere TV-Verträge abschließen. Das zusätzliche Geld fließt teilweise an die Vereine zurück und hilft ihnen sicher ein Stück weit die Professionalisierung (Gehälter, Infrastruktur, Trainerstab etc.) voranzutreiben.
Dieser Benefit ist aber nahezu rein medialer Natur, dem entgegen steht das Faninteresse, sozusagen die Menschen vor Ort.
Während die TV-Quoten am Montagabend also deutlich steigen, leiden die Zuschauerzahlen im Stadion spürbar unter diesem Termin. Wenn man mal die Highlightspiele in den großen Arenen rausrechnet, liegt der Zuschauerschnitt in den Frauenstadien bei den Spielen am Sa. & So. irgendwo zwischen 3000 und 3500 Zuschauern. Bei den Montagsspielen sinkt der Schnitt auf 1500-1800 Zuschauern.
Besonders die Gästeblöcke sind montags fast leer, da eine Anreise quer durch Deutschland für Berufstätige kaum machbar ist, was die Stimmung im Stadion insbesondere im Gästeblock massiv dämpft. Aber auch Familien mit kleineren Kindern, die bei den Spielen am Sa/So in Vielzahl im Stadion zu sehen sind, fehlen häufig am Abend.
Problematisch scheint mir der Spieltermin aber auch für viele Spielerinnen insbesondere kleinerer Vereine. Da die Liga noch nicht voll durchprofessionalisiert ist, müssen einige Spielerinnen am Dienstagmorgen wieder zur Arbeit oder zum Studium, nachdem sie am Montag zum Fußballspielen oftmals bis in die Nacht durch die Republik reisen mussten.
Als Resümee bleibt, dem DFB wiegen natürlich 100000 zusätzliche Fernsehzuschauer schwerer als gut 1000 oder 1500 fehlende Fans im Stadion. Auch wenn die höheren TV-Gelder vielleicht einer der Hauptmotoren für die steigenden Gehälter der Spielerinnen und der weiteren Professionalisierung der Infrastruktur ist, man opfert die Stadion-Atmosphäre und ein Stück weit auch die Fankultur im Stadion, um im Fernsehen groß zu werden und Gelder zu generieren.
Die Sichtweise des DFB scheint klar, die von uns Fans auch. Die Vereine und insbesondere die Spielerinnen stehen irgendwo dazwischen. Ich als Fan finde die Positionierung bzw. erstmal ist es ja nur eine Aussage von Frau Kiel enttäuschend, bin aber gleichwohl auch nicht sonderlich überrascht.
Spannend verfolgt werden darf, inwieweit der Aussage "wir müssen ebenso in den Dialog mit den Fans gehen und eine Entscheidung ganzheitlich treffen" Taten folgen werden oder ob das nur eine hohle Floskel bleibt.
Danke für Deinen ausführlichen Beitrag!
Auch wenn die Vereine / Katharina Kiel sich eine größere Sichtbarkeit erhoffen, muss man klar darauf hinweisen, dass ein mediales Interesse an leeren Stadien ohne Fangesänge sehr gering sein wird.
Am Anfang wird man es testen, aber die Sender werden meiner Meinung nach diese Spiele absetzen und das Interesse verlieren, wenn die Fans nicht im Stadion sind!
Auch wenn die Vereine / Katharina Kiel sich eine größere Sichtbarkeit erhoffen, muss man klar darauf hinweisen, dass ein mediales Interesse an leeren Stadien ohne Fangesänge sehr gering sein wird.
Am Anfang wird man es testen, aber die Sender werden meiner Meinung nach diese Spiele absetzen und das Interesse verlieren, wenn die Fans nicht im Stadion sind!
Wenn noch lauter gepfiffen wird als gestern und vielleicht auch mal wieder Tennisbälle fliegen...
Ich fasse mich mal kurz, das war genauso, wie ich es mir gewünscht habe. Noch wichtiger als das zwischenzeitliche Hüpfen auf Platz 3 ist die Tatsache mit dem Sieg einen direkten Konkurrenten erstmal ein ganzes Stück auf Abstand gebracht zu haben.
Der Sieg war durchaus verdient, dass hinten die Null geblieben ist, haben wir in der Tat einzig Lina Altenburg zu verdanken, hätte sie nicht so glänzend reagiert, wäre der Ball schon nach 1-2 Minuten bei der Freiburger Großchance zum ersten Mal eingeschlagen. Auch danach, in jeder brenzligen Situation war sie zur Stelle und hat die Gefahr entschärft, Chapeau dafür!
Nach der erlösenden Führung durch Laura Freigang haben unsere Frauen die Kontrolle behalten und in Halbzeit zwei mit zwei wirklich schön rausgespielten Tore nochmal nachgelegt. Einzig schade, dass Lisannes toller Schuss an die Latte klatschte, ihr hätte ich den Erfolg besonders gegönnt und würde mir wünschen, sie packt ihre vorhandene tolle Schusstechnik noch viel öfter aus und versucht es häufiger mal aus der 2. Reihe.
Letzten Endes war es heute eine reife abgeklärte Leistung (neumodisch nennt man es wohl auch einen erwachsenen Auftritt) und das beschreibt die Weiterentwicklung des Teams wohl am allerbesten, denn genau das hat uns in dieser Saison mehrmals gefehlt.
Im Kampf um Platz 3 sind wir dicke dabei, wobei das Restprogramm es auch noch in sich hat. Nicht nur, dass wir mit Werder Bremen und der TSG Hoffenheim in den nächsten beiden Bundesligaspielen nochmal direkte Konkurrenten vor der Brust haben, müssen wir ja auch noch gegen die beiden Top-Teams Wolfsburg und Bayern ran. Dazu das Halbfinale im Europa-Cup und das Viertelfinale im DFB-Pokal nochmal bei den Wölfinnen.
Das wird nach der Länderspielpause gleich richtig tricky, aber viel Mut macht, dass wir den jetzigen Mammutblock von 7 Spielen in 23 Tagen ja auch sehr souverän über die Bühne gebracht haben (auch wenn mich das Last-Minute-Ausgleichstor bei RB nach wie vor ärgert).
Jetzt bin ich aber schon froh, erstmal bisschen durchatmen zu können und ich hoffe, dass alle Spielerinnen gesund und verletzungsfrei von ihren jeweiligen Nationalteams zurückkommen. Ein großes Dankeschön unseren Frauen einmal mehr für einen schönen Abend am Brentanobad!
Der Sieg war durchaus verdient, dass hinten die Null geblieben ist, haben wir in der Tat einzig Lina Altenburg zu verdanken, hätte sie nicht so glänzend reagiert, wäre der Ball schon nach 1-2 Minuten bei der Freiburger Großchance zum ersten Mal eingeschlagen. Auch danach, in jeder brenzligen Situation war sie zur Stelle und hat die Gefahr entschärft, Chapeau dafür!
Nach der erlösenden Führung durch Laura Freigang haben unsere Frauen die Kontrolle behalten und in Halbzeit zwei mit zwei wirklich schön rausgespielten Tore nochmal nachgelegt. Einzig schade, dass Lisannes toller Schuss an die Latte klatschte, ihr hätte ich den Erfolg besonders gegönnt und würde mir wünschen, sie packt ihre vorhandene tolle Schusstechnik noch viel öfter aus und versucht es häufiger mal aus der 2. Reihe.
Letzten Endes war es heute eine reife abgeklärte Leistung (neumodisch nennt man es wohl auch einen erwachsenen Auftritt) und das beschreibt die Weiterentwicklung des Teams wohl am allerbesten, denn genau das hat uns in dieser Saison mehrmals gefehlt.
Im Kampf um Platz 3 sind wir dicke dabei, wobei das Restprogramm es auch noch in sich hat. Nicht nur, dass wir mit Werder Bremen und der TSG Hoffenheim in den nächsten beiden Bundesligaspielen nochmal direkte Konkurrenten vor der Brust haben, müssen wir ja auch noch gegen die beiden Top-Teams Wolfsburg und Bayern ran. Dazu das Halbfinale im Europa-Cup und das Viertelfinale im DFB-Pokal nochmal bei den Wölfinnen.
Das wird nach der Länderspielpause gleich richtig tricky, aber viel Mut macht, dass wir den jetzigen Mammutblock von 7 Spielen in 23 Tagen ja auch sehr souverän über die Bühne gebracht haben (auch wenn mich das Last-Minute-Ausgleichstor bei RB nach wie vor ärgert).
Jetzt bin ich aber schon froh, erstmal bisschen durchatmen zu können und ich hoffe, dass alle Spielerinnen gesund und verletzungsfrei von ihren jeweiligen Nationalteams zurückkommen. Ein großes Dankeschön unseren Frauen einmal mehr für einen schönen Abend am Brentanobad!
Wenn noch lauter gepfiffen wird als gestern und vielleicht auch mal wieder Tennisbälle fliegen...
Jniessner schrieb:
Danke für Deinen Beitrag.
Sehr umfangreiche Einschätzung und Berichterstattung. Macht viel Spaß das zu lesen, vor allem, weil ich mal wieder nicht im Stadion auf meinem Stammplatz sein konnte. Diese verdammten Montagsspiele…..
Wann werden die endlich abgeschafft?
Ja dann, herzlich Willkommen im Forum Herr (Sitz-)Nachbar.