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Einschlafprobleme!

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Hallo Leute!

Ich hab in letzter Zeit unregelmäßige starke Einschlafprobleme. Die machen sich dadurch bemerkbar, dass ich zwar wie immer relativ schnell in die Phase falle, in der man schon so halb träumt und sogleich auch ganz einschlafen wird, dann bekomme ich jedoch kurz Herzrasen oder ich zucke zusammen und bin wieder gänzlich wach.
Das geht dann zig mal so, es ist einfach deprimierend, wenn der eigene Körper verhindert, dass man endlich einschläft. Mit fortschreitender Zeit steigt dann der Alltagsdruck, man denkt "ohje, was soll das morgen früh nur geben" und so weiter.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hab ich das letzte Mal kurz vor halb fünf auf die Uhr geschaut bis ich dann endlich eingeschlafen bin. Gestern wars kurz vor drei.
Ich hab ziemlich viel Streß an der Uni, man muss eigentlich sagen, dass die Uni momentan den Rest meines Lebens bestimmt. Dazu kam noch, dass vor Kurzem meine Oma gestorben ist, ich aber überhaupt keine Möglichkeit hatte ausreichend zu trauern, weil ich an der Uni dauernd am Ball bleiben muss und ich es mir nicht leisten kann stehen zu bleiben.
Interessant ist jedoch, wenn ich erst einmal schlafe, dann schlafe ich sehr gut. Wenn ich zwischendurch mal aufwache, schlafe ich dann auch problemlos wieder ein. Es geht einzig und allein um das erste Einschlafen.
Die dann folgende Schlafqualität ist dann jedoch so gut, dass sie bisher noch die Einschlafprobleme ausgleicht.
Jedoch ist es einfach lästig, wenn man Frühaufsteher ist und man samstags meistens so um 8 aufsteht, dann aber nicht richtig einschläft.
Meine Mutter hat mit ein Baldriankonzentrat gegeben, dann werde ich mal ausprobieren.
Was bei mir auch sehr gut helfen würde, wäre ein Bierchen vorm Einschlafen. Jedoch habe ich da einfach zu viele Bedenken davor, da ich mir das nicht angewöhnen möchte. Verständlicherweise.

Ich wäre über ein paar Tipps von euch dankbar, was ihr so macht, wenn ihr nicht pennen könnt.
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Guuude

Das kenn ich leider auch zu gut! Wichtig ist, möglichst Fenster auf, damit erstens frische Luft reinkommt und es zweitens nicht zu warm ist im Schlafzimmer.

Ich habe mir aus den USA ein paar freiverkäufliche "Sleeping Aids" geholt, die auch recht gut helfen, wenn´s mal garnicht geht mit dem Einschlafen.

Ein Bierchen vor dem Schlafen hilft bei mir dagegen garnicht, da werde ich eher wach von.

Aber meiner Erfahrung nach ist das Wichtigste, nicht ständig auf die Uhr zu sehen! Je weniger Zeit zum schlafen bleibt, desto unmöglicher wird es zur Ruhe zu kommen.

Baldrian könnte auch helfen, sich nicht mehr so viele Gedanken zu machen, die einen vom Einschlafen abhalten. Ich persönlich habe da eine andere "Technik", ebenfalls auf natürlicher Basis, die für Nichtraucher allerdings nicht so in Frage kommt. Hilft aber sehr zuverlässig
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Hey, Schobbe, wo kommst Du denn auf einmal her? Lange nichts von Dir gelesen...

Zum Thema: Ich glaube, meistens sind Schlafprobleme psychisch bedingt. Wahrscheinlich machst Du Dir zuviele Sorgen um Uni etc., die dann im Hinterkopf herumschwirren und Dich immer wieder aufschrecken lassen. Versuche halt, den Druck etwas von Dir zu nehmen. Sorge dafür, dass Du nicht mit dringenden Pflichten im Rückstand bist, so dass Du Dir selbst nichts vorzuwerfen hast, selbst wenn das Gesamtergebnis (z.B. an der Uni) nicht so ist, wie man es sich wünscht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Es ist nicht so wild wie man glaubt, wenn man selbst drinsteckt.
Kurzfristig kannst Du es mal mit Melissenblättertee versuchen (10 Min. gezogen). Der haut mich immer total um.
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Vor dem Schlafengehen eine Runde Laufen, mit gutem Rhythmus (nicht Rennen) kann helfen. Dann natürlich das ganze Spektrum von Autogenem Training, Yoga, Meditation, Chi Gong, spezielle Atemübungen etc. - das ist zwar ein gewisser Aufwand, kann aber insgesamt und auch für den Schlaf sehr gut sein. Baldrian, okay, aber dann wirklich hochkonzentriert (400 oder besser 600 mg Trockenextrakt/Tab.).

Wenn alles nix hilft: aus StefanKs Harem ein paar Schafe ausleihen und zählen.

Oder noch ne PN.
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Haddekuche schrieb:
Hey, Schobbe, wo kommst Du denn auf einmal her? Lange nichts von Dir gelesen...

Zum Thema: Ich glaube, meistens sind Schlafprobleme psychisch bedingt. Wahrscheinlich machst Du Dir zuviele Sorgen um Uni etc., die dann im Hinterkopf herumschwirren und Dich immer wieder aufschrecken lassen. Versuche halt, den Druck etwas von Dir zu nehmen. Sorge dafür, dass Du nicht mit dringenden Pflichten im Rückstand bist, so dass Du Dir selbst nichts vorzuwerfen hast, selbst wenn das Gesamtergebnis (z.B. an der Uni) nicht so ist, wie man es sich wünscht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Es ist nicht so wild wie man glaubt, wenn man selbst drinsteckt.
Kurzfristig kannst Du es mal mit Melissenblättertee versuchen (10 Min. gezogen). Der haut mich immer total um.



gude,

denke mal das haddekuchen es gut auf den punkt gebracht hat.
solltest vlt. mal mit deinem hausarzt sprechen

jack
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Also, ich rate Dir, versuche im allgemeinen - und nicht nur abends - zur Ruhe zu kommen, gelassener zu werden.

Das mit dem Baldrian ist eine gute Idee und hochdosiert brauchst Du das gar nicht nehmen. Hauptsache ist die Regelmäßigkeit der Einnahme und etwas Geduld, denn nicht immer wirken pflanzliche Beruhigungsmittel sofort.
Atemtechniken wie auch sämtliche Arten von Entspannungstechniken (Progressive Muskelrelaxation, Qi Gong,...) sind immer gut.
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Hatte bzw. habe das gleiche Problem. Erst letzte Nacht wieder.
Was hilft:
- Sport am Abend um den Kopf freizubekommen.
- kein TV - besser was lesen vor dem Zubettgehen (vielleicht ein Skript wie: "Vergleichende Kulturwissenschaften im finno-ugristischen Kontext    )
- je nach schwere der Probleme professionelle Hilfe (Psychologe)
- u.U. auch Johanniskrautextrakte - variiert aber nach Andwender
- feste Tagesabläufe

Finger weg von Psychopharmaka oder chemischen Einschlafhilfen - die haben Nebenwirkungen von denen träumst Du nicht mal.

Ich habe Sachen wie PME oder andere Entspannungsübungen auch schon probiert, bin aber in dem Moment in dem es aufhört wieder hellwach geworden.

Gute Besserung!
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versuch mal den hier:
http://riedborn-apotheke.de/catalog/product_info.php/products_id/84904?osCsid=92f1b2c68ea8bd7cfc5ee44f6e3d1e37


schmeckt zwar nicht unbedingt gut, hat bei mir aber geholfen.
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Ich hab' zwar glücklicherweise keine Einschlafprobleme, aber wenn ich in der Einschlafphase nochmal geweckt werde, geht auch erst mal für ein paar Stunden nichts. Ich lenke mich dann immer ab, z.B. hier mit:

http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/9/11119072/
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generell:
- solltest du das bier lieber weglassen. der hopfen darin macht zwar müde, der alkohol verursacht allerdings wiederum einen schlechten schlaf.
- den wecker solltest du abdecken, so dass du nicht auf die uhr sehen kannst
- medikamente sind das letzte mittel der wahl. du bindest dich bzw. dein einschlafen damit am diese

finde heraus was die ursachen für das nicht-einschlafen sind.
wenn ich dich richtig verstehe, geht es um grübeleien bezüglich diverser sorgen. wichtig sind hier zwei elemente:
1. richte eine feste zeit zum nachdenken über diese sorgen (bestenfalls zur lösungssuche für die probleme) am tage ein. ein fester termin für maximal 15 minuten (beispielsweise jeden tag, immer von 17:30 bis 17:45 uhr).
2. richte einen sogenannten "gedankenstopp" für die bettzeit ein. jedes mal wenn deine gedanken vor dem einschlafen zu den sorgen gleiten ermahne dich selbst in gedanken mit einem deutlichen "stopp!" und gehe mit den gedanken direkt zu einem angenehmen thema (schöne erlebnisse mit der eintracht beispielsweise )über.
klingt albern, hilft aber.

falls du gefallen an solchen kognitiven methoden finden solltest und weitergende hilfe benötigst, kannst du dich an einen niedergelassenen psychotherapeuten wenden, der diese techniken mit dir in wenigen sitzungen einübt. seine therapierichtung sollte dann die verhaltenstherapie sein. listen dieser therapeuten bekommst du bei deiner krankenkassen oder über
http://www.psychotherapiesuche.de/
wenn du hierzu weitere infos brauchst, schreib mir einfach eine pn.

gruß von
henk

zwei gute links zum thema:
http://www.schlafgestoert.de/
http://www.meine-gesundheit.de/502.0.html
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"dann bekomme ich jedoch kurz Herzrasen oder ich zucke zusammen und bin wieder gänzlich wach."
Das hört sich nach Angst - bzw. Panikattacke an. Zwar nur eine kleine aber immerhin.
Du schleppst wahrscheinlich zuviel mit Dir rum. Hier gab es schon wirklich gute Tipps.
Vor allem musst Du versuchen, den Kopf frei zu bekommen. Lesen bis die Augen zufallen und/oder Atemtechniken sind da zu empfehlen.
Es gibt da z.Bsp. eine ganz einfache - beim Einatmen an ein Wort denken (nix kompliziertes, kann auch einfach eine Zahl sein.) beim Ausatmen auch wieder. (also etwa so: einatmen:Eintracht - ausatmen:Frankfurt oder einatmen: 1 - ausatmen: 2) Darauf konzentrieren und Du bekommst den Kopf frei.
Baldrian und Johanniskrautpräparate sind gut, bei "richtigen" Störungen aber so gut wie wirkungslos.
Sollte die Sache nicht nur vorübergehend sein oder sogar schlimmer werden, unbedingt zu einem Arzt gehen!
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Ich hatte das auch mal........wenn es nicht besser wird, wende dich an eien Arzt deines Vertrauens, so etwas ist in der Regel Psychisch bedingt und benötige Hilfe, es sei denn du kannst es auf eine akute Situation zurückführen (Prüfund a. ä.).
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So, ersteinmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Tipps!

Also erst einmal vornwege: Schlaftabletten o.ä wird für mich erst einmal nicht in Frage kommen. Ich werde es mit dem ein oder anderen Naturmittelchen probieren, da ich mir ziemlich sicher bzw sehr sicher bin, dass die Probleme keine krankhaften Ursachen haben. Vielmehr ist es so, dass ich mich einfach zu sehr in die Sache reinsteigere.
Wenn ich einmal schlecht eingeschlafen bin, beschäftigt mich das sehr und wenn ich morgens dann wach werde, denke ich gleich: "Mal sehen wie es heute abend klappt oder nicht klappt."
Das muss ich abstellen. Andere Leute würden darüber nicht nachdenken, ich dafür umso mehr.
Ich denke Baldrian scheint mir da ein ganz gutes Mittelchen zu sein.

Eine zweite "Fehlerquelle" habe ich auch ausfindig gemacht: Die Temparatur in meiner Studentenbude ist zu hoch. Das werde ich ändern.
Ich weiß ehrlich gesagt sowieso nicht, warum ich da nicht eher darauf gekommen bin, da ich zu hause auch nur bei relativ kalten Temparaturen schlafe.

Grundsätzlich kam die letzte Zeit einiges zusammen und die Tatsache, dass ich das Ende meines Studiums vor Augen habe und sich somit das Ende eines weiteren Lebensabschnittes ankündigt, lässt mich innerlich ein wenig unruhig werden.
Durch den Tod meiner Oma denke ich die letzte Zeit auch so ein wneig abgedreht über so Sachen nach, von wegen was nach der Zeit hier kommt und welcher weitere Sinn eigentlich dahinter steckt, sich Tag für Tag so sehr zu belasten, wenn doch sowieso irgendwann alles vorbei sind. Das sind Fragen, die mich schon immer beschäftigt haben, aber eher in einer faszinierenden Weise. So zB auch, was unser Universum ist, hat es ein Ende oder nicht. Soll jetzt nicht abgedreht klingen, aber sowas fand ich schon immer recht spannend.
Nur durch den Tod meiner Oma hat das jetzt alles schon einen negativen Touch bekommen.
Also ich bin nicht depri oder so, sondern eigentlich schon ein lebenslustiger Mensch nur mache ich gerade eine Phase durch, in der ich alles hinterfrage.
Auch mein Studium an für sich. Warum habe ich nicht das studiert was mein Vater gemacht hat? Ich könnte mich nach dem Studium ins gemachte Nest setzen. Dies reißt mich ein wenig in meiner Lust und fast schon Euphorie über mein Studium etwas runter, obwohl ich die ganze Zeit schon etwas stolz auf mich war, dass ich "mein Ding" mache.

Also ich gehe fest davon aus, dass das alles nur ein psychisches und wohl nur vorrübergehendes Problem ist. Das hat jeder wohl mal und ich sollte mich nicht zu sehr darein steigern.
Ich denke mit den vielen Tipps sollte es möglich sein, wieder zu einem normalen Schlaf zu kommen!

Vielen Dank!
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habe zwar keine schlafstörungen, aber sport u. anschließende sauna zB. könnteste mal probieren
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Isaakson schrieb:

die Tatsache, dass ich das Ende meines Studiums vor Augen habe und sich somit das Ende eines weiteren Lebensabschnittes ankündigt, lässt mich innerlich ein wenig unruhig werden.


sorry, aber  

ja, jetzt wartet das echte Leben auf dich, da kann man schon mal Angst bekommen...

nichts für ungut, fand den Teil aber derbe lustig
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1. Abends nicht viel und nichts deftiges essen!
2. Heißer Tee mit 1-2 Esslöffeln Honig!
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Isaakson schrieb:

Ich hab ziemlich viel Streß an der Uni, man muss eigentlich sagen, dass die Uni momentan den Rest meines Lebens bestimmt. Dazu kam noch, dass vor Kurzem meine Oma gestorben ist, ich aber überhaupt keine Möglichkeit hatte ausreichend zu trauern, weil ich an der Uni dauernd am Ball bleiben muss und ich es mir nicht leisten kann stehen zu bleiben.


Das kenne ich, habe es genauso erlebt und kann dir sagen: es war falsch. 4 Jahre spaeter hatte ich noch grausame Traeume ab und zu.
Heute wuerde ich die Uni Uni sein lassen....der Mensch ist einfach wichtiger.
Gruss und viel Erfolg beim bewaeltigen
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2 Stunden vor dem Schlafen gehen etwas Sport treiben.
Bei einigen hilft, elektische Geräte aus dem Schlafzimmer möglichst entfernen, vor allem Fernseher ausschalten.
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Frag mal deinen Hausarzt nach Chloealdutrat. Das war eines der ersten syntetischen Schlafmittel, die es überhaupt gab. Damit kannst du versuchen wieder in einen gescheiten Schlafrhythmus zu kommen, denn das ist das wichtigste überhaupt beim Schlafen, ein Rhythmus. Lass dich nicht davon verschrecken, dass Marilyn Monroe daran gestorben ist, ich leb noch. ,-)

Im Ernst, mit Schlafmittel sollte man nicht spaßen, wie alle anderen Mittel dieser Art, macht das bei unsachgemäßer Anwendung süchtig und umbringen kannst du dich damit auch. Aber für eine kurzfristige Einnahmezeit durchaus zu empfelen. Wie gesagt frag mal deinen Arzt.
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PhilMohr schrieb:
[...] Chloealdutrat [...]


Chloraldurat heißt das Zeug.


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