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Lares

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Was ich noch viel bedenklicher finde, sind die arroganten, unsympathischen Verhaltensweisen. Die kann er sich aktuell nicht leisten und finde ich generell überflüssig und will ich nicht sehen.
1. Elfermeterschützen "taunten". Gibt ja Leute die alles okay finden, solange es zum Erfolg führt - ich gehöre nicht dazu
2. Warum nimmt er den letzten Ball, in der Nähe des Gegeners, mit der Brust an anstatt ihn einfach zu fangen. Völlig unnötiges Risiko
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Lares schrieb:

Hier muss ich mich selbst korrigieren, es waren zwei Spiele mit einer Drei vor dem Komma.


Und 11 Spiele 😉
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bils schrieb:

Lares schrieb:

Hier muss ich mich selbst korrigieren, es waren zwei Spiele mit einer Drei vor dem Komma.


Und 11 Spiele 😉

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Das Kurzzeitgedächtnis vieler Forenten funktioniert in dieser Hinsicht nicht. Zetterer hat in seinen ersten Spielen zwar keine Wunder vollbracht, aber  die in ihn gesetzten Erwartungen, im positiven Sinne, erfüllt.
So hat es zumindest auch der Kicker gesehen (falls man deren Beurteilungen für seriös hält)
- Bremen, 2,5
- Hoffenheim 3,5
- Leverkusen 3,0
- Galatasary 3,0

Auch nach dem erneuten Wechsel, waren seine Leistungen zumindest solide:
- Liverpool 3,0
- Pauli 3,0
- Dortmund (DFB-Pokal) 3,0
- Heidenheim 3,0
- Neapel 2,5
- Mainz 3,0
- Köln 4,0
- Bergamo 4,0
- Wolfsburg 4,0
- Leipzig 5,0
- Barcelona 3,0
- Augsburg 3,0
- Hamburg 3,5

Gut, die drei Vieren und die eine Fünf hätte es natürlich nicht gebraucht, aber insgesamt allemal besser, als jenes was Santos gebracht hat:
- Union 3,5
- Gladbach 4,5
- Atletico 4,0
- Bayern 4,5
- Freiburg 5,0
- Dortmund 3,0
- Stuttgart 5,0
- Bremen 4,0
- Qarabag 5,0
- Hoffenheim 4,0
- Tottenham 4,0
Also insgesamt nur ein einziges Spiel, von zehn, bei der eine drei vor dem Komma stand. Das kann man sich so nicht leisten.
Und, um den Verdacht eines sinnlosen Bashers von mir zu weisen, zitiere ich mich mal selbst:
"Nun, emotionslos würde ich nicht sagen, aber sicherlich traurig, sogar etwas verzweifelt. Dabei habe ich letzte Saison große Stücke auf ihn gehalten. Er hat, bis auf das Katastrophenspiel gegen Mainz, wirklich tolle Leistungen, inklusiver fantastischer Paraden, gezeigt. Aber so ein Kreuzbandriss macht mit einem Spieler schon etwas. Es dauert, bis man wieder das volle Vertrauen in den eigenen Körper hat und die ganzen Bewegungsabläufe wieder völlig ungehemmt sind.
Deswegen sage ich ja: Viel zu früh wieder auf den Platz gestellt. Man hätte (Hätte, hätte, Fahrradkette) sich auch ein Modell wie damals in Leverkusen überlegen können - um ihn dosierter ranzuführen. Also vielleicht die CL-Spiele mit Santos und die BL-Spiele mit Zetterer. "
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Hier muss ich mich selbst korrigieren, es waren zwei Spiele mit einer Drei vor dem Komma.
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Lares schrieb:

Meine absoluten Highlights in chronologischer Reihenfolge:
1. Nichtabstieg 98/99 (5:1 gegen Lautern)
2. Aufstieg 2003, durch ein 6:3 gegen Reutlingen in letzter Sekunde
Dann sehr sehr lange Pause
3. DFB-Pokalsieg gegen die Bauern 2018 - für mich auch emotional der absolute Höhepunkt. Noch mehr als der
4. EL-Titel 2022
Natürlich müssten die zahlreichen Relegationsspiele auch noch mit auf die Liste.

Und, als alter Nostalgiker: Ich habe das alte Waldstadion geliebt und fand es super, dass es nie so voll war. Da konnte ich mir jeden Spieltag ganz spontan überlegen, ob ich mir die Eintracht live anschaue - und das Ganze für ein Appel und ein Ei


Das alte Waldstadion - nie so voll?

In der ersten Hälfte der 70er gabs Bundesliga-/DFB-Pokalspiele mit 2000 - 6000 Zuschauern, die Hälfte bis ein Drittel davon im G-Block (Eintrachteck hies das damals übrigens)! War damals nicht unüblich.

Hingegen fand ich das erste Heimspiel nach Corona gespenstisch (vor allem am Gleisdreieck)

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PeterT. schrieb:

Lares schrieb:

Meine absoluten Highlights in chronologischer Reihenfolge:
1. Nichtabstieg 98/99 (5:1 gegen Lautern)
2. Aufstieg 2003, durch ein 6:3 gegen Reutlingen in letzter Sekunde
Dann sehr sehr lange Pause
3. DFB-Pokalsieg gegen die Bauern 2018 - für mich auch emotional der absolute Höhepunkt. Noch mehr als der
4. EL-Titel 2022
Natürlich müssten die zahlreichen Relegationsspiele auch noch mit auf die Liste.

Und, als alter Nostalgiker: Ich habe das alte Waldstadion geliebt und fand es super, dass es nie so voll war. Da konnte ich mir jeden Spieltag ganz spontan überlegen, ob ich mir die Eintracht live anschaue - und das Ganze für ein Appel und ein Ei


Das alte Waldstadion - nie so voll?

In der ersten Hälfte der 70er gabs Bundesliga-/DFB-Pokalspiele mit 2000 - 6000 Zuschauern, die Hälfte bis ein Drittel davon im G-Block (Eintrachteck hies das damals übrigens)! War damals nicht unüblich.

Hingegen fand ich das erste Heimspiel nach Corona gespenstisch (vor allem am Gleisdreieck)

Ich spreche da von den 90ern
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Meine absoluten Highlights in chronologischer Reihenfolge:
1. Nichtabstieg 98/99 (5:1 gegen Lautern)
2. Aufstieg 2003, durch ein 6:3 gegen Reutlingen in letzter Sekunde
Dann sehr sehr lange Pause
3. DFB-Pokalsieg gegen die Bauern 2018 - für mich auch emotional der absolute Höhepunkt. Noch mehr als der
4. EL-Titel 2022
Natürlich müssten die zahlreichen Relegationsspiele auch noch mit auf die Liste.

Und, als alter Nostalgiker: Ich habe das alte Waldstadion geliebt und fand es super, dass es nie so voll war. Da konnte ich mir jeden Spieltag ganz spontan überlegen, ob ich mir die Eintracht live anschaue - und das Ganze für ein Appel und ein Ei
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Natürlich hat Zetterer gezeigt dass er ein verlässlicher und solider Ersatz ist. Er durchlief nämlich bei uns auch den Status des Stammtorwartes, wurde raus genommen nur um dann wieder performen zu müssen, weil Santos es nicht tat. Er hatte in dieser Zeit genau den gleichen Druck und es dann solide gemacht. Das ganze Problem des letzten Jahres ist die früher Hereinnahme von Santos, der Tausch danach und jetzt in der Winterpause. Förderlich ist das für unser Spiel sicherlich nicht gewesen.

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Das Kurzzeitgedächtnis vieler Forenten funktioniert in dieser Hinsicht nicht. Zetterer hat in seinen ersten Spielen zwar keine Wunder vollbracht, aber  die in ihn gesetzten Erwartungen, im positiven Sinne, erfüllt.
So hat es zumindest auch der Kicker gesehen (falls man deren Beurteilungen für seriös hält)
- Bremen, 2,5
- Hoffenheim 3,5
- Leverkusen 3,0
- Galatasary 3,0

Auch nach dem erneuten Wechsel, waren seine Leistungen zumindest solide:
- Liverpool 3,0
- Pauli 3,0
- Dortmund (DFB-Pokal) 3,0
- Heidenheim 3,0
- Neapel 2,5
- Mainz 3,0
- Köln 4,0
- Bergamo 4,0
- Wolfsburg 4,0
- Leipzig 5,0
- Barcelona 3,0
- Augsburg 3,0
- Hamburg 3,5

Gut, die drei Vieren und die eine Fünf hätte es natürlich nicht gebraucht, aber insgesamt allemal besser, als jenes was Santos gebracht hat:
- Union 3,5
- Gladbach 4,5
- Atletico 4,0
- Bayern 4,5
- Freiburg 5,0
- Dortmund 3,0
- Stuttgart 5,0
- Bremen 4,0
- Qarabag 5,0
- Hoffenheim 4,0
- Tottenham 4,0
Also insgesamt nur ein einziges Spiel, von zehn, bei der eine drei vor dem Komma stand. Das kann man sich so nicht leisten.
Und, um den Verdacht eines sinnlosen Bashers von mir zu weisen, zitiere ich mich mal selbst:
"Nun, emotionslos würde ich nicht sagen, aber sicherlich traurig, sogar etwas verzweifelt. Dabei habe ich letzte Saison große Stücke auf ihn gehalten. Er hat, bis auf das Katastrophenspiel gegen Mainz, wirklich tolle Leistungen, inklusiver fantastischer Paraden, gezeigt. Aber so ein Kreuzbandriss macht mit einem Spieler schon etwas. Es dauert, bis man wieder das volle Vertrauen in den eigenen Körper hat und die ganzen Bewegungsabläufe wieder völlig ungehemmt sind.
Deswegen sage ich ja: Viel zu früh wieder auf den Platz gestellt. Man hätte (Hätte, hätte, Fahrradkette) sich auch ein Modell wie damals in Leverkusen überlegen können - um ihn dosierter ranzuführen. Also vielleicht die CL-Spiele mit Santos und die BL-Spiele mit Zetterer. "
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Matzel schrieb:

Matzel schrieb:

Lares schrieb:

Außerdem hätte, mit VAR, die Eintracht 1992 die Meisterschaft in Rostock klargemacht

Das ist eine These, die man in einem Paralleluniversum noch beweisen müsste. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen...

Noch dazu hätten wir diesen Elfer vermutlich verschossen...

Okay okay... Dann formuliere ich es anders: Die Eintracht hätte die Chance ehalten, durch einen Elfmeter, die Meisterschaft klarzumachen
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Lares schrieb:

Matzel schrieb:

Matzel schrieb:

Lares schrieb:

Außerdem hätte, mit VAR, die Eintracht 1992 die Meisterschaft in Rostock klargemacht

Das ist eine These, die man in einem Paralleluniversum noch beweisen müsste. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen...

Noch dazu hätten wir diesen Elfer vermutlich verschossen...

Okay okay... Dann formuliere ich es anders: Die Eintracht hätte die Chance ehalten, durch einen Elfmeter, die Meisterschaft klarzumachen

Ich stand in der Kurve, direkt  hinter dem Tor, als Ralf Weber damals von den Beinen geholt wurde. Er hatte gerade zum Schuss ausgeholt  und schwups, lag er da. Das waren extrem große Emotionen - und die Eintracht-Fans haben sich im Anschluss alles andere als gut benommen.
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Matzel schrieb:

Lares schrieb:

Außerdem hätte, mit VAR, die Eintracht 1992 die Meisterschaft in Rostock klargemacht

Das ist eine These, die man in einem Paralleluniversum noch beweisen müsste. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen...

Noch dazu hätten wir diesen Elfer vermutlich verschossen...
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Matzel schrieb:

Matzel schrieb:

Lares schrieb:

Außerdem hätte, mit VAR, die Eintracht 1992 die Meisterschaft in Rostock klargemacht

Das ist eine These, die man in einem Paralleluniversum noch beweisen müsste. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen...

Noch dazu hätten wir diesen Elfer vermutlich verschossen...

Okay okay... Dann formuliere ich es anders: Die Eintracht hätte die Chance ehalten, durch einen Elfmeter, die Meisterschaft klarzumachen
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Also, ich finde den VAR super. Das geht ja in beide Richtungen: Zum Einen kann ich bei Toren für die Eintracht nicht gleich jubeln, zum Anderen habe ich bei Toren für den Gegner, oft zurecht, noch Hoffnung
Ich finde schon, dass der VAR das Spiel an sich gerechter gemacht hat. Außerdem hätte, mit VAR, die Eintracht 1992 die Meisterschaft in Rostock klargemacht
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Lares schrieb:

Okay.. und Du bist die Instanz welche beurteilt was sachlich ist und was nicht??
Lass mal gut sein.


Übrigens sehr feiner Humor, dass das von einem kommt der Unsachlich mit 3 Ausrufezeichen versieht.
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Aha, und was genau ist an drei Ausrufezeichen unsachlich? Das bringt lediglich meine Empörung über Dein Habitus zum Ausdruck. Aber ich glaube, Du bist einer aus der Kategorie die glaubt sich hier benehmen zu können, wie sie gerade Bock haben..und dabei inhaltlich eher bescheidene  Beiträge liefert.
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Lares schrieb:

Unsachlich!!! Dann schaue doch einfach nicht nach den Beiträgen in einem Torhühter-Thread


Es ist der Kaua Santos-Diskussionsthread und nicht der Kevin Trapp-Diskussionsthread.
Unsachlich ist das ständige Gejammer über den Trapp Abgang ebenfalls.
Er ist nunmal weg und kommt nicht wieder, da könnt ihr so viel flennen wie ihr wollt.

Aber auch über Santos wird hier alles andere als "sachlich" diskutiert.
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Okay.. und Du bist die Instanz welche beurteilt was sachlich ist und was nicht??
Lass mal gut sein.
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Meine Fresse hört doch endlich mal auf über Trapp zu flennen.
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Unsachlich!!! Dann schaue doch einfach nicht nach den Beiträgen in einem Torhühter-Thread
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dass war nun wirklich nicht schwer zu verstehen, wie Du es geschrieben hast. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man sich an diesem Geschäftsmodell stört. Ja, ich weiss, dass es Gründe für dieses Modell gibt und das es zeitgemäß ist
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Wie gesagt, dazu kann man unterschiedliche Meinungen, Einschätzungen, Ansichten haben. Das ist alles von der Meinungsfreiheit abgedeckt
Hier in diesem Thread geht es ja um die Emotionen - und meine haben sich dadurch (Geschäftsmodell)  nicht verringert, aber verändert.
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Lares schrieb:
Natürlich kann ich sagen, dass sich die Eintracht zum Schlechten verändert hat. Das liegt im Rahmen der freien Meinungsäußerung und habe es auch in meinem ursprünllichen Beitrag hier begründet.
Dieser ganze Thread dreht sich um die Emotionen, oder nicht mehr vorhanden, oder weniger Emotionen, die man mit der Eintracht verknüpft.
Ob meine These so "absurd" ist -  nun, das ist halt auch "nur" Deine Meinung, die bestimmt auch nicht jeder teilt.
Natürlich kannst du das sagen, sogar ohne Begründung, aber wenn du es begründest, dann sollte es nicht auf ausgedachten, konstruierten und völlig unrealistischen Szenarien aufbauen.
Ich gebe dir mal ein anderes Beispiel, nicht hypothetisch, ganz realistisch, Kolo Muani. Du erinnerst dich wie das lief?

Auch erinnere ich mich, dass Kostic weg wollte und man ihn nicht ließ, auch Sportvorstand Bobic wollte wohl weg und man ließ ihn nicht. Was machen wir denn damit?
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Juno267 schrieb:

Lares schrieb:
Natürlich kann ich sagen, dass sich die Eintracht zum Schlechten verändert hat. Das liegt im Rahmen der freien Meinungsäußerung und habe es auch in meinem ursprünllichen Beitrag hier begründet.
Dieser ganze Thread dreht sich um die Emotionen, oder nicht mehr vorhanden, oder weniger Emotionen, die man mit der Eintracht verknüpft.
Ob meine These so "absurd" ist -  nun, das ist halt auch "nur" Deine Meinung, die bestimmt auch nicht jeder teilt.
Natürlich kannst du das sagen, sogar ohne Begründung, aber wenn du es begründest, dann sollte es nicht auf ausgedachten, konstruierten und völlig unrealistischen Szenarien aufbauen.
Ich gebe dir mal ein anderes Beispiel, nicht hypothetisch, ganz realistisch, Kolo Muani. Du erinnerst dich wie das lief?

Auch erinnere ich mich, dass Kostic weg wollte und man ihn nicht ließ, auch Sportvorstand Bobic wollte wohl weg und man ließ ihn nicht. Was machen wir denn damit?

Ich habe es ausführlich begründet. Wenn Du die Begründung nicht verstehst, oder teilweise ausblendest, dann kann ich auch nichts dafür.
Aber ich kann es Dir gerne nochmal erläutern: Es geht hier nicht um das Szenario, dass Spieler unbedingt die Eintracht verlassen wollen - wenn sie sich entsprechend entwickelt haben, den nächsten Karriereschritt machen wollen oder einen Tapetenwechsel suchen - es geht darum, dass Spieler schon mit der Erwartungshaltung zur Eintracht kommen, dass die Eintracht nur eine Durchgangsstation ist. Und dieses  genau so von ihnen auch erwartet wird.
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Lares schrieb:
Und, man hat auch Santos damit keinen Gefallen getan. Gut möglich, dass jenes das Ende seiner Karriere bedeutet- zumindest bei der Eintracht. Ich glaube nicht, dass er aus diesem tiefen Tal der Tränen wieder raus kommt.


Absolut und ich glaube sogar das es einfach nur was mit seiner Persönlichkeit zu tun hat. Schaut Euch mal im Zusammenschnitt Kaua nach Gegentoren an ... er sieht bemitleidenswert aus, traurig emotions und teilnahmslos .... ich denke das dies auch nicht gut bei den Mitspielern ankommt (was man da ja lesen konnte)
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Easthome-Adler schrieb:

Lares schrieb:
Und, man hat auch Santos damit keinen Gefallen getan. Gut möglich, dass jenes das Ende seiner Karriere bedeutet- zumindest bei der Eintracht. Ich glaube nicht, dass er aus diesem tiefen Tal der Tränen wieder raus kommt.


Absolut und ich glaube sogar das es einfach nur was mit seiner Persönlichkeit zu tun hat. Schaut Euch mal im Zusammenschnitt Kaua nach Gegentoren an ... er sieht bemitleidenswert aus, traurig emotions und teilnahmslos .... ich denke das dies auch nicht gut bei den Mitspielern ankommt (was man da ja lesen konnte)


Nun, emotionslos würde ich nicht sagen, aber sicherlich traurig, sogar etwas verzweifelt. Dabei habe ich letzte Saison große Stücke auf ihn gehalten. Er hat, bis auf das Katastrophenspiel gegen Mainz, wirklich tolle Leistungen, inklusiver fantastischer Paraden, gezeigt. Aber so ein Kreuzbandriss macht mit einem Spieler schon etwas. Es dauert, bis man wieder das volle Vertrauen in den eigenen Körper hat und die ganzen Bewegungsabläufe wieder völlig ungehemmt sind.
Deswegen sage ich ja: Viel zu früh wieder auf den Platz gestellt. Man hätte (Hätte, hätte, Fahrradkette) sich auch ein Modell wie damals in Leverkusen überlegen können - um ihn dosierter ranzuführen. Also vielleicht die CL-Spiele mit Santos und die BL-Spiele mit Zetterer.
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Ich denke manche Fehler, die ihm unterlaufen sind, kann man auf mangelnde Spielpraxis schieben, kaum einer davon war jedoch auf Grund mangelnder Erfahrung entstanden. Was mich jedoch viel mehr wundert ist, wie oft und wie regelmäßig Schnitzer bei ihm erlaubt sind, während andere Top-Vereine schon wegen weniger Nichtigkeiten ihre Stammtorhüter ersetzen. Eigentlich könnte sich die Eintracht einen Keeper auf Oka Nikolov Niveau gar nicht mehr erlauben, will man dauerhaft auf der internationalen Bühne spielen.
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Jetzt mach hier mal unseren Oka nicht so schlecht!
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Lares schrieb:

Juno267 schrieb:

Lares schrieb:
Aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Ekitike hätte am Ende der letzten Saison gesagt: Ach nö, ich will jetzt noch nicht wechseln. Mir gefällt es bei der Eintracht und möchte mit ihr noch was erreichen.  Was meinst Du wie Krösche darauf regiert hätte.
Für wie realistisch hälst du es, dass Ekitike das gesagt hätte? Dieses Szenario ist so unrealistisch, dass man darüber wirklich nicht diskutieren muss.

Es geht nicht darum, wie realitisch dieses konkrete Beispielt ist, es geht darum, dass auch die neuen Spieler wissen, was sie an der Eintracht "haben".  Wie soll ich als Spieler Bindung aufbauen, wenn ich selbst, als Spieler und als Mensch, primär als Investition mit Gewinnaussicht gesehen werde.

Du kannst doch nicht sagen, dass sich die Eintracht zum Schlechten verändert hat und dann mit völlig absurden Hypothesen kommen um deinen Eindruck zu unterstreichen.
Wenn, dann solltest du schon ganz konkrete Fälle nennen, an denen sich dein Eindruck fest macht und nicht irgendwas konstruieren.
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Natürlich kann ich sagen, dass sich die Eintracht zum Schlechten verändert hat. Das liegt im Rahmen der freien Meinungsäußerung und habe es auch in meinem ursprünllichen Beitrag hier begründet.
Dieser ganze Thread dreht sich um die Emotionen, oder nicht mehr vorhanden, oder weniger Emotionen, die man mit der Eintracht verknüpft.
Ob meine These so "absurd" ist -  nun, das ist halt auch "nur" Deine Meinung, die bestimmt auch nicht jeder teilt.
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Lares schrieb:
Aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Ekitike hätte am Ende der letzten Saison gesagt: Ach nö, ich will jetzt noch nicht wechseln. Mir gefällt es bei der Eintracht und möchte mit ihr noch was erreichen.  Was meinst Du wie Krösche darauf regiert hätte.
Für wie realistisch hälst du es, dass Ekitike das gesagt hätte? Dieses Szenario ist so unrealistisch, dass man darüber wirklich nicht diskutieren muss.

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Juno267 schrieb:

Lares schrieb:
Aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Ekitike hätte am Ende der letzten Saison gesagt: Ach nö, ich will jetzt noch nicht wechseln. Mir gefällt es bei der Eintracht und möchte mit ihr noch was erreichen.  Was meinst Du wie Krösche darauf regiert hätte.
Für wie realistisch hälst du es, dass Ekitike das gesagt hätte? Dieses Szenario ist so unrealistisch, dass man darüber wirklich nicht diskutieren muss.

Es geht nicht darum, wie realitisch dieses konkrete Beispielt ist, es geht darum, dass auch die neuen Spieler wissen, was sie an der Eintracht "haben".  Wie soll ich als Spieler Bindung aufbauen, wenn ich selbst, als Spieler und als Mensch, primär als Investition mit Gewinnaussicht gesehen werde.
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Es geht ja nicht darum keine Emotionen mehr zu haben, sondern weniger Emotionen zu haben. Und so wie dein Beitrag klingt, kingen hier die meißten Beiträge. Früher war man mehr "dabei".

Wer sind denn bei dir die "Granden" mit dem unsympathischen Auftreten? Krösche, Hellmann, Reschke, Hardung und Beck vom e.V.?

Du tust ja gerade so, als ob Spieler hier her kommen würden um alt zu werden und um für ewig hier zu bleiben. Spieler kommen hier auch deswegen her, weil sie es als Sprungbrett zu Ruhm und Geld sehen. Dass es hier einige in die hohen Regale geschafft haben, ist denen ja auch nicht verborgen geblieben.

Und ich denke dass Leute wie Theate und besonders Kristensen sehr wohl Hinteregger-Typen sind. Dass auch denen aktuell nicht alles gelingt st schade, aber mal ehrlich, würden wir gerade sicher auf Platz 2-3 liegen, würden wir diese Diskussion hier gar nicht führen.
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Juno267 schrieb:

Es geht ja nicht darum keine Emotionen mehr zu haben, sondern weniger Emotionen zu haben. Und so wie dein Beitrag klingt, kingen hier die meißten Beiträge. Früher war man mehr "dabei".

Wer sind denn bei dir die "Granden" mit dem unsympathischen Auftreten? Krösche, Hellmann, Reschke, Hardung und Beck vom e.V.?

Du tust ja gerade so, als ob Spieler hier her kommen würden um alt zu werden und um für ewig hier zu bleiben. Spieler kommen hier auch deswegen her, weil sie es als Sprungbrett zu Ruhm und Geld sehen. Dass es hier einige in die hohen Regale geschafft haben, ist denen ja auch nicht verborgen geblieben.

Und ich denke dass Leute wie Theate und besonders Kristensen sehr wohl Hinteregger-Typen sind. Dass auch denen aktuell nicht alles gelingt st schade, aber mal ehrlich, würden wir gerade sicher auf Platz 2-3 liegen, würden wir diese Diskussion hier gar nicht führen.

Nun, die Eintracht hat sich ja inzwischen bei Beratern und Spielern einen "Ruf" erarbeitet. Genau deshalb wissen ja viele Spieler bereits bei ihrer Ankunft, dass die Eintracht entweder Durchgangsstation ist oder Einbahnstraße. Viele der "Talente", die es nicht gleich und schnell geschafft haben sind ja inzwischen sonstwo gelandet. Das kann natürlich keinerlei Bindung zwischen Spieler und Verein erzeugen. Es wird sich ja auch sehr oft, zum Teil zurecht, über die Mentalität der Spieler beschwert -auch, das sie versuchen würden sich wegzustreiken. Aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Ekitike hätte am Ende der letzten Saison gesagt: Ach nö, ich will jetzt noch nicht wechseln. Mir gefällt es bei der Eintracht und möchte mit ihr noch was erreichen.  Was meinst Du wie Krösche darauf regiert hätte. Ich denke er wäre alles anderes als "amused" gewesen. Gibt genügend Beispiele von Spielern, mit längerem Vertrag, die dann einfach auf die Tribüne gesetzt werden um sie zu einem Wechsel zu zwingen.
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Lares schrieb:

Das Problem ist, dass Santos so verunsichert ist, dass er bei jedem Ball der Richtung Tor kommt, Angst hat - und dadurch sehr oft die falschen Entscheidungen trifft (mal zu spät, mal gar nicht  raus, überhastet den Ball nach vorne schlagen usw.). Und natürlich wirkt sich das auch auf den kompletten Abwerverbund aus. Wenn ich als Verteidiger im "Rückspiegel" immer darauf achten muss, was mein verunsicherter Torwart gerade treibt, ist das auch für meine Konzentration nicht förderlich


Wenn das so wäre, hätten wir ja mit Zetterer mehr Sicherheit haben müssen.
War auch nicht der Fall und nun?
Bitte mal Grahl oder unseren Nachwuchstorhüter reinstellen.😎
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Natürlich hatte Zetterer, vor dem ersten Wechsel zu Santos, diese Sicherheit. Nach der weiteren Rotation ist diese natürlich auch etwas verloren gegangen. Trotzdem hat Zetterer, auch in seiner zweiten "Phase" besser gespielt und gehalten als Santos. Es gab sportlich keinen ausreichenden Grund wieder auf Santos zu setzen. Und, man hat auch Santos damit keinen Gefallen getan. Gut möglich, dass jenes das Ende seiner Karriere bedeutet- zumindest bei der Eintracht. Ich glaube nicht, dass er aus diesem tiefen Tal der Tränen wieder raus kommt.