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Erneute Geldstrafe gegen E. Frankfurt [10.000 € wg. Nürnberg]

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Wieder mal eine Geldstrafe. Wieder sind es 10.000€, so langsam läppert sich das zusammen.
Eines kann ich aber von Seiten der Eintracht nicht verstehen, da wird Bance mit einem vollem Bierbecher beworfen, und die Verursacher waren klar im Fernsehen zu erkennen, wieso stellt man da nicht gleich Strafanzeige und lässt die beiden Herren die Strafe zahlen, die kommen ohne Belange davon, das kann es dann auch nicht sein. Wenn man klar einen Täter erkennen kann, sollte der auch zur Verantwortung gezogen werden.
Andere Vereine machen das auch, wieso die Eintracht nicht. Weil es vielleicht Fans von der Haupttribüne waren?!

Letztendlich sollten sich alle Fans im klaren sein, Böller, Pyro gehören nicht ins Stadion. Es ist verboten man macht sich strafbar, ganz einfach. Ein Support der Mannschaft mit Choreo oder Schlachtrufen etc. ist völlig legitim. Ich würe mich maßlos ärgern, wenn wir wegen ein paar unverbesserlichen Punkte abgezogen bekommen, das schadet der Mannschaft und unterstützt sie nicht einen Hauch. Daher gegen Pyro und Böller.

Grüße Bluerider
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AddySGE schrieb:
Ich kann nur sagen die Leute die  da immer so aus der Reihe tanzen und den Verein damit schaden.... wagt es niemals euch als Eintrachter zu bezeichnen.... das seid ihr nämlich nicht


Hast du hier zu bestimmen wer Anhänger der Eintracht ist oder nicht?  
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Ach ja Nachtrag noch, sorry.
Früher standen wir im G Block und haben unser mitgebrachtes Papier angezündet und schön Feuer gemacht, die ein oder andere Rauchbombe wurde da auch gezündet, nur das Stadion damals ( unser Waldstadion ) war nicht komplett überdacht und der Regen bzw. Wind, hatte das ganze innerhalb von Sekunden davon getragen, klar war es damals nicht erlaubt Rauchbomben zu zünden, nur diese hatten keine entscheidene Konsequenz auf das Spiel.
Dafür wurde man bei schlechtem Wetter durchnässt bis zum geht nicht mehr.
Also alles Vor und Nachteile.

Grüße Bluerider
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Pedrogranata schrieb:
Man kann, vielmehr muß leider sehen, daß es mit den Befürwortern von Pyro keinen Konsens geben wird.

Es handelt sich [edit] um sogenannte Überzeugungstäter, die keiner rechtlichen Argumentation zugänglich sind.

Vielmehr vertritt [edit] die Meinung, daß das Verbot dann eben durchbrochen werden müsse und der Schaden, der der Eintracht erwächst, durch die Wohltaten der Ultras (Choreos, Fahnen, Support etc) längst wettgemacht werde und es auch genügend Genießer ihrer Fackelshow gebe, die die Strafen wert seien.

Im Grunde hat er damit dann recht, wenn man seine Ultra-Aktionen befürwortet, man an ihren Choreos, an ihren Gesängen Gefallen findet, ihre Gesänge und Initiativen für die eine seligmachende und wünschenswerte Stimmungsmache hält und sie für den Inbegriff der Fan-Kultur hält (weil man vielleicht auch nichts anderes kennt).

Deswegen habe ich den - zugegeben natürlich polemischen und überspitzten - "Sekten"-Post oben, in impulsivem Zustand rausgehauen.

Man kann [edit] von den Jungs nicht erwarten, daß sie brav die Clowns machen und die Eintracht und ihre restlichen Fans mit ihrer Stimmungsmache kostenfrei beglücken, ihnen aber, sobald sie auch selbst mal etwas eigenen "Spaß" wollen, also auch mal über die Stränge schlagen wollen, was offenbar mit den Fackeln und diese widerum mit den Strafgeld-Zahlungen verbunden ist, den Schaden durch diese Strafzahlungen vorhalten.
Und auch was einen Punktabzug, oder ein Geisterspiel im Werte von ein paar hunderttausend EUR betrifft, sei das immer noch ein angemessener Gegenwert für die ach so tollen Choreos, wunderschönen Unterstützungsgesänge und sonstige Stimmungsmache in den Stadien, die der Eintracht andererseits ein volles Haus und damit Einnahmen in Millionenhöhe garantiert hätten, während anderenfalls, d.h. ohne die Beglückung durch die Kreativität der Ultras öde und gähnende Leere im Stadion voller Langweiler herrschen würde, die die Einnahmen der Eintracht um ein Vielfaches der Strafen oder Kosten eines Geisterspiels gedrückt hätten.

Recht haben sie ! Wer zu ihnen (J)A sagt, muß auch B zahlen !

Ich brauch sie aber nicht. Ich brauche ihre Stimmungsmache nicht, nicht ihre Choreos, nicht ihre Gebetsmühlen-Gesänge, nicht ihre angstmachende schwarze Kluft, nicht ihre "Zigeuner-Pack"-Rufe, nicht ihren "Support", nicht ihre Auswärts-Fahrten, usw.

Ich brauche keine Animateure. Ich mache mir meine Stimmung selbst.

Deswegen zahle ich auch nicht; nicht für eure Choreos und auch nicht für eure Pyros !

Und auch nicht für euren sonstigen Sekten-Mist.




Das klingt verbittert !!!
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B-W-X schrieb:
Pedrogranata schrieb:
Man kann, vielmehr muß leider sehen, daß es mit den Befürwortern von Pyro keinen Konsens geben wird.

Es handelt sich [gelöscht] um sogenannte Überzeugungstäter, die keiner rechtlichen Argumentation zugänglich sind.

Vielmehr vertritt [gelöscht]... die Meinung, daß das Verbot dann eben durchbrochen werden müsse und der Schaden, der der Eintracht erwächst, durch die Wohltaten der Ultras (Choreos, Fahnen, Support etc) längst wettgemacht werde und es auch genügend Genießer ihrer Fackelshow gebe, die die Strafen wert seien.

Im Grunde hat er damit dann recht, wenn man seine Ultra-Aktionen befürwortet, man an ihren Choreos, an ihren Gesängen Gefallen findet, ihre Gesänge und Initiativen für die eine seligmachende und wünschenswerte Stimmungsmache hält und sie für den Inbegriff der Fan-Kultur hält (weil man vielleicht auch nichts anderes kennt).

Deswegen habe ich den - zugegeben natürlich polemischen und überspitzten - "Sekten"-Post oben, in impulsivem Zustand rausgehauen.

Man kann [gelöscht] von den Jungs nicht erwarten, daß sie brav die Clowns machen und die Eintracht und ihre restlichen Fans mit ihrer Stimmungsmache kostenfrei beglücken, ihnen aber, sobald sie auch selbst mal etwas eigenen "Spaß" wollen, also auch mal über die Stränge schlagen wollen, was offenbar mit den Fackeln und diese widerum mit den Strafgeld-Zahlungen verbunden ist, den Schaden durch diese Strafzahlungen vorhalten.
Und auch was einen Punktabzug, oder ein Geisterspiel im Werte von ein paar hunderttausend EUR betrifft, sei das immer noch ein angemessener Gegenwert für die ach so tollen Choreos, wunderschönen Unterstützungsgesänge und sonstige Stimmungsmache in den Stadien, die der Eintracht andererseits ein volles Haus und damit Einnahmen in Millionenhöhe garantiert hätten, während anderenfalls, d.h. ohne die Beglückung durch die Kreativität der Ultras öde und gähnende Leere im Stadion voller Langweiler herrschen würde, die die Einnahmen der Eintracht um ein Vielfaches der Strafen oder Kosten eines Geisterspiels gedrückt hätten.

Recht haben sie ! Wer zu ihnen (J)A sagt, muß auch B zahlen !

Ich brauch sie aber nicht. Ich brauche ihre Stimmungsmache nicht, nicht ihre Choreos, nicht ihre Gebetsmühlen-Gesänge, nicht ihre angstmachende schwarze Kluft, nicht ihre "Zigeuner-Pack"-Rufe, nicht ihren "Support", nicht ihre Auswärts-Fahrten, usw.

Ich brauche keine Animateure. Ich mache mir meine Stimmung selbst.

Deswegen zahle ich auch nicht; nicht für eure Choreos und auch nicht für eure Pyros !

Und auch nicht für euren sonstigen Sekten-Mist.




Das klingt verbittert !!!



Ja, ist es. Der Mob geht mir gehörig auf den Keks...
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Pedrogranata schrieb:


Ja, ist es. Der Mob geht mir gehörig auf den Keks...


Wenn das jetzt ne Diskussion wird, wer wem aufn Keks geht, wird das ein noch schönerer Thread, Pedro.  ,-)

Danke gereizt.
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bluerider schrieb:
Eines kann ich aber von Seiten der Eintracht nicht verstehen, da wird Bance mit einem vollem Bierbecher beworfen, und die Verursacher waren klar im Fernsehen zu erkennen, wieso stellt man da nicht gleich Strafanzeige und lässt die beiden Herren die Strafe zahlen, die kommen ohne Belange davon, das kann es dann auch nicht sein. Wenn man klar einen Täter erkennen kann, sollte der auch zur Verantwortung gezogen werden.


Ja, da hast du vollkommen Recht, der schwerstkriminelle Bierbecherschütter sollte die vollen Konsequenzen zu spüren bekommen und Bancé die Reinigung des Trikots bezahlen müssen.

Mann, Mann, Strafanzeige - gehts noch?
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Pedrogranata schrieb:

Ja, ist es. Der Mob geht mir gehörig auf den Keks...


Ich glaube, dass gar nicht so wenigen manch Beitrag von dir auch ziemlich auf den Keks geht.
Abgesehen davon denke ich, dass es den "Mob" recht wenig juckt wenn er dir auf den Keks geht. Und das ist auch gut so.

Diese Ultra-Verteufelungen deinerseits nehmen ja wirklich schon amüsante Züge an...
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Mal eine Frage. Sind eigentlich handelsübliche Eimer (so 10L) im Stadion verboten?
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Ibanez schrieb:
Mal eine Frage. Sind eigentlich handelsübliche Eimer (so 10L) im Stadion verboten?  


Wieso? Planste ne Sangria-Party im Block?
Dann bring ich Stroh-Halme mit.  ,-)
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also ich will auch noch mal was zu dieser diskussion sagen:

es wird ja deutlich, dass ziemlich viele leute es ziemlich sch* finden, dass die eintracht immer wieder schlechte schlagzeilen und strafen wegen dieser sachen bekommt.
auch wird deutlich, dass einige (vll. durchaus berechtigt) sehr gerne pyros und co. im stadion haben und nicht darauf verzichten müssen.
allerding ist die rechtslage von der liga aus eindeutig, und wir fans hier im forum oder im stadion können auch gar nix daran ändern! deshalb gibt es an dieser stelle doch gar nix mehr darüber zu diskutieren, man muss sich an das bestehende recht halten. punkt.
das ist genauso, als ob wir jetzt hier diskutieren würden, ob es gut ist, innerorts nur 50 fahren zu dürfen. sicherlich finden das viele doof, aber man kann daran nix ändern, also muss man sich zwangsweise halbwegs dran halten (oder man muss halt blechen^^). und die pyros werden aufgrund der auffälligkeit jedes mal entdeckt (sinn der sache), das ist also, als ob mal jedes mal geblitzt wird mit 100% sicherheit. und wer dann immernoch alle zwei wochen mit 90 durchs dorf fährt...
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Grabi65 schrieb:
bluerider schrieb:
Eines kann ich aber von Seiten der Eintracht nicht verstehen, da wird Bance mit einem vollem Bierbecher beworfen, und die Verursacher waren klar im Fernsehen zu erkennen, wieso stellt man da nicht gleich Strafanzeige und lässt die beiden Herren die Strafe zahlen, die kommen ohne Belange davon, das kann es dann auch nicht sein. Wenn man klar einen Täter erkennen kann, sollte der auch zur Verantwortung gezogen werden.


Ja, da hast du vollkommen Recht, der schwerstkriminelle Bierbecherschütter sollte die vollen Konsequenzen zu spüren bekommen und Bancé die Reinigung des Trikots bezahlen müssen.

Ja klar geht es noch, was würdest Du machen, wenn Du Sportler bist, Dir ein hitziges Duell mit Meike lieferst und dann noch mit Bier beworfen wirst. Dafür musste die Eintracht unser Verein 7.500 € berappen, ich finde das nicht lustig und mit dem Geld hätte man wirklich was bessere machen können, z.B. Freibier nach der Saison für die Fans.
Hier war klar der Verursacher zu erkennen, ergo sollte er auch für die Kosten aufkommen.

Bluerider
Mann, Mann, Strafanzeige - gehts noch?

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reggaetyp schrieb:
gereizt schrieb:
Böller finde ich scheixxe. Immer und überall. Der Krach geht mir auf den Sack. Und es ist verboten außerhalb dieser dämlichen Sylvesterknallorgie. Ok. Aber keiner von euch, der nun die Böllerwerfer oder besser noch ganze Fangruppen als Chaoten tituliert hat je was Verbotenes getan, so als Jugendlicher oder kurz danach? Klar.

Früher war es besser, so in den 80igern. Statt Bengalos gabs brennende Fahnen und Schals vom Feind, die berittene Polizei hat zugeschaut, wenn Herthafrösche oder die OFX-verstärkten Schlaker ihre jämmerliche Blockstürme versuchten und überall die Fäuste flogen. Rennen oder mitmachen hieß es da, wenn man nen Schal, ne Fahne oder/und ne Kutte hatte. Ich bin meistens gerannt. Denn da war es manchmal richtig gefährlich. Nicht so wie heute in den modernen Wohlfühltempeln wo es mal raucht und sehr selten mal knallt.

Heute wird mir medial eingeredet, dass Rauchpulver und bengalische Feuer für Krawall oder Ausschreitung stehen. Glaube ich nicht. Genauso wenig, dass Pyro für „Auflehnung“ steht. Es ist eher ein Zeichen von „sich beweisen wollen in der Gruppe“ find ich. Genau wie früher.

Es ist verboten, genau wie die Scheixxböller. Wer erwischt wird, wird bestraft. Wenn jemand verletzt wird, sowieso. In Ordnung. Aber gesamte Gruppen an den Pranger zu stellen find ich zum kotzen.

So aber verfährt der DFB mit seinen Globalstrafen und -drohungen. Auch ne Art zündeln. Denn dadurch wird das Klima erst so richtig vergiftet.


Danke. Bei allem, was der Eintracht da an Imageschaden und womöglich mehr zugefügt wird, sollte man nicht ganzen Gruppen das Fansein absprechen oder sie komplett als Deppen hinstellen.
Jeder baut mal scheiße, wenn er jung ist. Und macht dies auch noch, um in der Gruppe seinen Platz zu finden und/oder zu behaupten.
Und in der sterilen Arenalandschaft muss man ja schon schauen, dass man niemand durch ne Zigarette (oder einen Joint, huch) oder durch Aufstehen verärgert. Ein lautes "kölner Drecksau" in Richtung gegnerischen Spieler wird auch stirnrunzelnd quittiert.
Ich möchte nicht, dass jemand Angst haben muss im Stadion geschweige denn Schaden nimmt. Doch dass es im Stadion in den vergangenen 25 Jahren immer sicherer geworden ist, kann niemand in Abrede stellen, der die Vergangenheit kennt.
Die Diskussion ist (nicht zuletzt dank GdP) schon sehr gehypt.
Man muss das hier wahrscheinlich dazu schreiben: Böller finde ich scheiße, Pyro schadet der Eintracht, deshalb lehne ich es ab.


Also mal ehrlich Leute,

ich kann mich noch an die 80er im Stadion erinnern und natürlich war es damals deutlich gefährlicher zum Fußball zu gehen als Heute und natürlich gab und gibt es immer wieder jugendlichen Übermut.

Sicher hat auch niemand Interesse daran, in Schlafwagen-Stadien wie teilweise in England zu sitzen (von stehen ist da ja schon länger keine Rede mehr).

Andererseits ist es hoffentlich klar, dass es gute Gründe für das Verbot von Pyro in Stadien gibt, die nichts mit irgendwelchen DFB Repressalien, sondern mit Sicherheit von Zuschauern und Spielern zu tun haben.

Was mich angeht will ich sicher keine ganze Fangruppe (wir reden schon über die Ultras, oder?) über einen Kamm scheren, es muss aber erlaubt sein diese Gruppe auch als Gruppe zu hinterfragen, wenn eben aus deren Reihen immer wieder die Zündler kommen, gedeckt werden und Statements wie letztes Jahr nach dem KSC Auftritt kommen.

Grundsätzlich finde ich vieles Gut, was aus dem Ultra-Umfeld kommt, ob's jetzt Support und Choreos angeht oder die "politische" Haltung gegenüber z.B. 50+1 und Abschaffung von Stehplätzen; anderes, wie eben die Einstellung zu Zündeleien im Stadion kann ich nicht nachvollziehen.

Im Prinzip geht's mir da wie mit den Kuttentumulten der 80er oder den Hools der 90er, solange die sich irgendwo auf der Wiese die Köppe eingerannt haben war's mir egal, wenn es meinem Verein geschadet hat oder man glaubte sich irgendwo in einer Innenstadt vermöbeln zu müssen und Unbeteiligte reinzuziehen hat mich das damals schon angekotzt.

Was'n jetzt eigentlich mein Fazit?

Ach ja: Pro Pyro auf der Waldwiese.

Gruss

Wedge
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Die Zeiten wo Pyrotechnik fester Bestandteil einer Fankurve war sind schon lange vorbei. Die Zahl derjenigen, die das Abbrennen von Bengalos, Rauchpulver oder Böllern gut heißen, ist eine geringe. Aber das Verhalten dieser wenigen Fans schadet im Endeffekt allen. Verein, Kurve und letztendlich auch den Zündlern, denen lange Stadionverbote drohen.

Während die heimischen Medien bei Weltmeisterschaften oder Spielen der italienischen Serie A immer wieder von einem „südländischen Flair“ sprechen ist das Zündeln in deutschen Stadien jedoch verpöhnt und die Verantwortlichen werden als Hooligans und Krawallmacher verurteilt.

Doch während das Zündeln im heimischen Stadion komplett eingestellt wurde, dient es in den Stadien verfeindeter Fangruppen wie Nürnberg oder Karlsruhe mehr zum provozieren als um die Schaffung südländischer Verhältnisse.

Doch ist das wirklich nötig? Der Frankfurter Anhang muss sich wahrlich nicht vor den gegnerischen Kurven auswärts verstecken. Um lauter als die Nürnberger oder Karlsruher Kurve zu sein, braucht es keine Pyrotechnik. Und dass Rauchpulver oder Böller eine leistungssteigernde Wirkung auf die eigenen Spieler haben, wurde auch noch nicht nachgewiesen.

Die verhängten Strafen (Nürnberg 10.000 €, Karlsruhe 40.000 €) werden nicht von den Tätern bezahlt, sondern aus dem Kapital der Eintracht Frankfurt Fussball AG. Geld, das sowohl die Profiabteilung als auch der Verein dringend benötigt. Das führt zu einer niedrigen Hemmschwelle. Sicherlich würde weniger Pyrotechnik abgebrannt, wenn den Zündlern nicht nur ein Stadionverbot drohen würde, sondern sie auch den finanziellen Schaden tragen müssten.

Zudem steigert die Nichtbeachtung der Sicherheitsauflagen die Repression von Fans durch verstärkete Kontrollen, mehr Ordner in den Kurven und nicht zuletzt erhöhten Polizeiaufgeboten bei Auswärtsspielen.

Pyrotechnik hat in einem Fussballstadion nichts zu suchen. Um die eigene Mannschaft zu unterstützen braucht es keine Böller, Rauchpulver oder Bengalos. Das haben die Eintracht-Fans in der Vergangenheit beeindruckend gezeigt. Und es wäre schade, wenn ein Umdenken erst dann einsetzen würde, wenn Fans und Zuschauer ausgesperrt werden, und keiner mehr da ist, der die Eintracht zum Sieg schreit.
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Pedrogranata schrieb:
Deswegen zahle ich auch nicht; nicht für eure Choreos und auch nicht für eure Pyros !

Und auch nicht für euren sonstigen Sekten-Mist.


Komisch komisch, neulich am Sportfeld hast Du den schwarz-weißen Meisterschal, der übrigens auch von diesen "Sektenspinnern" rausgegeben wurde, noch als "ganz toll" bezeichnet und es war ansonsten kein negatives Wort von Dir zu hören.

Aber hauptsache alles schön schwarz und weiß anmalen. Zumindest hier im Forum.
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gereizt schrieb:
Böller finde ich scheixxe. Immer und überall. Der Krach geht mir auf den Sack. Und es ist verboten außerhalb dieser dämlichen Sylvesterknallorgie. Ok. Aber keiner von euch, der nun die Böllerwerfer oder besser noch ganze Fangruppen als Chaoten tituliert hat je was Verbotenes getan, so als Jugendlicher oder kurz danach? Klar.

Früher war es besser, so in den 80igern. Statt Bengalos gabs brennende Fahnen und Schals vom Feind, die berittene Polizei hat zugeschaut, wenn Herthafrösche oder die OFX-verstärkten Schlaker ihre jämmerliche Blockstürme versuchten und überall die Fäuste flogen. Rennen oder mitmachen hieß es da, wenn man nen Schal, ne Fahne oder/und ne Kutte hatte. Ich bin meistens gerannt. Denn da war es manchmal richtig gefährlich. Nicht so wie heute in den modernen Wohlfühltempeln wo es mal raucht und sehr selten mal knallt.

Heute wird mir medial eingeredet, dass Rauchpulver und bengalische Feuer für Krawall oder Ausschreitung stehen. Glaube ich nicht. Genauso wenig, dass Pyro für „Auflehnung“ steht. Es ist eher ein Zeichen von „sich beweisen wollen in der Gruppe“ find ich. Genau wie früher.

Es ist verboten, genau wie die Scheixxböller. Wer erwischt wird, wird bestraft. Wenn jemand verletzt wird, sowieso. In Ordnung. Aber gesamte Gruppen an den Pranger zu stellen find ich zum kotzen.

So aber verfährt der DFB mit seinen Globalstrafen und -drohungen. Auch ne Art zündeln. Denn dadurch wird das Klima erst so richtig vergiftet.


#
vonNachtmahr1982 schrieb:
AddySGE schrieb:
Ich kann nur sagen die Leute die  da immer so aus der Reihe tanzen und den Verein damit schaden.... wagt es niemals euch als Eintrachter zu bezeichnen.... das seid ihr nämlich nicht


Hast du hier zu bestimmen wer Anhänger der Eintracht ist oder nicht?    


Ich würde es nicht ganz so krass ausdrücken aber ich sehe es ähnlich:

Ein Eintracht-Anhänger sollte seinen Verein nach Leibeskräften und gutem Gewissen unterstützen. Wie dies geschieht, ist im Grunde genommen egal, so lange es im Rahmen des Erlaubten, des Legalen geschieht. Ein Eintracht-Anhänger ist in erster Linie am Wohl seinen Vereines interessiert, der Unterstützung seiner Mannschaft. Sicherlich sind laute Schlachtrufe, andauernde Fangesänge Motivation für die Mannschaft und reflektieren positiv auf den Verein. Feuerwerkskörper sind nun mal in der Bundesliga verboten, ob gerechtfertigt oder nicht ist eine andere Frage. Wenn dieses Verbot missachtet wird, gibt es eine Strafe. Wenn das Verbot mehrfach missachtet wird, gibt es intensivere Strafe. Wenn das Verbot immer wieder aufs Neue missachtet wird, dann wird über kurz oder lang ein Exempel seitens der Gesetzgebung statuiert werden müssen. Dieses Exempel könnte eine Platzsperre, ein Geisterspiel oder womöglich Punktabzug bedeuten, die sich wiederrum auf die Mannschaft und den Verein auswirken.

Ist das im Sinne eines Anhängers? Die bewusste Schädigung seines eigenen Vereins? Oder welche Motive stecken sonst hinter Böllerwürfen und Pyroeffekten? "Ist zwar verboten und kann teils schwerwiegende Folgen haben aber schei@'&egal, es sieht so geil aus"? Zur eigenen Belustigung?

Ich verstehe die Motivation nicht wirklich, denn es ist nicht im Sinne des Vereins. Und ob die Mannschaft dadurch zusätzlich angespornt wird, wage ich zu bezweifeln.

Allerdings sollte man auch nicht den Fehler machen und Ultra = Pyromaniac zu setzen.

Fakt ist aber und bleibt (wahrscheinlich noch länger): Pyrotechnik auf den Rängen ist verboten.
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bluerider schrieb:
Grabi65 schrieb:
bluerider schrieb:
Eines kann ich aber von Seiten der Eintracht nicht verstehen, da wird Bance mit einem vollem Bierbecher beworfen, und die Verursacher waren klar im Fernsehen zu erkennen, wieso stellt man da nicht gleich Strafanzeige und lässt die beiden Herren die Strafe zahlen, die kommen ohne Belange davon, das kann es dann auch nicht sein. Wenn man klar einen Täter erkennen kann, sollte der auch zur Verantwortung gezogen werden.


Ja, da hast du vollkommen Recht, der schwerstkriminelle Bierbecherschütter sollte die vollen Konsequenzen zu spüren bekommen und Bancé die Reinigung des Trikots bezahlen müssen.

Ja klar geht es noch, was würdest Du machen, wenn Du Sportler bist, Dir ein hitziges Duell mit Meike lieferst und dann noch mit Bier beworfen wirst. Dafür musste die Eintracht unser Verein 7.500 € berappen, ich finde das nicht lustig und mit dem Geld hätte man wirklich was bessere machen können, z.B. Freibier nach der Saison für die Fans.
Hier war klar der Verursacher zu erkennen, ergo sollte er auch für die Kosten aufkommen.

Bluerider
Mann, Mann, Strafanzeige - gehts noch?





Bleiben wir doch mal bei den Fakten. 7.500 Euro Geldstrafe gab es fürs Fackeln in Leverkusen und den Becherwurf.
Wenn es nun 10.000 Euro fürs Fackeln in Nürnberg gab, dann kannst du dir ausrechnen, dass die paar Milliliter Bier nur pro forma vom DFB mit erwähnt wurden.

Völlig lächerlich, hier eine Strafanzeige zu fordern. Das wurde alles ganz hervorragend und dem "Tatbestand" angemessen gelöst.
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Lichtgestalt schrieb:
Die Zeiten wo Pyrotechnik fester Bestandteil einer Fankurve war sind schon lange vorbei. Die Zahl derjenigen, die das Abbrennen von Bengalos, Rauchpulver oder Böllern gut heißen, ist eine geringe. Aber das Verhalten dieser wenigen Fans schadet im Endeffekt allen. Verein, Kurve und letztendlich auch den Zündlern, denen lange Stadionverbote drohen.

Während die heimischen Medien bei Weltmeisterschaften oder Spielen der italienischen Serie A immer wieder von einem „südländischen Flair“ sprechen ist das Zündeln in deutschen Stadien jedoch verpöhnt und die Verantwortlichen werden als Hooligans und Krawallmacher verurteilt.

Doch während das Zündeln im heimischen Stadion komplett eingestellt wurde, dient es in den Stadien verfeindeter Fangruppen wie Nürnberg oder Karlsruhe mehr zum provozieren als um die Schaffung südländischer Verhältnisse.

Doch ist das wirklich nötig? Der Frankfurter Anhang muss sich wahrlich nicht vor den gegnerischen Kurven auswärts verstecken. Um lauter als die Nürnberger oder Karlsruher Kurve zu sein, braucht es keine Pyrotechnik. Und dass Rauchpulver oder Böller eine leistungssteigernde Wirkung auf die eigenen Spieler haben, wurde auch noch nicht nachgewiesen.

Die verhängten Strafen (Nürnberg 10.000 €, Karlsruhe 40.000 €) werden nicht von den Tätern bezahlt, sondern aus dem Kapital der Eintracht Frankfurt Fussball AG. Geld, das sowohl die Profiabteilung als auch der Verein dringend benötigt. Das führt zu einer niedrigen Hemmschwelle. Sicherlich würde weniger Pyrotechnik abgebrannt, wenn den Zündlern nicht nur ein Stadionverbot drohen würde, sondern sie auch den finanziellen Schaden tragen müssten.

Zudem steigert die Nichtbeachtung der Sicherheitsauflagen die Repression von Fans durch verstärkete Kontrollen, mehr Ordner in den Kurven und nicht zuletzt erhöhten Polizeiaufgeboten bei Auswärtsspielen.

Pyrotechnik hat in einem Fussballstadion nichts zu suchen. Um die eigene Mannschaft zu unterstützen braucht es keine Böller, Rauchpulver oder Bengalos. Das haben die Eintracht-Fans in der Vergangenheit beeindruckend gezeigt. Und es wäre schade, wenn ein Umdenken erst dann einsetzen würde, wenn Fans und Zuschauer ausgesperrt werden, und keiner mehr da ist, der die Eintracht zum Sieg schreit.


Ohne die Aktion in Karlsruhe hätten wir verloren. Die Einschüchterung gegenüber den Karlsruher Spielern ist brilliant gelungen.  
#
B-W-X schrieb:
Ibanez schrieb:
Mal eine Frage. Sind eigentlich handelsübliche Eimer (so 10L) im Stadion verboten?  


Wieso? Planste ne Sangria-Party im Block?
Dann bring ich Stroh-Halme mit.  ,-)

Wäre ne alternative. Ich dachte eher die Gegner von Pyros, könne ja einen Eimer kaufen (kosten ca. 1€). Mit Edding Anti-Pyro drauf schreiben. Ins Stadion mitnehmen und im Klo mit Wasser füllen. Sollte einer ein Bengalo zünden, wird von allen Seiten gelöscht... ,-)

Auswärts würden die Kosten fürs Wasser übrigens vom Gegner bezahlt und nicht von der SGE  

Danach könnte man auch noch Sangria einfüllen...


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