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nilsinzero
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Vielleicht sollte man statt all der Schmähungen mal Mahdavikias politisches Engagement würdigen. Ist ja wirklich nicht ganz ohne, sich öffentlich vor Millionen seiner Landsleute gegen die islamistischen Machthaber zu stellen.
http://www.faz.net/s/Rub868F8FFABF0341D8AFA05047D112D93F/Doc~E5594A0BE7B9E4183B3C90F68878D3D08~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Nach FAZ.NET-Informationen haben sich neben dem für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga spielenden Mehdi Mahdavikia mindestens fünf weitere Mannschaftskameraden an der Aktion beteiligt. Vier der Spieler sind derzeit bei Klubs in Europa unter Vertrag, zwei Akteure, der ehemalige Bayern-Profi Ali Karimi und Hossein Kaebi, spielen für Vereine in Teheran. Die Spieler wollten nach Informationen aus dem Umfeld der Mannschaft ein Zeichen der Solidarität mit den demonstrierenden Menschen in ihrer Heimat setzen.
Zur Halbzeit des Spiels legten die Spieler die Schweißbänder indes ab, nachdem offenkundig ein eindringlicher telefonischer Appell aus Iran die Mannschaft erreichte. Mannschaftskapitän Mehdi Mahdavikia habe seine ebenfalls grüne Kapitänsbinde am Oberarm behalten. Die anderen Spieler tauschten ihre grünen Schweißbänder gegen weiße aus, um wenigstens noch ein Zeichen für den Frieden setzen zu können.
http://www.faz.net/s/Rub868F8FFABF0341D8AFA05047D112D93F/Doc~E5594A0BE7B9E4183B3C90F68878D3D08~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Zweitens, in meinen Augen muss Inui spielen. Klar sind seine Dribbeleien und Alleingänge manchmal zum Haareraufen, aber nichtsdestotrotz ist er der kreativste Spieler der Mannschaft. Wenn es gefährlich wird, hat(te) er doch ganz oft seine Füße im Spiel. Schon aus psychologischer Sicht ist er in meinen Augen wichtig: Wenn der Gegner weiß, da ist ein Spieler, der etwas Überraschendes tun kann, schafft das schon einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.